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Thema: Powergaming

  1. #1
    Elite-Spieler Benutzerbild von JasonX 1ST
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    Powergaming

    Im Moment leite ich eine Kampagne (D&D) in der ich extremes Powergaming zulasse: Monstercharaktere bis LV 40. Manche meiner Spieler skillen ihre Chars so durch, dass sie fast unbesiegbar werden und viele rollenspielerische Aspekte außer Acht gelassen werden: Warum sollte ein Paladin denn schon ein LV Stammeshüter skillen???

    Ich wollte einfach mal wissen, wie ihr zu Powergaming (egal ob als SL oder Spieler) steht!
    "Ihr mögt dies kaum für möglich halten, aber ich bin in Wirklichkeit ein Lammasu, der von einem bösen Hexenmeister in einen Halbling verwandelt wurde. Ihr wisst, dass wir Lammasu vertrauenswürdig sind, also könnt ihr mir ruhig glauben" (D&D Spielerhandbuch 3.5)

  2. #2
    Elite-Spieler Benutzerbild von Durgan Donnerfaust
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    Nunja, wenn deine Kampagne dir und deinen Spielern gefällt seh ich überhaupt kein Problem.
    Mir allerdings sind realismus und Atmosphäre sehr wichtig, weshalb ich powerplay nicht wirklich leiden kann. Es ist halt eine Sache für sich.
    "Es gibt keine Atheisten in Schützengräben" ist kein Argument gegen den Atheismus, es ist ein Argument gegen Schützengräben - James Morrow

  3. #3
    Elite-Spieler Benutzerbild von TheFallenOne
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    In aller Regel bin ich gegen Powergaming zumindest wenn es Hauptinhalt
    einer Kampagne ist.
    Allerdings gelegentlich macht es durchaus Spaß einfach mal die Muskeln ''spielen'' zu lassen und all die tollen Items und Fähigkeiten die man so im laufe der Zeit gesammelt hat ein zu setzen.

    Gelegentlich kann es auch sinnvoll sein für SLs eine kurze PG phase ein zu schieben um festzustellen wie stark die Characktere und Monster wirklich sind. Da kommen nämlich oft genug Überraschungen bei raus die von den Werten auf dem Papier her nicht unbedingt ersichtlich sind.
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  4. #4
    Lim
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    Profi-Spieler Benutzerbild von Lim
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    Also von den items her ist ein power gaming bei uns fast unmöglich, denn wir gehen immer sehr sparsam mit magischen Gegenständen um.

    Außerdem bauen wir von vorne rein immer Charaktere die nicht unter power gaming leiden sondern einfach eine Persönlichkeit darstellen und mit denen Rollenspiel gescheit möglich ist.
    Keiner bei uns würde zB. Intelligenz auf unter 8 setzen (außer es ist ne "dumme" Rasse) um dafür zB. Konstitution UND Stärke auf ein Maximum zu bringen. Da hätten wir alle schon nach dem ersten Abend keinen Spass mehr an den Chars.

    Natürlich sind unsere chars trotzdem stark, aber halt keine power gaming chars und selbst wenn wir anfängen würden, Gefahren nicht mehr ernst zu nehmen, so würde uns unser Spielleiter wieder zurück auf den Boden bringen.

    Fazit: Uns macht power gaming keinen Spass und bekommt auch kaum eine chance. Starke chars sind aber ok.

  5. #5
    Veronica Mars Benutzerbild von Sienar
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    Ich halte Powergaming nochimmer fuer extrem uninteressant und langweilig.

    Im allgemeinen mache ich die Plaene von Spielern solcher Charaktere zunichte indem in meinen Spielen mehr Wert darauf gelegt wird die Opposition auszumanoevrieren oder gegnerische Schritte vorauszuplanen.
    Prometheus they say brought god's fire down to man
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  6. #6
    Meisterspieler Benutzerbild von Mitternacht
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    Mittlerweile hab ich mich erweichen lassen das Midgard-Kampfsystem etwas den Spielerwünschen anzupassen so daß die Kämpfe nicht mehr ganz so arg gefährlich sind (Ausdauer-Verlust), aber selbst da mußten sie schon drum kämpfen.

