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Thema: Das Plateau-Lager

  1. #961
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Jack schlenderte durch die Stadt. Er begutachtete die Waren der Händler als ihn von hinten eine Stimme ansprach. Es war ein Novize der Wassermagier. Seit ihr Jack? Der von Lord Hagen? Ja? Was gibt es? Kommt ihr von den Wassermagiern? So ist es! Der ehrenwerte Saturas möcht euch sehen. Bitte folgt mir umgehends. Jack folgte dem Novitzen zum Tempel.
    Saturas musterte Jack eindringlich. Ihr seit also der, von den Lord Hagen uns berichtet hatt? Ihr wollt Kampfmagier werden? Nun! Dann komm mal mit.
    Saturas führte Jack in eien kleinen Raum. Dort lagen drei Schwerter auf dem Tisch. So, nach alter Tradition muss ein künftiger Kampfmagier sich eines der drei Schwerter aussuchen. Jedes dieser Schwerter ist einen der drei Götter gewitmet. Wir wir werden sehen, ob du würdig bist ein Kampfmagier Adanos zu werden. Ich werde auf dich im Hof waren. Mit diesen Worten ging Saturas durch eine Tür an der hinteren Wand und lies Jack alleine im Raum stehen. Dieser stand vor dem Tisch mit dem Schwertern. Wie soll ich bloß das richtige Schwert finden? Meister, steh mir bei! Mit diesen Worten strich Jack über die drei Schwerter. Mit einen mal stockte seine Bewegung. Er griff nach dem Schwert und hielt es vor sich. Ein vertrautes Gefühl überkam ihn und er wusste, das er seine Wahl getroffen hatte.
    (+ Mysteriöses Schwert 100 Sdn.)
    Mit dem Schwert in der Hand schritt Jack durch die Tür. Er wollte Saturas seine Entscheidung mitteilen. Doch er konnte Saturas nicht sehen. Er stand nun auf dem Innenhof des Tempels auf dem die Kampfmagier täglich ihre Übungen abhielten. Doch es befand sich keine Menschenseele darauf. Nur eine Übungspuppe stand einsam im Hof. Ehrwürdiger Saturas? Wo seit ihr? Meldet euch.
    Jack strich über den Hof und wartete auf ein Zeichen. Plötzlich knackte es hinter ihm. Als Jack sich umdrehte sah er, dass die Übungspuppe mit erhobenen Schwert auf ihn zulief. Erschrocken zückte Jack das Schwert, welches er gerade gewählt hatte. Verzweifelt versuchte er mit der linken Hand sein eigenes Schwert zu erreichen währent er mit der Rechten die Schläge der Puppe blockte. Erst nach einer kurzen Zeit gelang ihn dies. Allerdings erwischte ihn die Puppe mit einen harten Schag, und er ging zu Boden. Aquamarinblaues Blut tropfte auf den Sand und Jack krampfte der Arm. Die Puppe setzte zu einen Stoß an, doch Jack konnte gerade noch zur Seite rollen. Die Puppe stach ins Leere und war sichtlich irritiert. Diesen Moment nutzte Jack aus. Er kreiste mit der rechten Hand über seine Linke. Ein kleiner Lichtpunkt erschien und wurde immer größer, bis es einen großen Lichtplitz gab und ein Irrlicht daraus zum vorschein kam. Jack wies das Irrlicht mit einer Geste auf die Puppe. Das Irrlicht wirbelde um die Puppe herum und summte dabei unentwegt. Die Übungspuppe versuchte das Irrlicht mit dem Schwert zu erschlagen, schlug aber immer in die Leere. Jack, der sich in der Zwischenzeit etwas erhohlt hatte, nutzte diesen Moment aus. Er schlich sich von hinten an die irritierte Puppe an und setzte seine Schwerter an Hals und Bauch. Doch kurz bevor er den vermeintlichen Totesstoß ausführen konnte sackte die Puppe in sich zusammen. Jack wurde ins taumeln gebracht. Er stürzte, konnte sich aber noch mit dem Schwert abstutzen indem er es in den Boden rammte.
    In diesen Moment öffnete sich eine Wand und Saturas trat mit einigen anderen Wassermagiern heraus. Das war ein guter Kampf. Sehr interesanter Kampfstiel. Entschuldige. Ich hätte euch vorwarnen sollen. Aber so war es besser zu testen ob ihr mit unerwarteten Situationen fertig werdet. Nun denn, ihr seit wirklich gut. Ihr werdet bestimmt ein guter Kampfmagier werden. Nun den, ich werde euch das Schwert jetzt abnehmen und ihr werdet in der zwichenzeit mit Myxir gehen. Er wirt eure Wunden heilen. Danach wird euch ein Novize zu euren Quartieren führen. Vorrausgesetzt ihr besteht die Wahl natürlich.
    (- Mysteriöses Schwert)
    Jack keuchte: Das hatt Spaß gemacht. Das machen wir nie wieder! Mit diesen Worten gingen Jack und Myxir in einen Nachbarraum und heilten Jacks Wunden.
    Kurz darauf klopfte es an der Tür. Der Novize der Jack bereits zu Saturas geführt hatte. Saturas hatt sich entschieden. Herzlichen Glückwunsch! Ihr seit jetzt Adept. Ich soll euch zu euren Quartier begleiten. Der Novize führte Jack durck das Kloster. Als sie an den Novizenkamer ankamen sagte der Novize. So. Hier wären wir. Hier schlafen die Novizen und Adepten. Dort hinten das Bett ist für dich. Dort ist auch deine Ausrüstung. Viel Spaß bei uns. Und wenn ihr ertwas brauchen soltet fragt mich einfach. Ich bin meistens in den Novizenkammern oder im Klostergarden. Jack bedankte sich und sah sich in der Kammer um. In den Raum waren mehrere Betten und einige Tische verteilt. An der Wand stand eine Adanos Stature.
    Jack nickte. Es schien ihn zu gefallen. Er setzte sich auf sein Bett und begutachtete seine neue Ausrüstung.
    Nebenbei machte er sich jedoch noch immer Gedanken über den Kampf und überlegte sich neue Taktiken für solche Kämpfe.
    (+ 3 auf Einhand / - 3 Lp)

    Aufnahme als Adept
    (+ Adeptenklinge)
    (+ Adeptenrüstung)
    (+ 10 Lp)
    Geändert von Black Dämon (6.8.07 um 16:59 Uhr)

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  2. #962
    Mitspieler Benutzerbild von Cleru
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    Aaron stand vor einer grossen Palisade und musterte die die Grösse des Lagers seit sein Dorf von Banditen vernichtet worden war, war Aaron etwas misstrauischer geworden. Er überlegte krampfhaft ob er das Fremde Lager betreten sollte doch nach kurzer überlegung fasste er einen Entschluss und schritt langsam richtung Tor als er jedoch gerade eintreten wollte packte jemand seinen Arm. Aaron wandte sich um und erblickte einen Gardisten und bevor dieser überhaupt etwas sagen konnte entriss sich Aaron dem Griff und packte Instinktiv sein Schwert. Der Gardist jedoch entschuldigte sich:
    Es tut mir Leid ich wollte dich nicht belästigen aber ich muss dich fragen was du im Lager willst!
    Aaron zögerte doch dann sagte er entschlossen:
    Ich bin Aaron. Ich komme aus einem Dorf ein gutes stück entfernt von hier das von Banditen vernichtet wurde und seit dem bin ich Vollwaise...
    Der Gartdist schaute nun ein wenig mitleidig und gab den Weg frei. Aaron war zum einen dankbar für den Durchlass aber war er auch zornig das man ihn nun bemitleidete obwohl er ein starker junger Mann war.
    Noch unbehaglicher wurde ihm als er im Lager umherlief nur Fremde Gesichter die merkwürdigerweise alle ihn anzusehen schienen. Er blieb mitten im Getümmel stehen und flehte in seinem inneren das irgendjemand ihn ansprach und versuchte ihm zu helfen.....
    Geändert von Cleru (22.8.07 um 16:22 Uhr)
    The Bird of the Hermes is my Name,
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    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  3. #963
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    Jack wollte durch die Stadt zum Markt gehen, von wo ihm dee Novize am Vortag weggehohlt und zu Saturas gebracht hatte. Als er den Tempel verließ sah er einen Mann stehn, der ziemlich hilflos aussah. Brauchst du Hilfe? Du siest ziemlich verloren aus? Häh? Äh, ja ich bin Aaron. Ich bin neu hier kanst du mir die Stadt zeigen? Stadt? Das ist gut. Nein das Lager ist zwar groß, aber als Stadt würde ich das nicht bezeichnen. Übrigens mein Name ist Jack. Ich bin auch noch neu hier aber ich kann dir auf jeden Fall die Kaserne und den Markt zeigen. Ach ja, und du stehst hier gerade vor dem Adanos-Tempel.
    Jack führte Aaron als erstes zur Kaserne. Danach zeigte er ihm den Markt. Dort verließ er Aaron allerdings wieder. Und dieser stand wieder alleine in der Menschenmasse. Doch diesmal wuste er wenigstens ein bischen mehr.

