Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 17 bis 32 von 33

Thema: Die gruene Grotte

  1. #17
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Fenris sass gedankenverloren in einem der Zelte und studierte die Karte, als Tharok gebueckt durch den Eingang kam. Ihm folgte Dunken. Beide setzten sich neben Fenris und Tharok begann zu sprechen.
    Wo genau vermutest du diese Grotte? fragte er Fenris.
    Fuer mich sieht es aus, als waere sie an der Kueste, vielleicht ein Stueck weit im Inland. antwortete dieser.
    Ich haette eine Idee, wo diese besagte Grotte liegen koennte. Ganz sicher bin ich aber nicht. sagte Dunken nachdenklich.
    Und das waere wo?
    Dunken erzaehlte Fenris von dem Fluss, der vermutlich einige Aushoelungen in den Fels geboehrt haben koennte, doch Fenris wollte diese Vorstellung nicht recht gefallen.
    Ich wuerde euch sofort zustimmen, wenn Yabrill nicht von dem gekenterten Schiff gesprochen haette. Das laesst mich eher auf die Kueste schliessen. Wir werden uns erst an den kuestenverlauf halte. Falls wir nichts finden, werde ich auf eure Idee zurueckkommen. Danke fuer die Information.

    Am naechsten Tag stand die Gruppe frueh auf. Sie packten ihre sieben Sachen und machten sich auf den Weg. Der Himmel war noch immer in ein dunkles Grau getaucht und es war noch ein wenig kaelter als am Vortag.
    Immernoch schlaengelten sie sich am anfang des Strandes entlang. In guter Entfernung zu den zahlreichen Waranen, die sich am Wasser aufhielten, aber auch nicht zu nahe am Wald, der sich durch das Inland zog.

    Bald schon konnte man in der Ferne einen grosses Felsen erkennen. Als sie nach ungefaher zwei Stunden nicht mehr weit entfernt waren stellte Merydor fest, dass der Felsen den gesamten Strand abschnitt.
    Da sie noch vor Sonnenaufgang los marschiert waren, war die Sonne immernoch nicht ganz ueber dem Horizont zum Vorschein gekommen.

    Und was nun? fragte Arelis im gehen.
    Hmm, gute Frage antwortete Fenris.
    Hey Leute, seht ihr was ich sehe? fragte Artos in die Runde.
    Wenn du den grossen Felsen da vorne meinst, dann sehe ich dasselbe meinte Merydor und grinste.
    Artos schuettelte den Kopf. Nein, ich sehe ein Lagerfeuer.
    Jetzt wandte sich die gesamte Gruppe in Richtung des Meeres und tatsaechlich konnte man unten am Strand ein kleines Feuer entdecken. Es war ein gutes Stueck entfernt und anscheinend nahe an der Felswand gelegen.
    Ok, lasst uns sehen was da vorgeht. Aber immer schoen behutsam. Man kann ja nie wissen.

    Als sie sich dem Feuer langsam naeherten vergroesserte sich das Bild von Zeit zu Zeit und bald schon konnten sie eine Person dort sitzen sehen. Ein hoelzernes Ruderboot lag im Sand.
    Hey, Freund oder Feind? rief Turael, als sie in angemessener Reichweite waren. Der Mann sass mit dem Ruecken zu ihnen. Langsam drehte er sich um und schaute der Gruppe entgegen.

    Das kommt ganz drauf an. groehlte er ihnen entgegen und stand auf.
    Fenris naeherte sich dem Mann als erstes und als er schliesslich vor ihm stand musterte er ihn ausfuehrlich.
    Wie heisst du, Matrose? fragte der Mann grinsend.
    Mein Name ist Fenris antwortete Fenris freundlich.
    Ahh, auf dich habe ich gewartet. Schnapp dir deine Freunde und auf gehts in den Kahn.
    Immer schoen langsam. warf Turael ein.
    Der Mann starrte ihn grimmig an und stemmte die Haende in die Hueften.
    Was gibts, Landratte?
    Acht Personen in das marode Schiffchen? fragte Turael missmutig.
    Mach dir bloss nicht in die Hosen Bursche. Kommt schon, es ist Ebbe. Die einzige Zeit, in der ich euch verschiffen kann. sagte der Mann, wandte sich ab und schob das Boot ins Wasser. Tatsaechlich sah dieses nicht gerade vertrauens erweckend aus, doch Fenris hatte keine andere Idee, wie sie die Felswand besser umgehen konnten.
    Als sie alle im Boot sassen schnappte sich der Mann die Ruder und begann sie mit schnellen und kraftvollen Zuegen um das Riff zu manoevrieren.
    Woher kennst du mich? fragte Fenris den Mann.
    Gesehen habe ich dich nicht, aber Yabrill sagte mir ich solle auf dich warten, also hab‘ ichs‘ gemacht. antwortete der Mann kurz.

    Die Fahrt verlief ohne weitere Vorkommnisse doch als sie das Riff zur Haelfte umfahren hatten, steuerte der Mann das Boot ploetzlich mitten auf die Felsen zu.
    Hey was soll das? fragte Turael, der den Mann von vorneherein nicht gemocht hatte.
    Vetrau mir. Wir brauchen nur die richtige Welle. antwortete der Mann und grinste.
    Na dann, dachte sich Fenris und hielt sich am Rand des Bootes fest. Er konnte nichts in den schroffen Felsen des Riffes erkennen.
    Und los gehts! rief der Mann ploetzlich und lachte laut. Jaeh ergriff eine grosse Welle das Boot und trieb es in rasantem Tempo auf das Riff zu. Die Gruppe klammerte sich entzetzt an die Reling. Als Fenris schon auf den Aufprall gefasst war, hob sich das Boot um einge Fuss an und glitt knapp ueber die schroffen Felsen hinweg. Mit einem dumpfen Stoss setzten sie auf Grund auf und stoppten.
    Fenris oeffnete langsam die Augen. Er kam sich vor wie in einer anderen Welt. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Algenteppich, der zu einem grossen Loch in der Felswand fuehrte. Das Salzwaser wurde mit jeder Welle ueber die Algen geschwemmt und zog sich kurz drauf zurueck.
    Der Schrei eines Lurkers liess ihn aufschrecken und als er nocheinmal einen Blick zu dem Hoehelneingang warf, wurde ihm klar, dass man ihn wohl in einem Lurkernest abgesetzt hatte. Mindestens zwanzig Lurker tummelten sich auf dem Algenbett herum, schienen die Gruppe aber noch nicht bemerkt zu haben.

    Na dann viel Glueck. Ihr habt sechs Stunden Zeit. rief der Mann und wuchtete sein Boot ueber die Felsen zurueck ins Wasser.
    Sechs Stunden? Warum? fragte Fenris verduzt.
    Die Flut, Landratte. Koennte ganz schoen ungemuetlich werden hier.

  2. #18
    Profi-Spieler Benutzerbild von ArazieL
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
    Ort
    haßmersheim^^
    Beiträge
    175
    Ich weiss ja auch nicht wie ihr euch das vorstellt, aber ich glaube der Mann hat recht. Na dann lasst uns mal unsere sieben sachen Packen und die Lurker dorthin schicken wo sie keinem mehr Schaden könnten Worauf wartet ihr noch.... warf Turael ein der bereits einen Pfeil in der Sehne liegen hatte, die bis zum anschlag angezogen war. Auch Tharok, Dunken und Artos warteten bereits mit gezogenen Waffen auf das Agieren des Restes der anderen in der Gruppe. Endlich hatten auch die anderen ihre Waffen gezückt, und die Fernkämpfer giengen in Position und feuerten die Erste Salbe auf die Lurker, 2 Lurker giengen durch Pfeile zu grunde einer hatte die Windfaust von Arelis gut überstanden, hienkte aber ein bischen. Empört über den Angriff stürmten die Restlichen Lurker auf die Gruppe zu und strandeten an den Nahkämpfern. Einige male konnte man Schwerter durch die Luft flietzen sehen, welche schwere Wunden in den schuppenartigen panzern der Lurker hinterliessen. Im Fleisch der Lurker steckten Pfeile die sich tief reingebohrt hatten. Mittlerweile lagen sechs Lurker tot am Boden so verbleiben noch zwei die schnell zugrunde giengen.
    Schnell hatten sich alle erhohlt und giengen tiefer in die Grotte. Alles funkelte Grün, zum einen durch die Algen zum anderen die Felsen die mit giftgrünen Moss überzogen waren. Kühles klares Wasser rann durch die Steine und lud zum trinken ein. Turael Merydor und Dunken genehmigten sich einen Schluck, welchen sie sofort wieder Rausprusteten da das Wasser zu salzig war um es geniesen zu können. Lautes lachen hallte durch die Grotte Dafür haben wir nun echt keine Zeit sagte Dunken etwas belustigt, ein leichtes Schmunzeln konnte er nicht verstecken. Da sie keine Zeit hatten hielten sie sich nun etwas zurück und ließen die Späße bleiben.