    Oder um es anders zu sagen: ich mag es lieber wenn die Spieler ihre Rollen spielen und nicht als ultimative Superhelden die Welt so eben nebenbei retten.

    War einmal Gastspieler bei einer AD&D-Runde die da etwas "stärkere" Charaktere gespielt hat und haben da relativ festgestellt das wir nicht zusammenpassen.

    Aber wenn es bei euch allen gefällt, warum nicht.

  7. #7
    Meisterspieler Benutzerbild von Andaran
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    Wer bei D&D Powergaming will, braucht keine Stufe 40 Charaktere. Da reicht nen Stufe 15 Charakter, der "richtig" aufgebaut wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Stufe 40 irgendeinen Spaß macht. Die Epic Gegner werden dadurch nicht leichter und der Rest der Welt ist fernab jeder Anstrengung. Skillwürfe weit über 100, Zauber mit nem Spellcraft DC von 300 oder solche Scherze .. kann nicht nachvollziehen, was einem das geben sollte. Vor allem, was bringt Dir nen Stufe 40 Char, wenn nen Stufe 20 Char angelaufen kommt und 100.000 Schaden macht. *gelangweilt guck*

    An solchem "powerplay" kann ich nichts finden. Wenn schon Powergaming, dann wenigstens kreativ. Gerade D&D bietet einem da so viele Möglichkeiten, krasse Dinge zu basteln; auch unterhalb des Epic Niveau und auch ohne krasse Rassen.

    Powergaming kann auch mal ganz entspannend sein. Aber auch dann nicht zu übertrieben und auch dann nicht überall. Alles sollte seine Grenzen haben. Nicht nur, dass das Rollenspiel zu kurz kommt, bzw. wahrscheinlich verschwindet, weil sich alle für ultra halten und sich nichts und niemandem gegenüber verantworten (wollen), auch die Unterhaltung geht gegen Null. Das ist dann in etwa so spannend, als wenn ich ein Spiel mit "Unverwundbarkeit Cheat" durchspiele.
    Man schafft alles, ohne was zu leisten = langweilig!

  8. #8
    Elite-Spieler Benutzerbild von Durgan Donnerfaust
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    Mir fällt gerade mal auf, selbst wenn ich Charaktere bis Stufe 40 zulassen würde, meine Spielrunde würde die wohl niemals erreichen ^^

    Wir spielen unsere Hauptkampagne jetzt glaube ich seit ca. 4 Jahren, und die Charaktere sind ungefähr Stufe 7-9
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  9. #9
    Elite-Spieler Benutzerbild von JasonX 1ST
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    Nun zuerst mal ein paar kleine Einwände meinerseits: Die Chars dürfen zwar Powergaming betreiben, werden aber keinesfalls unbesiegbar. Um ihnen das klar zu machen bin ich bereit sie zur Not mehrmals umzubringen. Aber ihr habt schon recht: Diese spezielle Kampagne ist total auf die Spieler ausgelegt und macht sie zu nahezu unbesiegbaren Helden, was sie auch merken sollen. Meiner Meinung nach bieten sich die vergessenen Reiche dazu einfach an.
    Die ganze Kampagne ist aus dem Wunsch aller Mitspieler entstanden, mal Monstercharaktere zu spielen, was meiner Meinung nach zwangsläufig mit PG einher geht. Also hab' ich mich bereit erklärt, eine solche Kampagne zu leiten, weil ich es langweilig fände, einen unbesiegbaren Char zu spielen.
    Aber selbst auf LV 20 mit Powergaming werden die Chars noch einen Haufen schwieriger Herausforderungen auf ihrem Weg zur Unbesiegbarkeit zu meistern haben. Ich weiß auch noch nicht genau, wann die Kampagne endet, aber ich denke schon, dass die Chars mindestens LV 30 erreichen werden. (Ursprünglich war LV 40 geplant, aber ich weiß nicht, ob ich dann noch Lust habe, eine so mächtige Gruppe zu leiten.)
    Das Rollenspielerische kommt bei uns Gott sei Dank nicht zu kurz. Außerdem habe ich es geschafft, dass die Spieler endlich mal mehr Wert auf Teamwork legen, was trotz der overpowereten Chars noch nötig ist.
    Tja, damit die Kampagne (die gewissermaßen als kurzer "Höhenflug" bezeichnet werden kann) nicht all zu lang wird, gebe ich den Spielern 1-2 LV pro Sitzung. Was auf LV 12 zum Schluss sogar 1500 EP für gutes Rollenspiel brachte (war auch angebracht, da wir D&D vorher immer eher kampfbasiert gespielt hatten und jetzt endlich mal was rollenspielerisches durchkam)
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  10. #10
    Meisterspieler Benutzerbild von hexe
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    PowerGaming kommt eigentlich nur dann zustande, wenn einer der Spielercharaktere mächtiger ist als die anderen. So lange alle Spieler das gleiche Level haben, die gleiche Erfahrung, ist eigentlich völlig egal, ob man gerade in einer Schlachtreihe der Daimonenarmme mitten im Abgrund steht, um gegen die Teufelchen eine Schlacht im Blutkrieg zu schlagen oder ob es sich um weniger bedeutende Partein wie Obertrutbach gegen Untertrutbach handelt.

