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Thema: Die Jungfernfahrt

  1. #1
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Die Jungfernfahrt

    Artos stand an Bord der Nagfar, wie er das Schiff genannt hatte, und schaute aufs Meer hinaus. Kleine Wellen mit in der Sonne glänzenden Schaumkronen rollten landwärts und ein paar neugierige Möwen flatterten um die Galeere herum. Keine Wolke war am Himmel zu sehen, was Artos Zuversicht für die bevorstehende Jungfernfahrt der Nagfar, bei der sie auf Lord Hagens Befehl einfach nur die Insel umsegeln sollten, gab.

    In den letzten Tagen hatte die Galeere noch den letzten Schliff bekommen, sie war neu gestrichen worden und sogar eine Galionsfigur war am Bug montiert worden. Auch der Proviant war schon an Bord und so war eigentlich alles bereit zum Ablegen. Das einzige was Artos noch fehlte waren Männer. Es hatten sich zwar etwa 30 junge Männer des Jägerlagers freiwillig als Matrosen gemeldet aber Artos musste damit rechnen, dass sie von Piraten oder Orks angegriffen werden könnten. Da die Matrosen nicht sehr erfahren im Umgang mit Waffen waren brauchte Artos unbedingt noch ein paar starke Kämpfer. Ein anderer Grund, der Artos dazu veranlasste noch nicht fortzusegeln war, dass Tharok noch immer keine Sehne für die Balliste gebracht hatte und so das einzige Geschütz des Schiffes unbrauchbar war.

    Artos beschloss also noch eine Zeit lang auf Tharok und etwaige andere Leute zu warten, die Interesse an einer Segeltour hatten.

    //Wer mitfahren will schreibt hier rein wie er zur Galeere kommt

  2. #2
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Und so kamen die drei Krieger im Jägerlager an . Bis auf kleinere Angreifer wie Riesenratten und Wölfe ,war der lange Marsch innerhalb von zwei Tagen vollbracht . Sie hatten sich viel zu erzählen gehabt .

    Als sie an den Jägerlager Hafendocks ankamen ,erblickten sie sofort die prachtvolle Galeere . Mehrere Menschen standen bei ihr . Fenris erkannte den beauftragten des Plateaulagers . Sein Name war Artos ,sofern sich Fenris richtig erinnerte . Also ging er mit seinen beiden Wegbegleitern zu ihm hinüber .

    Als Artos Fenris schon aus einiger Entfernung sah ,kam er auf die Gruppe zu und begrüßte sie freundlich .

    Du kommst gerade recht . Fenris ,wenn ich mich recht erinnere . Wir brauchen noch einige kampfstarke Männer auf dem Schiff .
    Kein problem ich kam extra um auf dem neusten Stand zu bleiben .Hast du noch Platz für einen Kadetten und einen Neuling ?
    Na sicherlich .
    Es ist lediglich eine Inselumrundung geplant ,aber man weiß ja nie ...naja kommt an Bord Männer ...


    ...

  3. #3
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    Auch Tharok kam endlich im Jägerlager an. Ungefähr einen Monat später als geplant, weil er zwischenzeitlich an der Nordfront gedient hatte und dann von Tanis in die Taverne gezogen worden war.
    Irgendwie war Tharok froh, sich endlich von der Last der Sehne befreien zu können. Hoch über den Palisaden des Lagers ragte ein Mast mit einer weißen Flagge in den Himmel. "Die warten sicher schon auf mich!", dachte sich Tharok und beeilte sich in den Hafen zu gelangen.

    "Da bist du ja!", begrüßte Artos Tharok. "Ich wurde äh ehm...aufgehalten....", redete sich Tharok heraus, "Ich werde jetzt mal das Bordgeschütz instand setzen, dann sehen wir weiter!" "Alles klar, bis nachher!", sagte Artos, der wohl noch auf weitere Männer wartete und Tharok betrat das Schiff und ging zum Vordeck, wo die Ballista stand. Tharok bemerkte, dass er nasse Füsse hatte und dachte sich, dass wohl das Deck noch einmal gewaschen worden war. Die Götter schienen ihm wohlgesonnen zu sein, denn das Wasser lief durch ein rundes Speigatt ab und behinderte Tharok nicht.

    Dieser schraubte die Sehnenhalterung auf, löste die Arretierung der Spannstangen, und klappte sie an den Repetiermechanismus. Jetzt legte er die Sehne ein, schob die Spannstangenbolzen durch die Stahlösen und befestigte so die Sehne an den Spannstangen. Die erste Spannstange ließ sich noch problemlos arretieren, doch bei der Zweiten war Muskelkraft gefragt.

    Da viele Arbeiter nichts zu tun hatten, befahl Tharok ihnen, ihm zu helfen. Nach einer halben Stunde anstrengenstem Herumziehen und Drücken war endlich auch die zweite Spannstange in Position und arretiert. Vormals waren sie leicht gebogen gewesen, jetzt konnte man schon eine stärkere Biegung feststellen. Tharok bedankte sich bei den Arbeitern für ihre Mithilfe und ölte mit Moleratfett die letzten Teile der hochtechnischen Ballista. Irgendwie faszinierte ihn das Gerät und er beschloss, einen Probeschuss zu machen. Am Achterdeck stand eine Kiste mit Bolzen, die Tharok zur Ballista schleppte. Er legte einen Bolzen in das Magazin, spannte die Sehne, repetierte und zog den Abzug. Mit einem Zischen zog der Bolzen kerzengerade ab und fiel erst nach vielen Metern ins Wasser.

    Tharok war zufrieden. Immerhin die Bewaffnung funktionierte schon.

    //mili´s here!//

  4. #4
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Der Einfachheit wegen bekommt Gortis die Farbe Navy

    Artos’ Warten hatte sich ausgezahlt, denn vier weitere Männer waren angekommen um die Besatzung zu verstärken. Einer davon war Tharok, der die schon lange erwartete Ballistensehne mitgebracht und eingebaut hatte. Die anderen kannte Artos nicht näher doch sie wurden ihm von Tharok als Fenris, Marco und Nevrek vorgestellt. Nun hatte Artos auch einige kampferprobte Männer an Bord und so bereitete sich alles vor um abzulegen. Doch bevor der Anker eingezogen wurde erkannte Artos dass er etwas von elementarer Wichtigkeit vergessen hatte: Wer sollte das Schiff steuern? Er besaß keine Fähigkeiten im Steuern von Galeeren und auch die Neuankömmlinge schüttelten auf die Frage ob einer von ihnen navigieren oder das Schiff steuern könne nur den Kopf. Artos dachte schon an die Vorwürfe, die ihm alle möglichen Leute, allen voran Lord Hagen, wegen seiner versäumten Pflicht machen würden, da sprach ihn plötzlich einer der Matrosen an. Ich glaube ich könnte mit der Nagfar umgehen, ich bin früher, bevor es mich auf diese Insel hier verschlagen hat, Bootmannsmaat auf einem königlichen Kriegschiff gewesen. Artos’ besorgte Miene wich einem Ausdruck von Erleichterung und Freude. Sehr gut, ab sofort bist du der Kapitän der Nagfar! Der frischgebackene Kapitän wollte sofort davoneilen, doch Artos hielt ihn auf, da er bemerkt hatte, dass er wieder etwas vergessen hatte. Wie heißt du eigentlich?, fragte er den ehemaligen Bootsmannsmaat. Gortis!, rief ihm dieser zu und eilte auf das Achterdeck um von dort aus den Befehl über das Schiff zu übernehmen. Ich hoffe der versteht wirklich was davon, raunte Artos Tharok zu. Dieser nickte ernst, da ihm ebenso wie Artos bewusst war, dass sie, wenn Gortis ein Aufschneider sein sollte, verloren waren wenn sie in ein Gefecht oder in einen Sturm geraten würden. Der Mann namens Fenris ging auf Artos zu und fragte ihn, ob sie jetzt endlich ablegen würden. Artos ging noch mal in Gedanken seine Checkliste durch aber er konnte nichts entdecken, was er vergessen hatte. Deswegen sagte er schließlich zu dem schon ungeduldig werdenden Fenris: Ja, wir werden unverzüglich aufbrechen. Ausgezeichnet, antwortete Fenris, der es scheinbar gar nicht mehr erwarten konnte endlich zur See zu fahren.

