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Thema: Erkundung der Festung

  1. #1
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Erkundung der Festung

    Einzelquest

    Teilnehmende NPc's:
    Ratax (Gardist) ->Red
    Godar (Gardist) ->Blue
    Kirtos (Gardist) ->Green
    Rutor (Gardist) ->SandyBrown


    (Jeder von ihnen hat einen Einhandskill von etwa 100 und einen Armbrustskill von 50)


    Artos machte sich mit seinen neuen Gefährten auf den Weg zur Steinfestung. Die Gardisten musterten ihn während des Marsches argwöhnisch, bis Kirtos ihn endlich fragte: Wie stark bist du eigentlich, wir würden nämlich gerne wissen mit wie viel Hilfe wir von dir rechnen können wenns mal gefährlich wird. Naja, ein so toller Kämpfer bin ich nicht gerade aber wenn ihr Hilfe braucht werde ich wenigstens versuchen euch zu helfen, also davonlaufen werd ich nicht.... Naja, das ist ja immerhin etwas, meinte Ratax, ein etwas missmutig dreinschauender Gardist.

    Mittlerweile waren sie nahe an das alte Bollwerk herangekommen und die Gardisten rieten Artos sich hinter ihnen zu halten. Dieser befolgte deren Befehl gerne, denn ganz wohl war ihm nicht zumute. Vorsichtig schlichen sie vorwärts, doch nichts rührte sich vor ihnen. Da gibts nichts gefährliches, es sei denn man hält diese Fleischwanzen für gefährlich.....scherzte Godar, doch seine Worte wurden schon bald Lügen gestraft, denn über den fünf Kundschaftern ertönte plötzlich ein merkwürdiges Geräusch. Achtung! Harpyen! Artos sah nach oben und tatsächlich: Etwa 10 Harpyen, genau konnte sie Artos nicht zählen, da sie so schnell herumkreisten, hatten sich aus der Festung in die Luft erhoben und schienen auf eine günstige Gelegenheit zu warten, die Menschen anzugreifen.
    Nehmt eure Armbrüste, wenn wir nichts unternehmen warten sie so lange bis wir einen Moment lang unachtsam sind und was dann mit uns passiert, könnt ihr euch denken!Feuer! Vier Armbrüste und ein Bogen gaben ihr tödlichen Geschosse frei und zwei der Harpyen stürzten tot zu Boden. Die Harpyen begannen aufgeregt zu schnattern und stürzten sich dann auf die Kundschafter. Kurz bevor sie diese erreichen konnten, gaben die Gardisten und Artos den nächsten Pfeil bzw. Bolzenhagel ab und weitere zwei Harpyen gingen zu Boden. Godar, Kirtos und Rutor nahmen ihre Schwerter in die Hand, Artos und Ratax behielten ihre Fernkampfwaffen und beschossen diejenigen Harpyen, die sich zu weit in die Lüfte erhoben. Dies war eine sehr gute Idee, da so die Harpyen nicht mehr vor den Schlägen der Gardisten zurückweichen konnten ohne von einem Pfeil oder einem Bolzen durchbohrt zu werden. Schon bald waren alle Harpyen getötet und sie konnten ohne schwerwiegende Verletzungen ihren Weg fortsetzen.

    Eine Zeitlang stellte sich ihnen nichts mehr in den Weg sodass sie ohne zu den Waffen greifen zu müssen den Eingang zur Festung erreichten. Sie wollten gerade hindurchgehen als Artos komisch aussehende Zacken in der Decke bemerkte. Er riss Kirtos, der gerade durch den Torbogen hindurchgehen wollte, zurück. He, was soll das? Spinnst du? Lass mich los! Artos zeigte ihm und den anderen gardisten die Zacken, die er bemerkt hatte und teilte ihnen seine Befürchtung mit, es könne sich um eine Falle handeln. Hmmm, vielleicht hast du recht, aber was können wir machen um es herauszufinden? Bei einem früheren Einsatz von mir, damals als ich noch auf dem Festland war, habe ich sowas schon mal gesehen...meistens werden solche Fallen durch auf den Fußboden ausgeübten Druck ausgelöst. Am besten wird es sein wir holen uns einen langen Ast und tasten den Boden ab. Alle waren mit seinem Vorschlag einverstanden und so fällten sie einfach ein kleines Bäumchen, das nur etwa zwanzig Meter neben dem Eingang stand und hämmerten mit dessen Stamm auf dem Fußboden herum. Als das Holz auf einen Pflasterstein, der etwas höher als die anderen lag, traf, fielen plötzlich von oben viele zugespitzte Eisenstäbe herab, die einen Menschen mühelos aufgespießt hätten.
    Puhh, danke, mann, du hast mir das Leben gerettet, du hast was gut bei mir., bedankte sich Kirtos bei Artos.
    Sie bahnten sich ihren Weg durch die fest im Boden feststeckenden Pfähle und standen nun in einer kleinen Eingangshalle, rechts und links säumten Bücherregale die Wände, doch was wirklich interessant war, war, dass die Lampen teilweise brannten. Hier scheint erst vor kurzem jemand gewesen zu sein. Wir sollten besser sehr vorsichtig sein...