    Wie schon im anderen Topic erwähnt habe ich mal eine Succubus gespielt. Powergaming? Vielleicht. Die anderen waren ein Tiefling, ein Halbriese und ein Githyanki (oder wie sie heißen - ich konnte es mir intime nicht merken, so dass ich outtime schließlich auch vergessen habe...). Wir hatten uns in Sigil verlaufen und waren durchs flasche Portal abgebogen. Irgendwann fanden wir uns in irgendeiner MEGA RECHTSCHAFFEND GUTEN Stadt wieder, irgendwo da in den Ebenen. Natürlich hatten wir da irgendwie Ärger... naja, eigentlich nur ich so richtig.

    Und war der Charaker nun zu hart? Nein.. ich hatte mich Jahre später einer anderen D&D-Runde angeschlossen. Und dort waren die Fähigkeiten gerade so abgefahren, dass ich als durchschnittliches Gruppenmitglied durchgekommen bin. Ihr wollt gar nicht wissen, was die anderen alles konnten... ja, ich hab nur einen Abend mit Ihnen verbracht...

    Zur Zeit spiele ich ne Drow (Fighter 8). Die anderen sind der Dunkelzwerg und der irre Halbling... Und ja natürlich gibt es zwei Seiten Hintergrundgeschichte (die gibt es eh zu jeden meiner Charaktere), die erklärt warum Oberfläche und warum gut.. naja, gut ist sie eigentlich nicht, wenn auch nicht zwingend böse. Die Leute an der Oberfläche sind einfach nicht sonderlich nett zu ihr, warum soll sie dann nett zu Ihnen sein?

    Aber wisst ihr was? Hey, das is D&D. Wenn ich mal etwas abgefahrenes spielen will, dann spiel ich D&D. Da ist das "Magielevel" höher, da fällt es einfach nicht ganz so sehr auf.

    Bei DSA hingehen spiele zur Zeit einen Charakter, der die "klassen" Haussklavin/Tänzerin hat.. oh, wirklich echt fett.
    Oder meine Heilerin, immer wenn ich sie spiele, dann fragen sich die Leute, ob sie vielleicht eine Hexe oder Magierin ist. Aber das sie einfach nur heilt, so ohne Magie so ohne was drumrum...
    "Was habt ihr da?"
    "Das ist Verbandszeug."
    "Oh..."

    Tja Fazit?
    Wenn die Spielstile aller Mitspieler zusammenpassen, dann ist doch alles in Ordnung. Wenn alle Monstercharaktere spielen, dann sollen alle Monstercharaktere spielen. Auch mit Monstercharakteren kann man Rollenspiel haben, genauso wie bei "Mensch Ärger Dich" nicht.
    bis bald, dummdidumm

  11. #11
    Elite-Spieler Benutzerbild von Durgan Donnerfaust
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    Ja, wie ich das auch schon in meinem ersten Beitrag gesagt habe ^^
    "Es gibt keine Atheisten in Schützengräben" ist kein Argument gegen den Atheismus, es ist ein Argument gegen Schützengräben - James Morrow