    Artos ging zu Gortis auf das Achterdeck hinauf und bat ihn das Ablegemanöver zu beginnen. Gortis schrie ein paar Befehle, an deren Lautstärke man merkte, dass er Seemann war, worauf vier Matrosen begannen mittels einer großen Winde den Anker hinaufzuziehen. Gleichzeitig wurde der Laufsteg entfernt und ein kleines Ruderboot, das Artos als Beiboot von einem hiesigen Fischer gekauft hatte, zu Wasser gelassen. Dieses wurde mit einem Seil mit dem Bug der Nagfar befestigt. Als Artos Gortis nach dem Grund dieser Aktion fragte erklärte ihm Gortis: Wir können nicht einfach mitten im Hafen Segel setzen, das Risiko die Molenwand zu rammen wäre viel zu groß, selbst wenn wir mit dem Bug zum Meer hin liegen würden, was aber nicht der Fall ist. Das Boot muss uns erst einmal ein paar hundert Meter aufs Meer hinausziehen, damit wir es wagen können die Segel zu setzen. Artos verstand und störte Gortis nicht mehr. Das Boot wurde von 6 Matrosen bemannt, die sich ordentlich anstrengen mussten, um die große Galeere mit ihrer Muskelkraft zu bewegen. Doch nach etwa einer halben Stunde beschloss Gortis, dass sie nun weit genug vom Hafen weg seien. Das Beiboot wurde eingeholt und an Deck befestigt. Während dies geschah befahl Gortis ein paar Matrosen in die Wanten zu steigen und die Segel zu setzen. Die ungeübte Besatzung brauchte selbstverständlich etwas länger als die königlichen Elitebesatzungen, an die der Kapitän gewohnt war, und so schrie er die Männer so lange an, bis ihm schließlich die Luft ausging. Nun verstand Artos warum gesagt wurde, dass Seemänner eine sehr raue Umgangssprache haben, denn mehr als die Hälfte der Schimpfworte mit denen Gortis die völlig überforderten Männer bedachte, waren ihm gänzlich unbekannt und das mochte was heißen. Nach etwa einer viertel Stunde Arbeit, bei der einem Matrosen wegen der schwindelerregenden Höhe, in der er arbeitete, schlecht geworden war und er darauf das frisch gereinigte Deck durch seinen Mageninhalt verdreckte, waren die Segel endlich mehr oder weniger ordnungsmäßig gesetzt und die Nagfar segelte mit einer leichten Brise im Rücken der untergehenden Sonne entgegen.

    Am späten Abend, als Gortis, Fenris, Marco, Nevrek, Tharok und Artos in der ehemaligen Kajüte des orkischen Kriegsherrn, der den Befehl über dieses Schiff innehatte, zu Abend aßen äußerte Gortis eine Bitte. Ihr habt ja gesehen wie schlecht die Besatzung ist, im Falle eines Kampfes oder eines Sturmes wissen die ja gar nicht was sie zu tun haben. Lasst mir drei Tage um die Matrosen einmal ein bisschen zu unterweisen, ansonsten kann ich nicht für die Sicherheit der Nagfar garantieren. Du brauchst uns nicht zu bitten, schließlich bist du der Kapitän, entgegnete Artos. Das ist ja die nächste große Frage, warf Nevrek ein, wie wird die Befehlsgewalt aufgeteilt? Nach kurzer Beratung gelangten sie zu diesem Beschluss: Gortis bekam den Oberbefehl über alle Belange der Schiffsführung, für schwerwiegende Entschlüsse aber hatte jeder der anderen jeweils eine Stimme, die er abgeben konnte. Nach dem Abendessen gingen alle zu Bett und freuten sich auf den nächsten Tag.

    Doch die Matrosen hatten sich zu früh gefreut, denn die nächsten 3 Tage waren sicherlich die härtesten ihres Lebens. Gortis nahm sie so hart ran, dass drei Matrosen während dem Training zusammenbrachen. Doch so anstrengend die Sache auch war so lohnend war sie. Am Ende des dritten Tages sagte Gortis stolz zu Artos: Die Jungs haben zwar jetzt den schlimmsten Muskelkater den sie je haben werden, aber man kann sich jetzt auf sie verlassen. Viel besser waren die königlichen Truppen auch nicht. Artos dankte ihm für die mühevollen Stunden, die er mit dem Ausbilden der Matrosen verbracht hatte. Doch die Matrosen waren nicht die einzigen gewesen, die etwas gelernt hatten, denn Tharok, Artos und seine neugewonnenen Freunde durften sich mit der Schiffsführung abwechseln und waren deshalb jetzt in der Lage im Notfall das Kommando über die Nagfar zu übernehmen, obwohl sie Gortis noch um vieles nachstanden. Auch im Umgang mit der Balliste hatten sie sich geübt und Tharok, der mehr Zeit mit ihr verbracht hatte als die anderen zusammen, war jetzt in der Lage über eine Entfernung von etwa 200 Metern gezielt eines der Meersungeheuer, die sie auf ihrer Fahrt hin und wieder sahen, mit einem gezielten Schuss zu erlegen. Die Biester sahen zwar scheußlich aus aber sie schmeckten umso besser, vor allem wenn man sonst nur Dörrfleisch und Schiffszwieback zum Essen hatte.

    Als es dämmerte waren alle unglaublich müde und gingen früh zu Bett in dem Wissen, dass sie am nächsten Morgen ihre Fahrt vortsetzen würden. Artos, der sich mittlerweile an das Knarren der Bretter und an das Rauschen des Meeres gewöhnt hatte, schlief schon bald ein und freute sich schon auf den nächsten Tag.

  5. #5
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    //Ich poste . Jetzt bringen wir mal wieder Schwung in den Laden . Nur wegen dem Confed Cup kann ich ja hier nicht alles untergehen lassen //


    Fenris lauschte den Geräuschen des Meeres . Einige Möwen gaben ihre lauten ,gellenden Schreie von sich und das Wasser wurde von dem Schiff wahrlich zerschnitten und platschte mit einem einschläfernden Geräusch zur Seite weg .
    Sie hatten sich nicht allzu weit von der Küste entfernt ,um besser navigieren zu können und natürlich auch ,weil sie sehen wollten was sich am Festland abspielte .(in welche Richtung fahren wir gleich um die Insel ? )
    Da der Wind nicht wirklich stark blies kamen sie nur zaghaft voran . Fenris jedoch hatte nichts dagegen . Er lehnte gedankenversunken an dem großen Mastfuss und blickte hinauf in den blauen ,wolkenfreien Himmel an dem die strahlende Sonne prangte .
    Tharok schien sein Element gefunden zu haben . Er stand fröhlich an der Reling und blickte hinaus gen Horizont . Meistens stand er jedoch an der Balliste und versuchte einen großen Fang zu landen .

    Gortis steuerte das Boot derweil sicher ,auf geradem Kurs . Er war eher der ruhigere Typ und passte gut zu Artos ,der sich ebenfalls schweigsam verhielt .
    Marco und Nevrek standen zusammen auf Deck und unterhielten sich über ihr erstes gemeinsames Abenteuer . Fenris richtete sich langsam auf und ging zu den beiden hinüber .

    Wie gefällt euch die Fahrt Männer ?
    Ich kann mich nicht beklagen ...
    Stimmt ,warum auch . Das Wetter ist schön und es gab noch keinen Zwischenfall
    Da hast du Recht ,aber freu dich nie zu früh meinte Fenris und schmunzelte .
    Du klingst fast so als wäre es dir zu ruhig meinte Marco und lachte .
    Mag schon sein ...sagte Fenris und ging zum Steuer hinauf . Gortis stand dort und hatte das Holzrad fest in seinen Händen .
    Artos stand ebenfalls neben ihm .

