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Thema: Vermisste Gardisten

  1. #1
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    Vermisste Gardisten

    Vorquest für eine etwas längere Geschichte von Scooter und Mir. Viel Spaß :>

  2. #2
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    Ein tiefes Husten rieß Merydor aus seinem tiefen Schlaf. Erschreckt öffnete er die Augen und starrte in das grinsende Gesicht eines Gardisten des Jägerlagers. Verdutzt blickte er dem Wächter mehrere Sekunden ins Gesicht bevor er die Verfassung zurück erlang, einmal kurz die Augen zusammenkniff und das Gespräch begann. Wie bist du in mein Haus gekommen? Verzeiht, aber die Tür stand offen. Fassungslos blickte Merydor zur Tür und entdeckte ein Fell, dass dem Tür das zuschlagen verwehrt haben musste. Naja, wie auch immer... Was willst du? General Lee schickt mich. Er will euch unverzüglich sehen. Ich würde fast behaupten, dass es mal wieder was zu tun gibt. Gut, richte ihm aus, dass Ich bald komme.
    Die Wache nickte und verbeugte sich, bevor sie Merydors Heim wieder verließ. Was konnte Lee wieder von Ihm wollen? Seid er seine Ausbildung zum Bogenschützen abgeschlossen hatte, wurde er kaum noch von Lee bestellt, sodass es sich in der Tat um eine heikle Sachen handeln musste. Mit einem Schwung rappelte sich Merydor auf, legte seinen Mantel und ein weiteres Fell an, ergriff seinen Bogen und verließ das Haus. Diesmal überprüfte er sorgsamer, als er es die Nacht zuvor getan haben musste, ob die Tür zugefallen war, bevor er entlang des Marktplatzes zur Meisterkaserne marschierte. Als er den Eingang fast erreicht hatte, blickte er in Dunkens Gesicht. Merydor, altes Haus. Was machstn du hier?Selbiges könnte Ich dich fragen. Lee will ein Gespräch mit mir führen, bin mal gespannt, worum es geht. Dann haben wir das gleiche Ziel. Auf gehts. Missmutig legten sie die letzten Meter zurück, bevor sie sich vor dem imposant wirkendem General Lee befanden. Schön, dass Ihr so schnell gekommen seid. Ich habe Arbeit für euch. An der Nordfront passieren im Moment ungewöhnliche Dinge. Gardisten verschwinden, ohne ein Zeichen. Das Plateaulager braucht zuviele Streitkräfte zur Verteidigung, sie haben keine Männer, um die Sache zu überprüfen. Und da kommt ihr ins Spiel. Reist an die Nordfront und löst das Rätsel. Wenn wir ihr die Männer findet, umso schöner, aber damit rechnet offengestanden niemand. Zustimmend nickten Merydor und Dunken und wollten sich schon verabschieden, als Lee noch etwas ergänzte. Und passt mir auf euch auf. Ich werde euch sicher noch wann anderes gebrauchen. Schmunzelnd drehte er sich weg und ließ die beiden zurück. Naja, irgendwie sowas musste ja kommen. Gehn wir noch eben zum Marktplatz und rüsten uns aus, bevor wir uns auf den Weg machen? Geht klar. Zusammen ließen sie die Meisterkaserne hinter sich und erreichten nach wenigen Minuten den Marktplatz. Obwohl es noch früh am Morgen war, waren die Händler schon voll in ihrem Element. Einige platzieren noch ihr Waren auf den Ständen, andere waren bereits dabei, Geschäfte abzuwickeln. Nachdem sich die beiden mit Lebensmitteln und Fellen ausgerüstet hatten, liefen sie zielstrebig auf das nördliche Stadttor zu. Nach wenigen Minuten setzten sie ihre Füße wieder in die Wildnis.

