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Thema: Die Expedition

  1. #1
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Die Expedition

    Das wird ein Zweierquest von Arelis und Merydor.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  2. #2
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis und Merydor fieberten um die Wette.
    Waren dort vielleicht Schätze zu finden, die aus einer alten Kultur stammten?
    Waffen, Zauber oder eventuell noch viel interessantere Dinge?
    Als die beiden Männer die alten Steinstufen des Tempels hinauf stiegen, konnten ihre Augen garnicht genug Eindrücke sammeln.
    Alles bestand aus massivem Stein. Die Stufen waren lang, groß und breit. Das große Vordach des Tempels, wurde von Steinsäulen getragen, an denen schon die Zeit genagt hatte. Unbekannte und völlig fremde Fresken säumten die Bordüre und die Säulen. Vereinzelt hatten kleine Pflanzen, den Steinen getrotzt und sich mit jahrelanger Ausdauer, einen Platz zwischen ihnen gesichert.
    Der Stil der Ruinen erinnerte an die Mayatempel auf Khorinis. Auch wenn Arelis sie nie gesehen hatte, so kannte er sie doch von den Aufzeichnungen der Magier.
    Der Eingang war eine Steintür ohne Türblatt. Im Inneren war es dunkel und nur einzelne Lichstrahlen, bahnten sich einen Weg durch das verwitterte Dach.
    Die Orks müßen hier mal gekämpft haben, stellte Merydor fest und zeigte auf das große Skelett eines Orks. Hoffen wir das alle Orks so aussehen, die wir hier finden, grinste Arelis und entzündete zwei Fackeln. Eine davon reichte er Merydor und gemeinsam betraten sie eine alte Kultur.
    Der steinernde Boden der großen Halle, war staubig und verdreckt. Spinnenweben hingen verstaubt von der Decke und wehte geisterhaft im seichten Luftzug, welcher durch die Tür wehte. An die Wände waren große Bilder gezeichntet und gemeißelt, welche sich bis zur Decke erhoben und vereinzelt wuchsen Pilze, in den dunklen Ecken und Nischen. Ein alter Altar trohnte an der Stirnseite der Halle und die daneben stehenden Truhen waren aufgebrochen und leer.War nicht anders zu erwarten, bei diesem Banditenpack, stellte Arelis fest. Yepp, ich hätte ja auch mal reingeschaut, grinste Merydor. Aber so wie es aussieht, werden wir hier nicht mehr viel finden. Die Banditen haben ganze Arbeit geleistet.Das glaub ich nicht. Vatras hätte uns nicht geschickt, wenn hier nichts wäre. Das ist ein Tempel und Tempel haben Kammern, für Priester und Diener. Ich sehe hier aber nur eine Haupthalle ohne Räume!Du meinst Geheimtüren?Ich könnte es mir zumindest denken. Selbst wenn es nur ein Fluchtweg wäre, aber Tempel haben immer einen. Wäre möglich, das sie sich durch den Orkangriff verschanzt haben. Die beiden Männer suchten jeden Zentimeter des Tempels ab, doch fanden sie erst eine Spur, als sie hinter dem Altar standen. Da Merydors Augen, dass Suchen gewöhnt waren, vielen ihm zuerst, die Schleifspuren auf dem Boden auf. Etwas großes wurde hier ständig verschoben und schwer mußte es gewesen sein, da der mechanische Abrieb auf dem Steinboden deutlich zu sehen war.Bogenförmige Schleifspuren. Ich würde sagen, das hier die Tür ist, aber wo ist der Schalter?Gute Frage. Versuch mal den Fackelhalter zu bewegen! Der Jäger drehte den Fackelhalter nach links und plötzlich schwang langsam eine große Steintür auf, welche einen langen dunklen Gang freigab.
    Warum sind es eigentlich immer die Fackelhalterhalter oder Lampen?, fragte Merydor grinsend und hielt seine Fackel in den Gang. Auch er war aus Stein und modrige Luft, wehte ihnen entgegen. Arelis und der Jäger, betraten den Gang und stellten fest, das er viele Abzweigungen besass, welche in Kammer, Lager und in weitere Gänge führten.
    Arelis und Merydor drehten sich hastig um, als die Tür des Tempels, sich wieder verschloß.Verdammt, wer denkt denn schon an sowas? Kein Problem, da ist ein Fackelhalter, stellte Merydor fest und drehte ihn. Mit einem lauten metallischen Pling, brach der aber ab und die Tür regte sich kein bißchen.Ok, jetzt haben wir ein Problem.Wäre doch sonst auch zu einfach oder?, grinste Arelis. Stimmt, aber da du ja für deinen Scharfsinn so bekannt bist, holst du uns bestimmt hier raus, scherzte nun auch Merydor.Ein Tempel hat immer zwei Ausgänge. Die legten die Priester immer an, falls sich das Volk gegen sie wendete.Und ich dachte immer, ein Jäger lebt unsicher,scherzte Merydor und beide Männer lachten kurz auf.Genug Proviant haben wir ja. Also lass uns loslegen.
    Geändert von Novasecond (26.7.05 um 19:55 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  3. #3
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    Schon kurz nach dem Gespräch waren die beiden wieder in den Bann der alten Kultur gezogen worden. Zunächst befanden sie sich in einem großen Raum mit vier möglichen Gängen. Über den Gängen hingen riesige Steinskulpturen, die jeweils ein Tier darstellten. Merydor erkannte einen Ochsen, ein Schaf, ein Schwein und einen Wolf. Sowohl Arelis als auch Merydor hatten Probleme, Gemeinsamkeiten zu ziehen, denn irgendetwas mussten die Statuen ja dienen. Sicherlich würde man keinen Fluchtweg für die alten Templer und Priester derart ausschmücken. Arelis hatte wie erwartet als erster die Idee. Guck mal, bei Ochse,Schaf und Schwein handelt es sich alles um Nutztiere. Wir Menschen profitieren sehr von ihnen. Von Wölfen nicht? jaulte Merydor durch die Hallen, den hatte er sich nicht verkneifen können. Ich weiß, du würdest einem Schaf den Wolf vorziehen, wenn es um das Mittagessen geht.Arelis zwinkerte Merydor zu und beide gingen zielstrebig auf den Gang zu. Als sie ihn betraten, wehten ihnen mehrere kleine Fledermäuse entgegen, die bei Arelis fast zum Herzstillstand führten. Zu selten war er in alten Tempeln oder Krypten gewesen, das meiste hatte er nur in Bücher oder durch Erzählungen von Vatras erfahren.

