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Thema: Wie gestaltet ihr Würfelproben

  1. #1
    Mitspieler Benutzerbild von Epsenight
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    Wie gestaltet ihr Würfelproben

    Also in der gruppe wo wir spielen versteifen wir uns oft auf würfelergebnisse

    einfaches beispiel:

    probe auf naturkunde bzw suchen um ein lager für die nacht zu finden, alle wollen ihr glück versuchen:

    elfischer druide: 12 (6 gewürfelt)
    halblingmönsch: 23 (20 gewürfelt)

    und die gruppe will hald dann in das lager dass der mönsch findet, da ergebnis besser

    aber wie klär ich auf rollenspielebene, dass n halbling, der keine ahnung hat was besseres findet, als n elfendruide, der sein leben lang (also über 100 jahre) im wald lebt?

    Gruß Epsenight
    Zitat Zitat von Albert Einstein:
    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  2. #2
    Elite-Spieler Benutzerbild von TheFallenOne
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    An sich ist die situation klar:
    Die Spieler verwenden ihr Spielerwissen (den würfelwurf) um zu entscheiden wer recht hat. Rollenspietechnisch eher problematisch. Das Problem löst du am einfachsten indem du solche Proben für die Spieler verdeckt würfelst,
    es sei den natürlich beide sagen take 10 an können sie dann nicht mehr wissen wer nun recht hat welches der bessere Lager platz ist.

    PS: Wenn du es unbedingt RP-technisch erklären willst: Anfängerglück
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  3. #3
    Meisterspieler Benutzerbild von Andaran
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    Ein +6 Modifikator ist nicht wirklich der große Deal. Das Können eines Charakters sollte irgendwie zur Hintergrundgeschichte passen. Und wer einen walderfahrenen Druiden mit 100jähriger Erfahrung spielen will, der sollte da schon höher greifen.
    Wenn die Stufe zu niedrig ist hat sich der Druide zwar mit einigen Dingen beschäftigt, aber sowas wie das finden eines tollen Nachtlagers schien wohl nie in seinem Interessengebiet gelegen zu haben.

    Und ein Unterschied von +/-3 auf ein Skill .. nunja, da kann einer schon mal den besseren Nachtplatz finden, auch wenn er nicht ganz so gut ist wie der andere.


    edit: Dank an Chaosman für die Info. Naturkunde war für mich die Wissensfertigkeit. Bin nicht auf die Idee gekommen, dass survival als Naturkunde übersetzt wurde.
    Neulich in unserer D&DRunde:
    Elfin (Fighter): "ist das Wasser dort vergiftet?"
    Elf (Warlock): "nein, das Wasser ist völlig okay. .. .. .. ausser ich kipp gleich um."

  4. #4
    Profi-Spieler Benutzerbild von Chaosman
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    Es wurde ja nicht auf eine Wissensfertigkeit, sondern auf Naturkunde aka Überlebenskunst gewürfelt.

    Würfelproben sind bei D&D immer Glückssache, wenn die Modifikatoren gering sind.

    Ich finde es im Übrigen völlig in Ordnung, das Lager nach dem besseren Würfelwurf auszuwählen. Als Spielleiter komme ich da nicht in Erklärungsnot; die Spieler haben diese Entscheidung getroffen, also laß sie auch eine Erklärung dafür finden.

    Wenn sie das nicht wollen, kann ich das auch akzeptieren; es gibt doch sicherlich spannenderes zu tun als einen Lagerplatz zu suchen, oder? Also schnell würfeln, bestes Ergebnis gewinnt. Passiert was in der Nacht? Nein? Dann weiter, diese Reise langweilt mich sowieso.

  5. #5
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    Also ich würde es in einem solchen Fall vermutlich so regeln, dass der Druide einfach ohne zu würfeln den richtigen Schlafplatz findet, denn 1. ist er Elf und 2. ist er Druide. Ein Druide verbringt sein ganzes Leben in der Natur, da sollte er auch ohne weiteres einen geeigneten Schlafplatz zu finden, ausgenommen natürlich, er befindet sich in einer, ihm unbekannten Vegetationszone....

    PS: Die Suche nach Schlafplätzen fordere ich niemals von meinen Spielern. Sie sagen einfach, sie gehen an den Wegesrand und pennen da, das reicht mir. Falls ich mir irgendetwas überlegt habe, was nur passieren kann, wenn die Gruppe "den richtigen" Schlafplatz wählt, dann ist das was anderes....

  6. #6
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    Sry aber das ist vollkommen typisch...

