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Thema: Kapitel 09: Das Juwel wird geschliffen

  1. #289
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
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    Sumara, deren Gehör langsam wiederkam, sagte gerade:
    Nun, die andern wollten doch zum Tempel gehen, dann sollten wir versuchen, in den Tempel hinein zu kommen, wenn wir Eure Gefährten wiedersehen wollen!
    Als dann der Telepatische Ruf auch Sumara erreichte, sah sie sich in ihren Worten bestätigt.
    Na also, wie ich meine Rassenverwanten kenne, werden sie den Tempel am meisten verteidigen, für uns Hochelfen gibt es eigentlich nichts wertvolleres in der Stadt, als unser Heiligtum!

  2. #290
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    //Ich werd einfach ignoriert? naja Glück für mich nehm ich mal an ^^

    Die Luft schien auf einmal mehrere Tonnen schwer zu sein und Timdor konnte kaum noch atmen. Er hatte wohl keine Wahl, er musste sich verraten. Mit quälender Langsamkeit hob der die Karte in seiner Hand in Richtung des Todesengels und stieß nach einem weiteren mühsamen Luftholen eine einzelne Silbe aus.

    Kai Das blaue Glühen um die Karte weitete sich augenblicklich aus und schuf um ihn herum eine Schlidblase, die sofort unter der Last des verzerrungsfeldes um ihn herum hell aufstrahlte. Er konnte sich wieder normal bewegen und nutze diese Bewegungsfreiheit sofort um so schnell er konnte zum Tempel zu sprinten.

    Dann hörte er auf einmal die Stimme des Gestaltwandlers in seinem Kopf. Ablenken? Was meinte er damit? In diesem Moment schoss eine gewaltige Feuerkugel aus dem Tempeleingang auf den Todesengel zu, so nahe an Timdor vorbei, das er die gewaltige Hitze hinter diesem Angriff spüren konnte.

    Dann erreichte er keuchend die Grenze zwischen dem Verzerrungsfeld und dem Tempelschild. Seine eigene Schutzsphäre löste sich beim ersten Kontakt mit dem Tempelfeld mit einem Knall auf und er stolperte in den Schutz der Vorhalle.

    Dort sah er den zusammengesunkenen Arindor. Eine schnelle Diagnose zeigte jedoch, dass dieser sich nur überanstrengt hatte. Seine magischen Reserven waren bedenklich zusammengeschrumpft und er atmete flach.

    (Damit hätte er sich auch gut umbringen können. Ich werde ihm wohl bei Gelegenheit danken müssen)
    Die Runenkarte in seiner Hand zeigte immernoch ein blaues Schimmern um den Rand. Nicht annähernd so stark wie die Startladung, aber um diesem Narren zu helfen mochte es reichen.

    Er legte die Karte auf Arindors Brust und murmelte ein paar unverständliche Silben. Funken bläulicher Energie stiegen auf und entluden sich in Arindors Körper. Nach etwa 10 Sekunden war alles wieder vorbei. Ob es etwas genutzt hatte würde sich zeigen wenn Arindor wieder aufwachte. Timdor ging solange zurück zum Eingang und hielt Ausschau nach dem Rest der Gruppe. Die ganze Zeit peinlich darauf bedacht das schützede Feld nicht zu verlassen.

