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Thema: Das Plateau-Lager

  1. #817
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Bewertung des Lagerquests "Die Spur des Raubtiers"



    Postanzahl

    Novasecond : IIIII -> 5 Posts


    Postqualität :

    Novasecond : Sehr gut bis gut


    Endgültige Belohnung

    Novasceond : Erhält 6 Lp's


    Hinweis :

    Schicke bei Beschwerden über die Bewertung eine PN an mich .


    Anmerkungen zum Quest :

    Eine gut gelungene Geschichte ,die vor allem durch makellose Schreibweise auftrumpft . Auch die beschriebene ,von dir erdachte ,kriminelle Tat ist sehr ausgeklügelt . Das Ende sticht ebenfalls ins Auge . Rundum gut gelungen .




    Galaxy

  2. #818
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis war hoch erfreut.Mann hatte ihn nicht nur für die Aufklärung des Mordes gelobt, mann hatte ihn sogar das erstemal, seit dem er dem Kloster beigetreten war, belohnt.
    100 Goldmünzen, 2 Zauberspruchrollen und freien Zutritt in die Bibliothek.Saturas hatte sich sehr großzügig gezeigt und war hocherfreut gewesen. Vatras hatte nichts gesagt, doch war er beeindruckt gewesen und hegte eine große Symphatie für den Novizen.
    Auf dem Weg zur Schmiede, dachte er noch einmal daran, wie erfeut Maya gewesen war.Sie gönnte ihm seinen Erfolg unter den Wassermagiern und war stolz auf ihn.
    Bei der Schmiede angekommen, begann er den Auftrag für den Waffenhändler fertig zu stellen.Ein paar Aufträge gab es noch und Arelis wollte die Kasse gefüllt gesehen, bevor Fenris wieder kam.
    So verging der restliche Tag und er beschloß am nächsten Tag, seine Kampffähigkeiten weiter zu üben.
    Am nächsten Morgen hatte er die Schwerter abgeliefert und wie abgesprochen, 300 Goldmünzen erhalten.Auf dem Weg zur Kaserne, verstaute er das Gold in der Schmiedekasse.Seinen Anteil verwahrte er in einem Lederbeutel, welchen er auf dem Rückweg abholen würde.
    In der Kaserne forderte man ihn wieder bis ins letzte.Seine Fähigkeit, einen Einhänder zu beherrschen, hatte sich berereits deutlich verbessert und er machte auf den Ausbilder einen guten Eindruck.*
    Am nächsten Morgen wollte er sich dennoch nicht sofort seiner Schmiedearbeit widmen.Er hatte den Auftrag eine Radnabe für ein Karrenholzrad zu schmieden, welches ein Händler dringend brauchte. So holte er sich von dem örtlichen Werkzeugschmied einige Tipps und ließ sich seine Arbeit erklären.Zwar lernte er bei einem Waffenschmied, doch je mehr er konnte, um so Gold konnte man verdiehnen.*
    Bis zu Mittag lernte er ein neues Gebiet des Schmiedens und machte sich dann selbst an die Arbeit.
    Bis in den frühen Abend hinein formte er den Stahl in die gewünschte Form.
    Er würde noch einen Tag brauchen, doch das paßte gut. So konnte er heute früher schluß machen, da Maya wohl schon gekocht hatte und Arelis einen Bärenhunger hatte.
    So schritt er nach Hause und schmiedete weiter an seinem Vorhaben.Sein Gold vermehrte sich langsam und sein Ziel rückte in greifbare nähe......


    *+4 auf Einhänder = 23/100
    *+2 auf Schmieden = 10/25
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  3. #819
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Marco wachte mitten in der nacht auf. Zum 7 mal schon an diesem Tag. Er lag noch 3 Stunden im Bett. Diese Alpträume müssen aufhören. Ich muss vergessen, was passiert ist dachte sich Marco. Er stand auf und machte sie auf den weg zum Kloster. Es war noch dunkel, feucht und kalt in den Straßen. Nach ein paar Minuten ereichte Marco das Kloster. Er ereicht Pyroka problemlos da er grade vom Frühgebebt kam.
    Ah der Auferstandene. Was ist dein begehren
    Sei gegrüßt Meister Pyroka. Nennen sie mich bitte nicht so. Ich bin hier um das alles zu vergessen.
    Was du hast mit Innos und Adanos gesprochen und willst es vergessen?
    Ja Meister Pyroka. Ich leide jede Nacht unter Alpträumen. Es macht mich noch verrückt. Ich muss einfach vergessen. Ihr habt doch solche Zauber hier im Kloster. Könnt ihr mich nicht vergessen lasen?
    Nun ja es ist deine Entscheidung. Befreie nun deinen Geist von allen Gedanken. Ich werde dann den Tag aus deinen Gedächtnis löschen Pyroka murmelte eine Formen und Marco überkam ein ähnliche Gefühl, wie bei seiner Heilung. Was geschah am Tag nach dem Fest in der Taverne
    Ich bin gestorben. Euer Zauber hat nicht gewirkt.
    Besser kann ich es nicht. Die schwere des Ereignisses ist zu groß. Es kann dir nur einer helfen: Xardas
    Wer ist Xardas?
    Xardas war mal oberster Feuermagier. Er hat sich aber dem Studium der schwarzen Magie gewinnet. Er lebt in einen Turm im Wald hinter dem Plateaulager in der Nähe vom Hauptbanditenlager. Aber wenn du wirklich dahin gehen solltest wirst du die gebrauchen sagte Pyroka und gab ihn 3 Heilspruchrollen. Danke Meister Pyroka
    Gern geschehen. Komm in einem Stück zurück. Dieser Xardas ist mir nicht geheuer
    Ich werd auf mich aufpassen sagte Marco und verabschiedete sich von Pyroka.

    Nach seinen Gespräch mit dem Feuermagier ging Marco noch mal zur Kaserne. Die Sonne ging langsam auf und das Leben kam zurück auf die Straßen. Als er gerade die Kaserne betreten wollte hörte er eine Frauenstimmen hinter sich.
    Hallo Marco. Ich wollte dich noch mal hiermit für meine Rettung bedanken. Es gehörte mal meine verstorbenen Bruder. Es war Mia und sie hatte einen Bogen in der Hand. Aber was für einen. Er war aus einem Edelholz was nur auf dem Festland wächst und mit Schnitzereien verziert. Das Leder am Griff war sehr gut verarbeitet und er konnte Verziehrungen auf Gold erkennen.
    Hallo Mia. Ich danke dir für dieses Geschenk aber ich werde mich in wenigen Tagen nicht mehr an deine Rettung erinnern können. Ich mache mich auf den Weg zu einen Schwarzmagier der den Tag aus meinem Gedächtnis löscht
    Warum machst du dass?
    Ich muss es machen. Ich habe jeden Tag Alpträume die mich noch verrückt machen.
    Aber an mich kannst du dich noch erinnern
    Ja nur an deine Rettung nicht
    Ach so ich dachte schon. Aber der Bogen ist was Besonderes. Mann kann seine Sehen auch 2 Unteeschiedliche weisen Spannen.
    Danke für dies schöne Geschenk
    Gern geschehen ich muss nun los. Komm doch wenn du zurück bist mal bei mir vorbei. Ich wohne direkt neben meiner Schwester sagte Mia und verabschiedete sich von Marco, der begeistert von seinem Neuen Bogen gleich zum Übungsplatz ging. Nach ein bisschen Training machte Marco noch ein paar Übungen mit dem Schwert, bevor er sich auf den Weg zu Tor machte

    //2Lp auf Einhand=19, 2Lp auf Bogen=19, Bogen aus Edelholz Schaden 40/ auf Stufe 2 55, Quest//
    Geändert von Gerthi2 (22.5.05 um 00:00 Uhr)
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

