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Thema: Der Fluch Beliars

  1. #1
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Der Fluch Beliars

    Aus dem Einzelquest wurde ein Multiquest.
    Geändert von Sir_Conan (6.8.06 um 15:51 Uhr)

  2. #2
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    Schweißgebadet schlug Merydor die Augen auf. Seine enge Kleidung hatte sich vor Nässe an seinem Körper "festgeklebt". Merydor spürte wie er innerlich brannte und wollte sich die Klamotten vom Leib reissen doch es fehlte ihm die Kraft sich aus seinem Bett aufzuraffen. Irgendetwas hatte ihm die Kraft genommen. Kräfteaufreißend versuchte er mit seiner linken Hand einen der vielen Knöpfen seiner Jacke zu öffnen. Einige Zeit blieb es bei Versuchen den wie schon die Kleidung und damit auch die Knöpfe waren auch seine Hände feucht und das öffnen seine Hemdes blieb ihm versagt. Vorsichtig drehte er seinen Kopf und spürte einen tiefen Schmerz im Rücken. Sein Blick blieb auf einem Dolch haften, der etwa einen Meter neben ihm auf einem kleinen Tischchen platziert war. Mit einem Moment nahm er alle Kraft zusammen, rieß sich rum und packte den Dolch mit seinen Händen. Im nächsten Moment schlitzte er sich mit zitternden Händen das Hemd auf und bereits einige Sekunden später bemerkte er, wie sich sein Körper entspannte. Nach etwa zwei Minuten schaffte er es dann auf die Beine zu kommen, musste aber feststellen, dass es ein hohes Maß an Koordination erforderte, nicht direkt wieder umzufallen. Vorsichtig tastete er sich zur Tür seines Haus und öffnete sie langsam.


    Ein erster Fuß kam aus der Tür und der zweite folgte ihm zugleich. Merydor blieb stehen und blickte in das Jägerlager. Als er sich das Haus hatte bauen lassen, war dieser Platz für ihn der schönste gewesen. Von hier aus hatte er einen Blick aufs Meer und konnte gleichzeitig die Kinder und Händler am nahen Marktplatz beobachten. Außerdem stand die Sonne vormittags direkt vor seiner Haustür. Früher hatte es ihm immer Kraft und Ausdauer gegeben, im gezeigt für was er sein Leben schon oft eingesetzt hatte, für was er kämpfte. Jetzt schien es ihm so als hätte sich als verfinstert. Die Sonne schien ihren Glanz verloren zu haben und stattdessen eine gewisse Dunkelheit zu verstrahlen. Kinder- und Händlerrufe empfand er als störend und auch auf dem Meer lag in seinen Augen nicht mehr die Stille, wie sie einmal gelegen hatte. Langsam bemerkte Merydor das irgend etwas mit ihm nicht stimmen konnte aber es kam ihm nicht in den Sinn, was falsch lief. Sehr langsam machte er sich auf in Richtung des Marktplatz. Einige Jäger, die ihm auf den Weg begegneten, blickten ihn verwundert an, als er nicht zurück grüßte wie immer, als er nicht das Lächeln der letzten Tage aufsetzte. Sofort begab er sich zu seinem "Stamm-Stand", wo er sich überwiegend seine Lebensmittel besorgte. Hastig ließ er sich ein Brot geben und stopfte sich ein Stücken in den Mund. Obwohl er einen schweren Hunger verspürte schien ihn das Brot trotzdem nicht zu befriedigen und als er einen ganzen Laib gegessen hatte, blieb sein Hungergefühl. Verwirrt verließ er den Marktplatz und tappte zu einem altbekannten, den er vor einiger Zeit mit Blank aufgesucht hatte. Es war ein Alchemist, der Blank und einigen anderen Jägern wie Deck damals die Nachricht überbracht hatte, dass sie an einer schweren Krankheit litten. Eben dieser Mann untersuchte nun auch Merydor und es schien stundenlang zu dauern bis er endlich fertig war. ,,Ich kann absolut kein Anzeichen einer Krankheit entdecken. Du glühst, aber hast kein Fieber. Ich kann mir das nicht erklären. Da ich allerdings einen Verdacht habe, solltest du im Plateaulager die Wassermagier aufsuchen. Vielleicht können sie dir eine Antwort auf dieses Geheimnis geben.


    Merydor verstand und verließ den Alchemisten. Sofort fiel ihm Dunken ein, der ihn sicher ins Plateau begleiten würde. Diesen fand er an einem Lagerfeuer mit einigen anderen Jägern. Dunken willigte wie erwartet ein und gerade einmal zwei Stunden später ließen sie das Jägerlager hinter sich und betraten den Weg Richtung Plateaulager. Der erste Tag gestaltete sich als der schwierigste. Der größte Teil des Weges verlief bergauf. Vor einigen Tagen noch war es für ihn kein Problem gewesen, die geringe Steigung hinter sich zu lassen doch jetzt gestaltete sich jeder Schritt als eine gewisse Schwierigkeit. Dunken realisierte dies recht schnell und ließ sich von Merydor genau beschreiben, wie es zu seiner Schwäche gekommen war. ,,Du sagst, du bist aufgewacht und hast dich schlecht gefühlt? Am Abend zuvor ging es dir noch gut?" Merydor nickte. ,,Eigenartig. Bestimmt ist es nur von kurzer Dauer und morgen geht es dir wieder besser." Das erhoffte sich auch Merydor doch wie er während des Weges zum Plateaulager feststelle, entwickelte es sich zum Gegenteil. Als sie das Plateau erreicht hatten ließ er sich erschöpft an einer Wand fallen und erst mit Hilfe Dunkens rappelte er sich wieder hoch und legte die letzten Meter zum Tempel der Wassermagier zurück. Dort angekommen wurde er von einigen Novizen entgegengenommen und in eine Kammer verlegt. Wenige Minuten später betrat Vatras, den Merydor bereits kennengelernt hatte, den Raum und legte seine Hand auf Merydors Stirn. Es dauerte nur einige Sekunden bis sich seine Augen schloßen und er im Reich der Träume erwachte...