  3. #291
    Heavenly Wind
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    {N'Salay, Gasse}
    Rika sah Sumara an. Ihre Schulter fühlte sich besser an und das Kribbeln war beinahe verschwunden, der Arm war nicht mehr taub. Zum Tempel? Da hoch... murmelte sie düster und zeigte die Gasse hinauf, wo es bedrohlich blitzte. Zwar konnte man aus der Entfernung gar nichts erkennen, aber es sah wenig einladend aus. Sie blickte den Weg hinauf. Er sah ruhig aus, aber sicher war das nicht. Sie sah, dass die Elfe keine Waffe hatte, das machte es noch ungünstiger. So wie sie die Elfe bis dato erlebt hatte, war sie keine große Kämpferin und würde sich mit dem Dolch, den Rika ihr geben könnte nur selbst verletzen. Also nahm sie schweren Herzens ihre kostbare Repetierarmbrust aus dem Halteriemen und hielt sie ihr entgegen.
    Kannst du damit umgehn? fragte sie leise und spannte sie demonstrativ. Es war ein bemerkenswertes Stück zwergischer Waffenkunst mit einem Magazin für zehn Bolzen und einem trickreichen Mechanismus, der trotz minimalem Kraftaufwand große Spannkraft erzeugte. Sie hatte sie im Haus nochmals nachgeladen, so dass nun die volle Bolzenzahl darin steckte - jeder mit bestrichen mit Tuk'har, ein einziger Treffer war somit fast sofort tödlich. Eine extrem gefährliche Waffe und Rika gab sie nicht nur deshalb äußerst ungern aus der Hand. Es war eines der letzten Relikte ihrer Vergangenheit, eine Waffe, die sie seit nunmehr zwanzig Jahren begleitete und die ihr stets gute Dienste leistete.


    {N'Salay, Tempel: Vorhalle}
    Varnael näherte sich der Gruppe... Ah gut. Ihr lebt noch. Wir können jeden brauchen. Ihr seid ein Magier, dann könntet Ihr das hier vielleicht brauchen? meinte er erleichtert, als er sah, wer da unverrichteter Dinge reingestolpert war. Er hielt ihm zwei leuchtende Kristalle entgegen, deren Ladung man deutlich spüren konnte. Dann blickte er auf das strahlende Energiefeld, dass die Ausgänge verschloss.
    Das Kraftfeld schützt den Tempel zwar vor dieser Ausgeburt des Bösen, aber wenn die Fußtruppen des Feindes anrücken, wird es uns nicht helfen - die können hier nämlich ebenso leicht rein, wie ihr drei... seufzte er.
    Sie werden es allerdings bedauern, je auch nur einen Fuß hier herein gesetzt zu haben. fügte er entschlossen an, in seinen Augen war nichts mehr von der Wärme geblieben, die sie noch Stunden zuvor ausgestrahlt hatten.

  4. #292
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    Shyraska war mittlerweile am Tempel angekommen. Den gigantischen Ssarfey würdigte er nur eines kurzen Blickes, er durfte sich jetzt nicht von ihm ablenken lassen, er musste sich beeilen.
    Schnell hechtete er zum Tempel, während von er spürte, wie allen Seiten eine fremdartige Magie auf ihn einwirkte, ohne etwas zu bewirken. Dann war er am Tempel, drang durch die Tür und das Schutzschild und war in Sicherheit. Sein Unsichtbarkeitszauber erlosch. Hinter ihm drtang eine weitere Gestalt in den Raum ein, die ebenfalls sofort sichtbar wurde. Auch Lanarys hatte den Weg hier her gefunden...

  5. #293
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    Arindor erwachte schliesslich wieder, er hörte jemanden reden... Sein Gehör wurde schärfer, er konnte die Stimme zuordnen... Sie klang nach Hochelf... Varnael! Er war der einzige Hochelf (neben Hien), der die Gruppe und deren Mitglieder kannte...

    Tränen liefen über Arindor's Wangen, dann raffte er sich wieder auf... Eine seltsam fremde Kraft durchlief seinen Körper...Sie fühlte sich genauso an wie die Aura Timdor's...
    Diese "Ausgeburten des Bösen" werden nicht lange überleben, wenn sie es auch nur wagen, einen Schritt hinter dieses Kraftfeld zu treten... Eine dieser Kreaturen hat meinen Bruder umgebracht... Kein Todesengel oder Ork oder sonstige Scheußligkeiten werden diese machtschwelle übertreten, solange ich in Reichweite bin... Meinte er an Varnael gewandt, die Stimme durchsetzt von Trauer und Wut...
    Dann drehte er sich um, und sah Lanarys und Shyraska...Ahh, weitere Feiergäste...meinte er, mit einem schwachen Lächeln...

