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Thema: Kapitel 06: Allianzen

  1. #17
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    Hotaru wartet am Tor vor dem Stadtrat. Sie hörte Darabor mit den Menschen reden aber verstand nicht jedes Wort. "Ich hoffe nur sie schenken ihm auch glauben..."
    Nach einer sichtlichen Disskusion wandte sichd er Stadtrat zu ihnen.
    "Nun, ich hoffe doch ihr wisst was ihr da gesagt hab..."

  2. #18
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    Während sich andersorts wichtige dinge abspielten, kam eine seltsame Gestalt zum Stadttor. Sie war in einen roten mantel gehüllt, der auch ihr Gesicht verdeckte. Langsam kam sie dem Wächter näher,der sie argwöhnisch musterte. Sie ging leicht gebückt, wobei sie sich auf einen langen Stock stütze, welcher aussah als ob jemand damit versucht hätte eine Wand einzuschlagen.

    >>hey! du da<< hallte es aus dem Wachhaus.
    Die jämmerliche Figur hielt inne und hob ihren kopf, wobei sie ihn aber weiterhin im schatten versteckt.
    >>was willst du hier?<<
    >>Ich bin auf der Durchreise und brauche ein Lager für die Nacht. In letzer Zeit geschehen hier draußen seltsame Dinge, und ich möchte nicht als angeknabberte Leiche ende, wenn du weißt was ich meine ... << entgegnete der nun als Mann zu identifizierende Reisende.
    >>hm.. Nun gut. Gehe die Straße entlang bis zum Marktplatz. Dort ist ein Gasthaus<<
    >>Aber ich warne Dich, belästige keine Bürger, sonst endest du als aufgeknüpfe Leiche!<<fügte der wächter lachend hinzu.
    Ohne ein Wort schritt der Mann geradewegs auf die Taverne zu. Er war schon einmal hier, aber als bettler macht man sich bei den Menschen nicht sehr beliebt, und so verlies er diese stadt.

    >>Was sorge ich mich<< dachte er,
    >>Ich bleibe sowieso niemals lange an einem Ort<<
    Gedankenversunken wäre er um ein haar an der Taverne vorbeigegangen.Er betrat diese, wurde jedoch nicht weiter beachtet. An der Theke angekommen bestellte er einen Krug Wasser sowie Trockenes Brot und Pöckelfleisch. >>kannst du denn bezahlen, fremder?<< fragte der wirt mit einem Unterton der eine note spott enthielt.
    Der wanderer schob seinen mantel beiseite und nahm ein kleines säckchen aus einer innentasche. es enthielt 7 kupfermünzen.
    >>mehr habe ich nicht werter Herr. Ich hoffe ihr gebt einem armen mann eine Mahlzeit, damit er nicht vor hunger stirbt.<<
    Der wirt fing an zu lachen >>denkst du ich kann es mir leisten Gästen das essen hinterherzuwerfen? ... und selbst wenn, würde ich es für dich nicht tun!<< er nahm einen kräftigen schluck bier und fuhr fort: >>Das Pöckelfleisch kannst du vergessen! aber ich bin so gütig, dich nicht hinauszuwerfen<<
    So nahm der Wanderer wortlos Brot und wasser und setze sich an einen platz direkt gegenüber der tür >>vielleicht sind ein paar gäste spendabler<< sagte er sich im stillen und schlang einen brocken trockenes brot herunter.

  3. #19
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    Hotaru wurde das warten zuviel. Gedankenversunken griff sie nach ihrem Kamm in ihre Tasche. Doch sie Fand ihn nicht. „Oh, der liegt wohl noch im Zimmer?“ murmelte sie erschrocken. Sie machte kehrt und lief zur Taverne.