  3. #3
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    Zunächst trug ihn auch der Traum an keinen anderen Ort. Immernoch lag er in seinem Bett und sah, wie Vatras stocksteif seine Hand auf Merydors Stirn legte. Im nächsten Moment verließ er plötzlich sein Bett und stand in einer dunklen Kammer. Sein Bogen war verschwunden und nun lag ein breites Schwert in seinen Fingern. Obwohl er nie gelernt hatte, mit dem Schwert akzeptabel umzugehen schwang er das Schwert nicht ungeschickt durch die Luft. Plötzlich tauchte eine dunklere Kreatur auf, die Merydor erstarren ließ. Eine ungewöhnlich große Kraft ging von ihr aus und zog Merydor in seinen Bann. Erschöpft knickte Merydor ein und sank auf seine Kniee. Seine Kräfte in Armen und Beinen verließen ihn und sein Schwert sank in Richtung des Bodens bis es schließlich seiner Hand entglitt und auf den steinigen Boden aufschlug. Mit letzter Kraft richtete er seinen Kopf in Richtung der Kreatur aus und wartete gespannt auf seinen Tod. Langsam näherte sich ihm die dunkle Gestalt, stoppe ruckartig, und began zu sprechen. ,,Seit Jahren hast du mir jetzt schon Striche durch die Rechnung gemacht, hast viele meiner Pläne zerstört. Wenn ich könnte würde ich dich gleich töten, aber..." Es waren die letzten Worte die Merydor dem Traum entnehmen konnte, bevor er auf dem steinigen Boden zusammensackte und gleichzeitig in der Realität erwachte. Neben ihm stand immernoch Vatras der ihn entgeistert anblickte. Seine Hände und Stirn waren in kurzer Zeit zunehmend schweißig geworden, ein Zeichen dafür, dass es nicht einfach gewesen war Merydor im Bett zu halten. ,,Was hast du gesehen, sag es mir!" Mit stockenden Worten erzählte Merydor dem Wassermagier die gesamte Geschichte. Dieser schien bei jedem Wort zunehmend geschockter zu reagieren und am Ende ließ er sich auf einen Stuhl fallen. ,,Ich hatte es bereits während des Traums befürchtet. Dein derzeitiges körperliches befinden ist nicht auf eine Krankheit oder Schwäche zurückzuführen, sondern darauf, dass Beliar dir einen Fluch auferlegt hat. Ich denke, dass ist die Rache dafür, dass du ihn in letzter Zeit so oft zurückgeschlagen hast, wie er in deinem Traum auch sagte." ,,Wann habe ich gegen Beliar gekämpft? Ich habe gegen Orks und Schwarze gekämpft, aber nicht gegen Beliar." ,,Beliars Kreaturen... Ich denke es machte ihn sauer das seine Geschöpfe schwächer als die Menschen sind." ,,Aber das gibt doch keinen Sinn. Wenn er mich töten will, wieso tut er es nicht gleich? Was hindert ihn daran? ,,Es wird Adanos sein. Er wird seine Kräfte gegen die Beliars einsetzen um dich am Leben zu erhalten. Allerdings vermag ich nicht zu sagen, wie lange er diese Kraft aufbringen kann..." ,,Also bin ich dem Tode nahe..." ,,Nicht ganz..." Mit diesen Worten schritt Arelis, Merydors alter Freund, durch die Tür zur Kammer und betrat den Raum. Während er sprach näherte er sich langsam Merydor und Vatras. ,,Alte Bücher berichten über heiliges Wasser, welches vor Beliar schützt. Wenn du es finden kannst und es zu dir nimmst kannst du Beliar besiegen.",,Du weißt, dass die alten Schriften auch besagen, dass nur der es finden kann, der es wirklich braucht." ,,Richtig und deshalb wird er es persönlich suchen müssen. Es ist also nicht möglich das ich, ein hoher Wassermagier oder sonstwer danach sucht, weil nur der, der es wirklich braucht, es auch finden kann. Du wirst es also selber suchen müssen." ,,Wo kann ich es finden?" ,,Das Buch Innos besagt, dass du es dir am ältesten Schrein der Insel erbeten musst. Ich denke, ich weiß was gemeint ist. Im Tal steht ein solcher Schrein, vielleicht erinnerst du dich, wir haben ihn schon einmal gesehen. Es ist allerdings ein mindestend dreitägiger Fußmarsch und ich kann mir nur schwer vorstellen das du in alleine bewältigen kannst." Mutlos sank Merydor in sein Bett zurück, denn einige Sekunden zuvor hatte er noch Hoffnung geschöpft. ,,Deshalb verlässt ein Bote in diesen Minuten das Lager in Richtung der Jäger. Ich bin mir sicher, dass sich ein paar alte Freunde finden werden, die dich begleiten. Ich bin natürlich auch dabei."


