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Thema: Die Nordfront

  1. #1
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Aug 03
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    Die Nordfront

    Menschliche Teilnehmer



    1.

    Nickname : Galaxydefender

    RPG-Name : Fenris

    Rang : Gor des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Red

    2.

    Nickname : Sir_Conan

    RPG-Name : Merydor

    Rang : Auszubildender Bogenschütze des Jägerlagers

    Schriftfarbe : Medium Turquoise

    3.

    Nickname : Miliz

    RPG-Name : Tharok

    Rang : Torwächter des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Sea Green



    Beteiligte NPC's

    In Fenris Gruppe

    1.

    RPG-Name : Harlam

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Purple

    2.

    RPG-Name : Tendor --- Starb im Kampf gegen die Orks

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Dim Gray

    3.

    RPG-Name : Bentor

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Yellow Green

    4.

    RPG-Name : Durian --- Starb im Kampf gegen die Orks

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Green

    5.

    RPG-Name : Zertun

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Blue

    6.

    RPG-Name : Fortewa

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Deep Sky Blue

    7.

    RPG-Name : Gelda --- Starb im Kampf gegen einen Troll

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Royal Blue

    8.

    RPG-Name : Kertul

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Dark Orange

    9.

    RPG-Name : Sotir

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Dark Olive Green

    10.

    RPG-Name : Olteb

    Rang : Gardist des Plateaulagers

    Schriftfarbe : Olive


    Sonstige NPC's

    1.

    RPG-Name : Perdan

    Rang : General des Plateaulagers an der Nordfront

    Schriftfarbe : Slate Gray

    2.

    RPG-Name : Dergon

    Rang : Befehlsgeber des Jägerlagers an der Nordfront

    Schriftfarbe : Slate Gray

    3.

    RPG-Name : Jerlit

    Rang : Kommandant eines kleinen Spähtrupps im Orkgebiet

    Schriftfarbe : Slate Gray




    Vorgeschichte

    Fenris wurde von Cor Angar beauftragt mit 10 Gardisten die Nordfront zu verstärken ,an der viele Jäger und auch Plateauler ausharren und nach Orks Ausschau halten . Man muss wachsam sein ,bevor das Jägerlager ein weiteres Mal attackiert wird .

    Auf dem Weg dorthin traf Fenris mit seiner Gruppe auf Merydor ,der von Banditen angegriffen wurde . Man half dem Jäger ,der ein wertvolles Gut für Pyrokar bei sich trug und schickte zwei Gardisten (Sotir u. Olteb) mit ihm zum Plateaulager .

    Nun ist die Gruppe weiter auf dem Weg Richtung Nordosten . Olteb und Sotir beschlissen derweil nachzukommen sobald sie den Jäger abgeliefert haben . Merydor nimmt sich indessen ebenfalls vor mit den beiden zu gehen ...





    //Kannst jetzt posten Conan ich muss grade weg //
    Geändert von Galaxydefender (1.6.05 um 19:30 Uhr)

  2. #2
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
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    Merydor, Sotir und Olteb waren nun nicht mehr weit von der Höhle entfernt. Langsam pierschten sie sich heran und sie hofften, dass es noch nicht zu spät war. Vielleicht hatten die Banditen schon alle getötet, keiner der drei wusste es. Doch was sie dann sahen versetzte sie in staunen...

    Als Merydor und die anderne beiden am Höhleneingang angekommen waren, entdeckten sie ein Lagerfeuer mit insgesamt 9 Männern. Einer davon war Fenris, der sich gerade ein Stück Fleisch gönnte. Ähm, mir hat da jemand was von Banditen erzählt. Wo sind die nun? Fenris grinste amüsiert. Puh, wenn du das umbedingt so genau wissen willst, dann geh mal so hundert Meter durch die Höhle. Alle lachten, bis auf Merydor, Sotir und Olteb, die erst langsam verstanden, dass die Banditen bereits tot waren. Fenris, wie lange Gedenken wir noch zu rasten? Wir sollten schnell zur Nordfront kommen. Gut, jetzt wo die drei wieder da sind, können wir ja aufbrechen. Also, löscht die Flammen und auf gehts. Tendor und Durian taten dieses in windeseile und alle setzten ihren Weg fort. Es war kein kurzer Weg zur Nordfront. Viele der Gardisten unterhielten sich, während Fenris und Merydor eingehend über das bevorstehende diskutierten. Und ich sage dir, bei meinem Glück werden die Orks kommen. Die ham zwar schon lange nichts mehr von sich hören lassen, aber sobald wir da sind, dass sag ich dir, gehts da oben rund. Glaube ich kaum. Die Grünhäute haben die Schnauze erstmal voll.

    Bald verschwand die Sonne und Dunkelheit bedeckte die umliegenden Wälder. Ein geeigneter Rastplatz wurde gesucht und auch bald gefunden. Schnell war ein großes Feuer entzündet und Fleisch und Brot wurde rumgereicht. Die Expedition schien sehr gut organisiert worden zu sein und schien an nichts zu mangeln. Genügend Zelte waren ebenfalls vorhanden sodas jeder einen mehr oder weniger gemütlichen Schlafplatz zur Verfügung hatte.

    Merydor legte sich früh schlafen. Die letzten Tagen und Wochen hatten ihn sehr angestrengt und lange schon hatte er nicht mehr lange geschlafen. Jetzt war der richtige Zeitpunkt um wenigstens einen geringen Teil des verlorenen Schlafes aufzuholen. Es dauerte keine zwei Minuten, da schlummerte er bereits im Reich der Träume.

    Nachtwachen wurden eingeteilt, Zertun übernahm die erste Schicht und Gelda die zweite. Keiner rechnete ernsthaft mit Gefahr, denn Wölfe waren nie in riesigen Rudeln unterwegs, wo sie zur Gefahr werden konnten und die Banditen waren niedergeschlagen worden. Deswegen hielten alle auch eine Wache für ausreichend.

    Um Mitternacht wurden dann aber alle enttäuscht...

    //naja, mach ma weiter, hab kaum Zeit

  3. #3
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Fenris konnte nicht schlafen . Er öffnete die Augen wieder und sah den hellen Mond am dunklen Himmel strahlen . Er war rund und voll . Es waren keine Wolken zu sehen und daraus resultierte ein überwältigendes Sternen-Sammelsurium .
    Als Fenris sich auf sein Gehör konzentrierte vernahm er die laute der Nacht . Hier und da raschelte das Gebüsch ,doch nichts bedrohendes war zu hören .
    Nun kroch er langsam aus dem ledernen Zelt . Draussen sah er den leichten Schimmer des fast erloschenen Feuers . Im fahlen Lichtschein konnte er zwei Gestalten erkennen . Es waren Gelda und Zertun . Ihre Wachsamkeit zeigten sie sofort ,denn sie bemerkten Fenris auf der Stelle .
    Gelda drehte sich um und nahm sein Schwert zur Hand . Dann fragte er mit fester Stimme in die Nacht : Wer da ?
    Fenris trat näher und antwortete leise ,um die anderen nicht aufzuwecken :
    Ich bin es nur . Der Vollmond raubt mir den Schlaf .
    Dann treten sie näher Sir und setzten sie sich zu uns wenn es keine Umstände macht . schlug Gelda vor ,der sich durchaus bewusst war ,dass Fenris von Lord Hagen die Leitung der Gruppe erhalten hatte .
    Kein Sir . Nur das nicht meinte Fenris und winkte verachtend ab Nenn mich Fenris . Hier draussen ,weit ab vom Lager ,sind wir alle gleich fuhr er fort und setzte sich zu Zertun auf einen großen ,umgestürzten Baumstamm .
    Guten Abend Fenris sagte dieser mit einem leichten Grinsen auf den Wangen . Wie ich sehe lernst du schnell Zertun gab Fenris anerkennend zurück . Die meisten Soldaten liessen nicht von ihren eingeprägten Methoden ab .
    Nun setzte sich auch Gelda zu ihnen und zusammen starrten sie in das dunkle Dickicht ,das sie umgab .
    Was ist eure Aufgabe im Lager ?fragte Fenris ,den das Leben der anderen interessierte .
    Wir beiden kennen uns aus der 1. Division des Lagers . Früher standen wir meist an der Kaserne und mussten Leute wie den Lord bewachen und geleiten ...
    ...doch dann ,als der Angriff auf die Orkmine bekannt wurde ,wurden wir weiter ausgebildet und zu den Hilfstruppen der Division eingeteilt . Wir waren dabei . Im Talkessel der Orkmine . schloss Gelda .
    Schon die Tatsache ,dass ihr überlebt habt ,spricht für euch meinte Fenris anerkennend . Ich war selber in dieser Schlacht dabei .
    So können auch wir dich als guten Krieger anerkennen meinte Zertun . Er schien ein aufmerksamer und gelassener Mann zu sein .
    Gelda war eher der zurückhaltendere Typ .