    An einem Der Tische saß ein Mann. Hotaru schätzte ihn auf etwa 30. Er schein wenig Geld dabei zu haben, da er nicht viel aß. Hotaru warf einen Blick auf ihn. Er wirkte weit gereist und müde. „Entschuldige... Ich habe sie hier noch nie gesehen…. Sind sie neu in die Stadt gekommen?“ Zaghaft wollte Hotaru das Gespräch auf die Vorkommnisse lenken. „Wissen sie denn schon was vorgefallen ist?“ Und ohne eine Antwort abzuwarten fügte sie hinzu: „Oh, ich bin Hotaru Shenga, aus …. Nicht wichtig. Jedenfalls freut es mich sie kennen zu lernen ähm..wie war ihr Name?“

  4. #20
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    Der Mann hob sein Haupt, wobei man seine ugewöhlich dunkle hautfarbe erkennen konnte. Mit einer leisen stimme antwortete er:
    >>Nach meinem Namen fragst du?
    Namen kommen und gehen, doch ist es die Absicht, die zählt. Aber wenn es Euch nach einem Rufwort bedürft, so nennt mich Rion, wenn Ihr möchtet. So wurde ich in frühen Tagen genannt.<<

    >>Welch eine interessate Person, schwirrte es in seinem Kopf. Was mag wohl ihr antrieb sein mit einem bettler zu reden?<<

    Mit diesen Worten schluckte er einen lezten Tropfen aus seinem Krug.
    Geändert von sleeper (7.4.05 um 22:38 Uhr)

  5. #21
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    Hotaru hob die Augenbrauen. Dieser Mann wirkte nicht nur ungewöhnlich, er sprach auch so. "Rion.. Rion also. schön ihre Bekanntschaft zu machen."

    "Rion.. Ronin.." schoss es Hotaru durch den Kopf. Dieser Name hatte sich festgesetzt. Und ohn es zu wollen entglitt ihr ein Lächeln.
    "HAben sie schon von den Goblin Angriffen gehört, Rion? Wenn sie nichts anderes zu tun ahben hier.. ich denke Hilfe wäre brauchbar.. und wie...."

  6. #22
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    >>Wie kann denn ein mann helfen, dessen kräfte gerade noch aureichen würden, um eine treppe hochzusteigen, an deren ende ihn keine bleibe für die nacht erwartet?<<

    >>Diese Frau scheint sehr nobel zu sein. Vielleicht können meine worte mir eine nacht auf der straße ersparen.
    Doch ich wage es nicht zu hoffen. Eine enttäuschung wäre umso schmerzlicher.<< dachte er im stillen.

    Rion versuchte ihre Absichten zu entziffern, jedoch begegnete er sehr selten derart freundlichen Wesen, wodurch er nicht sonderlich gut vergleichen konnte.

  7. #23
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    Sastan interessierte es wenig was der Stadtrat ihnen zu berichten hatte. Es interessierte ihn mehr warum Hotaru plötzlich gegangen war. Er wollte ihr nach gehen, aber als Darabor ihn scharf von der Seita ansah entschied Sastan zu bleiben.

    Es verging noch eine Halbe Stunde, nachdeem die Gespräche beendet wurden. Darabor sei anscheinend zu einem Ergebnis gekommen und zur einer Übereinkunft.
    Sastan hoffte nun endlich weiterzukommen. Er wollte nun den Marsch Richtung Grenze beginnen. Jedoch war Hotaru immernoch nicht da. Und Sastan spürte das sie einen neuen Gefährten gefunden hat. Doch es interessierte ihn herzlich wenig, er wolle nur seine Pläne in die Tat umsetzen...
    "Quatsch, Menschen sind mit Monster-Guss überzogene Monster mit Monster-Füllung."

