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Thema: Der Eremit

  1. #1
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Der Eremit

    Teilnehmer:

    1.

    Nickname : Kugel

    RPG-Name : Blank

    Rang : Truppenführer des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Dark Red

    2.

    Nickname : Sir_Conan

    RPG-Name : Merydor

    Rang : Auszubildender Bogenschütze des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Medium Turquoise

    3.

    Nickname : $coot3r

    RPG-Name : Dunken

    Rang : Bogenschütze des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Purple

    4.

    Nickname : Araziel

    RPG-Name : Turael

    Rang : Lehrling des Jägerlagers

    Schriftfarbe: Indigo

    5.

    Nickname : bi1

    RPG-Name : Deck

    Rang : Jäger des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Dark Orange

    6.

    Nickname : Novasecond

    RPG-Name : Arelis

    Rang : Lehrling ( Wassermagier ) des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Orange

    7.

    Nickname : Orangeput

    RPG-Name : Solo

    Rang : Pflanzenkenner des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Sienna


    Vorgeschichte


    Blank und Deck kehrten erst vor kurzer Zeit aus dem Tempel Kosh Arnors zurück. Seitdem haben beide deutlich sichtbares Fieber und Ausschläge am ganzen Körper. Der Besuch bei einem Heiler des Jägerlagers brachte eine schockierende Diagnose... Sumpffieber. Keinem Heiler ist derzeit eine Heilung möglich, auch die Magier scheiterten. Die letzte Hoffnung soll ein Eremit in den Bergen sein, der ein legendäres Kraut zur Heilung besitzt.

    Sowohl Blank als auch Deck wissen, dass sie die Berge zu zweit nicht erreichen können, da sie langsam die Kräfte verlassen. Am Marktplatz des Jägerlagers trifft Blank auf Merydor, der, ebenso wie Turael, im Moment auf ein Abenteuer wartet. Beide sind sofort bereit, Blank und Deck zu begleiten. Kurz vor der Abreise treffen sie Dunken, der sich ebenfalls bereit erklärt, mitzukommen. Der angehende Wassermagier Arelis soll die Gruppe aufgrund seiner Heilkünste ebenfalls begleiten. Das Abenteuer kann also beginnen...
    Geändert von Sir_Conan (14.6.05 um 16:26 Uhr)

  2. #2
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Der Morgen zog über das Jägerlager. Es sollte ein schöner Tagen, die helle Sonne symbolisierte es eindeutig. Merydor war schon seid einigen Stunden wach, hatte er doch nicht richtig schlafen können. Einen Tag zuvor hatte er von der schrecklichen Krankheit von Blank und Deck gehört und als Freund war es gewiß, dass er ihnen helfen musste. In einer guten Stunde wollten sie sich am Stadttor treffen und zu dem Wassermagier in den Bergen wandern. Der Weg würde hart und beschwerlich werden, was die schlimme Situation der beiden Kranken noch verstärkte. Merydor zog sich seinen Umhang an und packte Bogen und Streiterklinge. Zunächst wollte er sich ausrüsten gehen, weil er nicht wusste, ob sich im Laufe des Weges eine geeignete Jagdmöglichkeit ergeben würde. Also stiefelte er zum Marktplatz und begab sich zu einer Krämerin, bei der er sich schnell nicht wenig Brot und Wurst erstanden hatte. Dann machte er sich langsam auf den Weg zum Stadttor, in dem Wissen, das er das Jägerlager und somit sein zuhause mal wieder für einige Tage verlassen würde. Beim Stadttor angekommen hatten sich Dunken und Arelis bereits eingefunden. Zunächst begrüßte er seinen alten und gleichzeitig ersten richtigen Freund Dunken bevor er Bekanntschaft mit Arelis, einem Lehrling der Wassermagie aus dem Plateaulager machte. Mit der Zeit trudelten auch die restlichen Anhänger der Gruppe, Blank und Deck deutlich gekennzeichnet durch Ausschlag im Gesicht, ein. Die Gruppe hatte das Stadttor bereits halb verlassen, als eine laute Stimme zu vernehmen war. Ey, wartet auf mich! Es war Solo, mit dem Merydor bereits in einem früheren Abenteuer, es ging um das Töten eines Dämons, Bekanntschaft gemacht hatte. Er wirkte schlaff und müde und humpelte langsam zu der Gruppe. Blank schaltete als erster. Solo, dich hat es auch erwischt? Oh mein Gott, dieser Tempel ist wahrlich verflucht. Was wird wohl mit Simon sein? Den habe ich gestern aufgesucht, ihm geht es gut, was der Arzt bestätigt hat. Er hat wohl Glück gehabt. Könnt ihr mich mitnehmen? Die Gruppe murmelte zustimmend und setzte sich ihn Bewegung.

    Während dem Anfang der Reise unterhielt sich Merydor vornehm mit Arelis, die , trotz der verschiedenen Interessen, basierend auf Bogenschiessen und der Wassermagie, eine Menge Gemeinsamkeiten feststellen konnten und schnell einen guten Draht zueinander gefunden hatten. Dunken ging der Gruppe immer einige Meter voraus und blickte gespannt in die umliegenden Büsche und Wälder. Die kleinste Unaufmerksamkeit konnte für alle zum Verhängnis werden, denn sowohl Blank als auch Solo und Deck konnten nicht als vollwertige Kämpfer gewertet werden. Deck, der nach wie vor seine schwere Hellebarde führte, tat Merydor allmählich Leid, schleppte er doch eine große Last mit seinem geschwächten Körper. Trotzdem kämpfte er sich tapfer durch und lehnte es sofort ab, wenn ihm jemand anbot, die Hellebarde zu tragen.

    Nach einigen Stunden des Fußmarsches legten sie eine erste Rast ein. Sie hatten ein schönes Stück Wiese entdeckt, auf dem sie sich ausbreiteten und es sich gemütlich machten. Nun war es an der Zeit, die Vorräte anzubrechen, die sich Merydor so kurzfristig noch erstanden hatte. Bereitwillig verteilte er Brot und Wurst, musste aber feststellen, dass auch die meisten anderen mitgedacht hatten und nicht nur für sich selber eingepackt hatten. Folglich endete das kleine Picknick in einer wahren Fressorgie. Schlussfolgernd wurde aus der Pause eine ganze Übernachtung, denn ein weiterwandern in dieser Dunkelheit machte nur wenig Sinn.

    Schnell waren Zelte aufgeschlagen und Turael hatte in windeseile ein riesiges Feuer erschaffen, an dem sich die Gruppe erwärmte. Sie hatten erst einen kurzen Teil ihrer Reise hinter sich, doch insbesondere Deck wirkte schon sehr müde und errinnerte mehr an eine Moorleiche als an einen Mensch. Er war auch der erste, der sich in ein Zelt legte und somit bei der Wahl der Nachtwache ausschied. Letztlich blieb es an Merydor und Dunken hängen, die sich die Schichten fair einteilten. Nach nicht allzulanger Zeit begab sich auch der Rest der Gruppe in die Zelte und die Nacht brach herein...

    // So, das wäre der Anfang!

    Zu den Posts: Bitte arbeitet mit Platzhaltern, damit keiner ärgerlichen Überschneidungen stattfinden, was bei 7 Leuten wahrscheinlich ist. Ich bitte darum, dass keine Platzhalter wie ,,Ich poste Morgen" sondern nur ,,Ich poste Jetzt" gemacht werden, damit man eine konkrete Reihenfolge hat.

