Seite 17 von 17 ErsteErste ... 891011121314151617
Zeige Ergebnis 257 bis 265 von 265

Thema: Kapitel 08: Feuer und Eis

  1. #257
    Heavenly Wind
    霧の艦隊
    Benutzerbild von £exa
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 02
    Beiträge
    8.102
    Rika zuckte mit den Achseln ... füg den Lügen nur eine weitere hinzu, Dho'Shan. Alle haben Geheimnisse, die sie hüten. Aber ist in Ordnung, ich verstehe das gut und trag es niemandem nach, erwiderte sie, so als ob sie seine Gedanken gelesen hätte - entweder das, oder ihre "Menschen"kenntniss war so groß, dass sie es aus seinem Gesicht und seiner Stimme heraus las. Oder ihre Einstellung anderen gegenüber war wirklich derart marode, dass sie jedem mißtraute. Auf jeden Fall schwieg sie daraufhin wieder und wanderte stumm neben den anderen her.

    Die ganze Zeit über spürte sie schon ein schwaches, prickelndes Gefühl unter ihrer Haut, mit jedem Schritt in Richtung N'Salay wurde es stärker. Es schien ihr, als würde sich Drakhenfang auf das Ziel am Ende des Weges freuen und sie darin bestärken wollen, sich dorthin zu begeben und das so schnell wie möglich. So etwas hatte sie noch nie zuvor empfunden... es war fast, als würde sie etwas unwiderstehliches dorthin rufen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob diese Kraft tatsächlich von dem Schwert ausging oder statt dessen aus N'Salay kam. Etwas rief Rika buchstäblich zu sich. Sie fragte sich insgeheim, ob es den anderen der Gruppe vielleicht ebenso ging.


    {N'Salay, Tempel des Traumorakels: Sanctum}

    Der schwere steinerne Altar schwebte wie eine Feder in der Luft, gab den Blick auf das frei, was er verbarg. Eine blaugrün gleißende Sphäre, in einer kleinen halbrunden Kammer aus schwarzem vulkanischen Basaltgestein, das wie ein Spiegel poliert war. Die Sphäre rotierte langsam und pulsierte surrend in einem Rhythmus, der dem Herzschlag eines Menschen ähnlich war. Sie hielt ihre Hand in die Nähe der Energiekugel und beobachtete fasziniert, wie sich fadenförmige Blitze zwischen ihr und dem Gebilde aufbauten. Sie spürte die gewaltige Kraft, die durch ihren Körper strömte, bläuliches Licht leuchtete unter ihrer Haut in den Adern auf... sie müßte nur zugreifen, dachte sie in dem Moment. Dann zog sie ihre Hand zurück. Das Leuchten unter ihrer Haut wurde schwächer und verlosch nach wenigen Minuten gänzlich. Sie lächelte, als sich der große Altarstein langsam wieder absenkte. Ihre Sinne durchzogen weiter die Stadt, versuchten die Lage zu ergründen. Bald würden die Abenteurer in N'Salay ankommen und dann konnte es nicht mehr lange dauern, bis der Tag des Infernos beginnen würde. Ihre Hand glitt sanft über mehrere Symbole am steinernen Altar und kaum hatte sie das letzte berührt, leuchtete der riesige Felsquader, aus dem der Altar bestand, kurz in einem unnatürlichen Licht auf. Der Schutzzauber der Alten war wieder hergestellt, bereit sich gegen die zu wenden, die dem Nexus zu nahe kommen wollten.

    // wir nähern uns dem Ende des Kapitels, also beendet schnell noch etwaige informative Gespräche.

