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Thema: Kapitel 04: Ein neuer Feind

  1. #49
    Meisterspieler
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    In diesem Augenblick - obwohl er noch leicht benommen war - kam ihm eine gute Idee - sie könnte klappen! Er warf einen seiner Bergkristalle in die Höhe und fast im selben Moment sein Schwert darauf. Der Kristall explodierte förmlich und weiße Funken erhellten den schwarzen Nachthimmel. Und kurz darauf war war ein dumpfes Poltern zu hören. Und im nächsten Moment raste sein Pferd in seine Richtung. Seine Zügel waren gerissen, denn dem indirekten Befahl, den ihm Siskron mit dem Kristallfeuer gegeben hatte, konnten selbst Fesseln keinen Einhalt gebieten. Kurz vor Siskron stoppte es. Siskron griff sein Hunar und schwang sich dann auf den Rücken des Elfenpferdes. Sofort setzte es sich wieder in Bewegung, sprengte es durch die Reihen der Untoten und zertrampelte sie. Er riss an den Überresten der Zügel und lenkte seinen Schimmel immer wieder dorthin, wo sich neue Zombies erhoben. Das Pferd wütete so unter ihnen, bis bald kaum noch Untote auf ihren Beinen standen.
    Und dann sah er ihn: Eine große, menschliche Gestalt. Sie wirkte aber anders als die Untoten, irgendwie ... lebendig! Und sie schien eine dunkle Aura zu umgeben, das konnte Siskron trotz seiner Mattheit spüren...
    Doch kurz darauf war sie wieder verschwunden. Etwas fiel klirrend zu Boden
    - sein verschwundenes Schwert Halivar! Er ritt auf die Stelle zu, obgleich es ihm nicht geheuer war. Er konnte regelrecht spüren, wie er in eine Falle tappte, doch sein Schwert war ihm wichtiger. Als er die Stelle erreicht hatte, schwang er sich vom Pferd und bückte sich nach Halivar. Doch als seine Finger den Griff berührten, konnte er regelrecht spüren, wie ihm innerhalb kürzester Zeit die Kräfte wichen und er zum zweiten Mal - aber diesmal seine Schwerter fest umklammernd - innerhalb eines Tages - oder eher einer Nacht - in Ohnmacht fiel... Und fast im selben Augenblick fiel etwas Großes, Schweres dumpf zu Boden; Sein versteinertes Pferd! Doch das merkte er kaum noch...
    Geändert von The Dark One (28.1.05 um 16:00 Uhr)

  2. #50
    ( •́ ︵ •̀ ) Benutzerbild von Juna
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    Arduinna war zwischen Bewusstlosigkeit und Alptraum gefangen.
    Sie hatte ihren Körper eindeutig zuviel zugemutet, doch in Anbetracht der Lage hatte sie keine Wahl.
    Die Bilder und die Worte nahm sie nur verzögert und verzerrt wahr, doch auch ihr Instinkt trieb sie von diesem Ort fort, sonst würde aus dem Kampf ein nie endendes Schlachtspiel.

    Als sich Arduinna zum Aufstehen zwang spürte sie ihren Körper bereits nicht mehr und auch ihre Warnehmung war auf das Mindeste beschränkt.
    So merkte sie nicht genau was geschah und als sie benommen eine große, dunkle Gestalt in einiger Entfernung warnahm, wusste sie nicht, ob sie es alleine geschafft hat sich aufzuraffen, oder ob ihr jemand dabei geholfen hatte.
    Doch das war in diesem Moment auch nicht wichtig.
    Die Gestalt die Arduinna umrißhaft sah war dunkler und größer als die anderen Untoten.
    Erst jetzt merkte sie, dass auch Ronin an ihrer Seite war.
    >>Geht, verschwendet keine Zeit! Dieses Totenspiel muss endlich beendet werden.<<
    Das waren die einzigen Worte, die Arduinna noch herausbrachte bevor das Schwarz sie völlig einhüllte.
    Geändert von Juna (27.1.05 um 17:40 Uhr)

  3. #51
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    Noch bevor Arduinna auf den Boden aufschlug, umklammerte Ronins linker Arm ihren Körper und hievte diesen auf seine Schulter.
    Die Kämpfe hatten ihn einiges an Kraft abverlangt und bereits nach wenigen Sekunden schmerzte die Last seiner Gefährten, doch er fixierte einen Waldesrand außerhalb des Dorfes und preschte auf diesen los.
    Schritt um Schritt, Meter um Meter nahten die schützenden Bäume, während Ronin noch den ein oder anderen Untoten im Vorbeigehen verstümmelte und somit einen Weg erkämpfte. Er müsste Arduinna rasch in Sicherheit bringen, denn die Blassheit ihres Gesichtes verhieß nichts Gutes.