    Viel Spaß

  3. #3
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis kam sich ein wenig fremd unter seinen momentanen Begleitern vor.Fehlte im doch die gewohnte Sicherheit von Fenris, Marco, Karrel und Vatras.
    Doch neue Aufgaben erforderten auch neue Bekanntschaften.
    Seit Beginn der Reise, versuchte Arelis sich ein Bild von den Gefährten des Jägerlagers zu machen.Blank schien sehr kampferfahren, doch marterte das Fieber seinen Körper.Um einen Mann namens Deck und Solo, schien es nicht besser gestellt zu sein.Er würde alle Hände voll zu tun haben, damit sie nicht in das Reich des Todes wandern mußten.
    Einer der Jäger war der Gruppe immer einige Meter vorraus.Anscheinend suchte er Spuren, die Gefahr ankündigten.
    Merydor, ein schlankgewachsener und dennoch athletischer Mann, schritt an Arelis Seite.Ihre unterschiedlichen Angehörigkeiten, schienen keine Differenzen zu schaffen, was ihnen schon nach kurzer Zeit auffiehl.Beide waren überzeugt und begeistert von ihrem Handwerk.Merydor war ein angehnemer Gesprächspartner und bald merkten er und Arelis, das sie gewisse Gemeinsamkeiten teilten.Der Lehrling sah in den Augen des Mannes, das er schon viel gesehen und erlebt hatte.Es beruhigte ihn zu wissen, das er unter fähigen Männern war.
    Langsam aber sicher, brach die Mittagszeit an und die Gruppe schlug ihr Lager auf.Die Kranken hatte dringend eine Pause nötig, doch konnte Arelis ihnen noch nichts von der Medizin geben.Sie würden sich zu schnell daran gewöhnen und die Kräuter bald ihre Wirkung verlieren.Man beschloß, den restlichen Tag zu Ruhen, damit sie ihre Kräfte sparen konnten.Alles was Arelis tun konnte, war ihnen ein wenig Bitterwurzel zu geben, damit die Schmerzen des Fiebers nicht zu stark wurden.Als der Abend herein brach, unterhielt er sich mit Merydor am Rand des Lagers.Dunken, der Jäger welcher immer die Vorhut gebildet hatte, gesellte sich zu ihnen, um die Lage zu besprechen.Merydor stellte ihn und Arelis einander vor und beide reichten sich die Hände als Zeichen, das sie alle im gleichen Boot saßen.
    Alles ruhig.Ich habe keine Spuren von Orks oder größeren Tieren gefunden, welche uns gefährlich werden könnten,berichtete Dunken.Das ist schonmal eine gute Nachricht.Wie steht es um die Jungs,richtete Merydor seine Frage an Arelis.
    Der runzelte die Stirn und sprach die harten Fakten aus.Ich muß haushalten.Das einzige was ich ihnen geben kann, ist Bitterwurzel gegen die Schmerzen.Wenn ich ihnen zu viel gegen das Sumpffieber gebe, werden sie bald resistent dagegen.Es ist eine Qual ich weiß, aber die einzige Möglichkeit, sie am leben zu halten.
    Wieviel Zeit haben sie noch?Eine Woche!Kann ich nicht genau sagen, aber wir sollten uns beeilen.
    Merydor nickte nachdenklich und Dunken ergriff nun das Wort.Weiß einer wo wir hin müßen?Arelis meint, in die Berge!Dunken richtete seinen fragenden Blick auf Arelis.Alles was ich weiß ist, das Telmar in die Nordberge gegangen ist.Ich weiß nichtmal ob er noch lebt, aber es ist die einzige Spur die wir haben.Die Berge sind riesig, wie sollen wir ihn da finden?Ich stell mir eher die Frage, wo man in den Bergen gefahrenfrei Leben kann, ohne von einer Lawine erschlagen zu werden.
    Es müßte also eine Art Plateu oder Höhle sein,schloß Merydor.
    Naja, wenigsten ein Anhaltspunkt.Höhlen und Plateus gibt es in den Bergen wahrlich weniger, als Steine und Felsen.
    Die drei Männer berieten sich noch einige Zeit, als sie schließlich ans Lagerfeuer zurückkehrten.Als die Wachen eingeteilt wurden, meldete sich auch Arelis, doch Merydor winkte ihn nur ab.Seiner Meinug nach hatte der Lehrling mit den Kranken schon genug zu tun und nur ein ausgeruhter Verstand, konnte dem Tod Einhalt gebieten.
    Geändert von Novasecond (12.6.05 um 23:49 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  4. #4
    Profi-Spieler Benutzerbild von ArazieL
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    Turael hatte die letzte Wache übernommen als die Sonne langsam über die Baumwipfel strahlte und den von Tau benetzten Boden langsam trocknete. Schmerzerfülltes stöhnen aus einem der Zelte beunruhigte Turael doch sehr, so das er sich zu Arelis begab um ihn zu wecken "Are...ok ist schon gut". Arelis stand bereits mit ein paar Kräutern neben dem vom Schmerzgeplagten, fast leblos aussehenden Körper von Deck. "Sein Wille ist stark doch die Schmerzen plagen ihn" sprach Arelis, wandte sich jedoch nicht von Deck ab um mit Turael zu sprechen. Statdessen nahm er Mörser und Stösel zur Hand, zerrieb einige der Kräuter und gab einen schuss Wasser hinzu. Das gemisch nahm eine grünliche Farbe an, was wohl das Zeichen war das das Gebräu nunfertig war, denn nun nahm Arelis einen löffel zur hand und flösste Deck ein paar Löffel mit dem Gebräu ein.
    Turael wandte sich dem Schauspiel ab um nach und nach die Gefährten aus ihrem Schlaf zu hohlen. Einer nach dem anderen Stand auf und krahmte in seinem Rucksack um etwas essbares zu hohlen. Als alle gefrühstückt hatten bauten sie schnell die Zelte ab um aufbrechen zu können. Mitlerweile stand die Sonne etwas höher und kündigte wohl einen Wundervollen Tag an, wäre da nicht die Sache mit seinen Freunden aus dem Jägerlager, so hätte sich Turael nun auch an dem Tag erfreuen können. Auch den Anderen ergieng es wohl so, denn fast keiner Sprach ein Wort.
    Ein rascheln im Gebüsch künndigte an das Gefahr drohen könnte, so Zog jeder seine Waffe, bereit für fast alles was aus dem Gebüsch am Waldrand springen könnte. Auf einmal sprang ein Scavenger aus dem Gebüsch, interresierte sich jedoch nicht an der Gruppe und verschwand sogleich auf der anderen Seite im Wald. Zögerlich steckten die ersten wieder ihre Waffen in den Schafft oder ihre Bögen auf den Rücken.
    Die Gruppe marschierte Stur den Weg ins Gebirege entlang, mit der stillen Hoffnung die Magier, im Gebierge, so schnell wie möglich zu finden. Turael wandte sich Merydor zu der Gerade mit Arelis ein paar Takte sprach. Turael wollte sich gerade in das Gespräch einbringen als...

    //Naja is nich gerade viel... aber die anderen sollen ja auch noch zum zug kommen
    Geändert von ArazieL (13.6.05 um 14:03 Uhr)

  5. #5
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    ein lauter Ton eines Hornes ertönte. Keiner wusste mit diesem Ton etwas anzufangen, schien er doch recht weit weg und symbolisierte somit noch keine Gefahr. Bei dem Ton, welcher vermutlich zu einem Horn gehörte, zuckte besondern Deck zusammen, der immer weniger er selbst war und viel wirres Zeug redete. Es schien, als würde der Ton höllische Schmerzen verursachen, doch konnte nichtmals Arelis etwas machen, um die Schmerzen zu verringern oder gar zu beenden. Schnell waren Turael und Dunken zur Stelle, die Deck stützen und ihm somit die große Last seines Gewichtes ersparten. Doch auch das war kein Dauerzustand, keiner der Gruppe würde das Gebirge so jemals erreichen. Merydor, der sich einige Sekunden zuvor von Arelis abgewandt hatte, drehte sich wieder zu ihm und blickte ihn ernst an. Um wie viel verkürzt sich die Woche, wenn wir ihm was geben? So kann es nicht weitergehen, er kann kaum laufen. Schwer zu sagen, vielleicht einige Stunden, vielleicht ein oder zwei Tage. Das ist ein weiteres Problem bei dem Sumpffieber... es ist unberechenbar. Erneut blickte Merydor zu Deck, der mit schmerzverzehrtem Gesicht auf den Bogen blickte. So hatte er ihn noch nie gesehen und konnte es auch nicht weiter ertragen. Bitte gib ihm etwas, schnell. Arelis nickte und packte ihn seine Tasche. Schnell waren einige eigenartig riechende Kräuter vermischt und Deck hatte sie zu kauen. Bald ging es ihm besser und auch sein Gesicht hatte wieder etwas Farbe angenommen. So gefällts du mir besser, viel besser. Deck grinste, was die Gruppe zum Lachen veranlasste. Dann setzten sie den Weg fort.