  2. #258
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
    Im Spiele-Forum seit
    Sep 05
    Ort
    Schleswig-Holstein
    Beiträge
    1.545
    Renan hatte sich lange im Hintergrund gehalten, hatte sich nicht den neuankömmlingen vorgestellt, da dies andere übernommen hatten, hatte nur still an seinen Pfeilen gearbeitet, doch nun meldete er sich zu Wort.
    Er nannte sich Darabor und er war es, der einige wenige von uns nach N'Salay schickte und ich denke nicht, das er dies aus reinem Spaß getan hat, so denke ich, dass er ebenfalls dort erscheinen wird, in welcher Form ist eine andere Frage., sagte Renan und sprach nicht aus, dass er damit spezifisch meinte, dass er vielleicht nur Verbündete schicken würde, doch Renan wünschte sich, dass der Magier keine Dämonen schicken würde, er war schon beim Anblick des Feueravatars mit Wut und Angst zugleich durchströmt worden. Doch ich würde es sehr gutheißen, wenn wir uns nun endlich einmal beeilen könnten, denn ich glaube nicht, dass die Orks genauso viel reden und sich ebensoviel Zeit lassen, wie wir., stellte Renan mürrisch fest und ging ohne noch einen Blick auf seine Gefährten zu werfen weiter, denn er hoffte, dass sie sich so endlich beeilen würden.
    Das war eigentlich nicht Renans Art, doch die Anspannung der vielen Kämpfe in letzter Zeit und die Angst vor dem Ungewissen des bevorstehenden Kampf hatten seine Seele zermürbt.


    // ich denke ich habe schon mal bessere Beiträge geschrieben (xD) aber ich musste mich wie aus schon gesagten Gründen beeilen!
    Sumara wird während dem Kampf zur Gruppe stoßen! Ich hoffe dass ich da on bin...^^

  3. #259
    Heavenly Wind
    霧の艦隊
    Benutzerbild von £exa
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 02
    Beiträge
    8.102
    Rika hörte den Namen des Magiers, ihr stockte der Atem... sie kannte aus ihrer Ordenszeit Gerüchte und Berichte über einen Zauberer dieses Namens und wenn es jetzt ausgerechnet DIESER Darabor sein sollte, der die anderen nach N'Salay gesandt hatte, dann würde das, was sie zu erwarten hätten vermutlich noch weitaus schlimmer und unvorstellbarer sein, als all das, was sie sich bislang so ausgemalt hatte. Sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, aber der Name verursachte bei ihr ein flaues Gefühl...

  4. #260
    Mehr Schlecht als Recht Benutzerbild von Zelles
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    Imperial City (Berlin)
    Beiträge
    1.926
    Arindor las die Überraschung auf den Gesichtern derer, die Darabor anscheinend nicht gesehen hatten. Er selbst sah nicht anders aus.
    Wenn es wirklich dieser Darabor war, dann hieß das nichts Gutes.
    Wenn er es war, und Arindor hatte die Geschichten um ihn wohl gehört, dann konnten sie mit nichts rechnen, das der Gruppe helfen könnte... Eher mit etwas, das die Gruppe mit einem Schlag umbrachte...
    Er sah, das Inathrae nicht allzu beeindruckt war. Entweder er wusste von dem Auftraggeber der Gruppe, oder er hatte einfach nichts von Darabor gehört, oder er hatte es sich wieder angewöhnt, nicht allzu dumm auszusehen, wenn ihn etwas überraschte...
    Arindor nahm an, das sein Bruder den Magier bereits gesehen und wahrscheinlich auch kennengelernt hatte, denn er konnte sich nicht vorstellen das Inathrae in den Jahren seiner Reise nichts über Darabor gehört haben soll... Ferner glaubte Arindor nicht, das Inathrae sich alte Gewohnheiten zulegte. Das war nicht die Art seines Bruders...
    Inathrae hatte Arindor früher immer damit geärgert, denn wenn Arindor irgendetwas überragendes fand, tat Inathrae es mit einem "Wunderbar" oder einem "berauschend" ab, als hätte er alles, was ihm sein älterer Bruder zeigen könnte, bereits gesehen.

    Das glaube ich ebenfalls nicht. Wir sollten uns wirklich beeilen.

    Meinte er, um einen Grund zu haben, endlich loszureisen. Wenn sie schnell reisten, waren sie innerhalb von zwei bis drei Stunden an den Stadttoren angelangt.

    Inathrae fragte Renan inzwischen

    Wisst ihr genaueres über N'Salay? Ihr scheint mir ein weiser Mann zu sein. Jedenfalls weiser als ich es bin.

    Er musste etwas über die Feinde erfahren, die die Gruppe dort erwarteten, etwas über die Bauten in der Stadt erfahren. Wenn Renan keine Informationen hätte, dann würde er Shyraska fragen.

    Schliesslich ist es immer von Nutzen, etwas über sein Ziel zu erfahren...