    Schließlich erreichte er den Schatten des Waldes und setzte seine Gefährtin behutsam an einem Baum ab. Dann tätschelte er das Gesicht der Frau - Vergebens, Arduinna befand sich bereits in Bewusstlosigkeit.
    >>Am Besten ist es wohl, ich lasse sie ruhen ...<<, bemerkte Ronin in Gedanken.
    Es plagte seinen Geist, dass er dem Rest der Truppe nicht beistehen konnte, doch die Waldläuferin in diesem Zustand allein zurückzulassen, wäre höchst dumm.
    So ließ sich Ronin neben Arduinna nieder und wartete ...
    Geändert von Stacer (27.1.05 um 20:11 Uhr)
    - Monatelang wird man zerlegen, was ein Moment mir angetan.

  4. #52
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    Nach Siskrons vernichtender Attakte mit dem Weißem Pferd waren die Untoten scheinbar zurückgedrängt worden. Doch irgendwie Hatte er wieder seine Kräfte verloren. Seufenz lies Hotaru ihn erstmal liegen. Zuerst wollte sie nachsehen ob Ronin vieleicht Hilfe brauchte. Langsam und mit gezückter Klinge ging sie in die richtung in die sie ihn laufen gesehn hatte. Dort fand sie ihn auch. Neben einer Frau, sie schein verletzt und ohnmächtig. Hotaru kniete sie neben sie um dann ihre Flasche Stärkungstrank hervorzuholen und Ronin fragend anzublicken. Vieleicht wollte die Frau das ja nicht, darum sah sie Ronin erstmal mit fragenden großen augen an.
    Geändert von Loraluma (27.1.05 um 20:32 Uhr)

  5. #53
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    Eigentlich hätte er dem Mädchen ihre Flasche aus der Hand geschlagen - er wusste nicht, ob aus seiner alten Abgeigung gegenüber jeglicher Magie, oder einem Schutzmechanismus, der neu in ihm hervorgekommen zu sein schien.
    Etwas faszinierte ihn an Arduinna; noch wusste er nicht, was es war.
    Folgen erhob er sich lediglich, und richtete sich mit den Worten >>Halte du ein Auge über sie.<< knapp an Hotaru.
    Dann setzte er seinen Blick gen Kampf, der immer noch währte - nun lag es lediglich an Siskron und dem Fremden ... Magier, die Untoten in Schach zu halten. Gleich würde Ronin ihnen beistehen ...
    Geändert von Stacer (27.1.05 um 21:12 Uhr)
    - Monatelang wird man zerlegen, was ein Moment mir angetan.

  6. #54
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    Hotaru verstand die plötzliche Abneigung nicht. Hatte Ronin etwa auch etwas gegen Zaubertränke? Immerhin hatte ihr schon oft ein solcher das Leben geretten. Aber sie wagte nicht irgendetwas zu sagen und ging der Bitte oder besser gesagt dem befehl nach. Hotaru kramte in ihrer Tasche nach einem Kamm und begann selbst jetzt sich die Haare zu richten. Sie kämpfte oft und auch anz gerne aber sie war immer noch sehr eitel, auch wenn es unpassend war. Dann beobachtete Hotaru die Frau neben ihr deren Namen sie erstmal erfragen musste wenn sie aufwachte.
    Geändert von Loraluma (27.1.05 um 21:56 Uhr)

  7. #55
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    Die Zeit stand bereits tief in der Nacht und ein klarer Mond schien über Selenia, den Ronin die Stunden über nicht bemerkt hatte.
    >>Dies ist eine Nacht der Gedanken, Worte ... nicht der Werke, wie sie hier vollbracht werden.<<, sinnierte er, während das Schlachtfeld immer näher kam und er schließlich zwischen einigen Leichen stand. Auf der Suche nach den anderen trat er den ein oder anderen abgefallenen Kopf beiseite, nahm vielen Untoten das letzte ... Lebenszeichen und fand schließlich, wonach er suchte: Seine Gefährten