    Ein heißer Tag kündigte sich an, ohne Regen und ohne Wolken. Die Sonne brannte schon jetzt auf die Gruppe nieder und Rüstungen und Mäntel wurden bald überflüssig. Einzig Arelis, der sich von seiner Robe vermutlich nie trennte, behielt sie an. Ständig hing einer der Abenteurer an der Wasserflasche und trank gegen den Durst. Auffällig war, dass weder Blank, Deck oder Solo ein großes Durstgefühl verspürte. Trotzdem animierte Arelis sie immer wieder zum trinken und fügte ihn einem Gespräch mit Merydor hinzu, dass dieses eine weitere Gefahr des Sumpffiebers war... geringes Durstgefühl, was schnell zu Fieberanstieg führte.

    Immer lauter war nun ein Wasserrauschen zu vernehmen, ganz in der Nähe musste ein nicht kleiner Fluss sein. Ich war schon einmal hier, bald müssten wir an eine Brücke kommen. Von da an ist es vielleicht noch ein guter Tagesmarsch bis in die Berge. Die Gruppe atmete auf, hatte der Weg doch schon eine Menge Kraft gefordert. Tatsächlich erschien nach einigen Minuten die Brücke, unter der ein reisender Wasserstrom verlief.
    Plötzlich schreckte Dunken auf und deutete auf vier Gestalten, die am Ende der Brücke standen und gespannt auf die Gruppe blickten. Alle trugen eigenartige Kleidung, die stark an die der Banditen errinnerte...

    Einer der Männer trat plötzlich einen Schritt nach vorne und öffnete den Mund. Sooo... ihr wollt also über diese Brücke, ja? Gut, da haben wir nichts gegen. Aber es kostet eine Kleinigkeit... pro Mann 100 Goldstücke. In weniger als einer Sekunde hatten Dunken seinen Bogen gezogen und einen Pfeil abgeschossen, der sein Ziel minimal verfehlte. Der Anführer schien erschrocken, hatte er wohl nicht mit Gegenwehr gerechnet. Wenn hier jemand etwas bezahlt, dann seid ihr das. Und jetzt verschwindet dahin, wo ihr herkommt. Die drei Banditen hinter dem Anführer lachten laut auf, während der Anführer selbst kein Grinsen zeigte und Dunken hasserfüllt anblickte. Gut, ihr habt es nicht anders gewollt. Männer, tötet sie! Jetzt hatte auch Merydor seinen Bogen gezogen und zielte auf die Banditen. Dunken hatte längst einen weiteren Pfeil in die Sehne gelegt und blickte mindestens genauso angespannt auf die andere Seite. Der Anführer winkte und die Banditen zogen ihre Waffen. Dann stürzten sie sich mit tosendem Geschrei auf die Brücke...

    //kugel darf

  6. #6
    Lebt noch. Benutzerbild von kugel
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    dunken ließ seinen pfeil als erstes fliegen,traf einen banditen am arm,merydor verfehlte das ziel knapp.auch turael nahm sein bogen,verfeglte den pfeil aber noch am ehsten.blank zog im erschöpften zustand sein schwert und lief den banditen entgegen.auch deck wollte nicht nur zuschauen,und folte ihm.dunken streckte mit seinem bogen seinen banditen nieder,ein anderer war bereits auf merydors konto gegangen.deck ,ein geübter kämpfer,kam kaum gegen den bandit an.auch blank hatte probleme,konnte aber letzendlich einen banditen zu boden werfen,dunken tötete den letzen bandit.

    arelis schaute sich schnell deck und blank an.erschöpfung ist nicht gut,gerade in ihrem zustand.er lobte solo,das er nciht fahrlässig handelte und zurück blieb.
    deck ging zwar immernoch besser als solo und blank,da er erst kräuter zu sich nahm.er wusste allerdings,das er sich auch demnächst zurückhalten sollte.blank dagegen ließ nciht mit sich reden,und versicherte beim nächsten kampf mehr zu leisten.arelis wollte sich auf ein gespräch einlassen,doch scheiterte.die anderen versuchten es schon gar nicht mehr.

    "also,viel mehr kann ich euch heute nicht geben" sagte arelis zu solo und blank,denen er gerade etwas vond en kräutern gab. "das ist eine tückische krankheit.." "wir sollten besser aufpassen.wir haben nur schützen dabei,die nahkämpfer sind kaum kampffähig." "ja...das hätte eben ins auge gehen können." "ach.das wird mich schon net dahinraffen.." sagte blank gewohnt mürrisch. "sag das nicht."
    blank schüttelte den kopf und entfernte langsam von der gruppe.
    scheiß tropfte von seinem gesicht drunter,seine augen brannten immer mehr.er merkte wie die krägte ihn von minute zu minute immer mehr verlassen.

    am abend rastete die gruppe,nahe einem fluss.arelis meinte,das man in diesem zustand nie genug trinken könne.die kranken jäger legten sich schon früh schlafen,während die anderen noch ein wenig an einem lagerfeuer saßen.die nacht war angenehm kühl. "wäre es nicht besser,nachts zu wandern?decks gesicht ist bei weitem nicht so rot wie tagsüber.außerdem tut die kühle luft sicher gut." "ja.aber..wir können jetzt kein tag abwarten.jede minute ist wichtig.ich denke das schaffen sie schon.mir macht nur die geschichte mit dem magier sorgen.glaube ehrlich gesagt kaum das er noch lebt." "dann hoffen wir das du im unrecht bist.." "ja..aber er ist schon lange in den bergen.wenn er noch lebt,und wir ihn finden,heißt das nciht das er seid so langer zeit noch im stande ist..die krankheit zu heilen." "ja.wir werden sehen,was die zukunft bringt.ich über nehme die erste wache." "ja..tu das.ich könnte auch mal ein wenig schlafen."
    "dann werd ich das ebenfalls tun." sagte arelis und legte sich auf ein paar felle.die beiden brauchten bei dieser schönen nacht nicht lange zum einschlafen.

  7. #7
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Die Nacht war ruhig, doch schlief Arelis tief und bewegt.
    Der Ruf des Falken hallte durch seine Träume und ein Gebirgsbach plätscherte vor sich hin.
    Arelis stand am Rande eines Felsen und atmete tief die frische Gebirgsluft ein.Die Aussicht war sagenhaft und leicht wiegten sich die Bergkiefern im Wind.Ein Falke zog seine Kreise am Himmel und sein Ruf hallte durch das Gebirge.Der Lehrling wollt zu der Stelle wandern, über der der Falke kreiste und kletterte langsam die Felsen hinab.Am Fuße entsprang eine kleine Quelle, deren Wasser kalt und frisch war.Die Gruppe der Jäger war schon einige Schritte vor ihm, doch hörten sie nicht seinen Rufe.Arelis wollte ihnen nach, doch waren seine Beine wie angewurzelt.Die Jäger folgtem einem Trampelpfad, welcher nicht durch die Tiere des Gebirges entstanden war.Der Pfad führte in eine Schlucht und Arelis beschlich ein unwohles Gefühl.
    Ein Schatten huschte am Rand der Schlucht, über ihm vorbei.Plötzlich geschah alles blitzschnell.Der Schatten war ein Bandit der eine Holzstange in die Felsen rammte.Ein Gerölllavine pollterte darufhin den Abhang hinab.Jedoch sollte die Lavine niemanden töten, sonder nur einen möglichen Fluchtweg zerstören.
    Banditen ströhmten von der anderen Seite der Schlucht, auf die Jäger zu und griffen sie ohne Vorbehalt an.
    Blank, Solo und Deck waren nicht mehr in der Lage zu kämpfen und hielten sich hinter den übrigen Jägern.Arelis mußte eingreifen, auch wenn er Gefahr lief zuviel seiner Kraft zu verbrauchen.Doch zur Heilung der Wunden würden seine geistigen Kräfte reichen müssen.Er mußte es riskieren, doch konnte er sich nicht bewegen.Plötzlich huschten die Bilder nur noch durch seinen Kopf.Merydor war während des Angriffes zu früh stehen geblieben und bemerkte nicht, wie sich ein weiterer Felsen löste.Mit lautem geknirsche raßte der auf ihn herab, doch plötzlich stand Arelis unter dem Felsen und es wurde schwarz, als er ihn erschlug.

