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Thema: Final Fantasy VII - Dirge of Cerberus

  1. #1
    Hungrig von Träumen Benutzerbild von Tabitha-Lee
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    Final Fantasy VII - Dirge of Cerberus

    Dirge of Cerberus - Final Fantasy VII Spinoff
    Trauergesang des Cerberus (Übersetzung des Titels)



    Release: unbekannt
    Genre: Tetsuya Nomura bezeichnet es als Shooter RPG
    Entwickler und Publisher: Square-Enix
    Kann online gespielt werden

    Dies ist ein Final Fantasy Spiel der besonderen Art. Ich warte schon lange auf Einzelheiten hierzu und endlich bin ich fündig geworden. Im Netz sind seit neuestem einige Gameplay Movies zu finden, die ich mir natürlich angesehen habe.

    Vincent Valentine ist der Held in schwarzem Leder mit ausgefranstem rotem Umhang, dessen Gesicht femininer ist als das mancher Frau und der so dünn ist, dass man bange hat, er stirbt gleich den Hungertod. Sein dichtes schwarzes Haar ist so lang, dass es den Rücken hinunter reicht. Um es zu bändigen, trägt er um die Stirn ein rotes Tuch geschlungen. Seine Kleidung wirkt gewählt, trägt er doch zu seinem roten Umhang gelbe spitze Schuhe sowie einen gelben Handschuh auf seiner linken Hand. Sein linker Arm, unterhalb des Ellbogens, besitzt eine spezielle Prothese, eine golden metallne Klaue.

    Seiner zerbrechlichen Erscheinung zum Trotz ballert er sich in dem Gameplay Filmchen flink seinen Weg frei, läuft über dicke Rohre und sammelt dabei Gegenstände ein. Oder er kommt einer jungen Mutter mit ihrem Kind zu Hilfe, die von schrecklichen Bestien umringt um ihr Leben bangen.

    In diesen Spielszenen ist die Kamera frei beweglich, muss also ständig nachjustiert werden. Geschossen wird aus der Third-Person-Perspektive.

    Beim Anblick der Architektur, fühle ich mich in die Welten von Devil may cry versetzt, nur zu einer anderen Zeit, einer anderen Epoche. Ich habe ständig so ein vertrautes Gefühl, als ob ich schon mal dort gewesen bin, als ob ich so was schon mal irgendwo gesehen hab. Der Vollmond und das Facettenfenster, das Mädchen, mit dem Helm auf dem Kopf. Es ist ein De ja vue. Und trotzdem ist es neu und ganz anders, so dass ich neugierig bin und mehr wissen möchte. Es kommt mir vor, als werden mit Dirge of Cerberus alle möglichen Geschichten neu erzählt und bekannte Welten neu zur Entdeckung frei gegeben, nicht nur die aus dem Final Fantasy Universum. Die Entwickler gehen dabei so locker flockig an die Umsetzung heran, dass es eine Augenweide und wahre Freude ist.

    Um zu zeigen, was genau ich meine poste ich hier vergleichende Bilder:

    1. Vergleich:
    1. Bild: KOS-MOS aus Xenosaga von Namco
    2. Bild: Dirge of Cerberus, unbekanntes Wesen

    2. Vergleich:
    3. Bild: DMC 1, Kellergewölbe
    4. Bild: Dirge of Cerberus




    Dirge of Cerberus - Final Fantasy VII Spinoff
    Die Story von Dirge of Cerberus

    Darüber ist leider immer noch nicht viel bekannt. Auch über den genauen Zeitpunkt liest man unterschieliche Angaben. Die neueste lautet: die Geschichte soll 3 Jahre nach den Ereignissen von Final Fantasy VII spielen, wohingegen in älteren Informationen 1 Jahr steht.