  3. #3
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    Ein kaltes Lüftchen sauste durch die Wälder und ließ Merydor auffrösteln. Der Winter war jetzt auch in seinen letzten Zügen über das Land gezogen und die Tannen waren weiß bedeckt. Trotzdem war Merydor auf jeden Fall ein Mann der kalten Jahreszeit. Während sich viele bei dieser Kälte am liebsten in ihren Häusern verkriechen würden, fühlte er selbst sich bei den Temperaturen. Ob es jetzt auf seine Kindheit zurückzuführen war ( Merydor hatte es nie wirklich warm gehabt, Decken und Leinentücher waren teuer gewesen und für seine Familie damit nicht zu haben ) oder nicht, jedenfalls machte ihm die Kälte nichts aus. Ganz anders schien das hier allerdings bei Dunken. Dieser packte jetzt bereits das zweite Fell aus und warf es sich ruckartig, etwas steif wirkend, um die Schultern. Was is los? Kalt?? Grinsend drehte sich Dunken zu Merydor. Ich glaube, du brauchst mal wieder eine Faust auf deine Nase... Dreckig lachte Merydor auf und grinste zurück. Es war schon angenehm mit Dunken durch die Wälder zu streifen, wie sie es vor einigen Monaten getan hatten, als Merydor das erste mal das Jägerlager betreten hatte. Viel hatte sich in der Zwischenzeit getan, beide hatten ihre Ausbildung zum Bogenschützen abgeschlossen und die anfänglich sehr großen Unterschiede im Kunst des Bogenschießens waren erheblich kleiner geworden. Damals hatte Merydor noch für jeden angeschossenen Wolf oder Goblin ein Lob kassiert, jetzt war das fast Routine und die Danksagungen wurden für Orks oder Snappern aufgespart. Merydors Gedanken ließen ihn vollkommen die Umgebung vergessen sodass ihn Dunken irgendwann aus den "Gedanken" riß. Haaaaallo, aufwaaachen!!! Äh, was ist los? Wie gehts? Häh???? Was ist los??? Man, Ich hab dich gefragt, wann du das erste mal rasten willst. Sag das doch... Hab ich doch!!! Äh, vergessen wirs. Ich würd sagen, wir machen Dampf, vielleicht schaffen wir es dann in drei Tagen. Also Nachtschichten. Du hast es erfasst...
    Nachdem Merydor nun wieder "wach" war, konzentrierte er sich mehr auf die Umgebung. Vielleicht hatten ihn die wenigen Abenteuer in der letzten Zeit so selbstsicher gemacht, vielleicht hatte auch seine Spürsinn gelitten. Für einen Wolf oder Snapper wäre es jedenfalls ein leichtes gewesen, ihn anzugreifen, ihn etwas unsanft aus den Träumen zu zerren. Möglicherweise hatte ihm Dunken vollkommen unbewusst das Leben gerettet und Merydor huschte ein Lächeln über das Gesicht. Bald schon passierten sie dann das alte, mittlerweile zusammengefallene Haus, dass Merydor schon so oft Schutz und Deckung geboten hatte. Auch mit Dunken war er schonmal hiergewesen, auch hier musste es sich um sein erstes Abenteuer handeln, wo er nichtmals ein Mitglied des Jägerlagers gewesen war. Auch Dunken schien sich an den verfallenen Ort zu errinnern und ließ Merydor das mit einem Augenzwinkern wissen. Zeit zur Besichtigung blieb allerdings nicht.
    Der Himmel war bereits leicht dunkel geworden, als die beiden die erste, kurze Rast einlegten. Hastig entzündeten sie ein minimales Feuer, um sich zu wärmen und einige Happen Fleisch zu bräunen. Dies erwieß sich als nicht minder schwer, denn das Feuerholz war in dieser Jahreszeit sehr karg, weil durchnässt. Nach kurzem beraten entschied man sich für die Weiterreise auch während der Nacht, sodass sie ihre Reisezeit möglicherweise auf zwei Tage verkürzen konnten und dann noch einige Zeit hatten, sich an der Nordfront auszuruhen. Zusammen bahnten sie sich den Weg durch die Nacht...

  4. #4
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    Tharok streifte durch die Wälder, auf der Suche nach einem Grünfell. Torwächter hatten von einem Ork berichtet, der vereinzelt durch die Wälder streifte und Tharok, der schon lange keinen Ork mehr gesehen hatte, war richtig begierig danach, die Kreatur zu finden um vielleicht etwas über das rätselhafte Verschwinden der Orks von der Insel zu erfahren.

    Er war erst am Abend losgezogen, denn er hatte noch am Tor zu tun gehabt und erst jetzt konnte er sich die Zeit nehmen, nach dem Ork zu suchen. Ein Feuerschein oder etwas ähnliches hatte ihn stutzig gemacht und er hatte seine Schritte mehr gen Süden eingeschlagen, doch seit einiger Zeit konnte er das Licht nicht wiederentdecken. Tharok vermutete, dass es wohl Jäger gewesen waren, die kurz ein Lagerfeuer entzündet hatten, um sich in diesen kalten Tagen zu wärmen.
    Er selber war dick eingepackt in Felle und Lederstücke, denn es war wirklich nicht gerade warm. Tharok war keiner, der sich in Kälte wohlfühlte, eher noch in Hitze, aber gemäßigte Temperatur behagte ihm noch am ehesten. Der Schnee war nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Tagen und hart festgefroren, sodass man Spuren von Tieren noch lange Zeit nachdem sie sie gemacht hatten, finden konnte.

    Es war eine kalte, klare Nacht und der Mond beschien die Wälder und Tharok überlegte sich, ob er nicht doch besser nicht alleine losgezogen wäre. Während er so überlegte, fielen ihm zwei Fährten auf, die richtung Norden führten. Es waren menschliche Abdrücke und Tharok nahm an, dass es die Jäger gewesen sein mussten, deren Feuer er wahrscheinlich vor einiger Zeit gesehen hatte. Weil er sowieso nicht wusste, wo er zu Suchen anfangen sollte, entschied er sich, der Spur zu folgen, wo immer sie auch hin führte....

    Nach etwa einer Stunde stand Tharok auf einem leicht bewaldeten Hügel und sah in das Land hinunter. Irgendwo vor ihm mussten zwei Gestalten wandern, deren Spuren er schon einige Zeit verfolgte. So wie es aussah, waren es abenteuerlustige Jäger, die sich in die Nähe der Nordfront wagten, wo die Jagdgründe noch besser waren, da weniger gejagt wurde. Tharok beschloss, die Fährte weiter zu verfolgen und stapfte weiter...