    Guten Tag Fenris . Wirklich ein schöner Tag nicht wahr ?meinte Artos .
    Windstill ...
    Nunja ich kann mich auch nicht beschweren aber eigentlich wollte ich dich etwas fragen Artos .
    Nur zu ...
    Habt ihr vielleicht Bücher an Bord ? Etwas zum Lesen würde mir sehr zusagen .
    Ich schaue einmal was ich für dich tun kann . Unten im Laderaum könnte etwas sein . Ich bringe es dir ,wenn ich etwas finde .sagte Artos freundlich .
    Fenris bedankte sich und verließ den Steuerplatz ,um sich zu Tharok zu gesellen ,der immernoch an der Reling verweilte ...


    //Ich wollte noch keine Action bringen Ist grad so gemütlich ^^//
    Geändert von Galaxydefender (18.6.05 um 12:14 Uhr)

  6. #6
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Es war tief in der Nacht. Artos lag wach in seinem Bett und dachte über den vergangenen Tag nach. Sie hatten das Kap im Süden des Jägerlagers umrundet und nun segelten sie in Richtung des Banditenlagers. Artos’ Lider wurden schwer und fielen zu und nach ein paar Minuten döste Artos ein obwohl es unter Deck furchtbar stickig und heiß war.

    Doch sein Schlaf währte nur kurz, denn schon bald wurde er durch das Läuten der Alarmglocke geweckt. Artos sprang sofort aus dem Bett und eilte sogleich in Richtung Deck, wobei er mit Tharok, der offenbar noch immer ein bisschen berauscht vom vorigen Abend war, zusammenstieß. Sie fielen beide zu Boden und im Dunkeln stürzte der ebenfalls auf Deck eilende Fenris über sie. Bevor sie sich wieder aufrappeln konnten öffnete sich die Tür und Marco schaute hinein. Was soll denn das, wir hier im Freien sind alle schon gefechtsbereit und ihr legt euch hier mitten im Gang einfach schlafen! Halt’s Maul, helf uns lieber auf! , fuhr ihn Fenris an, worauf Marco den drei am Boden liegenden Männern wieder auf die Beine half. Danke, was ist hier eigentlich los? Der Ausguck hat etwas im Wasser gesehen und Schreie gehört. Ein Schiff? , fragte Artos. Das wissen wir nicht aber wir können nicht ausschließen dass es ein uns feindlich gesinntes Schiff ist. Gortis hat das Schiff auf jedenfall erstmal klar zum Gefecht machen lassen, doch jetzt kommt, wir brauchen Tharok bei der Galeere und Gortis hat nach dir geschickt, Artos!

    Also rannten sie an Deck, auf dem es stockdunkel war. Sie mussten erst einmal stehen bleiben bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Als Artos wieder einigermaßen gut sehen konnte sah er, dass die gesamte Besatzung an Deck war, dass Bögen gespannt wurden und dass Armbrustschützen in die Masten geklettert waren. Gortis war wie es sich gehörte auf dem Achterdeck am Steuerrad. Artos eilte zu ihm hin und fragte was er von ihm wolle. Übernimm das Steuer, ich werde für Licht sorgen! ,sagte dieser zu dem verblüfften Artos und ließ ihn am Steuer alleine. Artos fragte sich wie Gortis für Licht sorgen wollte. Er sah Gortis zum Bug eilen, doch bald verlor er ihn wegen der allgegenwärtien Dunkelheit aus den Augen. Angespannt versuchte er bis zum Bug zu sehen, da er neugierig darauf war, was Gortis vorhatte. Plötzlich wurde er von einem aus dem Nichts auftauchenden gleißenden Licht gebendet. Artos rieb sich die Augen. Als er sie wieder aufmachte sah er was geschehen war: Gortis hatte einen Lichtzauber gewirkt. Nun konnte man etwa 500 Meter weit sehen und nach einigen Sekunden hörte Artos den Mann im Ausguck schreien: Da sind Menschen und Trümmer im Wasser! Etwa einen dreiviertel Kilometer entfernt direkt vor uns!

    Gortis gab sogleich seine Befehle. Das Beiboot wurde zu Wasser gelassen und Gortis, dem das Licht folgte, stieg zusammen mit Tharok, Fenris, Marco und Tharok hinein. Artos, der nun den Befehl über das Schiff innehatte ließ die Segel bergen und wartete gespannt auf die Rückkehr seiner Kameraden, die sich mit dem Boot rasch von der Nagfar entfernten. Nach ein paar Minuten war nur noch das Licht in der Ferne zu sehen, das nach einiger Zeit erlosch. Nach einer Stunde war das Boot immer noch nicht zurückgekehrt und Artos begann sich langsam Sorgen um seine Kameraden zu machen. Er wollte gerade Befehl geben die Segel zu setzen um zum letzten bekannten Aufenthaltsortes des Beibootes zu segeln als er deutlich Rufe von backbord vernahm: Wo seid ihr?? Wenn ihr mich hören könnt dann schreit zurück!! Artos beantwortete sogleich die Rufe und schon ein paar Minuten später fand die Bootbesatzung zur Nagfar zurück.

    Was ist passiert? , fragte Artos als Tharok als Erster an Bord kletterte. Das Licht ist ausgegangen und Gortis hat nicht mehr die geistige Kraft gehabt ein neues herbeizurufen. Und in der Finsternis haben wir das Schiff nicht mehr gefunden. Den Rest wirst du schon noch sehen. Halt da oben keine Volksreden, lass uns lieber an Bord, Jüngchen! , sagte jemand aus dem Boot. Artos war sich sicher dass er diese Stimme noch nie zuvor vernommen hatte. Ein paar Augenblicke später erkannte Artos, dass er sich nicht geirrt hatte, denn etwa 10 ihm völlig unbekannte Menschen kletterten aus dem völlig überfüllten Boot. Sie waren bis auf die Knochen durchnässt und ein paar von ihnen sahen so aus als wären sie halb erfroren, deshalb schickte Artos einen Matrosen in die Vorratskammer um für die Männer Rum zu holen.

    Als diese versorgt waren fragte Artos sie: Wer seid ihr und warum treibt ihr im Wasser herum? Wir sind Leute aus dem banditenlager und wir… Plötzlich richteten sich mehrere Schwerter auf sie. Lasst sie erst einmal ausreden, sie können keinen Schaden anrichten, sie haben noch nicht einmal Waffen! ,tadelte Artos die Männer. Danke, also wie gesagt, wir sind Männer aus dem Banditenlager, aber vor etwa zwei Monaten haben uns die Orks in der Wildnis gefangen genommen und uns auf eine Galeere geschickt. Dort haben wir bis gestern gerudert. Der Bandit holte tief Luft und nahm einen tiefen Schluck Rum. Und dann?, fragte Artos ungeduldig. Dann tauchte plötzlich ein Schiff aus einer kleinen Bucht in unserem Rücken auf und begann uns ohne Vorwarnung mit seinen Kanonen zu beschießen. Bevor wir uns zur Wehr setzen konnten begann die Orkgaleere schon unterzugehen. Wir waren die einzigen von den Gefangenen, die sich befreien konnten, die anderen sind alle im Schiff ertrunken. Als die Galeere untergegangen war schossen die Menschen von dem fremden Schiff alle im Wasser schwimmenden Orks ab und fischten uns aus dem Wasser. Das waren komische Kerle kann ich euch sagen. Piraten haben sie sich genannt, ich habe gar nicht gewusst, dass es hier solche Kerle gibt. Sie haben uns gefragt ob wir etwas wertvolles bei uns hätten und als sie bemerkten, dass wir nichts besaßen warfen sie uns einfach wieder ins Wasser! Doch bevor sie mich von Bord warfen hörte ich noch den Kapitän des Schiffes sagen, dass das ein Fehlschlag war und dass sie lieber auf neue Opfer warten würden, aber diesmal nur auf Schiffe von Menschen, weil sich Orkgaleeren nicht rentieren.