    Sie bogen nach links ab und durchquerten einen sehr dunklen Raum. Natürlich hate niemand von ihnen daran gedacht eine Fackel mitzunehmen und so konnten sie nicht sehen was sich außer ihnen noch in dem Raum befand. Doch schon bald hörten sie es. Das charakteristische Geräusch von knackenden Knochen war zu vernehmen und was das bedeutete war allen klar: Skelette!
    Geändert von Krush Pak (5.9.05 um 12:51 Uhr)

  2. #2
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Plötzlich erhellte sich der Raum mit diffusem Licht und Artos und seine Begleiter konnten sehen, dass die Lage hoffnungslos war. Etwa 25 Skelette bevölkerten den Raum und gingen nun langsam auf die gardisten und Artos zu, die, an der Wand stehend, verzweifelt nach einem Ausweg suchten. Rutor fand einen, wenn auch unbeabsichtigt. Er kam mit seinem Ellbogen aus Versehen an einer Lampe an und plötzlich glitt hinter ihnen das Bücherregal zur Seite. Eine Stiege führte hinter ihnen hinauf und Artos und seine Gefährten begannen sogleich ihre Chance für eine Flucht zu nutzen. Die Skelette rannten nun so schnell sie konnten auf sie zu, doch nur zwei von ihnen schafften es hinter das Bücherregal bevor dieses wieder den Zugang blockierte und ein Skelett zerquetschte. Ratax und Godar machten die beiden Skelette, die es bis zu ihnen geschafft hatten, ohne größere Probleme nieder. Danach gingen sie immer weiter bergauf, bis die Stiege endlich aufhörte und in einen großen Saal mündete. Sie betraten diesen und sahen aus einem der Fester heraus. Wir müssen so ziemlich am höchsten Punkt der Festung angelangt sein, das sind mindestens hundert Meter bis zum Eingang.
    Ja, ihr seid bis hierher gekommen, dem höchsten Punkt meiner Behausung, doch zurück werdet ihr nicht mehr kommen.
    Die unangenehme und kalte Stimme kam von hinten und so drehten sich die Kundschafter um. War die Stimmung so schon nicht gut gewesen, war sie nun unter den Nullpunkt abgerutscht, denn was sie jetzt sahen, machte jede Hoffnung wieder aus der Festung herauszukommen zunichte. Hinter ihnen stand ein Dämon, zwar nicht gerade der größte seiner Art aber trotzdem ein Gegner, der für Artos und seine Gefährten unbesiegbar war. Dieser war scheinbar auch durch einen Geheimgang gekommen, denn hinter ihm war ein großes Loch in der wand und Artos konnte schwören, dass sich vorhin an dieser stelle noch ein Bücherregal befunden hatte. Kommt ja nicht auf die Idee vor mir zu fliehen, mein Reich wimmelt nur so von meinen Dienern und keiner von euch würde auch nur die geringste Chance haben zu entkommen. Sterbt lieber ehrenhaft im Kampf gegen mich.
    Kirtos allerdings schien etwas anderes vor zu haben, denn er schrie den anderen zu: Nichts wie weg hier!
    Plötzlich hielt er eine Spruchrolle in der Hand, murmelte ein paar Worte und ein blauer Ball erschien in seiner Hand. Worauf wartet ihr? Lauft! Seine Hand schleuderte den blauen Ball auf den verdutzt dreinschauenden Dämonen, der nicht ganz begriff was eigentlich los war. Plötzlich bildete sich um den Dämonen eine dicke Eisschicht, die aber wegen der enormen Hitze, die der Dämon ausstrahlte, schnell wieder zu schmelzen begann. Artos,Ratax,Godar und Rutor hatten nun auch verstanden was los war und wollten den selben Weg zurücklaufen, den sie gekommen waren, doch Kirtos, schrie: Nein, nicht da rein, das Bücherregal unten bekommen wir nicht mehr auf! Folgt mir! Er verschwand in dem Loch, durch das der Dämon gekommen war. Die anderen rannten ihm so schnell es ging hinterher. Hinter dem Eingang zum Geheimgang erstreckte sich ein langer Korridor, der, Innos sei Dank, leer von Skeletten, Zombies oder ähnlichem war. Danach führte eine Stiege hinab, doch schon hier erlebten die Jäger, die nun zu Gejagten geworden waren, eine böse Überraschung: Vor ihnen tauchte plötzlich eine Gruppe von Zombies auf. Bleibt nicht stehen um zu kämpfen! Wir müssen versuchen duchzubrechen!,rief Ratax den anderen zu, die das auch versuchten. Artos rannte einfach durch die Zombegruppe hindurch, wich deren Schlägen aus und, zu seiner verwunderung, schaffte es tatsächlich ohne Verwundung durch die losen Reihen der Zombies durchzubrechen. Godar, Kirtos und Ratax, schafften es ebenfalls, doch als Artos sich im Laufen umdrehte, um zu sehen wo Rutor geblieben war, sah er etwas schreckliches: Einer der Zombies hatte Rutor, der wie wild versuchte sich zu befreien, gepackt während ein anderer Zombie sich mit dessen Händen langsam Rutors Gesicht näherte. Neeeeiiiiiiinnnn! , schrie er noch ein letzte mal, dann stach ihm der Zombie seine Finger durch die Augen direkt ins Gehirn. Rutor gab noch ein letzte Röcheln von sich, dann sackte er tot zusammen. Angeekelt wandte Artos den Kopf wieder nach vorne und sah, dass die anderen schon einen großen Vorsprung hatten, den er unter Mobilisierung aller Kräfte aber wieder wettmachen konnte. Schon bald bemerkte er, dass auch Godar fehlte. Später erfuhr er, dass dieser von einem aus dem verborgenen zuschlagenden Skelett geköpft worden war.