    Schweißgebadet erwachte Arelis und noch immer hallte der Ruf des Falken, durch seinen Verstand.
    Langsam stand er auf und sog tief die kühle Luft der Nacht in seine Lungen.Der Mond stand hoch am Himmel und die Sterne funkelten beruhigend am Firmament.Der Wind rauschte durch die Nadelkronen der Gebirgskiefern und das Geräusch beruhigte sein aufgewühltes Innerstes.
    Das Lagerfeuer kisterte und knackte seelig vor sich, während Arelis ein paar Schritte ging.Es war kein Traum gewesen, welcher ihn aufgewühlt hatte, dazu war es einfach zu real.Der Falke und die Emotionen weisten ihm einen Weg, doch erkannte er nicht den richtigen Pfad, welcher ihn durch seinen Traum führte.
    Würde er sterben, oder Merydor?Oder war der Tod nur ein Zeichen für etwas, was Arelis nicht erkennen konnte.Langsam schlenderte er, ohne es zu merken an dem Bach entlang, an dem sie rasteten.Die Kranken schliefen ihren Schlaf der Gerechten und die Gesunden waren in alarmbereitschaft.
    Arelis versuchte zur Ruhe zu kommen.Schon immer waren die Visionen stark und emotional aufwühlend gewesen.Doch diesesmal hinterließen sie keinen Schmerz oder unangenemen Druck in den Schläfen.Sein Verstand hatte sich darauf eingestellt und im Laufe der Zeit, konnte er mittlerweile auch ihre verborgenen Aspekte begreifen.Dennoch waren und blieben sie unangenem und der Lehrling brauchte seine Zeit, um wieder völlig in der Realität zu sein.Maya war nicht bei ihm, was ihm fehlte.Sie war der Ruhepol zwischen Magie und Leben.Sie war sein Anker, wenn seine Verantwortwung überhand gewann und er Gefahr lief, von ihr übermannt zu werden.Arelis besann sich auf eine Übung, welche Vatras ihn gelehrt hatte um sein inneres Gleichgewicht zu finden.Er berührte eine seiner Spruchrollen, doch wirkte er keine Magie.Er ließ gerade soviel Energie in seine Hand gleiten, das sie für eine winzige, kleine, blaue Flamme reichte.Er konzentrierte sich auf die kleine Flamme in seiner Handfläche und hielt sie am leben.Nach kurzer Zeit der Meditation, hatte wieder alle seine Sinne beisammen und konnte rationell denken.
    Der Tod in der Vision war kein Tod, das wußte er.Entweder war es eine Warnung oder ein Fingerzeig, welcher die Richtung zu Telmar wies.Der Ruf des Falken gab ihm das Gefühl, das der alte Kauz noch lebte.Arelis erinnerte sich an die Worte Adanos damals, in seiner ersten Vision.Den Ruf des Falken, mache ich dir zum Geschenk.Der Lehrling hatte ihn nie bemerkt, doch das Tier drängte sich immer stärker in sein Leben.
    Zurück am Lagerfeuer setzte er sich zu Dunken.Der beobachtete die Nacht und lauschte ihren Geräuschen.
    Kannst du nicht schlafen?
    Sagen wir mal, das ich eine störende Unterhaltung hatte.
    Dunken runzelte die Stirn, doch der Sinn der Antwort leuchtete ihm ein, als Arelis in den Himmel nickte.
    Und was hat er gesagt,lächelte Dunken.
    Wenn wir wieder aufbrechen, laß uns dem Fluß in die Berge folgen.Wenn wir seine Quelle erreichen, müßten wir auf einen Pfad treffen.Ab da sollten wir vorsichtig sein.Banditen?
    Ich bin mir nicht sicher, aber die vier Toten von vorhin, werden wohl irgendwann vermißt werden.Dunken nickte und wechselte das Thema.Wie steht es um die Jungs?Nach wie vor schlecht, aber vier Tage sollten sie noch haben.Doch das kämpfen wird die Zeit verkürzen.
    Pah, sag das Blank.Der wird sich nich zurückhalten.Erst wenn er am Boden liegt und sich nicht mehr rühren kann. Wenn er weiter so macht, wird ihn das Fieber zwingen, sich raus zuhalten.
    Noch einige Zeit verging durch das Gespräch der Männer, als Arelis sich wieder schlafen legte.Diesesmal war es ein tiefer und erholsamer Schlaf.
    Geändert von Novasecond (13.6.05 um 23:25 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #8
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    Als die ersten Sonnenstrahlen über das Land brachen, waren noch alle am schlafen, abgesehen von Dunken, der die Nachtschicht übernommen hatte. Dieser war bereits dabei, ein einigermaßen leckeres Frühstück zu braten, was sich als nicht sehr einfach erwieß, denn die Fleischvorräte waren begrenzt und musste auch noch für den Rückweg halten. Trotzdem hatte er bald so viel, dass man es mit Brot vermischen und anschließend einigermaßen gut esssen konnte.

    Mit der Zeit erwachten nun einzelnd die Leute, als erstes wurde Turael wach, schnell folgten Merydor und Arelis, die sich sofort über das Essen hermachten. Nur die drei kranken schliefen noch einige Zeit länger und Decks Gesicht war wieder weißer geworden... bald würde er sicherlich mit heftigen Schmerzen und brennenden Augen aufwachen. Es war schon eine Fiese Krankheit und Merydor war froh, dass es nicht ihn erwischt hatte.

    Nach einer guten Stunden waren sie dann alle gesättigt und löschten das Feuer, dass sowieso nur noch geringfügig Licht und Wärme spendete, war es doch schon seid vielen Stunden am brennen. Langsam erhobe sich die Abenteurer von ihren Plätzen, verstauten Zelte und Essensreste und machten sich wieder auf den Weg. Bereits nach einiger Zeit verdunkelte sich der Himmel wieder und kündigte einen heftigen Schauer an. Sofort eilte Merydor zu Arelis, der einige Schritte vorgegangen war. Ich kann mir vorstellen, dass sich Regen nicht gerade positiv auf das Fieber auswirken wird. Sollen wir trotzdem weiter wandern? Japp, uns bleibt nicht viel anderes übrig, da wir sicherlich noch zwei oder drei Tage brauchen werden, bis wir, wenn überhaupt, den Wassermagier gefunden haben. Merydor runzelte die Stirn. Das Gebirge konnte folglich nicht klein sein, denn sie würden es schon in einigen Stunden erreicht haben. Scheinbar lag der schwerste Weg der Reise also noch vor ihnen und klettern gehörte sicherlich nicht zu Merydors stärken. Doch das er da nicht der einzige war, die kranken würden sicherlich noch mehr Probleme haben, beruhigte ihn.

    Nach einiger Zeit machte Dunken dann Spuren aus, anscheinend Wolfsspuren. Eine kurze Beratung ergab, dass Merydor und Dunken so schnell wie möglich einen Wolf erlegen und ausnehmen sollten und der Gruppe dann wieder folgen sollte. Dies würde freilich nicht lange dauern, die Fußspuren waren sehr frisch und im Ausnehmen waren beide bereits sehr routiniert. Tatsächlich hatten Dunken und Merydor nach nur wenigen Minuten bereits zwei Wölfe ausgemacht, die eine Ratte verzerrten. Diese Speise war schnell beendet, wofür zwei Pfeile Merydors und Dunkens zeugten. Sie nahmen die Tiere schnell aus und hatten die Hauptgruppe schon nach einer Stunde wieder eingeholt.