    Der Gang wurde nun zunehmend enger und bald mussten sie hintereinandern gehen. Als Merydor den Sinn dieses Baues in Frage stellte, klärte ihn Arelis auf. Fluchtwege wurden so eng gebaut, um Verfolgern Probleme zu bereiten. Glaubst du, ein schwer gepanzerter Ork, sowieso schon mit riesigem Bauch, würde hier durch passen? Vergiss es! Merydor schmunzelte und ging weiter. Doch Arelis schien Recht zu haben, denn schon nach vielleicht zwanzig Metern wurde der Gang wieder breiter und sie kamen erneut an eine Gabelung. Aus einem der Gänge wehte ihnen ein heftiger Windzug entgegen, doch Licht war keines zu sehen. Trotzdem schlugen sie den Windtunnel ein und erreichten nach mehreren hundert Meter eine große Steintür, über der ein riesiges Loch klaffte. Dieses Loch musste irgendwo ins Tal führen, denn dem Geräusch nach zu urteilen war es direkt neben ihnen stürmisch am regnen. Merydor stämmte sich mit seiner ganzen Kraft gegen die Tür doch Arelis winkte ab. Da kommst du in zehn Jahren nicht durch. Versuch es lieber mal mit einem Seil, du hast doch sonst immer eins dabei. Merydor grinste und ärgerte sich im nächsten Moment, dass er nicht selber draufgekommen war. Schnaufend packte er das fast fünf Meter lange Seil, dass er erst vor geraumer Zeit am Marktplatz erstanden hatte, aus und versuchte mit der Schlinge einen Felsvorsprung knapp unter dem Loch zu erreichen. Erst nach Mehrfachem verwerfen erwischte er sein Ziel und kletterte vorsichtig herauf. Der Felsen war nicht sehr stabil, doch er hielt Merydor. Kraftaufwendend zog er sich herauf und kroch aus dem Loch. Sie waren tatsächlich draussen angekommen. Das Wetter hatte in kürzester Zeit umgeschlagen. So hatte, als sie den Tempel betreten hatten, die Sonne noch gescheint, doch nun ergoß sich Regen über das Land. Sofort wünschte sich Merydor zurück in den trockenen Tempel. Sekunden später kletterte auch Arelis aus dem Loch und sprang elegant herunter. Sogleich untersuchte er die umliegenden Felsen, was Merydor nicht ganz verstand. Die Tür konnte von innen nicht geöffnet werden, also müssen wir es von aussen versuchen. Mich interessieren die anderen Gänge, mit Sicherheit können wir noch so manchen Schatz entdecken. Merydor hatte verstanden und half beim Suchen. Tatsächlich wurden sie nach wenigen Minuten fündig und Arelis präsentierte einen Schalter in einer Niesche. Triumpfierend drückte er den Schalter nach unten und die Tür öffnete sich. Merydor betrat den Tempel erneut und musste feststellen, dass sie sein Seil vergessen hatten. Eilig rollte er zusammen und verstaute es wieder in seinem Rucksack. Vollkommen unerwartet schloss sich die Tür nach einiger Zeit wieder, doch Arelis war draußen geblieben. Schon nach einigen Sekunden blickte Merydor wieder dem Licht entgegen.