  8. #24
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    Barol und Darabor schienen den Stadtrat Mittelstadts überezeugt zu haben.
    Zumindest hatte man ihnen Unterstützung und freies Geleit zugesprochen, und dann galt es nurnoch den Landesherren der Menschen zu überzeugen. Doch das schien sich nicht als weiters schwer zu gestalten, denn hatte man erstmal die Herren Mittelstadts auf seiner Seite, hatte man damit zugleich das Zentrum der menschlichen Kulter hinter sich. Nein, Barol sah dem hoffnungsvoll entgegen.
    Nachdem Barol mit Darabor kurz einige Blicke ausgetauscht hatte, merkte er, dass die junge Frau, die sich 'Hotaru' nannte, verschwunden war. Er ließ seine Blicke schweifen, doch er fand sie nicht. Er spürte allerdings die Unruhe und den Willen der Truppe aufzubrechen ganz deutlich. Und da alles geklärt war, war Barol es, der ein Machtwort sprach: "Lasst uns aufbrechen!"
    Geändert von The Dark One (8.4.05 um 15:30 Uhr)

  9. #25
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    „Ein wacher Geist ist im Kampf wichtiger als ein gestählter Muskel. Zumindest wenn man es vermag ihn einzusetzen. Aber Sie sehen tatsächlich müde aus, Rion. Ich würde Ihnen raten sich erstmal auszuruhen. Vielleicht haben sie ja später Interesse daran mitzukommen.“

    Hotaru wandte sich zum gehen. „Kann ich noch etwas für sie tun?“ ihr Blick fiel auf Rions leeren Geldbeutel. „Ich verstehe… es fehlt ihnen am Kleingeld für diese Nacht?“
    Hotaru wartete die Antwort gar nicht erst ab, sie konnte, trotz ihrer nicht- magischen Herkunft sehen was dieser Mann brauchte. Schlaf. Und zwar in einem weichem Bett.

    „Kein Problem.. ich denke das wird ich regeln können….“ Sie ging auf den Wirt zu. „Entschuldigen Sie… hätten Sie ein Zimmer frei?“ Hotaru setzte ihr schönstes Lächeln auf und zog die Schulterblätter zurück. „Für Sie? Natürlich, meine Dame, für schöne Frauen immer!“ grinste der schleimig wirkende Wirt.
    „Lustmolch.“ dachte Hotaru angewidert und nahm den Schlüssel in Empfang.

    Als sie sich umdrehte um zu gehen, spürte sie eine Hand auf ihrem Hintern. Zitternd und rasend vor Wut, wirbelte sie um. „Was glauben Sie wer sie sind, sie elender…“ Ohne zu zögern riss Hotaru ihr Schwert aus der seiner Scheide und legte es dem Mann an die Kehle.
    Wagen sie es ja nie, NIE, mich auch nur annähernd als SO eine Frau zu betrachten, verstanden?“

    Und ohne es zu wollen, begann ihr Schwert wieder zu glühen. „Nein, nicht jetzt!“ dachte Hotaru panisch. Doch schon brauch wieder das schwarze Pferd hervor, vor den Augen der entsetzten Gäste der Taverne. „Ich habe es nicht unter… Kontrolle…Dieses Ausbrechen der Gefühle! Es macht mich wahnsinnig… diese Tiere… sie sind so… Der Spiegel meiner Gedanken…“ Mit diesen gestammelten Worten lies Hotaru ihr Schwert sinken. „Es tut mir Leid... ich…“ ohne fertig zu sprechen, hob sie den Schlüssel auf und ging wortlos zu Rion hinüber. „Hier.. für sie…“

  10. #26
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    Rion betrachtete die szene mit erstaunem blick.
    >>wie ich sehe ist euch eine kraft gegeben, die anderen verwehrt bleibt.
    Doch jede Mahcht muss zu beherrschen gelernt werden. Wie ihr sie einsezt ist eure Sache edle Frau, doch bedenkt stets die konsequenzen die mit eurem handeln verbunden sind.<<

    >> und wie ihr selber sagtet, ein wacher geist ist mächtiger als ein gestählter muskel<< mit diesen worten nahm er den schlüssel und verschwand in seinem zimmer.