    Eine weitere Einzelheit:

    Reeve Tuesti, der frühere Kopf von Urban Development der Shin-Ra (und der "Pilot" von Cait Sith), ist jetzt der Führer der World Restoration Organization, die den Planeten untersucht, bewacht und vor Menschen schützen will, die ihn weiterhin beschädigen. Es sieht so aus, als ob Barret und Tifa ebenfalls dieser Organisation unterstützen und mit ihr zusammenarbeiten. Das bedeutet ein Wiedersehen mit diesen Charakteren in DoC.

    Ereignisse zu Beginn des Spieles:

    Eine besondere Söldnertruppe genannt DGS (Deep Ground Soldiers) fällt in ein kleines Städtchen ein und eröffnet den Kampf. Ihr Ziel ist Vincent Valentine zu finden. Er sieht also hier nur einen Ausweg, nämlich sich zu verteidigen und die Bewohner zu schützen. Das heißt, der Spieler stürzt sich gleich in die Action, wobei auch Fluggeräte auftauchen, aus denen mechanisiete Söldner ins mittelalterlich anmutende Städtchen einfallen. (siehe Bild 1 + 2)

    Sobald mehr Informationen zur Verfügung stehen, vervollständige ich dieses Posting.

    Dirge of Cerberus - Final Fantasy VII Spinoff
    Hintergrundgeschichte von Vincent Valentine

    Vincent Valentine ist ein Vampir, der seit dem 27. Lebensjahr nicht weiter altert, sein Körper wurde von Hojo modifiziert und daher verfügt er neben seinem Vampircharakter über die Eigenschaft sich in eine Bestie zu verwandeln, was bei FFVII sein Limit Break war. Um zu verstehen, wie es dazu kam, muss man die Geschichte von Jenova und FFVII kennen.

    Ursprung allen Unglücks ist Jenova, ein außerirdisches Wesen, das auf den Planenten gestürzt war. Zunächst friedlicher Natur, infizierte Jenova die Menschen auf dem Planeten und veränderte sie zu Monstern. Eine kleine Gruppe von Söldnern wiederstand Jenova jedoch und versiegelte den Ort, wo sie Jenova besiegt hatten. Der Krater, der durch den Einsturz Jenovas entstanden war, nannte man den Nord Krater.

    Lange Zeit später findet Professor Gast von Shin-Ra den versiegelten Körper und bringt ihn zum Mako Reaktor nach Nibelheim, in der Annahme er gehöre einem Menschen, der vor langer Zeit gelebt hat. Während er ihn untersucht, stellt er fest, dass die Zellen von Jenova eine besondere Wirkung haben. In einen Menschen injiziert, verleihen sie ihm aussergewöhnliche Stärke. Ein anderer Professor von Shin-Ra, Prof. Hojo, sieht darin die Möglichkeit eine Art Supersoldaten zu erzeugen. Allerdings hält er er für besser, die Jenova-Zellen nicht in Erwachsene zu injizieren, sondern in ein noch ungeborenes Baby.

    Hier beginnt die Geschichte von Vincent Valentine. Er gehört zur Gruppe der Turks, man könnte sagen die Detektiv- und Spionage-Abteilung von Shin-Ra, einerseits Bodyguards für Shin-Ra Bosse, andererseits zuständig für die Schmutzarbeit, die auch vor rabiateren Methoden wie Kidnapping nicht halt macht. Auch wenn die Turks für ihre "effizienten" Methoden bekannt sind, Vincent hat einige ungewöhnliche ethische Moralvorstellungen. Er ist absolut gegen das Experimentieren mit Jenova-Zellen an lebenden Menschen. Die Situation nimmt für ihn dramatische Ausmaße an, als er sich in Lucretia, eine Mitarbeiterin von Professor Hojo verliebt. Sie weist ihn zurück und wird stattdessen die Geliebte von Hojo. Als sie von Hojo schwanger wird, stimmt sie einem Experiment zu, bei dem ihr und dem ungeborenen Sohn Jenova Zellen injiziert werden. Im Verlauf dieses Experimentes erkrankt Lucretia schwer und stirbt dann bei der Geburt ihres Sohnes Sephiroth.

    Vincent Valentine, der dies nicht verschmerzen kann, stellt Hojo im Keller des Labors von Niebelheim zur Rede. Hojo zückt eine Waffe und schießt Vincent in den Magen, der daraufhin schwer verletzt sein Bewußtsein verliert. Hojo nutzt diesen Zustand aus und nimmt an Vincent "Modifizierungen" vor, wozu unter anderem seine Armprothese zählt. (Im Film Advent Children hat er allerdings zusätzlich zur Klaue noch seine Hand.) Als Vincent zu sich kommt, kann er flüchten, taucht aber erst ca. 30 Jahre später wieder auf, als Cloud und seine Leute ihn schlafend in einem Sarg in Niebelheim in diesem Keller finden. Hier schließt er sich Cloud an. Seine körperliche Veränderung bezeichnet er als seine Strafe, weil er unfähig war, Lucretia von ihrem Vorhaben abzubringen, sich für dieses Experiment zur Verfügung zu stellen. Seine persönliche Genugtuung erfährt er durch den Tod Hojos.

    Wieso er in Dirge of Cerberus gejagt wird, gehört zu den Geheimnissen, die Square Enix wie einen Schatz hütet. Hüllen wir uns also in Geduld und harren der Dinge, die da kommen. - Lee

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    Geändert von Tabitha-Lee (30.1.06 um 10:50 Uhr)

  2. #2
    Dumm wie Nacht Benutzerbild von gschwenti
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    Das Spiel soll ja nicht so gut sein. Eher oberes Mittelmaß.
    Die Famitsu gab ihm 28 von 40 möglichen Punkten.

    SE soll mal lieber bei Rollenspielen bleiben, das können sie wohl wesentlich besser

  3. #3
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    Hi@all,

    ich finde es falsch ein Spiel zu Beurteilen, wenn man noch nicht mal einen

    ausführlichen Spielbericht gelesen hat oder es selber einmal gespielt hat.

    Ich freue mich schon sehr auf das Spiel, weil ich Square Enix vertraue

    weiss ich auch, dass sie das Beste daraus machen werden.

    Mit Freundlichen Grüßen,

    ChaosCloud

  4. #4
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    53
    Das Spiel suckt.
    man rennt durch die Levels (=Gassen) und schießt auf dem Weg die Gegner wie Schießbudeniguren ab.
    Wenn Vincent wenigstens stylische Moves draufhätte... nada. Doppelsprung, einen 3-er HIt Kombo, und nen sehr Mageren Dodge in (nur) vier Richtungen.
    Das wuars.. und der Schwierigkeitsgrad ist lächerlich.

    Nimmts mir nicht übel, aber dieses Spiel könnt ihr euch klemmen- und JA ich habe
    FF7 gespielt, sogar 2mal.
    Auf alle Fälle rate ich es erst mal aus der Videothek auszuleihen.

  5. #5
    ineffectual
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    Ich denke, ich werde es mir auch mal ausleihen, um zu schauen wie es ist.
    Wenn es IMO gut ist, werde ich es mir kaufen, wenn nicht, dann eben nicht.
    "Nichts ist auf dieser Welt gerechter verteilt als der natürliche Menschenverstand. Jeder denkt, genug davon zu besitzen."

  6. #6
    Mitspieler Benutzerbild von 1992Sora
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    hab ne frage warum ist der im secret film ein todes engel????

  7. #7
    Meisterspieler Benutzerbild von The 69 Eyes
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    Also ich könnte mir schon vorstellen dass das Spiel nicht gut ist, nachdem was ich bisher darüber gehört hab.
    Ausserdem hat es Square nicht so mit Actionspielen. Vagrant Story fand ich auch schlecht.

    Aber da es FF VII ist, werde ich es mir früher oder später trotzdem holen, wegen der Story.

    Aber viel erwarte ich von dem Spiel nicht mehr.

    Anerkennen muss man aber dass es zum Start nur 35 Euro kostet.
    Hoffe das ist kein Indiz darauf dass es Schrott ist.
    The only thing you really know about me is...
    ...that's all you'll ever know

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