    Nun wusste Artos, dass sie aufpasse mussten, denn irgendwo in den Gewässern dieser Insel lauerte ein Gegner auf sie, der ihnen waffentechnisch meilenweit überlegen war.
    Deswegen wurden die Nachtwachen verdoppelt und Artos nahm sich vor am nächsten Tag ein paar Gefechtsübungen durchzuführen, doch für heute reichte es ihm und so legte er sich schlafen, obwohl man bereits den ersten Schein der aufgehenden Sonne sehen konnte. Die Entscheidung darüber, was mit den Banditen geschehen sollte vertagten sie bis zu Mittag.

  7. #7
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    Fenris spähte hinaus in die Nacht . Er war ein Stück weit den Masten hinauf geklettert,um vielleicht etwas entdecken zu können ,doch im Moment war noch kein Segel in Sicht . Als Fenris ein Blick auf Deck warf sah er die Banditen .
    Sie hockten gemeinsam auf den Planken und sagten keinen Ton . Niemand sagte etwas oder gab einen Laut von sich . Auch hatte Gortis die Lichter an Bord löschen lassen ,um nicht erkannt zu werden. Nur das Licht des Mondes ,der vom klaren Himmel herabschien , ließ die Besatzung noch etwas erkennen .

    Piraten ,dachte Fenris . Von Piraten in dieser Gegend hatte er noch nie etwas gehört . Auf der Insel wurde noch nie Meldung von diesen Leuten gemacht . Geschichten von Piraten kannte er nur aus seiner Vergangenheit .

    ...

    Als am nächsten Morgen die Sonne aufging war noch nichts geschehen . Keine der Wachen hatte etwas auffälliges bemerkt und auch jetzt war nichts auf dem Meeresspiegel zu erkennen ,was Gefähr mit sich bringen könnte .

    Fenris ging derweil unter Deck und fand Artos .

    Ah ich wollte gerade zu dir gehen Fenris ...Ich habe dieses Buch für dich gefudnden . Vielleicht interessiert es dich ja . Zu unserer Situation passt es zumal ganz gut sagte Artos und lachte bitter .
    Dann drückte er ihm das große Schriftstück in die Hand und verschwand nach oben .

    Fenris schaute sich die Titelseite an und staunte nicht schlecht als er den Namen des Buches las :

    Die Piraten in den Gewässern Edonis

    Fenris setzte sich gespannt in einen Sessel ,der im Schlafraum stand und schlug die erste Seite auf ...

  8. #8
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    Nevrek war nicht sehr erfreut darüber, dass die Galeere nun Banditen an Bord hatten. Er konnte sich noch genau daran erinnern wie dises Dreckspack, auf dem Weg ins Lager, Makana getötet hatten. Einfach so ohne Grund. Er versuchte seinen Hass gegenüber den Baniten zu unterdrücken doch es gelang ihm nur sehr schwer. Seine Kameraden fiel dies aber trotzdem auf. Um nicht ganz seinem Hass zuverfallen wurde Nevrek immer stiller und zog sich vom Rest der Besatzung immer mehr zurück. Er sprach nur noch wenig aß noch weniger, aber schlief fiel.
    ...
    Eines Nachts wachte er schweiß gebadet auf. Er hatte geträumt, dass die Galeere von den Banditen übernommen wurde. Er stand auf und nahm einen Schluck aus seiner Rumm Flasche. Ihm ging durch den Kopf, dass er sich erst so schlecht fühlte, als die Banditen an Board kamen. Also müsste es ihm besser gehen, wenn die Banditen wieder verschwinden würden.
    ...
    Nevrek stand mit seinem Bogen bewaffnet vor dem Bandit. Die Sehne des Bogens war bis zum Anschlag gespannt. Die Pfeil spitze berührte fast schon den Kopf des Banditen. Zischend flog der Pfeil aus der Sehne, doch nicht in Richtung des Banditen. Nevrek hatte im letzten Augenblick den Bogen hochgerissen. Er konnte diesen wehrlosen Mann einfach nicht töten. Zurück in seinem Schlafraum, legte er sich auf sein Bett und schlief wieder ein.
    Geändert von König Rhobar II (19.6.05 um 12:49 Uhr)

  9. #9
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Es war spät am Nachmittag, als Artos die Übungen begann. Er hatte ein paar lehre Fässer ins Wasser geworfen und sich mit der Gellere entfernt. Dann machte die Mannschaft die Baliste bereit und nach kurzem Zielen gab Tharok den Befehl um feuern. Das 150 Meter weit entfernte Fass wurde auf anhieb vom Bolzen getroffen und es schwammen nur noch Trümmer auf dem Wasser. sie fuhren jeweils 100 Meter weiter, um die anderen 2 Fässer zu zerstören. Nachdem Tharok auch noch auf fast 400 Meter nach dem zweiten Schuss traf, Entschlossen sie sich für heute Schluss zu machen. Die Mannschaft unternahm auch ein paar Übungen mit dem Bogen, da eine Baliste allein nicht reicht. Marco, der auch ein paar Pfeile auf die an Bort befindlichen Zielscheiben schoss, musste feststellen, dass das Treffen auch beim leichtem Wellengang nicht gerade einfach war. Dennoch war er noch besser, als ein Grossteil der Mannschaft, was ihm Sorgen im falle eines Gefechtes mit den Piraten machten. Die Banditen befanden sich am Deck und wurden von 2 Wachen bewacht. Marco vermutete zwar, dass das mehr zum Schutz der Banditen vor Nevrek war, aber er hatte schon oft genug erlebt, dass man den Banditen nicht trauen kann. Gegen Abend zog er sich in seine Kajüte zurück und betrachtete den Ring, denn er von Xardas bekommen hatte. Plötzlich bemerkte er, dass der Ring anfing in einem schwarzem licht zu leuchten. Gerade wollte er Fenris drüber informieren, als er den Mann im Ausguck rufen hörte Schiff voraus. Es sind Piraten
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

    Gothic RPG

  10. #10
    Elite-Spieler Benutzerbild von Krush Pak
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    Artos wollte gerade zu Bett gehen als er von Deck Geschrei und das Läuten der Alarmglocke hörte. Machen die heute noch eine Übung oder was soll das?, fragte er den neben ihm hergehenden Fenris. Keine Ahnung, vielleicht hat Gortis beschlossen noch ein bisschen weiterzuüben aber es könnte auch ein echter Alarm sein, gehen wir lieber mal nach oben und schauen wir was los ist! Artos stimmte Fenris zu und gemeinsam gingen sie an Deck.

    Was ist hier los?, fragte Fenris einen Matrosen der ein ziemlich rostiges Schwert in der Hand hielt. Direkt vor uns haben wir ein Schiff gesichtet, der Mann im Krähennest bildet sich ein, dass es eine Piratenflagge gehisst hat, aber wir sind uns nicht sicher. Was sollen wir tun? Das weiß ich doch selbst nicht, antwortete Fenris und wollte zum Bug eilen um sich dort genauer zu erkundigen, als hinter ihnen Gortis an Deck kam. Was soll das Geschrei? Bei der Lautstärke hören uns die Piraten doch zehn Meilen gegen den Wind! Schon geschehen!, erwiderte Marco, der sich unbemerkt zu ihnen gesellt hatte. Das Piratenschiff, denn dass es sich um solch eines handelt ist mittlerweile klar, hat gerade gewendet und nimmt direkten Kurs auf uns. In etwa 10 Minuten werden wir in Reichweite ihrer Kanonen sein.

    Nachdem er dies vernommen hatte eilte Gortis zum Steuerrad und rief Artos und seinen Kameraden zu: Ich versuche ihnen davonzufahren aber überlegt euch irgendetwas für den Fall dass sie uns einholen! Zwei Minuten später hatte Gortis das Schiff mit einem Blitzmanöver, das das Schiff beinahe zum Umkippen gebracht hätte, um 180 Grad gewendet aber nach weiteren drei Minuten war klar, dass sie nicht entkommen konnten. Das Piratenschiff war einfach zu schnell. Gortis rief Artos zu: Wir haben höchstens noch eine viertel stunde, bis sie uns eingeholt hat, also lasst euch endlich was einfallen. Versuch so viel Zeit rauszuschinden wie es nur irgendwie geht! Was glaubt ihr denn, wir haben bereits im wahrsten Sinn des Wortes das letzte Taschentuch gesetzt! Und tatsächlich: Als Artos zu den Segeln nach oben sah, konnte er an der Rahnock befestigte Hemden und andere Stofffetzen ausmachen.


    Sie grübelten minutenlang vor sich hin während ihnen die Zeit davonrann doch niemandem von ihnen kam der rettende Einfall. Es ist sinnlos! Sie sind schneller, haben die größere Reichweite und die stärkeren Waffen und im Nahkampf sind sie erst recht nicht zu schlagen!, rief Tharok, der sich ebenfalls zu ihnen gesellt hatte. Fenris, Marco und Nevrek war anzusehen dass sie genauso dachten und schon die Hoffnung aufgegeben hatten. Plötzlich kam Artos eine Idee. Bringt mir die Banditen!, befahl er ein paar Matrosen, die in der Nähe standen. Kurz darauf stand die Gruppe von 10 Banditen vor ihm.

    Ihr habt die Wahl: Entweder sterbt ihr durch die Piraten oder ihr werdet von uns aufgeknüpft oder aber ihr helft uns die Piraten zu besiegen und werdet von euren früheren Verbrechen losgesprochen. Was wählt ihr? Die einstimmige Antwort der Banditen war selbstverständlich, dass sie helfen wollten die Piraten zu besiegen. Seid ihr euch auch ganz sicher? Das Unternehmen das ihr durchführen sollt grenzt nämlich an Selbstmord. Ein Bandit trat vor die anderen und sagte: Ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich sage: Lieber ein ungewisser als ein gewisser Tod! Die anderen Banditen nickten mit den Köpfen um ihre Zustimmung kundzutun. Also hört euch meinen Plan an. Wir werden uns zwar wehren aber es ist nur eine Frage der Zeit bis die Piraten uns entern. Deshalb werden wir uns alle bis auf die Ballistenbesatzung und die Schützen auf dem Deck verstecken und warten bis die Piraten auf unser Schiff kommen. Ich hoffe ich kann euch soweit vertrauen, dass ich euch Waffen geben kann. Sobald die Piraten an Bord gestürmt kommen werden wir sie überraschen und versuchen sie zurückzuhalten. Ein paar von uns werden versuchen auf das Deck des Piratenschiffes vorzudringen. Ihr werdet mit dabei sein. Dort müsst ihr versuchen unter Deck zu gelangen und mit dieser Zündschnur, er drückte jedem der Banditen ein Stückchen Schnur in die Hand, das Munitionsdepot wo sie das Pulver für ihre Kanonen lagern in Brand stecken. Ich hoffe das wird ausreichen das gegnerische Schiff in Fetzen zu sprengen. Wir haben nur ein paar Sekunden um von dem Schiff zu verschwinden und deshalb müssen wir wohl oder übel durch die Öffnungen für die Kanonen ins Wasser springen. Warum redest du von ,,wir''?, fragte ihn Fenris. Weil ich das Kommando über diesen Einsatz führen werde. Fenris und Tharok sahen ihn abwertend an. Ich weiß, dass ich schwach bin aber schließlich ist das ein Risikoeinsatz und es war meine Idee. Gortis, sobald wir im Inneren des Piratenschiffs verschwunden sind, musst du versuchen uns vom gegnerischen Schiff wegzubringen. Wie ist deine Sache. Seid ihr alle einverstanden?, fragte er die ihn umringenden Männer. Alle stimmten zu nur Nevrek schien nicht allzu begeistert von der Idee zu sein, dass ihr Schicksal durch ein paar Banditen bestimmt werden sollte.

    Alle an Bord wünschten Artos noch viel Glück und dann war es so weit. Das Piratenschiff war auf Schussreichweite herangekommen und schoss einen Warnungsschuss hinter das Heck. Artos holte seinen Bogen hervor, obwohl ein Schwert viel besser für so einen Einsatz geignet gewesen wäre, aber mit Nahkampfwaffen konnte er nicht umgehen. Er ging noch einmal in sich und bereitete sich innerlich auf seinen ersten wirklichen Kampf und auch auf seinen wahrscheinlichen Tod vor.
    Geändert von Krush Pak (19.6.05 um 19:26 Uhr)

  11. #11
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    //o_O was macht ihr?!?! ich komm mal! ... kaum 3minuten aufm meer und schon ein piratenschiff entern wollen..o_O kommt mal klar jungs...die machen würstchen aus uns....postet realistische sachen...so kommandoenteraktionen können wir auch später machen, noch ham wir ja nedmal ein gefühl für das schiff...//

    Das Piratenschiff schoss immer wieder aber wegen der großen Entfernung konnte es keine Treffer landen. Doch sie kam immer näher und schon bald würde sie nahe genug sein, dass ihre Kanonen das Ziel gar nicht mehr verfehlen konnten. Tharok kletterte zum Krähennest hinauf um sich einen besseren Ausblick zu verschaffen. Als er oben angelangt war pfiff gerade eine Kanonenkugel an seinem Ohr vorbei. Die Piraqten schienen sich langsam aber sicher auf den Großmast einzuschießen. Tharok sah in alle Richtungen und da sah er es: Eine große Nebelbank steuerbord von ihnen auf hoher See. Er teilte seine Entdeckung Gortis mit, der Das Schiff auf einen neuen Kurs brachte und die Nagfar gerade noch in die Nebelbank brachte. Dort setzten sie das Beiboot aus und zogen damit die Nagfar immer tiefer in den Nebel hinen, wo sie das Piratenschiff aus den Augen verlor. (by Krush Pak) Bald war außer dem Jolly Roger nichts mehr in dem weißen Schleier zu erkennen. Nach einer halben Stunde schien alles vorüber zu sein. Die Mannschaft ging ihrer normalen Beschäftigung nach und Tharok kehrte zur Balliste zurück. Eines hatte er jetzt schon erkannt, die Ballista war diesen neuartigen "Kanonen" weit unterlegen. Zukünftige Schiffe würden anders bewaffnet sein. Doch eines Stand auch fest: Zu Lande war die Familie der Armbrüste weiterhin herrschend, etwas durchschlagskrätigeres gab es nicht. Tharok sah sich seine Armbrust an, fuhr mit den Fingern über die Aussparungen hinweg. Sie war ein Meisterwerk der Kriegskunst, so leicht und doch so tödlich.
    Tharok sah auf und dachte, dass es fürs erste ncihts besseres als die Ballista gab und zur Not würde sie auch irgendwas zerstören.

    Die Sonne stand am höchsten Punkt ihrer Laufbahn und Tharok lungerte an Deck herum. Plötzlich schrie einer der Späher im Krähennest: "Eine kleine Bucht!" Und wirklich: Es war eine kleine Bucht, an der die Galeere gerade vorüberfuhr. In aller Eile wurde das Schiff gestoppt, doch es kam ein gehöriges Stück weiter auf dem Meer zu liegen. Das Beiboot wurde zu Wasser gelassen und Tharok und Fenris ruderten in die kleine Bucht.

    Die Krabbenbucht
    Die Bucht war gerade einmal zweimal so breit wie die Galeere lang war und etwa auch so tief ins Landesinnere. Das Wasser war seicht, etwa zwei bis drei Meter. Es war glasklar und man konnte ein paar Meeresschnecken erkennen, die am Grund lagen. Fenris und Tharok ruderten bis ans Ende der Bucht. Auf halbem Wege, etwa in der Mitte selbiger lag ein Schiffswrack, dass wohl auf Grund gelaufen war. Tharok erkannte nicht, ob es eine Galeere, ein Treckschute oder sogar eine Pinasse oder Barke gewesen war. Die beiden Krieger entschlossen sich, das Wrack zu untersuchen.