  6. #294
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    Chaos, Angst, Zerstörung... N'Salay sollte man am besten sofort verlassen. Wären da nicht diese lästigen Orks, und eine gewisse Unfähigkeit, Magie zu wirken. Jedoch gab Fearùn nicht auf. Er war zu gerissen, um selbst dieser Situation nicht zu entgehen.

    Der Tempel schien geschützt zu sein. Sämtliche Geschosse, ob magisch oder nichtmagisch, prallten bizarrerweise ab. Also war es im Tempel vorzeitig sicher. Bestimmt könnte jeder ein wenig begabter Schurke von dort aus einen Ausgang finden, da war kein Problem.

    Der Mensch sah jedoch ein großes Problem vor sich: wie zum Teufel sollte er nur drinkommen? Das riesige Wesen davor schien ihm unsympathisch; es beschoss schamlos den Tempel, seine einzige Aussicht auf Schutz. Und noch schlimmer: weder Bolzen, noch ein Kehlschnitt, wie er welche schon zu oft bei unerwünschten Hindernissen durchgeführt hatte, schien hilfreich. Beobachten und Schlüsse ziehen, so konnte er nur vorgehen.

    Seine ersten Schlüsse zog er rasch: nicht töricht sein, Leben und Leben lassen. Elfische Bogenschützen wurden einfach aus dem Weg gefegt, als sie den Riesen angriffen. Er band seine Armbrust vom Körper los, behielt sie aber noch Schussbereit. Sie würde ihn womöglich hinderlich sein, falls er versuchte, sich durchzuschleichen oder andere akrobatische Leistungen vollbringen sollte. Jedoch behielt er sämtliche Blzen bei sich, und hielt sie fest im Falle von einem orkischen Hinterhalt - diese roch und hörte man ja schon bekanntlich von weitem.

    Sein zweiter war folgender: es ist ein Todesengel. Es bringt viel, versteckt zu sein, man bekommt von Zeit zu Zeit einige Gesprächsfetzen von Nahen Leuten, oder Schreie von weiter entfernten, mit.

    Ein besonders feiner Geist schien der Todesengel nicht zu sein. Oder er hatte strikte Befehle zu verfolgen, jedoch ging es für Fearùn auf dasselbe hinaus: Er ließ sich nur dann ablenken, wenn es ihn im Beschießen des Tempels hinderte. Ein Elf schaffte es, ihn abzulenken, um zwei anderen durchzuhelfen. Nur schade, dass er selbst es nicht überlebt hatte, so ein Mut hatte Fearùn noch nicht gesehen.
    Fearùn schreckte aber hoch, als komische Augenpaare von allen Seiten des Wesens aufblitzten. Das Ganze roch nach Magie, es stank regelrecht danach. Zwar war Fearùn in dessen Umgang geübt, jedoch übertraf er alles, was er bisher gesehen hatte. Die Augen legten erstmal zum Angriff an. Es waren keine Augen, er nannte sie einfach Augen, weil es der erste Körperteil war, das er überhaupt gesehen hatte, und weil es meist auch der einzige Kürperteil war, das man von den Wesen ausmachen konnte. Ob richtig oder falsch, diese Bezeichnung erleichterte ihm sein eigenes Verständnis. Die Augen sahen aus wie Pferde, nur um einiges kräftiger und magischer als herkömmliche Spezies. Ihr Gebrüll und ihre Augenfarbe wirkten ebenfalls recht exotisch. Jedoch schien ihre Anwesenheit den Ssarfey zu ärgern. Desweiteren war Fearùn nicht der einzige, der diese Tatsache bemerkte: schon schoss eine weitere Gestalt ins Getümmel, als sich beide magische Wesen ihren unausgeglichenen Kampf lieferten. Zwar machte der Beobachter einen magischen Schutz um den Renner aus, glücklicherweise brauchte dieser ihn nicht; der Todesengel war zu beschäftigt, den recht schwachen Angreifer regelrecht auszulöschen.

    Also gab es drei Voraussetzungen: eine nette Ablenkung, Unauffälligkeit und Glück. Alle waren für Fearùn vorhanden: die Ablenkung konnte nicht besser sein, unauffällig war er schon immer, und ohne unverschämtes Glück hätte er nicht die Gelegenheit gehabt, das Geschehen mitzuerleben. Gestärkt vom kühnen Versuch, der gerade vor 2 Sekunden gestartet wurde, warf er seine Armbrust weg, wühlte in der Tasche nach einer Phiole und rannte los. Während des Sprintes trank er das Gefäß leer, es enthielt ein Trank, der unter dem Namen "Trank der freien Handlung" bekannt ist. Solche hat er bisweilen immer bei sich und benutzt sie wann auch immer eine unbeeinträchtigte Beweglichkeit ihn vom Tod retten könnte. Eigentlich eine Standart-Sehne auf dem Bogen jedes Schurken...

    Der Rest seines Plans war einfach: rennen, was das Zeug nur hält. Während der Flucht merkte er eine gewisse Verlangsamung in der Luft, diesmal war er gänzlich über seinen Einfall zufrieden. Wenn man schon von Glück redet... Sein Vorgänger fand ebenfalls eine Möglichkeit, sich davon zu lösen. Jetzt waren es zwei Flüchtlinge, die zum Tempel wollten, also eigentlich eine Ablenkung mehr für den Ssarfey. Theoretisch stiegen dann die Chancen, dass einer von ihnen es schaffte. Als Fearùn ein bisschen mehr als den halben Weg zurückgelegt hatte, verschwand sein Vorgänger mit einem Knall im Inneren des Tempels. Er beschleunigte seine Schritte - oder eher Sprünge -, seinetwegen sollte er drin in Ohnmacht fallen, er wäre dort sicherer. Fearùn wurde es schwindlig, er wusste, sein Bewusstsein würde ihn bald im Stich lassen. Es wurde ihm langsam weiß vor den Augen, sein Atem wurde immer schwerer, die Zeit wollte nicht weiterticken, jedoch war das durch seine eigene Anstrengung verursacht als durch irgendeinem Bann. Ein letzter Hechtsprung trennte ihn von der erhofften Sicherheit, den er noch ausführen konnte, ehe seine Sinne nachgaben. Sein Bewusstsein wollte ihm nicht die Zeit lassen, das Innere des Tempels zu bewundern. Wenigstens war er vorzeitig von lästigen Fragen frei...

  7. #295
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    Timdor nahm die angebotenen Energiekristalle an sich, steckte einen ein und warf den anderen dem inzwischen wieder erwachten Arindor zu.

    Danke, es war ziemlich anstrengend hierher zu kommen und das ist eine willkommene Auffrischung meiner Kräfte. Was die Fußtruppen angeht, so gebe ich euch Recht. Wenn wir uns hier verschanzen haben sie keine Chance durchzubrechen und...

    Timdor wollte noch etwas sagen, fand sich aber auf einmal mit dem Gesicht auf dem Boden wieder.

    (Was war denn das schon wieder?) verärgert darüber, schonwieder im Dreck zu landen, wälzte er das fremde Gewicht von seinem Rücken und sprang zurück auf die Beine, eine Hand erhoben, bereit was auch immer ihn angegriffen hatte sofort wieder hinaus zu befördern.
    Es war ein Mensch. Nochmal Glück gehabt. Allerdings schien er nicht in bester Verfassung zu sein.

    Ist vielleicht ein Heiler in der Nähe? Der Kerl sieht aus als ob er den Mittelstadt Marathon hinter sich hat.