  5. #261
    The Reggae Boyz Benutzerbild von Renan
    Im Spiele-Forum seit
    Sep 05
    Ort
    Schleswig-Holstein
    Beiträge
    1.545
    Renan lachte das erste mal seit langer Zeit.
    Weise, hm? Ihr schmeichelt mir! Ich bin weder alt, noch weise, wenn ich weiser als Ihr sein soll, dann müsst Ihr wahrlich ein Dummkopf sein, was ich mir bei Eurem Kampfesgeschick und Euren Einfällen für unwahrscheinlich halte. Doch lehres Geschwätz, ich weiß nicht wirklich viel über N´Salay, ausser dass es sich hierbei um eine alte Stadt der Hochelfen handelt., wieder schmunzelte Renan. Doch ich glaube, dass habt ihr auch schon mitbekommen habt, dass sich N´Salay in der Hand der magiebegabten Hochelfen befindet und soviel ich weiß hat jede Stadt, jeder Tempel und jede Feste der Hochelfen ziemlich alt ist. Doch bevor ich auf diese Gruppe hier in P'Tyris traf, reiste ich wild durch die Länderreien der Hochelfen, das stimmt, denn ich war jemandem gefolgt, auch wenn der Weg aus dem Lande der Waldelfen ein beschwerlicher war und..., doch was erzähle ich Euch von meiner Vorgeschichte, nach der Ihr nicht gefragt habt? War ich es nicht, der eben noch gesagt hatte, wir sollen uns nicht mit lehrem Geschwätz aufhalten? Wir sind bald da, dann werden wir etwas von N'Salay zu sehen bekommen!, sagte Renan.
    Er hob auf einmal einen festen schwarzen Stein vom Boden auf, zückte ein Wurfmesser aus seinem Gürtel und begann es, während er weiterlief, zu schleifen.

  6. #262
    Meisterspieler
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 04
    Beiträge
    2.741
    --- Zu einem anderen Zeitpunkt, irgendwo in N'Salay: ---

    Plötzlich spürte sie etwas. Etwas, das sie schon lange nicht mehr gespürt hatte. Ein zufriedenes Schmunzeln umspielte ihre Lippen. Wie schön!, kam es ihr in den Sinn, Er wird also auch unter ihnen sein!
    Bevor sie durch die Tür trat, legte sie das Gesicht einer Hochelfe auf und steckte ihren Stein weg. Das wird ein Spaß!
    Während sie ohne jegliche Hast auf ihren Bestimmungspunkt zuging, wo alles seinen Ausgang nehmen sollte, sandte sie ihren Leuten eine telepathische Nachricht zu. Sie sollten wissen, dass es nun an der Zeit war, sich an den vereinbarten Punkten zu postieren...

    In Shyraska kam ein kribbeliges Gefühl auf. Er konnte es kaum noch erwarten, endlich auf sie zu treffen! Doch trotz aller "Vorfreude" durfte er nicht ihr großes Ziel aus den Augen verlieren...

  7. #263
    Munchkin Benutzerbild von derSachse
    Im Spiele-Forum seit
    Feb 06
    Ort
    In der Iris des allwissenden Auges.
    Beiträge
    934
    Aufgrund der Verwunderung der anderen,und deren erschreckten Gesichtern nahm Szureil noch einen kräftigen Schluck aus seiner Flasche.
    Das machte ihm nichts aus.Was ihm mehr sorgen bereitete,war dass die Flasche leer war,und die Tatsache dass wenn seine Frau in N´Salay war,sie warscheinlich schon tod war.

    Sollte ich diesen Darabor kennen?Aber selbst wenn es ist doch auch egal.murmelte er,und wusste,ihn würde wohl niemand hören.
    Zitat Zitat von Komissar 00 Schneider,aus dem Film Texas von Helge Schneider
    Ein Erdbeben ist eine wunderschöne Sache, wenn man nicht dabei ist.
    Klicke hier,wenn du Hip-Hop auch so hasst wie ich.

    Und der Wahn wird hier fortgesetzt...