    So etwas sollte nicht noch einmal passieren. Komm mit! Arelis, der nicht sofort verstand, folgte Merydor etwas stutzig. Das Arelis nicht verstand, was Merydor vor hatte, stimmte diesen glücklich, dass erste mal hatte er Arelis im Ideen suchen geschlagen. Merydor versuchte einen großen Felsen zu heben, was aber nicht funktionierte. Erst mit der Hilfe von Arelis brachten sie den Felsen vor den Ausgang des Tempeles. Die Tür war erneut zugefallen und Arelis betätigte den Schalter. Zusammen rollten sie anschließend den Felsen auf die Höhe der Tür. Sie warteten einige Sekunden und stellten fest, dass der Plan funktioniert hatte. Die Tür fiel nun nicht mehr komplett zu, sondern ließ einen fast ein Meter breiten Spalt offen. Nun betraten sie die Gewölbe erneut und machten sich auf die Suche nach verborgenen Schätzen...

  4. #4
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    Ok, ich gebe zu, dass mich das überrascht hat.Ja du vergißt das wir Jäger sind. Falken sind auf dieser Insel fast ausgestorben. Aber in deiner Nähe ist immer einer. Der Name Falkenwind hat sich schneller rumgespochen, als ein Lauffeuer.Du meinst die Tage, als wir den Eremiten gesucht haben?Auch. Als wir dich gesucht haben, kannten dich schon einige vom Namen her. Als als der Falke mir dann den Weg gezeigt hatte, waren die anderen voll überzeugt.Naja, soviel habe ich nun auch nicht getan. Wenn ich ehrlich bin, eigentlich garnichts, was dem Lager oder den Jägern genuzt hätte.Aber du hast uns damals geholfen, ohne eine Belohnung zu kassieren und du bist schlau. Das wissen wir zu schätzen. Aber sag, was hat es mit diesem Falken auf sich? Arelis überlegte kurz und lehnte sich an die Steinwand der Kammer. Er und Merydor hatten sich zu einer Rast entschieden und in der Mitte einer Kammer, ein kleines Lagerfeuer, entfacht. Um sie herum standen alte Betten und Truhen und die Pause nutzten die Männer, um ihre Bäuche zu füllen und Beine zu erholen.
    Adanos rettete mir damals das Leben, begann Arelis überlegt.Als ich seinen Weg betrat, erlegte er mir eine Aufgabe auf. Diese Aufgabe war schwer und zeitgleich schenkte er mir...., ich weiß nicht genau was es ist, aber er schenkte mir den Ruf des Falken. Wenn ich nicht weiter weiß, oder eine Lösung suche, taucht auf einmal der Falke auf und weist mir den Weg.Also ist er ein Führer den Adanos dir schenkte?Das dachte ich Anfangs auch, aber er ist mehr. Tosh Karok zeigte mir, das er mein Totem ist. Eine Art Führer und geistiger Freund oder Bruder zu gleich. Das heisst, ihr seid geistig verbunden?Ich kann nicht mit ihm reden oder so. Er ist immer dann da, wenn ich Hilfe brauche.Wer ist diese Tosh Karok?Ein Orkschamane. Merydor verschluckte sich bei diesen Worten, an seinem Wasserschlauch und mußte kurz prusten. Ein Orkschamane hat dir den Falken als Totemtier gezeigt?Ja. Ohne diesen Ork, wäre ich dem Dunklen und dem Wahsinn verfallen! Beide Männer fiehlen in ein kurzes bedächtiges Schweigen und wechselten dann das Thema. Sie saßen noch einige Zeit um zu rasten, bis sie dann wieder aufbrachen.
    Wie die Männer erwartet hatten, waren die Kammer wirklich Schlafplätze und Lebensräume gewesen. Bis auf Möbelreste und verrottete Kleidung, gab es nicht wirklich etwas zu finden. Die Bücher waren durch Feuchtigkeit und Witterung, völlig zerstört. Vereinzelt fanden sie Schmuck, welcher aber durch den Zahn der Zeit, völlig wertlos geworden war. Der vierte Raum allerdings, führte in einen Treppenschacht. Stufen waren in den Felsen geschlagen, welche nach oben und unten führten.Ich schlage vor, das wir zuerst nach oben gehen, da finden wir bestimmt schneller ein Ende. Unten werden wohl mehr Gewölbe sein. Merydor nickte und stieg mit Arelis die Treppen, empor. Als sie die obere Ebene betraten, kamen sie in einen kurzen Gang. Links und rechts befanden sich zwei große Räume, welche besser ausgestattet waren. Das Rechte schien das Gemach des Hohepriesters gewesen zu sein, während das Linke den Leibwachen gehört haben mußte.
    Der dritte Raum war ein Große Halle mit einem runden Kuppeldach. Leuchtende Zeichen, waren in die Kuppel gelassen und die beiden Männer, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das sind Sternenbilder und da in der Mitte, sind die Tiere, dessen Skulpturen wir vorhin gesehen haben.Das sieht aus, als hätten sie sich mit der Himmelskunde beschäftigt.
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    Charakterstand Arelis

  5. #5
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    Ich muss gestehen, dass mich diese alte Kultur immer mehr fasziniert. Was sie schon vor so vielen Jahren alles fertig gebracht haben... Und fast alles wurde von den Orks zerstört... Einige Zeit bestaunten sie noch die leuchtenden Zeichen, die bei genauerem Hinsehen häufig leicht die Farbe wechselten. Magie? Ich denke, ja. Arelis und Merydor blickten sich kurz in die Gesichter bevor sie die Lichter zunächst alleine ließen und sich in den Raum des Hohepriesters aufmachten. Obwohl viele Jahren seid der letzten Benutzung dieses Raumes vergangen waren, strahlte er immer noch eine gewisse Majestätigkeit aus. An der linken Wand standen viele Regale, gespickt mit einigen uralten Büchern, an denen auch sicherlich Vatras Interesse hatte. Auf der rechten Seite stand in großes Bett über dem erneut einige Symbole aufleuchteten. Neben dem Bett entdeckte Merydor eine Truhe, verschlossen durch etliche Schlösser. Ich denke, dort werden wir Tagebücher und andere wichtige Aufzeichnungen finden. Wir sollten, wenn möglich, die Truhe später zu Vatras bringen. Er wird sie sicherlich öffnen können. Merydor nickte und schaute sich weiter um. Links von der Truhe stand ein großer Tisch mit dem sich Arelis befasste. Nach geraumer Zeit konnte er den Fund einer Landkarte vermelden, die das gesamte Tal zeigte. Gut, damit bleibt uns eine Menge Arbeit erspart. Arelis blickte kurz drauf und rollte die Karte anschließend zusammen. Nun verstaute er sie in Merydors Rucksack und widmete sich wieder dem Raum. Nach weiteren dreißig Minuten beendeten die beiden die Untersuchund des Raumes und machten sich an den Raum der Garde. Hier fanden sie neben einigen Truhen, die nur wenig enthielten, aber nichts von Bedeutung oder Interesse. So beschlossen die beiden, die Kellergewölbe zu untersuchen, denn sie hatten noch genügend Fackeln dabei. Vorsichtig stiegen die beiden die morsche Holztreppe hinunter bevor sie sich in einem Labyrinth von Gängen wiederfanden. Wer soll sich denn hier zurecht finden? Selbiges habe ich mich gerade auch gefragt. Schauen wir uns um... Zielstrebig schritt Arelis auf den linken Gang zu und Merydor folgte ihm mit einem Meter Abstand. Ein fauliger Geruch stieg auf, der durch weiter gehen immer stechender und ekeliger wurde. Jeder Atemzug wurde langsam aber sicher zur Qual, doch beide Abenteurer ließen sich nicht abschrecken. Schnell wurde den beiden aber klar, woher der Gestank kam. Nach zwanzig Metern erreichten sie eine Falltüre, ca. 1 Meter breit und lang. Hinunter führte eine Leiter, doch keiner der beiden zeigte wirklich Interesse, dem gestank noch weiter zu folgen. So blickte Arelis in die Kammer hinab und ließ sein Fackel in die Tiefe sinken. Im nächsten Moment wurde ihm schlecht und er übergab sich. Nichtwissend blickte auch Merydor in die Kammer, bevor auch in ihm Übelkeit auftrat. Die Kammer war voll mit Leichen, tausende von Fliegen und ein bläuliches Gas, dass sich über den Toten abgesetzt hatte. Nachdem sich Arelis erleichtert hatte, sprach er seine Vermutung aus. Dort haben sie wahrscheinlich alle Toten hineingelegt, denn das Gas lässt sie nicht verwesen. Sowas war früher eine Heiligkeit, wenn ein Kadaver auch nach 100 Jahren noch existierte. Nunja, sehr heilig Beide schmunzelten und verließen den Raum, nachdem sie die Falltüre verschlossen hatten. Im nächsten Moment kamen aber Fragen in Merydor auf. Warum war die Kammer nicht verschlossen? Arelis blickte ihn nachdenklich an. Keine Ahnung. Vielleicht haben sich dort einige Frauen und Kinder vor den Orks versteckt, als ihre Männer schon tot waren. Die Leiter ist lang und vielleicht haben sie es nicht mehr raus geschafft... geschwächt von Hunger und Durst. Die beiden verschoben die Gedanken zunächst und machten sich an die nächste Kammer...

  6. #6
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    Arelis schüttelte die Bilder der Leichengrube ab und konzentrierte sich wieder auf den Tempel. Die nächste Kammer war von einem großen Tor versperrt.
    Zunächst ergaben die Zeichen auf ihr keinen Sinn, doch Arelis wollte wissen, was sich hinter ihr verbarg.
    Drei viereckige Steine waren in dem Tor eingelassen, welche jeweils ein Zeichen trugen. Ein Ochse, ein Schaf und ein Wolf. Ein großes Symbol stellte eine Rüstung dar, welches von Schwertern umringt war.
    Tja, welcher von den drei öffnet die Tür? Sieht aus wie eine Rüstkammer! Zwei von den Schaltern sind bestimmt mit einer Falle gesichert. Aber welche? Das einzige was mir auffällt ist, das die Tiere schon im Eingang des Tempels zu sehen waren. Während Arelis versuchte, einen Sinn in den Zeichen zu finden, untersuchte Merydor die Wände und den Boden um das Tor herum.
    Anzeichen für Fallen, konnte er nicht finden, doch wollte er es auch nicht drauf ankommen lassen. Erfolglos setzte er sich neben Arelis auf den Boden und starrte auf das Steintor. Arelis saß schon seit einiger Zeit auf den Steinen des Bodens und suchte einen Zusammenhang.
    Wo ist da der Sinn? Zwei Nutztiere und ein Raubtier.Vielleicht stellt der Wolf eine Bedrohung dar, die man bekämpfen muß?Denke ich auch, aber das wäre zu einfach. Wenn sie eine Warnung darstellen, hätten sie auch ein gefährlicheres Tier nehmen können.
    Die Zeit verstrich unmerksam, doch Arelis lies nicht von diesem Rätsel ab. Lange starrte er auf das Steintor, welches wie eine grinsende Blockade vor ihm stand. Man hätte meinen können, das es seine Geheimnisse nicht preisgeben wollte und seelenruhig darauf wartete, seinem Gegner eine Falle um die Ohren hauen zu können.
    Merydor war schon kurz davor einzunicken, als Arelis plötzlich aufstand und das Tor näher betrachtete. Aufmerksam schüttelte der Jäger die Müdigkeit wieder ab und beobachtete ihn. Wie ist ein Wolf?Er ist ein Raubtier! Warum?JA aber wie verhält er sich?Er ist ein Rudeltier!Genau! Was wäre, wenn diese Tiere eine bedeutung für die Gesellschaftsform, gehabt hätten?Du meinst Essen und jagen?Nein, ich meine ein Kastensystem! Priesterkaste, Krieger und Bauern. Merydor verstand allmählich, was Arelis meinte und stand nun auch auf.
    Ein Ochse ist ein Zugtier. Kraft und Ausdauer. Es könnte die Priester darstellen, welche sich als Zugtiere sahen. Sie führten die Gesellschaft an und herrschten über sie.
    Dann steht das Schaf für die Bauern, weil die Gesellschaft von ihnen lebte. Essen, Weideland und Handwerk. Ohne das, geht eine Gesellschaft zu Grunde.
    Dann wären die Wölfe, die Kriegerkaste gewesen. Sie schützen die Gesellschaft, wie ein Wolf sein Rudel. Da sie mit Waffen und Gewalt vorgehen, sind sie für andere wie Raubtiere.Das ergibt Sinn. Dann würde auch das Zeichen der Rüstung einen Sinn ergeben. Aber bist du sicher?Nicht wirklich, aber was besseres fällt mir nicht ein.Dann drück den Wolf und lass uns hoffen, das es richtig ist. Beide Männer wußten, das eine tödlich Falle dahinter stecken konnte, doch war ihr Endeckerfieber, schon zu stark.
    Arelis legte vorsichtig die Hand an den Stein mit dem Wolfszeichen, als er plötzlich einen finsteren Blick auflegte und nach etwas hörte. Merydor hielt die Luft an und machte sich auf das schlimmste gefasst.Was ist? Hast du eine ausgelöst, fragte er nervös. Plötzlich grinste Arelis dreist,ich wollte es bloß ein bisschen dramatischer machen, lachte er. Du Idiot. Und ich dachte schon, wir wären tot, fluchte der Jäger.
    Gibs zu, du hättest dir fast in die Hose gemacht!, lachte Arelis.Mach jetz die Tür auf, du Sack, entgegnete Merydor mit einem lachenden maulen.
    Arelis drückte den Schalter und nach kurzer Zeit, öffnete sich das massive Steintor mit einem lauten grollen. Merydor und Arelis betraten tatsächlich eine Waffenkammer. Ein Paradies für jeden Forscher.
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    Charakterstand Arelis