    Er ließ den Blick über den Rest der Gruppe schweifen der sich im Tempel versammelt hatte.

    Fehlt nicht noch jemand aus unserer Gruppe? Vielleicht sollten wir Vorkehrungen treffen damit sie es ebenfalls bis hierher schaffen.

  8. #296
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    //Btw: @Archi: Ich hoffe, diese Beitragslänge wird nicht Dauerzustand bei dir! xD//

    "Ich beherrsche einige Heilzauber, ich bin der Naturmagie sehr zugewandt", meldete sich Lanarys zu Wort, "Wenn er vergiftet oder geschwächt ist oder an einer einfachen Krankheit leidet, werde ich ihm vermutlich helfen können, auch wenn ich keine Expertin auf diesem Gebiet bin."
    Sie wartete auf einen Einwand, denn wenn unter ihnen erfahrenere Heiler waren, dann würde sie natürlich ihnen das Handeln überlassen...

  9. #297
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    Danke... Meinte Arindor und steckte den Energiekristall ebenfalls ein... Diesen Orks würde er es schon zeigen...
    Nun, ich habe eine Heilertasche dabei, aber der Inhalt schrumpft immer weiter, inzwischen sind nurnoch Verbände und ein oder zwei Kräuter darin... Meinte er mit dem Blick auf den am Boden liegenden Mann...
    Allerdings bin ich im Heilen vermutlich nicht einmal so gut wie ihr...Aber... Er kramte in dem kleinen Heilkräuterbeutel herum, Ahhh... das Urgath un' Zer'gra... er zog eine kleine Kristallphiole aus dem Beutel... Warum hatte er nicht früher daran gedacht? Es war eine der kostbarsten Flüssigkeiten, die er dabei hatte... Es befand sich nicht mehr viel in der Phiole, er würde bald neues herstellen oder kaufen müssen... Doch dafür bräuchte er äusserst seltene Zutaten, und um es zu Kaufen müsste er ins Land seiner Vorväter gehen...
    Er ging zu dem am Boden liegendem Mann, drehte ihn um, nahm den Stopfen von der Phiole, öffnete die Kiefer des Mannes und flößte ihm einen Tropfen der Flüssigkeit ein... Es würde eine unglaubliche wirkung erzielen, denn es würde ihn nicht nur mit einem Schlag aufwecken, sondern auch komplett kurieren, und einen Teil seiner Kraft wiederherstellen...
    Arindor blickte wehmütig auf die Phiole... Es waren vielleicht noch 5 oder sechs Tropfen übrig, doch wenn es nötig war, würde er sie hier verbrauchen...
    Er steckte die Kristallphiole wieder weg und wartete auf die Wirkung...
    Urgath un' Zer'gra... Eines der mächtigsten Elixiere, die man herstellen kann... äusserst selten, daher äusserst teuer, heilt es fast jede Wunde, holt einen aus bewusstlosigkeiten und stellt einen Teil der Kondition wieder her... Ich habe leider nurnoch ein paar Tropfen, aber unser Gast hier müsste eigentlich gleich aufwachen...

    Und ja, es fehlen noch zwei... Rika und ihre Elfenhexe, und ja, wir sollten dafür sorgen, das auch sie schnell und unbehelligt an Vescator vorbeikommen...

  10. #298
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    //ooc: @TDO: Nene, muss ja irgendwie in das Geschehen reinkommen. Kaum was geschrieben wird gemeckert^^ *pah*
    Sonst noch: hoffe mal rot ist ok als Farbe, die meisten sind schon vergeben^^