  12. #12
    Elite-Spieler Benutzerbild von JasonX 1ST
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    Generell schließe ich mich dem Fazit schon an. Allerdings würde ich einen SC der mächtiger als die anderen ist nicht als Powergamer, sondern schon eher was in Richtung Munchkin bezeichnen. Wie oben schon beschrieben empfinde ich teilweise schon das Auswählen einer Prestigeklasse als Powergaming, selbst, wenn das Rollenspiel darunter nicht leidet. Des stören tu' ich mich ja nicht an den Monster SC. Ich hab' auch nicht allzuviel gegen kollektives PG, wenn der SL und alle Spieler damit einverstanden sind. Allerdings mussten wir einen Spieler schon mal wegen extremem Powergaming kicken (wenn er die D&D Regeln gekannt und zu seinem Vorteil ausgelegt hätte, hätte ich ihn als Munchkin bezeichnet). @ hexe: du kennst die Geschichte ja...
    Als ich noch mit dem gespielt habe hatte ich auch extreme Vorurteile gegen Powergamer, weil er sich immer total geärgert hat, wenn sein Char nicht der stärkste ist. Inzwischen skille ich fast alle meine Chars so, dass sie mit den potentiellen Powergamern fertig werden können, sodass deren Chars nie zu mächtig werden, ohne dass ich selber der mächtigste Char bin...
    Wie ich das genau mache will ich hier nicht weiter ausführen. (würde etwas länger dauern)
    "Ihr mögt dies kaum für möglich halten, aber ich bin in Wirklichkeit ein Lammasu, der von einem bösen Hexenmeister in einen Halbling verwandelt wurde. Ihr wisst, dass wir Lammasu vertrauenswürdig sind, also könnt ihr mir ruhig glauben" (D&D Spielerhandbuch 3.5)

  13. #13
    Elite-Spieler
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    In unseren Runden kommt es zum 'subtilen Powergaming' in dem das eigentliche Rollenspiel fast nicht mehr vorhanden ist. ...leider.
    Warum subtil ? Ein Stufe 6 Charakter der nicht 'gemacht' sondern GEBAUT wurde. Hintergrund ? Findet sich schon. Charakter ? Halbwegs vorhanden... was man von nem Halborkischen Priester halt verlangen kann.
    Als SL hatte ich meine liebe Mühe ihn und seine Kollegen zu fordern.
    Naturgewalten ? Elemente trotzen.
    Intrigen ? Zone der Wahrheit.
    Hunger, Durst in der Wüste ? Wasser & Nahrung erschaffen.
    Kämpfe ? Klar...Gib ihm ein paar Runden zum zaubern sämtlicher RW-pushes und sonstiger Vorbereitungszauber und er macht dir mit seinem +2 Tischbein einen Stufe 10 Krieger im Alleingang auf.

    Doll.... wirklich.
    Nachdem ihn allerdings eine Pyrohydra gegrillt hat kam ein PSIONIKER daher. Ich lasse NIE WIEDER Psioniker in meinen Runden zu. Ein Telepath. Ok, kann vermutlich Gedanken lesen und so... dachte ich. Das er nebenbei Leute mit nem Blick zum Selbstmord treibt, Kristalle schleudert die Magieresistenz ignorieren und undurchdringliche Wälle aus Ektoplasma aufstellt war mir erst später bewusst.
    Ha ha...
    Sie haben keine Regeln überschritten und sich nicht in den Vordergrund gedrängt- aber ihre Charaktere sind immer auf den maximal möglichen Effekt getrimmt.
    Starke Charaktere ? Kein Problem- aber keine Fantasy-Terminatoren.

    In einer Runde eines Freundes von mir kam das Problem letztens recht krass zum Vorschein: Falle im Dungeon, kein Ausweg aus einem sich flutenden Raum(klassiker eben). Panik ? keine. Angst um ihr Leben ? wieso auch..gibt sicher nen Ausweg irgendwo. <gähn> Nach Methodischer Analyse der Problems und der Lösungsalternativen wurde die richtige Entscheidung getroffen und die Falle konnte überwunden werden. Soll sich abgespielt haben wie ein Meeting zu einer Finanzkrise.