  11. #27
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    Mittlerweile hatten Barol und die anderen drei Personen die Verwaltungsgebäude Mittelstadt verlassen. Allen voran schritt Darabor, Barol hielt sich im Hintergrund, sein Gesicht unter der Kapuze seines Umhangs verborgen und wie so oft gedankenversunken. Es gab noch viele offene Fragen und Befürchtungen, von denen er nicht hoffte, dass sie sich bewahrheiteten. Nun war es an der Zeit, wieder in seine Heimat aufzubrechen, nur dass er diesmal ein paar Begleiter hatte...
    Als Darobor sagte, sie gingen in die Taverne zurück, in der die anderen übernachtet hatten, ging Barol kommentarlos mit, es gab ja nichts mehr, was er sonst hätte tun können. All seine wenigen Utensilien, die er mit sich führte, hatte er bereits zusammen, einschließlich seinen Bogen und den Köcher mit den Pfeilen. Sie betraten die Taverne, da sah auch Barol gleich, dass Hotaru anwesend war. Das hatte ihn nicht verwundert. Stattdessen erschreckte ihn viel mehr das Wesen, das in der Mitte der Speisestube stand und die Gäste sich in Panik in Richtung Ausgang oder an die Wand zu drängen veranlasste. Ein gewaltiger schwarzer Hengst mit hasserfüllten, roten Augen und wutschnaubenden Nüstern, ein Wesen des Hasses. Die Aura der Wut, die es umgab, konnte selbst einer spüren, der Magie nicht einmal ansatzhaft beherrschte, dessen war sich Barol sicher...
    Geändert von The Dark One (30.4.05 um 20:47 Uhr)

  12. #28
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    Es war ein langer Weg gewesen, der Ronin einige Erkenntnisse beschert hatte, doch all die Stunden bereute er nicht. Nun war er sich seinem Anschluss an die Mission gen Westen sicherer denn je. Er würde zurückkehren und der Truppe Unterstützung leisten.

    Es war Mittag, als Ronin die Wipfel Mittelstadt's erblickte und die Tore des menschlichen Zentrums durchschritt. Von der Schar seiner einstigen Kameraden war nichts zu sehen, so machte er sich an das Durchstreifen der Straßen und verwinkelten Straßen ... bis er einen Laut vernahm, der ihn wach werden ließ ...

    //Nun denn, ich schließe mich wieder an und wäre glücklich darüber, wenn mir eine Seele Aufschluss über den derzeitigen Standpunkt geben könnte - dies natürlich im Inbegriff der Story - da ich bislang nicht die Zeit fand, all die Seiten zu überblicken.//
    Geändert von Stacer (26.4.05 um 17:11 Uhr)

  13. #29
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    Darabor hatte auf dem Rückweg vom Magistrat lange geschwiegen. Viele Dinge beschäftigten ihn. Nyshtar hatte sich noch immer nicht gemeldet, so dass er sich sorgte. Sie mochte ein Ssarfey sein, gefürchtet von allen, aber sie war noch am ehesten das, was Darabor einen Freund nennen würde. Ihn verband viel mehr mit ihr als mit den Menschen, den Elfen oder sonst einem Wesen. Beide waren durch den Pakt gebunden. Es hatte sie vieles gekostet, und ihn auch. Doch der Nutzen überwog das negative. Schließlich fiel Darabors Blick auf Arduinna, die der Gruppe weitgehend stumm, sogar fast apathisch gefolgt war. Kaum dass die anderen die Taverne betreten hatten, zog er die Waldläuferin beiseite.

    >>Da ist noch etwas, dass wir erledigen müssen. Folge mir.<<

    Er wartete ihre Antwort nicht ab, griff - sehr ungewöhnlich - nach ihrer Hand und zog sie mit sich in Richtung von Verthans Haus. Sie folgte ihm ohne ein Wort zu sagen.

    >>Ich habe etwas für dich anfertigen lassen. Wenn du lernen willst, die Kräfte zu benutzen, mußt du erst einmal lernen, deine Gedanken und deine Emotionen auf einen Punkt zu konzentrieren. Damit dir das leichter fällt, hat ein alter Freund etwas für dich geschaffen... etwas, das du bald zu schätzen lernen wirst.<<

    Er öffnete die Tür des Ladens und zog Arduinna hinein...
    *meow*

    Das Niveau mancher Leute kann tiefer sinken als die Titanic

  14. #30
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    Arduinna fragte sich, was genau Darabor damit meinte, aber viel Zeit zum Nachdenken blieb ihr nicht, denn ein großer und, wie die Waldläuferin empfand, bedrohlicher, dunkler Umriss türmte sich aus dem dämmrigen Licht auf.

    Der Mann, der erschien warf Darabor ein kurzes Nicken zu. Arduinna hatte das Gefühl, dass beide sich seit Längerem kannten. Die leicht geröteten, er schien letzte Nacht keinen Schlaf gehabt zu haben, Augen, die Augen eines Mannes der mit akribischer Genauigkeit und Sorgfalt arbeitete, begannen einen kurzen Moment zu funkeln, wie die eines Künstlers, der nach mühevoller Arbeit sein Werk betrachtete.

    Die beiden Männer schienen ein kurzes, telephatisches Gespräch zu haben, dann verschwand er wieder in der Dunkelheit.
    Darabor folgte ihm und wies auch Arduinna dazu an, die ihren Blick kurz über die Regale schweifen ließ.
    Obwohl sie misstrauisch war ging sie mit, teils aus Neugierde, aber auch wegen dem Wissen, dass sie durch das Drachenblut noch wichtig für den Magier war.

    Zuerst war unklar, was die Beiden betrachteten, doch als Arduinna näher kam, erkannte sie, dass etwas Funkelndes auf dem Tisch lag.
    Der Mann, der sich ihr nun als Verthan vorstellte, zündete die beiden Lichter an, so dass man den Stirnreif, von dem sie dachte sie hätte ihn schon einmal gesehen, genau erkennen konnte.

    >>Das ist ein Mentalreif. Er wird dir vielleicht bekannt vorkommen...<<, sagte Darabor, ohne dass Arduinna nachfragen musste.

    Die Waldläuferin sah Darabor kurz an, betrachtete den Reif dann eingehender und musste feststellen, dass er sie an P´Tera erinnerte. Das gab ihr in diesem Moment Zuversicht.

    >>Und dieser Reif hilft mir, meine Gefühle zu kontrollieren?<<

    Darabor nickte.

    >>Ich müßte ihn nur noch für Euch anpassen.<<, wandte Verthan ein.

    Nun lag die Entscheidung bei Arduinna.
    Sie starrte schweigend auf den Reif. Dann trat die Waldläuferin einen Schritt vor und sah zu Verthan auf.
    >>Gut.<<

    Arduinna merkte schnell, dass Verthan seine Arbeit gut verstand. Der alte Mann setzte sich eine kristallene Linse vor sein rechtes Auge, wie ein Monokel. Dann nahm er den Reif vom Tisch und legte ihn vorsichtig um Arduinnas Kopf. Das Metall fühlte sich nicht kalt an, eher... warm und weich? Verthan hantierte daran herum, sie konnte nicht sehen, was er machte. Aber sie spürte es, irgendwie... Es dauerte nicht lange, bis der Reif genau angepasst war.
    Sie fühlte sich zunächst etwas befremdlich, doch mit der Zeit nahm das Gefühl ab. Verthan trat einen Schritt zurück und betrachtete sie eingehend durch das Monokel. Dann nahm er es heraus und nickte zufrieden.

    >>Es ist getan.<<, sagte er mit Erleichterung in seiner Stimme.
    >>Ich danke dir, alter Freund. Ich wußte, du würdest mich nicht enttäuschen.<<, nickte Darabor.
    Arduinna fühlte sich ruhig, gelassen... irgendwie entspannt. So als wäre eine Last von ihr abgefallen. War das die Auswirkung des Stirnreifs?