    Gothic RPG

  4. #820
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis hatte seinen Auftrag am nächsten Tag fertig gestellt.
    Der Händler holte die Radnabe persönlich ab und bezahlte mit guten 200 Goldmünzen.
    Da Arelis erst am nächsten Tag erst im Kloster erscheinen mußte, traf er sich mit Karrel in der Taverne zum Mittagessen.
    Arelis und Karrel verstanden sich gut und unterhielten sich über dies und jenes.
    Der Torwache war der Novize ein symphatischer Genoße.Seine Statur war kräftig, er konnte kämpfen und war schlau.Eigentlich waren ihm die Magier immer suspekt, doch bei Arelis machte er eine Ausnahme.
    Den Nachmittag verbrachte Arelis mit Maya.Sie kauften auf dem Markt ein, während Arelis sich die Stadt und ihre Häuser in der Stadtmitte betrachtete.
    Er und Maya waren schon wieder auf dem Heimweg, als ihnen Marco über den Weg lief. Der Kadett schien eine Reise vorzuhaben, den er hatte seine Waffen und einen Rucksack dabei.
    Was hast du denn schon wieder vor?Kaum am Leben, geht`s schon wieder weiter?
    Seit diesem Erlebniss geht alles drunter und drüber bei mir.Alpträume und Erinnerungen quälen mich schon seit Tagen.
    Warst du schonmal im Kloster?
    Ja, aber die können mir auch nicht helfen.Ich werde eine Schwarzmagier namens Xardas suchen, der kann mir helfen.
    Arelis und Maya machten ein erstauntes Gesicht.
    Eine Schwarzrobe?Weißt du auch worauf du dich da einläßt?Die Jungs sind nicht grad für ihre Ehrlichkeit bekannt.
    Marco nahm dieses Argument kommentarlos hin. Er sah wirklich schlecht und übernächtigt aus.
    Maya wußte was kommen würde und ihre Augen spiegelten Sorge wieder.
    Arelis hatte nicht vor, Marco alleine gehen zu lassen.Der Kadett hatte ihm auch bei den entführten Frauen geholfen, also war er es ihm schuldig.Ohne Arelis würde er garnicht in dieser Situation stecken.
    Ok.Wir treffen uns am Tor.Ich hole nur meine Sachen und dann reisen wir los.
    Marco willigte ein und Arelis brachte Maya nachhause.
    Nach einer halben Stunde, traf er sich mit Marco wie verabredet am Tor.
    Eine neue Reise stand an und Arelis kam nur ein Gedanke. Das er mal Urlaub bräuchte.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  5. #821
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Adanos sein Dank, bin ich diesen Xardas los, murmelte Arelis, als er wieder im Kloster war.
    Er konnte diese Schwarzkutten nicht leiden.Ihr Hinterhältigkeit und ihre Arroganz, stießen ihm sauer auf. Pyrokar war natürlich außer sich vor Wut, als Marco ihm tatsächlich Xardas Nachricht überbrachte.Der Erzmagier kochte vor Zorn und MArco machte sich schnell aus dem Staub.
    Saturas hörte sich den Bericht seines Novizen an und entschied, daß er gut gehandelt habe.
    Nachdem Arelis etwas Nahrung und Wasser an die Novizen verteilt hatte, welche mit ihrer Arbeit beschäftigt waren, ging Arelis nach Hause. Seine Aufgaben für den heutigen Tag waren erfüllt und er wollte noch auf dem Markt, mit dem Hausverkäufer reden.
    Wie üblich war der an seinem Stand zu finden und machte Arelis ein Angebot.
    Es war ein schönes Fachwerkhaus in der besseren Wohngegend.Die Wachen patrullierten dort öfter und einige Straßenwachen, waren dort rund um die Uhr abgestellt.
    Das gefiehl Arelis.Seit Maya`s Entführung wollte er auf Nummer sicher gehen, wenn es um ihre Sicherheit ging.Doch der Preis des Hauses war hart.
    Das gesamte Haus für 1000 Goldmünzen und für den Preis gibts eine komplette Einrichtung dazu,schlug der Händler vor.
    1000 Goldmünzen waren eine heftige Summe, doch Arelis reservierte das Haus und würde später wieder kommen, wenn er genug Geld hatte.
    Da er noch Zeit hatte, widmete er sich wieder der Schmiede.
    Fenris war immer noch nicht zurück und Arelis versuchte die Arbeit alleine zu bewältigen.
    Ein Satz Schwerter für den Waffenhändler, einen Degen für einen Abenteurer, zwei Äxte für die Holzfäller und ein Radbeschlag für einen Händlerkarren.
    Arelis rechnete erst garnicht damit, heute früher bei Maya zu sein und begann mit seiner Arbeit.

    Es war am Mittag des nächsten Tages.Arelis hatte seine Arbeit im Kloster schon beendet.Es gefiehl ihm, das die Magier ihn respektierten und er aufgrund seiner Erfolge, nicht mehr bis in die Abendstunden arbeiten mußte.
    Einigen Novizen gefiehl das natürlich überhaupt nicht, doch konnten sie auch nichts sagen und sie wagten sich auch nicht, sich bei den Magiern zu beschwehren.
    Also arbeitete Arelis wieder in der Schmiede und langsam läpperte sich das Gold.
    Den Radbeschlag und die Äxte hatte er fertig und lieferte sie fristgerecht ab.
    Insgesamt bekam er dafür 250 Gold, worauf er mit seiner Arbeit des Degens begann.
    Die Waffe war von weit besserer Qualtität, als seine ersten Waffen und dies zeigte sich auch im Preis.Alleine der Degen, brachte 200 Goldmünzen und das motivierte den Novizen.Die ganze Nacht schufftete er sich in der Schmiede ab, nur um die Schwerter fertig zustellen.Es waren nur normale Schwerter, doch Arelis wurde in seiner Arbeit schneller.
    Am nächsten Tag konnte er die Waffen abliefern und erhielt die standartmäßigen 300 Gold.
    800 Goldmünzen hatte die Schmiede eingenommen.Fenris würde begeistern sein.Arelis nahm sich seinen üblichen Anteil und beendete die Arbeit für heute.
    Er hatte alle Aufträge erfüllt und hatte die nächsten Tage, die Schnauze von der Schmiede voll.
    Es wurde Zeit etwas sinnvolles mit dem Geld anzufangen und so kaufte er das Haus, welches er reserviert hatte.Auf dem Weg zu einer Schneiderin, schaute er im Kloster vorbei und bat einen neuen Novizen um einen Gefallen.
    Der willigte ein und benachrichtigte Maya, das sie alles Private zusammen packen sollte und nicht in ihrem Haus zurück bliebe.
    Bei der Schneiderin kaufte er seiner Liebsten ein neues Kleid und machte sich dann auf, um alles zu Ende zu bringen.

    Maya stand mit großen Augen vor dem neuen Haus und konnte es garnicht faßen.Viele Minuten lang fehlten ihr die Worte und sie ließ sich ihr neues zu Hause von Arelis zeigen.Auf Anhieb fühlte sie sich wohl und richtete das Haus ein.
    Es besaß eine Kochstube, eine Esstube und im oberen Geschoß befand sich das Schlafzimmer und ein Wohnzimmer mit Kamien.
    Arelis war zufrieden und Maya überglücklich....
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  6. #822
    ~SF.de Garde~ Benutzerbild von Miliz
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    //respekt, nova, respekt, du leistest gute arbeit //

    Tharok betrat das Plateaulager. Wichtige Dinge hatten ihn hierher geführt. Er musste unbedingt zu Lord Hagen, der darüber informiert werden müsse, dass das Schiff fertig sei. Schnellen Schrittes begab er sich zur Kaserne und eilte die Stiegen hinauf. Es war ein heißer Tag und dem entsprechend war auf dem Kasernenhof nichts los. Die meisten Rekruten lagen irgendwo im Schatten oder im kühlen Steingebäude und warteten auf den Abend, wo es angenehmer war, zu trainieren.

    Tharoks Schritte hallten durch den Gang, dem er zu Lord Hagen folgte. Die dicke Eichentür lies Tharoks Pochen innen nur gedämpft hören. Ebenso leise vernahm Tharok das "Herein" und betrat den Raum.

    "Was willst du?", fragte ihn Lord Hagen. "Melde gehorsamst, das Schiff ist fertig gestellt und bereit zum Auslaufen!", freute sich Tharok bekannt zu geben. "Sehr gut. Ich werde mich sofort mit meinen Offizieren zusammen setzen! ~zur Tür gewandt~ Oric! Parcival! Antreten!" Die Tür ging auf und zwei Paladine traten ein. Tharok ging ein bisschen zur Seite und wartete, auf das, was kommen würde. "Gibt es noch etwas, Tharok?", fragte Hagen. "Ja, ich benötige eine neue Sehne für die Schiffsballista und erbitte mir Erlaubnis, in den Kasernenkeller zu gehen!" "In Ordnung. Die Erlaubnis sei dir erteilt. Frage am besten Wulfgar, er hat den Schlüssel!" "Sehr wohl!", sagte Tharok und trete sich zur Tür. Als er die Hand auf die Klinke legte, sagte Hagen: "Halt, noch etwas! Da du ein fähiger Mann bist, erhebe ich dich in den Rang des Torwächters. Deine Verpflichtungen bleiben aber weiterhin die gleichen...", fügte er an und schmunzelte. Tharok verstand, bedankte sich und verließ den Raum.

    Er ging in einen Seitentrakt, dort wo Wulfgar sich gewöhnlich aufzuhalten pflegte. Die Kaserne hatte auch schon bessere Zeiten gesehen, die Mauer hatte Risse und der Verputz bröckelte ab. Doch Tharok fand Wulfgar nicht im Gebäude und ging nach aussen. Auf einer Bank im Schatten saß dieser und trank gerade ein Bier. "Tharok! Was gibts?" "Ich bräuchte da ein paar Teile...." "Ah, ich verstehe, na dann komm mal mit. Onkel Wulfgar hat vielleicht etwas für dich!", entgegnete Wulfgar und die beiden gingen zu einer Holztür mit Eisenbeschlägen. Wulfgar zog einen großen Schlüssel und steckte ihn ins Schloss. Es klackte und quietschte und es sprang auf. "Ah, gehört auch wieder mal geölt.", maulte Wulfgar und öffnete die Tür.

