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Thema: Die gruene Grotte

  1. #1
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Die gruene Grotte

    Nachdem sich die Situation auf der Insel beruhigt hatte und Mann und Frau damit beschaeftigt waren ihre Haeuser zu reparieren oder die Lager neu zu befestigen nahm sich Fenris eine kleine Ruhepause. Er war der Meinung, dass ausnahmsweise mal die anderen arbeiten sollten.
    Es war schon spaet am Abend und das Mondlicht fiel durch die zwei kleinen Fenster in das innere des Gebaeudes. Ausser Cavalorn und Fenris war niemand mehr in der Taverne "Zum reisenden Krieger". Fenris sass gerade an der Theke und trank ein kuehles Bier und Cavalorn war gerade im Keller, um die Faesser, die ueber Tag geleert worden waren, zu verstauen, als sich ploetzlich ein Schatten auf den Boden der Taverne legte. Fenris blickte auf und starrte die Gestalt an, die mitten im Tuerrahmen stand. Ein grosser Hut schien den Kopf des Mannes zu bedecken und liess ihn ein wenig unheimlich wirken.
    Ahoi, Landratte. Kann man hier um diese Uhrzeit noch einen anstaendigen Grog ergattern? Sieht ja reichlich leblos aus der Schuppen. , ertoente die freundliche wirklende Stimme des Gastes. Daraufhin trat der Mann aus dem Schatten in das fahle Kerzenlicht der Taverne. Er war in etwa so gross wie Fenris und seine Haut war schwarz wie Kohle. Seine Ruestung war eine Mischung aus rotem Stoff und Leder und an seiner Seite prangte ein fein geschliffenes Entermesser.
    Fenris war ein wenig misstrauisch, musterte den Mann ausfuehrlich und sprach dann: Was willst du hier um diese Zeit? Es ist wohl besser wenn du dir einen anderen Platz suchst. Wir koennen hier keinen Aerger gebrauchen.
    Der Mann lachte laut auf und meinte dann: Du gefaellst mir, Bursche! Was haelst du von einem Bier?
    In diesem Moment kam Cavalorn, der das Gespraech anscheinend belauscht hatte, die Treppen hinauf und postierte sich wie immer laessig hinter der Theke.
    Sei nicht unhoeflich Fenris. Setz dich zu uns. ,meinte er und bedeutete dem Mann mit einem Nicken sich einen der Hocker zu greifen.
    Dank dir, Wirt. , sagte der Mann mit einem grinsen und schnappte sich den Stuhl, um sich kurz darauf an die Theke neben Fenris zu setzen. Dieser warf ihm einen dunklen Blick zu.
    Fenris also. Schoen dich kennen zu lernen Landratte.und glaub' bloss nicht, dass du mir mit deinem Zahnstocher, den du auf dem Ruecken traegst, Angst einjagen kannst. ,fuhr der Gast fort und musterte Fenris Zweihaender mit einem abfaelligen Blick.
    Vielleicht sollten wir es ausprobieren.gab Fenris , der nicht gewillt war sich laecherlich machen zu lassen, scharf zurueck.
    Vielleicht sollten wir das. Aber ich will dein putziges Gesicht nicht ruinieren.
    Fenris stand von seinem Hocker auf und blickte den Mann finster an.
    Haha, du bist wirklich ausgezeichnet. Fuer eine Landratte versteht sich. Jetzt setz dich wieder hin und ich gebe ein Bier aus. Wie hoert sich das an? Ich benutze dieses zierliche Schwert so oft, da muss ich das nicht auch noch zu unnuetzen Anlaessen wie diesem tun.
    Fenris blieb noch einen Augenblick stehen und blickte kurz zu Cavalorn. Dieser gab ihm ruhig zu verstehen sich zu beruhigen und so folgte Fenris der Anweisung. Eigentlich hatte er sowieso ein schlechtes Gefuehl, denn aus welchen Gruenden auch immer, glaubte er dem Mann aufs Wort.
    Der Gast nahm einen der zahlreichen Lederbeutel von seinem Guertel und warf ihn auf die Theke.
    Einen anstaendigen weissen Rum fuer mich und fuer meinen Freund hier ein Bier, wenn ich mich nicht taeusche.
    An Gold scheint es ja nicht zu mangeln.,meinte Fenris und beauegte nocheinmal die schweren Lederbeutel.
    Es koennte besser sein., sagte der Mann und grinste. Und das wird es schon bald werden.
    Wie meinst du das?
    Weisst du, manche Maenner koennen das Gold einfach riechen und ich bin einer von denen.
    Aha. Interessant.
    Dabei faellt mir ein, dass ich mich noch garnicht vorgestellt habe. Ich bin Yabrill.
    Ist mir...eine Ehre. Meinen Namen kennst du ja schon.
    In diesem Moment stellte Cavalorn den Rum auf Yabrills Seite und das Bier zu Fenris. Yabrill nahm ohne zu zoegern einen grossen Schluck.
    Nicht schlecht, Mann. Ich habe zwar schon besseres Feuerwasser geschluckt, aber fuer das Inland ist das garnicht mal schlecht.,meinte er und wandte sich dann wieder an Fenris.
    Sag mal, hast du Lust dir ein wenig von dem Gold zu verdienen, von dem ich eben geredet habe?
    Kommt drauf an... . Worum gehts' ?
    Also... ich habe in den naechsten Tage ein paar Geschaefte auf der Insel zu erledigen und daher kann ich mich nicht um alles kuemmern. Letztens hat mir jemand diese Karte zugesteckt. , sagte Yabrill und holte ein zerknittertes Stueck Lurkerhaut hervor, dass er hinter seinen Guertel gesteckt hatte.
    Schau es dir an. Sagt dir der Platz etwas?, fragte er freundlich.
    Fenris betrachtete das schwarze Kreuz auf der Karte.
    Hmm, das ist der Suedosten der Insel. War schon das ein oder andere Mal dort. Scheint an der Kueste zu sein.
    Richtig. Mehr oder weniger zumindest. Der Typ beschrieb es mir als gruene Grotte.
    Lass mich raten. Ich soll dir das Gold aus der "gruenen Grotte" verschaffen.
    Mehr als Gold, Landratte. Opale, Landratte, Opale!,sagte Yabrill und grinste.
    Habe davon gehoert. Sowas wie Diamant, richtig?
    In etwa. Mit der Ausnahme, dass diese bunten Klunker noch um einiges mehr wert sind wenn man sie an die richtigen Leute verkauft. Zudem sind es nicht irgendwelche Opale Bursche. Wenn ich meiner Quelle glauben darf, dann sind es die Opale einer Koenigsfamilie, die vor Jahrhunderten vor der Kueste der Insel Schiffbruch erlitten hat.
    Wieviel von dem Erloes stuende mir zu?
    Sagen wir 5% .
    Niemals. Such dir einen anderen.
    Ich will keine gewoehnlichen Landratten fuer den Job anheuern. Deine Ruestung sieht stark aus und dein Schwert ist scharf. Du bist ein Kaempfer, der sich solch einer Aufgabe annehmen kann.
    Vielleicht hast du recht. Aber gute Kaempfer heuert man nicht fuer 5% an.
    Nun gut 10% Bursche.,meinte Yabrill laechelnd.
    20% sagte Fenris ernst.
    Du scherzt wohl. 15% oder ich suche mir einen anderen. Es gibt sicherlich noch genug andere anstaendige Kaempfer hier auf der Insel.
    Abgemacht. sagte Fenris und streckte Yabrill die Hand hin. Dieser tat es ihm gleich und somit war der Handel perfekt.
    Sie verbrachten noch die Minuten zusammen in denen Yabrill seinen Rum leerte und dann verabschiedete sich der Mann von Cavalorn und Fenris.
    Zehn Tage und zehn Naechte gebe ich dir. Dann werde ich hier sein. Falls du nicht kommst, kannst du mir glauben, dass ich dich finden werde. Und dann werde ich wirklich nicht mehr gut auf dich zu sprechen sein Landratte, rief Yabrill und trat aus der Tuer in die Dunkelheit.

    Fenris entschied sich in der Taverne zu uebernachten und auf geeignete Mitstreiter zu warten. Yabrill hatte sicherlich bessere Gruende gehabt sich nicht sofort auf die Suche nach den opalen gemacht zu haben, als nur seine Geschaefte.

    //Jeder der Interesse hat, kann sich innerhalb der naechsten zwei Tage hier eintragen bzw. posten, dass er zur Taverne kommt.//

  2. #2
    Profi-Spieler Benutzerbild von ArazieL
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    Turael hatte mal wieder richtig lust auf ein richtiges Bier und da es im Tal noch keine Taverne gab begab er sich zu einer seiner Lieblingstaverne im Lande "zum Reisenden Krieger" lautete der Name.
    Als er die Taverne betrat glaubte er seinen Augen nicht, Das ich dich noch mal zu Augen bekomme hätte ich nicht gedacht. Mich wird man nunmal nicht so leicht los... entgegnete Fenris und nahm seinen Kumpel zur Begrüßung in den Arm. Tatsächlich ist es wirklich eine Weile her das wir uns das letzte mal gesehn hatten... Wohl war... aber sag was treibt dich zu dieser Stunde in die Taverne... Als könntest du dir das nicht denken... Wie immer wenn wir uns sehen bin ich auf der Suche nach Mitstreiter bei einem kleinem Abenteuer... Na dann erzähle mal...
    Gespannt lauschte Turael den Worten Fenrises.
    Hey das hört sich lustig an... ich mach mit.

  3. #3
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Ein neuer Tag brach über das Jägerlager herein und kündigte Arbeit an. Während die meisten weiter an ihren Häusern arbeiteten hatte Merydor heute andere Pläne. Mit einem Knarren öffnete er seine Truhe und packte sich ein wenig Verpflegung ein. Dann nahm er Bogen und Schwert und verließ sein Haus. Das erste, was Merydor feststellte, war, dass das Jägerlager schon viel von seinem alten Glanz zurückerlangt hatte. Die Frauen hatten sehr gute Arbeit geleistet, war doch kaum noch Blut zu entdecken, dass vor wenigen Tagen noch in solchen Mengen Straßen und Häuser geziert hatte. Auch die Wohnungen der Jäger waren weitestgehend wieder bewohnbar und einige waren tatsächlich noch schöner, als sie vor dem Krieg gewesen waren. Mit langen Schritten machte sich Merydor auf den Weg zum Stadttor denn heute wollte er zur Taverne. Schon seid Tagen fragte er sich, ob sie den Orkangriff übergestanden hatte, denn bisher war noch unschlüssig geblieben, von wo die Orks tatsächlich gekommen waren. Da die Nordfront nach wie vor täglich umkämpft wurde, schloss Merydor auf Orkstämme von anderen Inseln, konnte dies aber weder Belegen noch Beweisen. Als er das Stadttor erreicht hatte, traf er auf ein bekanntes Gesicht. Oh Mann, gut erholt? Merydor grinste und nickte. Was hast du vor? Hm. Mein Haus steht wieder, es war doch etwas mitgenommen. Ich wollte eigentlich zur Taverne, gucken, ob sie den Krieg überstanden hat. Ein breites Lachen huschte über Merydors Gesicht. Zwei dumme ein Gedanke. Wann können wir aufbrechen? Jetzt schmunzelte auch Dunken und beorderte Merydor, kurz zur Warten. Nach 10 Minuten später war er wieder da, diesmal aber deutlich besser ausgerüstet. Sein Bogen war über den Rücken gelegt und ein Schwert hatte wieder den Platz an seiner Hüfte gefunden. Auf gehts! Zusammen verließen die beiden die Stadtmauern und machten sich auf den Weg zur Taverne...


    Mit der Zeit kamen die beiden ins Gespräch und unterhielten sich über den erst vor einigen Tagen vergangenen Krieg. Schnell hatte Merydor herausbekommen, dass Dunken die Ansicht teilte, dass die Orks von einer anderen Insel kamen. Sie kamen mir sowieso ganz anders vor. Stärker, aber schäwchter ausgerüstet... ...Damit sie Schnell aber Leise marschieren können, ist klar. Sonst hätten sie das Plateau sicher nicht so überrascht. Dunken nickte. Gegen Abend erreichte sie dann endlich die Taverne und öffneten vorsichtig die Türe. Zu Merydors und Dunkens Verwunderung war die Taverne diesmal unversehrt gebleiben. Während sie im letzten Krieg gegen die Orks fast vollkommen zerstört worden war, hatte sich diesmal nichts verändert. Immer noch stand die prachtvolle Arena, die aber scheinbar ausser Betrieb war. Die beiden betraten den stickigen Raum und bahnten sich den Weg durch Tische und Stühle und viele Männer der beiden Lager. An einem etwas abseits stehenden Tisch entdeckte Merydor Fenris und Turael, die er hier als letztes erwartet hatte. Fenris selbst hatte er schon seid dem Banditenlager nicht mehr gesehen und Turael war nach Merydors Informationen ins Tal gezogen, um dort glücklich zu werden.


    Fenris hatte nun auch die beiden entdeckt und winkte sie mit einer Handbewegung zu sich an den Tisch. Merydor und Dunken kamen dieser Einladung gerne nach und bestellten sich ein Bier. Habt ihr Interesse an einem kleinen Auftrag? Wenn es nicht gerade mit Orks oder Banditen zu tuen hatte... Fenris lachte auch und schüttelte den Kopf. Ich bekam den Auftrag, eine Grotte im Südosten aufzusuchen, also doch etwas von Banditen und Orks entfernt, aber versprechen kann ich nichts. Och warum nicht. Hab sowieso nichts besseres zu tun, mein Haus steht wieder. Okay, ich komme dann auch mit. Wann gehts los?

  4. #4
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    irgendwo in Myrthana
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    Tharok ging durch den Wald, irgendwo vor ihm musste das Plateaulager sein - oder das, was von ihm übrig war.

    Die Äste schlugen ihm ins Gesicht, doch Tharok marschierte weiter. Nur nicht zurückblicken, hinter ihm lagen Monate der Zerstörung und des Todes. Ein Wunder, dass er noch lebte und auf dieser Insel wandelte. Tharok beschleunigte seine Schritte, als er vor sich den Tunneleingang erblickte. Keine Wächter standen davor, die Barrikaden waren schwerst zerstört und waren beiseite geschoben. Tharok schluckte, als er daran dachte, was ihn oben erwarten würde.

    Er ging weiter und stapfte den Tunnel hinauf. Als er das Portal passierte, merkte er freudig, dass doch Wächter anwesend waren. Drei Männer, die das Lager zumindestens gegen Tiere schützen konnten.

    Tharok kannte nur einen von ihn, es war ein Gardist, der schon immer am Portal gewesen war, ein vertrauter Anblick, ihn zu sehen, gleichwohl eine Beruhigung, das Portal war in guten Händen.

    "Seid ihr alle Torwächter, die noch übrig sind?" "Nein, wir sind zu fünft, zwei sind gerade jagen, um etwas Essbares zu beschaffen. Aber wir könnten durchaus Verstärkung gebrauchen!" "Zuerst will ich ins Lager schaun, dann komm ich vorbei!", versprach Tharok und ging weiter.

    Etwa eine Stunde später....
    "Das Tor steht also noch..", dachte sich Tharok und er betrat das Lager.
    Schnurstracks ging er zum Marktplatz und stellte freudig fest: Das Waffenhaus stand noch. Sein Heim war unversehrt geblieben. Generell waren die Gebäude in relativ gutem Zustand. Als hätten die Heere nur Totschlag im Sinne gehabt, die hier vorüberzogen.

    Tharok überlegte kurz, dann beschloss er, in die Taverne zu gehen. Vielleicht war ja jemand anwesend, mit dem er plaudern konnte. Er betrat das fröhliche Treiben, doch niemand war anwesend. Der Wirt konnte ihm aber sagen, dass seine Kumpels wahrscheinlich in Cavalorns Taverne waren, wie sie es gesagt hätten. Tharok bedankte sich für diese Information und machte sich auf den Weg zu Cavalorns Taverne.....

    Nach etwa einer Stunde....
    "Hey..! Ich hätte gedacht, du willst uns Gesellschaft leisten?!" "Später."

    "Nach einigen Minuten..."
    "Cavalorns Taverne steht also auch noch. Naja, dann nichts wie rein!" Tharok betrat die Taverne.

    Auch hier war nicht viel los, allerdings konnte er Fenris und Merydor erblicken, nach einigem Herumschauen konnte er auch noch Turael und Dunken erblicken, die lustig miteinander tratschend an einem Tisch saßen und ihr Bier genossen. "Fenris! Ein wahrlich großer Augenblick, die hier zu sehen!" "Tharok, mein alter Freund! Hast das alles auch hier überstanden...." "Ja..es freut mich in der Zeit des Wandels wenigstens ein bekanntes Gesicht wiederzusehen..." "Wie in alten Zeiten.....ich hab einen Auftrag zu erfüllen, ich muss zu einer grünen Grotte, einen Schatz finden, hast du Lust, mit zu kommen?" "Das ist wirklich wie früher...na klar komm ich mit!"

    Und schon war Tharok mit von der Partie und er und Fenris tratschten noch eine ganze Zeit, wie es früher war, während sie auf weitere Mitstreiter warteten.....

    //bin dabei! //
    Geändert von Miliz (27.10.05 um 15:38 Uhr)

  5. #5
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Artos war schon ein paar Tage wieder im Plateaulager, doch heute konnte er zum ersten Mal wieder ohne Hilfe herumgehen. Das Wundfieber, das ihn, nachdem er beim Überfall der banditen auf die Flüchtlinge des Plateaulagers verwundet worden war, gepackt hatte, war nun so gut wie verschwunden. Nur noch eine hässliche Narbe, die sich quer über seine Brust zog, zeugte noch von der lebensgefährlichen Verletzung. Gestern hatte ihn einer der wenigen Heiler, die es noch gab, besucht und ihm eine Medizin gegeben, die offenbar gut gewirkt hatte, denn er konnte schon wieder seinen Bogen spannen.

    Er sah an sich herab und bemerkte, dass das lange im Bett liegen seinem Körper nicht gut getan hatte und ging, um wieder fit zu werden in die Kaserne, wo er so lange trainierte, wie er nur konnte(+15 auf Bogen). Als er völlig erschöpft aufgeben musste, dacht er sich: Ein Bierchen wäre jetzt gut. Also besuchte er die Taverne im Lager, doch weder der Wirt noch Getränke waren vorhanden und so machte er sich auf den Weg zu Cavalorns Taverne. Er war erst einmal dort gewesen, also musste er ein bisschen suchen, doch als er endlich ankam, bemerkte er, dass seine Mühen nicht umsonst gewesen waren. Die Taverne quoll direkt über vor Menschen und Artos war froh nach den langen Stunden, die er im Krankenbett verbracht hatte, wieder in Gesellschaft zu sein.

    Er trank gerade ein Bier als ihm jemand völlig unerwartet von hinten auf die Schulter klopfte. Prustend verschüttete Artos sein Getränk und drehte sich um. Von irgendwo kannte er dieses Gesicht. Peinlich lange starrte er den vor ihm stehenden Mann an, bis ihm endlich einfiel, wer da vor ihm stand. Fenris, lange nicht mehr gesehen! Was machst du denn hier? Ich warte auf abenteuerlustige Leute. Von denen gibt es nach all dem was in letzter Zeit passiert ist, relativ wenig. Wenn du wen gebrauchen kannst, ich bin dein Mann! Worum geht es? Fenris erzählte ihm von der Sache mit der grünen Grotte. Wie gesagt, ich bin dabei. Wer macht denn sonst noch mit? Fenris zeigte mit seinem Finger auf einen Tisch, an dem Tharok und 2 andere Leute saßen, die ihm später als Merydor und Turael vorgestellt wurden. Und wann gehts los? Wir warten noch ein bisschen, vielleicht schließt sich uns ja noch jemand an. Na von mir aus. In der Zwischenzeit kann ich ja meine Waffen in Ordnung bringen. Er setzte sich zu den anderen, begann seinen Bogen blankzupolieren und wartete darauf, endlich wieder ein Abenteuer zu erleben.
    Geändert von Krush Pak (27.10.05 um 19:14 Uhr)

  6. #6
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Wer sich noch fuer den Quest anmelden will, hat ab jetzt noch 2 Stunden Zeit. Dann werde ich den Quest starten.

  7. #7
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    Arelis hatte es zu Cavalorn getrieben. Die Taverne stand noch und die Arena auch.
    In der Taverne erblickte der junge Magier bekannte Gesichter wieder. Von Merydor bis Fenris waren die meisten anwesend.
    Als er sich nach dem Grund erkundigte und sich mit einem Bier dazu setzte, erzählte Fenris ihm von einer Suche und einem Abenteuer.
    Zwar hatte Arelis vom Kämpfen genug, aber ein Heiler konnte sicherlich von nutzen sein.
    Er entschied sich mit zu gehen und zu schauen, was sie erwarten würde.




    Kurz ich weiß, aber hab grad keine Zeit mehr.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #8
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Fenris blickte in die Runde. Es war schon fast nostalgisch. Merydor, Tharok, Arelis, Artos und Turael sassen gut gelaunt beisammen an dem grossen, kreisfoermigen Tisch, unterhielten sich und tranken aus grossen Bierkruegen. Fenris blickte in die Gesichter von Jaegern und Plateaulern, die wussten, wovon sie redeten. Kaempfer, die ihre Waffen nicht zur Schau trugen, sondern ihr Handwerk verstanden. Maenner, die sich gut fuer diese Art von Auftrag eignen wuerden.
    Ich glaube wir sind bereit. Mehr Helfer werden nicht noetig sein. Immerhin wollen wir den Preis fuer jeden Einzelnen ja nicht zu klein werden lassen, oder? meinte Fenris und schmunzelte.
    Stimmt, auf gehts! sagte Artos.
    Immer mit der Ruhe. Welche Route nehmen wir? fragte Tharok nachdenklich.
    Wir sollten die Berge im Osten umrunden. antwortete Merydor.
    Das ist wohl die beste Idee. So koennen wir uns die Snapperschlucht sparen. Und ein wenig kuerzer duerfte es zudem auch sein. ,erklaerte Arelis.
    Dann sind wir uns ja einig. sagte Fenris, stand auf und verliess die Taverne. Die anderen folgten ihm. Draussen angekommen schlug ihnen die kalte Luft entgegen. Der Himmel war bedeckt und Fenris fragte sich, wann der erste Schnee fallen wuerde. Er zog das Wolfsfell, dass er ueber seiner Templerruestung trug ein wenig fester um die Schultern und schlug dann den Weg in Richtung Osten ein.
    Im Gehen zog er die Karte aus seinem Guertel und faltete sie behutsam auf.
    Die Lurkerhaut hat schon einige Jahre auf dem Buckel. meinte Tharok, der ihm interessiert ueber die Schulter blickte.
    Stimmt. Wir koennen nur hoffen, dass uns noch keine anderen Schatzsucher zuvor gekommen sind. ,sagte Fenris und wandte sich an Turael und Merydor:
    Ihr kennt euch in der Gegend doch sicherlich aus, oder sehe ich das falsch? Immerhin seid ihr Jaeger und lebt nicht weit entfernt. Das stimmt schon, aber im Sueden ist nicht viel zu holen. Die Nordfront ist von groesserer Bedeutung. antwortete Merydor
    Mit welchen Biestern muessen wir auf dem herkoemmlichen Weg zu unserem Ziel rechnen. fragte Fenris und zeigte den beiden Jaegern die Karte auf dem das dicke schwarze Kreuz eingezeichnet war.
    Hmm, schwer zu sagen. meinte Turael und fuhr fort, wenn wir den Weg durch das Inland einschlagen werden wir uns wohl mit einem Haufen Viehzeugs rumschlagen muessen. Scavenger, Woelfe. Habe schon von dem ein oder anderen Troll in der Gegend gehoert. Mag aber ein Maerchen sein. Wer weiss.
    Wie waere es, wenn wir uns an den Kuestenverlauf halten? schlug Artos vor.
    Keine schlechte Idee. sagte Merydor. Der Sand koennte uns das Leben schwer machen also sollten wir uns eher am Rand des Strandes bewegen. Dort werden wir wohl einige Lurker antreffen. Die Warane halten sich meist in Naehe des Wassers auf und wenn wir ihnen nicht zu nahe kommen, koennen wir sie leicht umgehen.
    Na dann haetten wir das ja geklaert. Wir folgen der Kueste. So werden wir wohl am leichtesten zu unserer Grotte gefuehrt.


    //So, los gehts. Vielleicht ist es ja einem aufgefallen, wie ich versucht habe jeden einzelnen Charakter als gewisses Individuum zu gestalten und ihm ein wenig Leben einzuhauchen.

    Fenris plant in meinem Post den Verlauf der Mission.
    Tharok, Artos und Arelis bringen ihte Voraussicht ins Spiel, wenn es um den Weg geht
    und Turael und Merydor nutzen ihr Wissen ueber das Gebiet, das im Sueden des Jaegerlagers liegt, um Informationen zu geben.

    Naja nur mal ein Beispiel wie man das ganze gestalten kann, ohne das jeder ziemlich das gleiche sagt und macht. Vor allem lege ich perseonlich uebrigens Wert auf den Unterschied zwischen Plateauler und Jaeger. Die Charakter der beiden Lager sind in meinem Sinne wirklich verschieden. Wie Altes- und Neues Lager in G1. Sagte ich ja schonmal.

    Naja das nur nebenbei.

    Also postet den Weg. Die Ankunft an der Grotte bleibt mir vorbehalten, da ich schon eine genaue Vorstellung habe.
    Haltet euch bitte wie imemr an die Realitaet im Sinne von Kampfstaerke und gestaltet die Reise nicht zu fad. Eurer Fantasie ist eigentlich nichts im Wege. Solange es nicht zu abwegig wird ist alles gestattet. Immerhin ist es ein Stueckchen bis in den Suedosten der Insel und wir haben uns ja auch noch nicht oft mit Strandviehzeugs rumgeschlagen, deswegen hielt ich das fuer eine ganz gute Idee .

    Genug geredet. Viel Spass.

    PS: Bitte keine Platzhalter in Mengen. Wer posten will fuegt seinen Platzhalter ein und postet innerhalb von einer bis eineinhalb Stunden.

    galaxy

  9. #9
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Der Herbst war fast vorrüber, dessen Verlauf Arelis nicht wirklich bemerkt hatte. Durch den vergangenen Krieg war er da wohl auch nicht der Einzige. Bald würde der erste Schnee fallen, was Arelis nachdenklich stimmte.
    Dem Winter hatte er bisher nichts abgewinnen können. Für ihn war er immer nur kalt fad. Doch vieles hatte sich verändert und so sah ernun, auch vieles mit anderen Augen.
    Die Gruppe wanderte durch die Nacht, welche sich rapide abgekühlt hatte. Noch hielt ihn seine Robe warm, doch wenn der Winter seinen Höhepunkt erreichen sollte, würden wohl einige Felle aushelfen müßen.
    Der Mond hatte fast seinen vollen Stand erreicht, doch würde er diesmal ein besseres Zeichen sein?
    Beim letzten Vollmond mußten viele ihr Leben lassen, während ihr Blut im fahlen Mondlicht die Erde tränkte.
    Die Gruppe kahm gut voran, ohne Zwischenfälle oder Schwierigkeiten. Eindruck hinterlies der Anblick bei Arelis allemal. Die Krieger waren kampferfahren und keine Hasenfüße. Die Jäger erprobt und vom Wetter belehrt. Mit solchen Mannen würden viele Hürden keine Hindernisse mehr darstellen.
    Weiß der Kuckuck, warum Arelis mitgezogen war. Eigentlich sollte er im Lager sein um dem Kloster zu diehnen oder seiner Verlobten Gesellschaft zu leisten.
    Doch das Kloster hatte ihn nie festgezurrt und so würde es wohl auch keine Probleme geben.
    Als die Männer ihres Weges schritten, bemerkte der junge Magier ein Bewegung im Augenwinkel. In der Dunkelheit konnte er nicht einmal einschätzen was es gewesen. Doch als er einen Laut vernahm unterbrach er die Jäger in ihrem Gespräch.
    Hey Merydor! Was läuft auf vier Beinen und grunzt wie ein Ork?Warum?Weil es uns verfolgt und fast eingeholt hat!


    Der nächste bitte.^^
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  10. #10
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Vielleicht sehnt es sich einfach nach einer guten Unterhaltung? Ähm ja, will ich nicht ausschließen. Aber diese Unterhaltung darfst dann du führen. Lass mal... Merydor beschleunigte seine Schritte um den vor ihm laufenden Fenris einzuholen. Arelis hat einen Schattenläufer hinter uns ausgemacht. Ich denke, er wird bald zuschlagen. Gut, dass er ihn bemerkt hat. Halt deinen Bogen bereit, ich infomierre die anderen. Merydor nickte und ließ sich wieder auf Arelis Höhe fallen. Vorsichtig griff er an seinen Rücken und zog den Bogen hervor. Merydor erkannte, wie auch Dunken einige Meter vor ihm, genau wie auch Turael zum Bogen gegriffen hatten. Na dem ziehen wir das Fell über die Ohren. Ich bezweifle zwar, dass er uns einfach so angreifen wird, aber ist ja egal... Du meinst, er wartet darauf, bis wir schlafen? Ich denke schon. Und eigentlich hätte ich nichts gegen schlafen... Merydor nickte und ließ mit einem kurzen Ruf die Gruppe anhalten. Am besten wird es sein, wenn wir ein Lager aufschlagen. Der Schattenläufer wird sich sicherlich so anders nicht zeigen. Dunken und ich übernehmen die Wache und wenn er uns zu Nahe kommt, sind wir unsern schwarzen Freund los. Okay, versuchen wir es. Nach zehn Minuten erreichten sie eine relativ großräumige Wiese, auf der relativ zentral ein großer Baum stand. Perfekt....

    Schnell teilten sie sich auf und Turael, Fenris und Tharok machten sich daran, ein wenig Holz zu beschaffen. Arelis richtete eine Feuerstelle ein während sich Dunken und Merydor den Baum einsehen. Müsste eigentlich klappen. Setz du dich oben rein, ich darunter auf dem Ast da. Dann klappt das. Merydor nickte und setzte sich neben Arelis. Kurze Zeit später waren auch die drei "Holzer" wieder da und stapelten das Holz, bevor sie es anzündeten. Brot und Fleischkeulen wechselten die Besitzer und sättigten die Gruppe.

    Schnell viel Merydor auf das dieser Auftrag anders war als andere. Früher war es immer nur darumgegangen, den Auftrag schnell und perfekt zu bewältigen. Jetzt nahmen sich die Abenteurer viel mehr Zeit und sorgten so für eine angenehme Atmosphäre. Lange noch erzählten sie sich Geschichten von vergangenen Zeiten oder schmunzelten über alte Aufträge. Erst spät, es musste bereits kurz vor Sonnenaufgang sein, legten sich alle ausser Dunken und Merydor schlafen. Diese beiden kletterten in ihren Baum und warteten auf ihren Verfolger.

    Die Zeit verstrich ohne das irgend etwas passierte. Hinter einem Wald brach bereits die Sonne an und immernoch hatten sie nichts von einem Schattenläufer oder dergleichen gesehen. Hatte sich Arelis geirrt? Auch wenn Merydor es nicht für wahrscheinlich hielt, war es doch sehr komisch, dass ein Schattenläufer derart lange auf sich warten ließ. Irgendwann kletterten sie von ihrem Baum und weckten die Gruppe. Gemütlich rafften sie ihre Sachen zusammen und machten sich wieder auf den Weg...

    //sry, sehr kurz, aber hab grad nen paar andere Sachen umme Ohren :X

  11. #11
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    Während die Gruppe marschierte, unterhielt sich Turael mit Merydor, dem er einige Kniffe beim Bogenschiessen unauffällig aussog. Turael war erpicht darauf gut im Umgang mit dem Bogen zu werden. Als ihm allmälich der Kopf brummte, wandte er sich an Fenris, der ihm wiederum mit seinen erfahrungen im Schmieden belehrte.

    Von all dem nichts ahnend schlich sich der Schattenläufer immer näher an die Gruppe. War es der Trieb oder die Aussicht auf frisches blutiges Fleisch welches den Schattenläufer antrieb, diese Frage wird wohl unbeantwortet bleiben. Elegant trotz seiner größe und stärke schlängelte sich der Schattenläufer durch das Unteholz, immer darauf bedacht so wenig lärm wie möglich zu machen auch war er darauf erpicht genügend Abstand zu haben und trotzdem im richtigen Moment zuschlagen zu können. Eine Sekunde der Unachtsamkeit kosstete den Schattenläufer seinen gedachten Überraschungsmoment, denn er trat auf einen spitzen Stock und jaulte auf.
    Schnell waren alle allarmiert und zogen ihre Waffen. Turael, Merydor und Dunken postierten sich hinter den Nahkämpfern und spannten ihre Pfeile ein....

    ///verdammich muss drinegend weg... poste warscheins heute abend wieder... ja ich weiss is kurz geraten...
    // +14lp auf bogen
    / +2lp auf Schmieden

  12. #12
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Alle standen in Position, doch der Schattenläufer griff nicht an.
    Verdammt, warum benimmt der sich so merkwürdig? Normalerweise hätter er schon angegriffen.Nicht unbedingt, wenn er weiß das er unterliegen könnte. Wir sind in der Überzahl.Verdammt, ich will endlich einen freien Rücken haben.Willst du in den Wald gehen und ihn holen? Der versteckt sich hinter den Büschen, so kriegen wir den nie vor unsere Pfeile.
    In diesem Moment sauste eine starke Böe an Merydor vorbei und schlug mitten in die Büsche ein. Ein lautest erschrockenes Grollen hallte durch den Wald und war dann gefolgt von Stille.
    Arelis grinste dreist, nachdem seine Windfaust getroffen hatte.
    Hrhr, Wassermagier. Wir machen den Weg frei.
    Du weißt schon, das die Biester uns unterscheiden können und rachsüchtig sind?
    Na und! Ich höre kein Mucks mehr. Plötzlich unterbrach die Stille und ein gewaltiges Biest von Schattenläufer brach durch das Geäst. Sein Brüllen war furchterregend und die Jäger reagierten sofort mit einem Pfeilhagel.
    Doch war das Fell des Schattenläufers dick und die meisten Pfeile zeigten keine richtige Wirkung. Ja sie stachelten das Tier nur mehr an und machten es aggressiver.
    Die Nahkämpfer warteten auf die richtige Reichweite, während die Jäger und Arelis ihre Fernkampffähigkeiten nutzten. Eine zweite Windfaust schlug auf denSchattenläufer ein, traf aber die härteste Stelle seine Körpers. Die Knochenpartie unter seinem Horn. Kurz hielt er inne und schüttelte die Wucht ab, nur um dann wieder zum Sprung anzusetzen.
    Die Nahkämpfer wichen dem rasenden Tier aus und versuchten einen richtigen Treffer zu landen, doch die mächtigen Pranken des Tieres, machten ein Ausweichen zu einer sympatischeren Gelegenheit.
    Arelis verließ sich weiterhin auf das Luftelement und formte eine Windhose, die das Vieh wegschleudern sollte, doch stellte er erschreckend fest, das ein Schattenläufer zu schwer dafür war. Das Tier kämpfte zwar um seinen Halt, wurde aber nicht fort geschleudert.
    Verdammt nochmal, das gibts doch nicht. Der Zauber wird nicht lange halten, also verpaßt ihm ein paar Treffer zum Schwächen, solange er abgelenkt ist, schrie Arelis dessen geistige Kraft rapide abnahm. Zwar würde er noch zaubern können, doch noch ein paar Zauber dieser Art und seine Karft wäre verbraucht. Schon jetzt spürte er den ungewohnten Manaverbrauch.
    Eione Windfaust hätte die Windhose negiert und so griff er nach seinem Typhon und stürmte auf den Schattenläufer zu. Plötzlich blieb sein Fuß an einer Wurzel hängen, und er stürzte zu Boden.
    Verdammt, warum geht heute alles schief, murmelte er während die Nahkämpfer ihre scharfen Schwerter in das Tier schlugen.
    Fenris trieb Wolfsruf tief in die Flanke des Tieres, als der Zauber plötzlich abbrach.
    Rasend vor Wut stürmte der Schattenläufer auf Arelis zu, der immer noch am Boden lag. Sein Stab lag zu weit weg und so zog er reflexartig seinen Dolch. Als das Tier auf ihn sprang, bohrte sich der Stahl in des Schattenläufersbrust, was ihn nur wilder machte. Eine seiner Pranken drückte sich auf Arelis Brust um ihn am Boden zu halten. Der Magier bekahm keine Luft und Merydor setzte wie Dunken und Turael einen Pfeil nach dem anderen in das Tier.
    Verdammt, das Biest will einfach nicht sterben, brüllte Fenris gereizt und stürmte mit Tharok und dem Rest auf das Tier zu.


    The next one
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  13. #13
    Profi-Spieler Benutzerbild von $coot3r
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    Ihr Gegner war unerbittlich und kämpfte trotz aller Verletzungen weiter. Doch der Kampf sollte bald vorbei sein. Als die Nahkämpfer den Schattenläufer gerade wieder in die Mangel nahmen feuerten die Bogenschützen eine weitere , eigentllich recht aussichtslose Salve Pfeile in Richtung des wütenden Tieres. Einer dieser Pfeile traf genau in das rechte Auge. Der Schattenläufer fing zu jaulen und zu brüllen an. Unvorstellbare Schmerzen brannten in seinen Gliedern. Wild und ohne viel zu sehen schlug er seine mächtigen Pranken durch die Luft und verfehlte die Nahkämpfer nur knapp. Der Kampf war so gut wie vorbei. Auch der Schattenläufer wusste das. Mit letzter Kraft setzte er zum Sprung an und rammte Arelis der gerade wieder aufgestanden war zu Boden. Doch anstatt ihn zu töten was sie in diesem moment erwartet hätten rannte er so schnell er konnte in den Wald hinein davon. Auch die Jäger waren ziemlich überrascht über das verhalten des Tieres doch in diesem Fall hatte es ihrem Freund das leben gerettet. Die letzten Pfeile die dem flüchtenden Schattenläufer noch hinterherflogen trafen nicht im geringsten und wenige Sekunden später war er ganz im Schutz der Bäume verschwunden. Lange noch quälte er sich durch den Wald und sie sollten wohl nichtmehr erfahren ob er es überlebt hatte.

    Alles in Ordnung mit dir ?Fenris half Arelis wieder auf die Beine. Er taumelte noch ein bisschen , bekam aber nach einigen Schritten seine alte Fassung wieder. Könnt mir nicht besser gehen.Und er fing an zu grinsen. Jetzt isses aber doch schade das wir ihn dann nicht erwischt haben....Ich denke er wird seinen verletzungn erliegen..

    // Klasse eben das was ich im ot geschrieben habe is post nr1 zum opfer gefallen -.-.. war aber zum glück noch nich so weit sonst wär ich jetzt arg sauer ^^ //
    Geändert von $coot3r (29.10.05 um 13:32 Uhr)
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  14. #14
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    Nachdem die Gruppe den mächtigen Schattenläufer vertrieben hatten, machten sie sich weiter auf ihren Weg. Schon bald wurde klar, dass der kalt eiskalt werden würde, denn obwohl sie schon Mittag haben mussten, war es nicht wesentlich wärmer als in der Nacht. Merydor, der immer ein Fell bei sich trug, legte dieses um und schritt in der kälte voran. Trotz der eisigen Temperaturen war die Stimmung in der Gruppe gut. Die Gespräche vom Lagerfeuer am Abend zuvor wurden dort fortgefahren, wo sie am Vortag beendet worden waren. Merydor blickte hinunter zum Wasser und entdeckte einige Warane, die sich in den kalten Sand gebuddelt hatten, um wenigstens ein wenig gewärmt zu sein. Merydor schweifte über das prachtvolle mehr und da entdeckte er es. Irgendetwas trieb da auf dem Wasser, doch vermochte er nicht zu erkennen, was genau es war. Merydor ließ sich fallen und befragte die Gruppe. Seht ihr, dort hinten treibt irgend etwas auf dem Wasser. Wahrscheinlich nur ein Baumstamm. Das wäre aber ein ziemlich bunter Baumstamm. Fenris schmunzelte und schritt näher an den Strand, gefolgt von den restlichen Abenteurern. Das Bild auf dem Wasser wurde immer klarer und Tharok war der erste, der feststelle, um was es sich handelte. Verdammt, dass ist ein Mensch. Wir müssen ihn rausziehen. Mit schnellen Schritten eilte er zum Wasser und machte einen entscheidenen Fehler. Pass auf, die Warane!!!! Zum Ausweichen war es bereits zu spät, die Warane waren angelockt worden und griffen Tharok an, der nun eins zu vier in Unterzahl war. Ein erster Waran stürzte sich auf Tharok während Fenris, Arelis und auch Turael nach unten rannten, um Tharok zu unterstützen. Merydor und Dunken hingegen arbeiteten wieder aus der Ferne und hatten schnell einen Waran erlegt, welcher einen fürchterlichen Schrei ausstieß. Tharok war indessen so mit der Verteidigung gegen drei Warane beschäftigt, dass er selbst nicht zum Angreifen gekommen war. Nachdem Fenris einen der Warane auf sich gezogen hatte, landete Tharok einen ersten tödlichen Treffer. In den nächsten Sekunden waren auch schnell die letzten beiden Warane erlegt und Tharok eilte, wieder als erster, ins Wasser. Der Mensch war bereits so weit angespült worden, dass Tharok in relativ mühelos alleine aus dem Wasser ziehen konnte.

    Als sich die Gruppe um den Mann verteilte, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens. Der Mann war durch tiefe Fleischwunden im Kopf, Körper, Armen und Beinen gewaltig verunstaltet und vermutlich schon vor einiger Zeit seinen Verletzungen erlegen. Die Rüstung des Mannes war allerdings allen unbekannt und deutete damit weder auf einen Jäger, Plateauraner oder gar einen Banditen. Von wo könnte er sein? Vielleicht gibt es tatsächlich nicht weit von uns, auf einer anderen Insel, noch mehr Leben. Ich werde es Thorus berichten und er wird entscheiden, ob wir nicht vielleicht nochmal das Wasser erkunden sollen. Aber das ist jetzt nicht unser Auftrag. Lasst uns den Mann vergraben und dann weiter ziehen. Die Gruppe nickte zustimmend und buddelte ein tiefes Loch im Sand. Dann ließen Turael und Arelis den Mann in sein Grab und Tharok schaufelte das Loch zu. Nach einer Stunde Arbeit hatten sie all das erledigt und die Gruppe nahm wieder den Weg in den Süden auf.

    Der Rest des Tages verlief ruhig und am Abend hatten sie auch endlich das Jägerlager hinter sich gelassen. In einem Wald schlugen sie ihr Nachtlager auf und platzierten kleine Zelte.

    Die Nacht brach ein...

  15. #15
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    Tharok saß vor einem der Zelte und wärmte sich am Lagerfeuer. Die Luft war kühl, schon richtig kalt, der Herbst hatte das Land bereits unter seine Fittiche genommen. Das Feuer knackste und Tharok stocherte mit einem Stab in der Glut herum.

    Sie waren weitab der Lager und kein störendes Licht trübte den Blick in den Himmel. Es funkelte und glitzerte und die Sterne hatten eine beruhigende Wirkung auf ihn. Nach einigem Herumschauen fand er eine markante Sternengruppe, die ihm schon leuchtete, als er seine ersten Tage auf dem Plateau bestand. Tharok wusste, dass sie Koanar hieß, warum, das wusste er nicht.

    Er dachte über den weiteren Weg nach und überlegte, ob er sich an irgendeine Stelle erinnern könnte, die "Grüne Grotte" heißen könnte. Doch in diesem Gebiet kannte sich Tharok zu wenig aus. Er war immer im Nordwesten der Insel gewesen, den schönsten Gebieten, wie er fand, doch hier kannte er sich nicht aus.

    Sein Denken wurde durch die Ankunft von Dunken unterbrochen, der von einem der Zelte kam und sich zu Tharok ans Lagerfeuer setzte. Tharok musterte ihn eine ganze Zeit.

    Dunken war wie ein typischer Jäger gerüstet, die Rüstung war leicht, doch widerstandsfähig, geschmeidig konnte man damit durch den Wald huschen, ideal zum Jagen und umherstreifen. Ganz anders, wenn Tharok seine Rüstung betrachtete. Markant für das Plateaulager waren schwergerüstete Leute, gut geschützt, dennoch beweglich, wenn auch nicht so gut wie ein Jäger. Sogesehen war die Truppe gut gemischt, wendige Bogenschützen, die gut getarnt durch den Wald schleichen konnten und gut gerüstete Krieger, die den Gegner im Nahkampf beschäftigen konnten.

    "Kennst du in dieser Gegend eine Stelle, auf die der Nam "Grüne Grotte" passen würde?", fragte Tharok Dunken, der sich hier sehr gut auszukennen schien. Dieser überlegte. "Naja..", antwortete er, "..es gibt schon einen markanten Fluss im Süden der Insel, der sich teilweise, besonders nahe der Quelle, durch den Stein schlängelt und dort sicher zahlreiche Aushöhlungen verursacht hat. Dort könnte ich mir noch am ehesten so eine Grotte vorstellen..." "Das klingt gut...ich stelle mir eine Höhle, eine Grotte eben vor, mit vielen Mosen und Algen bewachsen, vielleicht läuft klares Wasser über den Boden und wir stapfen in ein Höhlensystem hinein, dass hunderte Jahre lang nur das Wasser kannte..." "Tropfsteine an der Decke, man hört überall das Tröpfeln von Wasser, das tausendmal wiederhalt, das Wasser reflektiert das Licht an die Wände und durch Löcher in der Höhlendecke ist alles hell vom Sonnenlicht ausgestrahlt.." "Das würde schon was her machen....", phantasierte Tharok weiter, "..es wäre zumindestens eine mögliche Stelle. Ich muss direkt Fenris noch einmal fragen, wo das genau ist..." "Yoa, ich komm mit!"
    Geändert von Miliz (31.10.05 um 11:31 Uhr)

  16. #16
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Verdammt. Tut mir echt Leid. Besonders fuer Milli und Pak, die ja heute Abend weg sind.

    Halloween ist leider dazwischen gekommen -.- . Post kommt, wenn ich Zeit habe. Wahrscheinlich noch heute bzw Nacht in Deutschland

    Srry Leute -.-

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