  7. #7
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    Langsam traten Merydor und Arelis in die Waffenkammer ein. Es war ein riesiger Raum mit vielen Schränken und Regalen. Rechts mussten die Fernkampfwaffen und link die Nahkampfwaffen gelagert worden sein, Zeichen an der Wand zeigten dies. Zu Verwunderung der beiden waren die Waffenkammer aber leer geräumt und nur wenige Schilde oder Kettenpanzer waren liegen geblieben. Was meinst du, wo die Waffen sind? Haben die Banditen geplündert? Sicher nicht. Du solltest nicht vergessen, dass ein Orkangriff der Untergang dieser Stadt war. Vermutlich haben sie alle Rüstungen,Waffen Schilder ausgegeben, um wenigstens eine minimale Chance zu haben. Tja, Kinder und alte Männer bilden aber keine Krieger. Sie waren in Unterzahl und somit chancenlos. In Unterzahl? Wie kommst du darauf? Meinst du nicht, dass auch ein Jäger nur einen Hauch von geschichtlicher Bildung haben sollte? Arelis schmunzelte und die beiden untersuchten die wenigen verbliebenen Gegenstände.

    Der Boden war feucht und von der Decke tropften immer wieder kleine Wasserperlen, ein Zeichen, dass der Fels über der Decke nicht sonderlich dick war. Keiner der beiden Abenteurer ließ sich aber abschrecken und so öffneten sie behutsam Schrank für Schrank, um ja nichts zu zerstören. Nach einiger Zeit hatte Merydor etwas interessantes gefunden. In einem Schrank war ein langer, dunkelroter Kampfstab aus Holz, verziert mit eigenartigen Symbolen und Zeichen. Arelis trat neben Merydor und betrachtete den Bogen. Dunkelrotes Holz? Ich habe davon gehört, es soll so hart wie nichts anderes sein. Ein Schlag eines Schwertes soll es ohne geringste Kratzer überstehen. Das Holz war damals sehr selten, genau wie heute, es ist also ein sehr wertvolles Stück.
    Nimm du es, Stabkampf ist nicht mein Ding. Ich bleibe mal beim Bogen. Sicher? Komm mal mit, ich will dir etwas zeigen. Arelis schritt einige Meter nach links und Merydor folgte ihm. Der Wassermagier ließ seine Hände kurz in einem Schrank verschwinden und holte sie mit einer wunderschönen, schwarz-braunen Armbrust wieder raus. Vorsichtig legte er sie Merydor in die Hände, der sofort anfing, sie zu bestaunen. Sollst ja auch was aus diesem Tal behalten. Sie scheint magisch, die blau glühenden Ziffern unter der Armbrust bestätigen dies. Du solltest sie Vatras zur Untersuchng geben. Merydor nickte und legte sie sich über den Rücken. Dann widmete er sich wieder der alten Kultur. Sie fanden noch einige eigenartige Schilder, die einen großen Drachen eingebrannt hatten, doch diese waren zu schwer, um sie wirklich hinaus zu transportieren. Nun gut, dass sollte für heute reichen. Draussen wird es jetzt dunkel sein und auch wir brauchen ja mal Schlaf. Gehen wir zurück zu Vatras? Das Wassermagier solche Schlafmützen seien müssen...! Beide schmunzelten sich an und ließen die alte Kultur mit ihren Statuen alleine. Als sie bei Vatras eintrafen, mussten sie feststellen, dass dieser sie bereits erwartete. Was gibt es für neue Erkenntnisse? Wir haben eine mehr oder weniger geheime Kammer im Tempel entdeckt. Dort konnten wir ein Zimmer des Hohepriesters, seiner Garde, eine Leichenhalle und eine Waffenkammer entdecken. Wir haben einige Gegenstände dabei. Als Merydor bei dem Wort Leichenkammer laut aufgeschluckt hatte, bekam Arelis einen kleinen Lachanfall, zu ekelig waren die Errinnerungen. Die beiden legten die Armbrust und den Stab auf den Tisch und Vatras begutachtete sie sorgsam. Beides ist von großem Wert. Der Stab ist aus seltenem, bruchsicherem Holz und die Armbrust scheint etwas magisches zu haben. Ich werde sie gerne untersuchen. Merydor bedankte sich und beschloss, sich hinzulegen.
    Arelis tat es ihm gleich und so zog die Nacht über ihnen hinweg.
    Der Morgen brach für beide früh ein...