    Nun war es nicht mehr weit bis zum Gebirge und in der Ferne ließen sich bereits die größten Gipfel erkennen. Merydor wurde beim Gedanken schwindelig, dass sie nach ganz oben mussten. Hoffentlich ist dieser Wassermagier kein Freund von Höhen und hält sich weit unten auf. Nie im Leben Merydor, nie im Leben... Turael sollte rechtbehalten, was Merydor schmerzlich feststellen musste.

    Sie waren beim Anfang der Gebirgskette angekommen und ruhten sich vorerst für geraume Zeit aus. In kürzester Zeit hatte sich die Situation bei Solo verschlechtert und er war kurzzeitig in Ohnmacht gefallen. Einige Kräuter Arelis´ brachten ihn nach einiger Zeit aber wieder auf die Beine. Langsam verzogen sich Wolken und der Regen verzog sich, zum Vorschein kam eine wunderschön gelb leuchtende Sonne, die die Gruppe erwärmte.

    Nun sollte der Aufstieg also beginnen und endlich ließ sich Deck nun auch seine Hellebarde abnehmen, er war, wie auch Solo, mit der Zeit sichtlich schwächer geworden und mit der Hellebarde wäre es ihm sicherlich nicht möglich gewesen, den Berg zu erklimmen. Dunken schritt langsam voran und der Rest der Gruppe folgte vorsichtig mit einigen Schritten des Abstandes. Der Magier konnte sich überall aufhalten. Plötzlich rief Arelis Dunken zurück und schritt nun selbst voran, um einiges schneller. Er schien nicht das erste Mal zu sein, kannte sich anscheinend aus. Das Arelis all dieses in seinem Traum gesehen hatte, war für ihn zunächst unvorstellbar...

  9. #9
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis versuchte die Umgebung im Auge zu behalten.Zwar hatten die Jäger und vor allem Dunken, die größere Erfahrung darin, doch wahren die Kranken versorgt und der Lehrling konnte sich seiner Umgebung widmen.
    Alles kam ihm so bekannt vor.Der Bach, die Felsen, der Trampelpfad und selbst die Kiefern.
    Die Gruppe schohnte ihre Kräfte und verlangsamte das Tempo.Das verschafte Arelis Zeit sich mit seiner Vision zu beschäftigen.Waren die Banditen nun real oder nicht?
    Nach geraumer Zeit, erreichten sie die kleine Quelle, welche dem Felsen entsprang und Dunken machte ein überraschtes Gesicht.Es war schwer für ihn zu glauben, des der Lehrling wirklich von der Umgebung geträumt hatte, doch langsam verschwanden seine Zweifel.
    Arelis betonte das die Gruppe warten sollte, als er auf einen Felsen kletterte um die Schlucht zu suchen.
    Der Ausblick war ihm wohlbekannt, doch war er auch herrlicher als in seiner Vision.Sein Blick schaute gen Himmel, als er den Ruf des Falken vernahm.
    Da bist du ja mein Freund,murmelte er lächelnd und Unruhe machte sich in ihm breit.
    Bis jetzt paßte alles haargenau mit seinem Traum überein.Würde der Rest aber auch geschehen?

    * * *

    Man wie langebraucht der noch,maulte Blank, dem der Schweiß von der Stirn perlte.Solange ist Arelis noch garnicht weg.Du solltest dir keinen Streß machen, das verschwendet nur deine Kräfte.Pah, die reichen noch aus.Der Lehrling verschwendet meine Zeit, wir könnten schon längst durch die Schlucht sein.Ich würde warten.Arelis sieht die Welt ein wenig anders als wir und das könnte uns den Arsch retten,konterte Dunken.Blank`s Stimmung war im Keller, wer konnte es ihm verübeln.Auch wenn er es nicht zugab, aber das Sumpffieber machte ihm zu schaffen.Insgeheim zählte er die Tage rückwärts und malte sich einen schmerzhaften Tod aus.
    Blödsinn, ich habe keine Zeit für sowas.Deck und Solo auch nicht.Ich werd jetzt weiter gehen, mit oder ohne Arelis,beschloß Blank eisern und marschierte los.Merydor nickte Dunken zu, ihn zu begleiten und der Rest der Gruppe folgte.Nur Merydor blieb und rief nach Arelis.Nach kurzer Zeit sah er den Lehrling, die Felsen hinab kommen und folgte dann der Gruppe.Solange er in Sichtweite war, konnte Arelis ihnen ohne Probleme folgen.