    Die nächsten zwei Tage verließ Merydor sein Bett nicht. Gepflegt von den Wassermagiern merkte er zwar, wie seine Füße schwächer wurden, doch weder das fieberähnliche Verhalten, noch der inzwischen auftretende Schüttelfrost wurde zunehmend schlimmer. So hatte sich zwei Tage später, als Arelis in aus dem Kloster zum Ausgang des Plateaulagers geleitete, im wesentlichen nicht viel verschlimmert. Die Pflege der Wassermagier war gut und hätte ihn sicher noch lange am Leben gehalten, aber ein Leben im Bett vermochte er sich nicht einmal vorzustellen. Am Tor erwarteten ihn neben Dunken auch Deck und Turael. Somit war es also eine fünfköpfige Gruppe, die sich in Richtung des Tals in Bewegung setzte, um Merydors Leben zu erhalten.

  4. #4
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    Gemächlich setzten Merydor und seine Anhänger die ersten Schritte außerhalb des Plateaus. Obwohl es Arelis gelungen war, Merydors besten Freunde um ihn zu scharren, fühlte er sich im Grunde nicht viel besser. Selbst Turael, den Merydor schon länger nicht gesehen hatte, vermochte ihn nicht fröhlich zu stimmen. So schlurften sie die ersten Stunden beinah stumm der Wege und keine Banditen, Tiere oder andere Gefahren schienen sie ernsthaft stören zu wollen. Es dauert nicht lange als sie in einiger Entfernung einen zerbrochenen Marktkarren ausmachten. Als sie sich diesem näherten entdeckten sie einen älteren Mann mit grauem Spitzbart und einer verwuselten Frisur, auf einem Holzpfahl sitzend. Als dieser die Gruppe ausgemacht hatte, fiel er von dem Pfahl und kroch den Abenteurern auf Knien entgegen. ,,Bitte helft mir. Ein wilder Schattenläufer hat mich und den Karren angegriffen. Neben sämtlichen Lebensmitteln hat er auch einen Ring gefressen. Wenn ich das Tier erledigen kann, kriege ich den Ring zurück. Mit dem ausnehmen von Tieren kenne ich mich aus." ,,Langsam, alter Mann. Wir würden euch gerne helfen aber einer unserer Kameraden ringt mit dem Tod und wir brauchen jede Stunde, jede Minute." ,,Wenn euch so viel an dem Ring liegt, sucht das Versteck des Schattenläufers und holt euch anschließend ein paar Gardisten des Plateaulagers zur Hilfe. Dann habt ihr euren Ring." ,,Dann bin ich genau so tot wie vielleicht euer Kamerad..." Schluchzend krabbelte zurück zu dem Stamm und lehnte sich mit dem Rücken an diesen. Turael und Deck machten bereits anstalten, weiterzugehen, als sie Merydor stoppte. ,,Wie meint ihr das?" ,, Der Ring gehört meinem Herren und ist wertvoll, sehr wertvoll. Wenn er hört, dass ich ihn verloren habe, bin ich ein toter Mann." Die nächsten Sekunden verstrichen ohne Wortwechsel. Merydor starrte nachdenklich auf den zerbrochenen Holzkarren. ,,Zeigt uns das Versteck des Schattenläufers. Wir töten ihn." Der Mann nickte, während Arelis wie auch Deck ein fragendes Gesicht zogen. ,,Wir haben keine Zeit, dass müsstest du besser wissen als wir." ,,Weiß ich. Aber falls ich sterben sollte, will ich es nicht mit dem letzten Gedanken, dass ich einem sterbenden Hilfe verwehrte." Die Gruppe nickte zustimmend.


    Wenige Minuten später befanden sich die sechs bereits im nahen Wald. Während der alte Mann, inzwischen hatte er sich als Grek vorgestellt, nervös auf einem Stück Holz rumkaute, blickte Turael angespannt zwischen den Bäumen hindurch. ,,Mir gefällt es hier ganz und gar nicht. Ich glaube kaum, dass wir hier auf einen einzelnden Schattenläufer und keine anderen Tiere treffen." ,,Warum so ängstlich, Hasenfuß?" scherzte Dunken. Deck ließ ein Schnaufen vernehmen was Merydor als ein Lachen deutete. Dunken hatten Decks Humor genau getroffen. Nicht eine Sekunde später gab es eine große Überraschung für die gesamte Gruppe. Obwohl die Gruppe den Schattenläufer gesucht hatte, war dieser ihnen zuvorgekommen und stürzte sich vollkommen überraschend auf die Gruppe. Am schnellsten reagierte Deck, der mit seiner Hellebarde den größten Schaden verhinderte, aber trotzdem mit Ansehen musste, wie Arelis von seinen Füßen gerissen wurde und auf dem nasskalten Waldboden landete. Während Dunken blitzschnell seinen Bogen zog, um die Gruppe zu verteidigen, griffen Merydor wie auch Arelis und Turael nach ihren Nahkampfwaffen um Dunken eine reele Chance zu geben, den Schattenläufer zu erwischen. Schnell mussten sie feststellen, dass sie, abgesehen von Deck, keinen starken Nahkämpfer hatten, denn auch Grek schien in der Waffenkunst nicht sonderlich bewaffnet. Trotzdem ermöglichte die Gruppe Dunken immer wieder das gezielte Abschießen von Pfeilen, welche dem Schattenläufer nach einem längeren Kampf auch den Rest gab. Grek stürzte sich erschöpft aber überglücklich auf die Leiche und began mit dem abziehen des Felles, um anschließend nach dem Ring zu suchen. Die Gruppe verabschiedete sich unter tausend Dankesworten Greks und suchte wieder ihren Weg auf. Sie hatten mindestens eine Stunde verloren und Merydor spürte, dass diese Stunden zwischen Leben und Tod entscheiden konnte.