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  4. #964
    Wächter der Ewigkeit Benutzerbild von Black Dämon
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    Die geschah einige Tage vor meinen Quest "ein gefährlicher Botengang".
    Jack saß in der Novizenkammer. Er hatte die letzten Tage viele Arbeiten für die Gemeinschaft erledigt, als Saturas zu ihm in die Kammer trat.
    Ah. Hier bist du also. Ich habe dich schon überall gesucht. Bitte komme mit. Jack folgte Saturas in den Hof. Dort sand eine Stadtwache und wartete. Nun Jack. da du unser einsiger Adept bis haben wir leider niemanden, der dich außbilden könnte. Aus diesen Grund haben wir uns mit der stadtwache geeinigt, das sie dir die Kunst des Kampfes beibringen. Da es die Tratition allerding verbietet, dass ein kampfmagier auserhalb des Klosters unterrichtet wird haben sie uns ihren besten Schüler geschicht. Er wird dich ab jetzt unterweisen. Du hast jetzt täglich 6 Stunden zu trainieren und dich weitere 3 Stunden der allgemeinen Arbeit hinzugeben. Des weiteren stehen 3 mal eine Stunde Beten auf der Tagesliste. Wie du den rest des Tages verbringst ist dir überlassen. ich muss mich jetzt wieder meinen Aufgaben wittmen. Viel Spaß! Mit diesen Worten verließ Saturas den Hof und Jack trainierte zusammen mit der Stadtwache den Kamp mit den Einhandschwert(ern).
    + 5 Einhand / - 5 LP

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  5. #965
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Hauptstory - Wenn der Tod Krieg führt!

    Die Anstrengungen der letzen Tage waren schwer. Sehr schwer sogar, so das Marco gleich als er alles erledigt hatte, sich in sein Bett begab und die Anfrage der Händler auf eine Lieferung Pfeile und 5 Jagtbögen ignorierte. Die Sonne stand noch am Himmel als er in seinen wohlverdienten schlaf fand. Vor dem nächsten Nachmittag hatte er nicht vor aufzustehen, doch wurde er schon früh am Morgen unsanft geweckt. Die Sonne war noch nicht am Himmel zu sehen und die Wolken waren noch rot gefärbt als es laut an seine Tür klopfte. Aufwachen, Sir brüllte es von draußen und wieder schlugen die schweren Schläge des jungen Kadetten laut auf die Massive Holztür. Noch halb im schlaf versunken öffnete Marco die Tür und sah einen jungen Kadetten vor sich, den er noch nie zuvor gesehen hatte. Guten Morgen, Sir! Schön das sie wach sind.
    Leck mich! Ich mach heute frei entgegnete ihm Marco müde und knallte dem Kadetten die Tür vor der Nase zu. Kaum war die Tür zu, schon fing er wieder an wie wild zu klopfen, als ob Beliar selbst hinter ihm her währe. Sir, bitte es ist wichtig! Lord Hagen persönlich hat mich geschickt sie zu suchen. Er möchte sie auf der Stelle sehen. Als Marco die Tür wieder aufmachte wich der Kadett voller schreck 3 Schritte zurück den Marco war die Begeisterung richtig anzusehen. Mit seinem "Ich will dich töten" Blick schien er dem jungen Offiziersanwärter richtig angst zu machen. Ähm sie sollten sich fertig machen und in einer halben Stunde bei Lord Hagen eintreffen, Sir!
    Wie und du wirst mich nicht begleiten?
    Ähm nein ,Sir ich glaube es ist besser wenn ich mich jetzt wieder auf dem Weg zurück mache. stotterte der junge man und lief mit, wohl vor Angst erhötem Tempo richtung Kasserne zurück.

    Boha irgendwann brech ich mal einem die Nase murmelte Marco leise vor sich hin, während er sich noch im Gedanken in seinem Bett befand und sich langsam Anzog. Nachdem er seinen Kopf in die Wassertonne vor dem Haus gehalten hatte, wurde er dann doch richtig war und machte sich fertig für den Dienst. Oh man ich hoffe mir laufen keine Kinder übern Weg dachte er sich, als er seine immer noch völlig Blutverschmierte und nach Verwesung stinkende Rüstung anzog. Na lecker das Frühstück kann ich mir glaube sparen ging im durch den Kopf, als er einen halbverwesten Zombiefinger unter seiner Schulterpanzerplatte hervorzog. Nach etwa 25 Minuten war er dienstfertig und hatte seine Ausrüstung zusammen. Mit schnellem schritt mache er sich auf dem Weg zur Kaserne und gab sein Schwert auf dem Weg beim Schmied ab, da aufgrund der harten Skelettknochen die ein oder andere Macke in der Klinge war.

    Mit etwas Verspätung erreichte Marco die Kaserne und wurde gleich von den Wachen angewiesen weiter zu Lord Hagen zu gehen. Auf dem Platz, wo sonnst immer die Rekruten und Offiziere trainierten viel ihm sofort auf, dass keiner der Soldaten am trainieren war, sondern alle aufgestellt Standen und die Offiziere von den militärischen Beratern eingewiesen worden. Alles war sehr hektisch und ein paar mal wurde er von einem der jungen Soldaten angerempelt, welche ihm entgegen kamen. Nach einer halben Minute stand er dann in Lord Hagens Büro, welcher mit den Ranghöchsten Offizieren über eine Karte gebeugt vor seinem Schreibtisch stand. Schnell trat Marco ein und Salutierte vor Lord Hagen und seinen Kollegen. Ah Marco! Schön das du doch wach geworden bist.
    Guten Morgen, Sir!
    Rühren! Marco sah sich kurz um. Die Anspannung lag in der Luft bis sich Lord Hagen wieder an ihn wendete. Es ist soweit! Die Untoten greifen an! Es häufen sich die Berichte von Überfällen auf die Höfe. Erneut beugte sich Lord Hagen über die Karte und suchte mit dem Finger über die Umgebung vom Plateaulager, bis er wieder seinen Kopf erhob und sich erneut an Marco wendete. Hier, hier und hier sagte er und zeigte dabei auf kleine Höfe auf der Karte haben die Untoten schon alles niedergebrannt. Deine Aufgabe ist es mit einem kleinen Trupp die Höfe hier und hier zu informieren und die Evakuierung einzuleiten. Wir glauben das die Untoten dort als nächstes zuschlagen werden, daher brauche ich Männer die schon Erfahrung im Kampf gegen die Untoten haben für diese Höfe. Dein Trupp steht draußen vor der Kaserne. Noch Fragen Soldat?
    Nein, Sir
    Gut wegtreten. Und viel Glück Marco

    Ein kleiner Kampftrupp von 20 Mann stand vor der Kaserne als Marco auf dem Hoff trat. Guten Morgen, Sir. riefen die 20 und Salutierten vor Marco. Rühren! Noch nie hatte er den Befehl über einen so großen Trupp gehabt und langsam wurde Marco klar, dass Lord Hagen im viel Verantwortung übertrug. Ok Leute ich denke ihr wisst was zu tun ist und was auf dem Spiel steht. Wir haben keine Zeit zu verlieren also Bewegung!

    Schnellen Schrittes zogen die Männer durch das Tor und nach einer Knappen Stunde erreichten sie den ersteh Hof. Sie hatten Glück und es war noch keine Spur von Untoten zu sehen. Nach 15 Minuten hatten die Soldaten zusammen mit den Bauern das wichtigste gepackt und Marco schickte die Bauern richtig Plateaulager, wo sie Schutz vor den Untoten hatten. Nach schon rund 20 Minuten nach ihrer Ankunft auf dem ersten Hof waren die Männer schon auf dem Weg zum Nächsten. Dieser Lag etwa 4 Stunden Richtung Jägerlager. Unterwegs begegnete Marco einen weiteren Trupp Soldaten, welche die Höfe südlich von ihnen evakuiert hatten. Der andere Offizier und Marco gaben ihren Soldaten einen kurzen Moment Pause und besprachen die Lage. Wie ist die Lage im Süden?
    Es sicht gut aus. Wir konnten alle vor dem Eintreffen der Untoten retten. Aber wir haben einen Trupp Späher der Untoten in eure Richtung ziehen sehen. Sie haben uns zum Glück nicht gesehen aber ihr solltet vorsichtig sein!
    Danke für den Hinweis wir werden einen Schritt schneller gehen. Viel Glück! Schnell waren alle wieder Marschbereit und Marco ging mit schnellem Schritt vorus. Unterwegs konnte er mit ein paar Soldaten reden und einer hatte sogar ein Stück Brot für ihn Übrig, welches er hastig verschlang. Nach 3 Stunden errichten sie den Hof eine Stunde früher als geplant, doch waren sie scheinbar zu Spät. Das Haupthaus war bereits in Flammen aufgegangen und ein Trupp Jäger versuchte die Bauern zu schützen. Schnell hatte Marco den Angriffsbefehl gegeben und Stürzte sich als erstes In den Kampf. Mit einem schnellen Griff nach seinem Schwert wollte er dem sichtlich überraschten Zombie den Kopf abschlagen doch ging seine Hand zu Marcos schrecken ins Lehre. Durch den schnellen Aufbruch, hatte er sein Schwert beim Schmied vergessen und Stand nun Unbewaffnet vor dem faulenden Wesen. Komm her du Mistvieh schrie er und schlug mit einem kräftigem Fauststoß dem Untoten die letzen Zähne aus dem Kiefer, doch dieser wich nicht mal zurück, als ob nichts währe und holte zum schlag aus, als plötzlich eine Pfeilspitze von innen aus seiner Stirn kam und auf halber Höhe Stecken blieb. Verdammt Marco! Willst du dein Leben wirklich so wegwerfen?
    Geändert von Miliz (7.9.07 um 15:56 Uhr)
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  6. #966
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    Hauptstory - Wenn der Tod Krieg führt

    Der Magiertrupp war schon längere Zeit unterwegs. Magiertrupp, das war eigentlich etwas übertrieben, bestand der Trupp doch lediglich aus einem Schwarzmagier und seinem Gefolge von drei Skelettmagiern. Die Untoten marschierten durch einen kleinen Wald, der immer lichter wurde und schließlich vor einer großen Felswand mündetete, in der eine Art Höhle zu erkennen war.
    "Dort müssen wir hinein! Die Höhle führt hinauf auf das Plateau, dort brennen wir alles nieder und töten alle Menschen, wie es uns befohlen wurde. Los, weiter!"