    * * *

    Arelis fluchte als er die Gruppe marschieren sah, mit Blank vorraus.
    Er versuchte sich zu beeilen, doch würde seine Warnung entweder verhallen oder zu Spät kommen.
    Aus den Augenwinkel sah er einen Schatten über den Schluchtrand huschen.Alles geschah zu schnell, als das Arelis es mit seiner Vision vergleichen konnte, doch konnte er sich bewegen.
    Ein lautes Krachen und Grollen hallte gegen die Felswände, als sich eine Gerölllavine löste und den Hang herabstürzte.Die Gruppe war schon in der Schlucht und die Gesteinsmassen sollten ihnen den Rückweg abschneiden.
    Zeitgleich hörte Arelis nur Geschrei und Kampfrufe, konnte aber keine Gegner sehen.Mit aller Kraft sprintete er los, als er einen Felsen bemerkte, welcher auf Merydor zuraste.Der schaute aber nur nach vorn und zückte sein Schwert.
    War Arelis Tod nur ein Traum oder der Beginn eines neuen Weges?Würde er sterben oder nur eine Änderung verursachen.
    Der Lehrling überlegte nicht und setzte alles auf eine Karte.Mit aller Kraft sprang er Merydor in den Rücken und rammte ihn drei Meter vor.Hart prallten sie auf, doch Arelis ignorierte den Schmerz.Noch lebte er und das nutzte er.Er mußte nicht wissen was geschah, denn er hatte das Bild noch deutlich vor Augen.
    Eine Horde Banditen ströhmte in die Schlucht und stürmte auf die Jäger zu.
    Verdammter Wasserlehrling, hätte er uns nicht warnen können,brüllte Blank und zog sein Schwert.Hat er doch.Du wolltest nicht warten,antwortete Dunken und schoß seine Pfeile in die Gegnermasse.
    Alle zogen ihre Waffen und selbst Arelis greifte ein.Seine Kraft mußte einfach reichen um hinterher die Verletzten zu versorgen.Wenn er nichts tat, würden vieleicht einige sterben und dann konnte er sowieso nichts mehr tun.
    Schnell sah er sich von Gegner umringt und die Jäger kämpften um ihr überleben.Halte dich vom Blut der Kranken fern, sonst steckst du dich auch noch an,brüllte Arelis zu Merydor.Kunststück, ist doch alles rot, entgegnete der sarkastisch.
    Der Lehrling sah sich schnell bedrängt, doch konnte er das Schwert eines Gegners blocken und trat ihm in den Magen.Zwar verschaffte ihm das Platz, doch sah er zwei weiter auf sich zu kommen.
    Er hatte keine Wahl, doch mußte er es tun.Seine linke Hand glitt in sein Gewand und griff nach einer Spruchrolle.Die Worte schoßen durch seinen Kopf und im Bruchteil einer Sekunde, stob eine Staubwolke vor ihm auf.
    Die dunkle Magie fühlte sich wiederwärtig an und hinterließ einen bitteren Geschmack in seinem Mund.Noch wärend der Zauber wirkte, begann Arelis seinen Befehl zu äußern.Schütze mich vor jedem, der mein Leben gefärdet.
    Die drei Banditen blieben ruckartig stehen und der Schrecken war in ihr Gesicht geschrieben.Ein Skelett baute sich vor Arelis auf und zog seinen schweren Zweihänder, aus seinem Wehrgehänge.Zu langsam reagierten die Banditen und der Zweihänder grub sich tief in den Oberkörper, eines von ihnen.
    Auch einige Jäger waren geschockt, obwohl sie wußten das das Skelett für sie kämpfte.
    Solo hatte sich gerade mit Mühe und Not eines Banditen entledigt, welcher mit aufgeschnitter Halsschlagader am Boden lag, als er den Zauber des Lehrling sah.Was zum Teufel ist....,brach er seine Worte ab, als der nächste Bandit ihn angriff.
    Arelis Diener schlug sich blutig durch die Reihen der Gegner.Es spürte keinen Schmerz, keine Emotionen.Er kannte nur einen Auftrag, einen Befehl.Und der verpflichtete es, seinen Herren zu schützen.
    Arelis stieg auf einen Felsen und sah, das die Banditen, wenn auch gering, noch immer in der Überzahl waren.Die Jäger trugen keine Verluste, doch brauchten sie Platz und Arelis versuchte ihnen ihren Platz zu verschaffen.
    Berauschend floß die Magie durch seinen Körper als sie sich zu den reißenden Fluten eines Zaubers, in seinem Geist, kanalisierte.
    Pulsierend ströhmte sie in seine Hände und Wind umwehte seinen Körper.
    Seine Haare zerzausten in dem stetigen Luftstrohm welcher sich vor ihm sammelte und kurz bevor die Magie ihn mitzureißen drohte, enfesselte er die Windfaust.Gnadenlos pflügte sie sich ihren Weg durch die Reihen der Banditen.Einge wurden gegen die Felsen geschleudert und ihre Knochen knirschten laut, als sie brachen.Andere wurde von ihrer Wucht, in die Waffen der Jäger gedrückt, welche ihren gewonnenen Platz sofort nutzten.
    Arelis wollte gerade seine Waffe ziehen, als einer der letzten Banditen ihm mit einem Knüppel die Beine wegschlug.Ohne Chance auf Halt stürzte er die zwei Meter von dem Felsen und schlug schmerzhaft auf dem felsigen Boden auf.Das Blut einer Platzwunde an seiner Stirn, blendete seine Augen und als er versuchte es fort zuwischen, stand der Bandit schon über ihm.Kraftvoll holte er mit dem Knüppel aus und Arelis trat ihm gegen das Knie.Mit einem lauten Schrei knickte sein Gegner ein und noch ehe er zuschlagen konnte, schleuderte ihn die Wucht eines Zweihänders gegen die Felsen.Der Bandit war sofort tot und das Skelett stand nun über Arelis. Viel Rippen fehlten ihm schon, doch führte es seinen Auftrag unerbittlich aus.Mit gezogener Waffe drehte es zu den Gegnern um, doch blieb es bei Arelis stehen.
    Der Lehrling versuchte sich aufzurappeln, doch hatte er sich bei dem Sturz mindestens zwei Rippen gebrochen.
    So kniete er hinter dem Skelett und rang nach Luft.Übelkeit machte sich in seinem Magen breit und es dauerte nicht lange bis sein Körper gegen die Schmerzen und den Luftmangel revoltierte.Ob er wollte oder nicht, Arelis mußte sich übergeben und vom Kampf ablassen.Nach Luft ringend lehnte er sich an die Felsen und war fast dankbar, daß das Skelett nicht von seiner Seite wich.
    Allmählich ebbte der Kampfeslärm ab und die Banditen waren blutig zerschlagen worden.Auch der Zauber ließ nach und keine Sekunde zu früh.Das Skelett zerfiel zu Staub und wurde vom Wind verweht.
    Dunken stand mit blutiger Klinge und einigen Schnittwunden, an der Spitze des Schlachtfeldes und versicherte sich das kein Bandit mehr lebte.Er schaute in die Richtung, aus der die Banditen gekommen waren und stellte angspannt fest, das es vorbei war.
    Wer von uns hat überlebt?,brüllte er kämpferisch ohne sich zu seinen Begleitern umzudrehen.
    ""Ich"",brüllten alle Jäger kämpferisch im Chor zurück und ihr Ruf hallte durch das Gebirge....
    Geändert von Novasecond (14.6.05 um 19:40 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  10. #10
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    Erschöpft vom Kampfgeschehen sackte Solo auf seine Knie, zuviel hatte er sich zugetraut! Als er seinen Blick nach forne schleiffen liess erkannte er den Magier, den er als Arelis kennengelernt hatte, krampfhaft rang dieser nach Luft und hielt sich mit schmertzverzertem Gesicht die rechte seite... auch Die anderen waren sichtlich erschöpft, vor allem Blank und Deck sah man die erschöpfung an. Nicht lange dauerte es und Merydor kümmerte sich um Arelis, der sich mit hilfe eben diesem langsam auf die Beine kämpfte. Schnell zog die Gruppe ein stück weiter um einen geeigneten platz zum ausruhen zu finden, man konnte ja nie wissen wieviele Banditen noch in der Gegend waren! Schnell prassete ein lagerfeuer als die Sonne schon langsam am Horizont untergieng... auch die Zelte standen bereit und Solo legte sich zusammen mit Deck und Blank aufs ohr, schnell mussten sie wieder zu kräften kommen denn die Zeit wurde allmälig knapp und die Kräuter von Arelis verloren langsam seine wirkung.

    In der zwischenzeit unterhielten sich die verbliebenden Gruppenmitglieder und berieten die Lage.
    Geht es dir schon wieder besser Arelis?
    Naja... den umständen entsprächend ja!
    Habt ihr auch alle gut darauf geachtet, dass ihr kein Blut der Kranken in eure wunden bekommen habt? fragte Turael nachdenklich.
    Also bei mir ist alles klar...
    Auch ich bin mir sicher, dass ich nichts abbekommen habe!
    Die blicke vielen auf Arelis der kurz zögerte, danach jedoch versicherte, dass auch er nicht angesteckt wurde.
    Wie soll es nun weitergehen hallte Turaels frage durch die Luft.
    angespannt entgegnete Dunken Wir müssen morgen früh schnell voran kommen... ich denke durch den Kampf ist weitere Zeit verlohren gegangen.
    Du hast recht... wir müssen ihn schnell finden... bejate Arelis dunkens vermutung, es war Arelis bei jedem luftzug anzusehen, dass ihm seine Kampfverletzung deutlich zu schaffen machte.
    Geht euch ausruhen! Heute übernehme ich die erste wache! sprach Dunken schnell und beendete somit das gespräch.