  8. #8
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    Arelis und Merydor waren ausgeruht und voller Tatendrang.
    Die Waffen, welche sie gefunden hatten, waren noch zur Untersuchung bei Vatras.
    Da noch einige Stellen, in den Gewölben zu finden waren, stiegen die beiden Männer wieder hinab.
    Zwar war die Leichengrube verschloßen, trotzdem machten die beiden einen Bogen um sie. Der dritte große Raum war vollkommen leer, doch die Männer liesen sich nicht entmutigen. So schritten sie in den vierten Raum, welcher einen weiteren Ausgang besass. Ein vermoderter Tisch und ein Stuhl, lagen an einer Wand und über der zweiten Tür, waren einige Symbole, welche nur schwer zu erkennen waren. Da sie für Arelis und Merydor keinen Sinn ergaben, betraten die Männer den Gang, als Arelis Merydor plötzlich festhielt. Der Jäger hatte Arelis überholen wollen, doch blieb er nun ruckartig stehen und schaute den Lehrling fragend an.
    Ich glaube ich habe jetzt ein verdammt übles Problem. Merydor folgte Falkenwinds blick nach unten und erkannte eine dünne Schnur, welche quer durch den Gang gespannt war. Arelis Bein berührte sie und ihre Spannung war kurz vor dem reissen.
    Nicht bewegen, befahl Merydor langsam und wich vorsichtig zurück. Arelis jedoch blieb regungslos stehen und schluckte schwer. Anscheinend sind hier Besucher unerwünscht. Das is interessant, aber erst müssen wir dich da weg bekommen!Was hast du vor?Ich bin zwar kein Dieb, aber eins weiß ich. Eine Falle steht entweder hinter oder vor dem Auslöser, erklärte Merydor und krahmte sein Seil hervor. Vorsichtig band er es Arelis um die Hüfte und stellte sich wieder in die Tür. Mit aller Kraft riss er Arelis zurück, welcher sich fallen lies und in der Tür landete. Mit einem lauten krachen fiehl ein Beil von der Decke, welches die volle breite des Ganges einnahm. Geschockt starrten beide in den Gang und betrachteten das riesige Beil. Ok, ab jetzt solten wir die Augen offen halten.
    Nach einer kurzen Pause, betraten sie wieder den Gang und achteten auf alles, was eine Falle sein könnte.So gut sie auch darauf achteten, als sie eine große Halle betraten, viel hinter ihnen eine massive Steinwand ein und machte jeglichen Rückweg unmöglich.Verdammt, das is übel, fluchte Arelis und starrte auf die Trümmer des Eingangs.
    Du hast dich doch ständig gefragt, wo die Tempeldienerinnen ihren Räume hatten, oder?Ja, warum?Na wenn du meinst das der zertrümmerte Eingang schon übel ist, dann dreh dich mal um!
    Arelis wich alle Farbe aus dem Gesicht, als er das Bild des Grauens sah.
    In der Mitte der Halle stand ein hohes Podest, mit einem Sarkophag darauf. Um ihn herum hatte man einen Graben angelegt, welcher mit Wasser gefüllt war. An seiner Oberfläche schwebte das bläuliche Gas, welches schon in der Leichengrube vorhanden war. Nur aus diesem Graben entsiegen sechs Frauen, welche leicht bekleidet waren. Auf den ersten Blick waren sie wohl recht attraktiv, doch dann sah man verfaulte Fleischwunden an ihren Körpern und sie hinkten langsam auf die beiden Männer zu. Scheisse, sind das etwa....,blieb es Arelis im Hals stecken. Zombies, ja.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  9. #9
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    Blitzschnell zog Merydor seinen Bogen während Arelis seine Spruchrollen hervorholte. Noch bevor die Zombies zum Angriff übergehen konnten, hatten ein Pfeil und ein Eispfeil zwei der Zombies ausgeschaltet und sie zurück in das blaue Gas geschickt. Die vier anderen Zombies hatten wie aus dem nichts plötzlich Schwerter in der Hand und die anfangs noch schönen Frauen verwandelten sich in grausame Bestien, befleckt mit Wunden. Ein weiterer Eispfeil erhellte den Raum und ein Zombie brach unter grausamen Geschrei zusammen. Zwei der Zombies hatten sich nun zu Arelis begeben, der im Nahkampf einfach machtlos war. Mit schnellen Schritten versuchte er, längst möglich auszuhalten und auf rettende Pfeilen von Seiten Merydors zu warten. Merydor hingegen hatte nach kleinen Schwierigkeiten relativ schnell seinen Gegner ausgeschaltet und orinentiere sich nun Richtung Arelis, der in großer Gefahr steckte. Ein Pfeil ging aus Merydors Bogen los, der sein Ziel zwar verfehlte, nicht aber die Wirkung. Verwirrt blickten sich beide Zombies um, als sie Merydor als den Schützen ausgemacht hatten. Blutrünstig schwebten sie auf ihn zu und warfen ihn zu Boden. Arelis jagte nun seinen dritten und letzten Eispfeil in die Gegner, denn nicht nur seine Spruchrollen sondern auch seine geistige Kraft war aufgebracht. Anschließend zog er sein Schwert erneut und versuchte den letzten Zombie entgültig zu töten. Nach einigen Sekunden hatten es Merydor und Arelis dann geschafft und blickten erschöpft in das Gas. Wie aus dem Nichts ertönten plötzlich laute Schreie, die von Sekunde von Sekunde lauter wurden. Genauso schnell, wie sie erschienen waren, verstummten sie plötzlich und hinterließen ein Piepen in den Ohren Merydors und Arelis.