    Der Fremde befand sich noch im Kampf mit einigen Zombies, als Ronin einen Aschekreis entdeckte, der sich rundherum abzeichnete. Scheinbar hatten sie es wirklich mit einem Zauberer zu tun. Er verzog das Gesicht.
    Dann bemerkte er einen scheinbar leblosen Körper, der ihm zu Füßen lag und mit eben diesen unternahm er sogleich einen Versuch, ihn beiseite zu schaffen. Doch es war kein Feind, es handelte sich hierbei um den bewusstlosen Siskron.
    Nun trug er ihn auf Schultern und bemerkte wieder den Kraftverlust, der ihm heute zugezogen ward. Äußerlich mühelos, doch wahrhaftig vor Anstrengung keuchend wandte er sich wieder dem Ort zu, an welchem sich Hotaru und Arduinna befanden.
    Den Fremden ließ er zurück ... vorerst ...
    Geändert von Stacer (27.1.05 um 22:08 Uhr)
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  8. #56
    -
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    "was hast du jetzt vor Ronin? Mit den zweien etwa so weiterlaufen? Ich denke wir sollten ein lager aufbauen.. doer soetwas und unsrere beiden verwundetet Krieger.. mal ausruhen lassen. Morgen sehen wir weiter. Was sagt ihr jetzt dazu?"
    Geändert von Loraluma (27.1.05 um 22:27 Uhr)

  9. #57
    Heavenly Wind
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    Ja... bring sie nur in Sicherheit... einen nach dem anderen. So kann ich tun, was getan werden muß... dachte Darabor, während sein brennender Stab erneut einen Zombie endgültig ins Jenseits schickte. Er konnte den Nekromanten jetzt deutlich spüren. Offenbar hatte er sich dem Geschehen genähert. Das war die Chance. Ein weiterer Hieb mit dem Zauberstab und zwei kräftige Tritte später hatte er sich einen kleinen Freiraum erkämpft. Sein Blick flog herüber zu Ronin und er wußte ihn außer Reichweite... er riß ein Amulett von seinem Hals und ballte darum seine rechte Hand zur Faust. Dann warf er es in Richtung einer Gruppe wandelnder Toter. Kaum berührte es den Boden erschütterte eine mächtige Explosion das Dorf und die untoten Leiber wurden buchstäblich zerrissen... so entstand eine Lücke durch die Darabor entkommen konnte, während die seelenlosen Monster ihm schlurfend folgten, und die angeschlagenen Hütten rings umher Feuer fingen...
    Hinter einer Hausecke in einer kleinen Seitengasse fand er, was er suchte, den sichtlich überraschten Nekromanten, eingehüllt in eine schwarze Robe, mit Knochen besetzt und roten Zeichen verziert. Einen Augenblick standen die zwei sich gegenüber und blickten einander in die Augen.
    Nun erhältst du den Lohn für deine Taten... sprach er ganz ruhig, während er die linke Hand mitsamt Stab erhob, um auf ihn zu deuten.

    Die Luft knisterte vor magischer Energie...
    Geändert von £exa (27.1.05 um 22:46 Uhr)
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  10. #58
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    Kaum hatte er Siskron abgelegt, setzte er zur Antwort an.
    >>Wir sollten verschwinden, ich werde sie tragen müssen.<<
    Es wimmelte noch von Untoten, die Gegend war zu unsicher für ein rastendes Quartett. Arduinna zu tragen war sicherlich ein Leichtes, bei Siskron musste er sich noch etwas überlegen, denn lange hielt er das Gewicht dieser Größe sicherlich nicht aus.
    Dann ertönte ein Knall und Ronin wurde wieder auf den Fremden aufmerksam.
    Unzählige Gedanken schossen ihm durch den Kopf: >>Sollte man ihn zurücklassen? Ihm helfen? Aber was, wenn er folgen und sie im Schlaf überraschen würde?<<
    Ronin konnte ihm nicht vertrauen und so ... kehrte er wortlos um und befehligte Hotaru zu bleiben. Er selbst eilte zur Quelle des nun bestehenden Kampflärmes und zog die seine Klinge ...
    Geändert von Stacer (28.1.05 um 14:12 Uhr)
    - Monatelang wird man zerlegen, was ein Moment mir angetan.