    Der Schwarzmagier ging voran und betrat die Höhle. Von den Höhlenwänden hallte das Klirren und Scheppern unzähliger Amulette und metallener Intarsien auf der Robe des Magiers wieder. Es war eine schwere Robe, aus massivem Stoff gefertigt, obgleich der Zahn der Zeit auch schon an ihr nagte, aber was kümmerten den Magier auch die sichtbaren Zeichen des Verfalls, viel wichtiger war, dass die Robenmagie noch intakt war, der Bannzauber war stark genug, um magische Attacken abzuwehren beziehungsweise zu schwächen und Waffen wie Äxte, Schwerter oder Geschosse hatten nur große Mühe durch die Robe zu dringen. Die Robe wurde durch eine angenähte Kapuze ergänzt, die über den Kopf gezogen war, einzig das Gesichtsfeld war ungeschützt, sollte man meinen. Doch auch hier hatte der ranghohe Mann vorgesorgt, denn ein Amulett, das die Form zweier gekreuzter Knochen hatte und an einer silbernen Kette um seinen Hals hing, sorgte mit einem kleinen Kraftstein dafür, dass Attacken abgelenkt werden würden. Einziges Manko war, dass das Amulett frei sichtbar über der Robe hing, aber der Magier hatte es nicht für nötig befunden, es dahinter zu verbergen.

    Die Gruppe stieg durch den Tunnel zum Plateau hinauf. Voran der Magier, dahinter die drei Skelettmagier. Sie schwebten hinter ihrem Herren her, auch geschützt durch grauschwarze Roben mit einem bläulichen Stich, allerdings nicht so herrlich verziert wie die ihres Meisters und auch die Bannzauber waren, falls überhaupt vorhanden, viel schwächer. Die Kapuzen ließen nur das Gesicht frei, von dem man eigentlich nicht mehr als zwei rötlich glühende Augen sah.

    Als dieser Trupp schließlich das Plateau erreichte, passierten sie die überfallenen und niedergebrannten Reste des Tores, das einst den Tunnel zum Plateau völlig verschließen konnte. Der Schwarzmagier fühlte ein berauschendes Gefühl, als er die Leichen, oder vielmehr das, was noch davon übrig war sah, denn einige Zombies waren über die Überreste hergefallen.
    "Ihr nichtsnutzigen Kreaturen, zurück zum Morden. Ich werde euch euren Magen eigenhändig herausschneiden, falls ihr sowas denn überhaupt noch besitzt. Sofort weiter, gefressen wird später!" Die Zombies reagierten etwas unwillig und so sah sich der Magier gezwungen, ein Exempel zu statuieren und richtete zwei Finger auf eine der Kreaturen. Diese reagierte erst nicht ungewöhnlich, wand sich dann kreischend und fiel zu Boden. Die Haut verschmorte und unzählige Maden krochen aus der Kreatur hervor und zerfraßen sie bei (lebendigem) Leibe bis nur noch Knochen übrig blieben. Das Schreien des Zombies hatte die anderen erschreckt, sodass sie es vorzogen, dem Schwarzmagier zu gehorchen und von den Leichen abließen.
    "Zeig uns den Weg zum nächsten Hof!", verlangte der Schwarzmagier von einer der Kreaturen, die daraufhin loshumpelte um ihm den Weg zu zeigen. Dann wies er noch einen seiner Skelettmagier an, aus den Überresten des einen Zombies wieder irgendetwas Kampffähiges zu flicken, dann folgte die Gruppe den Zombies zum nächsten Hof.

    Einige Minuten später....

    Die Untoten sahen vor sich einen brennenden Bauernhof. Menschen kämpften um ihr überleben und mit den wenigen Marodeuren, die ihr Heim angezündet hatten. Der Schwarzmagier befahl seinem Skelettmagiergefolge, ein paar zusätzliche Skelette zu erschaffen und sah mit Wohlwollen, dass seine Untergebenen aus dem Zombieskelett mit großem Erfolg einen neuen Zombie erschaffen hatten, man sah ihm noch an, dass die Teile von Gardisten stammten, aber hauptsache er würde kämpfen können.

    Wolken aus dunkelroter Magie hüllten die Magier daraufhin vollständig ein und sie erschufen etwa zwanzig Skelette, großteils mit Einhändern, aber auch einige mit Zweihändern waren dabei.
    Während die Untoten vorwärts stürmten um den letzten Verteidigern den Garaus zu machen und die Skelettmagier sie dabei unterstützten, versuchte sich der Schwarzmagier um die "Problemfälle" zu kümmern.
    Nach einigen Sekunden hatte er auch schon einen solchen "Problemfall" entdeckt. Ein Bogenschütze, der mit gezielten Kopfschüssen seine Skelette niederschoss. Ein Skelettmagier schoss vor, um einen Eispfeil zu werfen. Der Bogenschütze spannte, der Magier beschwörte, mit grimmigem Gesicht ließ der Mann die Sehne los und die Augen des Skelettmagiers glühten nur noch schwach, so sehr hatte er den Eispfeil aufgeladen.

    Gerade als er den Eispfeil werfen wollte, traf ihn der Pfeil mitten ins Gesicht. Teile des Kiefers splitterten weg und durch die Wucht wurde der Skelettmagier nach hintengerissen und ging schließlich zu Boden. Sein Eispfeil schoss wirkungslos in den Himmel.
    Der Schwarzmagier sah nun, dass gegen diesen Mann etwas getan werden musste, zuviele Skelette hatte er schon getötet, anscheinend hatte er verstanden, dass das Gesicht oftmals ungeschützt war, das sollte sich nicht herumerzählen.

    Da sich die Seinen aber erstaunlich schwer taten mit der verbissenen Gegenwehr der Bauern und den zuhilfegekommenen Kriegern, musste der Schwarzmagier es selbst in die Hand nehmen. Er wusste, dass ihn keiner der hier Anwesenden töten konnte, aber sie konnten ihn zumindest soweit beeinträchtigen, dass es einige Tage dauern würde, bis er wieder regeneriert sei.
    Aus seinem Repertoire an Zaubern wählte er "Energie stehlen" und richtete es auf den Bogenschützen, der sich gerade mit anderen Männern im Nahkampf mit einem Skelett befand.......

    //so ihr lieben Leut, das Böse ist zurückgekehrt^^//
    Geändert von Miliz (7.9.07 um 15:57 Uhr)

  7. #967
    ~Illuminati~ Benutzerbild von Illuminati
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    Hauptstory - Wenn der Tod Krieg führt!

    Illu wachte auf und bemerkte, dass er bis lange in den Mittag hinein geschlafen hatte. Er sah sich um, aber sah niemanden, den er kannte. Aaron war auch nicht mehr am Feuer, welches jetzt nur noch ein Häufchen Asche war. Illu kannte das Plateaulager nicht und deshalb ging er einfach ein wenig umher, um es sich bekannt zu machen. Auf dem Martkplatz waren weniger Leute, als er sich erhofft hatte, aber dennoch konnte er unbemerkt einiger Leute Gespräche mithören. Die meisten unterhielten sich über die drohende Gefahr, die er und seine Freunde zum Glück frühzeitig erkannten. Illu hoffte eigentlich irgendwie zu erfahren, wo Wolf oder Marco hingegangen sind, aber keiner der Bürger kannten sie, oder sie trauen Illu nicht, und sagten ihm deshalb nichts.
    Illu schlenderte, sich die Häuser anguckend, herum, als zwei Wachen an ihm vorbeigingen, die sich über einen Mann unterhielten, der heute früh aufgebrochen war, um die Höfe zu evakuieren. Sie sprachen mit Respekt über diese Person und Illu wollte schon aufhören zuzuhören, als der eine Mann sagte: ,,Aber Marco ist ein verdammt guter Kämpfer, dem wird auch ohne seinem Schwert nichts geschehen." Illu drehte sich ruckartig um und fasste der einen Wache auf die Schulter. Etwas unsanft, wie er im nachhinein merkte, da die Wache ihr Schwert zog. ,,Tut mir schrecklich Leid, werter Herr, aber sie haben gerade über Marco gesprochen. Ich bin ein Freund von ihm und würde gerne wissen, wo er zur Zeit ist." sagte Illu so freundlich wie möglich. ,,Marco ist unterwegs. Er holt die Bauern von den Höfen. Die Untoten können jederzeit angreifen und da ist es nicht ratsam sich auf einen der Bauernhöfe zu befinden." sagte die Wache, die sich die Schulter rieb. ,,Und was ist mit seinem Schwert? Ich hörte euch sagen, dass er es vergaß?" fragte Illu nun energisch. ,,Er hat es beim Schmied abgegeben, damit es wieder einsatzbereit gemacht wird, aber als er aufbrach, hat er sein Schwert vergessen." ,,Vielen Dank" sagte Illu und rannte zur Kaserne. Es war schwieriger als er dachte, aber nach einigen Minuten des planlosen Rumlaufens, fand er die Kaserne dann doch. Die Wachen ließen ihn passieren, was ihn wunderte. Aber Illu dachte nicht lange darüber nach, sondern machte sich auf den Weg zum Schmied. Illu ist Sohn eines Schmieds und daher folgte er nur seiner Nase, die ihm Dank des Geruchs von geschmolzenen Stahl und brennenden Holz, direkt zum Schmied brachte. Illu grüßte den Schmied freundlich und fragte sofort nach Marcos Schwert. ,,Ja, ich habe Marcos Schwert repariert. Aber ich werde ein solches Meisterwerk sicherlich nicht einem kleinem Laufburschen geben. Marco wird sich schon persönlich bei mir melden, wenn er es braucht." sagte der Schmied mit rauchiger Stimme. ,,Marco ist draußen vor den Toren und schlägt sich vielleicht gerade jetzt mit Untoten rum."sprach Illu wütend. ,,Marco wäre nicht so dumm." entgegnete der Schmied. ,,Außerdem, woher soll ich denn wissen, dass du ihm das Schwert auch wirklich bringst und nicht nur auf Beute aus bist." ,,Verdammt nochmal. Ich war mit Marco auf Reise und habe Scharen von Untoten gesehen. Ich will nur, dass Marco nicht unbewaffnet von Untoten zerfetzt wird." brüllte Illu den Schmied an. Der Schmied schien beeindruckt und holte das Schwert aus einer Waffenkammer. ,,Ich werde Marco fragen, ob er das Schwert erhalten hat. Und wenn nicht, dann wird dein Kopf draußen an der Mauer dieses Lagers hängen." sagte die Schmied und übergab Illu das Schwert.
    Illu nahm das Schwert entgegen und ging zum Südtor des Lagers. Illu bewunderte Marco, dass er ein solches Schwert halten konnte. Illu musste beide Arme benutzen, um es zu halten. Und selbst, wenn er es in einer Hand hätte halten können, hätte er wahrscheinlich nicht einen einzigen Hieb damit austeilen können.

    Illu machte sich auf den Weg. Er war schon oft alleine in der Wildnis umher gelaufen, aber diesmal war es etwas anderes. Er erwartete hinter jeder Biegung eine Schar von Untoten. Das Gewicht des Schwertes machte ihm zu schaffen. Illu wusste, dass er kein besonders starker Mann war, aber dass ein Mensch mit dieser Waffe stundenlag rumlaufen konnte, wollte er nicht verstehen. Illu war schon in jungen Jahren klar gewesen, dass er Pfeil und Bogen bevorzugen würde.
    Illu war einige Stunden gelaufen, aber nun wollte er eine Rast machen. Er verfluchte sich selber, dass er das Schwert zu Marco bringen wollte, aber das war nun nicht mehr zu ändern. Er würde Marco sicherlich eh nicht finden.
    Illu ließ seine Gedanken schweifen, als er auf einen Baumstamm saß, der von einem Unwetter umgefallen war.

    Schon als Kind wollte er immer ein Krieger werden. Nicht mit Schwert und Schild, sondern mit Magie. Sein Vater hatte ihm früher immer von Magiern erzählt. Sie konnten ihren Willen so stark trainieren, dass sie aus dem Nichts Feuerbälle erschufen, oder Windstößen ervorbrachten. Illu war auch heute noch davon überzeugt, einmal ein starker Magier zu werden.

    Illu nahm seine Umgebung kaum noch war. Aber plötzlich hörte er Schritte. Er konnte sie nicht zuordnen. Er nahm seinen Bogen und verschwand hinter einem Busch. Er wartete auf die, oder dasjenige, was er gehört hatte. Sein Puls ging schneller und er spührte das Adrenalin in seinem Körper. Als er das Gesicht des ersten Mannes sah, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Es war Merydor. Er sah erschöpft aus. Illu rannte auf ihn zu und Merydor zog blitzschnell ein Pfeil, hielt aber inne, als er Illu erkannte. ,,Bist du bekloppt, Illu? Kannst doch nicht einfach aus einem Busch auf uns zu rennen." sagte Merydor erleichtert. ,,Tut mir Leid, aber ich hatte befürchtet ihr seit Zombies." sagte Illu und sah nun eingie Bauern und Marco. ,,Marco! Gott sei Dank!" ,,Ich freu mich auch dich zu sehen, Illu." sagte Marco leicht amüsiert. ,,Hier, nimm dein schweres Stück blech. Das ist ja verdammt schwer." sagte Illu und nahm das Schwer mit beiden Händen. ,,Dankeschön. Ich Dummkopf hab es in der Schmiede vergessen."
    Illu wollte natürlich sofort wissen, wie es Merydor ging und nachem Merydor Illu erklärte, dass es ihm gut ginge, fragte er sie weiter aus, was sie denn heute getan hätten und ob alle Bauern evakuiert werden konnten. Marco erzählte ihm alles und sie gingen weiter.
    MfG ~Illuminati~
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    Spruch der Woche:
    Lieber Schizo als ganz alleine!

  8. #968
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    Mit einem Zischen materialisierte sich der Schwarzmagier wieder auf einer Lichtung, unweit der Bauernhöfe, die er gerade angreifen lassen hatte. Diesmal hatten ihm die Menschen ein Schnippchen geschlagen, nichts Ernsthaftes, aber dennoch bedrängt, sodass es sicherer gewesen war, sich ersteinmal wegzuteleportieren. Etwas erstaunt über den Mut der Menschen ging er zum Rand der Lichtung, ein bisschen durch das Gestrüpp, als ihm auf einer anderen Sphärenebene auffiel, dass einer ganz starke Vorstellungen hatte....

    "......Magier.........Kräfte........ich will auch ein Magier sein.........so viele Zauber.......den Göttern gleich.....Magier....starker Wille........"
    Der Schwarzmagier hielt inne. Hier träumte einer mitten am Tag von Magie und geistigen Kräften....ein Mensch! Und Menschen waren bekanntermaßen leicht zu korrumpieren.
    Der untote Zauberer wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, um die Menschen ein bisschen untereinander aufzustacheln, das konnte ja nur gut für seine Sache sein. Doch er hatte wichtigere Dinge zu erledigen, so musste er diese Aufgabe an seine Diener abgeben.
    Doch alle Diener in der nächsten Umgebung waren tot oder gebannt, sodass er sich neue erschaffen musste. Dank Beliar hatte er noch drei Bauern das Leben rauben können, ihre Geister musste er sich jetzt zu Nutze machen. Er beschwor aus den Seelen der Toten einen Untoten mit magischen Fähigkeiten, so eine Art Schwarzmagieradepten. Aber dessen Fähigkeiten würden für die Aufgabe reichen, die er ihm zu geben gedachte.

    "Höre gut zu...", sagte der Schwarzmagier der Kreatur, die er gerade erschaffen hatte, "..irgendwo in der Umgebung streift hier ein Mensch herum, der ganz vernarrt darauf ist, ein Magier zu werden. Suche ihn auf, stelle sicher, dass er allein ist, sollte er in Begleitung sein, töte alle Anderen. Dann wirst du ihn bezaubern und ihm folgendes Angebot unterbreiten: Sollte er wirklich Magier werden wollen...", der Magier machte eine kurze Pause, "..und du WIRST sicherstellen, dass er Magier werden will, dann befiehl ihm, dass er heute um Mitternacht sich auf der großen Feldkreuzung einfinden soll. Dort wird er dann alles Weitere erfahren. Hast du das verstanden?!" "Ja, Meister", erwiderte der Zombie. "Dann mach dich sofort auf den Weg und erfülle deine Aufgabe!" Die Kreatur nickte und machte sich durch das Gebüsch davon. Der Schwarzmagier seinerseits war auch zufrieden, wenn auch etwas geschwächt und machte sich zurück zu seinen Meistern....



    Der Zombie arbeitete sich durchs Unterholz, als er plötzlich Menschen in seiner Umgebung wahrnahm. Er versuchte sich weiter vorzutasten und dabei nicht aufzufallen.
    Zwischen den Büschen standen drei junge Männer, die in ein Gespräch vertieft waren.
    "Gut, dass ich jetzt mein Schwert wiederhabe, in solchen Zeiten kann man nie zuwenig Waffen mit sich führen..." "Das schon, aber es müssen doch nicht immer gleich Prügel aus Eisen sein. Ich würde da immaterielle Waffen bevorzugen. So Zauber oder ähnliche Kräfte...."

    Das reichte der Kreatur, um den richtigen Mann herauszufinden. Die Anderen zu töten war ihr aufgetragen worden, doch wie sollte sie das machen? Im Nahkampf eher unterlegen blieb ihr nur selbst Magie, doch vermochte sie weder die richtigen Zauber zu sprechen noch hätte sie für diese genügend Mana gehabt. Das einzig Brauchbare, das sie beherrschte, war Angst. So versuchte sie geistig in Illus Kopf einzudringen, während sie den Zauber Angst sprach.

    "Die Bäume....sie bewegen sich!" "Der Boden....ist so...komisch....da, ein riesiger Schlund tut sich auf.....AAAAHHHH!!!!" "Kommt, lasst uns besser verschwinden!", schrie einer der Männer und begann zu laufen. Der Andere tat es ihm nach und sie verließen den Wald angsterfüllt....

    Nur Illu war stehen geblieben, Illu, der wohl nicht mehr im Besitz seines Verstandes war, denn der Zombie, der mehr einem Assassinen als einer untoten Kampfkreatur glich, hatte sich in sein Bewusstsein eingeschlichen und teilte ihm die Botschaft mit, die ihm sein Meister aufgetragen hatte. Auf kurz oder lang würde das Heer der untoten Scharen wohl um einen Schwarzmagieradepten reicher sein.....

    //hehe, hätte nie gedacht, dass böse Magier so geil zu spielen sind....so jetzt passt ma auf, dass Illu nicht die Seiten wechselt hehe >:-) //
    Geändert von Miliz (9.9.07 um 20:42 Uhr)

  9. #969
    The chat is dead Benutzerbild von Hunnigan
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    Hauptstory-Wenn der Tod Krieg führt.

    Wolf war schon seit dem ersten Sonnenstrahl auf den Beinen und wuselte in der Akademie umher.
    Er hatte seinem Meister von den Untoten berichtet und sie saßen über Bücher und Karten gebeugt und versuchten ihren wunden Punkt zu finden.
    Vieles hatten sie in betracht gezogen, doch die wirkunsvollsten Mittel wie Feuer konnten sie nicht einsetzen.
    Sie konnten ja nicht das ganze Lager abfackeln.
    Plötzlich seufzte der Meister.
    Wolf, wir werden es nicht schaffen. Alle Berechnungen, alle Thesen deuten auf unser Ende hin. ich werde den Lord über unsere Ergebnisse in Kenntnis setzen, er muss die nötigen Mittel ergreifen.
    Ich kann ihm ja die Ergebnisse zukommen lassen.
    Nein Wolf, ich möchte, dass du etwas anderes für mich tust. Draussen, bei der Evakuierung der Bauernhöfe haben wir viele Berater, Melder und auch Befehlshaber, du wirst sie ja aus der Akademie kennen. Bitte geh und teil ihnen mit wie es aussieht, sag ihn sie sollen nicht zögern, es wird keine Verstärkung kommen.
    Ich werd sofort aufbrechen.
    Viel Glück.
    Wolf packte eine kleine Ledertasche mit einigen Unterlagen und einem Fläschen Wacholder.
    Wer weiss, wann er wieder an einen so guten Tropfen kommt.
    So zog Wolf in die Wildnis, überall patroullierten Wachen und Soldaten.
    Nach einem einstündigen Marsch vorbei an Verletzten und Zurückgelassenen sah er Marco auf einem Baumstumpf am Wegesrand sitzen.
    Marco, warum zur Hölle sitzt du hier rum? Was ist los?
    Verflucht Wolf, was machst du denn hier?
    Ich hab zuerst gefragt.
    Ach, das war so, Merydor und ich haben die Höfe evakuiert, im Wald trafen wir dann Illu und kurz darauf hat der Boden sich aufgetan und da waren überall diese Schatten und Fangarme.Da sind wir weggelaufen, wir konnten garnicht mehr anhalten.
    Und wo sind Merydor und Illu jetzt?
    Merydor hat auf den Schrecken schnell ein Bier mit einigen Gardisten ein Stück weiter getrunken. Und Illu, na ja der ist einfach stehengeblieben.
    Du hast Illu zurückgelassen? Wie konntest du nur? Na los, gehen wir ihn holen. Wenn noch was von ihm übrig ist. Fangarme...
    Wolf marschierte hinter Marco her, den Weg den er zuvor gerannt war.
    Nach einiger Zeit erreichten sie die Stelle, doch von Illu keine Spur.
    Sie entschlossen sich bei den Bauernhöfen nach dem Rechten zu sehen.
    Ein ziemlich langer Marsch dorthin und als sie die ersten Höfe erreichten fanden sie nur einige Gardisten und ein verwüstetes Schlachtfeld vor.
    Wolf von der Akademie, wo ist der Befehlshaber?
    Lucas? Den haben die Untoten alle gemacht, er liegt davorn neben dem Brunnen.
    Wolf ging zu der Leiche am Brunnen.
    Den rechten Arm hatten die Untoten abgerissen und die blaue Robe wurde einige Male durchstochen.
    Wolf bückte sich und nahm die Dienstmarke des Beraters an sich.
    Wolf, ich hab mich umgehört, Illu ist hier vorbeigekommen.
    Er soll nach Norden gegangen sein.

    Dann los.
    Geändert von Hunnigan (10.9.07 um 22:32 Uhr)
    Haare schneiden ist angesagt Jungs!

  10. #970
    Profi-Spieler Benutzerbild von ArazieL
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    Hauptstory - Wenn der Tod Krieg führt!

    „Mein Lord, wir bringen gute als auch schlechte Kunde“ sprach Wolf mit förmlicher Stimme. „Berichtet was Ihr zu Berichten habt.“ Marco trat Hervor „Die Bauern konnten fast alle rechtzeitig Evakuiert werden, nur wenige fanden bei einem Gemetzel mit Untoten Ihr Ende“ „Das ist schön zu hören“ „My Lord die schlechte Nachricht ist, das die Untoten sich auf den Weg zum Plateau befinden. Sie werden spätestens in Anderthalb bis Zwei Tage hier antreffen, doch bevor wir hier ankamen Entsandten wir eine Gruppe Jäger mit der bitte um Verstärkung an das Jägerlager“ „Das ist wahrlich keine angenehme Kunde, hoffen wir das das Jägerlager unserer Bitte entspricht und mit ihrem Heer hier rechtzeitig ankommen wird. Ansonsten haben wir Probleme welche ich mir nicht einmal auszumalen getraue. Viele dank für die Informationen ich werde Strategien für die Verteidigung mit meinen besten Beratern in die Wege leiten.“ „Sir das war noch nicht alles“ „Wie soll ich das Verstehen?“ entgegnete Lord Hagen besorgt „Die Untoten kämpfen mit Schrecklichen Methoden, sie Waren in der Lage jemanden aus unserer Gruppe so zu beeinflussen das wir diesen mitten im Wald suchen mussten. Einer der Schwarzmagier hatte ihn so verhext das er mitternachts auf einer Lichtung mit ihm in Verbindung treten wollte, keiner wüsste was nun aus ihm geworden wäre hätte man ihn nicht rechtzeitig auffinden können, den Schwarzmagier hatten wir zwar erledigt doch wird dieser kein Einzelfall gewesen sein“ „Ich, ich kann kaum glauben was ihr mir sagt, ich werde einen Boten an die Obersten Magier entsenden mit der Bitte sich mit diesem Problem zu befassen. Ich hoffe das das nun alles war was ihr mir zu berichten habt, so viele schlechte Nachrichten dürften an einem Tag genügen“ „Keine Bange das war alles was wir zu berichten hatten“ „Wir bitten um Erlaubnis wegtreten zu dürfen“ „Erlaubnis erteilt“

    Taverne im Plateau

    Unterdessen hielten Merrydor und Turael einen Plausch bei einigen Bieren in der Taverne„Wie hast du den Ansturm auf das Handelslager überlebt?“ „Naja ich stand wie so viele andere der Kämpfer auf den Brüstungen als mich ein Bote erreichte und mich Bat das ich mich bei den Lagerführern melden solle, was ich dann zwar nur wieder willig tat, aber ich tat es. Diese baten mich sie unbehelligt mit einigen wehrlosen bürgern der Stadt aus dem Lager zu führen und sie sicher querfeldein durch den Wald in das Jägerlager zu bringen.“ „Ah so ist das also… dann haben wir uns höchstwahrscheinlich verpasst im Jägerlager“ „Naja eigentlich hättest nur in meiner alten Hütte im Jägerlager nachsehen müssen, sie ist immer noch mein Eigentum und mein zweit Wohnsitz“ „Ach verdammt, daran hab ich gar nicht mehr gedacht“ „Naja aber wir hätten uns wahrscheins trotzdem verpasst, kurz darauf bin ich nämlich wieder aufgebrochen und habe mich wieder in Richtung Handelslager durchgeschlagen, alles niedergebrannt, nur noch Trümmer wo einst eine blühende Handelsstadt war.“ „Das dachte ich mir bereits wir waren auch kurz da“ „Weißt du was mir an der ganzen Sache komisch vorkommt?“ „Was denn?“ fragte Merrydor gespannt auf das was nun kommen würde. „Naja wo doch die Untoten auf einmal mit einer klaren Strategie kämpfen wieso greifen sie ausgerechnet das Plateau als erstes an wo doch das Jägerlager viel einfacher einzunehmen Währe und somit viel schneller neue Gefolgschaft und eine noch Stärkere Armee aufgestellt wäre?“ „Vielleicht. Wollen sie gar nicht wirklich kämpfen und wollen einfach nur das wir von dieser Insel verschwinden, so viel ich weiß hat das Jägerlager einen Hafen“ warf Aaron ein der sich zuvor mit Illu unterhalten hatte. Merrydor prustete den letzten Schluck Bier wieder aus, den er grade zu sich nehmen wollte, als er den Satz von Aaron hörte. „Das wäre vollkommen Atypisch für normale Untote“ „Ja aber diese hier sind nicht Normal, sie benutzen Strategien das hab ich zuvor noch nie bei einem normalen Untoten, wie du sie nennst, erlebt“ „Das mag ja sein aber Untote bleiben Untote, keinen freien Willen besitzende, immer nur an das töten denkende von Maden durchzogene nichtsnutzige Kreaturen“ „Nun ja aber diesmal werden sie von Schwarzmagiern befohlen, von daher könnte Aarons Idee gar nicht mal so abwägig sein. Naja lassen wir das ganze Mal auf uns zukommen, derweilen kannst du mir mal ein paar neue Tricks im Umgang mit den Bogen beibringen“ sprach Turael und zwinkerte „Immer noch so wissbegierig wie früher, du wirst dich auch nie ändern“


    Jägerlager

    Lee beugte mit sammt seinen Beratern über der Karte der Insel. „Wenn beide Lager angegriffen werden sollen, haben wir keinerlei Chance, wie viele Schiffe haben wir?“ „Nunja 3 Galeeren die nach dem Vorbild der Orc Galeere gebaut wurden und eine weitere in den Letzten Bauabschnitten und an die zwanzig Fischerkähne“ „Nun gut veranlasst die normale Bevölkerung zu Evakuieren und zieht das Heer zusammen wir ziehen gen Plateau. Weißt die Kapitäne an sich in Küstennähe zu halten. Die Fischerkähne beladet mit allen möglichen Proviant und sonstigem was unbedingt gebraucht wird falls wir diese Schlacht nicht überleben werden und sie auf einer neuen Insel einen Neustart wagen müssen, nun Marsch, Marsch an die Arbeit ich will das das Heer in einer Stunde zum Abmarsch bereit steht unsere Verbündeten brauchen Unterstützung, wir wollen sie doch nicht Hängen lassen.“ Die Berater verließen schnell den Beratungsraum und veranlassten alles Weitere per Boten. Die Lagerwache wurde zur hälfte abgezogen und mit der Aufgabe der Evakuierung betraut, während sich auf dem Marktplatz die Truppen formierten und auch einige Überlebende aus dem Handelslager reihten sich auf, entschlossen Noch einmal gegen die Horden der Untoten zu Kämpfen.

    Taverne im Plateau

    „Waaah ihr Schweine, könnt nicht mal mit dem Saufen auf uns Warten“ „Aber echt während andere Ihre Pflicht erfüllen haut ihr euch die Hucke voll… naja aber mal ehrlich von Turael und Merrydor sind wir doch eh nichts anderes Gewohnt, stimmt´s Jungs“ sprach Marco mit einer Zynik in der Stimme das Merrydor und Turael wenn sie es nicht besser gewusst hätten beleidigt sein müssten. „Jetzt tue nicht so als ob du besser wärst… ich erinnere mich an Zeiten da saßt du mit uns am Tisch während andere ihre Pflichten erledigten“ entgegnete Turael mit seinem unschlagbaren Sarkasmus. „Ja ist ja schon recht, was dagegen wenn wir uns dazu gesellen." „Natürlich nicht macht es euch ruhig bequem“, So gesellten sich Marco und Wolf mit an den Tisch und bestellten einige Dunkle Paladiener wohl mit der Absicht verpasstes aufzuholen. Die Gruppe wusste dass Ihnen nicht mehr viel Zeit zur bevorstehenden Schlacht bleiben würde und ließ es sich bis zu den ersten Sonnenstrahlen welche das Plateau überzogen gut gehen, als sie der völlig übermüdete Wirt anwies ihre letzten Biere doch schneller einzunehmen.

    Jägerlager

    Spät am Abend zuvor im Jägerlager
    Das Heer des Jägerlagers stand nun zum Abmarsch bereit Lee sprach von einem Podest zu Ihnen, viele hatten noch nur wenige Winter erlebt und einige schon zu viele. Viele hatten eine Fest entschlossene Miene andere wiederum lauschten mit besorgter Mine den Worten Lees. Währendessen war in der Stadt viel Aufruhr viele der Mensche zog es mit dem nötigsten an Gepäck und Proviant zum Hafen.
    „Jäger wir müssen also auf den Schnellsten Weg zum Plateau, Dies wird ein Anstrengender Marsch verausgabt euch nicht all zu sehr ihr müsst noch Kämpfen können wenn wir ankommen. Lasst uns abziehen! Für Innos!“ „Für Innos“ hallte es aus dem Jägerlager und das Heer setzte sich In Bewegung.


    +10 auf Bogen +1 auf Athletik (-11LP)
    Geändert von ArazieL (12.9.07 um 19:02 Uhr)

  11. #971
    ~Illuminati~ Benutzerbild von Illuminati
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    Hauptstory-Wenn der Tod Krieg führt.

    Merydor und Turael waren beauftragt worden den Jägern entgegen zulaufen und sie mit den wichtigsten Strategien vertraut zu machen. Marco, Wolf, Aaron und Illu saßen immernoch in der Taverne und unterhielten sich über die Untoten und darüber, was geschehen würde, wenn sie das Lager nicht halten könnten. Illu beteiligte sich nicht am Gespräch. Er dachte über die Magie nach und über seinen kleinen Ausflug. Er konnte sich zwar nicht daran erinnern, was er getan hatte, als sein Geist von dem Schwarzmagier beherrscht wurde, aber er konnte sich an die Stimme in seinem Kopfe erinnern. Er unterhielt sich sogar mit dem Schwarzmagier - zumindestens glaubte Illu das. Er erzählte ihm von der Magie, über die endlose Macht, die er hätte haben können. Der Magier zeigte ihm Bilder vor seinem inneren Auge, wo er - Illu - vor dutzenden Orks stand und er ihnen mit Donnerblitzen und Rauchwolken Angst machte. Es gefiel ihm. Er stellte sich vor, dass Menschen, Orks und Untote unter seiner Herrschaft stünden. Er alleine wäre so mächtig, dass selbst Innos selber ihm Treue schhwor. Keine würde es wagen ihm zu widersprechen. Keiner würde wagen, seine Macht in Frage zu stellen.
    Plötzlich erschrak Illu. Was dachte er denn da nur? Er wollte kein Herrcher sein. Er wollte nicht, dass ihm alle Geschöpfe auf der Erde ihm gehorschen.
    Doch, er wollte es! Beliars, Innos und Adanos Macht wären Nichts im Vergleich zu seiner.
    Verdammt, warum dachte er sowas? Illu schlug sich gegen die Schläfe und nun wurden Marco und Wolf auf ihn aufmerksam. ,,Illu? Gehts dir nicht gut?" fragte Marco besorgt und legte die Hand auf Illus Schulter. ,,Ähm... Mir gehts hervorragend." log Illu. Illu, sag uns doch, was mit dir los ist. Vielleicht können wir dir helfen? sagte Wolf und nun sahen alle drei Illu an. ,,IHR KÖNNT MIR NICHT HELFEN! IHR UNWÜRDIGEN MENSCHEN!!!" brüllte Illu sie an.
    Was hatte er getan. Das war er nicht. Jemand hatte seine Stimme für ihn gelenkt.
    Wolf und Marco sahen sich an und nickte nach kurzer Zeit. Marco packte Illu und riss ihm vom Stuhl, sodass dieser umfiel. ,,Du kommst mal mit!" sagte Marco schroff und zog nun Illu hinter sich her.
    Sie gingen quer durch das Lager und hielten erst an, als Marco einen der Feuermagier fand. Wolf und Aaron war hinter ihnen gelaufen und nun standen sie vor dem Magier, der sich mit Marco unterhielt. ,,Ich glaube er ist besessen." sagte Marco ernst und deutete auf Illu, der im Sand kniete. ,,Besessen? Hatte er in letzter Zeit Kontakt mit schwarzer Magie?" fragte der Magier neugierig. Wolf und Marco nickten. ,,Er kann sich an einen Zeitabschnitt nicht erinnern und wir vermuten, dass einer der Schwarzmagier dahinter steckt." sagte Wolf nun. ,,Ich kann es mal mit schwere Wunden heilen, versuchen. Es soll auch gegen fremde Magie helfen." sagte der Magier und wühlte in einem Schrank, nach der richtigen Schriftrolle. Als er sie fand, benutzte er sie und richtete die Wirkung genau auf den immernoch knienden Illu. Illu Gedanken verloren sich. Er hätte dem Magier am liebsten die Rolle aus der Hand gerissen, aber gleichzeitig bewunderte er dem Magier, dass er Magie verwenden konnte.
    Die Magie traf Illu und plötzlich flogen tausende Gedanken und Bilder in seinem Geiste vorbei. Er sah sich, wie er von einem Schwarzmagier verzaubert wurde und wie er quer über die Insel lief. Er sah einen Schwarzmagier, der vor Skeletten und anderen Untoten stand und ihnen Befehle auf einer Sprache gab, die Illu nicht verstand. Und dann sah er das Plateaulager. Es brannte und die Menschen schrien um Hilfe. Und dann war es schwarz vor seinen Augen.


    Wasser überspühlte sein Gesicht und Illu wurde wach. Er lag auf einem Bett. Marco, mit einem leeren Eimer in der Hand und Wolf und Aaron sahen in an. ,,Gehts dir besser?" fragte Aaron kurz. ,,Ich glaube schon." sagte illu und fasste sich an den Kopf. Er hatte höllische Kopfschmerzen. Er wusste nicht, ob es an der Spruchrolle lag oder an den zu vielen Alkohol in seinem Blut. Er setze sich gerade ins Bett und sagte: ,,Es tut mir Leid, was ich gesagt habe. Ich weiß nicht, warum ich es tat, aber ich war das nicht! Ich.." Wolf fiel ihm ins Wort: ,,Der Magier hat uns erklärt, dass es den Schwarzmagiern möglich ist, seine Opfer, der er einst unter Kontrolle hatte, mit einem sehr komplizierten Zauber erneut zu beeinflussen. Aber keine Angst. Der Magier meinte, dass sei nur einmal möglich." Jetzt verstand Illu. Es war der Schwarzmagier, der sich in seinem Geist eingeschmuggelt hatte. Er war froh, dass es nun vorbei war. ,,Du Illu? Kannst du dich an etwas erinnern, nachdem du mit der Srpcuhrolle verzauberst wurdest, um dich zu heilen?" fragte Marco. Illu bemerkte, dass Wolf Marco böse anguckte, aber Illu sagte: ,,Ich kann mich nur erinnern, dass mich wer mit Wasser geweckt hat." ,,Schade, der Magier meinte, dass es eventuell möglich ist, dass du kurze Zeit in den Geist des Schwarzmagiers blicken konntest." ,,Man Marco! Lass ihn doch erstmal wieder gesund werden." sagte Wolf nun entschieden. ,,Doch! Ich sah das Plateaulager, wie es in Flammen stand." sagte Illu, der sich an die schrecklichen bilder erinnerte, die er kurz nachdem der Magier ihn verzauberte, sah. ,,Jaha, das glaub ich, dass das wahrlich der Gedanke von einem Schwarzmagier war." sagte Aaron fröhlich. Sie alle lachten und machten sich ernaut auf den Weg in die Taverne.
    Auf dem Weg zur Taverne fragte Marco Illu: ,,Was hälst du davon, wenn wir beide zum Bogenmeister der Kaserne gehen? Da kannst du ein bisschen den Umgang mit deinem Bogen üben. Wir haben bestimmt auch ein besseren Bogen für dich." ,,Nein, danke. Ich denke, wir sollten uns noch ein wenig ausruhen. Denn die Untoten könnten jederzeit angreifen." sagte Illu und mit diesen Worten, durchtraten sie die Schwelle zur Taverne, wo laut gelacht und gesungen wurde.
    MfG ~Illuminati~
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    Spruch der Woche:
    Lieber Schizo als ganz alleine!

  12. #972
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    Aaron war nachdem er mit den anderen in der Taverne eine menge Spass gehabt hatte aufgestanden um zu gehen. Ilu begleitete ihn noch ein Stück.
    Unterwegs dachte Aaron über die Untoten nach und was passieren würde wenn sie angreifen. Ilu bemerkte das Aaron etwas bedrückte:
    Was ist den mit dir los? fragte er ihn
    Aaron hob den Kopf Ach weisst du wenn die Untoten angreifen würden wäre ich wohl keine gewaltige Hilfe, mit meinen jämmerlichen fähigkeiten...Er setzte eine traurige Miene auf.
    Ilu klopfte im auf die Schulter
    Jeder fängt mal klein an. Er zwinkerte Aaron zu der nun eine etwas fröhlichere Miene aufsetzte. Plötzlich verfinsterte sich seine Miene und er sagte:
    Was mich aber am meisten aufregt er ballte seine Hand zu einer Faust dieser verfluchte Jäger! Was fällt dem ein mich Bauer zu nennen?!Ilu schüttelte den Kopf reg dich nicht künstlich auf deine Chance wird kommen.Dein Wort in Innos Ohr fügte Aaron grinsend hinzu als sie über den Dorfplatz gingen.
    The Bird of the Hermes is my Name,
    eating my Wings to make me tame.

    Its just not true that Videogames make you do creepy Stuff! If that WOULD be true we would sit the hole Day in the Dark, listening to Technomusic and eat Pills like Pac Man! Oh wait a moment......

  13. #973
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    HS - Wenn der Tot Krieg führt

    Jack war nach den Auszug aus dem Jägerlager wieder im Adanostempel angekommen. Saturas war sehr erfreut über das Ankommen der Jäger und den geringen Verlusten die dabei zu verzeichnen waren, dass er Jacks Anstanden sich sofort wieder an die Arbeit zu machen abwieß, und ihm bis zu vorstehenden Schlacht frei gab, um sich zu erhohlen.
    Geändert von Black Dämon (15.9.07 um 15:54 Uhr) Grund: Titel vergessen

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  14. #974
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    Die Ruhe vor dem Sturm

    Oh man die Untoten könnten jeden Moment angreifen und Illu will sich lieber besaufen als zu trainieren dachte sich Marco und schüttelte den Kopf, als er Illu in der Taverne abgegeben hatte. Er wusste, dass es der härteste Kampf in der Geschichte des Plateaus sein würde. Er hatte schon vom Krieg gegen die Orks gehört und auch schon selbst gegen Orks gekämpft, doch dass war was anderes. Ein Ork war zwar viel stärker als ein Untoter, und Marco hätte einen Kampf mit einem Ork nicht auf die leichte Schulter genommen, da er ja kein Meister des Kampfes war, aber einen Untoten konnte er mit Links besiegen. Doch war es die Masse. Auch wenn 5 Untote einem Ork entsprachen, kamen hier im vergleich zum Krieg mit den Orks mindestens 20 Untote auf einen Ork, und das war es, was ihm so große Sorgen bereitete.

    Langsam ging er zur Kaserne. Zu seiner Freude, waren wohl mehr Leute seiner Ansicht und der Platz war voll mit trainierenden Kämpfern. Langsam ging er du die Kämpfer und zeigte hier und da einen Rekruten, worauf er beim Kampf gegen einen Zombie oder ein Skelett achten musste. Er nutzte auch gleich die Gelegenheit, um selbst ein paar Übungen zu lernen und bald fand sich auch ein Vorgesetzter, der ihm ein paar neue Tricks beibringen konnte, und sich auch die Zeit nahm sie zu Üben, bis Marco sie perfekt beherrschte. Nach etwa 4 Stunden Übung entschloss er sich bei den Jägern, welche auch schon mit dem Bogen übten zu gucken. 3 gute Kämpfer des Plateaus machten mit Gruppen von je 20 Jägern ein paar Übungen mit dem Schwert und einige Schützen des Plateaus wurden von den erfahrenen Jägern im Umgang mit Bogen und Armbrust fortgebildet. Ohne lange zu zögern stellte er sich zu ihnen und nahm seinen Bogen hervor. Ein Kämper muss gut im Umgang mit der Klinge sein und ein Jäger geschickt mit dem Bogen. Doch ein wirklich guter Krieger muss in der Lage sein sich beider Waffen zu bedienen. Diesen Satz hatte er mal als kleiner Junge von einen Soldaten gehört, welcher gut mit seinem Vater befreundet war. Hey Marco du stellst doch Pfeile her oder? fragte ihn auf einmal einer der Schützen vom Plateaulager. Ähm ja wieso?
    Wir werden sehr viele Pfeile benötigen, wenn die Untoten angreifen. Das war einleuchtend. Marco hatte inzwischen über 6 Stunden trainiert und fand es währe besser, wenn er eine Pause machen würde und ein Paar Pfeile für die Jäger schnitzen würde. Auf dem Rückweg ging er noch mal über den großen Platz der Kaserne.

    Bei Innos! Wie hältst du denn das Schwert!
    Entschuldigung aber ich bin Bauer und kein Kämpfer. Ich halte zum ersten mal ein Schwert in der Hand
    Und du? wie alt bist du?
    13 Sir! stotterte der junge vor ihm.
    Bei dir sieht das schon besser aus
    Ich bin Holzfäller. Ich habe also viel Kraft in den Armen und kann gut mit einer Axt umgehen gab der Mann mittleren Alters stolz von sich. Marco wurde immer klarer, wie erst die Lage war. Selbst Bauern und Kinder hatten sich Waffen besorgt und versuchten noch einige Hiebe zu lernen, bevor die Untoten eintrafen. Hey Orlayn rief er einem befreundeten Infantrist zu, welcher gerade an ihnen vorbei ging. Kannst du den Bauern hier ein paar Grundtechniken beibringen, damit sie wenigstens eine kleine Chance gegen die Untoten haben
    Klar kann ich machen
    Danke mein Freund. Und guck mal ob du in der Waffenkammer eine Axt für unseren Holzfäller auftreiben kannst.
    Orlayn war ein guter Kämpfer. Marco hatte schon oft mit ihm Trainiert und sie konnten sich immer gegenseitig ein paar neune Techniken beibringen. Er wusste, dass die Bauern in guten Händen waren und so wenigstens ein geringe Chance hatten, sich zu verteidigen. Aber soweit durfte es nicht kommen! Die Mauern müssen halten sagte sich Marco immer wieder als er die Pfeile in seiner Werkstadt erstellte. Die Sonne war schon nicht mehr am Himmel zu sehen, als er stolz auf den Haufen Pfeile guckte welche er geschafft hatte. Doch nun war es an der Zeit für in zu schlafen. Die Untoten könnten schon am nächsten Morgen angreifen und er musste ausgeruht sein, für den Fall das es wirklich zum großen Kampf gegen die Schwarzmagier und ihre Armee des Todes kommen würde.

    //5 LP auf Einhand, 5 auf Bogen und die restlichen 4 aufs schnitzen//
    Geändert von Gerthi2 (14.9.07 um 17:32 Uhr)
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

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  15. #975
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    HS - Wenn der Tot Krieg führt

    Es war Morgen. Die Untoten hatten immer noch nicht angegriffen. Jack saß vor einen Haus auf einer Bank. Er schnitzte. Plötzlich schrie jemand hinter ihm. Bei Innos. Da ist doch kein Ausruhplatz für Tagelohner. Diese Bank ist Privateigentum. Wer bei Beliar bist du und was machst du da? Jack fuhr erschrocken auf und antwortete. Entschuldige. Mein Name ist Jack. Ich wusste nicht, das das privateigentum ist. Ich dachte ich könnte mich ein bisschen in den Schatten setzen und aus den Knochen hier ein paar Pfeile schnitzen. Pfeile? Aus Knochen? Und das klappt? Na wenigstens sind diese wandelnten Dinger für etwas gut. Na, dann zeig mal her. Marco schnappte sich ein paar der Pfeile, die Jack geschnitzt hatte und begutachtete sie. Sie waren etwas krumm und nicht schön bearbeitet. Marco spannte einen in den Bogen und schoß auf eine Scheibe, die er zu Testzwecken in der Werkstatt stehen hatte. Er verfehlte die Mitte nur knapp. Na, wenigstens fliegen sie. Wenn man damit in eine Horde Untote schiest wird es schon reichen. Aber du solltest wirklich besser werden. Was ist das? Marco zeigte auf etwas, was neben Jack auf der Bank lag. Als er es nahm merkte er, deas es ein Kurzbogen aus Knochen war. Der sieht genau su schief aus wie deine Pfeile. Hmm.. Was sagst du? Ich bringe das Ding für dich in Ordnung, zeige dir ein paar Tricks und du hilfst mir bei der Herstellung der Pfeile für die Jäger. Holz giebt es genug un d deine Knochen können auch noch helfen. Marco nahm mit seinem Messer ein paar Korrekturen durch und Jack sah ihm dabei auf die Finger. Danach machten sie sich an die weitere Arbeit.

    + 5 Knochenpfeile
    + Knochenkurzbogen
    + 3 Schnitzen / - 3 LP

    Verblei'n wir die Luft ein wenig. Mal sehen, wer umfällt!
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  16. #976
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    Hauptstorypost - Wenn der Tod Krieg führt

    Ok sorry das ich solange weg war. Aber das liebe Schicksal, welches mich so sehr zu hassen scheint, hats mir zum zweiten Mal in diesem Jahr rein gedrückt.
    Ich werd versuchen euch was zu schreiben, auch wenn ich nicht wirklich in der Lage bin!



    Plateaulager:

    Kurz musste Arelis sich auf seinen Stab stützen, als seine Knie zu versagen drohten!
    Was war da passiert? Der Teleport ins Plateaulager war wie jeder andere auch gewesen! Unzählige Male hatte er ihn benutzt, doch dieses Mal, war es so, als würde seine Magie in der Astralwelt versiegen! Als würde sie schwächer werden! Wahrscheinlich war er nur zu müde und Gefahr gelaufen, die Kontrolle zu verlieren!
    Mit feuchter Stirn schaute er sich um und erkannte, dass er mitten auf dem Markt erschienen war. Jall hatte sich wie üblich wieder davon gemacht und Arelis wollte nur den Tempel warnen, als ihn wieder dieses ungute Gefühl beschlich. Sein suchender Blick eröffnete ihm die Menschen in dem Lager, ihre Arbeit und ihren Lärm. Hammerschläge aus den Schmieden, hallten durch die Luft. Sägen scharrten durch Holz wie Feilen und Rauch schwebte über das Lager, welches von den Kochstellen und Siedern herüber wehte. Doch die Geräusche waren anders!
    Immer wieder schauten die Menschen in die Luft oder dazu verleiten nach hinten zu sehen, nur um zu dem Schluss zu kommen, dass alles normal schien.
    Ein Windzug wehte von den Bergspitzen herab und trug etwas in sich, was den Magier aufhorchen ließ. Etwa bewegte sich im Äther! Eine Spannung, ein Fluss, ein Flüstern, welches aus tausenden zu bestehen schien. Gänsehaut formte sich auf Arelis Körper und jagte ihm ein Schauer über Rücken.
    Was war das, dort oben in den Bergen? Eine Gewitterwolke?
    Arelis wollte einen Schritt vor machen, doch all seine Sinne schlugen Alarm. Sie schrien ihn innerlich an, nicht in die Berge zu sehen oder zu fühlen. Sein Geist zog sich aus dem Äther zurück, um sich selbst zu schützen und plötzlich begriff Arelis, warum seine Instinkte auf Flucht pledierten.
    Rasend schnell nahm die Gewitterwolke eine schwarzrote Färbung an. Der Geruch von Ozon und Verwesung wehte aus den Bergen herab. Seine Beine wollte laufen, doch die Macht, welche aus den Bergen ströhmte lähmte ihn und sein magisches Gespürt.
    Schlagartig wurde ihm bewusst, was den Himmel überflog und auf das Lager zu raßte.
    Arelis wollte die Menschen warnen, wollte ihnen zurufen, dass sie fliehen sollten, doch seine Stimme versagte. Seine Lippen bewegten sich nicht und sein Körper schien gefesselt. Sie hatten die Macht der Magier blockiert. Nur für den Moment der Überraschung!
    Arelis, rief eine glückliche Stimme und der Magier erkannte sofort, das es Maya war, die ihn erblickt hatte. Zielstrebig überquerte sie den Marktplatz. Sie würde mitten in der Zone des Angriffs stehen, wenn der erste Schlag eintraf. Alles in ihm sträubte sich, gegen die dunklen Fesseln und versuchte sie zu sprengen. Seine Sinne riefen nach Adanos, doch rang eine Stimme in seinen Gedanken nach einer Entscheidung. Es war, als würde die Zeit still stehen und jeder dieser Menschen geprüft werden. Licht oder Dunkelheit, Leben oder Tod! Die Dunklen griffen nach den Menschen, wollten sie verführen und Locken. Schüchterten sie mit Furcht ein und blendeten sie mit einer falschen Maske aus Licht und Freiheit.
    Niemals, presste Arelis zwischen seinen Zähnen hervor und spürte den prüfenden Blick Adanoses, der sich seiner Krieger sicher sein wollte. Überall spielten Kinder auf dem Markt, ärgerten ihre Mütter bei der Arbeit oder stibitzten Obst von den Ständen. Überall in diesem Lager war die Unschuld present. Sein Blick fiehl auf Mayas gewölbten Bauch, der in den letzten zwei Wochen sichbarer geworden. Das war es, was sie ihm gestehen wollte. Die große Überraschung, welche sie so sehr vor ihm bewahrt hatte, um ihm eine Freude machen zu können.
    Mich werdet ihr nicht vernichten, presste er den unsichbaren Ohren der Dunklen entgegen!
    Ich habe weder Angst vor euch noch vor eurer Macht oder dem Tod. Ich marschiere! Und sei es durch die Hölle oder in den Tod! Adanos sei mein Zeuge, ich marschiere!
    Erschrocken blieb Maya stehen, als sich Arelis Augen wie damals in die violettbläuliche Farbe verfärbten. Adanos war sein Zeuge und befand seinen Schwur für Gerecht und Würdig genug, um ihm zu helfen!
    Plötzlich raßte die Zeit voran! Arelis riß sich aus seinen Fesseln und brüllte mit aller Macht Maya entgegen, in die andere Richtung zu laufen. Die Bewohner schreckten auf und starrten ihn an. Niemand begriff was geschah, außer Maya, die plötzlich vom Marktplatz fort rannte. Angst überkahm sie. Angst vor Arelis und seinem Gesicht, welches ein Maske aus Kampf und Gnadenlosigkeit geworden. Wusste sie doch nicht, wofür er und viele Andere auf der Insel, gerade von den Göttern des Lichts und der Neutralität verpflichtet worden waren. Doch außer Maya, lief niemand. Egal was Arelis unternahm, es war zu spät.
    Wie ein Komet, raßte die schwarzrot glühende Kugel von Himmel, und schmetterte mit unglaublicher Gewalt, in die Menschen. Der Lärm und die Druckwelle der Explosion, rißen ihn von den Füßen und schleuderten den Wassermagier gegen die Bretterwand eines Hauses. Ein dunkle Walze aus Wolken rollte über den Himmel und verdunkelte die Sonne.
    Wehklagen und die Schreie sterbender Menschen, tobten über den Marktplatz. Doch wo die letzte Hoffnung keimte, sah Arelis durch die Traumsicht, wie die Menschen vor seinen Augen starben. Meteorriten fiehlen aus den dunklen Wolken wie brennendes Blut und zerschlugen Häuser, Brunnen, Männer, Frauen und Kinder.
    Panik ergriff die Macht und versenkte das Lager in seiner finsteren Umarmung.
    Die Finsterniss, hatte die Hölle ins Plateaulager geschickt!
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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