    Nachdem sie sich von den Strapazen des Kampfes erholt hatten, kämpften sie sich weiter durch das Gewölbe. Ein dunkler, schwarzer Gang führte in ein durch Fackeln erleuchteten Raum, der vor Glanz strahlte. Sie mussten die Schatzkammer entdeckt haben, denn aus allen Ecken glänzten ihnen Schalen, Münzen, Teller oder Schatuellen entgegen, sei es aus Gold oder Silber. Fassungslos schrieten Arelis und Merydor auf und ab und begutachteten die wertvollen Schätze. Nachdem sie sich einig geworden waren, dass sie alles zunächst hinterlassen wollten, wie sie es vorgefunden hatten, machten sie sich wieder auf den Weg ins Obergeschoss, wo sie ja noch eine Truhe abholen mussten, von der sie Vatras bislang nichts erzählt hatten. Mit hohem Kraftaufwand schleppten sie die schwer gesicherte Truhe in etlichen Minuten zu Vatras. Dieser musterte sie kurz und nachdem er sich von Arelis aufklären gelassen hatte, was sie dort drin vermuteten, murmelte er einige Formeln und die Schlösser zersprangen zu Staub. Vorsichtig öffneten Arelis und Merydor die Truhe und wie erwartet blickten sie auf mehrere Bücher, Tagebücher.

    Gespannt nahm sich Merydor eines zur Brust und überflog die Seiten. Nach einiger Zeit hatte er die letzte Seite erreicht.

    Hier schreibt Mykril, Hohepriester des Volkes
    Sie haben uns umstellt. Unsere einst gewaltige Armee ist zu einigen wenigen Männern zusammengeschrumpft. Frauen und Kinder haben sich in anderen Höhlen und der Leichenkammer versteckt. Wir sind gefangen und werden den Orks in die Hände fallen. Helft uns!

    Hastig klappte Merydor das Buch zu, denn die letzten Worte wiesen nur noch Flüche über Orks auf. Verwirrt versuchte er, das gelesene zu vergessen und legte sich schlafen.

    Ihr seid Krieger des Königs und werdet den Willen befolgen. Kämpft und sterbet für euer Volk. Schützt Frauen und Kinder von den Bestien der Orks. Haltet Stand und geratet nicht in Vergessenheit!

    Schweißgebadet erwachte Merydor und blickte sich um. Es war finstere Nacht und er befand sich neben seinem Bett nahe des Tempels. Neben ihm schlief Arelis mehr oder weniger geruhsam. Merydor hatte mal wieder geträumt, wie schon so oft, wenn er schockierendes gelesen hatte. Erneut schlug er die Augen zu und träumte diesmal schöner...
    Geändert von Sir_Conan (28.7.05 um 11:58 Uhr)

  10. #10
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    So ließ es sich wunderbar leben. eine bequeme Steinbank, warmes Wetter und ein gefüllter Magen. Arelis und Merydor ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen, während die Magier ihrer Arbeit nachgingen.
    Vatras war bereits am Ende mit seinen Forschungen an den Waffen und gab sie den Findern zurück.
    Das sind zwei grandiose Funde. Selten und wertvoll. Die Armbrust ist wirklich magisch und treffsicherer. Ihr Schaden ist immens. Der Kampfstab ist nicht magisch, dafür aber aus dem seltenen Rotholz. Die Härte dieses Holzes ist so groß, das selbst eine Orkaxt, nur einen Kratzer hinterläßt. Mich verwundert es, das die Handwerker es damals schon bearbeiten konnten.Wir dürfen sie behalten?Natürlich. Ihr habt sie ja auch gefunden.Ich danke dir Meister.Auch ich danke euch.Desweiteren, bekommt jeder von euch, 250 Goldmünzen. Euer Anteil und eure Belohnung.
    Arelis und Merydor waren erfreut über diese Summe und nahmen ihre Waffen entgegen.*
    Als Vatras sich wieder entfernte, saßen die beiden Männer noch eine Zeit lang in der Sonne.Ok, das hat sich gelohnt. Was machen wir jetzt?


    *Merydor erhält magische Armbrust (Amrbrustskill +5/Schaden 80)
    *Arelis erhält verzierten Kampfstab aus Rotholz
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  11. #11
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Questende

    Kugel kannst bewerten

    @ Conan
    Meine letzte Idee war Quatsch, deswegen habe ich dicht gemacht.
    Biste zu weiteren Schandtaten bereit?^^
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  12. #12
    Lebt noch. Benutzerbild von kugel
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    also..erstmal sorry das es ein wenig gedauert hat..

    zum quest:

    wen man ihn mit eurem vorherigen quest vergleicht...joah,der andere war besser,und auch ein wenig länger.

    trotzdem,kein schlechter quest..

    bekommt beide 5 LP.

  13. #13
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