    "Was...? Wer...". Die normale Verwirung, die besteht, wenn man gerade eben aufwacht. Jedoch erinnerte Fearùn das Toben, das außerhalb des Raumes herrschte, schnell wieder an die Umstände. Es verriet ihm auch, dass nur kurze Zeit vergangen ist, seitdem er die waghalsige Flucht unternahm. Eigentlich hätte er gehofft, Erklärungen für später aufzuheben, oder sich möglichst unbemerkt davonzustehlen. Andererseits waren sicherlich fähige Heiler in der vor ihm stehenden Gruppe, sonst wäre es nicht so schnell gelaufen. Unbetrachtet dessen, wie er es drehte und kehrte: er war auf der richtigen Seite, und in gewisser Maße in ihrer Schuld. Er fühlte sich plötzlich hellwach, von sehr guten Gemüt, und äußerst energiegeladen. Wie auch immer sie ihn behandelt haben: es war mehr als gelungen. Er rappelte sich auf und blickte in die Runde. Gut ein halbes Dutzend, deren Augen weite Wege und gefüllte Erinnerungen zeigten, waren versammelt.

    "Nehmen Sie alle meinen herzlichen Dank und mein Kompliment. Ihr seid sehr fähige Heiler, um jemand so rasch zu kurieren. Der Anstand will, dass ich Euch eine Erklärung gebe, da aber der Zeitpunkt ungeeignet ist, wird sie recht kurz sein, so verzagt nicht zu fragen. Genannt werde ich Aegnor Fearùn, und ich fand es angemessener, vorbei an einem Todesengel zu flüchten als an einer Horde Orks. Ich glaube Sie verstehen das.". Er versuchte ein gezwungenes Lächeln aufzulegen, obwohl er die bedrückte Stimmung sehr gut fühlte. So verblasste auch rasch sein Lächeln, und er blickte verwirrt, eher fragend, in die Runde.

  11. #299
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    {Tempelplatz}
    Vescator hatte sich der lästigen Plagegeister entledigt. Das war nicht weiter schwer, aber sie hatten zuvor die Seelen an sich gerissen, was ihn über die Maßen ärgerte. Nun gut, wie die Seelen vertilgt wurden, war ihm gleich, Hauptsache sie verunreinigten die Welt nicht länger. Allerdings waren es seine Seelen, und eigentlich wollte er sie zerreissen um sich am Zerfall ihrer Essenz zu ergötzen. Nunja, die Yingiz hatten für ihre Dreistigkeit bezahlt. Sie würden es nicht noch einmal wagen, in seine Nahe zu kommen und noch gab es genug verschmutzte Sterbliche in der Stadt, um den Verlust auszugleichen. Das gute daran war, das die meisten wie auf dem Präsentierteller hockten... im Tempel, wie Kartoffeln im Acker, die man nur ausgraben mußte, um sie zu ernten. Und genau das wollte er nun beginnen... die Ernte einfahren. Mit einem diabolischen Grinsen drehte er sich zum Tempel um. Er betrachtete das Energiefeld, dass sich um das Gebäude gelegt hatte. Es war beeindruckend stark, aber wenn es von einem Nexus gespeist wurde, war das auch nicht weiter verwunderlich. Dennoch fragte er sich, wie die Elfen es geschafft hatten, dem Nexus ihren Willen aufzuzwingen. Seit den Alben war das kaum je wieder einem gelungen und es gab bestenfalls eine Handvoll Sterbliche, die über genug Erfahrung verfügten. Das bedeutete, einer von ihnen mußte hier sein... eine wunderbare Trophäe. Seine Pranke richtete sich gen Tempel, man sah seine Augen aufblitzen. Irgendein seltsames Vibrieren ging von ihm aus. Was immer es war, es erfasste das gesamte Bauwerk und schüttelte es erst unmerklich, dann etwas kräftiger durch. Man sah statische Entladungen, die sich durch das Energiefeld bewegten. Er versuchte anscheinend es zu bewegen oder zu verformen.

