Seite 50 von 64 ErsteErste ... 11213141424344454647484950515253545556575859 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 785 bis 800 von 1010

Thema: Das Plateau-Lager

  1. #785
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Rythmisch klang das Geräusch des Hammers durch den Abend, als er wieder und wieder auf den rotglühenden Stahl traf. Funken stoben in den Abendhimmel und Schweißtropfen verdampften zischen, wenn sie von Arelis Stirn, auf den glühenden Stahl vielen.
    Seine Muskeln waren wie die Sehnen eines Troll gespannt, nach dem er den ganzen Tag den Hammer schwang. Nach der langen Zeit, spürte er das Brennen in seinen Muskeln und Knochen schon garnicht mehr und seine Haut war mit Ruß und Schweiß bedeckt.
    Nachdem der die Nacht herein gebrochen war und der Mond mit seiner Reise über den Himmel begann, unterbrach ihn eine männliche Stimme.
    Willst du nicht mal Feierabend machen. fragte Fenris müde.Du stehst schon seit heute Morgen hier und wenn ich die drei fertigen Schwerter sehe, möchte ich wetten, das du nicht eine Pause gemacht.Stimmt, ich wollte die Klinge noch fertig machen, bevor ich gehe.Wenn ich das schaffe, kann ich morgen fertig werden und Gromet das Geld geben, das ich ihm schulde, antwortete er erschöpft.
    Arelis sah, das Fenris verändert war. Seine Rüstung war stärker und prunkvoller. Doch war auch sein Gesicht blaß, seine blauen Augen glänzten nicht und obwohl es kühl war, stand seinen Lehrmeister, der Schweiß auf der Stirn. Neben ihm stand ein Magier, welcher seiner roten Robe nach, zum Kreis des Feuers gehörte.
    Alles in Ordnung Fenris? Du siehst aus, als hättest du ein Messer im Bauch stecken, schilderte Arelis.
    Nein, es ist alles in Ordnung. Ich bin nur fertig.Du bist befördert worden stimmts? Ich hab zwar nicht viel Ahnung von Orden, aber man siehts an deiner Rüstung.Stimmt.Man hat mich zu Gor ernannt,erklärte Fenris stolz.Das ist übrigens Cedric ein guter Freund von mir und ein Magier des Feuers.Arelis wischte sich die rechte Hand an seiner Hose ab und reichte sie dem Magier.Nennt mich Arelis mein Herr, grüßte er und Cedric erwiederte den Händedruck. Der Magier erzählte kurz, wer er war und das die drei Orden der Magier geschrumpft waren. Die Ältesten waren zum Kampf nicht mehr tauglich, obwohl sie mächtig waren und im Notfall ganze Städte hätten einreißen können. Doch hatten sie wichtigere Aufgaben, die sie von ihren Kampffertigkeiten ablenkten.
    Wenn ihr euch einer Gilde anschließen wollt und Hilfe braucht, dann sagt bescheid. Wenn ihr vielleicht sogar einem der Magierkreise anschließen wollt, dann seit euch meiner Hilfe gewiß, bot Cedric an.
    Arelis nahm das Angebot dankend an und freute sich über die Hilfsbereitschaft.
    Mach Feierabend für heute und ruh dich aus. Wir sehen uns dann später.Ist gut. Ich bin sowieso fertig. Wenn was ist, weißt du wo du mich findest.
    Mit diesen Worten, begann Arelis einzupacken, verabschiedete sich und machte sich auf den Weg, zu seinem Bett.Netter Kerl.Höflich und ehrlich. Du hast eine gute Wahl getroffen, befand Cedric.Denk ich auch. Er ist fleißig und ich denke, daß er verlässlich ist, stimmte Fenris zu und lud Cedric auf ein Bier zu sich ein.

    Die Taverne war wie üblich voll und Gromet nickte ihm zur Begrüßung zu. Wieder stand das Essen schon in seinem Zimmer und Arelis begann sich zu waschen. Morgen konnte er sich endlich neue Kleidung kaufen und ein Bett mieten. Noch ein oder zwei Tage und er konnte sich vielleicht schon eine Hütte mieten. Noch wärend des essens plante Arelis weiter, doch als sein Kopf das Kissen berührte, übermannte ihn der Schlaf sofort.

    Am nächsten Morgen begann Arelis wieder mit dem ersten Hahnenschrei, seine Arbeit. Es versprach, ein schöner Tag zu werden, also beeilte er sich, damit er nach seiner Ablieferung noch auf den Marktplatz konnte. Am frühen Nachmittag wurde er mit seiner Arbeit fertig. Da die Waffen sowieso nur Übungswaffen waren, schliff er sie nicht wirklich scharf. Die Kadetten und Rekruten sollten sich nicht versehentlich ein Bein abhacken, wenn sie sich selber trafen.
    Nachdem er die Schmiede aufgeräumt hatte, wickelte er die Schwerter in eine Decke und warf sie sich über die Schulter. Zufrieden ging er zur Kaserne und ließ seine Blicke durch die Stadt schweifen. Einzelne Wachen liefen ihre Bereiche ab und achteten auf Diebe und Ärger. Die Menschen gingen ihrem Tagwerk nach und die Sonne erhellte das gesamte Plateu. Ein weicher Wind wehte den Duft von Backwaren, Leder und anderen Waren herüber, während Arelis zur Kaserne schritt. Die Häuser waren im Fachwerkstil gebaut und im äußeren Bereich der Stadt, gingen sie in Hütten über. Die Straßen, Gassen und Kopfsteinpflaster, waren sauber und kein Müll stapelte sich vor den Häusern.
    Als Arelis die Kaserne betrat, fragte er einen Kadetten nach dem Weg zur Waffenkammer und bekam íhn auch gewiesen.
    In der Waffenkammer empfing ihn ein Offizier.Ein Mann mit breiten Schultern, und rauem Gesicht. Seine stechenden Augen musterten Arelis kurz.Ihr bringt die Übungsschwerter,fragte er mit kräftiger Stimme.Ja Sir. Fünf Stück, wie bestellt.
    Arelis mußte nich auf die Erfahrung seiner Grundausbildung zurück greifen, um zu wissen, daß der Mann der Waffenoffizier war.
    Kritisch begutachtete er die Schwerter und schien zufrieden.Gut.Ich bin zufrieden. Ihr habt sie kaum geschärft.Gerade so, das sie nicht durch einen leichten Lederpanzer gehen. Schlau.Ihr wart nicht zufällig bei der Armee, oder,fragte der Mann.Doch, Sir. Ich habe eine Grundausbildung absolviert.
    Der Offizier nickte und legte das Schwert beiseite.Sagt eurem Meister, das ich zufrieden bin. Hier sind 300 Goldstücke wie abgemacht.Ich danke euch Sir, bedankte sich Arelis und verließ die Kaserne.
    Nachdem er das Gold bei Fenris abgelieferte hatte, begab er sich zum Marktplatz. Sein Meister hatte ihm 175 Goldstücke gegeben und das half Arelis im Moment mehr als genug.
    Er kaufte sich ausreichend Hemden und Hosen, bei einem Weber. Neue Stiefel, Seife und alles was man für den Anfang so brauchte. Danach ging er in die Taverne zum "Fröhlichen Treiben". Endlich konnte er bei Gromet seine Schulden bezahlen.
    Gib mir 30 Gold für alles und gut ist,antwortete er, als Arelis ihn fragte.Kannst du mir vielleicht sagen, wo ich eine Behausung her bekomme?Geh mal zu Marktplatz. Am Tischlerstand steht oft einer, der Hütten vermietet und verkauft.
    Arelis bedankte sich für diese Information und machte sich gleich auf den Weg.
    Er fand dort auch einen Mann, der ihm bei seinem Problem helfen konnte.
    Arelis konnte ein Zimmer in einem Haus mieten, welches im äußeren Bereich der Stadt lag. Zumindest war es für den Anfang gut. Das Fenster war dicht, es gab kein Ungeziefer und man hatte seine Ruhe. Er bekam eine Urkunde die bestätigte, das er für drei Wochen bezahlt hatte und konnte nun mit seinem wenig Hab und Gut dort einziehen.
    Es vergingen noch zwei Tage, als Arelis genug Gold verdient hatte, um bei Cavalorn seine Schulden zu begleichen. Fenris gewährte ihm ein paar Tage frei, um seine Dinge zu erledigen.
    Also packte er seine sieben Sachen, versorgte sich mit Proviant und schnallte sich ein Schwert an die Hüfte, welches er sich in den letzten Tagen geschmiedet hatte. Keine Qualitätsklinge, aber Arelis befand, daß es keinen Unterschied machte wie gut sie war. Wenn er sie jemanden auf den Kopf schlug, war das Ergebniss das selbe.
    Also brach er auf und hoffte, das alles gut ging...
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  2. #786
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Fenris lief davon. Hinter ihm hörte er tosendes Gelächter . "Seht ihn euch an" ,"Er hat Angst" schallte das Echo von den Wänden der Felswände .
    Fenris blickte sich nicht um . Er rannte immer Richtung Höhlenausgang . Weit in der Ferne sah er Licht . Es sah aus als würde sich sein Blickfeld zu einem Tunnel zusammenziehen . Dann erkannte er eine Gestalt . Es war ein großgewachsener Ork .
    Fenris wollte sein Schwert ziehen ,aber alles was er in der Hand hielt war ein morscher ,krummer Stock . Trotzdem ging er auf den Ork los und schlug mit voller Wucht zu . Doch seine Hand bewegte sich nur langsam . Fenris blickte nach oben . Die Sonne schien durch die Wasseroberfläche und zerbarst in tausend goldene Lichtfunken .
    Jetzt schwamm Fenris schnell zur Oberfläche . Als er ankam blickte er sich um . Er war mitten im tosenden Meer . Keine Rettung war in Sicht als er ein Seil vor sich sah . Er packte es und wurde hinaufgezogen .
    Jetzt sah er die Robe des Mannes der von hoch oben das Seil geworfen hatte . Es konnte sich nur um Cor Angar handeln ...