    Es musste schon spät sein ,als ein Laut durch den Wald hallte . Es konnte ein Stampfen gewesen sein oder auch ein Aufprall irgendeines Gegenstandes . Doch eins war sicher . Es war ganz in der Nähe gewesen .
    Gelda stand auf . Er und Zertun hatten die Schwerter zur Hand . Fenris jedoch rannte schnell in sein Zelt und holte Bogen und Klinge .
    Dann weckte er die anderen . Merydor war einer der ersten ,die die Augen aufschlugen . Was ist los ?fragte dieser überrascht .
    Da draussen ist irgendetwas . meinte Fenris und gerade als der Satz ausgesprochen war hallte der Laut erneut in ihren Ohren . Diesmal folgte er in kurzen Abständen und wurde noch ohrenbetäbender . Dann ein Schrei . Äste brachen und Gebrüll war zu vernehmen . Gebrüll wie es nur eine Kreatur ausstossen konnte . Fenris Beine zitterten ,als er aus dem Zelt rannte . Merydor war direkt hinter ihm .
    Der riesige schwarze Umriss ,der sich vor ihnen in den Himmel erhob ,war angsteinflößend . Ein Troll . Fenris Gedanken rasten ,als er eine kleine Gestalt sah ,die todesmutig auf den Riesen anstürmte . Es musste Zertun sein ,mit dem Fenris eben noch geredet hatte .
    Er hat Gelda erwischt . Lauft ...Lauft schrie er mit erhobenem Schwert .
    Verdammt ein Troll erscholl eine Stimme von hinten . Es war Harlam ,der mit den anderen ebenfalls aus den Zelten gekommen war .
    Nicht Zertun . Du hast keine Chance .rief er zu Zertun herüber ,als er ihn sah . Doch Zertun war schon zu nahe um noch umzukehren . Der Troll holte aus ,doch der tapfere GArdist sprang zur Seite und versetzte der Kreatur einen tiefen Schnitt ins BEin . Dies machte dasTier jedoch nur noch wütender .
    Schnell geht mit den anderen los Sir . rief Harlam zu Fenris hinüber . Ich hole Zertun .
    Nein wir müssen ihn zusammen besiegen .
    Wir können ihn nicht besiegen . rief HArlam ,der schon im Begriff war sich Zertun anzuschliessen .

    Fenris sah keinen Ausweg . Der Vorschlag von Harlam war der einzig mögliche . Schnell trommelte er die restlichen acht Männer zusammen und marschierte los . Er blickte nicht mehr zu dem Troll zurück . Es ging darum seine Gruppe zum Ziel zu bringen . Er hoffte nur ,dass sie am Ende noch vollzählig sein würde . Er befürchtete schon jetzt ,dass er Gelda verloren hatte .

    Die Truppe zog sich weiter zurück und ließ sich zehn Minuten später im Wald nieder . Sie hatten alle Sachen zurückgelassen . Von Fern vernahm man das Brüllen des Trolls . Hoffentlich war das kein schlechtes Zeichen .
    Keiner sagte etwas . Alle saßen auf dem Boden und waren schweigsam . Der erste ,der das Wort ergriff war Bentor :

    Nur keine Angst . Ich kenne Harlam . Er wird die Sache schon erledigen ...meinte er zuversichtlich und mit einer aussergewöhnlichen Ruhe .
    Ich wünschte ich könnte dir glauben sagte Fenris angespannt und Merydor meinte : Zu zweit gegen einen Troll . Das ist ein schweres Stück Arbeit
    Sie werden es schaffen sagte Bentor eindringlich .

    Plötzlich knackte es im Gebüsch . Alle zogen ihre Waffen . Doch dann ,als sie die Gestalten erkannten ,waren sie erleichtert . Es waren Zertun und Harlam ,der Gelda über der Schulter trug .
    Habe ich euch zuviel versprochen ?sagte Bentor lächelnd . Dann traten Harlam und Zertun näher . Harlam legte Gelda auf die Erde zwischen die anderen . Alle blickten auf den Körper hinab .
    Gelda hatte die Augen geschlossen . Seine Rüstung war blutverschmiert .
    Was ist passiert ?fragte Fenris .
    Der Troll kam aus dem Gebüsch . Etwas schien ihn aufgeschreckt zu haben . Fest steht ,dass er wütend war . Er traf Gelda mit seiner mächtigen Faust ...
    Wir haben der BEstie mit unseren Schwertern zugesetzt . Als wir merkten ,dass es weiter keinen Sinn machte ,erblickte ich Gelda . Ich hob ihn schnell auf und wir retteten uns in das Unterholz ,in das der Troll nicht im Stande war einzudringen .
    Was ist mit Gelda ? Wird er es schaffen ? fragte Bentor besorgt und Harlam schüttelte nur den Kopf .In diesem Augenblick öffnete Gelda die Augen .
    Haben es alle geschafft ?fragte er leise in die Runde und versuchte sich umzuschauen . Mit schmerzverzerrtem Gesicht legte er sich wieder in seine vorherige Lage zurück . Anscheinend waren mehrere Knochen gebrochen . Er würde auch im Inneren scher verletzt sein .
    Alle haben überlebt .meinte Zertun mit Tränen in den Augen .
    Weine nicht Zertun . Es ist die Ungewissheit ,die den Tod so grausam erscheinen lässt . Bald werde ich mit Innos an einem Tisch sitzen und seinen weisen Worten lauschen .
    Zeigt den Feinden wer der Herr der Insel ist . Macht es gut . Bessere Tage werden kommen ...
    sagte Gelda ,nahm Zertuns HAnd ,die Hand seines alten Weggefährten und schloss die Augen .
    Stumm standen alle neben seinem Körper . Er sollte ein gerechtes Begräbnis erhalten . Zertun kauerte noch lange bei ihm ,starrte in den Wald und schwieg ...

  4. #4
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    //Ich darf dabei sein, galaxy hats mir erlaubt juchui

    mili kommt//

    Tharok marschierte über die geschotterte Straße richtung Jägerlager. Bald schon wichen die Wiesen dem Wald, durch den ein Großteil der Straße führte. Die Vögel zwitscherten in der Abenddämmerung und Tharok dachte bei sich, welch schönes Lied sie sangen. Die Sonne war tief am Horizont, ein blutroter Ball der sich zur Erde senkte. "Heute Abend wird noch etwas geschehen...", dachte Tharok bei sich. Die Stille war trügerisch...was er noch nicht wusste war, dass er zur Nordfront abkommantiert war. Der Beschluss war gefallen, als er das Lager schon hinter sich gelassen hatte.

    Die Orks waren nahe, zu nahe....hatten sich zu schnell von ihrer Niederlage erfangen....das war nicht gut.

    Als er so die Straße entlang ging, fiel Tharok ein Schild auf, dass an einem Baum hing. Er ging näher, um die Aufschrift zu lesen. Zur Nordfront stand darauf und das zugespitzte Brett wies links vom Weg in die Wildnis. Tharoks geübtes Auge erkannte jedoch einen Trampelpfad, der durch das Dickicht führte und er beschloss, dem Weg zu folgen......


    Einzelne Buschgruppen waren über das Land verstreut, dazwischen hohes Gras und vereinzelt Bäume. Das Land war ein wenig erhöht, ein Ausläufer des Plateaus und ein rauher Wind herrschte hier. Der Boden war erdig und von Wurzeln durchzogen, andernfalls würde der Wind das Land davontragen. Im Norden braute sich ein Gewitter zusammen, der Wind wurde stärker und riss dünne Zweige von den Sträuchern. Die Tiere hier waren stark dezimiert und so war es nicht vewunderlich, wenn man über das Land ging und kein einziges begegnete einem. Die Scavenger waren von den Orks hier ausgerottet worden und hatten sich nicht wieder angesiedelt. Ein denkwürdiges Schauspiel, Anzeichen einer Klimaveränderung. Wenn es stimmte, was die Alten sagten, dann würde das Klima rauher, härter werden, die Winter länger. Doch vorerst konnte niemand von der Insel entfliehen, keiner.
    Und das merkte man. Die Spannungen waren groß, jeder versuchte sich den besten Platz in dieser austrocknenden Oase zu sichern, und so wurde das Land, insbesondere dieses Gebiet heimgesucht von etwas, was es schon seit Urzeiten gab: Krieg!

    Tharok war dem Weglein durch das Gebüsch gefolgt und fand sich nun in der offenen Graslandschaft wieder. Das Land war wie eine Einheit, alles lag harmonisch beieinander und doch war hier etwas.
    Keine Marken, keine Schilder standen hier, doch Tharok wusste, wo er war: an der Nordfront.

    Zögerlich begannen wieder die Grillen zu zirpen und die Abendsonne beschien das Land. Im Norden stand eine dunkle Wolkenbank und Tharok konnte unter ihr Streifen erkennen....es regnete in der Ferne.

    Tharok erblickte einen Busch in einigen Metern Entfernung. Er war ziemlich einsam auf weiter Flur und Tharok beschloss, dort seinen Beobachtungsposten einzurichten. Eigene Späher hatte er noch nicht erblickt, aber die lauerten vermutlich getarnt im Gras und hatten ihn als einen der Ihren identifiziert und dadurch sich nicht zu Erkennen gegeben, da keine Gefahr bestand.
    Tharok ging auf den Busch zu und duckte sich. Geduckt war er etwas kleiner als der Busch. Tharok beschloss, ein Loch auszuheben, damit er getarnt über die Landschaft blicken konnte. Er zückte seinen Klappspaten, machte ihn einsatzfähig und begann, die Grasdecke wegzustechen. Er zerstörte sie aber nicht, sondern stach Grasziegel heraus. Die Erde, die er aushob, schüttete er hinter dem Loch zu einem kleinen Wall auf. Diesen bedeckte er dann mit den Grasziegeln. So war aus der Ferne keine Unregelmäßigkeit in der Landschaft aufzufallen und auch Tharoks Silhouette verschmolz mit dem Umland. Er beschmutzte die nagelneue Rüstung mit Erde, auf dass das Metall kein Sonnenlicht reflektierte. So gerüstet setzte er sich in sein Loch und machte sich bereit. Seine Armbrust legte er an den Grubenrand, damit sie im Falle eines Falles griffbereit war.