    Die Nacht wahr kühl und die Luft feucht, Solo war in einen unrugen Schlaf gefallen aus dem er abbrupt mit grossen Schmertzen erwachte. Schweiss rann seine Stirn hinab, seine zitternde Hand strich durch sein dichtes Braunes Haar um es aus seinem blickfeld zu rücken. Er konnte nicht mehr Schlafen... auch wen er es noch so wollte. Gemächlich torkelte er aus seinem Zelt und sah Dunken am Feuer, dessen Blicke scheinbar selbst die nacht durchdrangen. Du solltest dich ausruhen! Hat keinen sinn... ich könnte nichtmahl Schlafen wen ich es wollte! Und was bringt es, wen ich meine letzten jämmerlichen Stunden, die ich zu Leben habe verschlafe? Rede keinen Quatsch! Wir werden den Magier finden und dann wird er euch Heilen! Hmmm ich habe mich schon damit abgefunden... vor dem Sterben habe ich wahrlich keine angst! Aber ich dachte nie, dass ich mal wegen einer Krankheit dahin sieche. Aber reden wir über etwas anderes! ich kenne dich kaum...
    Geändert von Orangeput (14.6.05 um 20:43 Uhr)
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  11. #11
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    Warte....Wo kommst du her ? Bist du hier auf der Insel aufgewachsen ?Sei leise !Hab ich was falsches gesagt ?Doch schon war Dunken auf gesprungen und , rannte zur restlichen Glut des Lagerfeuers und legte seine Decke darauf ? Schnell komm mit ! flüsterte Dunken ihm zu und ein wenig verwundert folgte ihm Solo rennend zu den Zelten zurück. Warum hast du das Feuer ausgemacht , es ist stockdunkel !Ruhe !Dunken schlich vorsichtig zur Felswand und presste sich dagegen. Solo tat es ihm gleich . 10 sek....... 20 sek.....dann waren in der Ferne leise Schritte zu hören.....langsam rannen Schweisperlen an dankens Hals herab. Dann , für wenige Sekunden war ein Lichtpunkt , nicht weit entfernt zu sehen. Trottel sollen sie uns sehen ?!?!zischte einer der Männer...Langsam kamen die Schritte näher....Eine ungeheuere Spannung lag in der Luft und keiner der beiden wagte es sich zu regen. Dann plötzlich durchbrach ein ohrenbeteubendes Grollen und Krachen die Stille. Die Banditen schienen genauso geschockt wie Dunken und Solo. Sie drehten sofort um und rannten in die Richtung in der die Gerölllawine wohl heruntergekommen sein musste..... WIe konntest du wissen .....?flüstere Solo so leise wie möglich.Tut jetzt nichts zur Sache. Wir müssen die anderen wecken und weg von hier . Die Banditen werden wiederkommen und diesesmal haben wir nicht so viel Glück.Wird ihnen nicht so ganz gefallen aber es muss wohl sein.Schnell weckten sie die anderen und brachen die Zelte ab. Deck wollte erst garnicht aufstehend , doch mit der Hilfe von Turael bekam Dunken seinen langjärigen Freund dann doch aus dem Zelt gehievt. Er war Schweisnass am ganzen Körper und hatte anscheinend leichtes Fieber. Was ist.... passiert ?Nacher.... erstmal hier weg!Und wie haste dir das jetzt vorgestellt , sollen wir so weiterlaufen ? Nein , nur ein wenig entfernt , die Banditen wussten was......So suchten sie in der stockdunkelheit einen möglichst versteckten Rastplatz. Glücklicherweise vernahmen sie schon nach wenigen Minuten ein etwas gedrücktes "hier" von Deck , der zufällig auf eine kleine Höhle gestoßen war , in der sie gerade genung Platz hatten um zu schlafen. Schlaft wieder , ich erzähl euch morgen was los war....Soll ich dich ablösen ? Dunken musterte Solo langsam. Dieser sah ebenfalls ziemlich erschöpft und mitgenommen aus. Nett gemeint , aber du hast den Schlaf nötiger wie ich...Naja aich werde trotzdem wach bleiben... jetzt kann ich erst recht net schlafen....


    // net viel ich weis und auch mein erster Post aber ich hoffe es bessert sich
    Geändert von $coot3r (14.6.05 um 21:29 Uhr)
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  12. #12
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    Turael war etwas unruhig, so dass er nicht schlafen konnte, also beschloss er sich zu den anderen an den in den vordersten Teil der Höhle, nicht das diese besonders groß war doch hatte sie zwei kleinere "kammern". Schnell kamen Turael und Solo ins Gespräch, was Dunken nicht unbedingt gefiel, da er lieber in die feuchte Nachtluft hörte um etwaige gefahren so früh wie möglich auszumachen. So entschloss Dunken etwas die Umgebung zu erkunden. Doch zuvor musste er Turael und Solo versprechen alle 20 minuten in der Höhle vorbeizuschauen, um bericht zu erstatten und in welche Richtung er als nächstes geht, um ihn leichter zu finden, falls ihm etwas zustoßen sollte. Also begab sich Dunken auf in die dunkle Nacht hinein, nach nur einigen Metern waren nicht einmal mehr seine Umrisse auszumachen.
    Solo´s zustand beunruhigte Turael, doch schlafen wollte Solo auf keinen Fall gehen da er sowieso nicht einschlafen konnte. Kleine Schweissperlenen rannen seine Wangen hinunter und giengen langsam in einen kleinen "Fluss" über, welche einen dunklen Rand auf Solos Pullover hinterlassen musste. Doch das schien Solo nicht zu stören, da er genug mit seinen Schmerzen zu kämpfen hatte. Turael war besorgt, sogerne würde er ihm etwas gegen seine Schmerzen geben wenn nicht sogar einen teil der Schmerzen abnehmen, doch wusste Turael das dies nicht ging und das machte Turael traurig.
    Nun kehrte Dunken von seinem ersten Rundgang zurück, erstattete Bericht und machte sich auch schon wieder auf den Weg, diesmal sollte es zum vorherigen Rastplatz gehen. "Pass auf das dir nichts passiert" "wird schon nichts passieren, hoff ich doch!" Mit diesen Worten verließ er die Höhle und machte sich auf den Weg...
    Turael stand auf und stellte sich an den Höhleneingang und blickte in die Nacht. Nicht ein einziger Stern, geschweigedem ein Mond stand am Firnament. Als hätte jemand befohlen, alles was licht spendete, zu zerstören. Ein leise Rascheln machte Turael hellhörig auch Solo schritt zum höhlen eingang und blieb mit bereits gezogener Waffe neben Turael am Höhleneingang stehen. Nun Zog auch Turael seinen Bogen, legte einen Pfeil in die Sehne und blickte gespannt in die Leere. Als Dunken auf einmal vor ihnen Stand erschracken beide und beinahe wäre der Pfeil aus Turaels sehne losgegangen und in Dunkens Brust stecken geblieben. "Mein Gott das du immer wie eine Katze schl..." "Dafür haben wir keine Zeit eine etwa 5 Mann starke Banditen gruppe kommt in unsere Richtung, wecke lediglich Merydor und Arelis auf, lass die anderen schlafen und Solo halt dich bitte zurück.Turael du bleibst bei mir wir werden mal sehen was wir aus denen machen können " Ein teufliches grinsen zuckte über Dunkens Gesicht.
    "Dann lass mal losgehn" Turael und Dunken verschwanden in der Nacht, noch bevor Merydor und Arelis wach waren. Sie entfernten sich nur ungefähr soweit, so dass sie noch vernehmen konnten wenn jemand in die höhle eindrang, da sie trockene Zweige vor den Höhleneingang gelegt hatten, welche schon fast bei der kleinsten Berührung ein krächzsen von sich gaben. Merydor und Arelis Standen nun in der Höhle mit bereits gezogener Waffe war Merydor bereit alles zu töten was in die Höhle kommen konnte...

    //naja mir is nich sonderlich viel eingefallen, hoffe aber das ihr damit was anfangen könnt... gn8^^
    Geändert von ArazieL (14.6.05 um 23:42 Uhr)