    Fenris erwachte schweißgebadet . Wieder einer seiner perplexen Träume . Doch der Schmerz war real . Sein Bauch brannte noch immer . Er zog sein Hemd hoch und sah das Brandmal . Es sah schon klarer aus als am Tag zuvor ,aber war noch immer feuerrot . Bald würde es heilen ubd lediglich das Emblem zu sehen sein .

    Fenris stand auf und streifte seine Rüstung über . Dann beäugte er die Klinge der Gors . Sie war ein Prachtstück . Ein Zweihänder ,aber doch nicht zu schwer oder zu träge . Die Klinge blitzte und hatte noch kein Blut geschmeckt .
    Fenris steckte das Schwert in die Scheide und ging zum Marktplatz .
    Von seinem Gold ,dass er regelmäßig in Form des Soldes und auch der Schmiedearbeit verdiente ,kaufte er sich etwas zu essen .

    Mit einem Krug Milch und Käse ging er zurück nach Hause . Nachdem er dort gefrühstückt hatte sah er sich um . Arelis war nicht da . Aber Fenris wollte ihm nicht nachlaufen . Seine erste Arbeit hatte er ja imemrhin erledigt . Es gab viel zu entdecken auf der Insel .

    Dann kehrte Fenris seinem Heim den Rücken und ging wieder hinauf zu den Templern .
    Cor Angar redete nicht über die Ereignisse des vergangenen Tages . Statdessen gab er ihm die Aufgabe in den Minen nachzusehen ob alle abgestellten Templer ,zum Schutz der selbigen ,ihre Arbeit gut verrichteten .

    Und nimm diesen Brief . Er muss zu Meister Pyrokar gebracht werden hatte Angar das Gespräch beendet und ihm das Schriftstück in die Hand gegeben .

    Also machte sich Fenris auf den Weg . Bald war er an dem Minengebäude angekommen ,welches von Gardisten am Eingang bewacht wurde . Fenris trat ein und ging hinunter durch den breiten Schacht .
    An der Schmelze saßen 3 Templer und hin und wieder traf er einen in den Seitenschächten an ,der dort nach Minecrawlern Ausschau hielt .

    Der Schweiß der Buddler und der Staub des Gesteins füllte die Luft . Von überall her erklangen die lauten Klänge der Spitzhacken ,welche Erz und Gold bearbeiteten .
    Der Blasebalg der Schmelze arbeitete ebenfalls mit einem mächtigen Grollen .

    Als Fenris unten angekommen war ,sah er ,das es drei Gors waren ,die dort saßen . Einen kannte er .

    Ich grüße dich Gor Na Ran
    Ich grüße dich Gor Na Yar
    Wie ich merke verbreiten sich die Neuigkeiten schnell im Orden löchelte Fenris .
    Wir sind nicht mehr viele . Da weiß man sofort alles . zwinkerte Na Ran .
    Was treibt dich in diese Hölle ?
    Ich soll nach dem Rechten sehen . Irgendwelche Neuigkeiten in letzter Zeit .
    Der Gor ,rechts von Na Ran meldete sich zu Wort . Es war ein großer Geselle und er sprach mit tiefer Stimme .
    Ich bin Gor Na Hod und weiß viel aus der Mine zu berichten . Wir haben mehrere Stollen vor den Minecrawlern verschlossen . Hin und wieder stoßen wir jedoch noch auf die Biester. Aber wenn wir sie nicht töten würden ,wären wir hier fehl am Platz . Die Árbeit in den anderen Stollensystemen geht gut vorran .
    Das freut mich zu hören . Ich werde wieder aufbrechen . Meine Arbeit treibt mich in das Kloster . Schönen Tag noch
    Hier unten ist es imemr Nacht lachte Gor Na Ran und verabschiedete sich .

    Wieder am Tageslicht angekommen schlug Fenris den Weg Richtung Kloster ein .


    //Kannst ja mal was mit mir posten Killer . Können ja bald mal einen Quest vom Stapel lassen //

  3. #787
    Magier der Flammen Benutzerbild von de Killer
    Im Spiele-Forum seit
    May 04
    Ort
    Plateau-Lager
    Beiträge
    420
    Cedric hatte sich von den beiden verabschieded und war ins kloster zurückgekehrt. die nacht hatte er in seiner kammer verbracht doch hatte er nicht geschlafen. er hatte sich dort mit einer zwielichten gestalt getroffen die allerdings cedrics erwartuzngen erfüllt. er wollte seine beweglichkeit bis zum äußersten verbessern. also hatte er sich diesen dieb bestellt der ihm für münzen wohl jeden dienst erwiesen hätte. nun war dies einer der einfachsten und sogar einige der untergrundbewohner schätzten innos und seine boten. so kostete cedric diese ausbildung nur 5 flaschen klosterwein. nun begann der mann seine seine ausführungen. Nun ich werde nun dolche nach dir werfen. keine angst sie sind nicht echt... das hoffe ich. nein schwerz beiseite und du versuchst dann ihnen auszuweichen. wir fangen hinten im raum an und du kommst dann immer näher. auf kürzerte entfernung ist es natürlich schwerer auszuweichen. gut legen wir los den ersten dolchen wich cedric gut aus. der kerl warf sie in einem gleichmäßigen takt und langsam. doch je näher cedric ihm kam desto schwerer wurde es. beim zweiten mal warf der dieb plötzlich und schneller. cedric kämpfte sich so die nacht durch nach vorne zu ihm. viele blaue flecken zierten ihn da er sich ständig auf den biden werfen musste um den geschossen zu entkommen. doch als die sonne bald wieder am himmel stand war cedric sehr gut im ausweicen und schaffte es, sogar aus dieser nähe nur gestreift zu werden. er verabschiedete sich von dem mann und dieser schien sich zu freuen wieder untertauchen zu können.
    cedric hatte wieder seine ruhe. doch schlafen konnte er nicht. da er nichts zu tun hatte stöberte er in seiner truhe herum, auf der suche nach dingen die er vielleicht mal brauchen könne. dabei stieß er auf das alte artefakt welches sie auf einer mission gefunden hatten. pyrokar hatte ihm gesagt er solle es behalten und ihm nocheinmal zeigen wenn der rechte zeitpunkt da war. cedric hoffte das dieser zeitpunkt nun endlich da war und das pyrokar ihm vielleicht etwas über dieses "ding" sagen konnte. also ging cedric in die große halle. als magier brauchste er nicht vom novizen eingelassen werden sondern hatte das recht frei hervorzutreten. pyrokar war allein also kniete sich cedric nieder und began zu sprechen. Pyrokar, Meister ich bin gekommen ihn das Artefakt zu bringen, welches ich lange zuvor gefunden habe. Ich hoffe das ihr den Zeitpunkt nun als richtig anseht. Pyrokar wies ihm aufzustehen und sprach Ja mein Schüler. Du kannst nun dieses Artefakt bei mir ebgeben. Es strahlt große Magie aus. Ich konnte es dir nicht sofort abnehmen weil ich so testen musste, ob du einer solchen Energiequelle widerstehst und dich nicht von ihr hingezogen fühlst. Pyrokar bewegte die Hände und hielst das Artefakt in der Hand. Dann befahl er cedric zu gehen. Das Artefakt gab er einem Novizen und ließ es in den keller bringen wo anbdere Artfakte lagerten.

    Cedric wollte ein wenig das gute Wetter genießne und ging hinaus. Auf halben wege glänzte etwas Metallisches in der Sonne. Cedrics augen gewöhnten sich jedoch schnell an das licht und er erkannte fenris. Er begrüßte ihn und dieser Erzählte ihm von dem schreiben. Cedric beschloss fenris zu begleiten. Sie unterhielten sich auf dem Weg über gott und die welt. Zwischendurch erwähnte Fenris arelias und seine gute Arbeit. Dann kamen sie am Kloster an. Cedric schritt zuerst in die große Halle und Pyrokar sah ihn erstaunt an. Was möchstest du erneut von mir? DOch dann kam hinter Cedric Fenris hinein und Pyrokar wusste Ah Fenris du bist es. Ich gratuliere zu deiner Beförderung. Hiermit stelle ich dir das Recht aus das Kloster ohne einen Grund betreten zu dürfen und das die Wachen dich nicht mehr aufhalten dürfen. Fenris dankte Pyrokar mit einem nicken und kam dann zu ihm. Er überreichte ihm die Schriftrolle die er ihm bringen sollte. Doch Pyrokar legte sie vorerst zur Seite. Dann fing er erneut an zu sprechen. Danke für diese Informationen. Doch ich habe erneut schlimme Nachrichten. Hier in das Kloster ist ein Dämon eingedrungen der durch seinen Meister und durch seine eigene Kraft vor unseren Blicken geschützt war. Ich selbst war durhc wichtige Dinge angelenkt. Nun leider war sein Ziel der Keller und er hat eines der Artfakte gestohlen... Ihr meint doch nicht?!... Doch. Er hat jenes Artefakt gestohlen welches du mir heute morgen gebracht hast. Scheinbar haben andere Kräfte sich nicht zurückhalten können dieses Artefakt an sich zu nehmen. Wir müssen es zurückbeschaffen und wenn du dich für kräftig genug hältst, dann bitte ich dich diese Aufgabe zu übernehmen. Doch irh könnt euch beraten und auch noch freunde mitnehmen. Kehrt zu mir zurück wenn ihr euch entchieden habt. So schickte Pyrokar sie aus dem Raum. Fenris fing an zu sprechen:...

    // Cedric +10 Athletik (25/25)
    Dann denk dir was aus Na Yar
    Ist dir langweilig?
    Willst du Party?
    Dann schicke eine SMS mit FEUER an die 112 und schon stehen viele Leute mit lustigen Partyhüten bei dir zu Hause.


    Mitstreiter im Kampf (22.5.)

    Shojin:LP-Stand

  4. #788
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Ich poste später . Wenn jemand den Drang verspürt mir dazwischenzufunken ,dann soll er das tuen . Aber bitte nichts zu weltbewegendes

  5. #789
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Ein Dämon also . Ich kann nicht behaupten ,dass ich in letzter Zeit in guter Trainingsform bin . Ersteinmal müsste ich mich auf den Kampf vorbereiten . Ausserdem haben wir keine Ahnung wo das Biest steckt ...meinte Fenris nachdenklich .
    Wir nehmen einfach ein bisschen Verstärkung mit . Ausserdem werden meine Kräfte uns den Weg weisen . Wenn nicht ,dann fragen wir Pyrokar . Er wird es herausfinden können ...
    Ein Dämon ist nicht einfach so zu besiegen . Wir könnten 10 Mann sein und hätten keine Chance .
    Das sehen wir dann ,wenn wir vor ihm stehen .
    Nun gut . Du weisst ,du kannst auf mich zählen . Zuerst werde ich jedoch etwas trainieren . Ich muss vorbereitet sein wenn es soweit ist . entgegnete Fenris .


    So beschlossen sie sich Abends in der Taverne "Zum Fröhlichen Treiben" zu treffen und verabschiedeten sich .
    Fenris ging nach Hause . Dies alles verschob seine Pläne wieder ein Stück nach hinten ,doch diesmal wollte er nicht länger warten .
    Zielgerichtet machte er sich auf um Cor Angar zu besuchen .

    Was ist dein Anliegen Gor Na Yar ?fragte dieser als er vor ihm stand .
    Ich suche eine Person . Eine Person ,die sich in der Landwirtschaft auskennt . Es gibt so gut wie keinen richtigen Bauernhof auf der Insel . Warum ist das so ?
    Der Boden ist nicht nahrhaft genug . Es ist eine zehrende Arbeit . Aber ich kenne jemanden ,der dir deine Fragen zu diesem Bereich besser beantworten kann .

    Der Cor nannte den Namen des Mannes und Fenris machte sich erneut auf den Weg . Die genannte Person wohnte im hintersten Eck des Lagers . Direkt an der Stadtmauer .
    Fenris klopfte an die alte Tür und nach einiger zeit wurde geöffnet .

    Was gibt es Templer ?
    Fenris ignorierte die abfällige und zugleich falsche Rangbezeichnung und sprach : Ich würde gerne mit ihnen über den Ackerbau reden ...Cor Angar schickt mich .
    Ahh ...entschuldige meinen Ton . Es ist einer meiner schlechten Tage . Tritt ein .
    Fenris trat über die Türschwelle und schaute sich um . Das Hüttchen war klein aber durchaus gemütlich eingerichtet . An den Wänden hingen Sicheln und Hacken .
    Mein Name ist Fellan sagte der Mann und reichte Fenris die Hand .
    Ich bin Gor Na Yar . meinte Fenris reflexartig aber besann sich dann und fuhr fort Nenne mich Fenris . Du gehörst unserem Orden nicht an
    Also was möchtest du wissen ?
    Bist du Bauer gewesen ?
    Ja ,früher auf dem Festland . Als ich hierher kam ,habe ich es aufgegeben . Die Leute hier beziehen ihre Lebensmittel aus der Natur oder kaufen das spärliche Zeug ,dass an Land getrieben wird .
    Ich will ,dass du mir etwas über die Landwirtschaft beibringst . sagte Fenris .