    Als der Abend hereinbrach entschloss sich die Gruppe eine kleine Unterkunft zu errichten, um sich einige Stunden auszuruhen. Während Merydor sich schonte und einige Sekunden schlief, sorgten Turael und Arelis für Brennholz und andere Kleinigkeiten. Dunken schlich misstrauisch durch den nahen Wald um Gefahren frühzeitig auszumachen. Ein weiterer Zwischenfall blieb ihnen erspart sodass sie ihr Lager gegen Mitternacht verließen und ihren Weg in der Dunkelheit fortsetzten.

  5. #5
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    Arelis fiehl wie so oft, in sein tiefes Grübeln.
    Gegen Beliar kämpfen war ein mörderischen Unterfangen, besonders wenn er einen schwächte.
    Der Wassermagier kannte die Gefahren, da er selbst schon oft an Beliar geraten war. Doch jedesmal konnte er ihm einen Tritt verpassen.
    Wahrscheinlich schützte ihn nur sein Status als Magier Adanos, vor einem Fluch Beliars. Da es nunmal die Magier waren, die mit den Göttern und dem Gefüge zu tun hatten.
    Aber diese Erfahrung, konnte er nun Merydor zukommen lassen. Immerhin hatte der Jäger auch unzählige Male, auf seinen Rücken geachtet.

    Die Nacht war kühl und der Mond spendete sein fahles Licht, während sich die Geräusche der Nacht bemerkbar machten.
    Es würde noch ein langer Fußmarsch werden und Arelis fragte sich, wie es dem Tal wohl ergangen war, seit er das letzte Mal dort gewesen war.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  6. #6
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    Die Nacht gestaltete sich kälter als zunächst angekommen, sodass das Auspacken von Wärmefellen nicht lange auf sich warten ließ. ,,Junge Junge, habe echt schon wärmere Abende erlebt. Was habe ich sie vermisst, die Abenteuerluft." ,,Für meine Begriffe eine etwas zu kalte Abenteuerluft, aber du hast recht, es hat was." Merydor schmunzelte.,,Jammerlappen, da wo ich herkomme wird bei diesen Temperaturen 12 Stunden gearbeitet." ,,Soso, was war bei euch den Arbeit? Frauen verwöhnen?" Merydor lachte auf und der Rest der Gruppe tat es ihm gleich. Obwohl er um sein Leben kämpfte, hatte er nicht vergessen mit wem er unterwegs war - mit seinen Freunden. Dementsprechend hatte sich die Stimmung in den letzten Tagen trotz des schlechten Reiseanlasses erheblich gebessert.

    Und als sie gemütlich durch einen Wald marschierten, machte Dunken plötzlich eine interessante Entdeckung. ,,Hey Jungs, hier hin. Mit schnellen Schritten eilte die Gruppe zu Dunken und beugte sich über den leblosen Körper eines Mannes. Auffällig erschienen der Gruppe neben der eigenartigen Kleidung auch die tiefschwarzen Augen, die selbst das Licht nicht erhellte. Nachdem Arelis den Körper kurz abgetastet hatte, stellt er fest das der Mann noch lebte.,,Was macht der Typ hier?",,Ich weiß nicht, aber ich würde es gerne herausfinden. Aber wir haben keine Zeit, lassen wir ihn liegen.",,Wartet!"Ein Griff in seine Tasche ließ Arelis einen kleinen Trank zum Vorschein holen. ,,Gucken wir doch mal wie er das so verträgt." Der Mann hustete kurz auf und schlug einige Sekunden später langsam die Augen auf. ,,Verdammt, wer seid ihr? Bitte tötet mich nicht!" ,,Warum sollten wir das tun? Hätten wir denn einen Grund dafür?",,Nein, Ich denke nicht. Könnt ihr mir einen Unterschlupf, ein Lager zeigen. Ich muss hier weg.",,Wenn wir Zeit hätten, könnten wir das. Um es kurz zu sagen: Unser Freund ist von Beliar verflucht und wir haben verdammt wenig Zeit ihm seinen Arsch zu retten. Deswegen werden wir dich jetzt auch genau hier liegen lassen." Eine Sekunden verstrichen ohne Regung des Mannes. ,,Ich bin Valkyr. Wenn ihr mir ein Lager zeigt helfe ich dem Verfluchten!",,Sorry, aber für solche Späße haben wir keine Zeit.",,Turael, warte! Valkyr, wie kannst du mir helfen, warum sollte ich dir vertrauen?" ,,Ich mache dir ein Angebot: Vergiss die Fragen wie und warum und tu es. Ich helfe dir, du hilfst mir, eine Hand wäscht die andere, sagt man das nicht?" ,,Ich vertraue dir. Zeig mir wie du mir helfen kannst und wir bringen dich in unser Lager!"

    //auf gehts prisoner

  7. #7
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    Wie ich dir helfen kann,fragst du? Naarren seid ihr,dass ihr mich nicht schon getötet habt!Ihr kennt meine RÜstung nicht? Wir sind das stolze Volk von Valhall,das Volk,das Beliar dient!

    Die Freunde sahen sich an und jeder griff unwillkürlich zu seiner Waffe,aber Meryor gebot ihnen EinhaltEr ist schwach und er weiß sicher etwas.Wir brauchen ihn noch! Du sagst,du bist ein Diener Beliars,warum bist du dann hier? fragte Meryor Valkyr.

    Ich bin entflohen,mehr braucht ihr nicht zu wissen!Was deinen Fluch angeht,ich weiß ihn zu brechen,aber warum sollte ich meinen Meister verraten? Ihm verdanke ich mein Leben und er wird es schützen.Außerdem ist es sehr gefährlich,sich ihm entgegenzustellen!