    Zwei Stunden später....
    Tharok konnte in der Ferne ein kärgliches Schimmern erkennen, wahrscheinlich ein kleines Feuer, dass die Zwei, die er verfolgte, wärmen sollte. Die kargen Bäume bildeten um diese Jahreszeit keinen Sichtschutz mehr und so war Feuerschein weit zu sehen.
    Tharok vermutete, dass das Feuer in der Nähe der Straße brennen musste, die quer zur Nordfront lief.
    Als er etwas weitergekommen war, bestätigte sich sein Verdacht, denn zwei Gestalten saßen vermummt um ein kleines Feuer am Wegesrand.

    Tharok näherte sich ihnen vorsichtig, doch sie bemerkten ihn trotzdem. So wie der Feuerschein sichtbar gewesen war, ließ die nichtbelaubte Vegetation auch Tharoks Siluette sichtbar werden.

    "Psst, da ist was!", hörte er sie flüstern, dann, wie Waffen gezogen wurden. "Komm heraus oder wir erschießen dich!" "Jaja, beruhigt euch wieder!", erwiderte Tharok, der seinerseits auch sein Schwert gezogen hatte. "Seine Stimme kommt mir bekannt vor!", hörte Tharok die zwei Männer reden. Auch ihm kamen die Stimmen irgendwie vertraut vor. "Tharok?" "Dunken?" "Tharok! Er ists wirklich!"

    Wenig später wärmten sich drei Männer am Feuer und Tharok erzählte Dunken und Merydor, was ihn hierher geführt hatte.....

    //so auf wunsch conans mach ich auch mit^^//

  5. #5
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    Ein Ork sagst du? Exakt. Er soll schon länger unterwegs sein und hat auch schon mehreren Wandern das Leben gekostet. Wird Zeit, dass ihm jemand den Gar ausmacht... Aber das werden nicht wir sein. Weißt du Tharok, wir sind unterwegs an die Nordfront. Gardisten werden dort vermisst, schon mehr als eine Handvoll an der Zahl. Da die Grenzwachen nur wenige Spähtruppen entsenden können, ist erstens die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass man sie finden, zweitens ist aber auch die Gefahr bei einem Angriff größer, zehn bis fünfzehn Krieger können einen ganzen Kampf wenden. Leuchtet mir ein. Aber warum schickt man dann gerade zwei Jäger? Und warum sollen die das schaffen, was vielleicht fünf bis zehn Gardisten nicht schaffen? Die Antwort hasst du schon in deinem ersten Satz genannt... ??? Wir sind Jäger... Tz... Naivlinge. Rennen bei jedem Ork weg und verstecken sich hinter den Plateauranern und ihren Schwertern und spielen dann die Helden. Pass auf was du sagst, du bist in Unterzahl! Lange noch dauerten die Gespräche der drei und es war weit nach Mitternacht, als sich die Gruppe endlich wieder in Bewegung setzte. Mit Tharok waren sie gut verstärkt worden und hatten jetzt auch eine Art "Schutzschild", um die Orks oder ähnliches gezielt mit Pfeilen niederzustrecken. Als die Sonne hinter den Bergen auftauchte, waren die drei Abenteurer bereits seid einigen Stunden unterwegs. Ähnlich wie am Vortag war es zwar weder am Schneien oder am Regnen, aber die Kälte machte ihnen zu schaffen. Es konnten nicht ausreichend genug Felle umgelegt sein und am liebsten hätte Dunken das Lagerfeuer "mitgenommen". Wer soll den mit den zittrigen Fingern nur einen gezielten Pfeil abschießen? Da du das auch mit ruhigen Fingern nicht kannst, erübrigt sich die Frage... Tharok lachte dreckig auf und schlug Dunken aufmunternd auf die Schulter, der nach kurzem ernsten Blick ebenfalls ins Lachen einstimmte. Der Tag ansich sollte sich allerdings, wie schon der Vortag, relativ unkompliziert gestalten. Wölfe, Scavenger und auch Snapper hatten sich in dieser kalten Jahreszeit fast alle in Höhlen zurückgezogen und so war die Gefahr recht gering, auf ein Rudel aufzulaufen. Andererseits wusste Merydor aus Erzählungen, dass die Schneewölfe bei kaltem Schnee recht aktiv waren, mit dem kleinen Nebeneffekt, dass sie auch noch weitaus tödlicher seien konnten, als die gewöhnlichen Sommerwölfe. Und als Merydor so in seinen Gedanken schwebten, sollten sie mit eben diesen Tieren konfrontiert werden. Durch ihre weißen Felle waren sie hinter den Schneebedeckten Bäumen fast nicht aufspürbar und die Gruppe musste zu allen Zeiten mit der Gefahr leben, dass sie von einem Rudel überrascht werden konnten. Das traf nun ein und urplötzlich waren mehrere Schneewölfe, die Merydor in windeseile als genau drei ausgemacht hatte, aus den nahen Wäldern gestürmt und sich auf die Menschen gestürzt. Wie von Tharok zu erwarten, war er vollkommen konzentriert und konnte bereits beim Ansturm einen Wolf aufschlitzen. Die Jäger hingegen waren im Nahkampf fast verloren und hatten echte Probleme, sich gegen die Wölfe zu behaupten, ehe sie Tharok entlasste und den Kampf rasch beendete. Jaja, die Jäger, zu nichts zu gebrauchen. Wenn die nächsten Angreifer Heckenschützen sind, und du hinter einem Stein um dein Leben bibberst, sag das nochmal. Die Stimmung in der Gruppe war einfach ausgezeichnet und somit sollte die Reise an die Nordfront in angenehmer Errinnerung bleiben... Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