    Fellan nickte verständnisvoll . Ich kann dir etwas beibringen ,aber glaube nicht ,dass es dir auf diesem Plateau nützen wird .
    Wald ,Hügel ,kein nahrhafter Boden . Es ist schwierig etwas anzupflanzen ...
    fuhr er fort .
    Das werden wir später sehen sagte Fenris .

    Also fing Fellan an mit ihm zu reden . Er erzählte vieles ,was er aus jahrelanger Erfahrung gelernt hatte ....

    Nach einiger Zeit verabschiedete sich Fenris und sie kamen überein ein nächstes Treffen zu arrangieren .
    Doch nun musste Fenris ersteinmal trainieren . So ging er zum Trainingsplatz der Templer ...

    ____________________________


    Skills


    Bogen : 101/200 + 6 Lp's = 104/200

    Zweihänder : 55/200 +15 Lps = 70/200

    Landwirtschaft : + 10 Lp's = 10/25

  6. #790
    Zu hart fürn Titel Benutzerbild von Gerthi2
    Im Spiele-Forum seit
    Mar 04
    Ort
    Kassel bzw Plateaulager
    Beiträge
    165
    Marco ging durch das Tor vom Plateaulager. Bei den Jägern hatte er das Schnitzen gelernt doch wollte er nun noch ein wenig Kampf trainieren und so ging er zur Kaserne. Auf dem weg dorthin begegnete er Fenris.
    Hallo Fenris. Schöne Rüstung die du da trägst.
    Hallo Marco. Ich bin zum Cor befördert worden. Doch nun zu dir. Wie war es bei den Jägern?
    Interesant! Ich habe das Bogenschnitzen gelernt und mit Merydor und Turael einen Halbdämonen getötet
    Einen Dämon? Das trifft sich gut den ich muss auch einen Dämon jagen. Komm heute Abend zur Taverne, da kannst du mir dann alles erzählen. Ich habe jetzt auch einen Lehrling aber das erzähle ich dir dann auch heute Abend denn ich muss jetzt erst einmal trainieren.
    Gut dann bis heute Abend sagte Marco und ging zur Kaserne und machte ein Paar Übungen mit Schwert und Bogen. Nach ca. 4 Stunden tranig machte er sich auf zur Taverne um mit Fenris zu sprechen.


    // 2LP auf Bogen=15, 2LP auf Schwert=15, 1Lp auf Schnitzen=1 , Neuer Beruf: Bogner //
    Geändert von Gerthi2 (12.5.05 um 16:26 Uhr)
    Ich bin der Metal Mann, weil ich harten Metal hören kann

    Gothic RPG

  7. #791
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Es war schon Abend, als Arelis sich zur Taverne begab. Er wollte Fenris bescheid sagen, daß er am nächsten Morgen, seine Arbeit wieder Aufnehmen konnte.
    Sein Bein fühlte sich noch ein wenig verspannt an, doch die Magier hatten perfekte Arbeit geleistet. Es war bereits Abend und der Laden gut besucht.
    Es roch nach Wacholder, Bier und gebratenem Fleisch. Blauer Dunst schwebte in feinen Schwaden durch die Luft und roch nach Pfeifentabak.
    Arelis lies seinen Blick über die Menge schweifen und erblickte Fenris mit einigen Leuten, an einem Tisch sitzen. Also ging er zu ihnen herüber um Fenris zu informieren.
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  8. #792
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    //der Platz ist reserviert . Ich poste später . Keiner darf mhr posten ausser vielleicht Killer wenn er lust hat und natürlich conan der noch kommen muss und vielleicht auch orangeput //

  9. #793
    Held im Erdbeerfeld Benutzerbild von Sir_Conan
    Im Spiele-Forum seit
    Oct 04
    Ort
    Jägerlager
    Beiträge
    1.623
    // conan ist da^^

    Merydor verliess sein Zimmer und gesellte sich zu den anderen Menschen in der Taverne. Kein bekanntes Gesicht dabei, dennoch lag eine gewisse freundschaftliche Atmosphäre im Raum. Er bestellte sich ein Bier und setzte sich in eine dunkle Ecke, verborgen unter seinem Mantel. Das Bier schmeckte sehr abgestanden doch Merydor zog es vor, nichts zu sagen. Plötzlich entdeckte er Fenris, der ihm bisher nicht aufgefallen war. Er hatte ihn seit der Schlacht an der Mine nicht mehr gesehen und beschloss, ihn zu grüßen. So packte er sein Bier und ging zu ihm herüber, er war gerade in ein Gespräch mit einigen anderen Leuten vertieft...

  10. #794
    Mitspieler Benutzerbild von Orangeput
    Im Spiele-Forum seit
    Jun 04
    Beiträge
    39
    Im plateaulager angekommen sprang Solo vom Wagen und schaute sich mit merkwürdigem blick um. Das Lager hatte ihm noch nie richtig gefallen... alles war so naja eben so! Ohne sich weiter aufzuregen begab sich Solo in den Dunklen gassen zur nächsten Taverne. Dort angekommen hastete er mit einem Stängel Sumpfkrazt im Mund zur Teke und bestellte sich ein Bier! Die atmosphäre is schon mal gut! sprach Solo leise vor sich her als auch schon sein Bier angedüst kam, schnell legte er die Goldstücke auf den Tresen um es zu bezahlen und Trank dann einen riesigen Schluck. Ihhhh was ist das denn für en ekliges Zeugs? Schmeckt wie frisch gepisst... schrie er ausversehen hinaus als es ihm Raum still wurde.

    // Bin in der gleichen Taverne wie du Fenris mache auch mit wens gestattet ist! Schreibe dann um 22:30 wieder cu bis dänne//
    Mitglied im Gothic Rpg
    Name:Solo (Farbe Sienna)
    Rang: Spurenleser
    Fertigkeiten: Einhand: 27/200
    Schleichen: 15/25
    Diebeskünste: 11/25
    Atlethik: 5/25
    Spurenlesen: 14/25

  11. #795
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Hier ist aber nun für mich reserviert -.-

  12. #796
    Streiter des Gothicforums Benutzerbild von Galaxydefender
    Im Spiele-Forum seit
    Aug 03
    Ort
    Boonville, New York State
    Beiträge
    5.063
    Fenris war am frühen Abend in die Taverne eingekehrt . Zuvor hatte ihm ein Novize Nachricht von Arelis gebracht . Er war wieder halbwegs zu Kräften gekommen .
    Jetzt wartete er auf Cedric ,der mit ihm näher über den Auftrag von Pyrokar sprechen wollte . Er bestellte ein Bier und setzte sich an einen großen leeren Tisch inmitten des Raumes . Die Taverne war voll bis zur Türschwelle und so erkannte Fenris nur Cedrics Kopf ,der sich den Weg durch die Massen suchte .
    Als er aus einer Schar von Leuten auftauchte winkte Fenris ihn herbei . Im gleichen Augenblick sah er Arelis auf ihn zukommen .

    Na ihr beiden . Wie ich sehe hast du dich gut um meinen Lehrling gekümmert Cedric .meinte Fenris ,der froh war seinen Mitarbeiter wieder gesund zu sehen .
    Eher unsere Heilkünstler im Kloster .
    Setzt euch

    So nahmen Arelis und Cedric Platz .

    Hier in der Taverne trifft man doch immer einen Haufen Leute . Vielleicht auch taugliche Männer für die Mission ...
    Mission ?
    Pyrokar ,mein Meister ,hat uns aufgetragen ein gestohlenes Artefakt wieder zu besorgen . Es ist von großer Bedeutung ...begann Cedric zu erläutern . Fenris antwortete jedoch auf seine vorherige Aussage .