    >>Es wird eine Weile dauern, bis der Reif seine volle Kraft entfaltet. Entschuldigt mich nun, ich bin müde...<< sagte Verthan, und setzte sich auf einen Stuhl.

    >>Danke<<, sagte Arduinna plötzlich ohne zu wissen, ob sie die Worte an Verthan oder an Darabor richtete.

    >>Wir sollten bald zu den Anderen zurückkehren.<<

    Bevor die Beiden den Laden verließen sendete Darabor noch eine telephatische Botschaft zu seinen alten Bekannten, vielleicht eine Verabschiedung. Arduinna wusste es nicht, sie beschäftigte sich in Gedanken immer noch mit der Wirkung des Reifs.

    So war es auch auf dem Rückweg.

    >>Der Reif wird dir bei der Kontrolle der Emotionen helfen, er ermöglicht dir aber auch sie zu projezieren.<<
    >> Du meinst so etwas Ähnliches wie Telepathie?<<
    Darabor nickte.

    Die Waldläuferin fühlte sich erleichtert. Außerdem wurde sie, ungewohnterweise, von einer Art nervösen Vorfreude überwältigt.
    Auf jeden Fall wollte sie ihre Kräfte so schnell wie möglich unter Kontrolle bringen, das war ihr im Moment das wichtigstes Ziel.
    Arduinna wusste, dass sie sich nicht sonderlich bemühen musste, damit Darabor diese Gedanken bemerkte.

    Doch da hörte man schon die Aufruhe der Menschen, die fluchtartig und panisch die Taverne verließen...


    __________________
    Unter Einfluss von Botox entstanden ^^

  15. #31
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    Schnell verlies Hotaru die Taverne.
    Ihr war der Aufmarsch der Leute mehr als unangenem. Doch zuvor sog sie das Pferd wieder ein- so schnell wie es gekommen war, verschand es wieder in der Klinge.
    "Dieses Schwert.. es ist ein Fluch! Aber ich würde es schon darum nie hergeben, vieleicht.. weil es mir geschenkt wurde, und ein Geschenk muss man in Ehren halten..." dachte die Kriegerin dabei vor sich hin.
    Ehe sie sich versah stand sie in der Gasse, in der dieser Schmied war dem sie den Schwertauftrag gegeben hatte. "Oh nein, er wird denken ich kann nur nicht bezahlen und hohle es darum nicht ab!"
    Sofort eilte Hotaru auf den Laden zu. Der Schmied wirkte leicht verärgert, da er schon gewartet hatte. "Es tut mir Leid, aber ich brauche es nicht mehr... ich weiß nicht wie ich es erklären soll, aber ich habe ein anderes..." Hotarus Blick fiel auf das gefertigte Schwert. Es sah genau so aus wie das dass sie berreits hatte, nur schöner.
    "Aber Kind, sie wollen doch wohl dasselbe, nur schöner?" fragte der verdutzte Schmied.
    "Nein.. auf Wiedersehen..."
    So schnell sie konnte, eeilte Hotaru davon, um in einer Gasse auf eine wohlbekannte Gestallt zu treffen.. "RONIN!"

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  16. #32
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    Überrascht versuchte Ronin das Gleichgewicht zu halten als er von einer Person konfrontiert und beinahe zurückgeworfen wurde. Den Kopf schüttelnd sammelte er sich wieder.
    >>Was sollte das denn? Kannst du nicht auf-...<<, dann erkannte er die Person, >>Hotaru ... ich ... es tut mir Leid. Freut mich sehr, dich zu sehen.<<
    Er schüttelte ihre Hand und klopfte auf die Schulter der jungen Frau, bevor er hinzufügte, >>Wie geht es dir und den anderen? Ist etwas Neues geschehen? Ich habe Schreie vernommen ...<<, und in ihre blitzenden Augen blickte.
    Sie schien aufgeregt ...
    Geändert von Stacer (29.4.05 um 21:37 Uhr)
    - Monatelang wird man zerlegen, was ein Moment mir angetan.

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