    Es donnerte. Immer wieder. Dann sah Tharok auch einen Blitz über den Himmel zucken und wieder donnerte es. Der Wind blies stärker und Tharok kauerte sich in seine Spähergrube. Bald schon klatschten schwere Tropfen auf die Erde und in kürzester Zeit begann es zu schütten. Ein Sommergewitter....

    //so, ihr könnt Tharok ja finden. der sitzt alleine im Land und ärgert sich, dass der Regenschirm noch nciht erfunden ist //
    Geändert von Miliz (24.5.05 um 19:33 Uhr)

  5. #5
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    Schweigend kniete Zertun vor dem Grab ,dass die Gruppe gemeinsam ausgehoben hatte . Der kleine Erdhügel sah geordnet und angemessen aus . Auf seiner Hinterseite prangte das Schwert Geldas . Es blitzte anmutig im Licht ,dass durch die Bäume fiel .
    Zertun wischte die letzte Träne von seiner Wange und stand auf . Dann verabschiedete er sich in Gedanken nocheinmal von seinem alten Freund und ging zu der Gruppe zurück ,die einige Meter weiter im Kreis versammelt stand . Sie sahen wie eine Einheit aus . Nur Merydors und Fenris Rüstungen stachen aus der Schar von Gardisten hervor .
    Bereit für die Fortsetzung unseres Marsches Zertun ?fragte Fenris ,der sich vorstellen konnte ,dass es dem Krieger nicht sonderlich gut ging . Zertun blickte auf und schaute Fenris an .
    Zeit zur Nordfront zu kommen . meinte er mit fester Stimme und legte den Griff auf seinen Schwertknauf .
    Fenris nickte und wandte sich dann an die anderen . Es wird nicht mehr lange dauern bis wir unser Ziel erreicht haben . Wir müssen jedoch die Truppen finden ,die dort stationiert sind . Gebt Acht ,dass sie euch nicht mit einem Ork verwechseln . Ein Großteil der Armeen hält sich an der Front auf aber glaubt nicht ,dass ihr sie sofort seht .
    Fenris hatte sich alle Namen eingeprägt ,die ihm Lord Hagen mitgeteilt hatte und so kannte er auch den des Mannes ,der begann zu sprechen :
    Wir sollten uns mehr gen Osten wenden ,um dann von Süden zu den anderen zu stoßen . Wenn nicht laufen wir von Norden auf unsere Mannen zu . Von Norden kommen nur die Feinde .
    Tendor hat Recht sagte Durian Das wäre durchaus klug .
    Dann soll es so sein sagte Fenris und wandte sich ab . Dann marschierten sie wieder los .

    Der wohl jüngste Gardist namens Fortewa ging neben Fenris und blickte unruhig in alle Richtungen . Ohne seinen Blick abzuwenden meinte er in Fenris Richtung : Sir ,ich meinte etwas im Gebüsch zu hören . Vielleicht lauert dort etwas .
    Fenris und die anderen gingen weiter ohne auf den Kommentar zu antworten ,dann sagte Fenris : Wir werden schon seit einiger Zeit beobachtet . Zurück in die Reihe und halte deine Waffe bereit .
    So gingen sie im Gleichschritt weiter . Die Stille Verständigung in der Gruppe war aus dem Training der Gardisten übernommen .
    Jetzt legte Harlam einen Schritt zu und ging neben Fenris . Dieser schaute ihn nicht an sondern sprach ohne ihn anzuschauen leise zu ihm :
    Schon neue Informationen über unsere versteckten Begleiter ?Menschen . Den Rüstungen nach zu urteilen Banditen .
    Die sind ja wirklich wie die Pest . Sage Merydor ,dass er seinen Bogen bereit machen soll . Ihr haltet euch ebenfalls in Kampfstellung . befahl Fenris . Wenn wir Glück haben finden wir eine günstige Stelle .
    Harlam nickte nur stumm und ging zurück auf seinen Platz . Er war ein guter Mann . Vielleicht der Beste aus der Gruppe .

    Fenris führte die Truppe weiter an . Keiner ließ sich etwas anmerken . Auch Fortewa hatte verstanden . Bald kamen sie an einen kleinen Berghang . Er war recht steil und sie überquerten ihn direkt . Es waren keine Bäume mehr ,die die Verfolger hätten schützen können . Als Fenris oben angelangt war gab er ein Handzeichen und alle drehten sich um . Seinen Kompositbogen richtete Fenris hinunter in Richtung der Bäume aus denen die Angreifer herauskommen mussten .
    Dann vernahm man einen wohlbekannten Ton . Runter rief Fenris und noch bevor er ausgesprochen hatte surrte ein Pfeil knapp an Tendors Schulter vorbei .
    Kommt raus ihr Feiglinge . So ist man es gewohnt von euch Lumpenpack rief Bentor durch seinen zausigen Bart hinunter in den Wald ...

  6. #6
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    Nichts rührte sich. Einige Zeit verstrich und aus Sekunden wurden langsam aber sicher Minuten. Alle blickten gespannt zu den Bäumen doch keiner konnte auch nur ein Haar eines Banditen entdeckten. Merydor drehte sich um. Da war etwas gewesen und ihm nächsten Moment hatte er verstanden was. Wir sind umzingelt! Macht eure Waffen bereit! Alle zogen ihre langen Klingen und Merydor seinen Bogen. Die Banditen waren weit weg was Merdydor einen erheblichen Vorteil verschaffte. Sicherlich konnte er schon den ein oder anderen Treffer langen, bevor es in den Nahkampf ging. Da würde er dann aber allerdings nur Kanonenfutter sein.

    Von allen Seiten kamen nun Banditen. Es waren 15, vielleicht etwas mehr und sie waren somit defintiv in Überzahl. Aber alles waren erfahrene Gardisten und sicherlich hatten sie schon hoffnungslosere Schlachten geschlagen. Fenris grinste. Zunächst verstand keiner was Sache war doch dann erkannten sie es alle. Nur einer der Banditen, scheinbar der Anführer, führte einen Bogen. Im Nahkampf waren Fenris und seinen Mannen vermutlich nicht zu schlagen, was den Banditen wohl noch nicht bewusst war.

    Fenris streckte seine lange Klinge in die Luft und alle anderen, ausgeschlossen Merydor, folgten ihm. Merydor zog einen Pfeil und ließ die Banditen noch etwas herankommen. Auf diese Entfernung wäre ein Pfeil unsinnig gewesen, er war gut, aber nicht so gut. Die Banditen marschierten langsam auf die Krieger zu. Langsam kamen die Banditen nah genug ran. Merydor ließ seinen ersten Pfeil los, der allerdings knapp verfehlte. Das gab den Banditen einen Anstoß. Blitzschnell sprinteten sie den Berg hinauf, die Waffen wurden gezogen. Merydor schoss einen weiteren Pfeil ab der einen Banditen in den Oberschenkel rammte. Der Bandit ging zu Boden und alle anderen blieben stehen. Merydor hatte sie sichtlich schockiert, sicherlich hatten sie nicht mit einem Bogenschützen gerechnet, der über mehr als 50 Meter gezielte Pfeile abgeben konnte.

    Laute Schreie waren von unten zu hören. Scheinbar stachelte der Banditenanführer seine ,,Untertanen" auf, denn sie begannen wieder, auf den Gipfel zu stürmen. Tendor kreuzte als erstes seine Klinge und war schnell erfolgreich. Sofort ging der Bandit zu Boden und Tendor stoch ihn ab wie von einer Wespe gestochen. Merydor entdeckte einen Lücke in der Umzingelung und entfernte sich wenige Meter vom Schlachtfeld. So konnte er weiter Pfeile abgeben.

    Einige der Banditen waren schon tot doch keiner der Gardisten schien ernsthaft verletzt. Merydor hatte in der Zwischenzeit einen weiteren Banditen getötet. Doch nun entdeckte ein Bandit Merydor. Er rannte auf ihn zu und Merydor hatte Glück, dass er ihn so frh erkannte. Im Nahkampf hatte er keine Chance, doch er musste es versuchen. Schnell ließ er seinen Bogen fallen und zog seine Streiterklinge, keiner schlechte Klinge, aber in der Hand eines unerfahrenen Nahkämpfers. Den ersten heftigen Schlag des Banditen konnte Merydor noch abwehren doch der zweite traf ihn an der Schulter.

    Merydor ging zu Boden und langsam wurde ihm schwarz vor Augen. Das letzte, was er war nahm, war einen schreienden Fenris, blutverschmiertes Gesicht. Dann verfiel er in eine Art Trance...

  7. #7
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    Fenris schlug auf einen der Banditen ein .Sein Gegner geriet bei den schnellen Schlagkombinationen ,die Fenris mit der Zeit eingeübt hatte ,schnell ins Hintertreffen und fiel schon kurz darauf tot zu Boden . Die Banditen schienen nicht gerade gut ausgebildet zu sein . Lediglich ein Spähtrupp ,der in diese Landstriche entsandt worden war .
    Gerade als Fenris seinen Gegner besiegt hatte ,sah er Merydor verletzt neben sich liegen . Er war wohl in einen Schwertkampf verwickelt worden . Verhängnisvoll für Bogenschützen .
    Schnell ging Fenris zu ihm hinüber und zog ihn zur Seite . Er sah ,dass die Schulterverletzung nicht lebensbedrohlich war ,und so reichte es seinen Freund aus der Gefahrenzone zu befördern .