    Ich versuche das Problem in meiner neuen Runde(die obige wurde bei einem Zwischengegner abgebrochen) so zu lösen:
    Es sind nur Rassen und Klassen zugelassen die ich zuvor zusammengesucht habe(Eigenes Setting-Eigene Rassen).
    Es dürfen nur 3.5 D&D Standardregeln verwendet werden- keine Zusätze von Drittanbietern. Somit limitier ich mal extrem schräge Kombinationen die ich nicht vorhersehen konnte.
    Die EP Vergabe verläuft auf Basis des Rollenspiels durch einen Multiplikator zwischen 0 und 1,2 (für nicht vorhandenes bis spitzenmäßiges Rollenspiel) mit dem die EP für Kämpfe multipliziert werden. (Da die Runde eben viele Kämpfe gewöhnt is versuche ich eben auch einige spannende Kämpfe vorkommen zu lassen)

    Ich hab das Problem schon mal in der Runde angesprochen... ich denk meine Spieler wollen auch MEHR Rollenspiel haben, aber alte Gewohnheiten legt man ned so schnell ab..
    ICH WILL KEIN JAMBA-ABO !
    Ich will es auch nicht mit jedem Klick aufs neue angeboten bekommen !
    Ich finde die schlecht animierten Viecher auch NICHT LUSTIG!
    Allerdings würde ich ganz gerne dieses Forum LESEN.
    KANN ICH ABER NICHT WEIL DIESE POPUP-WERBUNG STÄNDIG IM WEG IST !!!!

    (der geneigte Leser hat an dieser Stelle hofentlich gemerkt das ich leicht gereizt reagiere...)

  14. #14
    Stay Mellow Benutzerbild von Dark Razor
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    Na ja, dass ist zweifelslos ein Problem, aber warum sollte man aufgrund dessen gleich bestimmte Klassen/Prestigeklassen etc sperren? Versteh ich nicht.

    Ich meine, wenn man nun eine Oberwelt-Kampagne spielt, haben Wesen aus der Unterwelt dort nur bedingt oder überhaupt nichts verloren, aber das wäre wieder eine Völkerfrage, keine Klassenfrage.

    Generell denke ich eher, dass bei einem Rollenspiel jeder Spieler seinen Way-of-doing finden muss. D.h wenn er einen sehr mächtigen (also in deinen Worten "Subtilen Powergaming Charakter") kreieren möchte, und dass ganze logisch begründet bzw. das rollenspieltechnisch durchauis ernst meint, warum sollte ihm dann diese Möglichkeit verwehrt sein?

    Weiter stellt sich die Frage, warum man powergaming überhaupt so anprangert. Ich meine, in einem Rollenspiel geht es um Aspekte wie Individualität (sprich, dass jeder seinen Char nach seinen Wünschen/Vorstellungen/Intentionen schafft) und Flexibilität (meint, dass man z.B auch mit einem Halbork in der Gruppe Erfahrungen sammelt, sich mit Problemen auseinandersetzt, die entstehen, wenn z.B ein Drow in eine Stadt der Svirfneblin marschiert (in friedlicher Art und Weise)) und Freiheit (ergo dass jeder die vorhandenen Regelwerke durchsuchen darf, um seinen individuellen Charakter zu kreieren und dann später auch ihn so durch das Spiel zu leiten, wie er es für richtig hält).

    Eine Maßnahme, die auf Gleichheit abzielt (also, dass - scharf formuliert - den Spielern vorgeschrieben wird, was sie zu tun und zu lassen haben) ist mit diesen Zielen meiner Meinung nach konform und führt zu einer Entwicklung, die entgegen der verläuft, die sich die Aufsteller der Regeln erhoffen, z.B zu Unmut unter den betroffenen Spielern.

    Natürlich ist diese Argumentation nur auf Spieler anzuwenden, die an wirklichem RPG interressiert sind. (Spieler, die extra powergamen, schließe ich mal aus diesem Argumentationsgang aus)

    Und Rollenspiel bedeutet ja gerade, dass jeder individuell seinen Charakter erschafft, durch die Welt führt und ihn entwickelt. Durch unbewusstes Powergaming wird dieses Ziel nicht aus den Augen verloren.

    MfG
    Dark Razor
    And, you know, there is no such thing as society. There are individual men and women, and there are families.
    And no government can do anything except through people, and people must look to themselves first.
    (Margaret Thatcher)

  15. #15
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    Zitat Zitat von LorienvArden
    Naturgewalten ? Elemente trotzen.
    Endure Elements: schuetzt pro Spruch nur vor einem einzigen Element und absorbiert auch nur die ersten fuenf Schadenspunkte, die das Element verursacht. Alles andere kommt noch durch.
    Protection from Elements: schuetzt pro Spruch nur vor einem einzigen Element, vor insgesamt 12*Level Schadenspunkten oder fuer 10*Level Minuten (was immer als erstes aufgebraucht ist)
    Resist Elements: schuetzt pro Spruch nur vor einem einzigen Element, vor 12 Schadenspunkten pro Runde (alles andere kommt durch) und fuer 1*Level Minuten

    Scheint mir doch recht leicht bezwingbar.

    Zitat Zitat von LorienvArden
    Intrigen ? Zone der Wahrheit.
    Kreaturen die dem Einfluss dieses Spruches unterliegen sind sich dessen bewusst und koennen entsprechend reagieren. Asserdem, Intrigen bestehen aus mehr als nur Luegen.

    Zitat Zitat von LorienvArden
    Kämpfe ? Klar...Gib ihm ein paar Runden zum zaubern sämtlicher RW-pushes und sonstiger Vorbereitungszauber und er macht dir mit seinem +2 Tischbein einen Stufe 10 Krieger im Alleingang auf.
    Dann gib ihnen die Zeit nicht! Lass die Angreifer um die Faehigkeiten der Charaktere wissen und lass sie entsprechende Massnahmen ergreifen. Hinterhalte koennen auch einmal von NSCs gestellt werden, nicht nur von SCs.

    Zitat Zitat von LorienvArden
    Doll.... wirklich.
    Nachdem ihn allerdings eine Pyrohydra gegrillt hat kam ein PSIONIKER daher. Ich lasse NIE WIEDER Psioniker in meinen Runden zu. Ein Telepath. Ok, kann vermutlich Gedanken lesen und so... dachte ich. Das er nebenbei Leute mit nem Blick zum Selbstmord treibt, Kristalle schleudert die Magieresistenz ignorieren und undurchdringliche Wälle aus Ektoplasma aufstellt war mir erst später bewusst.
    Regel Eins: Schick ihm einen maechtigeren Psioniker auf den Hals.
    Regel Null: Lies das Psionics Handbook sorgfaeltig cover-to-cover.
    Regel Zwei: Untote sind im allgemeinen immun gegen die Faehigkeiten eines Psionikers und sie besitzen Level-Drain.
    Regel Drei: Such Dir Freunde unter den Mindflayers und Illithids
    Regel Vier: Der Feeblemind Spruch

    Messer im Schlaf in den Ruecken funktioniert natuerlich auch.

    Kenn die Regeln besser als Deine Spieler es tun.
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  16. #16
    Elite-Spieler Benutzerbild von JasonX 1ST
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    @ Dark Razor: Warum ich persönlich PG so anprangere kann ich dir gerne mitteilen: ich habe als Spieler recht schlechte Erfahrungen gemacht. Es gab in unserer Runde erst einen, später 2 Spieler, die aus ihren Chars echte Kampfmaschinen machten, die alles töten konnten, ohne selbst verwundet zu werden... Außerdem fielen die rollenspielerischen Aspekte mehr oder minder unter den Tisch...
    Die 2. schlechte Erfahrung ist die mit PG oft einhergehende Arroganz des Spielers/ Chars... unser D&D Hexenmeister hielt sich für unbesiegbar, nur weil er Personen beherrschen und fliegen konnte. Als SL hätte ich mich recht leicht gegen solch arrogantes Verhalten wehren können, aber als Spieler...

    Generell steh ich halt nich so auf Powergaming. Wenn jemand das PG eines Chars allerdings mit rollenspielerisch logischen Argumenten begründen kann, habe ich auch nichts dagegen. Ich führe hier gerne noch einmal das Beispiel der Pixie auf, welche zwischen ihren vielen LVs Hexenmeister ein LV Finsterer Streiter einschob, um ihren CH-mod (13) auf ihre Rettungswürfe anwenden zu können...

    Plausiebler wären 4-7 LV Finsterer Streiter mit der Begründung, die Pixie habe eingesehen, dass sie nahkämpferische Aspekte brauche, gewesen...
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