  6. #6
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    So trugen sie ihre Füße immer weiter durch den eisigen Schnee nach Norden. Es war zwar seit 2 Tagen kein neuer Schnee dazugekommen doch die eisigen Temperaturen waren geblieben und der Boden spiegelglatt geworden, was das vorankommen noch ein wenig schwieriger machte. Inzwischen kam auch noch ein eisiger Wind hinzu , der , wie konnte es anderst sein , ihnen direkt von vorne ins Gesicht wehte und das Vorankommen nicht gerade angenehmer gestaltete. Nach einer halben Stunde und einigen ungewollt-rasanten Rutschpartien an kleinen Abhängen beschlossen sie es für diesen Tag seinzulassen und ihr Lager aufzuschlagen. Sie gingen ein wenig abseits des Weges und suchten eine Stelle um sich möglichst gut vor den Temperaturen zu schützen. Weitere 10 min später gaben sie auch das auf und liesen sich hinter ein paar dichtzusammenstehenden Bäumen nieder. Und dabei hat der Tag doch noch einigermaßen gut angefangen....Konnte ja keiner ahnen das das hier noch so ein Mistwetter gibt.
    Mehr als ein kleines Feuer war nicht möglich , doch es brannte noch lange in die Nacht hinein und die 3 lachten zusammen über die alten Zeiten.... Irgendwann jedoch sollte die ruhige Nacht von einem lauten Hornstoß durchbrochen werden. Die Luft erzitterte und riss die 3 aus dem Halbschlaf.

    //nich viel aber is Weihnachten aber ich bin wieder da //
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  7. #7
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    Der dunkle Hornton, der sich eindeutig als ein Horn der Plateauraner identifizieren ließ, hallte durch die langen Wälder, verstärkt durch den kaltnassen Wind, der ebenfalls aus dem Norden kam. Erschreckt griffen die drei Freunde zu ihren Waffen, Taschen und anderen Habseligkeiten, bevor sie in Windeseile beschlossen, dass der Hornton ein Hilferuf seien musste. Aber was kann die Wachen an der Nordfront derart unter Druck setzen?fragte Merydor, als sie sich bereits einige Minuten auf dem Pfad zur Front befanden. Das frag Ich mich auch, die Orks haben wir doch in den Boden gestampft keuchte Tharok, der es wegen seiner schweren Rüstung nicht gerade einfach hatte, schritt zu halten. Ward ihr schon einmal im Orkgebiet? Glaubt ihr, da gibt es nichts anderes als Orks, nur weil ihr nichts anderes gesehen habt? Orks reichen mir... Im Eilschritt stampften die drei weiter durch den von Schnee und Regen vollkommen matschig gemachten Trampfelpfad, der sich als ein wahres Hindernis entpumpte. Immer wieder verannte sich einer der drei in dem matschigsteinigem Boden und nach einer Stunde des Dauerlaufes zierten mehrere Schürfwunden Arme und Beine der drei. Nach einer weiteren Stunde hatten sie die Nordfront dann gänzlich erreicht und das Klirren von Schwertern war schon zu vernehmen. Angespannt ergriffen die beiden Jäger und der Torwächter ihre Waffen und eilten durch den letzten, kleinen Wald um dann auf die tobende Schlacht zu treffen...

    Es war ein Anblick des Grauens, der sich auf dem Schlachtfeld bot. Dutzende tote Gardisten wie auch gefallene Orkkrieger breiteten sich auf den durchnässten Wiesen aus. Trotz der vielen Toten waren mussten es immer noch mehr als zwanzig Plateauraner sein, die sich gegen relativ wenige aber stark gepanzerten Orks behaupteten. Verdammt, wo kommen diese Kreaturen her? Ich dachte, die wären wir los! Erst töten, dann Antworten suchen bitte... Tharok nickte brummig und stürmte mit den beiden Jägern nach vorne. Doch hatte sie gerade noch gedacht, ihnen würde sich schon jetzt ein Bild des Grauens bieten, wurden sie jetzt enttäuscht. Die Leichen der Plateauraner waren auf grausame Weise durch brandwunden enstellt und die "Übeltäter" waren schnell ausgemacht. Auf einem kleinen Hügel, nicht mehr als hundert Meter entfernt von der Schlacht, waren mehrere Schwarzmagier, die ihre Sprüche murmelten. Während Tharok sich sofort in die Schlacht eingereiht hatte und sein Schwert bereits mit dem ersten Ork kreuzte, einigten sich Dunken und Merydor darauf, sich auf die Magier zu konzentrieren. Mit langen Schritten umgingen sie die Schlacht durch den nahen Wald um dann nach einigen Minuten hinter den Schwarzmagiern wieder aus den dichten Bäumen zu treten. Die Schwarzmagier selbst, vier an der Zahl, waren derart in das Murmeln ihrer Magie vertieft, dass sie die herannahenden Jäger nicht bemerkten. Erst als zwei der Magier, getroffen von Pfeilen, blutend zusammenbrachen, realisierten die Schwarzmagier die Gefahr und heulten die Orks mit einem grausamen Schrei zurück. Bereits nach wenigen Minuten war von den Orks und den beiden verbliebenden Magiern nichts mehr zusehen, sie hatten sich in Richtung Norden und dem Orkschloss zurückgezogen. Als sich die beiden Jäger langsam der Gruppe näherten, war Tharok bereits mit einem stämmigen Mann, der Rüstung nach zu urteilen einem hohen Leutnant, am diskutieren. Und Ich sage dir, irgendetwas stimmt da nicht. Das die Orks sich von den Schwarzmagiern derart kontrollieren lassen, erscheint mir nicht plausibel. Verdammt, dann lasst uns endlich diese Festung stürmen. Viele können die Orks nicht mehr sein und mit den Schwarzmagiern werden wir schon fertig.... Ah, dass sind übrigends Merydor und Dunken, zwei Jäger. Eine weise Entscheidung, die Schwarzmagier anzugreifen, aber eine mindestens genauso gefährliche... Jedenfalls sind wir euch sehr dankbar, Ihr habt die Schlacht vermutlich für uns entschieden. Ich bin übrigend Perdan und führe diesen mittlerweile sehr kleinen Haufen von Gardisten. Höflich verbeugten sich Merydor und Dunken und folgten Tharok und dem Rest in das nahe Lager, dass man sich zum guten überleben an der Nordfront eingerichtet hatte.