  13. #13
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    Man konnte die Anspannung der gruppe förmlich spühren als langsam die Zeit verstrich... jedes noch so kleine Geräusch würde die vermuteten angreiffer enttarnen und ihre Position verraten. Doch es war toten stille, gerade als die spannung unerträglich wurde vernahm man fürchterliche schreie, als würde jemand fürchterlich quallvoll sterben. Nach einigen weiteren schreien verstummte wieder alles. Langsam wurde die Gruppe unruhig als sich dunken meldete:
    Misst was war das?
    Keine ahnung? Klang fürchterlich!
    Ich gehe mal schauen! Bleibt ihr hier...
    Nein warte! Ich kann dir licht machen!
    kaum hatte Arelis dies gesagt schon nahm er eine spruchrolle hervor und eine Kugel aus Licht schwebte über seinem Kopf. Nun bewegten sich Dunken und Arelis langsam nach vorne, als Dunken plötzlich mit fragender Miene stehen blieb. Was ist? mit einem fragwürdigen blick drehte sich Dunken um und zeigte mit dem Finger auf eine Blutende leiche, die wohl mal ein Bandit war. Plötzlich huschte ein schatten durch die nacht, Achtung! schrie Turael vor entsetzen, gerade noch rechtzeitig konnte Dunken dem Biest ausweichen, was wohl für den Tot des Banditens verantwortlich war, Misst... Bluthunde! schrie Merydor seinen kumpels zu, recht hessliche Geschöpfe, die Blut lieben... anscheinend wurden sie von der Blutigen Schlacht angelockt und dürsten nun nach immer mehr Blut. Die gruppe hatte es ausgerechnet mit zwei diesen Bestien zu tuhen, was Turael durch einen Schmertzhaften rammer erfuhr, schnell rappelte er sich wieder auf und schtellte sich mit Arelis der seine Waffe wie all die anderen gezogen hatte vor die von Blutgier angetriebenen Tiere. Mit schnellen dauerhaften Schlägen versuchten sie nun ihre gegner von sich vern zu halten um Dunken und Merydor schussmöglichkeiten zu bieten, die sie ausgezeichnet nutzten, zwei pfeile steckten schon in einem der Bluthunde und verlangsamten dessen bewegungen Deutlich. Weitere zwei Pfeile zwangen diesen furchteinflössenden Gegner mit lautem gebrüll zu Boden, durch die siegessicherheit einen augenblick unaufmerksam konnte sich einer der Bluthunde auf Turael stürzen, der mit aller kraft die scharfen klauen des Tieres abfangen konnte. Mit einem gekonnten schwerthieb versuchte der immer noch sichtlich angeschlagene Arelis nun den Bluthund von Turael abzubringen, ein langer schnitt zog sich durch den rücken des Tieres, das daraufhin noch Wilder wurde und Arelis mit einem Prankenhieb zu Boden warf. Gerade als es zubeisen wollte rammte Solo aus dem Schatten heraus in die seite des Tieres, dass darauf hin etwa 2 meter weggeschläudert wurde, was Dunken und Merydor freie schussmöglichkeit brachte, nach zwei Pfeilen war auch dieses Tier zu Boden gerungen, Solo jedoch blieb regungslos liegen.
    Solo verdammt.... Helft mir schnell!
    Ist er Tod? Fragte der durch kratzwunden gekentzeichnete Turael Arelis mit fragender Miene.
    Nein, wen wir ihn aber nicht sofort versorgen wird er es Bald sein!
    Sofort halfen alle solo in die Höle zu tragen...
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  14. #14
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    Die Sonne ging lansam am Horizont auf und warf ihr Licht in die Höhle.Arelis hatte alle Hände voll zu tun gehabt, Solo wieder herzurichten.Bevor er dies jedoch tat, hatte er seine Wunden abgedeckt, um sich nicht mit dem Sumpffieber zu infizieren.Die sicherste Methode war es gewesen, Solo einen Heiltrank zu geben und einen Teil davon auf seine Wunden zu gießen um die Blutung zu stoppen.Es dauerte nicht lange, bis der Mann körperlich wieder gesund war, abgesehen vom Fieber.Merydor und Turael hatten, den Göttern sein Dank, nur Kratzer und kleine Schnittwunden, welche derLehrling mit einem Verband und desenfizierenden Kräutersud behandelte.
    Er hatte nur noch einen Trank und zwei Heilzauber, doch die mußte er sparen.Schon die ganze Nacht über, versuchte er sich zu regenerieren um einen Heilzauber auf sich anzuwenden, damit wenigstens die Rippenbrüche verschwanden.Am späten morgen versuchte er dann sein GLück und wirkte den Zauber auf sich.Die Rippen verheilten zwar, doch blieben noch leichte stechende Schmerzen.Für`s erste mußte das aber reichen und als er die Kranken mit ihrer Medizin versorgt hatte, brach die Gruppe auf um Telmar zu suchen.Doch hofften sie, das an diesem Tag keine Leichen ihren Weg pflastern würden.


    Ich weiß, die Länge ist eigentlich nicht mein Stil, aber um halb 1 Uhr morgens läßt sogar meine Kreativität nach.^^
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




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  15. #15
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    die qeust ist für ich gelaufen oder?


    wenn nicht komm ich

  16. #16
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    Langsam ging Dunken voran. Die Hauptgruppe hatte sich etwas fallen gelassen, um im Falle eines Angriffes oder auch einer Lawine fallen gelassen. Ein kühler Wind pfiff durch das Gebirge und kühlte die erhitzte Haut angenehm. Bald schon kamen sie auf ein großes Plateau, gespickt von einigen Sträuchern und größeren Pflanzen, die Solo mit seltsamen Augen mustere. Langsam trat er vor und bückte sich vor einem dieser Sträuche. Das...Das... Das ist unglaublich. Diese Pflanze galt längst als ausgestorben, seid hunderten von Jahren wurde sie nicht mehr gesehen. Und hier ist ein ganzes Plateau davon? Das kann ich nicht glauben. Vorsichtig trennte Arelis eine Blüte von dem Strauch und steckte sie in den Mund. Er kaute einige Sekunden bevor er aufstand und grinste. Wir brauchen den Wassermagier nicht mehr. Jetzt brauchen wir nur einen guten Alchemisten, der es vermag, hieraus den richtigen Heiltrank zu brauen. Vatras oder Saturas beherrschen das sicher beide. Wir sollten sofort aufbrechen, es wird eng mit der Zeit, lange haben die drei nicht mehr. Die Gruppe murmte kurz, sah aber ein, dass dies die beste Möglichkeit war. Es war sehr unwahrscheinlich, dass der Eremit und Wassermagier selbst noch lebte und nun hatten sie eine gute Alternative gefunden. In zwei Tagen konnten sie das Plateaulager erreichen und das brauen würde einige Stunden dauern. Etwa drei Tage hatten Deck, Solo und Blank noch, ohne große Zwischenfälle musste es einfach klappen. Hastig wurden lieber zuviele als zuwenige Stücke der Blüte abgetrennt und in Rucksäcken verstaut. Dann schlugen sie den Rückweg ein, hatten sie doch noch einen weiten Weg vor sich. Langsam stiegen sie den Gipfel hinab.

    Eine gute Stunden waren sie nun schon beim absteigen und hatten wieder ihren alten Rastplatz, die Höhle, erreicht. Alle hatten wieder gute Hoffnungen und selbst Solo, der mit dem Leben wohl schon abgeschlossen hatte, hatte wieder Mut gefasst und schritt langsam voraus. In Gedanken waren sie alle schon bei Saturas, der feierlich den Trank überreichte. Doch plötzlich wurden sie alle aus ihren Träumen gerissen. Solo war zusammengebrochen und schien nicht mehr zu atmen. Jetzt ging es um jede Sekunde, und Arelis war der erste, der sich neben Solo kniete und Wiederbelebungsversuche startete. Schnell atmete Solo wieder doch sein Zustand war weiter kritisch. Er schwitzte und nun raste sein Puls. Sein Gesicht lief langsam rot an, bis es an eine Tomate erinnerte. Die Kräuter mussten eigentlich noch bis ins Plateau reichen, doch nun waren sie einfach Pflicht. Hastig schob er Solo einige Pflanzen in den Mund und veranlasste Solo mit einem sanften Schlag auf den Magen zum Schlucken. Nach einigen Minuten hatte sich Solos Situation stabilisiert. Arelis stand langsam auf und blickte auf den Boden. Er hat keine Chance. Er wird nicht wieder erwachen. Einige Stunden noch und er ist Tod. Arelis schluckte schwer, hatte er doch seiner Meinung nach versagt. Alle blickten betrübt auf den Boden, nur der ebenfalls angeschlagene Blank hatte die Hoffnung noch nicht verloren.
    Auf Leute, wir haben noch ein Treffen mit dem Eremiten. Blank hat Recht. Gut, wir machen es so. Arelis bleibt bei Solo, vielleicht sollte Deck auch noch dableiben, falls einige Banditen kommen. Alleine hat Arelis keine Chance. Die anderen teilen sich in Gruppen und gehen zurück. Blank nickte zustimmend. Dunken sollte mit Turael gehen und Merydor mit Blank. Schnell hatte sich die Gruppe getrennt und machten sich auf den Weg.

    Während Dunken und Turael den gleichen Weg zurück schritten, versuchten es Blank und Merydor mit einem anderen Pfad, der noch höher in Richtung des Gipfels führte. Die Hoffnung war nicht mehr groß, doch keiner hatte den Glauben verloren. Der Glaube stirbt zuletzt, so war es immer gewesen...

    //kugel darf
    Geändert von Sir_Conan (15.6.05 um 20:38 Uhr)

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