    ...Oder alte Bekannte sagte er ,als er Merydor im Gedränge erblickte .
    Setz dich zu uns Merydor .
    Merydor kam hinüber und schnappte sich einen Stuhl .

    Nabend . Was treibt euch hier zusammen ?
    Die Frage ist was dich hier hin treibt ...
    Nur ein kleiner Ausflug . Man kann ja nicht ständig im heimischen Lager hocken .
    Sag nicht die Orks haben euer Lager schon wieder abgefackelt . Suchst wohl Asyl schmunzelte Fenris .
    Gegen die paar Orks nehmen wir es auch noch auf . Ihr habt die Berge und könnt euch einlullen wie ein Kaninchen in seinem Bau .
    Und euch hin und wieder den Arsch retten

    Das kleine ironische Schwätzchen wurde jäh durch einen Aufschrei unterbrochen :

    Ihhhh was ist das denn für en ekliges Zeugs? Schmeckt wie frisch gepisst...
    Was macht der Säufer Solo denn hier ?
    Hey Solo beweg dein faules Hinterteil mal hier rüber .

    Langsam stiefelte Solo zu ihnen herüber und setzte sich .

    Ich zeig dir gleich mal meinen faulen Arsch Herr Templer . Nicht mal Bier brauen könnt ihr hier ...
    Dann bestell halt Schnaps
    Ach nerv nicht rum . Wer bist du überhaupt
    Das ist doch nicht deine Sache

    Ok Ok genug für heute lasst uns zum Thema kommen . Schön ,dass sich schon ein paar Männer hier eingetroffen haben .
    Genau . Wenn auch unfreiwillig . Wir sind hier ,weil mir Pyrokar einen Auftrag gab .
    Pfff alte Innosschergen .
    Cedric fuhr unbeirrt fort .

    Es geht um eine wichtige Reliquie . Ein Dämon hat sie aus dem Kloster entwendet . Ich muss den Gegenstand wiederbeschaffen . Er ist in den falschen Händen sehr gefährlich .
    Ein kleines Abenteuer also ...
    Gibts Gold zu holen ?
    Hmm ein Dämon . Ich bleibe wohl besser hier
    Du kannst auf meine Schmiede aufpassen . Ich vetraue sie dir an

    ....


    Und so nahm das Gespräch langsam seinen lauf . Am Ende stand fest wer mitging und wer nicht ...



    //weiter im Questthread ,den Killer eröffnen wird . Da kann es dann sofort mit richtigen Posts losgehen denke ich . //

  13. #797
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181
    Nachdem Fenris aufgebrochen war, lag die Verantwortung der Schmiede, nun in Arelis Hand.
    Da es nun zwei Männer gab, die die Schmiede betrieben und sie nun auch automatisch öfter in Betrieb war, hatte Fenris seinen Lehrling beauftragt, eine Geldkiste zu besorgen, damit er die Einnahmen verwahren konnte. Bevor Fenris aber abreiste, lehrte er seinen Lehrling noch ein paar Kniffe, um sein Handwerk zu verbessern. Arelis hatte keine Schwierigkeiten, das neu erlernte umzusetzen und machte seinen Meister zufrieden.
    Also ging Arelis zum Marktplatz. Er mußte für einen Auftrag noch Rohstahl besorgen und nutzte diesen Einkauf gleich, um sich etwas Nahrung und Bier zu kaufen, da er die Schmiede nicht unbeaufsichtigt lassen wollte, wenn er eine Pause machte.
    Als er über den Markt schlenderte, viel ihm eine Person ins Auge.
    Sie war schlank und zierlich und hatte ihre langen mittelblonden Haare zu einem Zopf gebunden. Sie bemerkte ihn nicht, da sie an einem Gemüsestand nach Ware ausschau hielt. Arelis ging auf sie zu und verbarg seine Nervosität so gut er konnte.
    Jetzt müßt ihr mir aber euren Namen verraten, lächelte er die junge Frau an.
    Überrascht blickte sie auf und ihre fragende Miene, wich einem bezaubernden Lächeln.Mein Name ist Maya, lächelte sie und ihre Augen glänzten vor Freude.
    Darf ich euren Korb tragen, bot Arelis verlegen an und die junge Frau ließ ihn gewähren.
    Gemeinsam schlenderten sie über den Markt und lernten sich näher kennen. Sie war an keinen Mann gebunden, was Arelis erleichterte und zwischen ihnen herrschte eine angenehme Sympatie.
    Leider verflog die Zeit wie im Fluge und Arelis mußte zurück zur Schmiede.
    Er begleitete Maya zu ihrer Wohnhütte und übergab ihr ihre Einkäufe.
    Ich hoffe ich darf euch wieder sehen, lächelte Arelis.Ihr könnt jeder Zeit zu meiner Schmiede kommen, um eure Küchenmesser schleifen zu lassen.
    Maya`s Wangen röteten sich und sie lächelte ihn neckisch an.Ihr nehmt mich auf den Arm, sowas macht man nicht mit einer Dame, Herr Schmied.
    Arelis entgegnete ihrem verspielten Scherz mit einem leichten Lachen.
    Aber ich werde darauf zurück kommen, versprach sie ihm und machte ihm deutlich, daß sie sich über ein Wiedersehen freuen würde.
    Sie lächelte ihn noch einmal schüchtern an und verschwand dann in ihrer Hütte.
    Kurze Zeit noch stand Arelis einfach nur mit klopfendem Herzen da und lächelte, als er sich schließlich zur Schmiede aufmachte.
    Am Nachmittag schließlich, wurde Arelis in seiner Arbeit unterbrochen und ein junger Rekrut stand vor ihm. Arelis stellte den Hammer auf den Boden und fragte, um was es ging.
    Könnt ihr auch Schwerter schmieden oder schafft ihr nur Käsemesser, scherzte er.
    Arelis zog eine Augenbraue hoch und fühlte sich verunglimpft. Seiner Statur war größer und stärker, als die des Rekruten und so nahm er mit einer Hand, den schweren Schmiedehammer vom Boden und stellte ihn mit einem schweren Krachen auf den Amboß.
    Hey, hey, das war nur ein Scherz. Ich wollte euch nicht beleidigen, im Gegenteil. Ich möchte, das ihr mir ein Schwert fertigt.
    Und was für ein Schwert, fragte Arelis nun entspannter.
    Was könnt ihr mir für 100 Goldmünzen fertigen?
    Für 100 Goldmünzen, fertige ich euch ein solides Schwert mit guter scharfer Schneide, welches euch so manchen Halsabschneider vom Leib hält.Ok, das nehm ich. Wie lange werdet ihr dafür brauchen?Sagen wir, ihr könnt es in zwei Tagen abholen.Abgemacht, willigte der Rekrut ein und schüttelte Arelis die Hand.
    Wenn Arelis einen Auftrag abmachte, gab er seinem Kunden immer die Hand darauf. Damit zeigte er, das sein Wort genauso viel Gültigkeit hatte, wie ein schriftlicher Vertrag. Nur das er hierbei auch sein Ehrgefühl damit ausdrückte. So hatte es schon sein Vater immer getan und er führte diese Tradition weiter.
    So begann er mit seiner Arbeit, bis in den späten Abend.
    Alle dir er kannte waren ausgezogen, um einen Dämon zu erlegen. Sie waren zwar erfahrene Kämpfer, doch ein Dämon war eine schlimme Sache und er wünschte ihnen soviel Glück, wie sie brauchten......




    +4 LP auf Schmieden = 5/25
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  14. #798
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181

    Lagerquest

    Zwei Tage waren schon verstrichen, seit Fenris und seine Begleiter aufgebrochen waren.
    Arelis hatte den Auftrag des Rekruten beendet und einen Tag eher als geplant verkauft. Fenris würde zufrieden sein, wenn der die Kleine Geldtruhe gefüllt vorfand.
    Am Morgen des zweiten Tages, ging Arelis wie üblich zur Schmiede. Für diesen Tag, hatte er den Auftrag eine Sptitzhacke her zustellen, wie man sie in Gärten verwendete.
    Doch alles ergab sich anders als geplahnt. Als er die Esse erreichte, bemerkte er die kaputte Eingangstür von Fenris Hütte.
    Die Schmiedetruhe war unberührt und die Geldkasette nahm er immer mit nach Hause, so das die Einahmen schonmal gerettet waren.
    Vorsichtig zog er sein Schwert und näherte sich langsam der Tür. Das Schließblech war aus dem Rahmen gerissen und den Spuren am Türblatt zu urteilen, wurde sie aufgehebelt.
    Leise horchte er an der Tür, doch Geräusche vernahm er nicht aus dem Inneren der Hütte.
    Langsam schob er die Tür auf, mit seinem Schwert in Habachtstellung.
    In der Hütte war es unordentlich, so als hätte jemand etwas gesucht. Vorsichtig trat er ein und überzeugte sich davon, das der Einbrecher schon verschwunden war.
    Arelis konnte keine Anhaltspunkte für einen Verdächtigen finden und da er noch nie hier gewesen war, konnte er auch nicht feststellen was fehlte.
    Also entschied sich der Schmiedelehrling dazu, das zerstörte Schließblech zu erneuern und die Tür wieder zu verriegeln.
    Im laufe des Tages meldete er dies den Gardisten, welche ihm versicherten, das sie die nächsten Nächte ein Auge auf Fenris Hütte haben würden.
    Doch im Laufe des Abends, kahmen ihm Zweifel. Was wenn der Täter wiederkommen würde und Arelis ihm zufällig vor die Füße stolperte?
    Ungern wollt er am nächsten Morgen mit einem Dolch im Rücken gefunden werden und so entschied er sich, diese Nacht, seinen Arbeitsplatz zu beobachten.
    Die Nacht war kühl und und der Mond leuchtete hell.Arelis hatte sich in einem Hütteneingang auf die Lauer gelegt, welcher nicht durch das Mondlicht erhellt wurde.
    So wurde es sogar für ihn ein Kinderspiel sich zu verstecken und unenddeckt zu bleiben.
    Hey, was machst du denn hier, fragte ihn pötzlich eine neugierige Stimme.
    Arelis fuhr erschrocken rum und erkannte Maya. Soviel dazu, daß es ein Kinderspiel war sich zu verstecken.
    Gott hast du mich erschreckt,flüsterte er blaß.Tu das nie wieder!
    Maya entgegnete ihm mit einem frechen Grinsen. Versuchst du jetz ein Dieb zu werden?Dann muß ich dir aber sagen, daß das da drüben deine Schmiede ist, die du ausrauben willst, lachte sie niedlich.
    Arelis zog sie ihn den Schatten und bedeutete ihr leise zu sein.
    Letzte Nacht ist in die Hütte eingebrochen worden und ich will sicher gehen, das der Kerl nicht wieder kommt, flüsterte er.Was machst du überhaupt hier?
    Ich wollte dich besuchen, ich dachte du freust dich über eine warme Mahlzeit, da du auf dem Markt ja immer nur Brot und Käse kaufst.
    Erst jetzt bemerkte Arelis, daß Maya einen Korb mit sich trug, welcher mit einem weißen Tuch abgedeckt war.
    Danke, das ist wirkl......,begann er zu schwärmen und brach plötzlich ab, als ihm sein Vorhaben wieder bewußt wurde.
    Maya, du mußt hier weg, flüsterte er wieder,hier kann es sehr gefährlich werden. Geh wieder nach Hause, ich will nicht das dir was passiert!Du machst dir Sorgen um mich, lächelte sie erfreut.
    Natürlich, antwortete er leise und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.Ich komm dich morgen besuchen, versprochen. Aber jetzt geh auf direktem Wege nach Hause und wenn du auf jemanden triffst, der keine Uniform trägt, dann läufst du. Stell eine Kerze in dein Fenster, wenn alles in Ordnung ist. Auf dem Heimweg werde ich bei dir vorbeischauen.
    Maya`s Wangen röteten sich leicht und ein scheues Lächeln lag auf ihren Lippen.
    Versprochen, flüsterte sie und küßte ihn leicht auf die Wange, nur um sich dann sofort um zudrehen und nach Hause zu laufen.
    Arelis Herz klopfte vor Überraschung und er hatte Mühe seine Gedanken zu Ordnen. Er wußte nicht wieviele Stunden er in dem Eingang verbrachte, doch der Mond hatte seinen höchsten Stand schon überwunden, als sich in den Schatten der Schmiede etwas regte.
    Eine dunkle Gestalt bewegte sich lautlos auf die Tür der Schmiedehütte zu und wirkte in dem fahlen Mondlicht, wie ein Gespenst. Arelis Nerven waren zum zerreißen gespannt und seine rechte Hand ruhte bereit auf dem Knauf seines Schwertes.
    Lautlos öffnete die Gestalt die Tür und blieb im Rahmen stehen.
    Aha, diesesmal verzichten wir also auf rohe Gewalt, sprach Arelis in Gedanken zu sich.
    Plötzlich blitzte eine Klinge in der Hand des Einbrechers auf und er verschwand in der Hütte.
    Das war Arelis Chance, so leise wie möglich rannte er über die Straße und als er vor der Tür ankahm, zog er sie mit einem Ruck zu. Den Ersatzschlüssel des Schloßes schon in der Hand haltend, verriegelte er der Tür und lachte triumphierend.
    Hah, damit hast du nicht gerechnet was? Du bist dümmer als ein Türknauf, haha.
    Der Einbrecher rüttelte kurz an der Tür, doch gab er schnell auf und es wurde totenstill. Zu still für Arelis geschmack. Vorsichtig horchte er an der Tür und riß erstaund die Augen auf, als die Fensterläden an der Hüttenseite, krachend aus ihren Angeln flogen. Kurz darauf, landete scheppernt eine große Axt auf dem Kopfsteinpflaster.
    Es wäre ja auch zu schön gewesen, nörgelte Arelis und sah den Einbrecher aus dem Fenster springen.Ohne zu zögern rannte die Gestalt die Straße herunter und Arelis versuchte sie einzuholen.
    Fenris, du hast eindeutig zu viele Waffen im Haus, schimpfte er und rannte los.
    Der Einbrecher war nicht der schnellste, doch hatte Arelis seine Probleme, an ihm dran zu bleiben.Immerwieder rannte er plötzlich in eine andere Gasse um zu entkommen, doch Arelis war hartnäckig und blieb an ihm dran.
    Die Verfolgungsjagd zog sich durch die ganze Stadt und Arelis Lungen brannten wie Feuer.
    Schließlich verlor er den Einbrecher, doch an einem Ort, den er überhaupt nicht mochte.
    Von allen Orten aus dieser Stadt, mußt du ausgerechnet auf den verdammten Friedhof rennen, schrie er ihm nach.
    Eine leichte Gänshaut lief ihm über den Rücken und er hächelte nach Luft.Der Friedhof roch nach feuchter Erde und Nebel schwebte über dem Boden. Das fahle Licht des Mondes, gab dem Friedhof eine gespenstige Athmosphäre. Der Schrei einer Eule hallte durch die Nacht und der Nebel verschluckte jegliches Geräusch.
    Arelis suchte jeden Zentimeter mit seinem Blick ab. Das Szenario des Friedhofes bereitete ihm Schaudern und als er sein Schwert zog, preßte er förmlich seine Finger um den Griff.
    Egal wo er suchte, er fand den Eindringling nicht. Angespannt schlich er vorwärts, als er hinter einem Grabstein einen Zweig zerbrechen hörte.
    Ein Kribbeln fuhr durch seinen Körper und in seinen Ohren hämmerte sein Herschlag mit solch einem Lärm, das er fast nichts anderes mehr hörte.
    Blitzschnell sprang er um den Stein herum und stach mit seinem Schwert zu. Er wußte nicht, ob er getroffen hatte, alles was er spürte, war ein Schlag gegen sein Kinn und als die Person an ihm vorbei schnellte, spürte er einen ziehenden Schmerz an seinem linken Arm. Ein dünner und nicht sehr tiefer Schnitt prankte auf seinem Arm, doch der Kinnhaken holte ihn von den Füßen.
    Schnell versuchte er sich wieder aufzurappeln und rannte ihm hinterher. Doch die dunkle Gestalt kam nicht weit. Aus unerfindlichen Gründen, begann sie zu taumeln und stürzte erst auf ihre Knie, nur um dann vollends umzukippen.
    Arelis blieb stehen und betrachtete sein Schwert. Ein dünner Film roten Blutes, glitzerte im Mondlicht auf der Klinge.
    Hatte er wirklich soviel Glück gehabt? Vorsichtig näherte er sich dem Einbrecher und stieß ihn mit dem Schwert an. Die Gestalt rührte sich nicht und Arelis beugte sich langsam herunter, um die Kapuze der Person, zurück zuziehen.
    Gerade als er sie ein Stück bewegte hatte, schrie die Gestalt auf und stieß ihn zu Boden. Seine Kapuze fiehl ihm vom Kopf und entblößte eine bleiches Gesicht mit einem kahlrasierten Kopf. Das Mondlicht ließ sein Gesicht wie eine Fratze aussehen und Arelis wich mit weit aufgerissenen Augen, auf dem Boden rutschend zurück, als er die weißen pupillenlosen Augen sah.
    Doch die Gestalt konnte nicht aufstehen. Sie preßte ihre zitternde Hände auf ihren Bauch und versuchte das Blut zu stoppen.
    In Panik hechtete Arelis auf die Beine, griff sein Schwert und und rammte es dem Mann, in`s Herz.
    Ein letzter krächzender Aufschrei hallte durch die Nacht, bis er röchelnd verstummte.
    Zwei Gardisten hatten den Schrei gehört und liefen zum Friedhof.Als sie dort ankahmen, fanden sie Arelis vor der Laiche sitzend, vor.
    Sein Gesicht hatte jegliche Farbe verloren und er starrte auf den Toten Mann.
    Vorsichtig untersuchte einer der Gardisten den toten Mann.
    Was zum Henker ist das, fragte er erstaunt, als er die pupillenlosen Augen des Mannes sah, in denen plötzlich wieder Pupillen erschienen.
    Verdammt ich habe sowas noch nie gesehen, beteuerte Arelis.
    Er war in unsere Schmiede eingebrochen.Ich wollte ihn stellen, doch er konnte fliehen.Ich hab ihn bis hierhin verfolgt und nur durch pures Glück erwischt.
    So wie der Aussieht, isser tot besser dran, urteilte der andere Gardist und half Arelis auf die Beine.
    Solllen wir das melden, fragte der eine Gardist den anderen. Ich glaub das ist eine Sache des Klosters. Die Magier konnen mit dem mehr anfangen als wir.
    Und so schafften die Gardisten die Laiche zum Kloster, um sie untersuchen zu lassen.
    Arelis wollte nur noch ins Bett. Morgen würde er ins Kloster gehen und seinen Bericht abgeben, doch nun wollte er nur noch schlafen.
    Auf dem Heimweg ging er an Maya`s Hütte vorbei. In ihrem Fenster brannte eine weiße Kerze, friedlich vor sich hin und spendete Arelis ein wenig trost.
    Lächelnd schleppte er sich nach Hause und fiehl in sein Bett, wo ihn der Schlaf sofort übermannte........
    Geändert von Novasecond (13.5.05 um 19:23 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  15. #799
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181

    Lagerquest Fortsetzung

    Das hämmernde Schlagen seines Herzens, brachte seine Brust zum beben.
    Wie das Gift einer Schlange, breitete sich die Angst, in seinem Körper aus. In seinen Ohren hallte das erschöpfte Atmen, seiner Lungen wieder und vermischte sich mit dem Rauschen seines Blutes. Er wußte, das er ihn kriegen würde, egal wie sehr er sich wehrte. Völlig orientierungslos, in der tiefen Schwärze der Nacht, rannte er durch den Wald und hoffte auf Hilfe. Eine Wurzel ließ ihn stürzen und hart schlug er auf. Er sah auf seine Hände, welche von den Dornen eines Busches blutig waren und erkannte, das es nicht seine Hände waren, die im Mondlicht rot glänzten. Schnell rappelte er sich wieder auf und die Welt drehte sich kurz um ihn. Es war als würde er aus seinem Körper gerissen und neben sich gestellt werden. Er hörte das grollende Atmen des Ungetüms in der Nähe und schaute gehetzt in Richtung des Geräusches. Er erblickte eine junge Frau neben sich kniend. Es schien, als wäre sie über eine Wurzel gestolpert und ihre Hände waren von Dornen, aufgerissen.
    Mit flehendem Blick, streckte sie ihm ihre Hände entgegen. Arelis sah Tränen über ihre Wangen rinnen und wollte nach ihren Händen greifen.
    Er berührte schon ihre Fingerspitzen, als sie von einer monströsen Gestalt an der Hüfte gepackt und in die Tiefen der Nacht, gezogen wurde. Ein flehender angsterfüllter Schrei, durch Tränen erstickt, hallte durch die Nacht.
    Arelis war wie gelähmt. Er wollte seine Füße bewegen, doch die Angst hinderte ihn daran. Verzweifelt wollte er die junge Frau finden, ihr helfen, doch seine Angst hinderte ihn daran.
    Stell dich mir nicht in den Weg Sterblicher, oder deine Qualen werden unvorstellbarer sein, als die des kleinen Weibchens, drohte ihm eine unnatürliche grausame Stimme.
    Allein der Klang dieser Stimme, ließ die Panik in ihm aufsteigen. Wie die Krallen eines Ungeheuers, legte sie sich um sein Herz und schnürte ihm die Luft ab. Verzweifelt versuchte er zu atmen, doch keine Luft, fand den Weg in seine Lungen. Eine riesige krallenbewehrte Klaue, schoß aus der Dunkelheit hervor und vergrub sich in seiner Brust. In seinen Ohren ertönte immer wieder das qualvolle Weinen der Frau und Bilder ihrer Mißhandlungen, schoßen durch seinen Kopf.
    Arelis fiel in eine unendlich schwarze Tiefe. Schmerzen überrannten seinen Verstand und sein Lebensfunke erlosch immer weiter.
    Plötzlich stürzte er in einen tiefen Ozean. Das Wasser umspülte ihn sanft und nahm ihm die Schmerzen. Die Klaue in seiner Brust verschwand und die grausam Stimme der Kreatur schrie schmerzerfüllt auf.
    Vor Arelis Augen schoßen die Bilder in einem schnellen Tempo vorbei. Ein Symbol aus zwei Flügeln bestehend hinter einer Klaue.Das Gesicht der weinenden Frau und ihrer Schändung. Eine Gestalt in einer Robe, dessen Augen in einem sanften Blau leuchteten.Ein Schrein, dessen Skulptur eine unbeschreibliche gräßliche Kreatur darstelle, in mitten eines Raumes aus Stein.
    Und ein Flüstern rauschte hallend durch seinen Gedanken.Ein Flüstern wie er es schon einmal vernommen hatte, doch diesesmal verstand er die Worte.