  11. #59
    Heavenly Wind
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    Darabor und der Nekromant standen sich gegenüber... er wußte, wenn einer einen Fehler machen würde, wäre es sein Ende. Er konnte das Gesicht seines Gegners nicht sehen, nur die rot glühenden Augen... diese Augen...
    >>Du bist von unserer Art.<< raunte eine dunkle, melodische Stimme.
    >>Wohl kaum.<<
    >>Blut aus unserer Linie... komm zu uns... dir wird vergeben werden...<<
    Darabor wußte, dass der Nekromant enorme Konzentration aufbieten mußte, um die Untoten unter Kontrolle und die Schutzzauber aufrecht zu halten, die verhinderten, dass er seine Gedanken lesen konnte. Die Worte des Totenbeschwörers gaben ihm aber Rätsel auf? Was konnte er damit meinen?
    >>Was hast du mir zu vergeben?<<
    >>Deine Einmischung... die Dinge müssen geschehen...<<
    >>Nun, das werde ich nicht zulassen!<<
    Er versuchte sein Gegenüber zu provozieren und ihn dazu zu bringen, seine magischen Blockaden zu vernachlässigen. Ein toter Nekromant konnte keine Fragen mehr beantworten.
    >>Du kannst es nicht aufhalten... du kannst die richtige Seite wählen oder sterben...<<
    >>Dann wirst du mich töten müssen... aber dazu bist du nicht fähig!<<
    >>Überheblicher Narr, nimm unser Angebot an oder stirb mit diesem Dorf!<<
    >>Wessen Angebot?<<
    >>Willige ein, mir zu folgen und du wirst es erfahren!<<
    >>Darabor folgt niemandem, schon gar nicht einem zweitklassigen Jahrmarktszauberer!<<
    >>Darabor?!<< Man konnte die Überraschung in der Stimme des Nekromanten hören.
    >>Dann stirb, Verräter!!<<
    Das hatte ihn sichtlich aus der Fassung gebracht... die simple Nennung seines Names löste eine emotionale Reaktion aus - das konnte nur bedeuten, dass er es mit einem Dunkelelfen zu tun hatte. Das war für Darabor ein Grund mehr, ihn zu vernichten. Er konnte hören, wie der Nekromant etwas murmelte und erkannte, wie er zu einer Bewegung ansetzte.
    >>Wie du willst...<< sagte Darabor kühl und senkte seinen Stab. Als die Spitze den Erdboden berührte schoß eine Feuerzunge in Richtung des Nekromanten. Sie prallte zwar an einer magischen Barriere ab, doch blendete sie den Gegner für einen kurzen Augenblick. Darabor wirbelte herum, seinen Stab schwingend und einen Zombie zerschmetternd, der gefährlich nahe heran gekommen war. Sein Manöver war klug gewählt, denn der Feuerball, den der Nekromant seinerseits gezaubert hatte, verfehlte dadurch sein Ziel und explodierte in einer Gruppe wandelnder Leichname...
    Darabor deute ruckartig mit seiner rechten Hand auf den Nekromanten, der gerade dabei war, einen erneuten Zauber zu wirken. Um den Beschwörer herum erhob mit einem Mal eine Trombe magischer Energie... eine Windhose, die ihn samt Schutzzauber einhüllte. Damit schien er nicht gerechnet zu haben. Darabor hatte vor langer Zeit gelernt, die elementaren Kräfte der Natur zu beherrschen. Der kleine Tornado schleuderte den Nekromanten samt seiner Schutzmagie mehrfach gegen die Hauswände und schließlich in hohem Bogen durch die Luft. Er fiel auf eines der Dächer, durchschlug die hölzernen Schindeln und blieb drinnen reglos liegen.
    >>Amateur...<< zischte Darabor verächtlich... dann wandte er sich um, und sah, wie die Untoten plan- und ziellos durcheinander liefen. Sie waren zwar immer noch aggressiv gegen jeden, der sich zeigte, aber ohne Koordination keine echte Bedrohung mehr. Darabor beschloss, die Vernichtung der Untoten dem anderen zu überlassen - und zog sich in das Haus zurück, bevor Ronin ihn sehen konnte. Zum einen gab ihm das Gelegenheit etwas zu verschnaufen, zum anderen wollte er die Überreste des Nekromanten nach brauchbaren Hinweisen untersuchen...
    Geändert von £exa (28.1.05 um 18:39 Uhr)
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  12. #60
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    Schlagartig war es still geworden.
    Der einstige Tumult hatte sich gelegt und auch die Beben, unter denen die Umgebung kurzzeitig leiden musste, ebbten ab. Kampfbereit durchstreifte Ronin die nachtdunklen Gassen des Dorfes - war der Kampf vorbei?
    >>Noch nicht ganz ...<<, bemerkte er, als sich ein Untoter an sein Bein klammerte und er dessen Arm vom Körper des Besitzers trennte. Röchlend zuckte der verstümmelte Zombie, bis ihm Ronin einen Tritt versetzte und der Feind eine letzte Bewegung in den Flammen naheliegender Häußerruinen vollzog.
    Hier war es keineswegs still; noch immer gaben unzählige Untote nicht klein bei. Aus allen Ecken und Enden kroch verfluchtes Fleisch.
    >>Ist dies das wahre Gesicht von uns Menschen?<<, philosophierte Ronin ein wenig, während er dem ein oder anderen Gegner den Gnadenstoß versetzte. Die Luft war erfüllt vom Gestank des Todes und hier und da umwob ein seltsam düsterer Schleier die letzten Reste des Lebens.
    Schließlich erreichte der Krieger einen vollends mit Asche übersääten Platz.
    >>Ist er ... tot?<<
    Geändert von Stacer (28.1.05 um 20:38 Uhr)
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  13. #61
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    Darabor näherte sich dem reglosen Körper des Nekromanten. Er lag bäuchlings vor ihm, mit verdrehten Gliedmaßen. Er benutzte seinen Fuß und drehte ihn so auf den Rücken. Der Beschwörer war tot, es hatte ihm das Genick gebrochen.