    Hinter sich hörten sie das typische Geräusch eines Dämonen ertönen. Scheinbar ist er wieder aufgetaut! Ja, aber rede nicht so viel, lauf lieber! Genau das tat Artos auch und schon bald erreichten sie durch einen anderen Eingang als den, den sie vor, so schien es Artos, unendlich langer Zeit benutzt hatten, die Halle mit den Skeletten, welche sofort wieder auf die Fliehenden losgingen. Wieder versuchten diese ohne viel zu kämpfen durchzubrechen, doch wiederum gelang ihnen nur ein Teilerfolg, denn diesmal blieb Ratax auf der Strecke. Er wurde von Skeletten umzingelt und in seine Einzelteile zerlegt. Verdammt, jetzt sind wir nur noch zu zweit! Das schaffen wir nie!
    Artos sah es genauso aber er ersparte sich einen Kommentar, denn hinter ihnen liefen die Skelette hinterher, die schnell aufholten. Artos und Kirtos erreichten schließlich das Tor und sahen, dass die Pfähle, von wem auch immer, wieder montiert worden waren. Doch dadurch, dass sie nun wussten, durch welchen Pflasterstein der Mechanismus ausgelöst wurde, konnten sie hindurchlaufen ohne aufgespießt zu werden. Den Skeletten hinter ihnen ging es nicht so gut und so wurden einige von ihnen von den Eisenpfählen getroffen und zu Boden geworfen. Doch genügend andere Verfolger waren noch übrig. Artos und Kirtos hatten zwar wieder ein bisschen Vorsprung gewonnen, aber bis zu Lord Hagen würde es vermutlich nicht reichen. Sie versuchten es trotzdem, aber nach etwa fünfhundert Metern mussten sie sich wohl oder übel zum Kampf stellen. Die Lage war hoffnungslos, denn sie waren etwa fünf zu eins unterlegen, und sie bereiteten sich schon aufs Sterben vor, als plötzlich sechs Gardisten schnaufend aus dem Gebüsch neben ihnen brachen und in den Kampf eingriffen. Die Skelette, die offenbar nicht damit gerechnet hatten, dass ihre Beute plötzlich so schlagkräftige Unterstützung bekommen könnte, waren völlig überrascht und wurden von den Gardisten mit ein paar gezielten Schlägen ohne nennenswerte Gegenwehr ausgeschaltet.

    Wo kommt ihr denn her? Tharok hat uns geschickt, er hat gesagt, wir sollen uns die Beine vertreten, wenn er schon nicht von dem Tor wegkann....dann haben wir Fußgetrampel gehört und wollten einfach mal nachschauen was los war. Den Rest kennt ihr ja. Ein anderer Gardist fragte: Wart ihr nicht zu fünft wie ihr aufgebrochen seid? Was ist überhaupt passiert? Doch die beiden waren zu erschöpft um es den interessierten Gardisten zu erzählen.
    Sie schleppten sich noch zu Lord Hagen und erstatteten ihm Bericht. Danach legte sich Artos hin und schlief sofort ein..........

    Questende

  3. #3
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    passt schon novi....du musst nicht mit den LP geizen, aber raushaun musst du sie auch nicht

    4LP für sowas is eh sehr gut

    closed.

  4. #4
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    Ok, aufgrund einiger Unstimmigkeiten haben Milli und ich nochmal beraten und editen diese Bewertung.
    Alles weitere steht in den Verlautbarungen.

    Wegen geringer questerei, wir nennen das ab heute Miniquest) : -1 ein Punkt.

    Krush: 3 LP.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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