    Daraufhin griff Fenris wieder zu seiner Klinge und stürzte sich erneut in das Kampfgeschehen . Diesmal war sein Gegner stark . Sehr stark sogar ,wie Fenris nach dem ersten Kreuzen ihrer Klingen erfahren musste .
    Der Bandit war groß und muskulös . Der Schlag ließ Fenris Schwert erzittern .
    Dieser sah ein ,dass hier mit reiner Kraft nichts zu erreichen war ,also versuchte er sich auf seine Schnelligkeit zu konzentrieren . Er wich den folgenden Schlägen seines Krontrahenten flink aus und konterte erbittert . Der stark gebaute Mann hatte seine Mühe das Tempo zu halten . Er erkannte dieses Problem und zog sich ein Stück zurück ,um daraufhin einen gekonnten Schlaghagel auf Fenris niederregnen zu lassen .

    Diesmal war Fenris nicht schnell genug . Das Schwert kam direkt auf ihn zu und er rechnete schon mit dem Schlimmsten als die Klinge des Feindes jäh gestoppt wurde .
    Harlam war von der Seite herangestürmt und hatte seine mächtiges Schwert vor das des Banditen geschoben . Fenris sprang zur Seite und Harlam zog seine Waffe wieder zurück ,sodass die des Banditen abrutschte und in den Boden fuhr . Harlam erhob schnell sein Schwert und rammte es in den Rücken des Mannes . Dieser ging schreiend zu Boden und erlag seinen Verletzungen . Er lag in seiner eigenen ,großen Blutlache .

    Danke Harlam sprach Fenris zu seinem Begleiter ,der wirklich ein extrem erfahrener Anhänger des Lagers zu sein schien .
    Spare dir deinen Dank für wichtigere Situationen lächelte Harlam und wandte sich dem nächsten Banditen zu .
    Die anderen Gardisten ,wie Tendor oder Bentor hatten keine Probleme im Kampf und so war die Schlacht bald siegreich geschlagen .
    Während die anderen sich lachend über die unterlegenen Gegner unterhielten ging Fenris zu Merydor hinüber und gab ihm eine Heilessenz ,von den Fläschchen die er immer bei sich trug .
    Kurz darauf konnte auch Merydor wieder stehen . Zwar schmerzte seine Schulter ,doch er war nicht bereit den Vorschlag der anderen anzunehmen ,die ihm rieten wieder umzukehren . Er war eben ein Jäger und ließ sich nicht so schnell als Feigling abstempeln .

    Können wir weitergehen Fenris ? Es kann doch nicht mehr weit sein ...rief Bentor ,der wie immer vor Tatendrang strotzte .
    Von mir aus kann es weitergehen .Ist irgendjemand ernst verletzt worden ?fragte Fenris in die Runde .
    Lediglich ein paar Kratzer . Nichts weltbewegendes .Vielleicht schaffen wir es die Front vor Anbruch des Abends zu erreichen ...lasst uns gehen meinte Zertun und alle stimmten zu .
    Also setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung ,immer gen Nordosten .

    Nach einigen Stunden - die Sonne war schon im Begriff hinter den Baumkronen zu verschwinden - stoppte Fenris seine Männer und blickte auf den Boden .
    Die anderen folgten seinem Blick und erkannten die Fußstapfen in dem matschigen Boden .Sie waren zwar von den Regenmassen verwaschen ,doch noch zu identifizieren .
    Sieht aus wie der Abdruck von einem Menschen . sagte Merydor lächelnd .
    Ein Ork wäre mir auch recht gewesen schnaufte Bentor durch seinen Zausebart .
    Im Gebüsch war nichts zu erkennen . Sie waren dem Waldrand nahe und konnten schnell erkannt werden . Fenris hoffte ,dass es nicht erneut Banditen waren ,die auf sie lauerten . Doch als plötzlich eine schmutzige Gestalt direkt vor ihnen aus dem Boden kam fiel Fenris ein Stein vom Herzen .

    Es war Tharok ...
    Geändert von Galaxydefender (26.5.05 um 18:50 Uhr)

  8. #8
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    ...mili kommt

    "?" "Seid gegrüßt, meine Freunde!", sagte Tharok und kroch aus seiner Grube heraus. "Was machst du hier?" "Das selbe wie ihr? Nur nicht so auffällig, wenn ihr versteht was ich meine... . Ein Bote hat mir vor einiger Zeit die Botschaft überbracht, dass ich hier die Orks beobachten sollte, was ich jetzt auch tue." "Und, schon etwas gesehen, Thorak?" "ThArOk." "Verzeihung, Tharok." "Macht nichts....?" "Oh, ich habe vergessen, dir meine Männer vorzustellen! Also, das ist Harlem, der dort drüben ist Tendor, das ist Bentor, das Zerton, der mit der Armbrust ist Fortewa, der Durian, der Kertul, der Olteb und das ist Sotir! Merydor kennst du ja schon." "Gut. Habt ihr schon Orks gesehen?" "Noch nicht. Dafür hatten wir Bekanntschaft mit einem Troll und Banditen...." "Und wir verloren einen Kameraden....", sagte Zertun und zerdrückte ein paar Tränen...

    "Grünfelle!", brüllte Bentor, "Na wartet, ihr kommt hier nicht mehr lebend weg, solange ich hier bin!" Alle sahen gen Norden, wo sich fünf Orks näherten, Tharok identifizierte sie als drei Späher und zwei Orkkrieger.
    "Dann werden wir Gelda rächen!", meinte Tharok und zog sein Schwert. "WHAAA...das werden wir! Für GELDAAA!!!", schrie Zertun wutentbrannt und er und Bentor stürmten ins Felde. "Ach du Scheiße...", drückte Fenris durch die Lippen und zog einen Pfeil aus dem Köcher....

    Zertun und Bentor rannten wie von Sinnen gegen die Orks. Die drei Orkspäher ließen die Orkkrieger sich der Menschen annehmen und suchten das Weite. Zertun und Bentor trafen auf den ersten Ork und ein wildes Gemetzel entbrannte. Die schartigen Orkschwerter parierten scharfe Gardeklingen und gegenseitiger Hass und Zorn lies die Klingen mit ungeahnten Kräften aneinander prallen.
    Tharok nahm schnell seine Armbrust, die er zuvor auf den Boden gelegt hatte, verstaute sie auf seinem Rücken und rief Fenris zu: "Töte die Späher! Sie dürfen nicht entkommen!" Die übrigen Gardisten stürmten auf die zwei Orkkrieger zu, die sich tapfer hielten. Die Männer prügelten auf die Kreaturen ein, doch diese wehrten sich. Fenris lief an den Kämpfen vorbei und legte den Pfeil in die Sehne ein. Die drei Orks rannten um ihr Leben, die Sehne wurde gespannt.....

    Ein Späher drehte sich um. Der Geifer lief aus dem Kiefer und die Bestie fletschte ihre Zähne. Die gelblichen Augen sahen einen Bogenschützen, der ihnen gefährlich werden konnte. Der erste bekam einen Pfeil ab, doch die Spitze prallte an der von natur aus gewundenen Oberfläche der Minecrawlerplatte ab und sprang ins Gras. Ein Späher zog einen Reflexbogen und schoss einen Pfeil auf Fenris ab. Der krumme Orkpfeil flog nur durch die Spannkraft des Bogens einigermaßen gerade, verfehlte Fenris aber.
    Merydor hatte gesehen, dass Fenris in ein Gefecht verwickelt war und wollte den anderen beweisen, was ein Jäger zustande bringen konnte. Schnell zog er seinen Bogen und lief zu Fenris hin. Er nahm einen Pfeil aus seinem Köcher, küsste das Gefieder und legte ihn in die Sehne ein. Als er die Sehne spannte, fühlte er großen Schmerz in seiner Schulter, doch sein Wille unterdrückte das Schmerzgefühl einigermaßen. Für einige Sekunden waren Auge - Sehne - Schaft - Ziel eine Linie und Merydor ließ los. Er schrie und fiel zu Boden, hielt sich seine Schulter, der Schmerz war letzten Endes doch zu groß geworden.

    Fenris sah plötzlich etwas Braunes durch die Luft fliegen und einen Augenblick später warf es einen Orkspäher nach hinten - Kopfschuss. Merydor hatte einen Ork getötet. Fenris nahm die anderen zwei unter Feuer, während Tharok, der ihm auch zu Hilfe geeilt war, einen Späher im Nahkampf bezwang. Der Letzte schoss noch einmal mit dem Bogen - und traf Fenris. Auch diesen warf es ins Gras, doch er war noch bei Bewusstsein. Tharok stach aus lauter Zorn dem Späher sein Schwert in den Rachen, auf dass die Kreatur zu Boden fiel. Ein Schlag mit der Breitseite blies dem Ork das Leben aus. Aus dem weit geöffneten Mund lief Blut, die Zunge war herausgestreckt. Über einige Meter lagen Gehirnspritzer verteilt, der Schädel des von Merydor getöteten Orks regelrecht zerplatzt.

    Die Gardisten hatten die zwei Orkkrieger zur Strecke gebracht und stürmten zu Fenris und Merydor. Merydor hatte große Schmerzen in seiner Schulter, vermutlich hatte er den ohnehin schon lädierten Muskel überstrapaziert. Fenris lag im Gras und hatte seinen Oberkörper frei gemacht. Er besah gerade seine gute Rüstung, in der die Pfeilspitze stecken geblieben war. Er selber war unverletzt, die Rüstung hatte ihn vor Schlimmerem bewahrt.

    Bald kam Tharok und warf Fenris vor die Füße, wessen Wucht ihn umgehauen hatte. "Den hat keine Orkhand erschaffen!", sagte er und ließ die schwere Waffe fallen. Es war ein kunstvoll verzierter Reflexbogen, etwas größer als Fenris Bogen. Fenris nahm seinen Dolch, den er immer bei sich führte und hebelte die Pfeilspitze aus der Rüstung heraus. Sie war sehr stumpf, fast eckig. Nur die Wucht des Schusses hatte Fenris zu Boden gestreckt. Fortewa und Zertun trugen Merydor zu den beiden, und Tharok kramte eine Kräutersalbe hervor, die die Schmerzen lindern sollte. Die Tinktur roch stark nach Sonnenaloe, einer leicht betäubend wirkenden Pflanze. Während alle warteten, bis die Salbe in Merydors Arm eingezogen war, stand Fenris auf und nahm den Reflexbogen und machte einen Schussversuch. Unter großer Anstrengung spannte er die Sehne. Das Metall verbog sich fast garnicht. Dann pfiff ein Pfeil davon... "BAAAAAH!!!!", schrie Fenris. "Mit ein bisschen Kraft wird das schon!", lachte Durian. "Hey, schaut mal!", sagte Fenris und fuhr über das Metall, "Ein Löwe ist hier als Relief abgebildet!" "Zeig mal! Hey, das ist das Symbol des Königs!" "Gab es nicht mal so eine Meisterbogenschützeneinheit der königlichen Armee?" "Ragnok? Hab ich glaub ich mal gelesen..." "Ich glaube mich auch zu erinnern, dass die Ragnok hießen...wo die Orks das wohl wieder her haben...." "Vielleicht eine königliche Fregatte überfallen?" "Alles ist möglich...." "Ich finds ja überhaupt komisch, dass der Bogen komplett aus Metall ist...." "Soviel ich gesehen habe, hat der einen harten Metallkern und ab hier...", Tharok deutet auf eine Niete, "....bestehen die Enden aus Weichmetall, dass sich leicht biegen lässt. Dadurch dass dieses Weichmetall aber nur außenherum ist.....", erklärte Tharok weiter und deutet oben auf eine kreisförmige Vertiefung, die etwas dunkler gefärbt war, so wie das Metall unterhalb der Niete, "....und der Kern aus etwas härterem besteht, lässt sich das Ding etwas biegen. Soviel muss dass auch garnicht sein, denn das Metall bringt eine höhere Spannkraft als das Holz zusammen. Vielleicht ist der Kern auch aus so gedrehtem Stahlseil, würde mir mehr einleuchten als ein gegossener Kern, da müsste man ja sonst Trollkräfte haben..." "Und wenn der Bogen so gut ist, warum verwendet ihn dann keiner?" "Weil er sehr schwer ist, und eine Armbrust bei etwa gleichem Gewicht eine noch viel höhere Spannkraft zusammenbringt. Dieser Bogen ist eigentlich nur für Schützen, die viel Kraft haben und eine höhere Schussrate als mit einer Armbrust haben wollen. Dennoch hat sich der Bogen nicht durchgesetzt, außer eben bei Spezialeinsätzen, weil eine Holzbogen einfach zu bedienen und die Armbrust stärker ist. Trotzdem ein interessantens Waffengerät, entstanden im Bestreben, Armbrust und Bogen zu vereinen...", erläuterte Harlem, der anscheinend viel Ahnung in Waffenkunde hatte. "Dann lasst uns zurück zu unseren Linien gehen, hier im Niemandsland auf weiter Flur ist es nicht gerade sicher....den Bogen behalte ich mir, vielleicht brauche ich ihn nocheinmal...", sagte Fenris und die Truppe trat den Rückmarsch an. "Gute Idee. Hast eh gesehen, die bloße Schusskraft hat dich umgeworfen. Jetzt stell dir mal vor, der Pfeil wäre spitz gewesen....."

    So marschierten die müden Männer hinter die eigenen Linien um ein Lager aufzuschlagen, denn es dämmerte bereits. Nur Merydor ging als Letzter stolz hinterher und dachte in ferne Zeiten, wo einmal von Merydor dem Orktöter die Rede sein würde.....

    //so kleiner Einsatz, ein bisschen ausführlicher beschrieben, have fun

    Fenris erhält einen Ragnokbogen [140 Schaden], für den er aber noch etwas schwach ist (in gegenwärtiger Verfassung etwa 90 Schaden, mit etwas Training könnte er auch 100 Schaden erreichen) ---> siehe hier (unter "Besondere Waffen". Ah, jetzt war ich wieder kreativ, da gehts mir gleich besser Mili //
    Geändert von Miliz (26.5.05 um 22:47 Uhr)

  9. #9
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    Der Schmerz von Merydor war fast verklungen, die Heilsalbe von Tharok hatte wohl gute Arbeit geleistet. Bentor und Durian stapelten gerade etwas Holz zu einem großen Feuer auf, während Fortewa aus einem großen Rucksack riesige Stücke Fleisch verteilte. Damit konnte man sicherlich jedes Schwein mästen und Merydor traute sich fast zu wetten, dass keiner der Gruppe das Fleisch komplett aufessen konnte. Bereits nach zwanzig Minuten hätte er die Wette verloren gehabt, denn Harlam war fertig und sah immer noch nicht gesättig aus. Trotzdem blieb er der einzige, der das Fleisch komplett aufgegessen hatte.

    Nach dem Essen setzten sich alle in einem großen Kreis um das Lagerfeuer und einer nach dem anderen erzählte Geschichten, Harlam über einen großen Orkkrieg, Fenris erläuterte den Überfall auf die Orkmine aus seiner Sichtweite und Olteb erzählte wohl seine halbe Lebensgeschichte. Langsam schlummerte Merydor ein, doch ins Zelt schaffte er es nicht mehr. Langsam glitt sein Rücken nach hinten weg und er schlief auf der warmen Wiese ein. Das Feuer knisterte leise, was angenehm beruhigte. Viele waren schnell am schlafen und keiner hatte sich wirklich Gedanken über eine Nachtwache gemacht. Bald schliefen alle und das Feuer brutzelte weiter vor sich hin...

    Tharok erwachte. Das Feuer war längst erloschen doch immernoch war es stockfinster. In der Ferne waren leise Schläge zu hören, wobei sich Tharok zunächst nichts dachte. Leise erhob er sich vom seinem Schlafplatz und blickte durch den anliegenden Wald. Es war sehr friedlich, ja fast zu friedlich. Dann hörte er wieder das Trommeln, doch diesmal kam es ihm defintiv lauter vor und er meinte erkannt zu haben, dass es sich um eine Kriegstrommel halten musste. Menschen konnten das eigentlich nicht sein, denn über einen Marsch vom Jägerlager oder dem Plateaulager wäre er sicherlich informiert worden. Banditen hatte er noch nie mit einer Trommel gesehen. Also ging er zurück zu seiner Gruppe und weckte einen nach dem anderen. Die Trommelschläge wurden immer noch leise lauter, woraus sich schließen lass, dass, was es auch immer war, langsam näher kam.

    Das Vorgehen war schnell geklärt. Gelda und Kertul erklären sich bereit, den Trommelschlägen entgegen zu gehen, um zu erkennen, was auf sie zu marschierte. Die anderen sollte in der Zeit das Lager abbauen, um bei einem Orkangriff mit zu vielen Gegner das Feld schnell verlassen zu können. Gelda und Kertul waren bestimmt eine Stunde weg und die Zelte waren längst verpackt. Dann entdeckte man zunächst die Schatten und dann die Gesichter derbeiden. Beide waren außer Atem und stürmten auf die Gruppe zu. Die Orks kommen, wir haben sie gesehen! Sie sind vielleicht noch eine halbe Stunde Fußmarsch weg. Wenn wir uns nicht beeilen, werden sie uns bald eingeholt haben. Du sprichst von Orks. Wie viele schätzt du, sind es? Es war schwer zu erkennen. Ich hätte gesagt so um die 15 wären Kertul meint, es wären annährend 25. Zum Glück haben sie uns nicht gesehen. Wir sollten uns jetzt schnell eine Lösung ausdenken. Ein offener Kampf wäre sicherlich der Tod vieler von uns, egal ob nun 15 oder 25 Orks. Vielleicht können wir sie in einen Hinterhalt locken, ich sehe, dass hier nicht wenige gute Bogenschützen sind. Aber ich kenne mich zu schlecht in der Gegend aus, um sowas zu planen. Lange Diskussionen bringen uns jetzt nicht weiter. Wir sollten jetzt losgehen und uns auf dem Weg eine Lösung überlegen. Alle nickten und packten ihre Rucksäcke.

    //So, vielleicht kann ja Luz jetzt kommen und einen Hinterhalt planen

  10. #10
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    // Ich möchte noch schnell einwerfen ,dass wir ja nicht die einzigen Menschen an der Nordfront sind .Ca. 75 - 100 Kämpfer des Plateau und Jägerlagers lauern in den Wäldern und halten ebenfalls ausschau . Nur haben wir diese eben noch nicht gefunden .

    Nur damit hier niemand etwas missversteht . Die anrückende Horde Orks wird nämlich auch den augen der anderen Späher nicht entgehen ... //

  11. #11
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    Seid einigen Minuten eilten sie nun schon durch den dichten Wald. Tiere waren keine zu sehen, denn entweder waren sie schon vor einigen Minuten von denn immer lauter werdenden Trommelschlägen erschreckt worden, oder sie wurden es jetzt durch die lauten, regelmäßigen Fußschritte der Gruppe. Eine riesige, dunkle Wolke schob sich langsam vor die Sonne und kündigte Regen an. Das war es nun sicherlich nicht, was sich die Gruppe erwünscht hatte. Durch den lauten Aufprall der Regentropfen gingen die Trommelschläge auf diese Entfernung langsam aber sicher unter und bald war nichts mehr zu hören. Fenris und die anderen aus der Gruppe stoppten. Es macht keinen Sinn, jetzt weiter zu laufen. Wir können die Orks nicht mehr genau orten und wir wissen nicht ob sie von Westen oder Osten kommen. Sicher ist aber, dass sie uns bald erreichen werden. Wir sollten uns auf einen Kampf einstellen. Die Gruppe brüllte zustimmend. Sicherlich war dies nicht der beste Schauplatz für einen Kampf, doch es hätte auch schlechter ausfallen können. Einige Bäume konnten zumindest die Bogenschützen sichern, doch die Nahkämpfer hätten so nicht viele Chancen. Nachdem kleine Fallen aufgebaut und die besten Positionen eingerichtet waren, versammelte sich die Gruppe nochmals bei Fenris und Tharok. Nahkämpfer zogen ihre Schwerter und Bogenschützen ihre Bögen. Dann stellte sich Tharok in die Mitte.

    Das ist sicherlich für keinen die erste Schlacht gegen Orks. Die Situation scheint hoffnungslos, ich gebe euch Recht. Doch bedenkt, auch das Jägerlager konnte sich lange halten, bevor dann Hilfe kam und sie gerettet werden konnten. Viele Jäger und Plateauraner bewachen die Grenze und sie werden den Angriff der Orks bemerkt haben. Sicherlich werden sie uns bald helfen.

    Alle streckten ihre Waffen gen Himmel und feuerten sich mit Gebrülle an. Dann gingen alle auf ihre Positonen. Der Regen wurde noch heftiger und es donnerte in der Ferne. Bald würde das Gewitter die Nordfront erreicht haben und vielleicht würde es die Schlacht beeinflussen. Die Orks konnten jetzt nicht mehr weit entfernt sein. Merydor saß auf einem Baum, vielleicht drei Meter hoch.

    Plötzlich war ein langer, lauter Schrei zu vernehmen. Es war Harlam. Die Orks kommen!!! An die Waffen!!! Mit diesen Worten spannte Merydor seinen Bogen und blickte gespannt in die Richtung, in die Harlam deutete. Ein lauter Knall ließ Merydor aufschrecken, nicht weit entfernt musste ein Blitz eingeschlagen haben. Doch dann konzentrierte sich Merydor auf den Kampf. Fenris hatte ihm das Kommando über zwei weitere Bogenschützen erteilt, die auf Bäumen wenige Meter von ihm entfernt saßen. Trotzdem musste er schreien, um sich mit ihnen verständigen zu können. Fenris, Tharok und sieben weitere Männer, darunter auch der erfahrene Harlam blickten gespannt mit gezogenen Waffen ihn den nahen Wald. Dann kam der erste Ork...

    Feuer!!! Sofort rasselten drei Pfeile auf den ersten Ork ein, der, getroffen von zwei Pfeilen zu Boden ging. Die Axt fiel noch schneller zu Boden und blieb mit der Spitze in der Erde stecken. Die Nahkämpfer knieten sich und für Merydor sah es aus, als würde Fenris ein letztes Gebet sprechen. Dann, unter riesigem Geschrei, stürmten die 9 auf die Orks zu. Währendessen schossen Merydor und die zwei anderen Bogenschützen immer wieder Pfeile ab. Nach nicht ganz einer Minuten sprangen die beiden Bogenschtzen, Merydor hatte es befohlen, vom Baum und unterstützen im Nahkampf. Merydor hätte dies sicherlich auch getan, aber er hätte nichtmals einen ungepanzerten Orkspäher verletzten können. Deswegen zog er es vor, die Orks vom Baum aus zu dezimieren.

    Der Kampf schien hoffnungslos und Fenris und die Gruppe wurden langsam nach hinten gedrängt. Es waren mehr Orks als erwartet, bestimmt an die 30 - 40. Tendor war der erste, der zu Boden ging, erstochen von mehreren Schwertern. Die Krieger kämpften hart, doch sie konnten nicht mehr lange standhalten.

    Plötzlich erschallte ein lautes Horn aus dem Wald. Dann ging alles sehr schnell. Von hinten stürmten viele Menschen heran, an den Rüstungen erkannte Meryodr Jäger und auch Plateauraner, und die Orks erkannten die Gefahr. Trotzdem schienen sie nicht interessiert an einem Rückzug, auch wenn sich das Blatt gewendet hatte. Ein riesiger Ork, anscheinend der Anführer streckte seinen gewaltige Axt in den Himmel und lies einen grellen Schrei hören. Die Orks schienen jetzt noch mehr im Kampfrausch und bevor die Menschen auf die Orks trafen, ging Durian, getroffen von mehreren Pfeilen und Schwertern, zu Boden.

    // jau, macht ma weiter! Aber bitte macht nach dem Kampf nocht nit Schluss, dass ist der mit Abstand beste Quest bisher, macht voll Bock

  12. #12
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    //Habe die toten Gardisten im ersten Post gekennzeichnet //


    Fenris hieb mit seiner Klinge auf einen schwer bewaffneten Ork ein . Natürlich hatte er keine Chance ,doch seine Schnelligkeit verschaffte ihm die nötige Zeit ,die die anstürmenden Krieger gebraucht hatten um das Kampfgeschehen zu erreichen . Der riesige Mann ,den Fenris als einen Jäger identifizierte brauchte nur zwei Schläge um den Ork niederzuwerfen . Dann nahm er seine gewaltige Axt ,drehte sie in der Hand und versetzte dem Gegner den Todesstoß . Fenris schätzte die Zahl der angerückten Männer auf 20 - 30 . Wenn man jedoch bedachte ,dass jeder von ihnen in der Lage war ein oder zwei Orks in einen tödlichen Kampf zu verwickeln ,war dies mehr als genug .

    Die Reihen der Orks lichteten sich nun schnell und zuletzt fiel auch der Oberst nieder . Bentor hatte ihn mit seinem mächtigen Zweihänder aufgeschlitzt wie ein Schwein .
    Fenris steckte sein Schwert in die Rückenscheide und blickte sich um . Überall standen Männer des Plateau und Jägerlagers . Wenige schienen im Kampf gefallen zu sein . Wer geleitet euch durch diese Gegend vernahm Fenris eine Stimme die einige Meter hinter ihm zu Reden schien . Daraufhin vernahm er Oltebs Stimme : Fenris ,ein Gor aus dem Plateaulager ist unser Anführer auf dieser Expedition
    Wo finde ich ihn ? sprach erneut die feste Stimme . Fenris richtete sich auf und ging in die Richtung aus der er das Gespräch gehört hatte . Er sah den großgewachsenen Mann der eine ähnliche Rüstung trug ,wie die ,die auch Lord Hagen trug . Dann sprach Fenris :

    Ihr findet mich hier . Ich leite diese Expedition ...Wer seid ihr wenn ich fragen darf ?Ich bin General Perdan und leite die Kämpfer des Plateaus hier an der Front . Wer schickt euch ? fragte der General .
    Lord Hagen schickte uns um die neusten Informationen zu erfahren und euch einige Zeit zu unterstützen .
    Nun gut wieviele seid ihr ?
    Wir waren elf als wir aufbrachen ,doch zwei weitere schlossen sich an . Leider verloren wir einen Mann . Ein Troll hat ihn getötet .
    Jetzt trat Tharok von hinten an Fenris heran und flüsterte ihm etwas ins Ohr .
    Fenris Blick verdunkelte sich kurz und dann verbesserte er seine Aussage die er kurz zuvor an Perdan gegeben hatte : Wie ich bedauerlicher Weise erfahren muss sind zwei weitere Krieger im Kampf gegen die Orks gefallen .
    Der General nickte und sagte dann : Kommt mit uns . Wir haben unseren gut ausgebauten Posten nur verlassen ,weil wir das Kampfgeschrei hörten . Er ist nicht weit entfernt . Eure Gefährten sollen ein angemessenes Begräbnis erhalten .

    Der Regen prasselte immer noch in Mengen auf den Waldboden ,als sich die zahlreichen Krieger in Bewegung setzten . Fenris unterhilet sich mit Merydor und Tharok und Harlam war bei den anderen Kämpfern ,die Tendor und Durian trugen .
    Nach einer Weile stoppte Perdan plötzlich alle Mann und hielt inne .
    Da sind wir also . Macht es euch gemütlich und begrüßt den Rest der Mannschaft rief er zu Fenris nach hinten und passt euch ein wenig an . Wir legen keinen wert darauf unser Versteck preiszugeben .
    Erstaunt blickte sich Fenris um ,der das angebliche Versteck bis gerade eben noch für ein unberührtes Stück Wald gehalten hatte .
    Jetzt jedoch sah er ,wie sich die Gestalten auf den Bäumen regten und die vermeintlichen Büsche aufstanden . Überall wimmelte es von getarnten Kämpfern .
    Ein Mann mit einer mächtigen Axt kam auf Perdan zu und wechselte einige Worte mit ihm . Dann nickte er und ging zu Fenris hinüber .

    Ich bin Dergon und befehlige die starken Krieger des Jägerlagers ,die hier stationiert sind . Ich grüße euch Fenris ...


    //So weiter gehts ^^ //

  13. #13
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    //hey galy, die kennzeichnung rechts hinzuschreiben, awr keine so gute idee, machs lieber gleich bei den Namen von denen...und du solltest die neuen npc´s adden...//

    Tharok sah sich um. Zwischen den Bäumen waren Laufgräben ausgehoben, auch eine große rechteckige Grube war ausgehoben, wo die Waffen lagen. "Wie gefällt euch unser Basislager?", fragte Perdan. "Hm, ich frage mich, wozu diese Gräben hier gut sein sollen. Abseits der Front ein Laufgraben..wozu?", entgegnete Tharok. Der General lachte. "Du kommst aus dem Süden, deiner Zunge nach." "Nicht direkt, aber aus der Gegend der dichten Wälder, so Südwesten. Ihr scheint eher aus dem Norden zu kommen." "So ist es. Ihr im Süden seid wohl noch immer ein bisschen behaftet mit Bergen..." "Nur weil ich aus den bewaldeten Anhöhen komme, heißt das noch lange nicht, dass ich nichts von Krieg verstehe!" "Ich verstehe. Doch seid ihr nicht so fort geschritten wie wir in den Ebenen!" "Der harte Fels lässt Laufgräben und dergleichen nicht zu....." "Naja, lassen wir es...in Erinnerungen schwelgen kann doch ganz schön Fernweh hervorrufen....was mache ich nur auf dieser gottverdammten Insel....?" "Das hab ich mir auch schon öfters überlegt......wie bist du denn hier hergekommen?" "Genauso wie du..." "Jaja ok, ich bin ja schon leise...." "Sieh dich im Lager um und ruh dich ein bisschen aus, die Orks werden bald wieder kommen!" "Nein, werden sie nicht.", sagte Tharok und deutete zum Horizont im Norden. "Was zum Henker...!?!?" "Psssst....! Lass es die anderen nicht erfahren....es würde ihren Kampfeswillen schwächen..." "Weniger ist manchmal mehr....", lachte Perdan und klopfte Tharok auf die Schulter. Beide lachten und ihre Wege trennten sich wieder.....

    Plötzlich fiel Tharok etwas wichtiges ein, und er ging zu Perdan: "Eines noch! Wir haben gestern einem Ork einen Ragnokbogen abgenommen! Er trug das Zeichen des Königs...." "Ach du Scheiße! War eine Welle darunter?" Tharok verzog das Gesicht. "Nein, nur der Löwe...." "Hm...wir reden darüber noch!" "Alles klar...."

    Dann ging Tharok zu einem Baum, unter dem ein Zelt aufgebaut war, wo zwei Köche gerade Fleisch brieten. "Was gibts denn heute?" "Scavenger...was sonst?", wunderte sich der Koch. "Keine Molerats hier?", fragte Tharok weiter. "Molerats?! Haha, die haben wir schon lang nicht mehr gesehn...scheint es hier nicht mehr zu geben...." Tharok wandte sich ab, ging zur großen Grube, wo einige Männer um ein Lagerfeuer saßen. Auch Perdan saß dort. Tharok setzte sich auf einen freien Platz auf einem Baumstamm, nahm das Stück Speck, das er den Köchen abgeluchst hatte und spießte es auf die Dolchspitze auf und hielt es ins Lagerfeuer. Perdan lachte wieder und sah Tharoks Schwert an. "Ein schönes Schwert hast du da. Weißt du, woher es stammt?" "Ja, erzähl mir nichts....du scheinst dich aber noch an vieles zu erinnern...." "Ja ich weiß...", seufzte Perdan, "..viele wissen nichts mehr...oder nur mehr wenig." "Oder sie WOLLEN sich nicht erinnern....wahrscheinlich eh eine gute Entscheidung..." Perdan murmelte etwas zustimmendes in seine Bartstoppeln hinein und Tharok nahm das schön krustig gebrutzelte Stück Speck aus dem Feuer. Er teilte es mit dem Dolch in zwei Hälften und gab eine davon Perdan. "Auf die Heimat!" "...ja....auf die Heimat.." Dann bissen sie beide in den saftigen Speck, kauten und schluckten. Der Speck schmeckte leicht salzig, etwas Würze war dabei....ein guter Speck.....

    //.................falsch gedacht. Sowas würde hier nicht stehen.....//

  14. #14
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    Während es sich Tharok am Feuer gemütlich gemacht hatte unterhielten sich Fenris und Merydor mit dem Anführer der Jäger an der Nordfront, Dergon. Ihr wurdet also von Lord Hagen geschickt. Folglich befinden sich keine Anhänger des Jägerlagers unter euch? Zumindest war es so vorgesehen. Aber Merydor stieß schon früh zu uns und begleitete uns fast von anfang an. Dergon musterte Merydor, dem das alles etwas komisch vorkam. Langsam wurde er umschritten und Fenris lächelte ihn an. Dann blieb Dergo stehen. So stelle ich mir einen richtigen Jäger vor. Geschickt im Umgang mit dem Bogen, ich sehe es in deinem Gesicht, und dein schöner Umhang wird dir sicherlich noch oft das Leben retten. Ich danke euch. Dergan blickte Fenris noch einmal kurz an, dann nickte er und trat weg. Irgendwie ein komischer Typ. Ich gebe dir Recht. Aber hüte dich, ich habe viel von ihm gehört. Sicherlich kann es keiner hier mit ihm aufnehmen.

    Merydor ließ Fenris mehr oder weniger stehen und ließ sich von einem Koch etwas Fleisch geben. Dann ging er rüber zu Tharok und setzte sich zu ihm. Lange saßen sie nebeneinander ohne ein Wort zu wechseln. Über den Wald legte sich ein dunkler Schatten, die Sonne war verschwunden. Am Himmel waren einige Eulen zu erkennen, die nun wohl auf die Jagd gingen. Dann ergriff Tharok das Wort. Du bist geschickt mit dem Bogen. Wie lange bist du schon im Jägerlager? Ich habe dich nur einmal gesehen, dass war bei der Orkmine. Ich bin noch nicht lange dabei, vielleicht einige Monate. Du allerdings scheinst mir ein erfahrener Kämpfer. Vielleicht hast du Recht. Kämpfe habe ich schon viele geschlagen, die meisten gewonnen. Trotzdem bin ich nur ein schwacher Diener des Plateau. Mit diesen Worten verabschiedete sich Tharok und legte sich in ein Zelt, er war sichtlich müde. Merydor, der in den letzten Nächten vergleichsweise viel geschlafen hatte, war noch nicht müde und blieb am Feuer sitzen. Nach einiger Zeit entdeckte er Fenris, der auf ihn zu marschierte. Geh jetzt besser schlafen, morgen werden wir die Gegend etwas erkunden. Hoffen wir, dass es erstmal der letzte Orkangriff war. Jetzt wissen wir zumindest, wo wir Hilfe bekommen. Fenris schmunzelte. Viele erfahrene Kämpfer und Strategen waren in diesem kleinen Lager säßig und selbst hundert Orks würden Schwierigkeiten haben, dass Lager zu zerstören, dessen war sich Merydor sehr sicher. Merydor erhob sich und machte sich auf den Weg in ein Zelt. Er legte sich hin und war nach einigen Sekunden auch schon eingeschlafen...

    Etwas verfolgte ihn. Ein schwarzer Schatten saß ihm im Nacken und keiner konnte ihn retten. Wo er hinblickte, überall waren verschlossene Türen die ihm den Weg versperrten. Der Schatten tauchte auf und zog sein Schwert. Merydor wurde ängstlich. Er wollte sein Schwert ziehen doch er trug keines bei sich. Aus Angst wurde Panik. Er musste einen Ausweg finden. Da war er, eine offene Tür aus der Licht strahlte. Die Gestalt rannte auf ihn zu und war nicht mehr weit entfernt. Merydor drehte sich schnell und sprintete zur Tür. Doch der Weg zur Tür verkürzte sich nicht, er wurde immer länger, immer länger.

    Merydor! Merydor! Jetzt wach endlich auf.Merydor öffnete die Augen. Über ihm war Fenris Gesicht. Langsam rappelte er sich auf und blickte aus dem Zelteingang. Es war noch dunkel, er konnte nicht lange geschlafen haben. Fenris blickte ihn fraglich an. Doch Merydor konnte sich diesen Traum selbst nicht erklären. Wer war diese Gestalt gewesen? Was war das für eine Tür gewesen? Fragen um Fragen, doch Merydor konnte keine Antwort finden. Fenris schien den Traum fast erraten zu haben, schockiert blickte er Merydor an. Diese Träume werden dich immer öfter verfolgen. Mit jedem Mord, denn du begehst, werden die Träume deinen Weg öfter kreuzen. Merydor rappelte sich auf und kroch aus dem Zelt. Sein Kopf schmerzte, warum auch immer.

    Einige Gardisten von Fenris Gruppe saßen noch am Feuer, darunter auch Harlam. Alle brutzelten Fleisch und schauten sich die Sterne an. Viele waren in dieser Nacht zu sehen. Es war fast windstill und dementsprechend angenehm. Merydor setzte sich ans Feuer doch es fröstelte ihm. Er konnte nicht lange sitzen bleiben, er schien zu erfrieren. Nach wenigen Minuten erhob er sich wieder und machte sich auf den Weg zurck ins Zelt. Lange blickte er gen Dach des Zeltes und versuchte Erklärungen für den Traum zu finden, doch nichts schien im plausibel. Dann schlief er ein.

    Am nächsten Morgen wurden er von leisem gezwitschere der Vögel geweckt. Dieses mal hatte er nichts bewegendes geträumt und er fühlte sich überraschend erholt. Er schlich aus dem Zelt und entdeckte Fenris, der den großteil der seiner Gruppe um sich geschart hatte. Merydor bewegte sich zu ihnen. Fenris began zu reden. Wir haben zwar das Lager entdeckt, doch das war ja nicht unser Auftrag. In einer Stunden werden wir aufbrechen und weiter Ausschau nach Orks halten. Packt also bald eure Sachen... Die Gruppe spaltete sich und Merydor ging zu seinem Rucksack. Er packte seinen Bogen auf den Rücken und setzte sich auf einen Baumstumpf, schloss die Augen, und fühlte die Natur...

    Dann setzten sie ihren Weg fort...

  15. #15
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    Die Waffen klimperten und Tharok wurde aus dem Schlaf gerissen. Er war am letzten Tage gleich nach dem Essen schlafen gegangen und trotzdem war er nicht bei vollen Kräften. Vor dem Zelt wurden Schwerter auf den Boden geworfen und Tharok war endgültig wach. Er stand auf, legte seine Rüstung an und band sich den Waffengurt um. Der Gurt war schwer behangen, an ihm hingen die Schwertscheide samt Schwert, die Dolchscheide samt Dolch, der Klappspaten, ein Ledertäschen mit Bolzen und ein weiteres mit Verbandsmaterial und Heilkräutern. Die Armbrustsehne hatte Tharok noch immer auf dem Rückenpanzer befestigt und er wusste nicht, wann er endlich zum Schiff gelangen würde.
    Tharok stand auf, stärkte sich kurz aus der Feldflasche, die auch noch am Gürtel hang und ging dann aus dem Zelt.

    Draußen packte sich schon Fenris Gruppe zusammen. Die letzten Neuigkeiten wurden ausgetauscht, alle erhielten noch etwas Proviant und der Trupp wurde mit neuen Befehlen versorgt. Tharok und Fenris wurden noch einmal zu Perdan beordert, der ihnen die Situation am Frontabschnitt erläuterte.

    "Wir befinden uns hier am Westabschnitt im Osten, etwa einen Kilometer östlich von hier beginnt der mittlere Abschnitt....", erklärte Perdan, "...und die Orks kommen etwa von hier." Er wies mit der Hand auf ein kleines Wäldchen jenseits der großen Ebene, die die beiden Fronten trennte. "Die große Ebene hier dazwischen wird eigentlich nur von Spähern beider Seiten durchquert, größere Verbände folgen der Straße an der Küste." Perdans Finger zeigte auf eine geschlungene Straße, die sich paralell zur Küste etwa zehn Kilometer landeinwärts durch das Land zog und die südlichen Buchten mit den nördlichen Verband. Die Ebenen fanden dort ein abruptes Ende, das Land wies eine Geländeerhöhung von etwa neun Metern auf, und direkt nach dieser Kante lag schon die Straße. "Wir haben dort eine kleine Garnison, die die Straße bewacht, ihr sollt sie dort unterstützen. Der Auftrag führt euch also in den Osten. Viel Glück noch.", verabschiedete Perdan die Männer.

    Bald brachen die Männer auf, unter der Führung von Fenris und Merydor. Tharok ging etwas versetzt zur Gruppe um das Land beobachten zu können.....

    Perdans Karte:
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  16. #16
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    // Habe die neuen NPC's noch hinzugefügt und den ersten Post ein bisschen aufgefrischt //

    Perdan hatte Fenris eine seiner Karten mitgegeben und die wichtigen ,angesprochenen Punkte markiert . Nun hielt Fenris das gute Stück in der Hand und schaute sich darauf um . Plötzlich merkte er ,dass sich jemand von hinten näherte und ihm über die Schulter blickte . Fenris sah sich um und erkannte Kertul ,der seinen Zweihänder flink durch die Luft gleiten ließ und dem die heraufziehende Hitze nichts auszumachen schien .

    Die Küstenstraße ist nicht wirklich ein ausgebauter Weg . Noch einige Kilometer gen Osten ,dann erreichen wir sie . Ich vermute ,dass es ein Handelsweg des alten Volkes war . Dem Bau nach zu urteilen sieht es zumindes so aus ... meinte Kertul beiläufig in Richtung von Fenris ,der erstaunt aufblickte .
    Was sagst du da ? Kennst du dich etwa hier in der Gegend aus Kertul ?fragte Fenris überrascht .
    Nicht wirklich . Ich wurde einmal hierher entsandt ,als die Orks noch nicht so weit über die ebenen gedrungen waren . Wir sollten neues Gebiet erkunden . Um nicht die Marshcrichtung zu verlieren hielten wie uns am Meer und trafen auf die Straße . Sie war schon damals zerfallen ,aber durchaus noch begehbar .
    Wie weit seid ihr gegangen ?
    Das kann ich dir nicht mehr genau sagen . Ich weiß nur ,dass an dem Punkt an dem wir umkehrten noch kein ende in Sicht war antwortete Kertul und befasste sich wieder mit seinem Schwert .
    Nun gut ...Danke für die Information murmelte Fenris und steckte die Karte weg .

    Die Gruppe hielt den geraden Weg nach Osten und sah schon bald die ersten Seevögel landeinwärts ihre Kreise ziehen . Am Abend würden sie die Küstenstraße wohl erreicht haben ,dessen waren sie sich sicher .
    Gerade als sich alle mit diesen Gedanken beschäftigten vernahm Olteb ein Rascheln im nahe gelegenen Unterholz . Keiner der anderen schien es gehört zu haben und so bewegte er sich ein Stück von der Grupe weg und spähte in das Gestrüpp . Nichts war zu erkennen ausser vielleicht ... Olteb schaute nocheinmal genauer hin und erkannte das blitzende Augenpaar . Er stieß einen erstickten Schrei aus und sprang zur Seite .

    Der Schattenläufer ,der sich geschickt getarnt hatte sprang aus dem Gebüsch und stürzte sich auf ihn ,traf jedoch nur mit seinen scharfen Klauen die Schulter des Kämpfers . Schnell sprang das Tier herum und wollte sich erneut auf seine Beute werfen ,als der erste Pfeil seine Seite traf .

    Fenris hatte schnell reagiert und legte schon den nächsten Pfeil an die Sehne . Jetzt feuerte auch Merydor seinen Schuss ab ,der im Oberschenkel des Vorderbeins das Fleisch zerfetzte . Harlam zog beherzt seine Klinge und auch die anderen taten es ihm gleich . Tharok ,der am nächsten war blickte die Kreatur abwartend an . Kertul ,der wohl schon die ganze Zeit auf ein wenig "Unterhaltung" wartete und seine Klinge schon bei der Hand hatte ,war der Erste ,der den Schattenläufer angriff . Das Tier wich dem Schlag nach hinten aus ,doch schon kam Tharok von der Seite und schlug eine tiefe Furche in sein Fell . Der nächste Pfeil traf den Hals des Tieres ,das sich jedoch auch nach dem Treffer nicht zum Aufgeben bereit machte .
    Jetzt rannte Harlam vor und hieb auf die dunkle Bestie ein . Ohne weitere Anstalten zu mahcne sich zu wehren sank der Schattenläufer nun zu Boden . Ein letzter Laut ,dann starb er .

    Das musst du mir auch einmal zeigen meinte Fenris anerkennend zu Harlam und ging hinüber zu Olteb ,der sich in der Zwischenzeit wieder aufgerichtet hatte . Hat dich das Ding schwer erwischt ?fragte Kertul witzelnd . Schau dir seine Schulter an ,dann weisst du es gab Merydor zurück und betastete die Rüstung Oltebs .
    Der Schulterpanzer war zur Seite gerissen und ein Schwall Blut hatte die Stelle rot gefärbt . Mahct euch keine Gedanken . Das geht schon . Hat jemand zufällig ein Tuch dabei ?
    Fortewa nickte und gab Olteb ein langes Leinentuch aus seinem Gepäck .
    Ich besaß ein besser geeigneteres für deine Wunde ,doch ich musste es wegen dem Troll an dem Lagerplatz zurücklassen ...fügte er seiner Geste noch hinzu . Zertun biss sich auf die Lippe ,als wieder von dem Troll geredet wurde .

    Bald war Oltebs Wunde bandagiert und die Gruppe setzte ihren Weg fort . Olteb ließ kein Wehklagen erschallen ,sondern trug seinen Schmerz ,den er wohl haben musste ,tapfer .

    Bald neigte sich die Sonne der Erde zu . Langsam drohte sie am Horizont zu versinken als :

    Autsch ! rief Bentor ,der vorausgegangen war und fiel im gleichen Augenblick der länge nach hin . Seine Waffe klirrte auf den Boden und er richtete sich wieder auf . Im fahlen Licht konnte man nurnoch schemenhaft seine Geischtszüge erkennen .Beliar selbst hat dieses Gelände so unwegsam für uns gemacht meinte Bentor mürrisch . Die anderen lachten ,doch als Merydor zu Bentor trat waren alle für einen Augenblick lang still .

    Hört ihr das Meeresrauschen ?fragte er in die Runde . Alle horchten auf und nickten überrascht . Dann trat Tharok hervor ,der wohl etwas ganz anderes im Sinn hatte ,kniete sich neben Bentor und strich über den Boden .

    Und Adanos selbst hat uns die Küstenstraße im dunkeln entdecken lassen .
    Wohl eher mein unglücklicher Fuß meinte Bentor knurrend und steckte sein Schwert wieder in die Scheide .

    Der erste Teil der Reise war also erledigt . Die Küstenstraße lag vor ihnen ...

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