    "Wir müssen diese Tür aufbrechen !"

    Zuerst versucht es der Krieger mit einem Stärkewurf (SG20) -> Roll "5" + 5 Str. = 10, miss. Erneuter versuch die Zeit drängt Roll "1" + 5 Str. = 6, miss.
    "Der zarte kleine Elfenmagier tritt an die Tür, ich versuch mal" -> Roll "20" + 1 Str. Tür ist auf ^_^

    Leider kann man bei Würfelproben nicht immer den RP-Teil berücksichtigen, sei es bei dem Krieger der nach einem Bier schon anfängt zu lallen während der Magier eins nachdem anderen reinkippt und noch locker dabei ist.

    Oder die Giftfalle, die einen einfachen SG hat allerdings würfelt der Krieger eine 1.

    Also ich habe mir angewöhnt, ein Würfelergebniss immer mit wenigen Worten zu umschreiben und so einwenig von dem RP unlogischem Wurf abzulenken. Spieler tauschen sich natürlich aus, wenn einer eine 30 im Entdecken hat und sagt "Davorne bewegt sich was" glaubt man ihm eher als dem Magier der eine 8 in Entdecken hat. Verdeckte Würfe schaffen abhilfe und vermeiden es das die Spieler sich "ausserhalb" ihres Charakters austauschen.

    Aber um aufs Thema zurück zu kommen, sobald die Char's höher im Level werden desto weiter entfernen sich die Würfe auch von einander, der Barde legt einen guten Auftritt hin wenn er eine 2 Würfelt, der Druide findet selbst in der Steinwüste mit einem Wurf von 4 noch frisches Quellwasser während der Barde froh ist das er seine Füsse findet. Am Anfang muss man es halt so sehen, das alle noch einwenig unerfahren sind.

    mfg
    Foro

  7. #7
    Mitspieler Benutzerbild von gorgrimm
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    ganz klar:

    2 gehen einen lagerplatz suchen: dann gehen sie entweder in verschiedene gebiete, oder zusammen! wenn sie zusammen gehen, hilft der eine dem anderen. unzwar der ungeübtere. mit einer geschafften 10 kriegt der "suchende" + 2 oder so auf seinen wurf.
    sollten sie getrennt suchen, zb. einer nördlich und der andere südlich, findet derjenige das bessere lager, der im richtigen gebiet sucht.
    wenn der druide nördlich sucht, kann er so hoch würfeln wie er will, er findet dort kein gutes lager wen dort keins ist.
    am besten ihr sprecht einmal ab wie ihr die lagersuche gestaltet, damit sollte dann das thema durch sein.
    Ein wenig Chaos führt schlussendlich zu einer höheren Ordnung !

  8. #8
    Meisterspieler Benutzerbild von Volth
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    Ich sehe da garkeinen Notstand im Rollenspiel. Der Mönch hat eine 20 Gewürfelt -soweit ich weiss das beste Ergebnis auf einem 20-Seiter, da würde ich ihm auch den Triumph gönnen und man kann es damit erklären, dass der Halbling mit mehr Glück als Verstand über genau die richtige Wurzel gestolpert ist, um die Höhle hinter dem Beerenstrauch zu entdecken. Wenn beide gleich unerfahren sind, ist das durchaus authentisch.

    Ansonsten: wie Foro beschrieben hat.

    Zitat Zitat von gorgrimm
    sollten sie getrennt suchen, zb. einer nördlich und der andere südlich, findet derjenige das bessere lager, der im richtigen gebiet sucht.
    wenn der druide nördlich sucht, kann er so hoch würfeln wie er will, er findet dort kein gutes lager wen dort keins ist.
    So würde ich das nicht handhaben, ich denke das würde die Spieler nur unnötig frustrieren, bei einem klasse Wurf nichts gefunden zu haben. Eher würde ich die Auswahl des Gebietes mit Würfelmodifikatoren belegen, dass jeder immernoch seine Chancen hat.

  9. #9
    Mitspieler Benutzerbild von Epsenight
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    ja moment, wir hatten aber die situation, das jeder sein lager für das bessere gehalten hat.....


    mein SL ist da sowieso 'etwas' eigen. bei solchen proben will er immer, das wir spielerwissen von charakterwissen trennen. z B das die anderen eben einfach nicht wissen welches lager dass bessere ist, aUCH WENNS DIE SPIELER AN SICH WISSEN; sc lvl haben einfach keinen plan......
    Zitat Zitat von Albert Einstein:
    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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