  8. #8
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    Nach einigen Minuten Stapfens kamen die Männer zu einer kleinen Lichtung im Wald, die mit Hölzern ausgebaut war. Ein paar befestigte Gräben und Einsenkungen im Boden waren der Ort der Bereitschaft, wenn die Gardisten nciht gerade auf Streife unterwegs waren. Tharok kannte die Stätte noch, er war einmal mit Fenris hier gewesen. Die Gruppe schien kleiner geworden zu sein, das fiel auch Tharok auf.

    Es war sowieso verwunderlich, dass die doch breite Nordfront nur von so wenigen Kriegern gehalten werden konnte. Aber die Orkangriffe waren stark abgeebbt, hin und wieder kamen kleinere Gruppen, aber sonst war weitgehend Stille. War es wegen des Winters oder allgemein, klar war nur, irgendetwas hatte sich verändert. Seit dem die Insel im Krieg versunken war, Tharok begriff heute noch nicht, welcher Wahnsinnige daran wieder Schuld war, war auch die Versorgung von Perdans Leuten eher nicht mehr vorhanden. Der Trupp wurde weder aufgestockt, noch bekam er Waffen oder ähnliches, allein Perdans Vorraussicht war es zu verdanken, dass noch genügend unbenutze Schwerter auf Vorrat lagen und noch Munition vorhanden war.

    Es war früher Morgen, sehr sehr langsam wurde es heller, während Dunken, Tharok und Merydor mit Perdan die Situation am Lagerfeuer besprachen.

    "... und deswegen würde ich vorschlagen, wir versuchen zu erkunden, was es mit diesen Suchenden auf sich hat, weil sie verwickeln uns nur in einen langen Zermürbungskampf, den wir nicht gewinnen können!" "Schon, aber wir dürfen hier auch nicht unsere Pflicht vergessen, die Nordfront zu halten!", entgegnete Perdan und stocherte im Feuer, aufdass die Glut heller gloste. "Ich glaube, wir müssen das Wagnis eingehen, wieder das ganze Umland um die Lager in herrschaftsloses Gebiet verfallen zu lassen. Kein Lager ist momentan stark genug, das Land hinreichend zu sichern, auch die Front würde bei einem größeren Angriff sofort fallen, es ist unnötiger Verschleiß...die Männer können wir anderswo dringender brauchen..." Die Männer starrten eine Weile ins Feuer, ohne ein Wort zu sagen. Allen war bewusst, dass etwas getan werden musste, sonst war der Kampf endgültig nicht zu gewinnen. Eine dunkle Vorahnung sagte ihnen, dass sie handeln mussten, ehe es zu spät war.

    Mutig fasste Perdan den Beschluss, mit all seinen verbliebenen Soldaten auf eine letzte Erkundungsmission zu gehen.
    Befehle wurden gerufen, Männer, denen der Krieg ins Gesicht geschrieben stand, umgriffen noch einmal ihre Schwerter und ein Funken Hoffnung ward ihnen gegeben, als sie mutig dem Weg folgten, den das Schicksal für sie vorgesehen hatte.

    Die Sonne kam zögerlich hinter den Ästen hervor und strahlte mit ihrem goldenen Licht auf eine Kolonne Krieger, die sich noch einmal zusammen gefunden hatten, um sich dem Bösen in den Weg zu stellen....





    ......





    Der Schnee war eisig und hart und knarrte unter ihren Schritten, als sich die Männer von ihren Stellungen entfernt hatten und gen Norden marschierten. Immer wieder wanderten sie in der deckungslosen Landschaft an verbrannten Bäumen und Erdkratern vorbei, bis sie in die Orkstellungen eindrangen.

    Größtenteils verlassene Zelte, die der Wind schon zerstört und mit Schnee bedeckt hatte, kamen ihnen ins Blickfeld. Auch die Orks schienen ihre Stellungen geräumt zu haben und den Männern bot sich ein leeres Bild vom Land. Weder Tiere noch Pflanzen schienen hier ordentlcih gedeihen zu können, der Boden war festgefroren und hatte die wenigen Pflanzen erdrückt.