    Etliche Vögel flogen auf, als Fenris das kleine Boot am Wrack festmachte. Ein Lurker, der herumging, hatte die beiden Männer bemerkt und kam auf sie zu. "Schon wieder so ein Mistvieh!" Ein, zwei Hiebe und die Kreatur fiel grunzend nieder. "Ich habs immer noch drauf!" "Ein Mistvieh weniger!"

    Tharok beschritt das teilweise zu einem Skelett reduzierte Wrack und kletterte in den ehemaligen Bug. Ein großes Loch war darin zu erkennen, darunter blitzte der scharfe Felsen hervor. Eine Krabbe hatte es sich gemütlich gemacht und war Tharoks Lederstiefel nicht wohlgesonnen. "AUUUUUAAAAAAA!" "?" "AHHH AAHHH AHHH!!" "Tharok?!" "HUHUUUUUUUUUUUUUUUU!" Fenris kam näher gewatet und sah, was Tharok wiederfahren war. "Haha, das fängt ja gut an!" "Whaaaaaa meine Zehe.....so ein Drecksv...au ah oh uh....Groarr jetzt kannst du was erleben...AH....~keuch~ ~schnauf~ jetzt gibts saures......." "Steck sie erstmal ins kühle Wasser...", riet ihm Fenris. *Flupp* Tharok steckte die blutige Zehe ins Wasser. "AH AHHH AAAAAHHHHHH!!! Das Salz.....es b..b..bb..BREEENNNNT!!!"

    Während Tharok Zeter und Mordio schrie und sich seinen Fuß hielt, watete Fenris über den Grund zwischen den Wrackteilen hin und her. Plötzlich hielt er inne, weil er unter einem Holzstück etwas rostig braunes sah. Fenris schob das Holz beiseite und traute seinen Augen nicht: eine Kanone. Es war eine sehr kleine Kanone, noch nicht einmal in einer Halterung oder etwas ähnlichem... Fenris versuchte sie aufzuheben. Sie war zu schwer. Ein aufgescheuchter Einsiedlerkrebs versuchte sich und sein Haus zu retten und flüchtete aus dem Kanonenrohr.
    Tharok hatte inzwischen seine Zehe verbunden und wieder den Schuh angezogen und kam zu Fenris. Misstrauisch beobachtete er den flüchtenden Krebs. Zu zweit hievten sie die Kanone auf ihr kleines Boot, dass beängstigend knarrte und das Wasser höher zur Bordkante stiegen ließ.

    "Ein bisschen untersuchen wir das Wrack noch, dann müssen wir zurück!" "In Ordnung!"

    Tharok nahm den Grund rund um das Wrack unter die Lupe, während Fenris das Wrack selber genauer untersuchte.

    Fenris stieg über die Spanten hinweg, als etwas am Boden glitzerte. Er bückte sich und beförderte eine Glasperle ans Tageslicht. "Ohhh....wie schön sie das Licht reflektiert!" Bei genauerem Hinsehen merkte er, dass er einen prismenförmigen Stein in der Hand hielt. "Sieht so aus, als gehört der Stein irgendwo hinein...mal sehen...vielleicht finde ich eine Fassung oder so etwas!", dachte er und suchte den Grund weiter ab. Er sah genauer hin, als er sah, was der Einsiedlerkrebs als Haus hatte: eine Amulettfassung. Fenris rang mit sich, sollte er die Kreatur töten, was zwangsläufig geschah, wollte er sie ihres Hauses berauben oder sollte er es bleiben lassen und den Stein neu einfassen lassen? Vorsichtig näherte er sich mit seiner Hand dem Schalentier und hob es an seinem Haus zur Wasseroberfläche. Der Krebs zog sich in sein Haus zurück und Fenris konnte es sich genau betrachten. Es war eine einfache, runde Metallform, in die ein Zeichen eingraviert war, sonst nichts. Da er den Krebs nicht umbringen wollte, nahm er seinen Dolch und ritzte sich das seltsame Zeichen ins Leder seiner Rüstung. Dann lies er den Krebs wieder frei.....

    Tharok watete über den Grund und sah sich die Trümmerteile genau an. Es waren meistens Holzteile mit rostigen Nieten darin, die den Grund übersäten. Ein Skelett lag halb vom Sande bedeckt vor Tharok und dieser sah auf die Hand des Toten. Die knochen hielten ein Krummschwert umklammert, dass rostig und schartig war. Doch es war nicht die Waffe, auf die Tharoks Blick fiel, es war der Ring, der um den weißen Knochen war. Vorsichtig streckte Tharok seine Hand aus und hob die Knochen an. Sofort zerfiel der Finger in einzelne Glieder und Tharok nahm den Ring ab. Das Artefakt war matt gold glänzend und es war nur ein Zeichen eingraviert. Tharok kannte es nicht, doch nahm er den Ring mit.

    Fenris wartete schon beim Boot,als Tharok zurück kam. Es hatte zwar mehr Tiefgang als beim Herfahren, doch konnten Fenris und Tharok mit der Kanonen zur Galeere zurückfahren. Während sie in die Abenddämmerung hineinruderten, fing Fenris an:
    "Siehst du dieses Zeichen da?", fragte er und wies auf seine Rüstung. "Ja, ich habe einen Ring bei einem Skelett am Meeresboden gefunden, da ist das selbe Symbol eingraviert!" "Zeig mal her!" "Hier." "Es erinnert mich an.....Templer...? Hm...es kommt mir aber bekannt vor....was hatte das Skelett noch in seiner Umgebung?" "Ein rostiges Krummschwert. Es war arg beschädigt, sonst hatte es keine Rüstung oder dergleichen Dinge an." "Hm....." Doch für mehr Nachdenken blieb keine Zeit, da sie sich der Galeere näherten.

    Die Männer an Bord hatten die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen und hatten das Schiff wieder auf Vordermann gebracht. Als die Matrosen sahen, dass die zwei Späher etwas mitgebracht hatten, wurde eiligst der Davitt bereit gemacht. Er hievte dann die triefende Kanone an Land, während Tharok und Fenris über ein Strickleiter an Bord kletterten.....

    //So, und jetzt keine heroischen Taten mehr. Wir sind gerade dabei, das Schiff zu erproben und sind erbärmlcihst schwach, unterbewaffnet, etc. Also reißt euch zusammen. Auch wenn wir am Banditenlager vorbeifahren, nicht gleich ausradieren, wir brauchens später noch.

    Miliz//
    Geändert von Miliz (19.6.05 um 22:49 Uhr)

  12. #12
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    //Hab ja net damit angefangen -.- ^^//


    So legte das Schiff wieder ab und nahm seinen alten Kurs wieder auf . Der Wind war wie immer schwach und trieb das große Boot nur zaghaft voran .
    Fenris fragte sich immernoch was das Zeichen auf dem Amulett zu bedeuten hatte ,als ein Ruck durch die Galeere ging . Er wurde einmal quer durch die Schlafkammer geworfen und landete mit der Schulter an der Seitenwand . Dann war Ruhe . Jedoch nicht lange ,denn nach wenigen Sekunden vernahm man einen aufgeregten Ruf : Mann über Bord !

    Fenris rappelte sich auf und rannte die Treppen hinauf ,um zum Deck zu gelangen . Oben angekommen sah er mehrere Matrosen und auch Nevrek und Marco an einem Seil ziehen .
    Nach einiger Zeit kam ein Mann an der Reling zum Vorschein . Er war durch nass .
    Guter Flug spottete einer der Matrosen .
    Was zum Teufel war das ?fragte sich ein anderer .
    Fenris nahm jetzt erst wahr ,dass das Boot stand . Schnell lief er zu Gortis und Artos ,die oben am Steuer diskutierten . Tharok stand auch bei ihnen .

    Ein Felsen sagst du ?
    Scheinbar waren wir noch nicht weit genug on der Küste entfernt .
    Was jetzt ? Dringt Wasser ein ?
    Hat ja ganz schön geknarrt . Würde mich nicht wundern ,wenn wir ein Leck haben ...
    Wir suchen schnell die unteren Lagerräume ab . meinte Artos und deutete auf Tharok .
    Und wir schauen uns derzeit einmal den Felsen an ...sagte der Kapitän und nahm Fenris mit . Dieser holte noch schnell Marco und Nevrek zur Verstärkung .

    An der großen Ankerkette liessen sich die 4 Männer ins Wasser hinunter . Schnell schwommen sie zu dem dunklen Felsen ,der vor ihnen aus dem Wasser ragte . Fenris hielt sich an einem aus dem Wasser ragenden Stein fest . Der Wellengang war zwar nicht stark ,aber konnte die Schwimmer durchaus mit sich ziehen .

    Der Stein ist glatt bemerkte Fenris erstaunt . Jetzt kamen auch die anderen drei zu ihm und fanden Halt am Felsen .
    Von aussen sieht es so aus als scheint der Galeere nichts passiert zu sein . Ein paar Kratzer vielleicht ....sinnierte Gortis abwesend und starrte auf die Holzplanken .
    Seht her ! Fenris hat recht . Die Steine sind wirklich glatt ... fast ...
    Wie von Menschenhand hergestellt schloss Fenris den Satz urplötzlich ab . Er hatte eine Ahnung .

    Schnell tauchte er unter . Er versuchte die Augen im Salzwasser so gut wie möglich offen zu halten . Zuerst sah er nur Muscheln und Algen . Man konnte das große Gebilde ,dessen unterer Teil im unklaren Wasser verschwand .
    Doch dann sah er etwas ,dass seine Vermutung betsätigte . Ein Loch in dem Fels . Schnell tauchte Fenris weiter hinunter und zog sich durch die Öffnung hinein . Was er erblickte ließ sein herz für einen kleinen Augenblick stillstehen ...

    Rasend tauchte er auf und prustete als er an die Oberfläche kam .
    Die anderen schauten ihn verwundert an .
    Ein Turm ! Es ist ein Turm ! Ich war darin und ... ich vermute er gehört zu einem Gebäude der alten Kultur !


    //Aber was sah Fenris nur in dem Gebäude ? Jetzt seid ihr einmal dran Aber bitte schreeibt was halbwegs passendes ^^ //

  13. #13
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    //mili kommt//

    "Was? Alte Kultur? Fenris, was hast du gesehen!?" Tharok drängelte sich nach vorne, und wollte unbedingt genaueres erfahren. Der triefende Fenris spuckte einen Algenrest ins Meer, dann erzählte er:

    "Es ist ein Turm, besser gesagt eine Ruine. Sie steht auf einem Fundament, dass umgekippt ist. Der Turm schien einmal ein Leuchtturm oder sowas gewesen zu sein!" "Hm, eine Warnung sagst du......eine Warnung wovor? Die Küste? Sie ist zu weit entfernt......." "Ich weiß es nicht! Jedenfalls war der Turm eckig und hatte drei Stockwerke. Ganz oben....." "Das muss ich sehen!!", sagte Tharok und sprang ins Wasser. Er tauchte hinunter, sah schon von weitem das Dunkle im Wasser liegen. Es war eine Turmruine, wie Fenris beschrieben hatte. Der schwarzgraue Stein war teilweise von Algen und Schwämmen bedeckt, die Brandung hatte ein wenig daran genagt. Tharok stieg zur Wasseroberfläche auf, holte ein paar Mal tief Luft und tauchte dann in eine Lück des Bauwerks. Im Inneren war nichts, die Räume waren leer. Tharok schwamm durch eine Luke in ein anderes Stockwerk und durch ein Loch in der Mauer wieder nach außen und tauchte dann wieder auf.

    "Ich bezweifle, dass es von der alten Kultur ist.....ich habe keine Verzierungen oder ähnliches entdecken können!", meinte Tharok, während er sich abtrocknete. "Hm, woher sollte es dann stammen?" Tharok wusste es nicht. Er ging unter Deck, zog sich in seine Kabine zurück. Das Ächzen des Holzes wirkte sich beruhigend auf ihn aus. Tharok legte sich auf die Pritsche und dachte nach.......

    Woher sollte es sonst stammen? Tharok überlegte. Von der alten Kultur, die er kannte, konnte es nicht sein. Aber Moment. Es gab ja zwei Kulturen. Tharok erinnerte sich an das Buch, das er einmal gelesen hatte. Edonis und Kator - Insel der zwei Reiche hatte das Buch geheißen. Kator war doch für seine eher schlichtere Bauweise bekannt.......nochdazu befand sich die Galeere südlich der Insel. Der Südteil war bekanntlich nicht unter edonischer Kontrolle, so weit sich Tharok entsinnen konnte.
    Jetzt musste er nur noch dahinter kommen, warum mitten auf dem Meer ein Turm stand.
    Nach einigem Grübeln ging er wieder ans Deck und sah in die Wellen. Die Gischt schäumte im Heck des Schiffes und die Wellen prallten unvermindert an den Rumpf des Schiffes. Der Bug durchschnitt die Wellen, die Galeere machte gut Fahrt.
    Ein Turm im Meer.....Tharok bereitete sich ungewollt weiter Gedanken darüber, es beschäftigte ihn, ließ ihn nicht mehr los....ein Turm im offenen Meer.
    "Wie tief ist das Wasser?", fragte Tharok die Matrosen. Ein Knotenseil wurde ins Wasser gelassen, ein Matrose zählte die Knoten. "13 Meter!" "13 Meter......hm.....13 Meter??! Nachmessen, sofort nachmessen!" "Zwölfendhalb, Sir!" "Das ist zu wenig......knapp 13 Meter......deswegen konnte der Turm hier erbaut werden....." "Elfendhalb Meter!" "....sie brauchten nur Stelzen aufzstellen, ein bisschen ein Fundament und der Turm stand da....." "Zehn Meter!" "....ein Abwehrturm? Oder doch eher ein vorgeschobener Vorposten?" "Neunendhalb Meter!" "..oder.....ACH DU SCHEISSE! EIN LEUCHTTURM! Der Grund, das Wasser, es wird seichter, möglicher Weise ein Riff!!?" "Achtendhalb Meter!" "KURS ÄNDERN!!! RIFF VORAUS! ABDREHEN, ABDREHEN!!!" "Abdrehen, Ruder hart Steuerboard!!!" "ALLE MANN AUF BACKBOARD!!" "KLING KLING KLING" Die Schiffsglocke läutete. Die Galeere neigte sich stark zur rechten Seite, die Männer versuchten das Schiff zu stabilisieren, indem sie das laufende Gut nach Backboard brachten. "Vorsicht, Mastbaum!!" "AAAAAAAHHHHHH!!!!!" "Mann über Board!!" "Hoffentlich halten die Frachtleinen!", betete Artos, sonst würde das Schiff wahrscheinlich umkippen. Die Männer hingen zu fünft am Steuerrad und versuchten das Schiff unter Kontrolle zu halten. Die Männer und Güter rollten über das Deck, einige Fesser und Bretter waren ins Wasser gefallen, der Matrose, der über Board gegangen war, hatte immerhin ein Tau erwischt, an dass er sich verzweifelt klammerte und dass von der Besatzung eingeholt wurde.

    Das Wendemanöver war vorüber. Der Matrose war wieder an Board, nur es fehlten einige Fässer voller Vorräte. Hinter der Nagfar war eine Spur aus losen Brettern und dergleichen, die die Wende anzeigten. Die Nagfar bewegte sich nun westlich wieder zur Küste heran, um das angebliche Riff zu umfahren.

    An Deck wurden einstweilen alle wichtigen Arbeiten durchgeführt. Das Ladegut musste frisch vertäut werden, da sich einige Kisten losgerissen hatten. Tharok stand bei der Ballista vorne am Bug und starrte in die offene See hinaus...
    Geändert von Miliz (24.6.05 um 00:02 Uhr)

  14. #14
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    // Nicht schlecht mnicht schlecht die Idee ,also weiter und ich hoffe ,dass ich diesmal nicht wieder so lange warten muss //


    Fenris blickte zum Himmel hinauf . Mehrere schwarze Wolken zogen am Horizont entlang und schienen ihnen wie eine Wand entgegen zu kommen .
    Das sieht nicht gut aus ...meinte Gortis ,der das Steuer fest in der Hand hielt ,nachdenklich und Artos nickte langsam.
    Tharok werkelte an seiner Ballista herum und blickte der weiteren fahrt entspannt entgegen ....

    ... Ein Grollen brach die Schiffsidylle . Orks !?rief einer der jungen Matrosen .
    Keine Angst junger Mann ,Orks trommeln nicht auf dem Meer . entgegnete Fenris lächelnd ...
    Ein weiterer lauter Donnerhall füllte die Luft und mehrere Matrosen unterhielten sich ängstlich ...

    ...Ein Regentropfen bahnte sich seinen Weg vom Hauptmasten hinunter an Deck ,bis er den Boden erreichte und dort die Pfützte tränkte ,welche sich gebildet hatte . Der Matrose blickte zum schwarzen Himmel .
    Die Götter heissen die Expedition nicht gut ...meinte einer der Matrosen leise und lauschte den langsam schwappenden Wellen . Die Luft war dennoch heiss ...

    ... Die Fässer waren schon in die freien Laggerräume gerollt worden ,als der Regenschauer einsetzte . Innerhalb von Sekunden war die gesamte Mannschaft durchgeweicht . Der Wind nahm zu ,es wurde dunkler ...

    ..Böen schaukelten das Schiff . Große Wellen verschlangen das Deck und Fenris klammerte sich nunmehr an eines der Seile ...

    ...Der Sturm hatte gerade erst begonnen ...

  15. #15
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    ...Der Sturm hatte gerade erst begonnen...

    Der Regen wurde stärke, der Himmer schwärtzer. Die Besatzung hielt sich auf Deck auf. Alle hielten sich fest und keiner Tat was, außer Gortis. Holt die Segel zurück. Los beeilt euch. Der Wind wird sie uns zerfetzen. Dann können wir nach Hause schwimmen!!!! Nevrek und der Rest der Besatzung, taten was Gortis ihnen befohlen hatte. Alle, auch die Banditen stürmten sofort in die Mitte des Schiffes, wo der hohe Mast stand, an dem die meisten Segel befestigt worden waren.

    Einer muss da hoch klettern Keiner Meldete sich freiweillig. Nevrek spielte mit dem Gedanken es zu tun.Los, jetzt macht endlich, rief Gortis vom Ruder aus.Ich muss das Schiff hier lenken.Na, gut, dann kletter ich halt hoch.

    Nevrek klettere die Strickleiter geschickt hoch. Nach einer weiteren Riesenwelle, die das Boot mich leichtigkeit um 7 Meter hoch hob, war Nevrek endlich oben angelangt. Und jetzt? Gortis hat mir nicht gesagt was ich tun soll. Ich werde einfach das Seil hier abschneiden und dann..... Das Segel raste nach unten mitten auf das Schiff. Nevrek wurde auch mit gerissen...

    Nevrek? Nevrek wurde von leichten Schlägen auf die Backe wach gemacht.Komm schnell mit. Du musst uns helfen, die Segel sind nicht mehr oben. Aber der Sturm ist noch nicht vorbei. Du hast Glück gehabt. Das Segel hat deinen Aufprall gedämpft.
    Geändert von König Rhobar II (25.6.05 um 20:23 Uhr)

  16. #16
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    Der Sturm wurde immer schlimmer. Artos stand neben Gortis und half ihm das Steuerrad zu halten, das außer Kontrolle zu geraten drohte. Auf Deck waren Halteleinen angebracht worden, die aber nicht verhindern konnten, dass einer der Matrosen von einer mindestens acht Meter hohen Woge von Deck gespült wurde. Artos machte sich noch immer Vorwürfe, dass keine Versuche unternommen wurden um den über Bord gegangenen Mann zu retten. Doch viel Zeit blieb ihm nicht um weiter darüber nachzudenken denn das Steuerrad drohte nun endgültig ihren Händen zu entgleiten. Wir müssen es loslassen!, schrie Gortis. Was!? Warum?! Weil sonst das Ruder abbricht! Artos dachte nicht an die Folgen und ließ sofort das Steuerrad los, das sich ohne ihn sofort wie wild zu drehen begann und Gortis, der es noch immer umklammerte, einfach gegen die Reling schleuderte wo er verkrümmt liegen blieb.

    Artos rannte sogleich zu ihm und brachte ihn unter Deck, wo er Gortis auf ein Bett legte und ihn mit einem Seil festschnürte. Als er wieder nach oben gehen wollte ging plötzlich ein Ruck durch das Schiff und Artos stürzte zu Boden. Bevor er wieder aufstehen konnte fing die Nagfar an sich auf die Seite zu legen und Artos schlitterte auf dem feuchten Boden dahin bis ihn der Ansatz des Hauptmastes unsanft stoppte. Nach mehrmaligem Versuchen schaffte Artos endlich auf dem rutschigen Boden auf die Füße zu kommen. Dann ging er langsam und vorsichtig wieder an Deck um nachzuschauen was denn eigentlich los sei.

    Oben angelangt sah er als erstes Fenris, der etwa drei Meter vor ihm stand und irgendetwas in Richtung Bug brüllte. Artos ging an ihn heran und fragte ihn: Was ist hier eigentlich los? WAS? Scheinbar konnte Fenris Artos wegen des tosenden Sturms nicht einmal über eine so geringe Distanz verstehen. Was ist hier eigentlich los? Brüllte Artos Fenris in sein Ohr. In dem Sturm haben wir das Großsegel nicht festmachen können und jetzt ist es über Bord gegangen! Das Ding wirkt wie ein Treibanker und wenn wir nicht die Seile kappen werden wir kentern! Dann schneidet doch die Seile durch! Dafür muss irgendwer auf den Hauptmast klettern aber wir können hier niemanden entbehren! Ich mach das schon!, rief Artos und begann sogleich hochzuklettern.

    Schon nach etwa sieben Metern konnte Artos das Deck durch den Regen und durch die Schwärze der Nacht das Deck nicht mehr sehen. Der Wind pfiff ihm um die Ohren und ein paar Mal wäre er fast mit seinen Händen von den glitschigen Seilen abgerutscht doch irgendwie schaffte er es doch bis ganz nach oben zu gelangen, wo er erst mal sein Mittagessen von sich gab. Dann zog Artos sein Wachtschwert und begann auf die Seile einzuschlagen. Er kam langsam voran, da er sich bei jeder höheren Welle, die das Schiff traf, mit beiden Händen am Mast festklammern musste um nicht abgeworfen zu werden. Nach mehreren qualvollen Minuten war er endlich beim letzten Tau angelangt und fing an auf es einzuhacken. Nach dem dritten Schlag riss das Seil durch und die Nagfar stellte sich urplötzlich wieder gerade, wobei Artos beinahe abgeworfen worden wäre. Nachdem er noch einmal seinen Magen entleert hatte kletterte er hinunter,wo er sogleich von Tharok angesprochen wurde, der sehr besorgt schien.

    Beeil dich ein bisschen! Wir brauchen dich am Steuer! Aber…. Nichts aber! Der Wind hat gedreht und bläst uns jetzt auf die Küste zu! Gortis ist noch immer ohnmächtig und du kannst nach ihm am besten mit der Nagfar umgehen! Also bring uns auf einen anderen Kurs oder wir werden ziemlich genau ins Banditenlager hineingeblase und was uns dort blüht kannst du dir hoffentlich vorstellen! Artos gab keine Antwort sondern rannte sogleich zum Steuerrad. Es nützt nichts, ich muss riskieren, dass das Ruder abbricht, dachte er und startete zusammen mit drei Matrosen den Versuch, das Schiff auf einen neuen Kurs zu bringen.
    Geändert von Krush Pak (26.6.05 um 13:02 Uhr)

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