    Rede oder stirb! sagte Dunken und packte Valkyr am Kragen Aber moment,jetzt wo du es sagst...so eine Rüstung habe ich zuvor gesehen...aber nur bei Orks!

    Diese Diskussion ist sinnlos!Mein Tod wäre nichts gegen den Willen des Einen und euch wäre nicht geholfen.Sieh es ein...du kannst nichts tun!und so nebenbei...dein Freund bricht gerade zusammen.

    Kaum hatte Valkyr ausgesprochen,so brach Meryor auch schon zusammen.Er atmete nicht mehr. Hilflos sah Dunken zu Valkyr hinüber.

    Bitte! sagte er ganz ruhig tu alles in deiner Macht stehende,um ihm zu helfen!

    Valkyr fühlte etwas,das er nicht kannte.Etwas,das Mitleid und Bewunderung sehr nahe kam. Nein,es war Angst. Erhatte Angst,diesen Menschen zu verlieren!

    Der Fluch ist stark!Ich muss Beliar opfern,damit das Leben in deinen Freund zurückkehrt!Gib mir etwas!

    Dunken griff in seine Tasche und brachte eine Scavengerkeule zum Vorschein.
    Das ist gut! Nun mach platz.Ich brauche Ruhe!

    Valkyr griff in die Erde und streute mit dem Sand einen Runenkreis.
    Danach legte er die Keule in die Mitte das Kreises und sprach den Opferzauber. Dunken verstand kein Wort,jedoch er sah Wirkung: Merydor atmete wieder!

    Das Scavengerstück verschwand...

    Der Fluch ist nur temporär aufgehoben...Beliar ist noch nicht gebannt!Ich kenne keine Möglichkeit,den Fluch ohne großartiges magisches Potenzial zu brechen.Ich brauche Wissen,Bücher!Aber hier wird es keine Bibliothek geben,die solch Wissen führt...oder gibt es hier Schwarzmagier?

    Arelis hatte all das von Abseits ruhig beobachtet,nicht fähig,etwas zu sagen.

    Ich erinnere mich auch an so eine Rüctung!Sie trug ein Oberst der Orks,den ich letztens beobachtet habe...bevor er eine Familie tötete! schrie er aufgebracht Dieser...Valkyr will uns nur in ein Schwarzmagiernest reiten,dass die uns dann abmurksen!Wir dürfen ihm nicht vertrauen!Gehen wir zurück zu den Magiern und lassen wir ihn foltern,dann redet er!
    Nein,warte!Er hat mir bereits einml geholfen,er wird es wieder tun!Hilf mir! Ich merke,wie der Fluch zurückkehrt...ich werde erneut schwach...

    Valkyr sah die Anderen fragend an,Merydor war verwirrt,er wusste nicht,was geschehen war...und Dunken und Arelis trauten Valkyr nicht...


    // So,jetzt lasst euch mal was einfallen,wie ihr mich überzeugen könnt!Der Realität willen denkt euch wirklich was aus,ok?Valkyr ist sehr Willensstark!!

    ich hoffe,alles ok!ich krieg das mit den Farben und Namen noch nicht ganz aufn Schirm... //

  8. #8
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    Im nächsten Moment sauste ein Pfeil durch die Luft und bohrte sich keine 2cm neben Valkyr in einen Baum. ,,Verteidigt euch, ein Hinterhalt!!"Blitzschnell hatten Deck und Turael ihre Nahkampfwaffen gezogen und sich vor zwei ankommende mit schwarzen Leinen verkleidete Männer geschmißen und den Kampf aufgenommen. Während Dunken und Merydor es mit den Schützen aufnahmen, die sich hinter verschiedenen Bäumen platziert hatten, kanalisierte Arelis bereits seine Kraft um im nächsten Moment eine gewaltige Windfaust auf einen heranstürmenden Banditen zu werfen. Als wäre er vor eine Wand gelaufen, splitterte er ab und fiel auf den Boden. Der Kopf schien auf etwas hartem gelandet zu sein, denn jeglicher Versuch, wieder aufzustehen blieb aus. Während Deck seinen Gegner gut unter Kontrolle und es zeitweise auch mit einem zweiten aufnahm, schien Turael echte Probleme zu haben, sodass Arelis ihn mit seinem Stab unterstützte. Inzwischen war es Merydor gelungen, einen Schützen mit einem Pfeil in die Bauchgegend auszuschalten.