  12. #300
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    Ohh ja, keine Sorge, ich glaube das verstehen wir...
    Meinte Arindor mit einem halben Lächeln an den Mann... Ich schätze eure Dankbarkeit, Aegnor... Das Elixier, das ich euch eingeflößt habe, war sehr wertvoll, aber durch euch habe ich so eben herausgefunden, das es ewig haltbar ist... ich trage es bereits eine ganze Weile mit mir herum... Ich hatte es schon fast wieder vergessen...
    sagte er, dann setzte er an Ich glaube, wir müssten uns jetzt darum kümmern, das... Doch dann verstummte er wieder, als der gesamte Tempel auf einmal anfing, zu erbeben... Das Gemäuer gab hässliche Töne von sich, und Arindor murmelte Ohhh nein.... nicht schon wieder dieser verdammte Obere... dann wirkte er einen kleinen Schutzzauber über den Köpfen der versammelten, damit herunterfallende Schuttteile sie nicht verletzten... Wir sollten uns um Rika und ihre Elfenhexe kümmern, solange die beiden noch leben! Denn wenn wir das jetzt nicht tun, könnten ihre Leben bald genauso enden wie... er verstummte kurz, dann liefen ihm wieder zwei Tränen das Gesicht hinab...Wie seines...

  13. #301
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    Timdor verstand nicht warum Arindor so traurig wirkte, war jemand wichtiges gestorben? Erst jetzt bemerkte er das ein weiteres Mitglied der Gruppe fehlte. Inathrae, der Dunkelelfische Bogenschütze, der ihm beim Scharmützel mit den Orks das Leben gerettet hat. Er kannte ihn eigentlich gar nicht, doch seine Taten und die Trauer, die jeder bei seinem Tod empfand, deutete daraufhin, dass mehr verloren war, als nur ein Kampfgefährte.

    Nun, ein Grund mehr dafür zu sorgen, dass es keine weiteren Verluste zu beklagen geben würde.

    Also wie wollen wir vorgehen? ich sehe nur 3 Möglichkeiten.
    1. Wir schützen die beiden, durch Tarnung oder andere Schutzzauber
    2. Wir greifen das Ding an um es abzulenken
    3. Wir versuchen es mit einem Teleportationszauber

    2 von uns sind zwar durch Tarnzauber hierher gelangt, aber ich bezweifle, das diese Methode nocheinmal wirkt, jetzt wo der Dämon nicht mehr abgelenkt ist.
    Ich habe noch genug Reserven um einen ziemlich wirkungsvollen Angriff zu starten, aber wenn nicht mindestens einer oder zwei andere Magier mithelfen bezweifle ich das dieses Ding davon beeinträchtigt wird.
    Von Teleportzaubern verstehe ich fast nichts, ich könnte höchstens magische Energie beisteuern um ein Portal zu öffnen, aber wenn niemand hier ist der sich damit auskennt könnte es genausogut in die Orkhauptstadt führen, oder ein paar tausend Schritt in die Luft.

    Also was denkt ihr was wir tun sollen?
    fügte er er an den Rest der Gruppe gewand hinzu.

    Timdor hoffte nur die Entscheidung würde schnell von statten gehen, der Todesengel dort draussen schien langsam die Geduld zu verlieren...

  14. #302
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    "Mich stört es nicht, die Versuchsperson gewesen zu sein. Der Trank ist wirklich stark..." Kurze Pause, dann: "Ich weiß nicht, wie töricht es ist, einen Todesengel zu provozieren... womöglich ist das ein sicherer Tod, und ein solcher brauchen wir nicht jetzt...". Er schwieg, er wollte lieber nicht sagen, dass er die Ablenkung mitbekam. Jetzt, bei genauerem Hinsehen, erkannte er zwei von den Anwesenden. Die zwei nämlich, die durch diese mutige Ablenkung überhaupt durchkamen. Es wäre taktlos von ihm, es jeztzt loszuplaudern.

    "Aber ihr habt recht, wir könnten eine Ablenkung gebrauchen... Wie stehts, weiß jemand, wie man Magie umleitet? Der Todesengel scheint um jeden Preis den Schutzwall beschießen zu wollen. Bestimmt wird er nicht erfreut sein, wenn wir seine Angriffe vereiteln. Und wie jeder sicherlich weiß ist man einfacher abzulenken, wenn man bis wütend ist.". Somit lenkte Fearùn das Gespräch wieder in seinem Fähigkeitenbereich, und die Idee an sich fander auch nicht absurd.

  15. #303
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    Wird Fearùn jetzt schon wahnsinnig? O_O XD

    Rika scheint meine Telepatie abzublocken...Dazu fällt mir auch noch eine Lösung ein...
    Dachte er, dann hörte er die Worte Fearùn's...
    Seid ihr des Wahnsinns, Aegnor? Fragte er diesen erstauntDie beinahe unendliche Kraft des Nexus kann dieses Monstrum nur aufhalten, weil es bisher noch nicht mit voller Kraft zugeschlagen hat... Ihr könnt unmöglich mächtiger sein als diese unheimlich mächtige Energiequelle! Nichtmal, wenn die gesamte Gruppe ihre gesamte Kraft dazugeben würde, könnten wir einen seiner Angriffe abwehren, geschweige denn, sie auf ihn umzuleiten! Ich bin zwar für eine Ablenkung, doch sollte diese schnell geschehen... Die beiden haben nicht mehr viel Zeit, und ich möchte nicht direkt hinter dem Wall stehen, wenn dieser zerbirst...
    Dann wandte er sich dem Magier zu
    Timdor, was für eine Art Magie beinhaltet diese Ablenkung, von der ihr da redet? Ist es Elementarmagie? Ausser diesem Feuerball, der alle Kraft aus mir heraussaugt, habe ich beinah nie einen anderen Elementarzauberspruch gesprochen... Ausserdem scheint Magie diesem Wesen bedeutend zu wenig auszumachen... Meinte er mit besorgtem und hasserfüllten Blick zu Vescator gewandt... Dieses Monstrum... irgendwie würden sie es schaffen, Rika und Sumara an ihm vorbeizuführen...
    Rika scheint meine Telepatie abzublocken... Ich habe bereits eine Lösung was dieses Problem angeht...

  16. #304
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    //ooc: @Zelles: da hast du falsch verstanden, ich meinte nicht eine ganze Vereitelung, sondern eine teilweise Abschwächung oder Umleitung der Geschosse selbst. Tja, nächstes mal überles ich den Beitrag besser, anstatt ihn nur gehirnlos zu überfliegen^^

    "Sie haben mich wohl falsch verstanden, natürlich können wir nicht seine Angriffe ganz umleiten. Falls wir sie aber auf irgendeine Weise beeinträchtigen, wird der Todesengel es schon merken, und es nicht mögen. Also wäre die Ablenkung geschafft, und sie wäre sicherer als ein akrobatisches Kunststück. Einfach seine magischen Geschosse um etwas vom Kurs abweichen lassen, sie ein wenig abschwächen, auf irgendeine Weise beeinflussen. Sodass er glaubt, er habe nicht mehr die gesamte Kontrolle. Ich verstehe nicht, warum jeder sofort so groß sieht, mit kleinen Dingen kommte man viel einfacher voran...". Fearùn war nicht präzise genug gewesen, was zum Missverständnis führte. Manche könnten ihn schon als Wahnsinnig nehmen, jedoch aus anderen Gründen als Rücksichtslosigkeit und Selbszerstörungshang. "Außer ihr sagt mir jetzt alle, dass wir seine Zauber auf gar keine Weise beeinflussen können, ich weiß ja nicht, woher solch ein Wesen seine Kraft schöpft. Bei gewöhnlichen Magierduellen ist es einfach, die Zauber des Gegenübers abzuändern, sobald man die Quelle seiner Kraft kennt, aber bei einem Ssarfey ist es eine andere Sache. Ich glaube, ihr habt sicher mehr Erfahrung in diesem Bereich, oder? Also, ich mache den Vorschlag, Ihr schätzt ihn ab."

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