    >>Wie vermutet... ein Dunkelelf!<< murmelte er leise, während er den Toten durchsuchte. Das erbrachte nicht viel, denn er hatte nicht viel bei sich. Von einem seltsamen Siegelring abgesehen fand er kaum etwas von Wert. Darabor betrachtete das Wappen auf dem goldenen Schmuckstück. Eine Schlange in einem Ring aus Dornen...

    >>Die Bruderschaft... interessant...<<

    Leichenschändung war ihm zwar verhasst, aber der Tote würde seinen Ring nicht mehr brauchen - Darabor dagegen konnte er noch einmal von Nutzen sein. So nahm er ihn an sich. Außer etwas Geld, einem Dolch und einer durch Gekritzel fast unleserlichen Karte trug er nichts bei sich. Die Wertsachen interessierten den Magier nicht, so nahm er nur die Karte mit.

    Lärm von Draußen lies ihn aufhorchen. Er ging vorsichtig zum Fenster und schob den Vorhang einen Spalt beiseite. Auf der Straße sah er einen der drei Fremden... er zerstückelte mit seinem Schwert gerade einen der wandelnden Kadaver. Die drei anderen, die sich ihm näherten, hatte er bisher noch nicht gesehen - doch gleich würde er sie bemerken. Darabor bewertete die Lage als ungefährlich und entschied, die Situation zu beobachten, um die Fähigkeiten des Fremden im Kampf bewerten zu können. So wartete er, wie dieser sich im Gefecht gegen drei halbverweste Gegner schlagen würde...
    Geändert von £exa (28.1.05 um 22:52 Uhr)
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  14. #62
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    Während Ronin den Hauch eines herannahenden Untoten im Nacken spürte, schleuderte er einen weiteren in das Feuer der Häußerruinen. Unter schmerzverzogenen Schreien gab sein Körper nach und der Blick des Kriegers wanderte zum Rest der Angreifer.
    >>Noch zwei ... wann geben diese Viecher endlich auf?<<, lenkte Ronin in Gedanken seinen Hass auf die nächste Attacke ... und traf beide mit einem Streich. Zitternd kippten die hauptlosen Zombies zu Boden.
    Schließlich stak er seine Klinge zurück in deren Scheide und wurde auf den Fremden aufmerksam, der ihm anscheinend zugesehen hatte. Immer noch mit größten Misstrauen gegenüber diesem Magier funkelte er ihn entbrannt an.
    Doch ehe Ronin komplett seine Haltung verlor, kroch etwas Ekelerregendes an seinem Körper empor - der letzte Zombie.
    Wie gelähmt spürte er die Gliedmaßen des Untoten, während Ronin selbst am ganzen Leib zitterte. Der Atem des Feindes drang widernatürlich stark in seine Nase und ... Atem?
    >>Anscheinend habe ich doch jemanden übersehen.<<, bemerkte er, während die seine Fassung langsam wiederkehrte.
    Mit vollem Einsatz hob Ronin die Hände gen Höhe, packte den Kopf des Zombies und riss ihn mit letzter Kraft von dessen Hals. Blut ... nein, eine undefinierbare Flüssigkeit machte sich auf der Rüstung des Kriegers breit, als dieser sich keuchend in die Knie sinken ließ.
    Schließlich blickte er in Gedanken zum Himmel, an dem bereits die ersten Strahlen der noch schwachen Morgensonne zu erkennen waren. Dann wurde er sich wieder des Fremden bewusst und erhob den Körper ...
    Geändert von Stacer (28.1.05 um 23:52 Uhr)
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  15. #63
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    Kein Mann, der leicht aufgibt... dachte Darabor... er könnte von Nutzen sein. Er konzentrierte sich auf den Fremden, auf seine Gedanken, seine Erinnerungen. Er war sichtlich erschöpft und es war leicht, seine Gedanken zu lesen. Für das Mißtrauen interessierte
    sich Darabor nicht, es war ihm egal... aber für das Verhältnis zu Arduinna und warum er seine Gefährten im Stich gelassen hatte, um die junge Waldläuferin zu retten...
    Ronin heißt er also... ahh... und er haßt Zauberei... Darabor sah, wohin er Arduinna gebracht hatte und das es ihr und den beiden anderen gut ging. Mehr wollte er für den Moment nicht sehen. Er ließ den Zauber fallen und trat aus dem Haus, in seiner Hand die seltsame Karte.
    >>Wie ich sehe, habt Ihr überlebt... gut. Ich hatte nichts anderes erwartet, Ihr seid ein guter Kämpfer. Ah, dieses dort war der letzte... es ist beendet. Vorerst... So, wenn ihr nun die Güte hättet, mich zu entschuldigen. Ich muß mich um jemanden kümmern, der meine Hilfe dringend benötigt...<<
    Darabor wartete die Erwiderung Ronins nicht ab, sondern ging zielstrebig an ihm vorbei in Richtung der anderen. Als er neben ihm war, hielt er kurz an und sah ihm in die Augen.
    >>Hier... dies hatte der Nekromant bei sich.<< sagte er knapp und drückte ihm die Karte in die Hand... >>wenn Ihr nachsehen wollt, die Reste liegen dort drinnen...<<

    Dann marschierte er mit schnellen Schritten zu der Stelle wo Hotaru über die beiden bewußtlosen wachte. Es war ihm egal, ob Ronin ihm folgte. Er war am Zug. Wenn er reden wollte, würde er beginnen müssen...
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  16. #64
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    Missmutig blickte er dem Zauberer hinterher, bevor er den Blick von diesem abwandte und die Karte öffnete.
    Darauf waren viele ihm fremde Worte zu lesen und auch einige Flecken erschwerten das Lesen, doch nach einigen Minuten war er sich sicher, dass dieses Stück Papier auf ihren eigentlichen Feind hinwies.
    >>Sie sprechen von Engeln ... Flügel schwarz wie die Nacht und Mächte größer als die der hohen Magier. Im Westen sollen sie hausen, weit hinter dem Gebiet der Orks ... auf einer Insel.<<, wiederholte er das Behaltene und verwahrte die Karte sicher in seinen Taschen auf.
    >>Todesengel ...<<

    Ende des 4ten Kapitels
    Geändert von Stacer (29.1.05 um 13:29 Uhr)

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