    Eine schmale Stiege führte in die Tiefe und Wulfgar und Tharok entzündeten Fackeln, um ihren Weg zu beleuchten. In der Dunkelheit bewegte sich etwas. "Na warte, du Mistvieh!", knurrte Wulfgar und zog sein Schwert und stach eine Riesenratte ab. Tharok zog auch seine Klinge und gemeinsam töteten sie vier weitere Nager. "Wie die da immer reinkommen....", sagte Tharok und Wulfgar meinte, dass er sich bald darum kümmern werde. Das Gewölbe verzweigte sich und Wulgar schlug den Weg in einen Gang mit runder Decke ein. Der Sand knirschte unter den Stiefeln. Abscheulicher Gestank schlug den beiden entgegen und bald schon sahen sie dessen Ursprung. Eine Leiche! Ein toter Gardist. "Ach du scheiße!" "Boah, sieht irgendwie aus, als wurde der ermordet!", meinte Tharok und zog ein Tuch heraus, dass er sich vor die Nase band.
    Der tote Körper war von Maden und Speckkäfern befallen, in den Augenhöhlen war nur etwas schwarzes Großes. "Mach schnell, was brauchst du?" "Eine Ballistasehne!" "Ich bin mir sicher, dass ich sowas hab!", sagte Wulfgar und stürzte durch die Gänge bis zu einem runden Raum, von wo sechs Türen wegführten. Er sperrte eine auf und ging hinein. Die Luft war deutlich besser, den Belüftungschächten sei dank. "Ahh....Luft!" "Das tut gut!" Wulfgar öffnete eine Holzkiste und zog ein längeres Drahtseil heraus. "Zwei Meter, kürzeres hab ich nicht." "Zoll?" "Auch zwei. Mit Erz legiert oder irgendwie so." "Passt schon, nehm ich." "Ok, 40 Gold! Hehe.." "Jaja, weißt eh was du mich kannst..." "War ja nur ein Scherz, kennst mich ja..." "Eben deswegen." Beide lachten und Wulfgar meinte, dass sie über einen Lüftungschacht wieder an die Oberfläche klettern würden, weil den Gestank wolle er sich nicht noch einmal antun. Tharok war einverstanden und Wulfgar ging in den runden Raum zurück, wo er eine andere Tür öffnete. Kaum war die Tür offen, war ein starker Sog zu spüren. "Schnell herein, sonst zieht es den Gestank auch hierher!", sagte er und schloss gleich nach Tharok die Tür. Über ihnen war ein schmaler Schacht, durch den Sonnenlicht einfiel. In den Stein waren Eisenhaken eingeschlagen, an denen die Männer nach oben kletterten.

    Hinter der Kaserne kamen sie heraus. Wulfgar verschloss den Schacht wieder mit dem Lüftungsgitter und ging gemeinsam mit Tharok zum Kaserneneingang auf der anderen Seite. "Und was hast du jetzt vor?" "Ich werd mir mal meine neue Rüstung holen, Hagen hat mich heute zum Torwächter befördert, dann werd ich wiederkommen um ein bisschen zu trainieren!" "Oh...Gratulation! Ich erwarte dich!", freute sich Wulfgar für Tharok und ging die Stufen zur Kaserne hinauf. Tharok unterdessen ging zum Waffenhaus.

    Lange schon war er nichtmehr in diesem Gebäude gewesen und ein bisschen nostalgisch sah sich Tharok um. Als er zur Vergabestelle kam, lagen schon eine Rüstung und ein Schwert bereit. Der alte Herr hinter der Theke schmunzelte freundlich //wie immer^^// und sagte zu Tharok, der wieder einmal perplex war: "Gratulation zur Beförderung. Hier deine neue Rüstung, dein neues Schwert und eine Holzkasette mit 20 panzerbrechenden Armbrustbolzen!" Tharok war ganz hin und weg und bedankte sich für die Dinge und ging zu seiner Kammer. "Woher der immer weiß, wann ich befördert wurde?!", fragte er sich und schloss die Tür zu seiner Kammer auf. Lange war er schon nicht mehr hiergewesen und alles war etwas angestaubt. Tharok legte seine alte Rüstung ab und die Neue an. Der anscheinend frisch geschmiedete Brustpanzer glänzte noch und hatte das Königswappen als Gravur. Auf den Schulterblättern waren ein Löwe und vier Sterne eingraviert, Symbol des Ranges.

    Bald verließ Tharok neu gerüstet das Waffenhaus und ging wieder zur Kaserne. Nun hatten auch die Gardisten einigen Respekt vor ihm, da er jetzt etwa gleichrangig war. Wulfgar hatte ihn erwartet und strahlte, als er den schwer gerüsteten Krieger sah. "Wir können mit dem Training beginnen!", sagte Tharok und zog sein Schwert. Es war ungewohnt, in der neuen Rüstung zu trainieren, sie war schwerer, bulliger, Tharok kam sich breiter vor.

    Nach zwei anstrengenden Stunden hatte Tharok wieder einiges erlernt und Wulfgar war zufrieden. "Aus dir wird noch einmal ein guter Kämpfer^^", reizte er Tharok, doch dieser lächelte nur. "Wir sehen uns!" "Alles klar!" Tharok verließ das Lager und marschierte über das Plateau. Bis er ins Jägerlager kommen würde, würde es vermutlich schon dunkel sein. Die Kameraden am Portal staunten nicht schlecht, als Tharok als der Ranghöchste sie spasshalber zu mehr Disziplin mahnte. Dann marschierte er durch den Tunnel richtung

    //Quest: Die Nordfront

    Tharok wird zum Torwächter befördert.

    Daraus resultierend erhält er:

    eine Torwachenrüstung

    Schutz vor Waffen : 60
    Schutz vor Pfeilen : 40
    Schutz vor Magie :30
    eine Torwächterklinge (90 Schaden )

    20 LP Beförderungsbonus --> +15 auf Einhand (Beförderungsbonus + 10 LP Hauptstorybonus durch Zwei wegen Skill >100)
    Geändert von Miliz (24.5.05 um 19:02 Uhr) Grund: "Jägerlager" auf "Nordfront" korrigiert und verlinkt wegen Planänderung

  7. #823
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Ein neuer Tag war angebrochen und Arelis war mal wieder auf dem Weg zum Waffenhändler.Nur verkaufte er diesmal keine Waffen, sondern wollte er seine Ausrüstung verbessern.
    Der Händler machte ihm einen guten Preis für eine Schwertscheide und einen dazu gehörigen Waffengürtel.
    50 Gold war kein schlechter Handel und Arelis willigte ein.
    Auf dem Weg zum Kloster, ging er an einem Ingeneursbüro vorbei.Die Männer arbeiteten zwar überwiegend für die Miene und hielten die Lagertore in Schuß, doch konnten sie ihm vieleicht weiter helfen.
    Es dauerte nicht lange, bis man einen gemeinsamen Nenner gefunden hatte und der Ingeneur versprach die Pläne fertig zustellen.
    Arelis brauchte also mal wieder Geld und versprach wieder zukommen, wenn er es hatte.
    Da er dem Orden der Wassermagier angehörte, reichte seine Zusicherung dem Mann und Arelis ging weiter seinem Tagwerk nach.
    Er wollte einen reinen Kontrollgang an der Schmiede machen, als er einen neuen Auftrag an dem Vordachbalken genagelt fand.
    Arelis laß den Zettel und runzelte die Stirn.
    Verdammt, wo verkauft der die ganzen Waffen?
    Arelis und Fenris hatte ihm in der letzten Woche ausreichend Schwerte für eine halbe Kompanie geschmiedet und er wollte dennoch mehr.
    Die Kaserne hatte ihr eigene Schmiede und die Templer auch.Es herrschte kein Krieg in der Nähe und das Jägerlager fabrizierte auch alles selber.
    Der Waffenhändler schien ein Faß ihn Boden zu sein, doch Arelis tat es schließlich mit einem Schulterzucken ab.
    Was solls, das bringt schließlich Gold,murmelte er.
    Doch nun mußte er ersteinmal ins Kloster.Er hatte sich schon mit einem Bauern festgequatscht, dem er versprochen hatte, vier Pflugzinken für seine Egge zu schmieden.
    Zwar hatte der Bauer kaum Geld und Arelis nahm als einziger den Auftrag an, dennoch war er zufrieden.Auch wenn er zu wenig Gold bekam, so saßen der Bauer und er schließlich im gleichen Boot.Sie alle lebten auf der Insel und die Bauern versuchten lebenswichtige Nahrung herzustellen. Das gelang ihnen bei dem schlechten Boden zwar kaum, doch wollte Arelis die Bemühungen des Bauern nicht gänzlich zu nichte machen.
    Eillig begab er sich zum Kloster und schaffte es gerade so zur Morgenandacht.
    Vatras stand vor der Kapelle und lächelte witzelnd.
    Schade.Fast hätte ich dich gekriegt.Willst du etwa ewig ein Musternovize sein?
    Solange es geht, grinste Arelis zurück.
    Als Saturas die Kapelle betrat, schritt er an Vatras und dem Novizen vorbei.
    Arelis und Vatras hörten sofort auf zu lächeln und zeigten wieder Etikette und Klosterverhalten.
    Alles in allem, war es endlich mal ein ruhiger Tag.Nachdem Arelis wieder stundenlang gefegt hatte, beschloß er sich in die Bibliothek zurückzuziehen und sich den Büchern zu widmen....
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #824
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Marco wachte spät am Morgen auf. Er hatte nach fast 10 Nächten das erste mal wieder richtig geschlafen. Erholt stand er auf und machte sich Frühstück. Er wusste zwar nicht warum er die letzten Nächte so schlecht geschlafen hatte aber es war ihm auch egal. Nach dem Frühstück machte er sich auf zum Marktplatz um sich neue Vorräte zu Kaufen. Es war wieder ein warmer Tag und die Menschen waren fast alle auf den Straßen. Als er am Markt ankam begegnete er Arelis. Hallo Arelis
    Hallo Marco. Wie geht es dir?
    Schon viel besser. Und selber?
    Auch gut. Maya und ich haben ein eigenes Haus gekauft.
    Ein eigenes Haus? Da hat sie sich sicher gefreut
    Ja das hat sie. Aber ich muss jetzt los. Bis dem nächst Nachdem sich Marco bei Arelis verabschiedet hatte, kaufte er seine Sachen auf den Markt. Ein eigenes Haus könnte ich mir auch kaufen Als er an Fenris Schmiede vorbei kam, sah er, dass die Nachtbarhütte zu verkaufen war. Das währe doch was für mich dachte sich und ging zum Händler. Die Hütte neben der Schmiede? Für 700 Goldmünzen kannst du sie mit Einrichtung haben
    Wegen der Lärmbelästigung von der Schmiede gebe ich dir 400 Gold Marco wusste, dass der Händler nicht einverstanden wäre doch so konnte er den Preis runterhandeln. Nach einer kleinen Diskussion einigten sie sich auf 550 Goldmünzen. Marco war froh darüber nun auch ein eigenes Haus zu haben. Er ging langsam über den Markt, als er einen Händler sah. der mit seltenen Tieren handelte. Eine Kleine Katze viel ihm dabei sofort ins Auge. Nach einem kurzen Gespräch kaufte er sie für 25 Gold und machte sich auf den Weg zu seiner neuen Hütte.

    //Eigenes Haus, -575 Gold, eine Katze //
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  9. #825
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    Lagerquest- Verkauftes Vertrauen

    Arelis war wie üblich im Kloster und ging seiner Arbeit nach.
    Eigentlich war es keine Arbeit, sondern nur wieder ein elender Putzdienst.
    Vatras war erfreut, als er seine Regale neu und gut sortiert vorfand.
    Die Bücher waren nach Alphabet geordnet und die Reagenzien für die Alchemistische Arbeit, nach Verwendung und Art, sortiert.
    Arelis verließ das Kloster gegen Mittag, da er dem Bauern noch die Zinken fertigen wollte, als ihm wieder dieser Gedanke durch den Kopf schoß.Den ganzen Tag schon rätselte er, wie der Waffenhändler soviel Waren verarbeiten konnte.
    Eigentlich ging es ihn ja nichts an, dennoch lies es ihm keine Ruhe.
    Auf dem Weg zur Schmiede, er schritt gerade durch eine leere Gasse, bemerkte er ein Zupfen an seinem Geldbeutel.
    Schnell drehte er sich um und ergriff einen kleinen Jungen, der seinen Beutel in der Hand hielt.
    Der Junge war nicht älter als 12 und in seinen braunen Augen lag ein berüchtigter Dackelblick.
    Seine kurzen schwarzen Haare waren ungeschnitten und fettig.Sein Gesicht war dreckig und er schien leicht ausgemergelt zu sein.
    Bitte laßt mich gehen, ich wollte doch nur was zu Essen kaufen können.
    Und warum fragst du nicht deine Mutter nach Essen, fragte Arelis streng.
    Meine Mutter ist krank und kann nichts machen.
    Arelis ließ den Jungen los und gab ihm 2 Goldmünzen.
    Der Junge schnappte sich das Geld und rannte davon. Der Novize hatte einen ungläubigen Blick aufgelegt, welcher dann in ein Lächeln über ging.
    Die Lüge war nicht schlecht, du bist nur zu schnell weg gerannt,murmelte er.
    Nachdem er mit diesem Thema abgeschloßen hatte, widmete er sich seiner Arbeit in der Schmiede. Vier Zinken waren nicht viel und schnell erledigte Arbeit.
    Als der Bauer sie dann schließlich abholte, erließ Arelis ihm ausnahmsweise das Gold.
    Der Bauer hatte ein besorgtes Gesicht und arbeitete schon hart genug.Als er dann noch erzählte, das er schon wieder Schutzgeld zahlen mußte, erließ Arelis im den Arbeitslohn.Der Novize bemerkte dennoch dieses störende Wort, obwohl es ihm beiläufig entgangen war.
    "Schutzgeld"
    An wenn zahlt ihr Schutzgeld?Die Lagerwachen haben doch ein Auge auf euch!
    Pah die Lagerwachen.Die lassen sich so gut wie nie sehen.Mein Hof ist ziehmlich weit von hier weg und wenn ich nicht will, das er abbrennt, muß ich Schutzgeld an dieses dreckige Banditenpack zahlen.
    Banditen?,fragte Arelis erstaunt,Was machen die so weit weg von ihrem Lager und so nah an unserem?
    Keine Ahnung. Ich weiß nur das sie sich einmal im Monat an einer Feldkreuzung treffen. Mit irgendnem Händler.Das Schwein verkauft irgendwelche Waffen an die und verschwindet dann wieder.Auf dem Rückweg dann, kommen diese Ratten bei mir vorbei, bedrohen meine Familie und erpressen Geld.
    Warum habt ihr das nicht den Wachen gemeldet.
    Hab ich ja.Die wollen mal eine Patroullie schicken.Pah, mittlerweile kommen diese Banditen jede Woche.Stehlen mir Nahrung und Gold.Wenn das so weiter geht, kann ich meinen Hof in einem Monat selber anzünden.
    Wißt ihr wer dieser Händler ist?
    Nein.Ich erkenne ihn nicht einmal annährend.
    Arelis Gedanken begannen zu kreisen.
    Würde das der Grund sein, warum sein Waffenhändler soviel bedarf hatte.
    Arelis wollte dem nachgehen.Seine Gedanken ließen ihm sowieso keine Ruhe und so beschloß er einen Bekannten aufzusuchen, der ihm sicher weiterhelfen konnte.

    Karrel stand wie üblich am Tor und ging seiner Arbeit nach.Sein gelangweilter Blick hellte sich auf, als er den Wassernovizen sah.
    Nach einem kurzem Plausch kam Arelis dann zügig zur Sache.
    Wieviele Waffenlieferungen gehen im Monat durch dieses Tor?
    Ne Menge.Aber die gehen alle zur Nordfront!
    Woher weißt du das?
    Na die Lieferwaagen tragen das Zeichen der Kaserne und des Königshauses.
    Arelis überlegte kurz mit gerunzelter Stirn, als Karrel zu grinsen begann.
    Jagst du schon wieder einen Verbrecher?
    Ich geh nur einem Gedanken nach, der mir keine Ruhe läßt.Gab es auch einen Händler der hier durchkam und Waffen transportierte?
    Ja einer.Aber der fährt nicht zur Nordfront.Der reist generell in Richtung Felder und Höfe.
    Genau den meine ich.Weißt du wer das ist?
    Na klar.Das ist der Waffenhändler am Markt.Ich glaube Bilgar ist sein Name.
    Wunderbar, ich danke dir,sprach Arelis zufrieden und eilte Richtung Lager.
    Warum bist du so scharf auf den,rief Karrel ihm hinterher.
    Ich erzähls dir beim Essen in der Taverne.
    Alles klar, bis nachher.

    Die Taverne war zum Abend hin gut besucht und eine ausgelassene Stimmung herrschte.
    Karrel und Arelis saßen bei einem Bier an einem runden Tisch und unterhielten sich über des Novizen Vermutung.
    Auf jedenfall können wir nicht einfach so zu ihm gehen und ihn drauf ansprechen.
    Stimmt schon.Aber wir können ihn überführen.Wenn er wirklich Waffen an die Banditen verkauft, dann ist das Hochverrat.Selbst die Paladine würden ihn sofort hinrichten.
    Laut dem Bauern, müßten sie morgen Abend ein weiteres Treffen haben.Wir könnten sie überführen und ihn stellen.
    Das paßt sich gut.Morgen habe ich frei und könnte dich begleiten.
    Abgemacht.Aber stell dich auf einen Kampf ein.Dieses Banditenpack ist absolut ehrlos.
    Karrel nickte zustimmend und ein neuer Plan war geschmiedet.
    Arelis mußte Maya davon unterrichten, wobei sie sehr ungehalten über den Plan wäre.Doch Arelis sah es als seine Pflicht, den Händler zu stellen.Er und Fenris hatten ihn beliefert und unwissentlich die Banditen unterstüzt.Wenn das rauskam, dann würden sie beide des Hochverrats angeklagt werden.
    Also mußte dieses Mission unter dem Deckmantel des Schweigens, verlaufen.

    Am nächsten Mittag, waren Arelis und Karrel abmarsch bereit. Ihre Ausrüstung war komplett und ihre Waffen geschärft.Den Bauernhof würden sie noch vor Sonnenuntergang erreichen, so das sie das Treffen nicht verpaßten.
    Gegen Abend erreichten sie die besagte Kreuzung und tatsächlich fand ein Handel auf ihr statt.Drei Banditen waren durch die roten Schärpen ihrer Rüstungen zu erkennen und der besagte Händler des Plateus war auch anwesend.
    Ich hoffe wir stören nich, stichelte Arelis mit ironischer Aussprache.
    Was bist du denn für einer?Bist du lebensmüde oder hast du nur zuviel Gold zu verschenken?
    Der Waffenhändler wurde leichenblass, als er Arelis und Karrel erkannte.
    Ich hab was dagegen, das ihr euch auf meine Kosten, durch unser Lager schmarotzt.
    Ach und warum sollte mich das interessieren?
    Weil ich euch in den Arsch treten werde, wenn ihr nicht abhaut.
    Die drei Banditen zogen ihre Waffen und freuten sich auf einen Kampf.
    Arelis und Karrel taten ihnen gleich, und griffen sofort an.
    Karrel sprang vor und erwischte den vordersten Banditen am Hals.Der taumelte zurück und Arelis setzte ihm nach.Sein Schwert versenkte sich tief in seinem Bauch und tötete den Banditen sofort.
    Doch gab er auch eine Blöße frei, die ein zweiter Gegner ausnuzte.Das Schwert des Banditen streife ihn am Oberarm und hinterließ eine tiefe Schnittwunde.
    Arelis hatte Glück, das es nicht sein Schwertarm war und konnte so seine Waffe weiter halten.
    Wäre der Bandit von Arelis nächsten Angriff nicht so überrascht gewesen, hätte er ihn mit Leichtigkeit getötet.Der Novize sprang vor und stand so neben dem Schwert des Banditen.In seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, sah der nur noch Arelis`s Klinge auf sich zu kommen.Wie ein Stahldorn bohrte sich die Spitze des Schwertes, in die Brust des Mannes und ließ ihn röchelnd zu Boden gehen.Arelis wollte die Klinge zurückziehen, doch die hatte sich zwischen den Rippen des Banditen verkeilt und rutschte ihm aus der Hand, als sein Gegner zu Boden ging.Sofort sprang Karrel vor ihn und wehrte den Schlag des dritten Gegners ab.
    Klirrend trafen die Schwerter immer wieder auf einander und eine Parade folgte dem nächsten Angriff.
    Arelis stemmte seinen Fuß gegen den toten Körper des zweiten Banditen und zog die Klinge mit einem knirschenden Geräusch aus der Brust des Mannes.
    Karrel hatte alle Hände voll zu tun, den letzten Banditen auf Abstand zu halten und zwei Schnittwunden bluteten an seinem Körper.Arelis hob seine Schülerschwert und schlug es dem Banditen mit aller Kraft in die Seite. Aufschreiend ging der zu Boden und im Eifer des Gefechts setzte Karrel nach und rammte ihm sein Schwert in die Brust.
    Erschöpft lehnten die beiden Männer sich gegen den Karren des Händlers und holten Luft, als der Kampf beendet war.
    Ihre Kleidung war blutverschmiert und ihre Arme waren schwer wie Blei.
    Der Waffenhändler wagte sich kaum, ein Wort zu sagen und Arelis Blick machte ihm klar, das es besser wäre den Mund zu halten.
    Ich sollte euch gleich hier den Kopf abschlagen,schrie Arelis den Mann an.
    Bitte, ihr müßt...Schnauze.Garnichts muß ich.Was verdammt nochmal hat euch geritten, das ihr diesen Bastarden, unsere Waffen verkauft,schrie er weiter und zeigte mit der blutigen Klinge seines Schwertes, auf die toten Banditen.
    Ich wurde gezwungen, das schwöre ich euch.
    Von wem wurdet ihr gezwungen,warf Karrel seine Frage dazwischen.
    Der Richter des Plateulagers.
    Hahaha, klar.Richter Lomar zwingt euch Waffen an die Banditen zu verkaufen.
    Doch ich schwöre es.
    Und wie zwingt er euch dazu,wollte Karrel wissen.
    Er hatt das Kind meiner Tochter entführt, als ich ihm sagte das ich zu der Milliz gehe.
    Arelis konnte keine Lüge in den Worten des Mannes spüren.Er wußte das der Händler die Wahrheit sprach.Und Richter Lomar kassiert mit,wollte er wissen.Ja, er bekommt zwei drittel des Preises.Karrel steckte fluchend seine Waffe in die Scheide.Dieses Schwein.Und uns predigt er Gesetz und recht.
    Der Novize nahm einen schweren Sack Gold von dem Waagen und wog ihn in der Hand.Is das die Bezahlung der Banditen?
    Ja, antwortete der Händler ängstlich.Wieviel?Siebenhundert.
    Gut.Ihr werdet jetzt euren Karren nehmen und zurück ins Lager fahren.Wir kommen morgen nach und treffen euch in eurem Laden.Das Gold werde ich nehmen.Das Blutgeld steht euch nicht zu.
    Aber Richter Lomar wird das Gold sehen wollen.
    Sagt ihm, die Banditen wären von der Milliz getötet worden und ihr fandet nur ihre Leichen.
    Der Händler willigte ein und brachte seinen Karren mit den Waffen, zurück zum Plateulager.
    Arelis wusch sich mit etwas Wasser aus seinem Wasserschlauch, das Blut von der Kleidung und Karrel tat es ihm gleich.Die Torwache durchsuchte die Banditen nach Gold und wurde fündig.Auch steckte er ihre Waffen ein um sie später zu verkaufen.
    Nich das ihre Kollegen kommen und die Waffen finden.Die haben schon genug von uns.
    Arelis nickte ihm zustimmend zu und setzte sich in Bewegung.
    Wir gehen vorsichtshalber bei dem Bauer vorbei.Wer weiß ob nicht schon ein Bandit vorgegangen war. Karrel folgte Arelis bereitwillig.Jeden Banditen den sie töten würden, würde später einer weniger sein.

    Arelis und Karrel trafen genau zum richtigen Zeitpunkt ein.Ein Bandit war tatsächlich schon vorraus gegangen und zwang den Bauern Nahrung und Gold zu verpacken, damit er es mitnehmen konnte.
    Die Frau des Bauern stand an der Wand des Hofes und hielt ihre Tochter im Arm.Die junge Frau schien aber keine Angst zu haben und beschimpfte den Banditen.
    Dem gingen die Schimpftiraden bald auf die Nerven und er brachte die Tochter mit einem Schlag ins Gesicht zum schweigen.
    Du wirst deine freche Schauze halten, oder ich schleif dich in deine Kammer und du wirst dein blaues Wunder erleben,maulte er die Frau an und holte zu zweiten Schlag aus.Doch bevor er ihn ausführen konnte, griff eine starke Hand nach seinem Handgelenk und hielt den Schlag auf.
    Und du wirst nicht Hand an eine Frau legen, solange ich in der Nähe bin,drohte Arelis ihm mit ruhiger Stimme und ein gefährlicher Unterton schwang in ihr mit.Überrascht blickte der Bandit dem Novizen in`s Gesicht, dessen Augen tödlich funkelten und noch ehe er begriff, bohrte sich Karrels Schwert durch seinen Rücken.
    Noch ein Hundesohn weniger.Solangsam fängts an Spaß zu machen,höhnte Karrel und wischte das Blut an seiner Klinge, mit dem Hemd des Banditen ab.
    Die Bauernfamilie war erleichtert und überrascht zugleich.Endlich hatte diese Tortur ein Ende und sie konnten wieder normal weiterleben.Arelis und Karrel ließen die Leiche verschwinden und wollten sich wieder zum Lager aufmachen, doch der Bauer überredete sie, seine Gäste zu sein.
    Die Nacht war schon angebrochen und es war das mindeste was er tun konnte, um sich zu bedanken.
    Also verbrachten Arelis und Karrel die Nacht auf dem Hof und brachen am nächsten Morgen, wieder zu Plateu auf.Es dauerte nichtmal einen halben Tag, als sie wieder in der Stadt waren und nach einer kurzen Pause in Arelis neuem Heim, statteten sie dem Waffenhändler ihren versprochenen Besuch ab.
    Arelis hatte die abgesprochen Summe bei Ingeneur bezahlt und der konnte nun mit seiner Arbeit an Arelis Haus geginnen.
    Das restliche Gold brachte er zu Saturas.Dem vielen fast die Augen aus dem Kopf und nachdem Arelis ihn die Geschichte erklärt hatte, war der Erzmagier einverstanden.Der Orden der Wassermagier würde eine gerechtfertigte Verwendung dafür finden und Arelis hatte wieder etwas positives erreicht.
    Gegen Mittag standen Karrel und Arelis vor der Tür des Waffenhändlers und fragten sich, welche Informationen, der wohl noch liefern könnte.



    Fortsetzung-->
    Geändert von Novasecond (23.5.05 um 22:20 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  10. #826
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Auf den Weg zu seiner Hütte kam Marco an Mias Haus vorbei. Es war zwar nicht groß, hatte aber einen kleinen Garten. Das mit meinem Haus hat noch Zeit. Ich kann ja mal Mia besuchen Dachte sich Marco und klopfte an ihre Tür. Nach ein paar Sekunden machte Mia auf. Sie wünschen? Ach Marco du bist es. Komm rein Diese Aufforderung lies sich Marco nicht 2 sagen. Sie setzten sich an einem Tisch in Mias Haus. Du siehst besser aus als vor ein paar Tagen. Konnte dir der Schwarzmagier bei deinen Problem helfen?
    Ja ich kann endlich wieder ruhig schlafen. Ich weiß zwar nicht mehr warum ich es vorher nicht konnte aber mir ist es auch egal. Jetzt bemerkte Mia auch Marcos Katze. Das ist aber eine süße Katze. Ich wollte mir schon immer mal eine Kaufen aber ich weiß nicht wo.
    Ich habe sie einen Händler am Markt abgekauft. Gefällt sie dir?
    Ja die ist wirklich süß
    Dan ist es wohl besser wen ich sie bei dir lasse. Ich bin viel auf reisen und du wolltest doch schon immer mal eine haben
    du willst sie mir wirklich schenken?
    Ich bin mir sicher, das es ihr bei dir besser geht als bei mir
    Das ist wirklich nett von dir
    Sie es als Ausgleich für den Bogen
    Wie findest du eigentlich den Bogen? Marco und Mia redeten noch eine halbe Stunde miteinander bevor sich Marco auf den Weg zu seinem Haus machte. Arelis war nicht in der Schmiede und Fenris war auch noch nicht zurück. Die Hütte war groß und im guten Zustand. Es war wohl mal wie Fenris Hütte auch mal eine Werkstatt gewesen sein. Marco öffnete die Tür. Die Einrichtung war auch im guten Zustand. Nach kurzer Zeit sah Marco auch was hier gearbeitet worden ist. Unter dem Vordach war eine Hobelbank und Werkzeug zur Holzbearbeitung. Hat wohl mal einen Tischler gehört dacht sich Marco. Nachdem er sich nach 3 Stunden eingerichtet hatte entschloss er sich erst einmal die Werkzeuge anzugucken. Er stellte schnell fest, das sie sich gut zum Bogenbau eigneten. Nachdem er einen Kurzbogen hergestellt hatte war es so zufrieden mit dem Ergebnis, dass er gleich noch einen Jagtbogen herstellte. Da der auch gut gelungen war stellte Marco noch 2 weitere her bevor er sich zum Waffenhändler auf machte um ihn die Bögen zu verkaufen. Dieser gab ihn für die 4 Bögen und seine Teufelszunge insgesamt 425 Goldstücke. Zufrieden machte Marco noch ein paar Übungen in der Kaserne und machte sich dann nach Hause zurück wo er noch ein Schild schnitzte: Bogenwerkstatt zum tödlichen Pfeil.

    //+425 Gold, 1Lp auf Einhand=20, 1Lp auf Bogen=20, 4Lp auf schnitzen=6//
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

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  11. #827
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    Lagerquest-Verkauftes Vertrauen.

    Viel konnte der Händler nicht helfen.Arelis war immer noch wütend darüber, in ein Schattenspiel gezogen worden zu sein, welches mit der Schlinge bestraft wird.
    Er beschloß die Gier des Richters zu beenden und ihn an den Pranger zu bringen.Doch um das zu bewerkstelligen, brauchte er einen Plan.Einen verdammt guten Plan.
    Erstmal mußten Karrel und er, das Baby der Händlertochter finden, doch das allein würde nicht reichen.Wenn sie und der Händler dann aussagen würden, würde das Wort des Richters gegen seine Zeugen stehen.Er brauchte einen Beweis und den würde er im Haus des Richters finden.Doch stellte sich schon das nächste Problem ein.Arelis konnte nicht einfach in das Haus des Richters marschieren und sich einen nehmen.
    Ratlosigkeit machte sich in ihm breit und er beschloß nach Hause zu gehen.Er mußte nachdenken und brauchte Hilfe, nur von wem?
    Auf dem Heimweg wurde er wieder Opfer eines erfolglosen Taschendiebstahls und wieder war es der kleine Junge vom Vortag.
    Sag mal hast du nicht langsam genug?
    Bitte laßt mich gehen, ich versuch doch nur meiner kranken Schwester zu helfen.
    Gestern war`s noch deine kranke Mutter!
    Ähhh, die mein ich ja auch.Ich hab gar keine Schwester,grinste der Junge entschuldigend.
    Wo wohnst du?Ich will mit deinem Vater sprechen, damit er dich übers Knie legt,schimpfte Arelis mit dem Dieb.
    Der Junge setzte eine tottraurige Miene auf und drückte eine Träne raus.
    Mein Vater ist vor einem Monat gestorben,schluchzte er.
    Arelis kam sich plötztlich schlecht vor und entschuldigte sich.Aus Mitgefühl gab er ihm wieder zwei Goldmünzen und wieder grinste der Dieb plötzlich über beide Ohren und rannte weg.
    Kleiner Bastard, hat der mich schon wieder reingelegt,schnauzte Arelis sich selbst an und ging wieder seines Weges.

    Schon seit Stunden saß Arelis in seinem Sessel vor dem Kamien und grübelte.
    In seiner Hand dampfte ein heißer Becher Tee und seine Gedanken fanden keine Lösung.
    Wenn er schlau ist, hat er das Kind in seinem Haus.Außerhalb des Lagers kann es nicht sein.Er hätte zu wenig Kontrolle über die Situation und keinen Überblick.Ich muß in das Haus, aber wie?
    Er fand einfach keine Lösung und mittlerweile bekam er Kopfschmerzen.
    Maya kam in die obere Etage und stellte sich hinter ihn.Ihre Hände massierten seine Schultern und erst jetzt merkte er, wie verspannt er war.
    Denkst du immer noch über diesen Richter nach?
    Ja.Ich muß einen Weg finden, ihn zu brechen.Und vor allem muß ich das Kind finden.Aber selbst wenn ich es finde, fehlen mir immer noch die Beweise.
    Na das Baby ist in seinem Haus,erzählte Maya wissend und Arelis schaute sie überrascht an.
    Woher weißt du das?Maya lächelte und setzte sich auf Arelis Schoß.
    Ich habe sie auf dem Markt gesehen, wie sie ein Baby trug.Wenn es ihres wäre, müßte sie auch schwanger gewesen sein und das war sie nicht.
    Woher willst du das wissen.Eine Schwangerschaft dauert neun Monate.Ich sehe sie jeden zweiten Tag auf dem Markt und glaub mir,mein Schatz, sie war weder schwanger, noch sah sie schwanger aus.
    Maya, du bist ein Engel,strahlte Arelis und küßte sie.
    Jetzt muß ich nur noch einen Weg finden, das Kind zu bekommen.
    Na stehle es doch!Ich bin kein Dieb.Außerdem weiß ich nicht einmal, wie man in ein Haus einbricht.
    Du hast es doch schonmal getan.
    Da war ich auch der Meinung, das es leer wäre.
    Achja ich vergaß, du wurdest vom Hausherren persönlich erwischt.
    Haha, sehr witzig.Ja ist es auch,lachte Maya neckisch und fuhr mit ihrer Hand durch Arelis Haar.
    Ich muß mich um einen Plan kümmern,sagte er und wollte aufstehen, doch Maya ließ ihn nicht.
    Du solltest dich jetzt erstmal um mich kümmern,hauchte sie verführerisch und küßte ihn.

    Der Mond stand hoch am Nachthimmel und die Stadt schlief.Arelis hatte seine Novizenrobe zuhause gelassen und wagte einen neuen Einbruchsversuch.
    Leise schlich er um das Haus des Richters und versuchte die Wachen zu umgehen.Ein Fenster war leicht geöffnet um die Nachtluft herein zu lassen und das gleiche Fenster, war Arelis Eintritt.
    Leise stieg er in das Haus ein und durchsuchte es nach Hinweisen.Plötzlich hörte er Geräusch und verschwand wieder durch das Fenster, in die Nacht.
    Doch das Glück schien ihn verlassen zu haben und so wurde er von zwei Wachen gestellt, welche ihn sofort zum Richter, abführten.
    Der Richter war ein fetter Aristokrat und mit einem selbstgefälligen Lächeln auf den Lippen.
    Er saß in einem Sesseln und seine Augen fixierten Arelis.
    So,so.Ihr seid also der Mann, der meine Geschäfte stört!
    Woher wißt ihr das?
    Spielt das eine Rolle?Ich habe euch da, wo ich euch haben wollte.Ihr wolltet mich töten und ich habe euch gestellt.Ihr werdet gehängt und ich mehre mein Geld.
    Bastard, damit werdet ihr nich durchkommen!Oh, ihr seht doch gerade, das ich sehrwohl damit durchkomme.Wachen, bringt ihn in den Kerker.Übermorgen wird er gehängt werden, weil er versucht hat, den ehrenwehrten Richter zu erschlagen,grinste er abfällig.
    Die Wachen ergriffen Arelis und führten ihn ab.
    Dafür werdet ihr in der Hölle schmoren!
    Ich lasse euch den Vortritt.

    Die verdammte Zelle war kühl und roch nach dem Stroh, welches man auf den Boden gestreut hatte.Arelis kochte vor Wut und schritt in seiner Zelle auf und ab.
    Was hätte er schon tun können?Der Richter hatte ihn gelinkt und er war sich sicher, das er den Händler verhört hatte.Der Novize wollte sich gerade einen Plan ausdenken, wie er aus dem Gefängniss kommen könnte, als er Schritte hörte.
    Karrel kam eilig zu seiner Zelle und schloß sie auf.
    Wir haben bis Sonnenaufgang Zeit, den Richter dran zu kriegen.Woher weißt du das ich......
    Du hast eine schlaue Frau,grinste Karrel und führte Arelis aus dem Gefängniss.
    Die Torwache wußte über alles bescheid und hatte sich schon einen Plan zurecht gelegt.Als sie durch die Nacht eilten, erörterte er ihn.
    Der Fettsack fühlt sich sicher, weil er dich hinter Gitter gebracht hat.Er hat tatsächlich seine Wachen nach Hause geschickt.Soviel Arroganz stinkt förmlich nach einer Tracht prügel.
    Aber wie wollen wir ihn kriegen?Diesmal machen wir das auf meine Art,beschloß Karrel und versteckte sich mit Arelis in den Schatten der Nacht.Leise beobachteten sie das Haus des Richters.
    Wenn wir da jetzt reingehen, wird es das Kind als Geisel haben,flüsterte Arelis.Das ist der einzige Haken an der Sache.
    Ich glaube Adanos unterstützt mich bei dieser Sache nicht, sonst würde es einfach besser laufen.
    Doch als ob Adanos es gehört hätte, sah der Novize auf einmal einen kleinen Jungen durch die Nacht schleichen.Schnell eilte er zu dem Jungen und hielt ihn fest.
    Was machst du denn hier?Ich wollte nur Geld für meinen kranken Vater verdiehnen.
    Ich denke der ist tot?Ähhh, sagte ich das?Ich meine, ich kann mich garnich daran erinnern, mir diese Lü....., ähh euch das erzählt zu haben.
    Wir müßen uns wirklich mal ernsthaft unterhalten.
    Is ja schon gut, ich hab gelogen.Ihr fallt aber auch auf die einfachsten Sachen rein,grinste der Junge frech.
    Arelis schluckte seinen Ärger herunter und schlug dem Jungen einen Handel vor.Ich geb dir 10 Goldmünzen, wenn du dich in das Haus des Richters schleichst und das entführte Baby rausholst.
    Zwanzig.Arelis machte große Augen und suchte nach Worten.
    Ich könnte dich auch der Stadtwache melden und die hacken dir deine Diebeshand ab!
    Ok,ok.Fünfzehn und ich machs.Und ich versuche euch nie wieder zu beklauen.
    Arelis war einverstanden, doch beschloß er den Jungen erst hinterher zu bezahlen.Geschickt und völlig lautlos, schlich das Straßenkind in das Haus des Richters und verschmolz mit den Schatten.
    Begabt ist er ja, das muß man ihm lassen,flüsterte Karrel.
    Ja, und er ist so ein verdammtes Schlitzohr!
    Er hat dich beklaut oder,grinste Karrel belustigt.
    Zweimal hat er mich reingelegt.Karrel hatte Mühe, sich ein Lachen zu verkneifen.
    Nach geraumer Zeit kam der Junge wieder aus dem Haus und trug ein Baby auf dem Arm.
    Arelis bat ihn, das Kind zum Waffenhändler zu bringen, doch die einzige Antwort die er bekam war,für zehn Gold mach ich`s.
    Verdammt bist du ein Halsabschneider.Ja Sir ich muß doch meine.....
    Ja ja, deine kranke Oma versorgen,mault Arelis ihm dazwischen und Karrel konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen. Wiederwillig gab der Novize dem Jungen die 25 Gold und schaute ihm, hinterher, als dieser mit dem Baby Richtung Markt verschwand.
    Irgendwie mag ich den Jungen,lächelte Karrel.
    Und wie ich ihn hasse,gab Arelis zurück.
    Nun folgte Karrels Plan.Arelis war es egal, ob es schief ging oder nicht.Wenn sie versagten, wartete ohnehin der Strick auf ihn.So mußte er wenigstens nicht auf den Tod warten, wenn alles aus dem Ruder lief.
    Karrel stürmte über die Straße und trat die Tür des Richterhauses ein.Arelis folgte ihm und beide stürmten durch das Haus, in die obere Etage.
    Der Richter und seine Frau erwachten und sprangen aus den Betten.Der Mann wollte nach einer Waffe greifen, doch Arelis sprang vor schlug dem Richter die Faust ins Gesicht. Der krachte zu Boden und hob die Hände schützen vor sein Gesicht.
    Karrel sicherte den Raum ab und versicherte der verstörten Frau das ihr nichts geschehen würde.
    Du fetter Sack, willst mich an den Galgen bringen?Ich reiß dich in Stücke, wenn du mir nicht sagtst, wo ich die Beweise finde.
    Doch der Richter sagte kein Wort.Wutentbrannt richtete Arelis sich an seine Frau.
    Wenn ich die Beweise nicht kriege, lande ich sowieso am Galgen.Also hab ich nichts zu verlieren, wenn ich euren Mann töte.Sagt mir wo sie sind oder der Richter wird ein Treffen mit dem Teufel haben.
    Nach kurzem Zögern, zeigte die Frau mit zittriger Hand auf eine Truhe und Arelis öffnete sie.Darinn fand er einen Brief, welcher einen Handel mit den Banditen bestätigte.Unterzeichnet war er mit der Unterschrift des Richters und auch sein Siegel war darauf zu erkennen.
    Abfällig warf Arelis dem Richter eine Münze zu.Jetzt werdet ihr auf dem Schafott landen.Bezahlt damit den Teufel auf eurem Weg zur Hölle.
    Da Karrel und er alles gefunden hatten, was sie brauchten, machten sie sich schnell aus dem Staub.
    Der Novize ließ sich wieder in seine Zelle sperren und überließ den Rest seinem Freund.
    Du weißt was du tun mußt?Ja aber warum soll ich deinen Namen nicht erwähnen?
    Die Wassermagier bevorzugen es im Hintergrund zu arbeiten.Ruhm hat keine Bedeutung, allein die Gerechtigkeit muß hergestellt werden.Sag ihnen einfach, das ich nur ein Sündenbock sein sollte.
    Karrel nickte nach kurzem Überlegen und leitete alles in die Wege.
    Morgen früh würde Arelis wieder frei sein und auch wenn es ihm ein wenig um die Anerkennung des Lagers leid tat, so würden die Wassermagier ihn dafür achten und Adanos zufrieden sein.

    Questende
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  12. #828
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
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    Bewertung des Lagerquests "Verkauftes Vertrauen"



    Postanzahl

    Novasecond : II -> 2 Posts


    Postqualität :

    Novasecond : Sehr gut bis gut


    Endgültige Belohnung

    Novasceond : Erhält 5 Lp's


    Hinweis :

    Schicke bei Beschwerden über die Bewertung eine PN an mich .


    Anmerkungen zum Quest :

    Sprachlos . Echt grandios ws du so ablieferst



  13. #829
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Freie Luft roch immer noch besser als gesiebte Luft, beschloß Arelis.
    Den Kerker wollte er so schnell nicht wieder betreten.Um seine Müden Muskeln auf Trab zu bringen, beschloß er, sich in der Kaserne blicken zu lassen.Seine Einhandkunst, wollte er unbedingt verbessern, da seine letzten Fortschritte recht motivierend waren.Also ging er in die Kaserne, wo er bereitwillig von dem wohlbekannten Offizer, trainiert wurde.
    Einen ganzen Tag opferte er dem Waffenkampf und seine Fortschritte wahren beachtlich.Durch die vielen Kämpfe die er in letzter Zeit erlebt hatte, war auch seine Aufmerksamkeint gewachsen, welche seine Gegner studierte.So konnte er sich besser bestimmte Bewegungen einprägen und sie später im Training ausprobieren und sie verinnerlichen.*
    Dem Kloster würde er seinen Bericht am nächsten Tag vorlegen, obwohl sie ohnehin schon wußten, in welches Geschehniss er verwickelt war.Doch wollte er dennoch erst nach Hause.
    Maya war überglücklich, das Arelis aus der Haft entlassen worden war.Den letzten Tag über, hatte sie sich dauerhaft geängstigt und die Vorstellung von Arelis auf dem Schafott, hatte sie gequält.
    Die Bauarbeiten an seinem Haus waren fertiggestellt und der Ingeneur hatte ganze Arbeit geleistet.Arelis war zufrieden, als er einen kleinen Stein in der Wand drückte und sich darauf hin, ein Teil der Wand zurücksetzte.Mit einem leisen Schaben, verschob sich der Wandteil in einen anderen und gab ein kleine Nische frei.Sie war knapp 2,50m hoch und 3m breit. In ihr hatten bequem 3 Personen platz, wenn sie aufrecht standen.Der Knopf in der Wand, welcher den Mechanismus auslöste, war fast unsichtbar und selbst Arelis fand ihn nur durch tasten.Es war ein sicheres Vesteck, da sich ein zweiter Knopf im inneren befand und ein sicherer Tresor noch dazu.Arelis war hoch zufrieden.

    Am nächsten Morgen stand er wieder bei seinem Schmiedekollegen an der Esse.Fenris war immer noch fort und solangsam riß Arelis der Gedultsfaden.Wenigstens eine Nachricht hätte er hinterlassen können.
    Zumindest lernte er jetz bei einem anderen Schmied, um seine Fähigkeiten zu verbessern.*
    Nachdem er seinen Bericht im Kloster abgegeben hatte, widmete er sich seiner Arbeit.Solangsam hingen ihm diese Putzdienste zum Hals raus.Seit Wochen machte er nichts anderes.Würde er dies noch einen Monat machen müssen, würde er schwer überlegen, ob er sich nicht eine andere Berufung suchen würde.
    Den restlichen Nachmittag verbrachte er mit Maya und sann einem ruhigen Aben entgegen.


    Einhand+7 Punkte = 30/80
    Schmieden+4 Punkte = 14/25
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  14. #830
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    2.181

    Quest-Botschaft der Tränen

    Blitze durchzuckten seine Träume.Ein reicher Mann hielt ginsend ein Amulett in der Hand.Die Bilder rasten weiter und eine Frau lag weinend mit zerissener Kleidung auf einem Bett.Ein zweiter Man wollte den Amuletträger töten, doch zwei Soldaten wehrten ihn ab und erstachen ihn vor den Augen seiner Frau.Ein Grab ohne Stein, verscharrt im Wald.Ein Falke flog am Himmel und sein Ruf wehte durch den Himmel.Seine Augen stechend scharf, verwandelten sich in blau leuchtende Augen.Ein bekanntes Flüstern, warm wie die Sonne und weich wie Wasser.
    Ein Felsen in Form eines Finger weiste den Weg und wurde zu einem steinernen Haus mit Wappen.


    Das Gleichgewicht gefügt, durch das Blut an der gerechten Klinge,
    der Falke es sieht und das Wasser es bringt,
    die Klinge des Gerechten die Schuld durchdringt,
    des Fingers grauer zeigt das Leid,
    an die Oberfläche zu kommen, es ist bereit.


    Schweißgebadet wachte Arelis auf und saß aufrecht in seinem Bett.Der Traum hatte nichts erschreckendes, doch die Intensität hatte ihn an die Grenzen seines Verstandes gebracht.Die Emotionen der Frau, brachen ihm das Herz und es war, als hätte er ihren Kummer gefühlt.
    War es wieder eine Vision und warum gerade er?
    Die blauen Augen wareen Adanos, das wußte er.Schon zweimal hette er sie gesehen und seine Botschaft vernommen.Nie würde er diese Bilder vergessen.
    Maya schlief seelenruhig an Seite und hatte nichts bemerkt.
    Also war es eine Botschaft seines Gottes, welche nur für seine Aufmerksamkeit bestimmt war.
    Doch in dieser Nacht wachte auch ein Magier des Wasser schreckhaft auf.Er hatte von einem Novizen geträumt.Adanos Hände hatten ihm den Ruf eines Falken gebracht.Der Bote Adanos flog über ihm doch sah er nicht die Klinge Beliars hinter sich.


    Wird weiter im Questbereich ausgeführt.Nur der Beginn spielt im Lager.
    Geändert von Novasecond (26.5.05 um 23:17 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  15. #831
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
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    Kassel bzw Plateaulager
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    165
    Es war schon spät in der Nacht als Marco die Taverne verlies. Er machte sich ohne Umwege direkt zurück nach Hause, wo er auch sofort einschlief. Der nächste Morgen war nicht so schon. Es regnete zwar nicht aber es war sehr schwül. Marco fertigte noch den Bogen für Bill an. Die Sache mit Bill war zwar schon erledigt aber er wollte sich noch mal für den Ring bedanken. Da Bills Vater einer der besten Jäger im Plateaulager war dürfte er auch nicht all zu schwer zu finden sein. Der Bogen wurde sehr gut war aber leicht zu spannen was ihn zu einem guten Anfängerbogen machte. Bills Haus war wie er schon vermutete nicht schwer zu finden. Der erste Fellhändler dem Marco fragte, konnte ihm eine detaillierte Wegbeschreibung geben. Nach 7 Minuten stand Marco vor dem besagtem Haus. Es war groß und schon was auch für einen großen Meister sprach. Er klopfte an die Tür und Bill machte ihm auf. Oh hallo Marco. Bist du gekommen um zu gucken wie es meinem Vater geht?
    Das auch aber eigentlich wollte ich dir den Bogen bringen. Deinen Vater geht es zwar wieder gut aber einen Bogen kann man trotzdem immer gut gebrauchen. Bill stallte im ganzem Gesicht, als Marco ihm den Bogen übergab. Es ist zwar kein Meisterwerk aber für den Anfang sollte es reichen.
    Er ist sehr schön geworden. Was schulde ich euch?
    Nichts! Ich habe meinen lohn schon am Finger sagte Marco und hob die Hand mit dem Ring. Aber jetzt möchte ich erst mal deinen Vater sprechen
    Kein Problem. Er ist in der Küche und macht Mittagessen. Komm doch rein. Er wird sich sicher freuen dich kennen zu lernen sagte Bill und bat Marco mit einer Handbewegung herein. Das Haus war auch von innen prächtig. Bill führte Marco bis zur Küche durch das große Haus. In der Küche stand ein etwas älterer Herr der aber über einen guten und durchtrainierten Körperbau hatte. Das essen ist fertig Bill. Du hast mir nicht gesagt, dass du besuch erwartest.
    Das ist der Mann der dein Leben gerettet hat. Der ältere Herr musterte Marco kurz und sagte dann Ihr wart das also der meinen Sohn den Trank gegeben hat. Ich hoffe der Ring gefällt euch.
    Ja das tut er. Es ist ein wirklich schönes Stück. Aber was genau bewirkt er?
    Er verstärkt deine Kraft und Geschick. Aber man selbst muss schon sehr stark und geschickt sein um eine Wirkung zu spüren. Verspürst du denn schon eine
    Nein leider noch nicht. Aber ich bin mir sicher das kommt noch
    Bei mir hatte er immer gewirkt. Ich bin mir sicher, dass er bei gegebener Zeit auch bei euch wirkt. Doch das Essen wird kalt. Wollt ihr nicht mit uns essen. Es ist genug für drei Personen da. Marco nahm die Einladung dankend an und blieb zum essen da. Nach dem Essen unterhielt er sich noch eine Weile mit Bills Vater, der Tom heißt, noch ein wenig über die Jagt, bevor er am späten Nachmittag wieder nach Hause ging.
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

    Gothic RPG

  16. #832
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
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    Arelis ging seiner Arbeit im Kloster nach.Endlich war er wieder zu Hause und Maya war überglücklich gewesen, das er Gesund war.Das er eigentlich "wieder" gesund war, hatte er lieber nicht erwähnt.
    Doch hatte sein Abenteuer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.
    Vatras hatte Saturas von dem Ende seiner Mission in Kenntniss gesetzt und das Klosterpberhaupt war zutiefst zufrieden gewesen.
    Doch vermutete er auch, das der Novize noch einige Zeit brauchte, um sein Abenteuer zu verdauen.
    Er begegnete Arelis im Klostergarten und sah, das der Novize mit den vergangen Eindrücken kämpfte.
    Ich möchte dich einen Moment sprechen,bat er Arelis und leitete ihn zu einer Bank, auf der sie Platz nahmen.
    Ich sehe, das die vergangene Aufgabe, welche Adanos dir gegeben hatte, schwer an dir lastet.Wenn du willst, können wir darüber reden.
    Arelis war leicht irritiert.Noch nie hatte er Saturas so warmherzig erlebt.Er kannte ihn nur als strengen Meister und übersichtliches Klosteroberhaupt.
    Er wußte nicht wie er reagieren sollte, deshalb begann er vorsichtig mit seinen Eindrücken.
    Ich werde die Bilder der jungen Frau nicht los.Die Erinnerungen daran, welche Grausamkeiten sie erlitten hatte, schmerzen mich.Die Qualen die sie erleiden mußte, nur weil sie einen Mann aufrichtig liebte, kann ich nich begreifen.
    Saturas schwieg und hörte dem Novizen aufrichtig zu.
    Als ich sie mit all iren Verletzungen und Narben sah, zerriß es mir das Herz.Ich konnte in meiner Vision ihre Trauer und ihren Schmerz spüren und ich werde diese Gefühle nicht mehr los.
    Hast du auch ihren Dank gespürt, als du ihr ihr Hochzeitsgeschenk ins Grab gelegt hast?
    Ja.Es war wie eine sanfte Berührung von mit ihrer Hand, an meiner Wange.Und ich sah ihr Gesicht, wie es früher einmal war.Ihre glücklichen Augen, zeigten mir, das ich nicht Versagt hatte.
    Warum hälst du an ihrem Schmerz fest, wenn du ihr Glück fühlen konntest?
    Auf diese Frage kannte Arelis keine Antwort.Nach kurzem überlegen, begann Saturas zu erklären.Solche Brutalität und Gewalt, geht einem Menschen immer sehr nah.Dem einen stärker und dem anderen weniger.Du hast ihr Leid gespürt und auch wenn es grausam war, wollte Adanos eine wichtige Lektion an dich geben.Als Wassermagier setzen wir uns für viele ein, die solch ein Leiden ertragen müßen.Im Kampf zwischen Gut und Böse, bleiben viele unschuldige Menschen auf der Strecke.Wir, die neutralen Magier, stellen das Gleichgewicht wieder her, in dem wir solchen Menschen helfen.
    Arelis nickte verstehend und hörte seinem Meister weiter zu.
    Du weißt nun, wie man solch ein Leid erkennen und ausmerzen kann.Dies war eine wichtige Lehre, die nur Adanos dir zeigen konnte.Darüber solltest du glücklich sein.Jeder von uns wird auf seine Aufgaben vorbereitet.Doch sind unsere Aufgaben nicht immer gleich der anderen Wassermagier.Von uns hatte keiner diese Lektion so hart lernen müßen.Du solltest dich am Glück deiner Liebsten erfreuen, denn die Gefühle, die sie dir gibt, stellen das Gleichgewicht in dir wieder her.Mache dir das Gefühl bewußt, welches du empfandest, als die junge Frau erlöst war.Das wird deine schlechten Erinnerungen und neutrale Erfahrungen verwandeln.Saturas Worte halfen Arelis wirklich und langsam verschwand die dunkle Wolke über seinen Erinnerungen.
    Im Laufe des Tages begab sich Arelis zur Kaserne und ließ sich helfen, einige Bewegungen ein zu üben, welche er bei Targons Wachen gesehen hatte.*
    Den Rest des Tages verbrachte er in der Schmiede seines Kollegen.Fenris war immer noch nicht zurück und solangsam fragte sich, wo seine Lehrmeister abblieb.So ließ er sich noch den einen oder anderen Kniff zeigen und verbesserte seine Technik, um Stahl zu bearbeiten.*
    Dann begab sich Arelis nach Hause.Maya hatte so schon lange auf ihn warten müßen und er wollte sie nicht länger als nötig belasten.

    Einhand+4 = 34/80
    Schmieden+4 = 18/25
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

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