  3. #19
    Profi-Spieler Benutzerbild von $coot3r
    Im Spiele-Forum seit
    Apr 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    148
    Wäre ihre Lage nicht so ernst gewesen hätten sie die wirklich ausergewöhnlich aussehende Grotte wohl noch schöner gefunden. Doch immoment hatten sie mehr den Schatz , als die Landschaft im Auge. Die Wände waren nicht hoch und auch nicht sehr breit hier. Wenn die Flut kommen würde , sollten sie alle zum ertrinken verdammt sein. Aber sie hatten noch noch Zeit und schritten den Gang weiter entlang.
    Hin und kamen kleine Wasserströme aus dem Fels gesprungen und versickerten in kleinen Löchern im Boden. Das trinken liesen sie lieber bleiben.
    Sie mussten vorsichtig sein. Sogar am Boden hingen schon ganze Teppiche aus Moos und wenn sie nicht aufpassten konnte man ziemlich leicht ausrutschen.


    // Irgendwie fällt mir grade nix ein , sry bin zu blöd //
    ~I don't think you trust,
    In, my, self righteous suicide,
    I, cry, when angels deserve to die, Die,~

    SOAD~Toxicity~Chop Suey



  4. #20
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Fenris setzte langsam Fuss vor Fuss. Die Gruppe bewegte sich langsam fort, fast so als wuerden sie auf duennem Eis gehen. Immernoch fuehrte nur der eine Gang tiefer in das Innere des Riffs. Fenris fragte sich, welche anderen Gefahren sie zu bewaeltigen haetten, bevor sie ihre Beute einheimsen koennten. Von den paar Lurkern haette sich Yabrill sicherlich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
    Es dauerte nicht lange, bis sich der Weg gabelte und in zwei unterschiedliche Richtungen weiterfuehrte. Komischerweise fuehlte er sich von Zeit zu Zeit schwacher und schwacher. Woran es liegen koennte vermochte Fenris aver nicht zu sagen.
    Teilen wir uns auf oder gehen wir zusammen weiter? fragte Arelis nachdenklich.
    Hmm, vermutlich keine gute Idee sich hier zu trennen. Wer weiss, vielleicht ist das hier ein einziges Labyrinth. Wir sollten zusammen bleibe. gab Turael zu bedenken.
    Was ist mit dir los Fenris? fragte Merydor, der ihn beunruhigt musterte. Fenris lehnte mit einem Arm an der Wand des Ganges und atmete schwach. Es war fast ein roecheln.
    Nichts, nichts Leute. meinte Fenris und richtete sich wieder auf.
    Bist du sicher? vergewisserte sich Tharok.
    Ja, ja, kein Problem. Weiter gehts. Wir haben keine Zeit zu verlieren. antwortete Fenris und ging los. Er wusste nicht wirklich was mit ihm los war, aber irgendetwas schien ihm den Atem zu nehmen.
    So gingen sie weiter und schlugen den Weg durch den linken Gang ein.
    Langsam schlaengelte sich die Gruppe um die naechste Biegung. Dunken, der einige Meter hinter Fenris ging bog als zweiter um die Kurve. Verstoert blickte er zu Fenris, der wieder an der Wand lehnte.
    Sag schon was los ist. bohrte Dunken.
    Jetzt kamen auch die anderen Maenner um die Biegung und starrten zu Fenris.
    Was zum Teufel ist hier los? fragte Artos und blickte Fenris in die Augen.
    Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber hier oben ist die Luft ziemlich duenn. antwortete Fenris roechelnd. Dann ging er mit einem Rums zu Boden und ihm wurde schwarz vor Augen.

    Das naechste was er sah war Merydors Gesicht ueber ihm. Langsam wurde seine Sicht klarer und er erkannte die restliche Gruppe, die sich um ihn versammelt hatte. Merydor hielt ein kleines gruenes etwas in der Hand.
    Kein Wunder, dass du ein wenig schwaechelst. meinte Merydor, grinste und hielt das gruene Ding ein wenig naeher in Richtung Fenris Gesicht.
    Was ist das? fragte Fenris ahnungslos.
    Dieser kleine Freund hier ist giftig. Die Algen, die an der Decke spriessen, scheinen eine nicht ganz so gute Wirkung auf uns zu haben. Da du der groesste in der Gruppe bist, bist du naeher an den Algen. Wie du sagtes, dort oben wird die Luft duenn. erklaerte Merydor zufrieden.
    Fenris nickte erstaunt und richtete sich auf. Dann riss er ein Stueck aus dem Mantel, den er ueber seiner Ruestung trug und band ihn sich, wie eine Maske um Mund und Nase.
    Das sollte vorerst helfen. meinte er. Kann es weitergehen?Alle nickten, und so gingen sie weiter. Doch schon einige Minuten spaeter sollte sie die naechste Ueberraschung erwarten. Der Gang schien nur minimal abzufallen, doch das reichte aus, um die Gruppe ins schlingern zu bringen.
    Die glitschigen Algen auf dem Boden und der nasse Fels gaben keinen halt. Mit einem Rums fiel Turael zu Boden und rutschte auf seinem Hinetrteil weiter. Dabei riss er Fenris von den Beinen und beide ueberrumpelten den Rest der Gruppe. Der Gang schien steiler und steiler abzufallen und keiner konnte den langsamen Rutsch stoppen. Sie schlitterten weiter und weiter und vor allem schneller…

    // wie waere es wenn wir in einem grossen Hoehlensee landen? ^^//

  5. #21
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Mit einem harten Rums landete Arelis auf dem harten Felsboden. Eigentlich landete die Gruppe mehr oder weniger aufeinander und die Rüstungen der Männer machten dies nicht grad bequemer.
    Nachdem sich alle aufgerichtet hatten, schauten sie sich um.
    Was sie erblickten, war ein großer unterirdischer Höhlensee. Riesige Steinsäulen waren auf natürliche Weise entstanden und verbanden die Decke mit dem Boden.
    Die Felsen waren von grünen Algen überwuchert, die jeden Schritt unsicher machten.
    Die Männer umrundeten eine der großen Steinsäulen, als es ihnen die Sprache verschlug.
    Ein altes Schiffswrack lag in der Mitte des Sees, dessen oberer Teil aus dem Wasser ragte.
    Wie in Adanos Namen, kommt hier ein Schiff rein?, fragte Arelis ungläubig.
    Gute Frage, die Gänge sind zu eng.
    Noch während die Männer mit offenem Mund auf das Schiff starrten, erspähte Dunken hinter dem Schiff, durch Zufall, einen Höhlengang.
    Hey Jungs, dahinten ist ein weiterer Gang. Sollen wir den nehmen oder das Schiff durchsuchen.
    Wir sollten zuerst das Schiff durchsuchen, damit wir nicht an dem Schatz vorbei laufen, wenn er an Board sein sollte.
    Die Männer waren sich einig und machten sich auf das Schiff zu betreten, während Arelis noch immer an dem Anblick hing.
    Wie in drei Göttersnamen, kommt hier ein Schiff rein?, fragte er nun lauter.
    Die Gruppe hielt inne und schaute ihn verwundert an.
    Irgendwie wird es schon gehen,meinte Merydor.
    Wir sind hier unter dem Meeresspiegel, das ist unmöglich!
    Was ist so wichtig daran?Wenn hier Magie im Spiel ist, solltet ihr vorsichtig sein. Wenn es eine unterirdische Ströhmung ist, könnte nicht nur der Schatz im Wasser liegen, dann haben wir auch kaum noch Zeit.
    Worauf willst du hinaus?Wenn die Ströhmung durch einen Bergtunnel läuft und die Flut eintritt, wirkt dieser See, wie ein riesiger Geysir. Der wird uns auslöschen noch bevor die Flut die obere Höhle erreicht.
    Aber warum existiert das Schiff dann noch und liegt hier nicht in tausenden Teilen verteilt?
    Genau deswegen frage ich ja, wie hier verdammt nochmal ein Schiff reinkommt.
    Allmählich begriffen die Männer, was der Wassermagier meinte. Die These mit dem Geysir wiederlegten sie nicht. Der Zauber war ein fester Bestandteil der Wassermagier und sie hatten Arelis ihn schon zaubern sehen. Vondaher vertrauten sie seinem Wissen, doch wenn die Anwesenheit des Schiffes nun doch einen dunklen Schatten trug?
    Yabril wäre sicher in der Lager gewesen, den Schatz selber zu Bergen, wenn er hier verborgen lag. Durch eine Höhle zu gehen und ihn zu bergen, bedurfte nicht die Hilfe einer Gruppe von Kriegern und Magiern.
    Das wurde den Männern nun bewußt und sie betrachteten wieder das Wrack.
    Es war, als würde das Schiffswrack nun keine faszinierende Ausstrahlung mehr besitzen. Stumm lag es halb Aufrecht in dem großen See und schien mit einem finsteren Grinsen, auf die Männer zu warten. Sein Rumpf war mit Bohrmuscheln und Algen bewachsen. Die abgebrochenen Masten zeigten wie tödliche Speere zur Höhlendecke und nun erblickten die Männer auch ein Skellett, welches in Lebzeiten hingerichtet worden war. Die Wantenseile hatte man ihm wie eine Galgenschlinge um den Hals gelegt und es baumelte fast unmerklich umher.
    Ein Schauer lief den Männer über den Rücken und es war fast so, als würde die Atmosphäre drückender werden.
    Tharoks ernste Stimme unterbrach das Schweigen und brachte seine Verwunderung zum Ausdruck.
    Wer nennt sein Schiff "Dunkler Felsen"?
    Die Männer wunderten sich stark, denn in der Seefahrt wurde einem Schiff ein Frauenname gegeben oder zumindest ein Name, der keinem Aberglauben bestätigte. Ein Felsen wurde als Unheilsbringer angesehen, da er im Meer versinken würde und Seemänner waren ein sehr Abergläubisches Volk.
    Das Schiff war ein Seelenverkäufer! So wie es aussieht, liegt es hier schon seit Jahren!
    Es ist kein Seelenverkäufer, sondern ein Seelenhändler,
    Alle drehten sich erstaunt zu Arelis um und bemerkten erst jetzt, das er leichenblass war.
    Ich habe dieses Schiff vor einem Monat gesehen, als ich mit Cavalorn am Strand war. Es trug den gleichen Namen. Cavalorn und ich dachten, das es an dem Wacholder lag, den wir getrunken hatten, aber jetzt bin ich mir sicher.
    Unmöglich, der Kahn liegt hier seid mindestens fünf Jahren.
    Bei Adanos, ich habe es gesehen. Es fuhr auf der Riffslinie Richtung Norden.
    Die Männer, besonders Fenris und Merydor wußten, das es stimmen mußte. Arelis würde nie auf den namen seines Gottes schwören, wenn es nicht wahr gewesen wäre.
    Also ist es ein Geisterschiff?Oder es ist verflucht!
    Keiner wußte mehr, was sie tun sollten.
    Das Wort Fluch aus dem Mund eines Magiers, war nicht einfach eine Floskel ohne Hintergrund und der Gehängte am Hauptmaßt, machte dies deutlich.
    Wir gehen auf das Schiff und durchsuchen es nach hinweisen. Sobald irgend etwas nicht stimmt Arelis, machen wir uns aus dem Staub und Yabril soll seinen Pieratenfluch, selber ausbaden. Ich habe keine Lust als Kanonenfutter, für ein paar Steinchen zu enden.
    Die Männer nickten einstimmig und betraten den kalten See. Es war nur eine kurze Strecke zu schwimmen, welche aber nicht mider bequem war. Das Meerwasser war kalt und die Rüstungen und Waffen hingen an den Männern, wie Sirenen, welche sie in ein nasses Grab zerren wollten. Vorsichtig kletterten sie über die modrige Reling des Schiffes. Unter dem Gewicht der Männer knarrte und ächzte die alte Beplankung, doch schien sie an vielen Stellen noch stabil genug, um wenigstens eine Person tragen zu können.
    Ihr erstes Ziel war die Kapitänskajütte. Alles stand noch an seinem Platz und war von Muscheln und einzelnen Algen überwuchert. Ein fauliger Geruch von Holz und Tod lag in der Luft. Arelis schritt zum Tisch des Kapitäns und betrachtete das Lochbuch, welches erstaunlicherweise noch gut erhalten war und begann zu lesen.

    Heute habe ich Smutje hängen lassen. Er vergriff sich an unserer kostbaren Fracht. So wird er eine Warnung für alle sein, die sich an der jungen Frau vergreifen wollen. Diese Frau ist mir nicht geheuer. Sie scheint zierlich und wunderschön, doch ihre Augen haben etwas hintergründiges.

    4. Tag

    Eigentlich sollte es eine normale Überfahrt zum anderen Ende der Insel werden, doch irgen etwas stimmt nicht. Die Männer verhalten sich komisch. Obwohl sie vor vier Tagen landgang hatten, benehmen sie sich dieser Frau gegenüber, wie rollige Bullen. Sie streiten um sie, während sie ruhig zusieht. Ich glaube, das gefällt ihr sogar. Ich habe Kelvin mit der Neunschwänzigen auspeitschen lassen, um die Disziplien wieder herzustellen.


    5. Tag

    Heute ist der Besammasten gebrochen, obwohl kein Lüftchen wehte. Diese Frau hat eine Ausstrahlung, die einem das Blut gefrieren läßt. Das ganze Schiff knarrt, als wären wir in einem Sturm. Warum habe ich mir ein Schiff mit einem so unheilsvollen Namen andrehen lassen? Minar wurde tot im Wasser gefunden. Mein Unteroffizier war ein hervorragender Schwimmer, aber wir fanden keine Anzeichen eines Mordes.


    6. Tag

    Die Hälfte meiner Mannschaft liegt krank in ihren Kojen. Es sieht aus wie die Pest, nur gab es keine Vorboten. Auch Ratten haben wir nicht an Bord gefunden. Verflucht sei diese Frau.


    7.Tag

    Seemansgarn oder nicht. Gestern ist Korvel gestorben. Wir barrten ihn auf um ihn am Nachmittag der See zu übergeben, doch nach Sonnenaufgang, wandelte er als lebender Toter durch den Laderaum. Bei Innos, haben wir uns eine verdammte Sirene an Bord geholt? Ich werde dem ein Ende machen und diese Frau töten. Diese Hexe mu....


    Blut verschmierte den Rest des Tagebuchs.
    Fenris hatte mitgelesen und er und Arelis schauten sich unheilvoll an.
    Der verdammte Kahn ist verflucht! Eine Sirene? Meereshexen sind nur eine Legende und selbst unter den Legenden, sind sie die unglaubwürdigsten!
    Oh man, wenn ich diesen Yabrill in die Finger bekomme, spuckte Fenris aus.Hat das was mit diesen Edelsteinen zu tun?, fragte Arelis und der Rest der Gruppe schaute auf Fenris.
    Nicht das ich wüßte, aber wenn das in Verbindung hiermit steht, sollten wir verdammt vorsichtig sein.
    Ihr glaubt doch nicht wirklich, das eine Meereshexe dieses Schiff verflucht hat, oder?, wollte Dunken wissen.
    Schau dich mal um. Ich glaube hier ist alles möglich. und die Erwähnung von Untoten, unten im Laderaum, machts nicht wirklich besser!
    Ok, was machen wir als nächstes?


    The next one.
    Geändert von Novasecond (5.11.05 um 11:09 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  6. #22
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    1.623
    Ein langes Schweigen trat ein, dass nach geraumer Zeit von Turael unterbrochen wurde. Die Theorie, dass der Schatz nicht hierlegen kann, ist dann wohl hinfällig. Nicht nur hinfällig, ich bin mir fast sicher, dass er hier liegen muss. Die Gruppe nickte zustimmend und Fenris ergriff das Wort. Wir hatten es schon mit vielen verschiedenen Geschöpfen der Erde zu tun, aber dieses ist das erste, was mir nicht geheuer ist. Wenn jemand aussteigen möchte, werde ich es ihm nicht verübeln. Erneut brach ein Schweigen aus, dass Fenris verdeutlichtete, dass jeder der Gruppe im Inneren arbeitete und überlegte. Diesmal war es Merydor, der das Schweigen beendete. Mit einem langen Schritt stellte er sich neben Fenris. Ich bleibe bei dir. Ich hab zuviel erlebt, als das ich vor ein paar Untoten und einer Sirene halt mache. Arelis nickte zustimmend und stellte sich ebenfalls zu den beiden. Meine Magie wird sicher von nutzen sein und ich werde sie euch spenden, wenn nötig. Sekunden später hatten sich alle dazu entschlossen, weiter mitzuziehen. Jetzt war es wieder an Fenris, ein Kommando zu erteilen. Ich schlage vor, dass wir das in das Schiff heruntersteigen und Frachträume und Matrosenkabinen untersuchen. Vielleicht finden wir Hinweise auf die Anwesentheit der Sirene. Zu erst sollten wir aber den Eingang des Schiffes noch so vermauern, dass wir ihn leicht wieder öffnen können, er für andere aber ein Hindernis darstellt. Ich möchte offen gestanden nicht von hinten überrascht werden. Turael und Dunken entdeckten mehrere Bretter, die sich von der Wand der Kapitänskabine gelöst hatten. Zu ihrem Glück entdeckten sie auch einige Hämmer und Nägel und machten sich mit dieser Ausrüstung wieder auf den Weg zum Eingang des Schiffes. Während Tharok mehrere Bretter auf einer Seite festnagelte, steckte Fenris das andere Ende der Bretter hinter einen kleinen Felsvorsprung. Ausgezeichnet. Von aussen ist es jetzt nicht zu öffnen, wir hingegen können es von innen wie eine Tür öffnen und schließen. Gut, dann lasst uns jetzt losgehen. Offengestanden will ich mich hier nicht lange aufhalten. Die Gruppe nickte zustimmend und fanden nach geraumer Zeit eine Leiter, die sie tiefer in das Schiff hernabstiegen ließ.

    Schon beim herabsteigen bemerkte Merydor, dass sich die Wände langsam verschwärzten und bald schon erkannte er seine eigene Hand nicht vor den Augen. Als er das Ende der Leiter hatte schritt er zur Seite um den anderen Platz zu machen. Er stolperte über etwas steiniges und viel zu Boden. Der Aufprall schmerzte, doch schien es sich nicht um spitze Steine zu halten. Arelis Lichtzauber brachte dann ein schockierendes Erlebnis. Plötztlich erkannte Merydor ganz deutlich, wo er gelandet war und schrie auf. Er war zwischen zwei Skeletten gelandet und Tharok und Fenris, die nach Arelis die Leiter heruntergestiegen waren, fanden das wohl komisch. Mit einem breiten Grinsen halfen sie Merydor auf. Wartet nur, dass kriegt ihr wieder... Jetzt schmunzelte auch Arelis und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen. Ich fürchte, er lügt nicht. Spätenstens morgen werdet ihr euch wünschen, nicht über ihn gelacht zu haben. Jetzt stimmte auch Merydor in das Gelächter ein und half gleichzeitig den beiden letzten, Turael und Dunken, die Leiter hinunter. So, jetzt aber Spaß beiseite. Wir sollten nicht vergessen, warum wir hier sind, und vorallendingen, wer möglicherweise vielleicht noch hier ist. Bei dem Gedanken an die Sirene schauerte es Merydor kalt den Rücken herunter, doch ließ er sich seine geringe Angst nicht anmerken. So schlimm konnte diese Sirene schließlich nicht sein, hatte er schon unmengen von Orks und auch einige Zauber besiegt.

    Arelis schritt mit seiner Dank des Lichtzaubers hell leuchtenden Hand voraus. In geringem Abstand folgten ihm Dunken, Turael und Merydor, und Tharok und Fenris hatten sich einige wenige Meter fallen gelassen um nochmals die Situation zu besprechen. Die Wände waren karg und leer, als hätte sich die vermutlich ehemalig vorhandene Einrichtung in Luft aufgelöst. Einzig eine mit Algen überwucherte Tür war am Ende des Ganges zu erkennen und verhieß beim näherkommen nichts gutes. Die Tür war blutverschmiert und Merydor entschloss schnell, diesmal nicht als erster durchzuschreiten. Mit einem Grinsen rief er Tharok und Fenris heran, um ihnen die Ehre zukommen zu laßen, die Tür als erstes zu passieren. Pah, du Hasenfuß. Was soll schon schreckliches warten? Entschlossen schritt Tharok zu
    Tür und öffnete sie mit einem schnellen Ruck, was sich als Fehler herausstellte. Eine lange, grüne Schlange sprang von der Decke hervor auf den ahnungslosen Tharok zu. Einzig Fenris fantastischen Reflexen, hatte er es vielleicht auch geahnt, dass er die Schlange mit einem gekonnten Schlag noch in der Luft zerfetzte. Tharok erschreckte und rang nach Luft. Jetzt war es Merydor, der Tharok auf die Schulter klopfte und den Raum als erstes betrat. Die Luft kam ihm gleich ganz anders vor, war sie doch plötzlich sehr erholsam wirkend, als wären sie nicht mehr in einem Berg. Die anderen Gruppenmitgliedern folgten ihm, Tharok auffällig langsam und vorsichtig und Arelis erleuchtete den Raum erneut. Jungs, ich denke, wir sind bei den Matrosenkabinen angekommen.

  7. #23
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Überall waren die modernden Überreste, zahlloser Hängematten verstreut.
    Blutreste waren an Boden und Wänden verschmiert, während Knochen auf dem Boden verstreut lagen.
    Die Knochen liegen aber nicht seit fünf Jahren hier, die sind frisch und das Blut auch.
    Wenn das Schiff tatsächlich noch umhe fährt, kann ich mir denken, warum.
    Also können wir davon ausgehen, das dieses Ding noch lebt.
    Ein undschöne Gewißheit, aber die Männer ließen sich nicht beirren. Arelis schritt vorsichtig durch den Mannschaftsraum zu einer Bodenluke und öffnete sie vorsichtig.
    die kleine magische Lichtkugel schwebte über seinem Kopf und erhellte den Einstieg.
    Vorsichtig stiegen die Männer herab und fanden den großen Laderaum.
    Der Bauch des Schiffes war zur Hälfte weggerissen und sein Boden bildete einen Übergang, welcher in das Wasser mit dem sandigen Untergrund verlief.
    Ein Teil des Schiffhecks fehlte und ermöglichte so einen Blick auf die felsige Höhle.
    Im oberen Teil des Rumpfes lagen einige Skellette und eine frische Leiche. In ihrer Hand hielt sie eine alte Karte.
    Fenris nahm die Karte und betrachtete sie, als er sie schließlich Arelis gab.
    Für sowas bist du zuständig, grinste er und Arelis erkannte schnell um was ging.
    Es war keine gezeichnete Karte, sondern ein Rätsel in Form eines Textes.

    Folge ihr in den grünen Rachen, doch hüte dich vor ihren Reizen.
    Erliege ihren Worten und der Tod wird nicht geizen.
    Dich zu holen, wird sein Anliegen sein, begehrst du ihres Augen Schein.
    Grün wie Gift doch wertvoll wie Gold,
    Das Schiff dir den Weg weiß, ungewollt.
    Achte des Fingerzeig aus Gift und Holz,
    ihre Hüften den Stahl der Verteidigung schmolz.
    Scheue ihr Geheimniss und rettet euer Sein,
    so werden ihre Augen, die Euren sein.

    Kapitan Yabril


    Und ich dachte, es wäre mal ein einfaches Rätsel. Moment, Yabril? Der Kerl von dem du den Auftrag hast?, fragte Arelis erstaunt.
    Der Idiot. Der wußte was hier passiert ist, deswegen hat er uns angeheurt. Jetzt wird mir auch klar, warum ein Pirat einen Schatz von angeheurten Kriegern heben läßt.
    Moment. Dein Auftraggeber schickt uns bewußt in eine Monstergrotte?, fragte Merydor gereizt. Wenns ein Ork wäre in Ordnung. Wenns ein ein Schattenläufer oder Schwarzmagier wäre, auch gut. aber wenn Arelis recht hat, haben wir es mit einer verfluchten Meereshexe zu tun.
    Mal abgesehen davon, das ein Pirat soetwas fürchtet und die Jungs fürchten normalerweise nichtmal Tod und Teufel.
    Solangsam vergeht mir die Lust auf Schatzsuche. Das hier ist ein Himmelfahrtskommando!
    Das wird den Preis für seine Steine erheblich erhöhen. Mir egal wie gut er ist, er wird zahlen oder verliert sein Kopf, spuckte Fenris wütend aus.
    Der Text ist eine Warnung und Hinweis zugleich. Die Sirene wird wohl versuchen, uns mit ihren Reizen und Magie gefügig zu machen.Das paßt zu dem Tagebucheintrag.Dann werden ihre grünen Augen, die Edelsteine sein.
    Klasse, wir beklauen ne Meerhexe. Zumindest sind wir die ersten, das dürfte Respekt einbringen, grinste Merydor.
    Wenn wir das überleben!
    Der Fingerzeig wird die Gelleonsfigur sein, die zeigt auf den Höhlengang. Das heißt dort lebt sie.
    Genau so ist es. Ihr seid die ersten die das Rätsel lösten, doch kommt ihr auch weiter, als eure Vorgänger?, erklang eine unheilvolle liebliche Stimme.
    Die Männer drehten sich aum und erblickten eine unnatürlich schöne Frau. Ihre Haut war hell graublau und grüne Algen bedeckten ihre Weiblichkeit. Langsam tauchte sie aus dem Wasser auf und das Wasser rann an ihren lustvollen Kurven herab. Die Männer waren sprachlos, konnten sich kaum rühren und starrten wie gebannt auf die halbnackte Frau. Ihre Augen funkelten verführerisch und hinterlistig, während in den Köpfen der Manner, die Fantasie begann, lustvolle Gespinnste zu knüpfen.
    Wie schön das mein Mittagessen zu mir kommt, lächelte sie böse und ihre Lippen gaben zwei reihen messerscharfer Zähne frei.
    Langsam nährte sie sich mit katzenhaftem Schritt Arelis, der wie eine Säule da stand.
    Ihre Hände streiften seine Brust und ein schauer lief durch seinen Körper, als sich ihr Mund seinem Hals nährte. Er wartete auf den Schmerz, doch war es ihm auch egal.
    Als plötzlich ein Blitz durch seine Gedanken raßte. Das Bild seiner Verlobten loderte auf und riß ihn aus seiner Illusion. Aus Instinkt riß er seine Hand hoch und völlig automatisch raste die Magie durch seinen Körper. Die Meereshexe schrie in einem ohrenschmerzenden Kreischen auf, als sie ein Eispfeil an ihrer Schulter traf. Erschrocken wich sie zurück und Zorn loderte in ihren Augen auf.
    Ewig müßen euren Frauen, meinen Zauber brechen, Magier. Deine Freunde wären leichtes Spiel, aber dich zu töten, wird mir ein Vergnügen sein.
    Der Zorn eines Gegners, war schon immer des Magiers Vorteil. Er verschaffte wertvolle Zeit, in der Arelis eine Windfaust manisfestieren konnte, die er auf die Frau schleuderte. Doch die Hexe wehrte die Windfaust mit einer Winkbewegung ab und schleuderte sie zurück. Bracvhial schleuderte sie Arelis durch den Rumpf des Schiffes, während die Hexe in die Fluten sprang und verschwand.
    Sofort löste sich der Bann und die Männer konnten wieder klar denken.
    Das war also mit ihren tödlichen Augen gemeint, stellte Fenris fest, während Arelis sich gemartert aus den Überresten einer Truhe, erhob.
    In einem Zug leerte er einen Heiltrank. Nach einigen Sekunden streckte er sich und sein Rücken knackte laut auf. Kurz zuckte er zusammen, doch war es sofort erleichternd.
    Das ist schon besser. Dähmliche Schnalle, ich mußte meine eigene Windfaust schlucken.
    Schnappen wir uns das Drecksvieh, aber schaut ihr nicht in die Augen, wenn ihr leben wollt, stellte Merydor fest.
    Schade das immer die halbnackten Frauen so einen miesen Charakter haben, grinste Arelis dreist und die anderen schloßen sich an.
    Packen wir uns das Biest, danach können wir die Steine immer noch suchen.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #24
    Profi-Spieler Benutzerbild von $coot3r
    Im Spiele-Forum seit
    Apr 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    148
    Kein Blickkontakt war ihr Plan. Doch das erwies sich als garnicht so einfach wie ursprünglich gedacht. Armbruster oder Bogenschiesen war praktisch unmgöglich. So zog auch Dunken , was er eigentlich sehr selten tat , sein Schwert aus der Scheide. Keiner von ihnen wusste wo das Geschöpf lauerte , doch alle waren in höchster Bereitschaft sofort zuzuschlagen fals sich etwas im Umkreis regen sollte. Doch die Hexe schien damit gerechnet zu haben. Sie zeigte sich nicht mehr offen sonder blieb vorerst unter der Wasseroberfläche. Eine weile herrschte totenstille . Doch dann , ganz ohne Vorwahrnung dranf ein unglaublicher Gesang in ihr Ohren. Er wirkte unglaublich beruhigendund alle empfanden die Situation plötlich viel lockerer , ja fast unwichtig. Manche legten sogar ihr Waffen beiseite und setzten sich auf den morschen Holdzboden. Währendessen krochen langsam aber stetig 11 Schlangen aus dem Wasser empor und schlängelten auf sie zu. Doch der Zufal kam ihnen zuhilfe. Merydor hatte sich gerade , wie die meisten anderem die dem Zauber verfallen waren , auf den Boden setzten wollen als ein Dicker Holzspreise sich in seinen Unterleib bohrte. Sein eigener Schmerzensschrei riss ihn aus der Trance und er wusste sofort was zu tun war. Merydor presste sich Hände auf die Ohren und begann so schnell es ging die anderen mit den Füßen wachzutreten. Auch sie kapierten schnell was los war und hoben sich so gut sie konnten die Ohren zu. Inzwischen waren alle wieder "anwesend" und nun hies es handeln . Dunken formte mit den Lippen die Worte: "Was sollen wir machen ? " . Und er deutete mit seinem Ellenbogen panisch auf die Schlangen die immer näher kamen. Panik war nichteinmal übertrieben . Wie sollten sie kämpfen wenn sie die Hände nicht von den Ohren nehmen konnten ? Das einzig verbliebene Kampfwerkzeug waren die Füße. Also mussten sie sie nutzen. Fenris begann den Waghalsigen Angriff , stürzte auf die Schlangen zu und fing an die erste zu zerquetschen wärend sich die anderen vergeblich versuchten durch die Rüstung zu beisen. Die anderen folgten ihm und bald wie die Höhle erfüllt mir lauten tritten auf morsches Holz. Am Schluss lagen 9 tote Schlange am Boden und 2 flüchteten wieder zurück ins Wasser . Dann , genauso aprubt wie er gekommen war stoppte der Gesang. vorsichtig nahmen sie die Händen von den Ohren und nahmen ihre Waffen wieder in die Hand. Alle blickten nach vorne in Richtung des Höhlensees und erwarteten die Hexe jede Sekunde aus dem Wasser emporsteigen. Fenris stand ganz hinten und plötzlich wurde es ihm klar. Sie musste schon drinnen sein. Der Gesang.... . Sofort drehte er sich um , gerade noch rechtzeitig um die Giftigen Zähne der Hexe abzuwhren , bevor sie sich in sein Fleisch bohren sollten. Ein schneller Schwerthieb zuckte durch die Luft und schnitt eine Tiefe Wunde in die rechte Schulter. Einem normalem Wesen hätte dieser Schlag den Arm abgehackt , doch die Magie die ihre Haut schützte war wirklich mächtig...


    /Hoffe das passt und is auch so wie ihr euch das vorgestellt hattet ^^/
    Geändert von $coot3r (5.11.05 um 18:00 Uhr)
    ~I don't think you trust,
    In, my, self righteous suicide,
    I, cry, when angels deserve to die, Die,~

    SOAD~Toxicity~Chop Suey



  9. #25
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    irgendwo in Myrthana
    Beiträge
    4.232
    Sofort waren alle wieder bei Sinnen und einsatzbereit. Tharok tat es leid, auf eine so schöne Frau einschlagen zu müssen, aber was sollte er tun. Wäre er ihren Blicken erlegen, würden alle ins Gras beißen. Er schloss die Augen, um den Tod des schönen Wesens nicht mitzuerleben und schwang seine Klinge in einem schnellem Streich dorthin, wo ihr Hals war.

    Tharok wurde stutzig, als sein Schwert keinen Widerstand vorfand und nur Luft zerschnitt. Er schlug seine Augen und sah ein Loch im Holzboden, darunter Wasser. Sofort wusste er, dass ihn die Nixe schon wieder ausgetrickst hatte und wütend schrie er: "Nixe, irgendwann werd ich dich kriegen!"

    In der Ferne hörte man weibliches Gelächter und Tharok trat daraufhin wütend gegen einen Balken.
    Sekunden später war die ganze Gruppe wieder schwimmend unterwegs....

    "Ganz toll gemacht, Tharok...." "War doch irgendwie klar.." "Wie kann man nur so blöd sein, den tragenden Balken einzutreten....." "Na aber echt...."

    Nach einigen Metern standen alle wieder wie nasse Ratten auf glitschigem Untergrund und sahen sich um. "Wo ist dieses elende Weibsstück denn jetzt schon wieder...." "Ich glaube das Gelächter kam aus dieser Richtung...", meinte Fenris und deutete auf den Höhleneingang.
    Langsam näherte sich die Gruppe dem Eingang und als keine offensichtliche Gefahr drohte, betraten alle einen Gang, der eben vom See wegführte.

    Fenris ging als aller Erster, Turael und Merydor knapp hinter ihm. Am Ende hörte man Tharok grübeln: "..und als ihm das Biest ausgekommen ist, hat er begriffen, dass er sie nicht mehr einfangen kann. Und was macht man in so einem Fall? Man holt sich Verstärkung. Und weil er selbst nicht blöd genug war, noch mal hier reinzusteigen, hat er uns das "grüne" vom Himmel herunter erzählt und wir waren natürlich dabei..." "Und ich bin euch natürlich nachgelaufen...." "Hehe, wars anders zu erwarten?" Das Gespräch wurde jäh unterbrochen, als von Vorne Fenris neue Erkenntnisse vermeldete:

    "Jungs, eine Kristallhöhle!" "Nicht schon wieder so einen blöde Grotte!", maulte Turael. Alles war verspiegelt und es glitzerte und funkelte überall. Tharok sah sich um und zischte: "Wir haben nur noch vier Stunden, ziehen wirs durch!"
    Geändert von Miliz (7.11.05 um 20:40 Uhr)

  10. #26
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Langsam betrat Fenris die Hoehle. Der Anblick war atemberaubend. Ueberall funkelten die Kristalle, wie blankes Eis, dass aus dem Boden spriess.
    Ist doch auch nicht schlecht. Die Kristalle sind sicherlich auch einen Haufen Gold wert. sagte Arelis und schmunzelte.
    Die anderen nickten und schritten weiter in das Innere der Hoehle. Wie aus dem Nichts ertoente ein ohrenbetaeubender Schrei und der Boden unter ihren Fuessen schien zu beben. Fenris warf einen hastigen Blick zur Decke hinauf. Was er sah war durchaus beunruhigend.
    Deckung Maenner! schrie er und warf sich hinter einen der grossen Kristalle. Die anderen blickten ihn kurz verwundert an, doch taten es ihm kurz darauf gleich. Wenige Sekunden spaeter fielen die ersten messerscharfen, speerspitzen-foermigen Kristalle zu Boden, die sich kurz zuvor noch an der Decke befunden hatten. Als das Groebste vorueber schien raffte sich die Gruppe wieder auf und schaute sich verwundert um. Ein komischer Nebel durchzog die Halle und erschwerte die Sicht.
    Mit einem wuetenden Schrei rannte Fenris los und holte zu einem wuchtigen Schlag aus. Er konnte die Nixe direkt vor sich im Nebel erkennen. Seine Klinge durchschnitt den Nebel und ein lauter Ton hallte durch die Hoehle. Kurz darauf lag Fenris am Boden.
    Was zum Teufel war das? Ist das Biest tot?
    Die Freunde blickten sich um.
    Leider nicht. meinte Merydor und trat unruhig auf der Stelle. Fenris richtete sich auf und starrte ueberrascht auf den grossen Kristall, den er wohl einige Sekunden zuvor mit seinem Schwert attackiert hatte.
    Na toll. Ich glaube ich werde senil. Ich haette schwoeren koennen… meinte er und brach mitten im Satz ab. Erstaunt blickte er sich um.
    Nicht nur du. sagte Artos. In jedem einzelnen Kristall war das Bild der Nixe zu erkennen. Sie waren umzingelt von ihrem Spiegelbild.
    Das ist ja wirklich fantastisch. grummelte Dunken.
    Ja, wo ist denn jetzt die wirkliche Nixe? murmelte Turael.
    Ach, das meine ich nicht. Schau dir den Kristall an, auf den Fenris eingeschlagen hat. Keinen Kratzer hat er. Das war es dann wohl mit unserer Beute. Die Dinger koennen wir nicht einfach so wegschleppen. fuhr Dunken niedergeschlagen fort.
    Man, man, man. Da hat man es mit einer verdammten Nixe zu tun und diseer verfuchte Jaeger fragt sich schon wie man die Beute nach Hause bringt. sagte Fenris und schmunzelte. Kommt schon wir haben nicht den ganzen Tag Zeit. fuhr er fort und steckte sein Schwert weg um es gegen seinen Bogen einzutauschen.
    Na dann wollen wir unserer Freundin einmal zeigen was wir so alles koennen. sagte er und warf seinen Freunden einen vielsagenden Blick zu. Diese schauten sich verdattert um.
    Aufgepasst. sagte Fenris und grinste. Dann legte er einen Pfeil in die Sehne und drehte sich mit einem Ruck nach links und feuerte das Geschoss in einem Bruchteil einer Sekunde ab. Ein Wehlaut hallte von den Wanden wieder und die Nixe hielt sich schmerzerfuellt die Schulter in der Fenris Pfeil steckte.
    Die anderen reagierten sofort und rannten mit gezogenen Schwertern auf den Gegner zu. Merydor und Dunken schossen zusaetzlich zwei Pfeile ab, die den Bauch der Nixe durchbohrten. Arelis warf einen Feuerpfeil und Tharok schnitt ihr die Kehle durch, bevor sie sich wehren konnte.
    Habe doch gesagt, dass ich das Biest erwische. meinte Tharok und lachte.
    Hey Fenris woher wusstest du, dass das die wahre Nixe war? fragte Artos gruebelnd.
    Ich glaube wir sollten spaeter reden Freunde. Hoert ihr was ich hoere?
    Du meinst dieses Rauschen? fragte Dunken.
    Wasser? fragte Merydor und blickte ueberrascht auf.
    Die Flut scheint wohl ein wenig zu frueh zu kommen… meinte Tharok und man konnte sehen wie er an einer Loesung des Problems arbeitete. Nachdenklich stemmte er die Hand gegen einen der grossen Kristalle. Mit einem Ruck fuhr dieser zur Seite und ein Grollen erklang in der Hoehle.
    Bei Adanos. rief Arelis aus.
    Vor ihnen schob sich eine grosse Steinplatte wie von magischer Hand beiseite und liess sie in eine neue Hoehle blicken.
    Riesige Steinsaeulen ragten aus dem Boden und schienen wie eine Treppe zur Spitze zu fuehren. Diese Spitze stellte die hoechtste der Saeulen dar und auf ihr schien etwas zu stehen, dass einer Schatztruhe erschrecken aehnelte.
    Vielleicht hat Yabrill uns doch nicht belogen. meinte Fenris.
    Wie haben keine Zeit. rief Turael und das Rauschend es Wassers war merklich lauter geworden.
    Fliehen oder Opale einsammeln, fliehen oder Opale einsammeln… murmelte Dunken und grinste dann. Opale einsammeln schloss er und rannte los.
    Geändert von Galaxydefender (8.11.05 um 00:20 Uhr)

  11. #27
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
    Im Spiele-Forum seit
    Feb 05
    Ort
    In der Mülltonne
    Beiträge
    276
    Die anderen liefen Dunken hinterher. Bleib stehen! Die Juwelen bringen dir nichts mehr wenn du ersoffen bist! Doch Dunken, der offenbar den Verstand verloren hatte begann die Steintreppen emporzusteigen. Tharok, Fenris und Artos kletterten ihm hinterher. Die Säulen waren über und über von den Algen bewachsen und so war diese Kletterpartie nicht ganz ungefährlich, doch schließlich gelangten alle vier sicher bei der Truhe an. Nun konnten sie sie auch genauer betrachten. Es war eine alte, ziemlich große, massive Holzkiste, die an den Seiten mit goldenen und silbernen Verzierungen versehen war.

    Dann wollen wir mal sehen was drin ist, sagte Dunken und versuchte die Kiste zu öffnen, doch sie erwies sich als verschlossen. Hat irgendwer einen Dietrich dabei? Ja, ich, erwiderte Tharok und zog aus den scheinbar unendlichen Weiten seines Rucksacks einen Dietrich hervor, doch als er versuchte, damit das Schloss zu knacken, brach er einfach ab. He, beeilt euch da oben!, rief Turael von unten. Hm, so, und was tun wir jetzt? Tharok gab die Antwort darauf. Er zog sein Schwert und schlug wie wild auf die Kiste, die scheinbar schon etwas morsch war, ein. Nach fünf Hieben zersplitterte sie in unzählige Einzelteile und ein wahrhaft wunderbarer Anblick bot sich den Schatzsuchern. Die ganze Kiste war voll von Edelsteinen, die im diffusen Licht tückisch schimmerten. Eigentlich schade um die schöne Kiste, murmelte Fenris und begann sich mit beiden Händen die kostbaren Juwelen in die Taschen zu stecken. Die anderen taten es ihm gleich und schon nach einer Minute hatten sie so viele eingepackt, dass sie keinen Platz mehr frei hatten. Den Rest mussten sie wohl oder übel zurücklassen. Artos entdeckte noch ein versiegeltes altes Büchlein und stopfte es sich in die Hose. Dann kletterten sie zu den schon höchst ungeduldig wartenden Arelis, Merydor und Turael.

    So, und jetzt nichts wie raus hier!, rief Merydor und sie begannen zu laufen. Ein kleines Rinnsal kam ihnen mittlerweile entgegen und als sie am Ende der Kristallgrotte angekommen waren, stand ihnen das Wasser schon bis zum Bauch, sodass das Vorwärtskommen eine mühsame Sache war. Zehn Meter weiter mussten sie einsehen, dass es keinen Sinn mehr machte zu hoffen, dass sie je lebend aus der grünen Grotte herauskommen würden. Legt die Rüstungen ab, mit denen haben wir keine Chance wenns ans Schwimmen geht. Widerwillig zogen sie ihre schweren Rüstungen aus, vor allem Tharok schien der Verlust schwer zu treffen. Keine Sorge, die sind so schwer, dass das Wasser sie nicht so leicht davontragen kann. Wenn wir hier lebend rauskommen sollten, können wir sie uns bei Ebbe wiederholen.

    Schon ein paar Sekunden später merkten sie, dass es eine gute Idee war, die Rüstungen abzulegen, denn nun konnte man sich fast nur noch schwimmend vorwärts bewegen, und das auch nur langsam, denn das nachströmende Wasser erzeugte eine sehr starke Gegenströmung.
    Langsam kam nun endlich der Ausgangsstollen in Sichtweite, doch was die Abenteurer nun sahen, entsetzte sie fürchterlich. Der ganze Zugangsstollen war bereits unter Wasser. Es wäre sowieso fraglich gewesen ob sie es überhaupt geschafft hätten die glitschige Rutschbahn hinaufzuklettern, doch nun waren alle Hoffnungen dahin.

    Zum Schiff!, schrie Fenris und so schwammen sie alle in die Richtung des ,,Dunklen Felsens’’ Als sie das Schiff erreicht hatten schmerzten ihnen allen die Glieder und sie schafften es kaum noch sich über die Reling auf das schon halb unter Wasser stehende Deck zu hieven. So, und jetzt?, fragte Artos und blickte in die Runde, doch entgegen seinen Hoffnungen sah er nur ratlose und verzweifelte Gesichter.

    Das Wasser stieg immer weiter an und als das Wasser den Männern schon bis zur Brust reichte fiel Artos plötzlich etwas auf. Wir sind doch hier unter der Meeresoberfläche oder? Ja wieso? Warum steht dann das Wasser in dieser Höhle nicht bis zur Decke sondern nur bis hier? Auf was willst du hinaus? Nun, normalerweise müsste sich der Wasserstand hier dem der draußen herrscht angleichen. Und? Da er das nicht tut muss es hier irgendwo einen Abfluss geben. Und wo Wasser hinfließen kann, ist es zumindest relativ trocken. Vielleicht führt der Abfluss in unterirdische Hohlräume aus denen man nie wieder rauskommt, vielleicht aber auch in ein tiefes Tal im Landesinneren. Scheinbar hatten alle verstanden von was Artos da sprach, denn der Ausdruck der Hoffnungslosigkeit wich von den Gesichtern der Männer. Egal wo er hinfließt, schlimmer als hier kann es nicht mehr werden also lasst uns den Abfluss suchen.
    Geändert von Krush Pak (8.11.05 um 15:26 Uhr)

  12. #28
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Die Suche nach einem natürlichen Abfluß, erwies sich als einfach. Die Wassermaßen waren mitlerweile so stark vorhanden, das sich eine Ströhmung entwickelt hatte, welche die Männer in die richtige Richtung lenkte.
    Arelis Augen brannten leicht vom Salzwasser, doch im Gegensatz zu den Kriegern, besaß er keine Rüstung, die er ablegen mußte.
    Die Ströhmung brachte sie in eine Sackgasse. Ein großer Höhlenraum erstreckte sich vor ihnen. Der Abfluß, mehrere Meter unter ihnen. Selbst wenn sie hinab tauchen konnten, so hätte die Luft niemals ausgereicht, um ihn zu bezwingen.
    Verdammt, ne Sackgasse, fluchte Tharok.
    Arelis hingegen schien nach oben zu schauen um ihre Zeit abzuschätzen. Als er feststellte, das die Höhle fast voll war, entdeckte er ein großes Loch in der Höhlendecke. Der Himmel war zu sehen, doch der Tunnel zu lang, welcher sich gerade nach oben erstreckte.
    Wir müßen alle wieder raus, nicht erst lange fragen, tut es einfach.
    Erstaunt aber ahnungslos folgten die Männer dem Magier.
    Der Eingang zu Sackgasse ist zur Hälfte überflutet. Ich habe eine wahnsinnige Idee und weiß nicht einmal ob sie klappt, aber wenn ihr lieber zerschmettert werden wollt, als wie die Ratte zu ersaufen, versuche ich es.
    Versuchs einfach, bis jetzt hat es immer geklappt.
    Arelis zögerte nicht und fand schnell etwas Halt an der Höhlenwand. Er kanalisierte seine Magie und hoffte, das sie durch das Wasser, nicht wild in alle Richtungen streuen würde.
    Als seine Hand zu glühen begann, ziehlte er auf die Wasseroberfläche der Sackgasse. Augenblicklich entlud sich seine Magie und die Oberfläche gefrohr zu einer zentimeter dicken Eisschicht. Durch das Wasser, verteilte sich die Magie perfekt und gefrohr die gesamte Fläche.
    Und jetzt alle auf das Eis.
    Alle kletterten auf die große Eisscholle und spürten, wie sich der Druck des Wasser steigerte und sie anhob. Als der Eingang unter Wasser lag, stieg die Eisscholle aber nicht weiter und sie drohte zu zerspringen.
    In Ordnung, es war ein schöner Plan, aber ich glaibe das wars.
    Noch lange nicht. Genau damit habe ich gerechnet. Artos meinte vorhin, der Druck wäre nicht so Hoch, weil es einen Abfluß gibt. Wir liegen unter dem Meeresspiegel und das Wasser kann nicht nach oben.
    Das ist mir klar, deswegen zerspringt unser Eisfloß auch gleich.
    Aber ich verspreche dir, das es aufregend wird, grinste Arelis unheilvoll.
    Ich kenne dein Plan zwar nicht wirklich, aber dieses Mal, gefällt er nicht mal mir, maulte Merydor.
    Harharhar, hallte Arelis Lache nun dreckig durch die kleine Kammer der Abflußhöhle.
    Er entfesselte seine ganze Macht und legte sie in ein Schriftrolle. Plötzlich ging ein unheimliches Grollen und beben durch die Abflußhöhle. Arelis Hände zeigten auf die Eisscholle, während die Risse in ihr immer dicker wurden.
    Verdammt, das gefällt mir garnicht, fluchte Tharok, als plötzlich alles zu explodieren schien. Mit einer unvorstellbaren Wucht, wurden die Männer und Teile der Eisscholle nach oben geschleudert. Wassermaßen drückten sie in den Tunnel der Decke. Arelis hatte das Gefühl, dass das Wasser ihn erdrückte, doch trug es ihn und die anderen in rasender Geschwindigkeit nach oben.
    In einer gewaltigen Wasserexplosion, wurde die Gruppe ans Tageslicht geschleudert. Sekunden verbrachten sie in der Luft, als die Wassersäule sie aus der Erde gespuckt hatte, bevor sie hart auf dem Boden landeten.
    Das Tageslicht hatte sie. Arelis schaute auf die grüne Haarsträhne, die er von Meereshexe hatte mitgehen lassen.
    Brachte sie nun Glück?

    The next one
    Geändert von Novasecond (8.11.05 um 17:43 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  13. #29
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
    Im Spiele-Forum seit
    Dec 03
    Ort
    irgendwo in Myrthana
    Beiträge
    4.232
    Alle saßen auf dem Felsen und starten auf das Loch, in dem es töste und sprudelte.
    Arelis betrachtete grünes Nixenhaar und Tharok meinte, dass er nicht eher weggehen würde, bis die Ebbe zurückkehrte und er seine Rüstung holen konnte.
    Da die Aussicht auf Abholung sowieso vorerst nicht bestand und auch sonst guter Rat teuer war, saßen alle murrend auf dem großen Felsen herum und vertrieben sich die Zeit.

    Fenris sah rund um sich, doch nirgends war ein Boot oder etwas ähnliches zu erkennen, dass sie abholen würde. Nur die Gischt brach untentwegt über den Stein herein und besonders hohe Spritzer ließen Salzkrusten entstehen, die sich weiß auf dem Stein absetzten.

    Nach unendlicher Langeweile, die gesamte Gruppe hatte mittlerweile ihre Waffen so poliert, dass man sich darin spiegeln konnte, schrak Dunken auf. "Das Rauschen! Das Rauschen wird weniger!" "Das waren aber keine sechs Stunden!", zweifelte Fenris. "Ich glaubs auch nicht. Die Sonne ist noch nicht viel weiter gerückt." Tharok erhob sich und ging auf das Loch zu. Erstaunt sah er hinein und meinte verdutzt: "Das Wasser ist weg! Weniger als vorher! Nur noch einige Lacken und der nasse Fels lassen darauf schließen, dass es hier mal nass war!" "??!" "Lass mal schauen... aja wirklich, hey, schaut euch das an! Das gibts ja garnicht!"

    Nachdem sich jeder vergewissert hatte, dass wirklcih kein Wasser mehr da war, war Tharok schon hinuntergesprungen und zu der Stelle marschiert, wo er seine Rüstung gelassen hatte. Die anderen standen noch um das Loch herum und lachten über ihn. "Ohne seine Rüstung kann der auch nicht leben...." "Der war schon immer so. Hat immer ein Auge auf seine Ausrüstung, man muss aber sagen, er hat auch meistens was parat, was weiterhelfen kann. Aber stimmt schon, ohne seine Kampfausrüstung geht der nirgendswo hin..hehe.." "Worauf warten wir dann noch? Jeder hat doch da unten etwas, oder?" "Mhm..", sagte Arelis, noch immer die Strähne bewundernd, ging auf das Loch zu und fiel gleich mal hinein. "Oje......den hats erwischt..." "Meinst du?"

    Und auch der Rest sprang durch das Loch hinab in den nassen Sand, der den Aufprall etwas dämpfte und machte sich auf den Weg zu seiner Ausrüstung. Zweckmäßiger Weise hatten alle ihre Edelsteine oben liegen gelassen, so konnten sie noch mehr mitnehmen.

    Tharok, der schon wieder schwer gerüstet und glücklich war, stapfte inzwischen durch die Kristallhöhle, um sich das ganze einmal gefahrlos anzuschauen. Irgendwie tat ihm das Wesen leid, dass er töten hatte müssen und er erinnerte sich Arelis Worten und fragte sich, warum wirklcih immer die schönsten Frauen den miesesten Charakter haben mussten. Sein Blick schweifte so über den Boden, als ihm zwei Pfeile auffielen, die am Boden lagen, die Spitzen waren abgebrochen.

    Tharok wunderte sich, es konnte sich nur um Pfeile handeln, die die Gruppe auf die Nixe geschossen hatte, doch Tharok konnte sich nicht erinnern, dass Pfeile abprallten oder ihr Ziel verfehlten...

    Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Hier hatten sie die Nixe angeschossen und getötet. Aber nirgends konnte man nur Ansätze von Blut finden. Der Leichnam war verschwunden und Tharok wunderte sich immer mehr.....

    Was er nicht wusste, dass die Nixe noch länger ihr Unwesen treiben würde, wenn auch ncith hier und jetzt, aber vergangen war sie noch lange nicht....

    //so jetzt fladert ma alle diamanten^^//
    Geändert von Miliz (8.11.05 um 20:39 Uhr)

  14. #30
    Profi-Spieler Benutzerbild von ArazieL
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
    Ort
    haßmersheim^^
    Beiträge
    175
    Tharok stand bereits voll gerüstet da und auch die anderen hatten den Großteil ihrer Rüstungen wieder angelegt. Einer fehlte, Dunken war bereits wieder auf Schatzsuche. Jeden Kristall in der Höhle versuchte er zu bewegen, einige male hatte er Glück, andere male eben nicht. Als dann dunken jeden Zentimeter in der Kristallhöle untersucht hatte. Also machten sie sich auf zum Ausgang den sie vor dem Zwischenfall als Eingang nutzten. Als sie am See vorbeikamen, bemerkete erst keiner was anders war als Merydor das Wort ergriff Ich wollt mal fragen... hab ich nen Sehfehler oder seht ihr das auch ? Mhh ich weiss nicht... ich sehe nichts... aber auch garnichts... Genau das wollte er damit Ausdrücken. Eben... Das Schiff ist weg. Jetzt wo ihrs sagt... komisch... Arelis sagtest du nicht das du das Schiff schonmal gesehen hattest vor nicht allzulanger Zeit ? Jaa.. Dann lasst un...s mal nach dem Schiff suchen beendete Merydor den Satz. Und wie habt ihr euch das Vorgestellt? Naja da wir die verborgenen Schätze bereits eingesammelt haben könnten wir ja die Küste etwas absuchen. hört sich Plausiebel an... aber lust hab ich jetzt keine... wir ham eh noch en ganzes Stück Fußmarsch vor uns ? Wer sagt denn das wir sie gleich suchen ? Und keiner hatte das Wort Fuß genutzt Ah jetzt versteh ich... ihr wollt doch nicht etwa mit der Galere die im Jägerlager vor anker liegt auf Jagd gehen. So könnte man sagen... aber lasst uns mal lieber aus der Höhle verschwinden wir werden sicher schon sehnsüchtig erwartet!
    Also kraxelten sie den Rutschiegen gang nach oben wo auch schon geduldig einer der Piraeten in seinem Padelboot auf die Gruppe wartete um sie überzusetzen.Na seid ihr fündig geworden Man könnte meinen... Dann steigt ma ein das ich euch wieder an Land bringe wo ihr hingehört sprach der Seebär und lächelte, mehr oder weniger da sein gesicht so vernarbt war das man kaum etwas seiner Mimik mitbekam.
    Als sie an Land abgestezt wurden berieten sie kurz was sie wohl als nächstes zu tun pflegten...

    /der nächste
    // aus dem verschwundenen Schiff könnte man einen Extra Quest machen "Die suche nache dem Schiff "Dunkler Felsen"" is natürlich nur ne idee muss nicht in die Tat umgesetzt werden...
    Geändert von ArazieL (8.11.05 um 21:33 Uhr)

  15. #31
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Galy, wenn du dicht machen willst, dann mach. Ansonsten saug ich mir was aus den Fingern, aber ich glaub du willst dir jetzt Yabril krallen.^^
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  16. #32
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    1.623
    Die Überfahrt sowie die Heimreise verlief ruhig und schon nach wenigen Tagen hatten sie Cavalorns Taverne wieder erreicht. In einer gemütlichen Runde wollten sie gerade das erlebte Bereden, als sie von Yabrill unterbrochen wurde, der sich, leicht angespannt wirkend, auf einen freien Stuhl an ihrem Tisch setzte. Tharok funkelte ihn finster an und auch Dunken und Turael schienen sich ihm nicht sonderlich hingezogen. Fenris wirkte relativ gelassen und ließ sich nichts weiter angemerken und Merydor und Arelis, in der hintersten Ecke sitzend, konnten sich ein Lachen aufgrund Tharoks Blick nicht verkneifen. Nun, wie ist es gelaufen. Och, danke der Nachfrage, ganz gut. Wir hatten ja das Glück, dass es nur darum ging, einen Schatz zu heben, und nicht darum, eine verrückt gewordene Hexe zu töten... Yabrill blickte leicht verlegen auf und schien zu überlegen. Ihr habt sie also gesehen... Aber das ist ja nicht weiter wichtig. Was ist mit dem Schatz? NICHT WEITER WICHTIG? Davon mal abgesehen,dass sie uns fast allen das Leben gekostet hat, war das nicht unser Auftrag. Er hat es erkannt. Du willst uns doch wohl nicht mit den paar Edelsteinen abspeisen, oder? Erneut setzte Tharok eine dunkle Miene auf und Yabrill zuckte zusammen. Gut Gut, ihr bekommt 50%. Tut mir ja Leid, aber wärd ihr auch losgezogen, wenn ich euch gesagt hätte, ihr müsstet eine Hexe töten? Merydor grinste, wohlwissend was Arelis´Antwort seien würde. Ja, das hätten wir. Die Gruppe lachte auf und der Abend nahm so doch noch eine Positive Wende.

    Bald schon gingen sie auseinander und machten sich jeder auf den Weg zu ihren Lagern.

    // Jeder erhält 10 Edelsteine ( Wert 25 Goldstücke pro Edelstein )

    Ja, ich hoffe es war spaßig, tut mir Leid, dass der Post so kurz ausfällt, ich hatte gerade nen fetten Roman und da komm ich auf eine blöde Taste, alles weg. Naja, auf ein neues
    Geändert von Sir_Conan (8.11.05 um 22:38 Uhr)

Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Gizarmalukes Grotte
    Von Jigs4w im Forum Final Fantasy 9
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 27.8.07, 19:59
  2. Omeag Grotte / Monster
    Von Pro-Gamer im Forum Final Fantasy 10
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 5.9.06, 17:09
  3. Omega Grotte
    Von Kingdom Hearts Lover im Forum Final Fantasy 10
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 29.5.06, 15:31
  4. Vergessene grotte
    Von Bosna Playa im Forum Final Fantasy 10
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.5.06, 22:00

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •