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Thema: Die Nordfront

  1. #17
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    Bitte löscht diesen AW scheiß raus, wenns geht, der stört nämlich

    Tharok wischte mit der Hand über den heißen Sand. Er nahm ein bisschen davon und ließ es durch seine Hand rieseln. In nicht all zu großer Ferne konnte man das Meer rauschen hören. Man konnte dem Straßenverlauf mit freiem Auge folgen, denn das Land senkte sich ab der Straße sanft zur Küste hinunter.
    Die Sonne stand hoch im Zenit und strahlte mit ganzer Kraft herunter. Ein leichter Wind wehte über das Land und die Sandkörner wirbelten herum.

    Tharok trat auf den abgenutzten Pflasterstein auf. Wind und Wasser hatten ihn rundgeschliffen. "Auf, auf! Folgen wir der alten Straße!", sagte er und begann in Richtung Norden zu gehen. Der Rest der Gruppe folgte ihm.

    Zur rechten Seite sahen sie wenig Bäume, meistens nur Büsche, die den sandigen Boden bis zum eigentlichen Strand bedeckten. Ein bisschen roch es nach Meer und man hatte das Gefühl, ein bisschen vom Alltagstrott hinweggehoben zu sein. "Der Sand ist heiß....können wir nicht woanders gehen?", maulte Fenris. "Gewöhnt euch dran! Wir werden die nächsten 25 Kilometer auf dieser Straße gehen." "Man....warum denn das?" "Hast du Lust, dich durch die Wildnis zu kämpfen? Bei der Hitze? Oder willst du lieber über das orkverseuchte Plateau?" Merydor und Fenris grummelten noch ein wenig, dann gingen sie resignierend weiter.

    Für die nächsten Kilometer sahen die Männer nur die ewig gleichen Pflanzen, das Flimmern der Luft rund um sie und die etwas dunkler gefärbten Steine der Straße. Einmal sahen sie etwas abseits der Straße einen verlassenen Keller, in dem sich nur zerstörte Holzkisten ohne Inhalt befanden. Doch sie waren weiter gegangen, jetzt standen sie ohne Schatten auf weiter Flur. "Wir hätten in dem Keller warten sollen, bis es nicht mehr so heiß ist!", meinte Bentor, wischte sich den Schweiß von der Stirn und nahm einen Schluck aus der Wasserflasche. "Jetzt gibt es kein Zurück mehr!", erwiderte Tharok. "Na dann weiter!", trieb Fortewa die Männer vorwärts.

    In der Ferne konnte man ein Schild ausmachen. Die Männer bewegten sich schnell darauf zu.

    Mitten auf der Straße war ein Holzschild in den Boden gesteckt. Ein Orkschädel steckte auf dem Pfahl und auf dem Schild stand zu lesen:

    Achtung! Kriegsgebiet!

    Der Wind blies Richtung mehr und der Sand wirbelte den Männern ins Gesicht. Doch sie kümmerten sich nicht um die Warnung, sie waren Krieger, sie waren es gewohnt, im Kriegsgebiet zu sein. Doch ihr Weg war noch lange....

    "Seht! Da vorne!", Fortewa deutete auf einen Krater am Straßenrand. Die Gruppe näherte sich und sah, dass in dem Krater ein menschliches Skelett lag, ein Schwert in der Hand. Rund um es waren rostige Rüstungsteile und Holzsplitter verteilt. Ein paar Meter weiter stand auf der Straße ein kleiner Holzschutzschild, in dem einige Pfeile steckten. Dahinter lag eine rostige Armbrust samt ihrem bereits skelettiertem Besitzer. "Schien wohl ein menschlicher Straßenposten gewesen zu sein!" "Die Leichen sind quasi komplett verwest, es muss schon einige Zeit her sein!" "Na hoffentlich kommen wir nicht zu spät! Auf gehts, weiter!", trieb Tharok die Gruppe an und die Männer marschierten wieder. Vor ihnen machte die Straße einen kleinen Knick landeinwärts, bis jetzt waren die Krieger geradewegs dem Weg gefolgt, nach der Kurve würde es schnur gerade bis zum Wachposten gehen......

    //
    Vor ihnen machte die Straße einen kleinen Knick landeinwärts
    ich denke, jeder wird anhand der Karte feststellen können, wo wir gerade sind.... //
    Geändert von Miliz (30.5.05 um 16:30 Uhr)

  2. #18
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    AW: Die Nordfront

    Die Sonne machte den Weg immer schwieriger. Alle hatten ihre Rüstungen mittlerweile abgelegt, es schien keine Gefahr. Orks waren keine in der Nähe, man hätte könnte sie frühzeitig sehen und dann hätte man noch genug Zeit, die Rüstungen anzulegen. Eine eigenartige Vogelart war am Himmel zu erkennen, doch keiner der Gruppe wusste sie zuzuordnen.

    Es konnte nicht mehr weit sein, bis sie den Posten erreichten. Den meisten taten die Füße weh und einige waren am maulen. Doch es half nichts und umdrehen machte sowieso keinen Sinn mehr. Zu weit waren sie schon von dem Lager entfernt und Merydor war sogar froh drüber. So ein enges, im Wald gelegenes Reich war nichts für ihn, zumindest nicht auf Dauer. Sicherlich war er froh gewesen, als ihnen das Lager als Nachtquartier angeboten worden war.

    Die Sonne ging am Horizont langsam unter was die Gruppe erleichterte. Die Temperatur sank nahm stetig ab und bald wäre das Laufen fast angenehm gewesen, wenn sie nicht schon alle so fertig gewesen wären. Plötzlich brüllte Fortewa auf.Der Posten! Endlich! Bald sind wir da. Ich hab die Schnauze voll vom Laufen... Alle nickten und brummten zustimmig, waren sie sich wohl einig das sie genug gelaufen hatten. Sogar Tharok schien die Schnauze voll zu haben und er gehörte sicherlich zu den außdauernsten der Gruppe.

    Nach einer guten halben Stunde kamen sie dann endlich am Posten an. Sofort wurden sie von zwei Wachen empfangen, die sie freundlich grüßten und ihnen Wasser gaben. Das war jetzt genau das richtige, schnell war es verbraucht. Während Fenris sich auf den Weg zu dem Anführer machte, suchte sich Merydor einen Schlafplatz. Er hatte heute genug getan...

    //sry, ich weiß, seeehr kurz, aber hab wenig zeit und denke das ist besser als nix

  3. #19
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    Die Laute des Meeres waren immernoch zu vernehmen .
    Sie hatten die Wachen erst erkannt ,als sie keine fünfzehn Meter mehr entfernt gewesen waren . Die beiden Männer standen aufmerksam am Anfang eines Dornengestrüpps ,dass in der prallen Sonne ,das einzige Gewächs war ,das ohne Probleme überlebte . Als die Wachen die Rüstungen der Gruppe erkannten nickte der eine mit dem Kopf und wandte sich ab ,gab Fenris und den anderen einen Wink ,der bedeutete ,dass sie folgen sollten . Der Gardist führte sie durch das dichte Gestrüpp ,in das ein kleiner Weg geschlagen worden war . Es war größer als der längste Mann und wuchs oben schon fast wie ein Dach zusammen . Fenris wunderte sich noch über den eigenartigen Posten ,als die Lichtschimmer ,die durch die Dornenzweige fielen ,dem klaren Sonnenlicht wichen . An der Stelle an der sie nun standen saßen mehrere Gardisten und Jäger in einer Art Halle ,die ebenfalls nur durch das Gestrüpp gebildet wurde . Ein kleines Feuer brannte ,doch Fenris fiel auf ,dass es angenehm kühl war . Die Pflanzen gaben Schatten .

    Ein kleiner aber anscheinend kräftiger Mann stand auf und ging zu Fenris ,der an erster Stelle der Gruppe ging .
    Weist euch aus Fremder meinte der Mann in Plateaurüstung grimmig und misstrauisch .
    Ich bin Fenris und leite eine kleine Expedition des Plateaulagers . Wir sollen die neusten Informationen von der Front einholen . Perdan schickte uns zu euch . Wir sollen euch für eine Weile unterstützen
    Du hörst dich vertrauenswürdig an ...meinte der Mann immernoch mit einem komischen Unterton in der Stimme ,der ausdrückte ,dass er immernoch nicht zufrieden war .
    Führt ihr gute Kämpfer mit euch ?
    Das will ich meinen schmatzte Bentor ,der sich ein Stück Fleisch von den Männern am Feuer besorgt hatte .
    Bevor ihr uns Löcher in den Bauch fragt ,frage ich euch etwas . Warum seid ihr so unfreundlich zu uns ? Wie ich sehe habt ihr die Verstärkung bitter nötig schob sich Tharok dazwischen ,drängelte sich nach vorne und blickte in die Runde der dezimierten Kämpferzahl ,die am Feuer campierte . Wir kommen also gerade Recht . Den Rest können wir beim Essen bereden fuhr er fort und deutete auf das Fleisch ,das noch über dem Feuer briet .
    Der Mann blickte dinster drein und nickte . Tharoks Art schien ihm dennoch zu gefallen .

    Als sie sich zu den vielleicht zehn Mannen gesetzt hatten sprach Olteb zuerst ,dessen Arm immernoch verbunden war : Ich bin Olteb ,Gardist des Plateaus und nun würde ich gerne euren Namen erfahren werter Kommandant .
    Fenris blickte auf und sah bei genauerem inspizieren der Rüstung des Mannes ,dass Olteb Recht hatte . Es musste ein Kommandant sein .
    Nun gut Olteb . Mein Name ist Jerlit ,Kommandant dieser kleinen Gruppe ...meinte der Krieger ,jetzt etwas freundlicher redend .
    War die Gruppe immer so klein ?fragte Merydor ,der mehr erfahren wollte und so entwickelte sich die Unterhaltung. Jerlit beantwortete die Fragen geduldig ,die gestellt wurden .

    Wir waren einst 25 gut ausgebildete Männer und hatten unseren Posten weiter am Anfang der Küstenstraße errichtet ...
    Die Skelette ,die wir gesehen haben ...meinte Sotir und nickte.
    Wohl wahr meinte Jerlit und fuhr fort Unser Lager wurde von den Orks überfallen . Sie waren nicht viele ,aber dafür stark ausgebildet . Elite Krieger ...und Orks mit starken Bögen ... neun Männer starben
    Moment ,du sagtest ihr wart 25 ,wo sind die verbleibenden 6 wenn ihr nun noch 10 seid ? warf Fenris ein .
    Ich sehe ,du passt auf Fenris . nickte Jerlit .
    Wir Überlebenden ,sechzehn an der Zahl ,flüchteten vor den Orks . Diese gaben die Verfolgung schnell auf ...sie waren anscheinend nicht gewillt uns nachzurennen ,sondern wandten sich wieder nach Süden ...meinte der Kommandant und stockte immer wieder . Er schien sich die Situationen noch genau vorstellen zu können .
    Wir trauten uns nicht zurück zum Lager ,da es zu riskant war . Die Orks sind hier unberechenbar . Sie kommen und gehen wie sie wollen . Als wir einen anderen Unterschlupf suchten um unserer Aufgabe weiterhin gerecht zu werden ,wie wir es Perdan versprochen hatten ,stießen wir auf weitere Probleme .
    Probleme ?
    Je weiter wir nach Norden gingen um ein Versteck zu suchen ,deste mehr der Orkkreaturen begegneten uns . Vor allem nachts ,wenn wir schliefen . Sechs weitere Männer starben mit blutenden Wunden am ganzen Körper .
    Was für Kreaturen meint ihr ?
    Beisser .meinte Jerlit und einige der Männer am Feuer blickten noch finsterer drein .
    Schliesslich stießen wir auf dieses Versteck . Es war optimal und schützt uns noch jetzt vor allem was uns sonst hier zu schaffen machte :

    Vor Orks ,Beissern und auch der Hitze ...



    //Ich hoffe die Beschriebung des Postens passt . Wollte mal was neues bringen

  4. #20
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    Lange noch unterhielte sich Fenris, Tharok, Jerlit und einige andere der Gardisten über die momentanen Situation sowie über die Schlacht bei der Orkmine. Merydor dagegen machte sich früh in ein kleines Zelt, in dem er sich schlafen legte. Während der Tag noch brühend heiß gewesen war, kam ihm die Nacht bitterkalt vor. Selbst sein dickes Fell schien ihn nicht warm zu halten und er fror. Vielleicht das Anzeichen einer Krankheit, möglicherweise hatte er Fieber. Doch ansonsten fühlte er sich gut, da war nur diese grausame Kälte...

    Merydor erwachte. Sorgsam strich er das Fell von seinem Haupt und kletterte aus dem Zelt. Harlam war der einzige Gardist, der bereits wach war. Merydor sehnte sich nach einem gutem Stück Käse, was er aber in dem Lager nicht fand. Allgemein schien es nicht sehr gut versorgt, wie Merydor von Jerlit erfuhr, hatte das Lager keine Vorräte mehr sondern ernährte sich von gejagtem Fleisch. Merydor musste eine gute Stunden warten, bevor auch Fenris und Tharok aus Zelten gekrochen kamen. Fenris winkte Merydor und die Gruppe zu sich. Die Frage, die ihr euch stellen werdet, ist, wie es weiter gehen soll. Ich will keinem zumuten, nochmals Stundenlang in brütender Sonne zu marschieren, aber ich halte es für überflüssig, hier zu campieren. Vielleicht sollten wir die Gegend erst nach Orks auskundschaften und anschließend den Heimweg eintreten. Wir sollten nicht vergessen, dass es nur der Auftrag war, Statusbericht über den Nordfrontzustand zu geben. Hagen will sicherlich bald Ergebnisse... Tharok hat Recht. Suchen wir die Orks!

    Alle verschwanden in ihren Zelten und holten ihre Waffen, Rucksäcke und Vorräte. Dann verabschiedeten sie sich von Jerlit, der sich wohl über längere Zeit Unterstützung erwünscht hatte. Ihr seid gute Männer. Wir könnten euch sicher gebrauchen. Wir werden Hagen informieren. Er wird euch noch mehr gute Kämpfer schicken, die Grenze ist wichtig für uns. Mit diesen Worten drehte sich Fenris und orderte seine Männer zum Marsch.

    Sie entfernte sich Richtung Westen aus dem Lager, um weiterhin der Königstraße zu folgen. Schon nach einer guten Stunde hatten sie die Grenze hinter sich gelassen und befanden sich nun offiziel auf Orkgebiet. Dies symbolisierte auch ein umgefallenes Schild, gebrochen in der Mitte und blutverschmiert.

    Die Landschaft war öde und trist. Nirgends waren Tiere oder größere Pflanzen zu sehen, nur kleine Sträucher lagen auf dem Weg. Wer den gestrigen Tag als heiß empfunden hatte, wurde bitterlich enttäuscht, der heutige Tag schien noch heißer zu werden. Die Sonne hatte den höchsten Punkt noch nicht erreicht, da legte Merydor als der erste schon seinen Umhang ab und klemmte ihn in seinen Rucksack. Die meisten folgten ihm schnell, nur Harlam lief mit seiner Rüstung hartnäckig weiter. Harlam, hast du die Rüstung jemals abgelegt? Nur, wenn ich mich mit meiner Braut vergnüge. Die meisten lachten laut.

    In der Ferne meinte Fortewa plötzlich, Bewegungen warzunehmen. Jeder der Gruppe konnte diese wahrnehmen, doch keiner vermochte sie zuzuordnen. Es konnte genauso gut ein Ork, wie auch hundert Orks sein, so weit war es entfernt. Harlam meinte, dass es verdammt nach Orks roch, was die Gruppe darzu veranlasste, die Rüstungen wieder anzulegen. Dann wurde das Bild in der Ferne immer größer und schnell wurde klar, dass es tatsächlich Orks waren, vielleicht 10 an der Zahl. Einer dieser Orks stoch durch seine riesige, angsteinflössende Gestalt heraus und seine Rüstung spiegelte Macht und Einfluss.

    Auch die Orks hatten sie nun gewittert, denn Schreie waren in der Ferne zu hören. Fenris hielt die Gruppe an. Neun gegen knapp zehn Orks, wir können gewinnen, aber es wird schwer. Die Rüstungen der Gegner scheinen mir sehr dick, kein Elitetrupp, aber sicher keine Späher. Harlam brummte zustimmig. Fenris erkannte siegeswillen in jedermanns Augen und deshalb motivierte er sie für die Schlacht.

    Alle bewegten sich nicht und blickten gespannt auf die Orks zu. Merydor setzte sich auf den warmen Pflaster und entspannte sich. Hier konnte er sich nicht verstecken und seine Überlebungschancen waren gleich null. Sicher würden die Orks nicht zulassen, dass ein Bogenschütze sie dezimierte und sie würden ihn schnell angreifen. Im Nahkampf war er chancenlos und da konnte ihm auch kein edles Schwert wie die Streiterklinge retten.

    Die Orks kamen immer näher und fletschten ihre Zähne, gehobene Axt. Dann ging alles so schnell...

    // macht ma weiter, hoffe, so ok

  5. #21
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    //argh, immer kommen nur orks, die dann immer nur geschnetzelt werden...immer nur fad....immer das gleiche....nein, jetzt kommen keine orks, die gehn mich schon an, und wenn ich dafür mörderlöcher einbaun muss......//

    Mili kommt

    Ich versuche heut ma zu posten, ich hoffe ich schaffs, aber da ich latein lernen muss (morgen lateinSA o_O) weiß ned....morgen werd cih dann aber ^^
    Geändert von Miliz (1.6.05 um 13:44 Uhr)

  6. #22
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    Die Orks waren gerade im vollen Anmarsch, schwangen ihre Äxte, brüllten, als plötzlich ein Horn ertönte. Die Orks bremsten jäh ab, traten den Rückzug an, liefen im vollen Lauf in die Richtung, aus der sie gekommen waren.

    Fenris und den anderen war es unheimlich. Als sich die vollgerüsteten Orks entfernt hatten, wunderten sich die Krieger. "Lumpenpack! Drückt sich vor einem ehrlichen Kampf! , brüllte Harlam und wollte ihnen nach. "Ham wohl keinen Mumm in den Knochen, wa?!", meckerte Bentor in seinen Bart hinein.
    Allgemeine Verwirrung machte sich breit. "?????????" "o_O" "!!" "......"
    Alle starrten mit offenem Mund in die Weite und wussten nicht, was sie sagen sollten.
    Nach einiger Zeit fand Fenris die Worte wieder: "Ja also...äh...hm....ich weiß auch nicht, was denen da grad eingefallen ist.......äh...." "Tz....laufen da einfach davon....da hats doch was....." "Und jetzt?"
    Tharok wollte gerade etwas sagen, als er die dunklen Wolken in der Ferne erblickte. Sie kamen schnell näher und bald würde es regnen.
    "Ich denke, wir sollten zurück zu Dergon gehen! Zu Perdan werden wir es nicht schaffen!"

    So machte sich die Gruppe auf und die Männer beeilten sich, weil es verfinsterte sich zusehends und es wurde kühl.
    "Das Wetter schlägt hier aber schnell um!", bemerkte Fenris und zog sich den Kragen näher an den Hals. "Normalerweise nicht, aber da scheint sich über dem Meer etwas besonderes zusammengebraut zu haben..."
    Ein Wind kam auf und drückte das Gras zusehends mehr und mehr gegen den Boden. Sand wirbelte herum und die Männer liefen schneller, um zu Dergons Lager zu gelangen. Schon sahen sie vor sich die Buschgruppe und sie beschleunigten ihre Schritte nochmals um in die sichere Behausung zu kommen. Tharok schlüpfte als erster in den verborgenen Eingang //^^//, dann die anderen. Der Platz im inneren des Busches reichte für alle //nochmals ^^ // und Dergon blickte etwas finster drein. "Dieses Gewitter kommt aber schnell!", sagte er und flocht die einzelnen Zweige zusammen, damit kein Wasser sie durchdringen konnte.

    Die Vögel flogen sehr tief über das Land, der Wind machte ihnen das Leben zusätzlich schwer. Der Tag verdunkelte sich zunehmends und bald schon peitschte eisiger Regen über das Land. Der Wolkenberg hatte sich über dem nordöstlichsten Zipfel der Insel aufgetürmt und entließ Blitz und Donner und Regen mit solcher Wucht, das man meinen könne, Beliar selbst wäre heruntergestiegen.

    Die Krieger währenddessen drängten sich enger und enger zu sammen und das Feuer flackerte bedenklich, denn der Wind konnte von der Seite den Dornenbusch sehrwohl durchdringen.
    "Na wenigstens wird der Rückweg nicht so anstrengend, weil es kühler ist!", versuchte Merydor die Stimmung aufzuheitern. Doch den anderen war nicht danach zu Mute.

    Es schüttete in Strömen und es war kein Ende in Sicht. Tharok wollte sich gerade auf ein längeres Ausharren vorbereiten, als plötzlich die Sonne wieder zum Vorschein kam und der Dauerregen unterbrach.
    Bald zwitscherten die Vögel wieder und alles war so, wie es gewesen war. Der Himmel war wolkenfrei und Tharok wunderte sich noch, wohin die vielen Wolken verschwunden waren.

    Fenris Truppe verabschiedete sich und versprach Dergon, Verstärkung anzufordern. Dann verließen die Krieger das provisorische Lager und traten den Heimweg an.

    Einige Zeit später....
    Von wegen es wird kühler bei der Heimreise!, maulte Tharok und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Ha ha ha, so ein junger Spund wie du ist das wohl nicht gewöhnt, was?", lachte Harlam und nahm einen Schluck aus der Feldflasche. "Also das Wetter hat sich irgendwie nicht geändert, bis auf diesen Regen da.", meinte Fenris, während sie auf der Küstenstraße entlang marschierten. Links von ihnen fiel das Land sanft zum Strand ab und die spärliche Vegetation gab den Blick auf die See frei.

    Das Wasser funkelte und glänzte, als Zertun plötzlich aufschrie: "EIN SCHIFF, EIN SCHIFF!!! SCHIFF VORAUS!!" Wie gebannt sahen alle auf das Meer, wo sich tatsächlich in der Ferne ein Punkt über das Wasser bewegte. Man konnte gerade einmal Segel und Bootskörper erkennen, aber es war zweifelsfrei ein Schiff.

    Die Männer waren Zeugen eines bis dato nicht dagewesenen Ereignisses und aufgeschreckt wie Hühner redeten sie durcheinander: "Es fährt gen Norden!" "Ob es Menschen oder Orks sind!?" "Ich sage Orks!" "Wir sind nicht alleine!" "Ich bin erregt!""Das muss gemeldet werden!" "Wie jetzt?" "Hahaha" "Wir müssen schnell zu Perdan, es müssen sofort alle Lager verständigt werden!" "Aso....puh^^" "Bewegung, Bewegung!" "Ja, schnell!"

    Die Männer nahmen ihre Marschroute sofort wieder auf und begaben sich schnellstens zu Perdan zurück....

    //So ich würd vorschlagen, ihr beendet den Quest jetzt und wir machen das Schiff klar, damit wir auch ma aufs Meer kommen!//

  7. #23
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    //ich poste das Ende aber

    1. du hast Dergan mit Jerlit verwechselt

    und

    2. Fährt das Schiff gen Osten . Kugel wollte es so also wird es gemacht

    und

    3. Sehe ich da etwa Anspielungen muhahaha^^

  8. #24
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    Die Gruppe marschierte schnell . Das einzige was sie an diesem bis dato ereignisreichen Tag störte ,war die brüllende Hitze . Die Sonne stand im Zenit und schien mit ihrer vollen Kraft auf die Erde nieder . Alle schwitzten unerträglich und dazu kamen draufhin auch noch jene Bewohner des Gebietes ,die dieses Klima bevorzugten .

    Fenris sah das Rudel schon von weitem . Es waren fünf ausgewachsene Beisser . Alle wussten ,dass Orks in den gegenden wo die Tiere auftauchten nicht weit sein konnten ,doch die ausgedorrten Wiesen ließen ein weites Blickfeld zu und nichts war zu erkennen . Also ging die Gruppe schnurstracks auf die Tiere zu . Als sie noch fünfzig Meter entfernt waren blickte der erste auf und stieß einen Schrei aus . Die anderen waren alarmiert und vor allem aggressiv ,sowie nicht gewillt ihren Platz zu verlassen ...

    ...Fenris zog seinen Bogen und legte einen Pfeil ein . Die fünf Kreaturen setzten sich in Bewegung . Erst langsam ,dann immer schneller . Fenris sehne schnackte nach vorne und der Pfeil flog in hohem Bogen durch die Luft . Die Beisser waren nicht mehr weit entfernt gewesen und so riss das Geschoss eines der Tiere nieder ,welches draufhin in vollem Lauf vornüber stürzte ,sich einige Male überschlug und dann von einer Staubwolke umhüllt wurde ,die der trockene Boden aufwirbelte .

    Alle Schwerter waren bereit ,als der erste Beisser ankam . Harlam schlitzte ihn auf wie eine Trainingsfigur . Blut spritzte und das Tier war tot . Die nächsten Gegner folgten kurz darauf . Merydor schoss einen mit dem Bogen nieder und Tharok hatte keine Mühe seinen Widersacher zu enthaupten .
    Die zwei anderen Tiere waren verunsichert ,umrundeten aber trotzdem Olteb ,der aufgrund seiner Verletzung nicht richtig kämpfen konnte . Doch Fortewa war sofort mit Bentor zur Stelle . Ein letzter hallender Schrei und auch die letzten Tiere waren besiegt .

    So setzte die Gruppe ihren Weg fort und dieser keine Zwischenfall sollte der letzte bleiben ,der sich auf ihrem Weg zu Perdan ereignete .
    Sie kamen an ,als die Sonne schon im Begriff war unterzugehen . Perdan führte sie hinauf auf einen Baum in den Eisenflöcke geschlagen waren ,die als Treppe dienten ,die rund um den Baum hinauf führten .
    Oben angekommen setzten sie sich still auf die Plattform hoch über dem Boden . Perdan ebenfalls . Er begann zu reden :

    Wie ich sehe sied ihr zurückgekehrt . Ich hatte euch schon abgeschrieben als ich euch losschickte . Aber ihr habt mich überrascht . Also erzählt mir was ihr vorgefunden habt ...

    Fenris antwortete :

    Die Männer Jerlits sind dezimiert . Sie haben sich in ein Versteck weiter nördlich an der Straße zurückgezogen .
    Wieviele noch ?
    Ca. zehn Männer . Er fordert Verstärkung
    Ich habe zwar selbst nicht genug Leute aber trotzdem danke für die information . Ich Männer schicken
    ...ausserdem sahen wir ein Schiff ,das gen Osten fuhr ...Wir vermuten eine orkische Galeere ...
    Unmöglich !sagte er und blickte zu Tharok . Also hatte er wirklich recht sinnierte er .

    Die Gruppe verbrachte die Nacht noch im Lager und brach früh am nächsten Morgen wieder auf . Die Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle . Auch Merydor folgte der Gruppe vorerst mit ins Plateaulager .
    Am Stadttor trafen sie schon auf Lord Hagen . Dieser war höchst erfreut sie wieedrzusehen und die Neuigkeiten machten ihn nachdenklich .
    Er gab jedem einen Sold von 200 Goldmünzen . Auch Merydor . Dann trennten sich alle . Jeder brauchte Ruhe nach der ereignisreichen Reise .

    Fenris für seinen Teil würde diesen Auftrag so schnell nicht vergessen ...

  9. #25
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    Bewertung des Quests "Die Nordfront"


    Postanzahl :

    Galaxydefender : IIIIIII -> 7 Posts

    Sir_Conan : IIIIIII -> 7 Posts

    Milz : IIIIII -> 6 Posts


    Postqualität

    Galaxydefender : Sehr gut bis gut

    Milz : Sehr gut bis gut

    Sir_Conan : Sehr gut bis gut


    Endgültige Belohnung :

    Galaxydefender : Erhält 6 Lp's

    Milz : Erhält 6 Lp's

    Sir_Conan : Erhält 6 Lp's



    Bemerkung : Bei Beschwerden PN an mich



    Zum Quest :


    War eine geile Geschichte Hat Spaß gemacht


    --closed--

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