    Die Krieger kamen an einem größeren Holzschild vorbei, der auf vier klobigen Rädern stand und eine Art mobile Deckung, einen fahrbaren Schutzschild darstellen sollte. Der Wagen war seitlcih in den morastigen Boden eingesunken, ein Orkbanner, bestehend aus einem klobigen, stachelbewehrtem Schwert und einem Tierschädel trohnte auf dem Schild. Auch die Zelte waren teilweise zerfallen, weil Stützpfeiler im Boden versunken waren. Anscheinend musste es hier noch stark geregnet haben oder geschmolzener Schnee hatte den Boden getränkt, auf jeden Fall schien eine letzte Offensive der Orks im Schlamm stecken geblieben zu sein.

    Angewidert bahnten sich die Männer einen Weg durch die Orksstellungen und drangen in bisher unbekanntes Gebiet vor....

  9. #9
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    Alles schien nach einem Rückzug der Orcs aus diesem Teil des "Waldes" . Weder Mensch noch Orc trafen sie als sie ihren Weg weiter Richtung Norden fortsetzten. Es war ihre Chance diese Orcs endgültig zu vernichten . Wenn sie jetzt wieder abwarten würden , würden ein Jahr später wieder neue Orcsmassen auf sie zustürmen.... sie mussten die Chance nutzen.

    Mit diesem Gedanken im Kopf , der den Männern Mut machte , sie wissen lies wofür sie kämpfen , schritten sie Kampfbereit weiter. Obwohl sie inzwischen das ehemalige Orclager verlassen und wieder richtigen Wald betreten hatten , war der Boden immer noch nass und schlammig. Um sie herum war lautes Tropfen zu hören und wenn man genauer hinschaute , konnte man erkennen das der ganze Schnee auf den Baumkronen zu schmelzen begann und in kleinen Wassertropfen den Boden erreichte.

    Ich hab glaub ich mehr Angst vor ner Überschwemmung als vor den Orcs . und er fing an zu lachen . Wir sollten noch ein Schiff bauen solange wir können , dann fliehen wir zum Festland wenn das nicht auch schon Unterwasser ist. und er grinste mit.Passt mal lieber auf die Umgebung auf anstatt hier rumzualbern. Ich hab irgendwie ein ungutes Gefühl.....Was soll schon passieren ? Viele Orcs können es nichtmehr sein und naja.....wie gesagt... Überschwemmung. und Dunken und Conon fingen wieder an zu lachen , auch Tharok konnte ein grinzen nicht unterdrücken.

    So ging es immer weiter nach Norden , sie waren jetzt bestimmt schon wieder eine Stunde von der Orcstellung entfernt und es war immernoch nichts feindliches zu sehen. Es würde mich wirklich interssieren wo die Orcs sich verstecken....Ich denke sie rennen einfach solange vor uns Weg bis sie nichtmehr können.... wo sollen sie schon hin ? Wenn wir weiter nach Norden laufen können sie irgendwann nichtmehr weiter , und wenn sie umdrehen und einen anderen Weg zurückgehen haben wir sie in der Zange....Außer....außer was ?Ach nichts , hatte da nur so eine blöde Idee...Ach wenns weiter nichts is... das kennen wir ja von dir des öfteren. und er klopfte im auf die Schulter.


    // gut weida ^^ //
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  10. #10
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    Mit jedem zurückgelegtem Meter entpumpte sich das Abenteuer mehr und mehr als eine Schlammschacht. Die verdorbene Erde in Kombination mit geschmolzenem Schnee bildete einen dickflüssigen Dreck, der das weiterkommen erheblich erschwerte. Und da nun auch absolut keine Wege mehr erkennbar waren, passierte es immer öfter, das einzelnde Person im Schlamm versanken und nur mit Mühe oder Hilfe der anderen wieder "festen Boden" unter den Füßen bekamen. Trotz diesen Schwierigkeiten sollte sich die Reise als bis dahin einfacher als erwartet erweisen. Jeder Gardist, der mit etlichen Schlachten gegen die Orks gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht, hatten sie doch seid der Grenzüberschreitung keine einzige Grünhaut mehr zu Gesicht bekommen. Doch Feindkontakte sollten nicht ausbleiben...

    Einige Stunden später...

    Schon lange rechnete in der Gruppe niemand mehr mit Orks. Die Umgebung, die nahen Wälder und Gräser, hatten sich fast schlagartig verändert und zogen einen dunklen Hauch in sich. Ein grauer Schleier bedeckte den Himmel und verwehrte Wärme und viel Licht. So musste man, obwohl es noch lange nicht Abend seien konnte, erste Fackeln entzünden, um den nun wieder deutlich erkennbaren Pfad nicht zu verlieren. Von einigen Spähern hatte man erfahren, dass die Orks eine große Festung besitzen mussten. Zwar hatten nur sehr wenige Erkundschafter ihr Ziel erreicht und auch den Weg nach Hause absolviert und die Beschreibung der großen Kaserne war damit mehr als nur unsauber und undetailliert, doch trotzdem war die Existenz mehr oder weniger Bestätigt. Trotzdem wirkten die Männer um ihren Anführer Perdan irritiert. Die Umgebung deutete immer mehr auf andere Wesen als Orks hin, Wesen, denen man erst vor einigen Wochen die Stirn geboten hatten... Schwarzmagier. Die Tatsache, dass selbst Bäume nicht mehr zu wachsen vermochten, ließ die Plateauraner den Schluss ziehen, dass es sich um mehr als um Orks handeln musste. Trotzdem erkannte Merydor bei den Streitern nachwievor den Willen, den Orks, oder den Wesen, die sie kontrollierten, endlich das Handwerk zu legen...

    // arg kurz, nicht mein Stil, aber habe einfach Probleme, mich bei solchen Pausen wieder richtig da rein zu schreiben. Gucke mal, vielleicht gehts morgen oder so besser

  11. #11
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    Die Männer zogen durch eine öde Landschaft, die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Schwarze Erde, verdorrte Sträucher, hin und wieder mal ein verkohlter Baum, vom Wald um das Orklager war nichts geblieben. Sie marschierten auf die Klippe zu, von der man immer in das Orklager schauen konnte.

    Beschwerlich bahnten sich die Krieger einen Weg durch den Matsch um die Anhöhe zu erreichen. "Früher war hier dichter Wald, man konnte gefahrlos in das Lager hinunter schauen, mit den vielen Schmieden und Werkstätten der Orks. Jetzt ist hier nichts mehr und auch den Klang der Hämmer vernehmen meine Ohren nicht mehr..." "Ich war nie hier, beschreib mir, was ist hinter der Anhöhe?" "Als ich das letzte Mal hier war, vor sehr, sehr langer Zeit...", fing Tharok an, "...da erklommen wir die Anhöhe wie jetzt, damals war hier dichter Wald, und dann sahen wir einen der atemberaubensten Anblicke, ein großes Orklager. Überall waren Schmieden und Werkstätten, die Unmengen Ruß in die Luft bliesen und Orks liefen geschäftig umher und Kriegsgaleeren lagen im Hafen..." "Kriegsgaleeren?" "Ihr müsst euch vorstellen, das Land hebt sich ab der Nordfront beständig an, kurz vor dem Meer senkt es sich um einige Meter, eine Art Klippe und die letzten paar hundert Meter verlaufen auf Meereshöhe und enden in der Gischt." Tharok wurde von Perdan unterbrochen, der herüberrief: "Tharok! Es ist, es ist....unglaublich!" Dunken, Merydor und Tharok sahen verdutzt in seine Richtung und stiegen die letzten Meter zur Klippenkante empor.


    Der Wind pfiff düster um die schwarzen Mauern und grünliches Licht umgab die Magierfestung, die anstelle des Orklagers stand. Düstere Wolken verdunkelten den Himmel und gaben dem Ort eine gespenstische Atmosphäre.
    Orks, dunkelhäutig und muskolös, marschierten auf den Zinnen des dunklen Schlosses auf und ab und markierten den Beginn des schwarzen Zeitalters...



    ~Das schwarze Zeitalter~


    "Oh du meine Güte....was...was ist das? "Sowas hab ich noch nie gesehen.... "Es ist also...wahr! Die schwarzen Kapuzen...hier wohnen sie also..
    Die Soldaten drückten sich fest gegen die schwarze Erde und blickten hinunter auf eine dunkle Festung, erbaut auf den Trümmern des Orklagers. Ein paar Wölfe striffen durch das verödete Land, in dem dunkelhäutige Orks patroullierten und aus der Festung war ein gefährliches Zischen und Brodeln zu hören..
    Perdan robbte zu Tharok: "Tharok, einer der vermissten Gardisten liegt dort unten, bei einem Baumstamm, vom Rest ist nichts zu sehen! "Holen wir ihn herauf, komm mit, Dunken, Merydor, gebt uns Feuerschutz!"

    Tharok und Perdan ließen sich ein bisschen den Hang herunterrutschen und robbten zu dem Gardisten. "Er lebt! Eine Wasserflasche, schnell!" "Hier." Perdan flößte dem Mann ein bisschen Wasser ein, doch dieser zeigte keine Reaktion. "Wir müssen ihn hinauftragen!" "In Ordnung, packen wirs. Perdan kreuzte die Hände des Gardisten und fing an, ihn hinauf zu ziehen. Der Körper schliff über den Boden und Tharok entdeckte das Schwert, das unter dem Gardisten gelegen war. Seine Augen weiteten sich, als er sah, was mit der Waffe geschehen war. Sie war mit der Erde verschmolzen. Tharok strich über das Metall und zog den Klumpen aus dem Boden. Dann beeilte er sich zu Perdan, der bereits mit Dunkens Hilfe den Gardisten zur Kante hinauf hievte...


    Oben angekommen versammelten sich alle um den Mann, der langsam zu sich zu kommen schien. Benebelt schlug er die Augen auf und schien zu erschrecken und wand sich zur Seite. "Er scheint unter Fieberkrämpfen oder so etwas zu leiden!", meinte einer der Soldaten und zog aus seinem Gürtel ein Fläschchen hervor. "Das ist mein bester Heiltrank. Ich habe ihn mir immer aufgehoben, jetzt sollst du ihn bekommen!", sagte er und öffnete den Mund des Gardisten und leerte die Flüssigkeit hinein.
    Anfangs tat sich nichts, doch langsam schien sich die Verfassung des Kämpfers zu verbessern, der Gardist öffnete ruhiger die Augen und sah den Männern in die Augen...

    "Sie haben....", er hustete, "...sie haben meine Freunde gefangen....und....", er schluckte und wischte sich den Schweiß und Schmutz von der Stirn, "..und sie haben sie getötet. Ich bin der einzige Überlebende dieses Trupps und ich bin glücklich, noch einmal Plateaulagerer zu sehen. Ich bin arg geschwächt..", keuchte der Gardist, "..bringt mich schnell von hier weg, dieser Ort verheißt nichts gutes, ich will euch alles erzählen, sobald wir im Lager sind."

    Plötzlich fuhr eine Kraft in die Männer, als erleuchtete Innos selbst ihre Geister und übermenschliche Kräfte fuhren in ihre Glieder und das Dunkle des Ortes konnte nicht weiter in ihre Herzen eindringen und sie packten den Verletzten und machten sich auf, das Lager zu erreichen, denn es schien Innos Wille zu sein, der sie antrieb, die Geschicke der Insel in ihre Hände zu nehmen.....


    ~Beliar läuft, doch Merydor ist schneller~


    Die Männer liefen durch den Matsch der Nordfront, vorbei an den Orkstellungen, tief hinein ins Land der Insel. Die Schuhe zerbröselten die teils festgefrohrenen Schlammstücke und die Krieger arbeiteten sich durch die Front.

    "Deckung!", brüllte jemand von hinten. Die Männer suchten Schutz in der kargen Umgebung und pressten sich hinter wenige dunkle Steine. "Harpyen! Es sind Harpyen!"
    Ein Schwarm Harpyen schoss über das Land, direkt auf die Männer zu, sicherlich geschickt vom schwarzen Meister höchst persönlich um die Eindringlinge zu stoppen und es dämmerte allen, dass ihre Entdeckung nicht unbemerkt geblieben war. Die erste Harpye stieß aus der Höhe herab und riss einen Krieger zu Boden. "Aaaaaaaahhhhhhh!!"
    Dunken stand auf und riss einen Pfeil aus dem Köcher. Mit Geschick spannte er seinen Schwarzholzbogen und zielte mitten in den Schwarm hinein. Der Pfeil schoss von der Sehne weg, und traf eine der Harpyen. Der glatte Kopfschuss streckte die Kreatur nieder und sie klatschte hart auf dem Boden auf. Ein letztes Röcheln verriet ihr Eingehen in Beliars Reich.
    Den Männern wurde klar, dass die Harpyen verhindern sollten, dass die Lager aufmerksam auf die Magier wurden. Merydor handelte schnell und instruierte Tharok, der gemeinsam mit ihm hinter einem Stein lag. "Haltet die Harpyen auf, irgendwie, ihr schafft das schon, ich werde mich ins Plateaulager beeilen, bete für mich, dass ich durchkommen, haltet mir nur die Harpyen vom Leibe!", sagte er und stand auf und fing an zu laufen, und er lief so schnell er konnte durch die Nordfront.
    Tharok sah ihm einen Augenblick nach, dann murmelte er: "Möge Innos dir beistehen!", er stand auf, zog sein Schwert und begann, die Harpyen zu töten, jeder Flieger, der zu tief herunter kam, bekam seine Klinge zu spüren und er deckte Dunken, der die Harpyen gezielt herunterschoss, doch bald hatte das Schlachten ein Ende.

    Die Männer hackten auf die letzten Kreaturen ein, die schwer verletzt am Boden lagen und machten ihnen den Garaus.
    Tharok sah in den Süden und sah einen sich rasch bewegenden Punkt, der sich dem Felsenring des Plateaus näherte. "Er wird durchkommen.", dachte er. Ein Schnarren unter ihm war zu vernehmen und er rammte einer Harpye sein Schwert in die Brust. "Auf gehts Männer, zum Plateaulager!"

    Wie durch ein Wunder war keiner der Krieger ernsthaft verletzt worden und auch der Gardist war noch am Leben und so konnten sie weiter vorrücken und würden bald das Plateaulager erreicht haben...so Innos sie überleben ließe...



    Questende.



    //so, hat wieder viel spaß gemacht zu posten, ich glaub, das ende passt, und ich denke auch, wir haben lang genug rumgepostet, als dass es aus werden könnte.

    viel spaß, mili //

  12. #12
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Bewertung des Questes ,,Vermisste Gardisten"

    Auf Miliz Wunsch ( besser gesagt seiner Faulheit ^^) bewerte ich mal den Quest.

    $coot3r
    Wenige und leider nur mittelmäßige Posts ( Ich weiß, dass du es 100 mal besser kannst ) veranlassen mich dazu, zwei LPs zu vergeben. Da du aber maßgeblich mit an der Entwicklung der Geschichte und den noch folgenden Teilen beteiligt warst, kriegst du für deine Arbeit 3 LPs

    Miliz

    "Nur" drei Posts, die es aber extrem insich hatten. Ich war schwer begeistert, gerade der letzte Post hat es mir sehr angetan. Und da Qualität bekanntlich wichtiger ist als Quantität ist kriegst du 6 LPs

    Sir_Conan

    Die meisten Posts, meiner Meinung nach aber auch nicht der Stil, den ich mal hatte. Kritik denke Ich mir mal einfach^^. 5 LPs

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