  8. #264
    Meisterspieler Benutzerbild von Gutester
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 06
    Ort
    Salzburg
    Beiträge
    1.684
    (Darabor, war er das?), dachte Staxx. "Hey, Renan! War dieser Magier vor P´Tyris echt der Darabor? Der mich gegen den Baum geschleudert hat?", fragte er. Diesen Magier konnte er nicht ausstehen. Er kam sich, wie es schien, ach so nobel vor, nur weil er ein paar lässige Zaubertricks beherrschte. Und deshalb gleich jeden wie Untertanen behandeln! (Na wenn der wirklich da ist, das kann dann ja heiter werden. Da freu ich mich ja schon direkt auf die Orks!), dachte er.
    Amore, Anarchia, Subito!

    Weiß-Violett - Tradition seit 1933!

    Früherer Nick: "Wahnsinniger"

  9. #265
    Heavenly Wind
    霧の艦隊
    Benutzerbild von £exa
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 02
    Beiträge
    8.102
    Rika hörte Szureils vermutlich rethorisch gemeinte Frage, auch wenn er sie wohl nur sich selbst gestellt hatte. Sie drehte sich zu ihm und antwortete dennoch darauf: Wenn es sich um den Darabor handelt, der mir aus alten Schriften bekannt ist, sollte man froh sein, ihn nicht zu kennen. Wo ich herkomme, bedeutet nichts Gutes ihn zu kennen und alte Bücher berichten Dinge über ihn... kann unmöglich sagen, ob das übertrieben ist, aber wenn nicht. Besser vorsichtig sind, wenn ihm begegnen und hoffen, dass wir überleben. Rika war nicht sonderlich versessen darauf, einem Zauberer zu begegnen, von dem sie aus den Schriften Andravils wußte, dass er ein mächtiger Elementar- und Dämonenbeschwörer war, und wer wußte schon, über welche Fähigkeiten er noch verfügte. Wenn man den Quellen glauben schenkte, war er ein uralter Zauberer, der seit Jahrhunderten aus dem Hintergrund heraus in die Geschicke der Menschen und anderer Völker eingriff - nicht zum Wohle der Welt, sondern zu seinem persönlichen Nutzen... Rika fragte sich, was das jetzt über die Gruppe sagte, in der sie sich befand? Welchem geheimen Ziel diente sie eigentlich? Die anderen hatten ihr zwar gesagt, dass es ihnen darum ging, N'Salay zu retten, und das mochte für die Anwesenden vielleicht sogar zutreffen. Aber was wäre, wenn das Ganze eine Lüge war und dieser Darabor gar nicht die Absicht hatte, die Stadt zu retten? Warum sollte er das auch tun, vielleicht hatte er ja andere Pläne... doch es war recht müßig darüber nachzudenken, denn vielleicht war dieser unbekannte Auftraggeber der Gruppe ja gar nicht DER Darabor, und dann war es wirklich komplett sinnlos über dessen Motivation nachzugrübeln. Also verwarf sie die Gedanken und konzentrierte sich wieder auf die vor ihr liegende Mission.

    {N'Salay, Immergrüne Gärten}

    Alani'iel saß völlig regungslos inmitten des Baumkreises und konzentrierte sich auf den warmen, leuchtenden Mondstein in seinen Händen. Sein Geist verband sich mit ihm, so wie schon unzählige Male zuvor. Was er jedoch sah, ließ ihn schnell seine Konzentration verlieren - zu entsetzlich waren die Bilder, die ihm ins Bewußtsein fluteten. Dass die Vision so klar war, nicht wie sonst üblich schemenhaft oder verschwommen, konnte nur eines bedeuten. Die Ereignisse standen nicht nur unmittelbar bevor, sie waren auch unabdingbar. Und sie wiederholten sich in seinem Geist. Variationen ein und des selben Themas, so als würde ihm das Schicksal einen Einblick darin gewähren, wie sich der Lauf der Welt zu einem endgültigen Konzept fügte. Er war gleichsam fasziniert und geschockt von der Klarheit seiner Eindrücke. So viele Möglichkeiten, so viele Schicksale. Doch er erschrak ein jedes Mal aufs Neue, wenn sich der Kreis schloss, die Reise mochte für alle ganz unterschiedlich sein, das Ziel jedoch unausweichlich. Müde und kraftlos sackte er zusammen, der Mondstein glitt aus seiner Hand und fiel hinab ins weiche Gras. Eine einzelne Träne rollte über Alani'iels Wange, zum ersten Mal seit langer, langer Zeit... er, der Verkünder, hatte in all der Zeit ohne Anteilnahme jenen ihr Schicksal offenbart, die zu ihm kamen und um Rat baten. Doch er hatte es nie gewagt, sein eigenes Schicksal zu ergründen und nun, wo er es trotz aller Warnungen getan hatte, wünschte er sich nur, dem unausweichlichen mit der Sorglosigkeit eines Unwissenden begegnen zu können... doch was nutzte sein Hader. Sie hatte es ihm gesagt. Die Zeit war gekommen, und er, Alani'iel, war der Träger des Mondsteins und der heiligen Robe, der Sprecher des Orakels und damit auch Verkünder des Schicksals. Nun galt es, die Aufgabe zu erfüllen für die er existierte.

    Er nahm den Mondstein mit der Rechten, und ballte sie zur Faust, so dass die Sichelspitzen an den Seiten hervorragten. Das Relikt vor sich haltend und seine Linke um die rechte Hand legend, konzentrierte er sich, sandte seinen Ruf an die Mitglieder des Orakels, die Führer der Soldaten und die anderen wichtigen Einwohner N'Salays, um alle zu informieren, was sie erwarten würde und wann. Das Entsetzen in seinem Gesicht wich kalter Entschlossenheit, als er das Nötige getan hatte. Wie lautete sein Schwur? Folgst du mir durch Dunkelheit und Feuer bis in den Tod? Er hatte mit Ja geantwortet, so wie alle anderen vor und nach ihm. Und nun erkannte er, wie wörtlich ihm dieser Schwur abverlangt werden würde... Die Dunkelheit senkte sich über das Land, obgleich gerade erst der neue Tag anbrach. Dunkelheit, nicht zu vergleichen mit mondloser Nacht, denn es war eine Verdunkelung der Seelen. Es gab kein Zurück mehr und es führte auch kein Weg daran vorbei. So blieb für alle nur der vorgezeichnete Pfad... hinein in das reinigende Feuer.

    {südwestlich, nahe N'Salay}

    Die Gruppe erreichte einen kleinen Bergrücken, der Paß führte an zerklüfteten Felsen vorbei und brachte sie in ein geräumiges Tal. Weit unten konnte man, umgeben von einem in der eisigen Kälte des Gebirges deplatziert wirkenden Urwald, eine große Anzahl von Gebäuden erkennen. Auf der anderen Seite des Talkessels zogen sich kleinere Häuser einen Berghang hinauf, an dessen Ende ein gewaltiges Bauwerk wie aus dem Berg gehauen hervorstach, geziert von einer großen Kuppel, umgeben von einem Garten. Die Spitze des Berges, an dem sich dieses Gebäude befand, war von dunklem Nebel umhüllt. Die Luft war, das konnte man spüren, für die Lage des Ortes ungewöhnlich warm hier. Mehrere Bäche plätscherten von den Berghängen hinab ins Tal, liefen nahe der Siedlung zusammen und schufen einen kleinen See, aus dem sich ein Fluß in Richtung Norden davonschlängelte. Das malerische Idyll dieses Ortes wurde jedoch von dem Wissen getrübt, dass diese friedliche Ruhe nicht von Dauer sein würde... N'Salay? fragte Rika voller Ehrfurcht, denn so etwas schönes hatte sie noch nie zuvor gesehen. Bei Menschen oder Zwergen gab es das nicht und der Schönheitsbegriff der Orks... nun ja, er war ein wenig eigen. Auch die anderen wurden von der lebendigen Pracht dieses Ortes erfaßt. Nun wußte selbst der letzte, wie N'Salay zu seinem Namen gekommen war, denn der bedeutete nichts anderes als "Juwel der Berge" und das war noch eine Untertreibung...

    >> ENDE DES KAPITELS <<

Ähnliche Themen

  1. eis,blitz,feuer?
    Von EyeForce_Hacker im Forum Silkroad Online
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.5.07, 21:32
  2. Magieresistenz - Ungleich Feuer,Eis,Blitz Resistenz?
    Von hgfhfh im Forum Champions of Norrath
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.8.04, 13:29
  3. Wie bekommt man Eis und Feuer-Pfeile
    Von MasterMarc im Forum Wind Waker
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 5.6.03, 12:37

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •