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Thema: Das Handelslager (Tal "Nosh Kurak")

  1. #129
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    Aug 04
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    // So bin auch mal wieder da xD Im Gasthaus

    Hiroshi rannte fast durch das Gasthaus, indem er Arbeitete, soviel war dort los.
    Er brachte ein Glas Bier an einem Tisch, während er schon an einem anderen die Bestellung annahm. Ja – das Gasthaus war gut besucht, und das war auch kein Wunder, denn es war eines der besten Gasthäuser in der Umgebung. Der Besitzer des Hauses ist einer der wenigen ehrlichen Schenkwirte die Hiroshi auf seiner Reise kennen gelernt hatte. Deshalb arbeitete er auch hier und nicht bei irgendeinem Betrüger.
    Es war keine schlechte Arbeit und Hiroshi verstand es inzwischen, den Gästen genug anzudrehen bis sie Betrunken waren. Dann waren sie noch bezahlfreudiger und meist großzügiger. Allerdings endete dies auch nicht selten in einer Schlägerei, doch auch dort verstand sich Hiroshi schnell raus zu winden.
    Er kam zu dem Platz, wo heute wohl die bedeutsamsten Gäste saßen. Zwei reiche und einflussreiche Händler. Der Schankwirt hatte Hiroshi am frühen Abend schon darauf aufmerksam gemacht, ganz besonders nett zu diesen Personen zu sein. So schenkte Hiroshi gekonnt 2 Becher mit dem besten Wein des Hauses ein, und blieb auch nachdem sie etwas davon tranken einen Moment stehen, um weitere Wünsche anzunehmen, bis sie ihn mit einer Geste wegschickten. Wahrlich, heute war einer der Abende, wo Hiroshi zwar viel zu tun hatte, aber hinterher, auch viel Geld mit nach Hause nehmen konnte.
    Er ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen, doch nur, um gleich wieder aufstehen zu müssen, und schon wieder eine Bestellung anzunehmen.
    Und dann, passierte das, an so einem Abend, unvermeidbare. In einer Ecke der Schenke, gab es plötzlich Gebrüll und ein ganzer Tisch wurde umgerissen. Eine Schlägerei, brach zwischen etwa 5 Leuten aus.
    Hiroshi registrierte dies mit einem leisen Stöhnen. Im Gasthaus war es zwar nicht erwünscht, doch auch nicht direkt verboten sich zu schlagen. Wenn es zu weit ging, war Hiroshi wohl mal wieder der, mit der unglücklichen Aufgabe, die Streithähne alle nach draußen zu werfen.
    Er war nicht der beste Kämpfer, doch er trank den ganzen Abend über keinen Schluck und war so klar im Vorteil. Hiroshi hoffte zwar noch immer, dass die kleine Schlägerei schnell genug aufhört, doch hatte er in der Zeit indem er hier arbeitete, kaum noch Hoffnung dafür.
    Anstatt zu hoffen, hatte er schon seit einiger Zeit angefangen, Wetten anzunehmen. Wenn es für ihn schlecht stand, schmiss er die Streithähne einfach heraus, und so verlor er zumindest nie. Er konnte von Glück reden, das die die gewettet haben, meist so betrunken waren, das sie sich am nächsten Morgen eh nicht mehr daran erinnerten.
    Wie gewöhnlich, so bildete sich auch heute eine Gruppe um die Schlagenden mit Jubelrufen.
    Und wie gewöhnlich mischte sich Hiroshi unter die Jubelnden. Kurze Zeit danach begann er schon mit den Wetten. Dabei ließ er die beiden Reichen Händlern nicht aus den Augen. Sobald es ein Zeichen der Verärgerung ihrer seitens gab, würde er die Männer sofort rauswerfen. Doch stattdessen schienen sie es eher amüsant zu finden. So sammelte er weiter Wetten ein.
    So ging der Abend weiter und als sich in der späten Nacht schließlich das Gasthaus leerte, konnte er sich endlich zurücklehnen. Die reichen Gäste hatte er in die beiden besten Zimmer des Hauses gebracht und nun war der Abend endgültig vorbei. Und das hatte Hiroshi auch gebraucht, denn er war tot müde.
    Der Schenkwirt kam hinter ihn und klopfte ihm auf die Schultern. „Du hast heute gute Arbeit geleistet. Hier dein Geld!“ Der Wirt übergab ihm 500 Goldstücke. Hiroshi hatte wie immer auch den Wettgewinn abgedrückt. Es war eine beträchtliche Summe. Solche Abende gab es nicht häufig.
    „Danke Georg“ sagte Hiroshi mit einem müden lächeln. „War ein anstrengender Abend! Ich sollte mich lieber ausruhen.“ Georg lächelte nur. „Ja das solltest du! Also dann bis morgen Abend! Und vergiss die Kräuter bitte nicht!“ Hiroshi winkte ab. „Ich war schon immer Zuverlässlich das weißt du doch!“ Und damit verabschiedeten sie sich und Hiroshi trat aus dem Wirtshaus in Richtung seiner Wohnung.


    // Da ich nich gut in beschreiben bin hab ich angefangen es einfach in 3d zu machen allerdings bisher nur tisch feritg *gg* {Defekter Link entfernt #59402} ein edles gasthaus - jawohl xD //


    //bei ihm zuhaus//


    Hiroshi erwachte spät am nächsten Morgen. Er musste sich hüten, denn er hatte am Tage viel zu tun.
    So streifte er sich seine Kleidung über, nahm ein kleinen Beutel, Bogen und Pfeile mit, und verließ das Haus. Als erstes musste er auf den Trainingsplatz gehen. Er hatte den Bogen am vergangenen Tag fertig gestellt und musste nun sicher gehen, das er auch gut genug für den Kunden war. So machte er sich auf den Weg zum Trainingsplatz. Er nahm ein paar Abkürzungen durch kleine, dunkle Gassen und befand sich in wenigen Minuten dort.
    Es war kein wirklicher Trainingsplatz. Er selber hatte diesen eher kleinen Hof nur zum Trainingsplatz gemacht. Genauso wie er selber die Zielscheiben hergestellt hatte.
    Er ging zu einem der Zielscheiben, nahm seinen Bogen, spannte ihn und schoss.
    Dies tat er öfters, verstellte ab und zu etwas an der Sehne des Bogens, und versuchte es dann noch einmal. Schließlich nickte er zufrieden. Es war eine heiden Arbeit, doch nun war er endlich fertig. Der Kunde würde sehr zufrieden sein.

    Es war kein weiter Weg zu dem Haus, wo der Kunde wohnte, und so schaffte er den Weg in wenigen Minuten. Er klopfte an der Tür des Hauses und eine mies gelaunte Stimme ertönte.
    „Ja Wer ist…“ Der Mann hatte die Tür geöffnet und verstummte als er Hiroshi sah. „Oh du bist das.“ Meinte er dann, plötzlich freudig gelaunt. „Kommt doch rein.“ Hiroshi nickte dem Mann nur zu und trat hinein. Dort übergab er vorsichtig den Bogen. Der Kunde nickte zufrieden, spannte zum test die sehne und nickte dann noch einmal. „Ein gutes Stück! Hier der ausgemachte Betrag.“ Er drückte Hiroshi einen Beutel mit Geld in die Hand. „Hat mich gefreut mit euch Geschäfte zu machen“ sagte nun Hiroshi, drehte sich um und verließ das Haus. Dann begab er sich in Richtung Wald.


    //Weiter in der Wildnis
    Geändert von Mainclain (20.7.07 um 14:24 Uhr)

  2. #130
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Nosh Turak lag in Schutt und Asche! Hütten, Häuser, Werkstätten und Handelsposten lagen in Trümmern. Das Tal war übersäht mit Toten, zwischen denen unzählige Untote einher trotteten. Ihr Befehl war einfach und stupide. Diesen Ort zu bewachen und kein Leben zu dulden!
    Selbst der alte Tempel war voll von ihnen. Der Himmel lag in einem trügerischen Zwielicht und die Luft roch nach Tod, Verwesung, Rauch und Asche!
    Ein Funke des Bedauerns durchströmte den einstigen Wassermagier, als er diesen Anblick erdulden musste. Arelis hatte mit Merydor dieses Tal entdeckt und aufgebaut. Wieder war Arelis hier und fand einen Ort, der in den Trümmern seiner Selbst lag.
    Der Wassermagier musste allerdings all dies hinter sich lassen! Tiram war mit wichtigerem beschäftig, als Arelis zu beobachten. Und im Gegensatz zu den Herren der Alpträume, war Arelis nicht in die Traumwelt der Insel gesperrt. Es dauerte nicht lange, bis der Wassermagier seine Form manifestiert hatte. Ohne ein Ton zu sagen, schritt er zwischen den Untoten umher und steuerte auf die Ruinen des alten Tempels zu. Die Skelette und Zombies wichen vor dem Herren der Illusionen zurück, während die Schattenkrieger ihr Haupt senkten um Befehle zu erwarten. Eine Armee aus Untoten war einfach gestrickt. Ihre Rangstruktur basierte auf Stärke. Da Arelis mächtiger war als, würden sie nichts anders tun, als Befehle auszuführen. Ein Vorteil den er nutzen konnte.
    Seine schillernde violettblaue Robe raschelte über die Erde und wirbelte kleine Staubwölkchen auf, ohne beschmutzt zu werden. Nebel umgab ihn in den Farben von Traumsicht und ließ ihn als Schemen erscheinen. Die Traumwelt ging ihren eigenen Weg. Ihre Macht lebte in Arelis um nicht mehr von Tiram gebeugt werden zu können. Ein Verbündeter, der mächtig war.
    Seine Schritte gaben keine Geräusche von sich, als er die Treppen zum Tempel betrat.
    Dieser Tempel ist nur Tiram vorbehalten, erklang eine dunkle Stimme und ein Magier in schwarzen Roben, trat aus dem Schatten einer Säule.
    Doch statt einer Antwort, entgegnete dem Magier schimmernder Nebel, der sich spiralförmig um ihn wickelte. Er schnürte ihn ein wie eine Schlange und ein leisen Knirschen ließ erkennen, dass sein Genick unter dem Druck zerbrach. Leblos glitt der Magier zu Boden, während Arelis nicht einmal stehen blieb oder ihn eines Blickes würdigte.
    Die untoten Wächter wichen schweigend zurück, während ihre rot glühenden Augen mehr auf Befehle zu warten schienen. Der Herr der Illusionen war ihr neuer Herr, solange kein mächtigeres Wesen in der Nähe war.
    Langsam öffneten sich die steinernen Tore des Tempels, wie durch Geisterhand. Arelis Macht schien hier zu wachsen, doch durfte er kein Gefallen daran finden. Er musste neutral bleiben, um jeden Preis. Wenn er je wieder ein normaler Mensch werden wollte, musste er sich beherrschen.
    Ohne dass ein gesprochenes Wort ertönte, zogen die beiden Schattenkrieger ihre Zweihänder und folgten Arelis in respektvollem Abstand. Der Wassermagier brauchte hier keinen Schutz, mehr waren die Krieger eine Demonstration, die andere Magier abtrünnig machten sollten.
    Je tiefer der Magier in den Tempel glitt, umso mehr wuchs seine Macht. Stimmen aus alten Tagen hallten durch seinen Geist und lenkten ihn ins Herz der Ruinen, tief unter der Erde. Hier haben Merydor und er unzähligen Untoten gegenüber gestanden. Sie hatten das Herz der Kammer bewacht und die beiden Entdecker vertrieben. Nun aber, wichen die Zombies zurück und schienen dienen zu wollen.
    Wieder traf Arelis auf einen Magier in schwarzen Roben. Ihn begleiteten drei weitere Magier, die die Schriften zu studieren schienen.
    Auch wenn wir Tiram dienen, so seid euch unserer Hilfe gewiss. Wenn ihr sie nicht wollt, müsst ihr gehen. Tiram wird uns verraten, so bieten wir euch unsere Macht, Herr der Illusionen.
    Arelis blieb stehen, ebenso seine Wächter. Er kannte diesen Magier. Seine Macht war groß, man konnte sie förmlich spüren. Doch hatte er sich nicht seinem Befehl widersetzt und eine Gruppe von Flüchtlingen getötet, obwohl Arelis etwas anderes befohlen hatte?
    Blitzschnell glitt Arelis Hand vor und manifestierte sich in einer realen Illusion aus Nebel, Magie und Schmerz. Langsam hob er den Magier vom Boden, während seine Hand wie ein Band um seinen Hals lag.
    Du hast dich meinem Wort widersetzt Beschwörer. Keiner deiner Dienste könnte dies Ausgleichen, sprach Arelis mit tiefer furchterregender Stimme. Langsam löste sich der schwarze Magier in Nebel auf und schien dabei unsägliche Schmerzen zu spüren. Arelis ließ ihn die Furcht und den Schmerz fühlen, welcher die Flüchtenden erfüllte, als man sie nieder gestreckt hatte.
    Als der Magier tot und verzehrt zu Boden krachte, wichen die restlichen Magier ehrfurchtsvoll einige Schritte zurück. Arelis Blick lastete auf ihnen, wie ein Gewicht aus Blei, welches das Atmen erschwerte.
    Ihr werdet meinem Wort folgen und tun was ich Befehle. Wenn er versagt oder mich verratet, werdet ihr schlimmeres erleiden, als eurer einstiger Lehrer. Ich gewähre keine zweite Chance, also überlegt euch gut, was ihr jetzt antwortet. Jede falsche Antwort wird von meinen Wächtern mit dem Tod bestraft. Die Schattenkrieger gingen einen Schritt vor und hielten ihre rostigen Zweihänder bereit.
    Die Magier wussten, dass sie keine Wahl hatten. Entweder willigten sie weiter ein oder sie starben.
    Sagt was wir tun sollen und wir tun es mit aller Kraft, mein Herr, sprach einer von ihnen, während sie sich alle niederknieten.
    Ihr werdet zum Lager der Jäger gehen. Nehmt so viele Schattenkrieger, wie ihr hier finden könnt. Wenn die Menschen diese Insel verlassen haben, werdet ihr meinen Körper hierher bringen. In dieses Heiligtum der alten. Wird mein Körper verletzt, werdet ihr sterben. Stirbt mein Körper, werdet ihr unvorstellbares Leid erfahren. Vertraut uns Herr! Wir werden euch nicht enttäuschen! Das solltet ihr auch nicht.
    Ohne ein weiteres Wort zu sagen, betrat Arelis das Heiligtum des Tempels, während die beiden Schattenkrieger den Eingang der großen Kammer bewachten.
    Langsam drehte sich Arelis zu ihnen um und betrachtete sie.
    Bewacht mich solange ich hier beschäftigt bin! Danach bewacht meinen Körper, vor jedem außer mir. Tut ihr was ich sage, werdet ihr Erlösung erfahren und dieses Dasein hinter euch lassen können. Wortlos nickten die Schattenkrieger und postierten sich plötzlich im Eingang. Ihre Haltung zeigte deutlich, dass sie dieses Angebot mit allen möglichen Mitteln erreichen wollten, um erlöst zu werden. Loyaler konnte kein Untoter sein.
    Wie damals lagen die alten Sarkophage in einem unheimlichen Nebel. Die Schriften, welche vor Jahrhunderten in die steinernen Wände der Halle gemeißelt worden waren, erstrahlten vor Arelis Augen, plötzlich in einem bläulichen Glühen.
    Der Wassermagier wusste um ihr Geheimnis. Auch wenn er es damals nicht erkannt hatte, so hatte er ihre Bedeutung erfahren, als Tiram ihn in den Strudel der Zeit geworfen hatte, um sein Leben altern zu lassen und seinen Tod zu beschleunigen.
    Seine Augen hatten den Weg erblickt, auf dem die Magie aus der Welt schwinden würde. Dunkle Mächte würden sie vernichten und die Magier hilflos werden lassen. Nur wenigen von ihnen, würden den alten Pfad finden, doch die Mensch der Insel würden schutzlos verloren sein, wenn die Magier ihnen auf dem Festland nicht helfen konnten. Zuviel gab es, was getan werden musste, doch im Moment hatte er Zeit, die ersten Schritte zu tun.
    Stundenlang studierte er die alten Schriften und vergaß die Zeit. Nach langer Zeit, spürte er plötzlich ein Kribbeln im Nacken. Worte hallten durch seinen Geist und nach kurzem Aufmerken spürte er, dass es Maya war, die mit seinem Körper sprach.
    Die Lage schien sich zuzuspitzen. Das Jägerlager schien stärker bedrängt zu sein, als Tiram es versprochen hatte. Arelis hatte damit gerechnet, das der alte Magier sich nicht an sein Wort halten würde, doch hatte er nicht damit gerechnet, dass die Verluste unter den Flüchtenden so groß waren.
    Du hast meinen Tempel übernommen! Was glaubst du, werde ich wohl für diesen Frevel tun!
    Nur Arelis und die Untoten konnte die wispernde Stimme Tirams hören. Du wirst gar nichts tun können! Deine Diener beachten dich nicht mehr! Sie wachen für mich und deine Macht reicht nicht aus, hier einzudringen. Davon abgesehen, hast du dein Wort gebrochen! Ich sehe, du hast die Regeln dieses Spiels, schnell gelernt! Das habe ich und ich weiß jetzt, was ich wissen muss. Versuch erst gar nicht, den Tempel zu erreichen. Allerdings werde ich jetzt dafür sorgen, dass deine Bluthunde die Menschen fliehen lassen! Ich bin gespannt, wie du das schaffen willst!
    Arelis antwortete nicht. Ein abfälliges Lächeln flog über sein Gesicht, während seine Gestalt schwand und die Wege der Traumwelt nutzte, um die Jäger schneller erreichen zu können. Seine Aufgabe hier, war erledigt und während er schwand, zerfielen die Schattenkrieger in ihre Einzelteile und ihre Seelen fanden ihren Weg ins Paradies.
    Geändert von Novasecond (4.10.07 um 23:40 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  3. #131
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    Hauptstorypost - Wenn der Tot Krieg führt

    Die Menschen waren von der Insel verschwunden. Arelis Kräfte waren am Ende und Tiram schien erzürnt. Wieder hatte er die Form des Magiers in blauvioletten Roben angenommen. Seine Haut glitzerte leicht, wie Nebel, der sich auf die Haut legte. Seine Haare waren unter der Kapuze verborgen und seine blinden Augen, welche die Farben seiner Roben trugen, musterten die Wände, der alten Halle. Der Tempel im Tal strotzte nur so vor Geheimnissen, doch die meisten waren nicht für Sterbliche bestimmt. Zu groß war ihre Macht und die Gefahr, die Kontrolle über sie zu verlieren.
    Zwei Schattenkrieger brachten den Körper des Wassermagiers und betten ihn auf einer alte Liege. Zum erstaunen von Arelis, trug sie sein Gewicht. Die Zombies welche den Tempel bewacht hatten, waren verschwunden. Ob Herr oder nicht, Untoten fanden keine Symphatie bei Arelis. Außerdem waren es gepeinigte Seelen,.die er nicht binden wollte. Die beiden Schattenkrieger starrten Arelis an, als würde ein Anflug der Hoffnung in ihren leeren Augen liegen. Auf einen Wink hin, zerfiehlen ihre Körper und ihre Seelen fanden Frieden!
    Stattdessen erschienen vier schemenhafte Wesen, aus dem Nebel des Bodens. Nebelkrieger deren Körper blauviolett glitzerten. Neutrale Wesen, erschaffen aus Magie und Illusion. Solange Arelis in diesem Tempel war, regenerierte sich seine Macht extrem schnell. Die Hallen und Gänge dieser Ruine waren voll von diesen Kriegern. Arelis Wachen und Leibgarden.
    Verräter! Ich sagte, dass du den Menschen helfen kannst, nicht dass du meine Armee dezimieren sollst, fluchte ein wütendes Flüstern durch die Halle. Du tust so, als würde dein Krieg nicht genug Menschenopfer gebracht haben, die du rekrutierst! Das spielt keine Rolle! Du stielst meinen Tempel, tötest meine Krieger, vereitelst meinen Plan und erschaffst diese Nebelkreaturen! Welches Ziel verfolgst du eigentlich? Nicht die deinen! Wir hatten eine Abmachung!
    Falsch! Du hattest einen Handel mit einer Illusion, nicht mit mir! Und wo wir gerade von Wort halten sprechen. Du hast versucht meinen Körper zu töten. Zwei der Schattenkrieger kehrten zurück! Zwei von acht! Geplänkel! Du fichst einen Krieg an, den du nicht gewinnen kannst! Das muss ich auch nicht Tiram! Mein Körper ist in Sicherheit, denn nicht einmal du, kannst diese Halle betreten. Ich weiß was ich wissen muss und meine nächste Tat wird sein, dass ich dich in Ketten lege. Jede deiner Kreaturen, die mein Refugium oder dieses Tal betritt, wird sterben. Das alte Handelslager ist voll von meinen Kriegern. Dir wird aufgefallen sein, dass du sie nicht sehen kannst und du liegst richtig mit der Annahme, dass deine Untoten es auch nicht können. Egal was du tust, es hat keine Wirkung. Übrigens war der untote Schattenläufer eine nette Idee, zu dumm nur, dass er an meinen Wachen nicht vorbei kahm. Du kannst dir sicherlich denken, warum! Weil ihre Berührungen die Ketten zwischen der versklavten Seele und dem toten Körper sprengt, du verdammter Hund!
    Arelis grinste und studierte weiter die Wände! Ungerührt und nicht im geringsten eingeschüchtert,
    Da hast du recht! Du siehst also, dass du damals unrecht hattest. Wir beide haben nichts gemeinsam und alles, was mir etwas bedeutet, ist jetzt außerhalb deiner Reichweite. Zu dumm nur, dass du diese Insel nicht verlassen kannst. Dein Frau wird sich einen anderen Mann nehmen und deine Tochter wird dich niemals sehen. Du wirst sie nicht aufwachsen sehen und wirst nicht verhindern können, wenn die Orks euer Land überrennen und sie schänden! Ein Stich ging durch Arelis Herz, doch mehr über den Verlust seiner Familie, als über die Orks.
    Orks vergewaltigen keine Menschen. Sie halten ihr Blut rein, du stinkender alter Greis. Und ihre Mutter tötet mehr Banditen mit einer Hand, als du jemals Untote erschaffen wirst. Ich spüre das du noch immer alterst! Dank dir! Aber sorge dich nicht um mich, ich habe Mittel gefunden, die selbst dir schaden. Das glaube ich nicht! Du kannst die Magie des Tempels nicht durchdringen. Seine Macht ist neutral! Seine Erbauer haben dafür gesorgt, dass nur ein neutraler Magier mit genug Macht, dieses Refugium nutzen kann. Zu dumm, dass du dich für die falsche Seite entschieden hast!
    Wir werden sehen!
    Arelis hatte genug von den Drohungen des dunklen Herren! Mit dem Wink eines Gedanken gestatte er den Barieren des Tempels, seine Anwesenheit zu bannen. Der Wassermagier hatte wichtigeres zu tun. Adanos hatte einen Plan verfolgt, als Arelis diese Halle fand. Er wusste zwar noch nicht was, aber die Bilder wurden klarer. Es gab eine Magie, die schon in den alten Tagen wirkte. Ein Pfad der älter war und die Mächte vereinte. Doch um sie zu nutzen, musste mann einen Pool schaffen. Ein Quelle der Magie, die sich selbst versorgte. Eben jene musste widerum durch eine Barier geschützt werden. Vielleicht war dies die Lösung, die Arelis gesucht hatte. Da die Magie aus der Welt schwand, brauchten sie einen neuen Pfad. Aber um diesen zu betreten, mussten vorbereitungen getroffen werden.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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