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Thema: D&D 3.5 - (zu) grosse Gruppe mit 7 SC

  1. #1
    Profi-Spieler Benutzerbild von [ hsf ' raVen` ]
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    D&D 3.5 - (zu) grosse Gruppe mit 7 SC

    Ja, ihr habt richtig gelesen, ich spiele in einer gruppe mit 7 personen + ich und ein freund als SL, also insgesamt 9 leute...
    das problem von uns SL ist nun, dass wir gewisse mühe haben, das ganze unter kontrolle zu halten. es ist schon vorgekommen, dass wir abdriften, oder gewisse leute den spass für den moment verloren haben...
    ich würde nur gerne wissen, ob ihr auch schon ähnliche erfahrungen gemacht habt und ob ihr eine lösung gefunden habt, so ein spiel zu leiten oder seid ihr auf den schluss gekommen, dass es mit so einer gruppe zu schwierig ist?
    ich möchte die gruppe nicht auftrennen, denn allesamt sind überaus motiviert zu spielen, man ist sich manchmal einfach nicht ganz einig.

    wir haben schon versucht die gruppe aufzutrennen, aber da gibt es probleme mit der synchronisation zwischen uns SL, allerdings ist es im gegensatz dazu auch etwas... absurd/lächerlich/komisch, wenn, angenommen, sieben bis zu den zähnen bewaffnete abenteurer immer zusammen durch gassen, strassen oder ebenen, dungeons schlendern. man müsste aufteilen, aber irgendwie geht das nicht, oder nur schwer.

    dazu kommt, dass wir eine palladin haben, die per definition RG spielen sollte, aber noch zu unerfahren ist, das auch wirklich zu tun. ein problem wäre das ja nicht, sie könnte sich allmählich in die rolle hineinspielen, aber es kommt hinzu, dass wir noch einen RB-magier und einen CB-waldläufer haben (ok, der ist eher gelegenheits-bösewicht, also eher CN, aber nichtsdestotrotz...) und irgendwie sollten die sich gegenseitig, vorallem palladin und CB-waldläufer früher oder später an die gurgel gehen... bei so einem krassen gesinnungsunterschied...
    ich hätte schon ein-zwei ideen, wie ich den konflikt evtl. lösen könnte, aber ich hoffe auf inputs von eurer seite...

    was meint ihr zum ganzen? irgendwelche ideen oder vorschläge? aber bitte nicht vorschlagen, die gruppe aufzutrennen, damit stresst mich mein bruder schon oft genug...

    danke schon mal

    mfg raVen

    Hope will get you into the dungeon, faith will get you out...

    D&D Soundtrack - Midnight Syndicate

  2. #2
    Meisterspieler Benutzerbild von Andaran
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    7 Leute sind einfach zu viel. D&D geht vom System und der CR aus, dass vier Spielercharaktere durch die Lande ziehen. Bei 7 Charakteren muss man sich schon ordentlich was einfallen lassen, um den Spielern vernünftige Aufgaben geben zu können. Auch Gegner sind mit 7 SC zu leicht zu überwinden.

    2 SL finde ich auch zu viel, da es fast immer Abstimmungsschwierigkeiten gibt und jeder letztendlich eine eigene Vorstellung vom ganzen hat.

    Sowas kann dann gut gehen, wenn die SL sich abwechseln und sonst miteinander absprechen und möglichst auf ein Setting einigen. So kann jeder SL sich austoben, ohne dem anderen in die Suppe zu spucken.

    Da Ihr die Gruppe nicht auftrennen wollt, müsst Ihr wohl oder übel Euer Bestes versuchen.

    Und was die Gesinnungen anbelangt. Paladinen ist es laut Klassenbeschreibung verboten, mit bösen Charakteren umherzuziehen. Das bedeutet schlicht, dass der Paladin die Gruppe über kurz oder lang verlassen wird/müsste. (klar, er kann auch die bösen Charaktere im Kampf stellen, aber sowas ist innerhalb der Spieler pappnäsig)

    Wenn man schon gemischte Gesinnungen in einer Gruppe hat, dann sollte man auf Charaktere wie Paladine und dergleichen verzichten. Unterschiedliche Gesinnungen sind im Grunde kein Problem, solange man böse nicht mit "ich-darf-alles-konsequenzlos-töten-und-mache-das-auch" gleichsetzt. Mal ganz davon abgesehen, dass solch unkluge Charaktere eh keine sehr lange Lebensdauer haben dürften.

  3. #3
    Elite-Spieler Benutzerbild von JasonX 1ST
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    Ich hab' mal eine so große Gruppe geleitet (9 Spieler + 1-2 SLs).

    Bei uns traten die selben schwierigkeiten auf wie bei euch, doch wenn ihr vor dem spielen ein paar Regeln festlegt, wird das vielleicht besser:
    1.: Einigt euch vor dem Spielen auf eine Gruppengesinnung, von der man höchstens einen Schritt abweichen darf.
    2.: Bloß keinen Paladin mit bösen Chars in eine Gruppe, selbst wenn die Gruppengesinnung RN ist und der böse Char auch rechtschaffen ist.
    3.: Jeder muss dazu beitragen, dass eine gewisse Disziplin da ist, sonst läuft gar nichts!!!
    4.: Holt euch nach möglichkeit einen zweiten SL, dann können mehr Spieler gleichzeitig agieren. Passt aber auf, dass dadurch kein zu großes Chaos entsteht.
    "Ihr mögt dies kaum für möglich halten, aber ich bin in Wirklichkeit ein Lammasu, der von einem bösen Hexenmeister in einen Halbling verwandelt wurde. Ihr wisst, dass wir Lammasu vertrauenswürdig sind, also könnt ihr mir ruhig glauben" (D&D Spielerhandbuch 3.5)

  4. #4
    Profi-Spieler Benutzerbild von [ hsf ' raVen` ]
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    danke schon mal für die antworten...

    zu andaran:
    abstimmungsschwierigkeiten als SL haben wir nicht, denn wir sind erstens in der selben klasse im gymnasium, was heisst, dass wir auch ab und zu über d&d diskutieren und insbesondere über den weiteren handlungsverlauf der story, zweitens teilen wir die quests so auf, dass jeder eigene ausbaut, aber natürlich immer im hinblick auf die gesamtstory, und drittens gibts auch immer noch besprechungen, und gegenseitige durchsicht des geschriebenen... wir sind uns da relativ einig...

    zu jason: punkt 1: ist eigentlich eine sehr gute idee, allerdings ist das etwas schwierig, da alle ihre charakterbögen und hintergrundgeschichten inkl. gesinnung in aller euphorie fixfertig hatten, als das kampagne begann, und jetzt das noch einzuführen würde auf protest stossen... ausser unser magier, der war ein spezialfall: er hatte eine folgende bitte, und zwar wollte er einen charakter spielen, der bei einer von ihm geleiteten kampagne der oberbösewicht gewesen war, einfach halt noch aus der jugend (der ältere ist mittlerweile tot)... und dieser oberböser magier musste, seiner meinung nach, eine böse gesinnung haben... ich hab versucht, ihn zu überzeugen, dass er gegen ende der kampagne langsam von NG nach NB rüberwechselt und sich das erst später abzeichnet, nicht von anfang an, aber er blieb bei seiner gesinnung...

    punkt 2: ja, stimme zu, allerdings habe ich die gesinnungen -wie gesagt- erst kurz vor dem ersten spielbeginn der kampagne erfahren und ich habe mich um anderes gekümmert, wie charakterbogenfehler der SC verbessern, tipps geben für die klassen, bzw. talente oder fertigkeiten usw. war also eher unachtsamkeit als absicht... es ist mir etwas zu spät aufgefallen... werd aber nächstes mal bestimmt mehr wert darauf legen...

    punkt 3: ja, hat was... in der theorie ja, aber in der praxis sind halt die sprüche meiner SC einfach zum totlachen, und dann ist die disziplin schon ein wenig flöten gegangen... aber ich kann den SC ja nicht ihre fantasie unterbinden, damit solche einsprachen nicht kommen -will ich auch nicht-, aber von seiten der SL wäre sich auch etwas mehr disziplinierung angebracht...

    punkt 4: haben wir...

    Hope will get you into the dungeon, faith will get you out...

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