    Plötzlich rieß Merydor ein Pfeil von den Beinen. Die Wucht des Aufschlages in seinem Oberschenkel ließ ihn nach hinten kippen und wuchtig aufschlagen. Sein Bogen entwich seinen schweißnaßen Fingern und landete etwa 2 Meter neben ihm auf einem kleinen Baumstumpf. Merydor rieß seinen Kopf unter Schmerzen hoch und blickte auf das Kampfgeschehen. Es sah nicht gut aus, immernoch waren die Schwarzen in Überzahl und Turael schien zu erschöpft um noch lange durchzuhalten. Da Deck es wieder mal mit zwei Gegnern zu tun hatte, kam er neben dem verteidigen nicht mehr zum eigenen Angriff und es schien schier aussichtslos, den Kampf zu eigenen Gunsten beenden zu können. Merydor drehte seinen Kopf zu seinem Bogen und entdeckte den jungen Valkyr, der sich knapp hinter dem Bogen in einer einem Baumstamm aufhielt.,,Hey du, gib mir den Bogen!",,Verdammt, lauft! Ihr könnt Beliar nicht besiegen, rennt weg!" Merydor hatte verstanden, in diesem Fall würde ihm Valkyr nicht helfen. Er rappelte sich auf und kroch unter großem Kraftaufwand zu seinem Bogen, denn er wenige Sekunden später bereits wieder umgriffen hatte. Mit einer Hand auf den Baumstamm gestützt rappelte er sich auf und zog einen Pfeil aus seinem Köcher. Keine Sekunde später erreichte ein Pfeil seinerseits einen der gegen Deck kämpfenden Banditen und ließ ihn blutend zur Seite kippen. Deck erkannte seine Chance und ging direkt in den Angriff gegen den verbliebenden Schwarzen. Auch Arelis und Turael schienen es inzwischen geschafft zu haben, ihren Gegner von den Füßen zu werfen, denn Dunken hatte den letzten Schützen ausgeschaltet und sich ebenfalls in den Nahkampf orientiert. Als auch Decks Gegner das zeitliche gesegnet hatte, viel Merydor erschöpft zu Boden und griff mit beiden Beinen zu seinem verletzten Knie. Sofort kam Arelis angestürmt, doch anstatt neben Merydor zu halten und sich um seine Wunde zu versorgen, rannte er vorbei und krallte sich Valkye, der immernoch hinter dem Baum kauerte. ,,Bursche, wer war das. Keine Späße, ich will antworten. Was wollen diese Schwarzen hier?"Inzwischen hatte Dunken auf Anweisung Merydors den Pfeil unter großen Schmerzen aus der Wunde entfernt und ihm daraufhin einen Heiltrank verabreicht. Einige Sekunden später schloss sich die Wunde und Merydor rappelte sich erleichtert auf.


    ,,Hast du Arelis nicht verstanden? Du sollst sagen was sie wollten!"ließ Deck in aggresivem Ton vernehmen. ,,Verdammt, ich wollte das nicht. Das waren Kreaturen Beliars, sie haben mich gesucht.",,Wieso suchen sie dich, was wollen sie von dir?",,Ich habe doch gesagt, dass ich Valhall entflohen bin. Glaubt ihr, sie lassen jeden gehen wann er Lust und Laune hat?",,Bei Beliar ist auch nichts anderes zu erwarten gewesen...merkte Merydor genervt an und packte sich Valkyr.,,Dann solltest du spätestens jetzt wissen, dass Beliar dich verlassen hat, oder glaubst du ernsthaft, er würde es zulassen, das du so einfach abgemetzelt wirst?"Valkyr blickte nachdenklich.,,Nein, dies ging nicht von Beliar aus. Ich bin ihm weiterhin treu ergeben, nicht aber Valhall."Dunken zog eine nachdenkliche Grimasse.,,Wir haben dir deinen verdammten Arsch gerettet, meinst du nicht, dass es an der Zeit ist, ihm zu helfen? Du kannst es, wir wissen es...!",,Ich habe euch gesagt, dass ich Beliars Wissen brauche, Bücher, Schriftrollen.",,Im Kloster im Plateaulager bewahren wir einige alte Schriften auf. Ich denke sie könnten dir helfen. Kommst du mit?",,Ich denke, dass ich zumindest in eurer Schuld stehe. Gehen wir!"

  9. #9
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    Die Gruppe setzte sich in Bewgung.

    Der Weg zum Plateaulager verlief relatif ruhig,bis darauf,dass Merydor immer schwächer wurde und er reihum von seinen Freunden beim Gehen gestützt werden musste.

    Valkyr ging abseits der Gruppe und dachte nach:Muss ich es ihnen nicht sagen?Nein,sie sind noch nicht bereit dafür...wenn wir im Kloster sind.

    Inzwischen war die Gruppe im Plateaulager angekommen.

    Alle Bewohner starrten Valkyr angsterfüllt an.Sein Aussehen weckte in allen von ihnen Unbehagen.

    Warum starren mich alle an?Sie können noch nie einen Valhall gesehen haben,und wissen nicht,was wir sind...sie können gar keine Angst haben...

    So Kleiner...jetzt sind wir da...und keine Mätzchen

    Armer Irrer,wenn er um meine wahre Macht wüsste... dachte sich Valkyr und da sah er das Kloster auch schon.

    Die Gruppe passierte das Klosterportal. Plötzlich brach Valkyr unvermittelt zusammen.

    Verdammt!Kann der Typ uns nicht einfach helfen,ohne andauernd zusammenzubrechen?MAGIER! schrie Dunken und sofort kamen einige Novizen und Vatras angelaufen.

    Bei Adanos!Ein Valhall! Bringt ihn in die unteren Gewölbe!Schnell! Sonst ist er verloren! rief Vatras einigen Novizen zu. Die schnappten sich Valkyr und schleiften sie eine Treppe herab. Auch euer Freund muss versorgt werden. sagte Vatras und wies Novizen an,die ihn in den Schlafsaal brachten und verarzteten.

    Ihr kennt die Valhall?Und kennt ihr vielleicht auch den Fluch,der Merydor belastet?Sprecht! sagte Arelis mit zitternder Stimme.

    Folgt mir in mein Arbeitszimmer!Ich muss euch einiges erzählen.

    Die Gruppe folgte Vatras in seine Kammer. Dort verriegelte er die Tür und bot den Freunden an,sich zu setzen.

    Was wisst ihr über den Fluch?Was ist mit den Valhall? fragte Tureal fordernd.

    Schweig du Narr! Wisst ihr denn nicht,dass die Valhall gewihte erde anderer Götter außer Beliar nicht verkraften? Valkyr könnte tot sein?

    Ihr kennt ihn? Was geht hier vor?

    Anscheinend muss ich ganz vorn beginnen. Die Valhall waren einst ein Volk Adanos...jedoch er verlor es an Beliar und widmete sich dem antiken Volk auf Khorins.Vielleicht wisst ihr,dass Beliar auch hier mit seinem legendären Schwert dazwischenzufunken versuchte.

    Valkyr stammt aus einer Blutlinie ab,die Baliar immer sehr gesonnen war. Ich erkannte ihn sofort...dieses Bild wird in Generationen unter uns Wassermagiern weitervererbt. Das Blut der Valhall hat eine magische...


    NEIN!! schrie Merydor,der aufgestanden war und zu den Freunden getorkelt war.

    Valkyr muss mich retten.Dann gehört er euch!!

    Gut!Er ist im Archiv.Das Archiv ist geheim,dort lagert alles,was ein Valhall braucht,um seine volle Kraft zu entfalten. Dieser Befehl stammt noch aus den Zeiten,wo Adanos über die Valhall herrschte. "Baue dein Archiv nicht auf heiliger Erde,falls ein Valhall deine Hallen besuchen sollte!

    Gebt ihm Zeit,er wird deine Heilung finden.Dort gibt es alle Bücher,die er braucht.

    Adanos sei Dank,dass ihr ihn gefunden habt,denn dein Fluch kann nur mit einem Teil Beliars Selbst gebrochen werden...oder mit dem Blut seines Volkes!

    Aber er darf nicht die falschen Bücher lesen,dann könnte er zu mächtig werden und die volle Kraft Beliars entfalten...deshalb habe ich zu seiner Bewachung mehrere Novizen mit herunter geschickt...


    In diesem Moment waren Schreie und Waffengeklirr aus den Kellergewölben zu hören...und Todesschreie...

  10. #10
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    Japsend erreichten Merydor, Arelis und Vatras das Archiv der Wassermagier. Als sie den Raum betraten erkannten sie Valkyr am Boden liegend. Über ihm gekniet hielten ihn einige Novizen fest, aber wie zu erkennen war hatte sich Valkyr mit allen Mitteln gegen sie gewehrt, gekratzt und gebissen. Ein weiterer Novize lag blutverschmiert in einer Ecke, neben ihm ein schweres Buch.,,Was ist hier geschehen...?"tönte Vatras durch das Zimmer.,,Ihr wollt mich töten, verdammt, gebt es doch zu. Ich werde eurem Freund nicht helfen. Ihr könnt mich mal alle.",,Wie kommst du darauf das wir die Idee haben könnten dich zu töten? Glaubst du, wir lassen dich hängen, weil du einem Freund des Plateaulagers das Leben rettest?"Merydor wurde schlecht, denn er bemerkte, dass Vatras jetzt alles auf eine Karte setzte, denn eben dieses töten hatte er vor wenigen Minuten noch oberhalb des Archives in einem Raum erwähnt.,,Woher ich es weiß? Schon blöd wenn das erste Buch, dass ich aufschlage, direkt zeigt, dass das Blut eines Valhall magische und heilerische Kräfte besitzt, nicht wahr?",,Das stimmt! Tatsächlich hat aber keiner daran gedacht, dir dein Blut zu nehmen. Ich denke kaum, dass das fair wäre."Merydor drehte es nun schier der Magen um. Obwohl es um sein eigenes Leben ging, schien es ihm nicht in Ordnung, seinen Lebensretter zu töten. Er packte Vatras an der Schulter und zog in eine Meter mit sich mit um aus Reichweite Valkyrs zu sein.,,Hört zu, ich habe einen großen Respekt vor euch, aber gleichzeitig auch ein Heidenmitleid mit Valkyr. Wenn er mich rettet, sollte er nicht zwei Minuten später sterben. Schenkt ihm das Leben und gebt ihm die Möglichkeit, ein neuer Mann zu werden. Ich denke, ein so erfahrener Valhall kann dem Plateaulager höchst nützlich sein."Vatras schwieg einige Zeit, er schien innerlich abzuwiegen.,,Ich denke du hast Recht. Vielleicht kann er in der Tat nicht nur dieses Mal nützlich sein."Merydor verbeugte sich respektvoll und schritt zurück zu Valkyr.,,Zugegeben, wir beabsichtigten dich zu töten. Ich denke aber, dass das Plateaulager einen erfahrenen Valhall wie dich gebrauchen kann. Wenn du mir hilfst, wirst du Leben und darfst dich anschließend dem Plateau anschließen.",,Wer bestätigt mir, dass ihr mich nicht trotzdem direkt umlegt, sobald du geheilt bist?",,Niemand! Du wirst mir Vertrauen müssen!"


    Zwei Stunden später brühtete Valkyr noch immer über den Büchern des Archivs, schien aber noch nichts nützliches gefunden zu haben. Merydors Lage hatte sich inzwischen verschlimmert und er hatte eben dieses Bett aufgesucht, was er schon vor wenigen Tagen einmal beherbergt hatte. Sein Fieber war in kürzester Zeit stark angestiegen und er war in einen Schlafkampf versunken. Nun war allen klar, dass nur Valkyrs Schnelligkeit Merydors Leben noch retten konnte, denn sogar die fieberlindernden Mittel der Wassermagier schlugen nicht mehr an. Währendessen warteten Dunken, Arelis, Turael und Deck in einer nahen Taverne, denn Vatras hatte ihnen zu verstehen gegeben, dass sie nicht mehr helfen konnten. Gleichzeitig hatte sich Valkyr in das Exemplar eines Buches vertieft, dass Merydor vermutlich in nächster Zeit retten können würde. Und tatsächlich hatte er die entscheidenen Stelle gefunden, als Merydor das Leben noch nicht verloren hatte. Sofort alarmierte er Vatras, der aneilte, sich die entscheidenen Passage mehrfach durchlas und anschließend durch die Hallen des Wassertempels zu Merydors Schlafraum eilte...

  11. #11
    the 'special one' Benutzerbild von Prisoner of War
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    Vatras lief so schnell er konnte. An seiner Seite lief Valkyr.
    Er war sich noch immer nicht sicher,ob er wirklich helfen sollte. Die Bücher,die er gelesen hatte,beschrieben eine Zeit des Volkes von Valhall,die er nicht kannte.

    Adanos soll über die Valhall geherrscht haben? Nein,in unseren Bibliotheken findet sich kein derartiges Material! Baliar hat uns geschaffen und ihm sind wir zur Treue verpflichtet!!

    Valkyr ließ sich zurückfallen. Vatras bemerkte dies.

    Junger Mann! Das ist nicht die Zeit zum weglaufen! Dein Freund liegt im Sterben und ich brauche dein Blut,um den Trank zu vollenden. KOMM HERAUS!

    Valkyr trat aus dem Schatten,mit gezogener Klinge. Mir erteilt niemand befehle,nicht einmal ein Wassermagier! AAAHHH!

    Mit donnerndem Gebrüll stürzte sich Valkyr auf Vatras,der kaum Zeit zum Reagieren hatte. Er beschwor einen Eiszauber und richtete ihn auf den heranstürmenden Valkyr. BZZZZZ!

    Kühl dich etwas ab...sei froh,dass wir dich noch brauchen. Ich würde dein Blut zugern in einer Phiole über einem Destilierfeuer sehen... sagte Vatras und zog einen kleinen Dolch aus dem Gewand,schlitzte Valkyr den Arm auf und fing ein paar Tropfen Blut mit dem fast fertigen Trank auf. ...aber ich habe den Anderen versprochen,dich leben zu lassen. So sei es!
    Vatras war im Begriff zu gehen. Wartet! sagte Valkyr,denn seinen Mund konnte er noch bewegen. Warum tötet ihr mich nicht? Unabhängig von meinem Blut bin ich eine Gefahr für das Lager gewesen,mehrere Male !!

    Vatras wurde nachdenklich,und zugleich betrübt. Weißt du,junger Valhall. Bei uns laufen viele Dinge anders als in Valhall. Adanos ist der Gott das Ausgleichs.Er hält alles im Gleichgewicht...auch dich. Wir hoffen auf Besserung und Einsicht im Menschen. Töten können wir immer noch,wenn wir wissen,dass es keinen Sinn mehr hat.

    Mit diesen Worten entfernte sich Vatras. Der Trank in seiner Hand begann fortan stärker zu glühen und brodelte bereits.

    Ich werde nun den jungen Aberteurer behandeln. Der Eisblock wird bald schmelzen...Bleib und schließ dich uns an,oder geh und kehre nie,nie wieder...es ist deine Entscheidung.


    Vatras ging weiter zum Schlafsaal,wo alle anderen um Merydors Bett herum saßen.

    Keiner Sprach. Wo ist Valkyr? war die einzige Frage,die gestellt wurde. Er ist beschäftigt. Vielleicht seht ihr ihn wieder.
    Vatras goß den Inhalt des Trankgefäßes in Merydors' offenen Mund und lehnte sich zurück. Wir können nur noch warten...und hoffen...auf ein Wunder aus dem Norden!

    Und als Vatras seine Augen zur Tür wandte,ging diese auf. Und mit den Strahlen der aufgehenden Sonne im Rücken erschien Valkyr. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und ohne Rüstung in bloßen Novizenroben,denn er hatte die Rüstung abgelegt.

    Diese geweihte Erde tut weh,aber ich habe eine Entscheidung getroffen. Ihr Menschen könnt nichts dafür,dass ihr den falschen Göttern folgt. IHR SOLLT NICHT DARUNTER LEIDEN! Vatras,Ihr wußtet es! Ihr habt gewusst,dass das Blut eines Valhall nur dann wirkt,wenn dieser es aus eigenem Willen gegeben hat...

    Valkyr stand in der Tür,schweigend. NUN DENN,SO SEI ES!! flüsterte er, und im selben Moment öffnete Merydor seine Augen und begann wieder ruhig und gleichmäßig zu atmen. Eine schwarze Wolke schien den Platz über seinem Körper zu verlassen.

    Alle stürzten sich auf Merydor und umarmten ihn. Doch der blickte nur auf Valkyr. Für einen Moment verlor er ihn aus den Augen,weil Dunken ihm die Sicht nahm. Als er wieder zur Tür blickte,war Valkyr verschwunden.
    Verdammt! Wo ist Valkyr? Ich wollte ihm noch danken!

    Nun,ich denke nicht,dass du ihn zum letzten Mal gesehen hast... antwortete Vatras gedankenverloren.Aber interessante Menschen,diese Valhall,wenn überhaupt Menschen murmelte er. Er würde nicht unbedingt verraten wollen,was im Klostergang zu den Schlafräumen vorgefallen war...

  12. #12
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
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    Quest darf bewertet werden

  13. #13
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
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    Questbewertung:

    Ich sags ganz ehrlich: Nach solanger Zeit, mal wieder ein goldener Quest.
    Deswegen verzichte ich auf Details.

    Conan: 7 LP
    POW: 7 Lp
    Arelis: Bekommt keine, weil nicht wirklich teil genommen.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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