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Thema: Vorgeschichten

  1. #1
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
    Im Spiele-Forum seit
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    537

    Vorgeschichten

    Öhem... darf ich das hier als normalsterblicher User einfach reinposten ?? (lang ist's her, da wusste ich das )

    Egal,ich hab mir gedacht-aufgrund der recht kurz gehaltenen "Vorgeschichten" im Anmeldungsthread-dass man die mal ausführlicher gestalten könnte!

    So das jeder Member hier seine Vorgeschichte ausführlich unterbringen kann...

    Ich denke das hilft allen anderen RPG-lern beim näheren Verständniss der verschiedenen Charaktere!

    (ok,alle deren Erinnerung gelöscht sind, die haben jetzt ein Problem )

    Ich denke,es sollte klar sein, dass diese Handlungen zeitlich vor dem derzeitigen RPG ablaufen!!


    Ich fang dann mal an:

    Der Kontinent Myrtana. Von großem, unbändigem Wald durchzogen, liegt schlafend in einem Rausch aus Nebel, Gischt und Fackelflackern.
    Der große Wald an der Küste des Landes ruht im Morgengrauen.
    Das kleine Dorf der Waldmenschen in ihm ebenfalls.
    Scheinbar. Denn einige Wachtposten gehen ihren nächtlichen Wege um das mit Palisaden befestigte Lager. Denn die Tiere des Waldes sind seit einiger Zeit unruhig. Etwas musste sich im Gleichgewicht des Waldes verschoben haben, das spürte auch der alte und ehrwürdige Druide des Dorfes. Er hatte seine Bedenken oft geäußert, doch der Waffenmeister des Dorfes weigerte sich strickt, die Wachen wegen einer derartigen Lapalie zu verstärken.
    Das Dorf schlief. Ach der junge Artem, Sohn des Söldners Tyris, der in dem Dorf der Waldläufer Zuflucht und Heimat bei der Frau seines Herzens- einer Waldläuferin mit Namen Lyanna- gefunden hatte. Artem war der jüngste und einzige Sohn der jungen Familie. Sein Vater hatte ihn im Schwertkampf unterrichtet, und der Bogenlehrer des Dorfes unterwies ihn traditionell in der Art des Schusses der Waldläufer. Die Familie war völlig angenommen worden in dieser Gemeinschaft des Waldes.
    Doch niemand wusste genau, warum der Söldner, der eines Nachts fieberbrennend und erschöpft ins Dorf stürmte, überhaupt am Davonstürmen war. Es interessierte auch niemanden, nachdem sich dieser Fremde und Lyanna verliebten und eine Familie gründeten.

    Doch in dieser Nacht war der Nebel irgendwie kalt und nass.
    Zwei Wachtposten stehen am Ostende des Dorfes beisammen. Lydias lößt Dräon gerade ab.
    Der sieht der aufgehenden Sonne entgegen.
    Schau, diese Sonne erhebt ihre Bahn in einem blutroten Schein. Es wird ein blutiger Tag werden, Bruder.
    Er legte seine Hand auf die Schulter des Freundes, und wollte gehen. Doch er kam nicht weit, denn er sackte auf die Knie, von einem Pfeil getroffen und blut spuckend.
    Lauf... waren die einzigen Worte, die er herausbrachte, bevor das Licht in seinen Augen erlosch.
    Der andere Wachtposten zog seine Waffe, doch auch er sank Sekundenbruchteile erschlagen nieder, denn eine Axt hatte ihm den Schädel gespalten.
    Richtung Boden sinkend, konnte er die Welt nur noch schimmernd und wankend erkennen. Doch er sah eine Schar von Männern, bewaffnet mit Äxten, Schwertern, Fackeln und Zweihändern auf das Dorf zurennen, hineinpreschen und mordend und plündernd ihren Weg zu suchen.
    In jedes Haus gingen sie, und jedes flammte Sekunden später in lodernden Flammen auf. Die Strohdächer des Dorfes brannten lichterloh.
    Frauen, Kinder und sich zum Kampf rüstende Männer hatten keine Chance und erfuhren vor allem auch keine Gnade.
    Binnen weniger Minuten war das gesamte Dorf ausglöscht. Niemand stand mehr aufrecht, wenn er nicht gerade sterbend in sich zusammenfiel oder einer der Angreifer war.
    Ein Mann betrat das in Flammen sengende Dorf. Der Posten lag auf dem Boden, sterbend, doch nicht tot. Er erkannte sofort, dass dies der Anführer der Gruppe- nein, dieses seelenlosen Heeres sein musste.
    Seine Rüstung schimmerte in silbrigem Ton. Er winkte einen der Männer herbei, die auf ihn wartend auf dem Dorfplatz standen.
    WO ist er?! fragte er ranzend.
    Herr, wir haben ihn verl... weiter kam der Man nicht, der ihm Bericht erstattete, denn seine Kehle wurde von den Fingern des Herrn zerdrückt.

    Findet ihn! Ihn und seine Brut! schrie der Anführer. Erneut rannten die Mörder durch das brandgeschatzte Dorf und suchten Leiche für Leiche ab. Doch anscheinend ohne Erfolg.
    Bis es sich in einem Haus regte. Ein Mann stand darin. Brennend.
    Er wurde erblickt, gepackt und zu dem Anführer der Bande gezerrt.
    Da bist du also. Du hast mich betrogen... das ist nicht schlimm schien er dem Mann zuzuflüstern. Der Mann war Artems Vater.
    Schlimm ist, dass ich die Barriere aufgrund deines Händels mit dem Richter der Stadt Khorinis... von INNEN sehen durfte.
    Eine Pause trat ein.
    Nein, das ist eigentlich nicht das Problem. Das Problem ist... er sah den Mann erneut an. Dass ich darüber sehr, sehr erzürnt bin.
    Er wandte sich ab.
    Hängt ihn auf... und macht ihn wieder an schrie er.
    Seine Leute gehorchten.

    Zwei Kreuze wurden angefertigt.
    Sie standen in der Mitte des Dorfes.
    An dem einen hing Artems Mutter.
    An dem anderen Artems Vater.

    Beide wurden von der Meute mit Öl übergossen.
    Der Soldat richtete sein Wort an Artems Vater: Deine wunderschöne Frau ist leider schon tot... aber es wird ihr eine Ehre sein erneut mit dir zu brennen lachte er hämisch und schallend.
    Du wirst nie wieder Händel gegen mich schmieden... er sah sich um all diese armen Menschen hier... das hätte nicht sein müssen. Wärst du nicht weggerannt damals. Alle bis auf den Druiden haben wir erwischt. Der war leider schneller Tier und weg als wir... ... aber egal. Dich haben wir. Und ich meine Rache. Er lachte noch schallender, worin seine Bande einstimmte.
    Deine Händel ab jetzt... er nahm eine Fackel und hielt diese an die ölgetränkten Körper der beiden Menschen nur noch mit Beliar selbst

    Er wandte den Kopf und sah sich um.
    Seine Männer sehen ihn an.
    Alle gingen schweigend in den Wald hinein, sich sicher, alles getan zu haben, ihre Rache vollständig erledigt zu haben.
    Ein Dorf wurde ausgelöscht. Viele Menschen starben. Genugtuung.


    Doch was diese Männer nicht wussten, war... dass ein Wolf, der den Häschern vorher entwischt war, einen jungen Mann aus dem brennenden Haus der nun am Kreuz brennenden Familie zerrte, sich in einen Menschen zurückverwandelte, einen Stein in die Tasche gleiten ließ, und in sicherer Entfernung das Kind ruhig und vor allem bei ihm hielt.

    Nun stand der Druide in seinem brennenden Dorf.
    Der junge Artem kniend vor den bereits ausgebrannten Leichen seiner Eltern.
    Niemand sprach.

    Der Druide und Artem erhoben sich.
    Der Waldmagier flüsterte Artem etwas zu.
    Artem lächelte.
    Sie sind nun alle dahin. Sie haben den Zorn des Waldes geweckt. Eine derart große Untat wird von Adanos vielleicht nicht verhindert werden können, jedoch... beide kamen an eine Hergkuppe, hinter der Schwärme von Raben zu kreisen schienen. bleibt diese auch nicht ungesühnt.
    Artem rannte auf die Bergkuppe zu. Er sah hinunter.
    Sein Gesicht erhellte sich.
    Vor ihm lagen exakt 36 Leichen von einfachen Marodeuren, und eine davon trug eine silberne Rüstung.
    Er blickte den Druiden an.
    Nachtlager sagte er niemals in Schluchten an Snapperhainen wählen ergänzte der Druide.
    Aber wie Artem sah, war dies nur der Anfang vom Ende der Mörder gewesen.
    Königstruppen, geführt von Paladinen, durchschritten das Feld der Toten und drehten hier und dort einem Körper das Schwert im Körper um.
    Händel... begann Artem ab nun nur noch mit Beliar, Bastard.

    Ein junger Waldläufer mit Bogen und Dolch rannte richtung landesinnere davon, ein lächeln auf dem Gesicht und einerseits zerfressen von Hass, doch andererseits erfüllt von Genugtuung, wobei in die andere Richtung, doch ebenfalls in Richtung Wald, ein weißer Wolf lief.
    Beide hatten etwas gespürt, und gingen dem auf eigene Faust nach, wissend, dass das, was hier geschehen war, niemand wissen durfte. Niemand.
    Beide wussten, etwas neues war gekommen, ein Geschenk Adanos' für die Menschen. Ein Geschenk für die Menschen, bestehend aus Menschen.
    Fremde! Fremde!
    durchzuckte es gleichzeitig den Geist eines Wolfes und den eines verwaiseten Mannes, dessen Eltern Söldner und Waldläufer gewesen waren.

  2. #2
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Jan 05
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    Gothic-RPG
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    2.181
    Schön, schön.
    Diesen Thread werden wir behalten, für alle die dazu kommen.
    So kann man seine Geschichte besser posten und verlinken.

    Gruß Nova
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  3. #3
    Irgendwo über dir Benutzerbild von Blacktooth
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    Im Sand der Zeit
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    858
    Es war 2 Uhr Mittags,praller Sonnenschein und Kerot, ein hochrangiger Magier des Feuers, stand auf dem Marktplatz von Khorinis und predigte die Worte seines Gottes Innos:''Hört zu meine Mitmenschen! Ihr werdet alle im Fegefeuer landen und der Zorn Beliars wird euch tausend Teile zerfetzen, falls ihr nicht Innos spendet! Nur Innos allein kann euch vor der Bosheit Beliars bewahren und beschützen. Also betet jeden Tag und spendet der Kirche Gold, damit auch Innos weiterhin uns beschützen kann.''
    Ein Feuermagier, eine einfache Rede und die Angst das die Menschen einen schmerzhaften Tod erleiden könnten lassen bei Kerot die Kassen klingeln. Eine lange Schlange steht vor ihm, die seine Rede gehört, wahrgenommen und geglaubt haben.
    ''Einfacher als Kindern den Geldbeuteln zu klauen.'', dachte sich Kerot beim abnehmen des Goldes und segnen der Leute.
    Nachdem die Leute in der Schlange nun alle ihr Geld abgegeben haben und wieder gegangen sind, kam auch schon ein Novize des Klosters verschwitzt zu ihm angerannt.
    ''Meister Kerot, Meister Kerot...'', stöhnte er vor Erschöpfung.
    Kerot zog eine Augenbraue hoch und wartete darauf, dass der Novize sein Anliegen darlegte.
    ''Die Frage wird zwar seltsam klingen aber können sie mich mit ins Kloster begleiten? Der Weg ist in den Zeiten gefährlich geworden und naja...''
    Auf einmal unterbrach ihn Kerot:'' Ich könnt ja jetzt mal eine Liste zusammenstellen, die mich genauso wenig intressieren wie dein Anliegen: Öhm, mal sehen, Sumpfkrautjunkies, Eiweißbetonte Diäten, wieviel die Ritter verdienen, wieviel die Arbeiter verdienen, die Sonnenwende, Rhobar der Letzte, Beliars Unterwelt, die Unterwelt danach, die Sphäre Adanos und einfach alles, einfach alles, einfach alles was dahinter liegt, ob er in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft, sowie in den noch künftig endeckenden Dimensionen.''
    Mit den Worten verließ Kerot den Marktplatz und drehte sich nochmal mit den Worten '' Und den neuen Kardif.''

    Fortsetzung folgt.
    Awesometastisch!

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