    Des Monsters Macht, seines Ursprungs beraubt,
    des Eindringens in die heilligen Hallen erlaubt.
    des Stabes Macht in Erde zu betten,
    zerstört den Beginn, um ihre Seele zu retten.



    Schweißgebadet erwachte Arelis aus seinem Alptraum. Keuchend griff er nach seinem Schwert, welches an seinem Bett lehnte und starrte in die Dunkelheit. Alles war so echt gewesen. Noch immer konnte er ein dumpfes Gefühl in seiner Brust spüren.
    Immer wieder schoßen ihm die Bilder der jungen Frau durch den Kopf.
    Seine Kleider klebten naß an seiner Haut und sein Herz raste.
    Es dauerte lange, bis er sich beruhigte und die friedlichen Schatten der Nacht, nicht mehr bedrohlich wirkten.er wechselte seine Kleidung und legte sich wieder in sein Bett. Der Schlaf allerdings, wollte in dieser Nacht nicht zurück kommen.
    Arelis begrüßte die Sonne am nächsten Morgen. Das Licht vertrieb die Bilder der Nacht aus seinem Kopf und gab ihm die Chance seine Gedanken zu Ordnen.
    Der Traum wirkte so echt, das Arelis sich nicht damit abfinden konnte, ihn als Traum abzustempeln.
    Er beschloß sofort in Kloster zu gehen und seinen Bericht vom Vorabend so schnell wie möglich, zu überbringen.
    Nach seiner Ankunft hatte man ihn sofort zu einem Magier nahmens Pyrokar gebracht. Arelis kannte die Robenträger und ihre Regeln nicht, doch machte dieser Pyrokar einen mächtigen Eindruck und schien das Oberhaupt zu sein.Man hatte ihn in eine große Halle gebracht, an deren Ende eine riesige Innosstatue stand.Davor saß das Oberhaupt der Magier des Feuers, in einem trohnähnlichen Stuhl.
    Ohne Umschweife, kam der Mann zur Sache. Arelis erzählte die ganze Geschichte seiner Verfolgungsjagd vom Vorabend. Der Erzmagier schien ein großes Interesse an der Erzählung zu haben und schickte immer wieder einen Novizen mit einer Botschaft, in die Gewölbe. Der letzte Novize allerdings kam mit einem kleinen Gegenstand wieder und wollte ihn Pyrokar überreichen. Doch der Magier schickte den Novizen mit eine Geste seiner hand zu Arelis.
    Was könnt ihr über diesen Ring sagen, fragte er ernst und direkt.
    Arelis nahm den Siegelring entgegen und keuchte erschrocken und nach Luft ringend auf.
    Klirrend viel der Ring zu Boden und Pyrokar lehnte sich erstaunt in seinem Stuhl hervor.
    Was ist los, wollte Pyrokar wissen und starrte den Schmiedelehrling an.
    Dieses Siegel, stotterte Arelis und wich einen Schritt zurück. Vor ihm lag der Siegelring am Boden und glänzte matt. Auf der Siegelseite waren zwei Flügel, wie die einer Fledermaus eingraviert. Eine Klaue lag im Vordergrund des Bildes.
    Dieses....., ich habe es gesehen.In einem Traum, letzte Nacht, stotterte er.
    Erstaunt verlangte der Erzmagier, daß Arelis ihm diesen Traum schilderte.
    Nachdem Arelis dies getan hatte, schickte Pyrokar einen Boten los. Der junge Mann rannte davon und kam eine geraume Zeit später, wieder zurück.
    Ein alter Magier in blauen Roben, war seine Begleitung, welcher in die Halle geeilt kam.Was sit passiert? Ich bin gekommen, so schnell ich konnte, fragte der Magier in den blauen Roben.
    Dieser Mann dort, hat etwas zu berichten, was von größter Wichtigkeit für euch ist, verehrter Saturas.
    Der Magier schaute auf Arelis und musterte ihn von oben bis unten.
    Was habt ihr zu berichten, wollte er wissen und auf Pyrokars anordnung hin, berichtete Arelis von den Geschehnissen der letzten Nacht und seinem Traum.
    Bei Adanos, wenn das war ist was du sagst, begann Saturas, unterbrach dann aber seinen Satz.
    Folge mir, wir haben viel zu klären, verlangte Saturas und Arelis gehorchte.
    Geändert von Novasecond (14.5.05 um 18:34 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

  16. #800
    Elitegarde Orkjäger Benutzerbild von Novasecond
    Im Spiele-Forum seit
    Jan 05
    Ort
    Gothic-RPG
    Beiträge
    2.181

    Lagerquest Ende

    Nun stand er wieder an diesem unangenehmen Ort, nur das diesmal die Sonne scheinte.
    Der Friedhof erschien bei Tageslicht nicht so unheimlich und Arelis fragte sich, was er an diesem Ort sollte. Mit dem Siegelring in der Hand, stand er vor einem großen Grab. Saturas hatte ihn geschickt, wollte ihm aber nicht sagen, was er hier tun sollte.
    Wenn dein Traum die Wahrheit ist, wirst du wissen, was zu tun ist, hatte er gesagt und Arelis fortgeschickt.
    nun stand er hier und starrte auf das Grab. Ein Grabstein ruhte an einer massiven Grabplatte und die Innschrift war verblaßt.
    Auf dem Grabstein war ein Symbol eingraviert, welches dem Siegelring glich und Arelis drückte das Siegel in die Abbildung.
    Keine Ahnung was ich hier soll, murmelte er mürrisch.Ich könnte jetzt meiner Arbeit nachgehen oder bei Maya am Mittagstisch sitzen. Aber nein, ich stehe auf diesem verdammten Friedhof und frage mich od der Siegelring in das Symbol paßt.
    Als Arelis den Ring in die Mulde drückte, ertöhnte ein Klicken und die Grabplatte sackte knirschend in die Erde.
    Langsam verschwand sie und gab einen kleinen Treppengang frei, der in die tiefe führte.
    Arelis stieg mit einer Fackel vom Friedhofswärter hinab und verschwand in einer Grabkammer.
    Nicht wissend, wonach er eigentlich suchte, erforschte er die Grabkammer. Staub lag fingerdick auf dem Boden und Spinnenweben hingen von der Decke. Die Luft roch abgestanden und modrig.
    In der Mitte des leeren Raumes, stand ein Sarkophag auf dem ein Stab ruhte.
    Arelis trat näher und untersuchte diesen.
    Eine unheimliche Aura lag um den Stab und seinem Aussehen nach zu urteilen, mußte er einem Magier gehört haben.

    Des Stabes Macht in Erde zu betten, ertöhnte wieder das Flüstern aus seinem Traum.
    Arelis erschreckte sich schon nicht mehr.Zwar konnte er sich nicht erklären, woher es kam, doch Cedric hatte ihm versichert, das er Gesund war, von daher konnte es nicht schlecht.
    Also ergriff er den Magierstab und nahm ihn an sich.
    Als er das kühle Holz des Griffes berührte, schoßen ihm wieder diese Visionen durch den Kopf. Der Schrein und die junge Frau, welche durch einen Dämon mißhandelt wurde.Doch diesesmal sah er auch die Bilder eines Raumes. Es sah aus wie ein Labor. Ein Schatten mit weißen Augen bewachte einen Schrein.
    Du wirst es nicht wagen Sterblicher. Ich werde die Schmerzen des ganzen Abgrundes auf dich hetzen, hallte wieder diese grausame Stimme, durch seine Gedanken.
    Er sah den Schrein zerstört vor sich liegen. Plötzlich tauchte eine Heldengruppe vor seinem inneren Auge auf. Sie stand auf einem Kultplatz, von Untoten umringt. Die junge Frau lag blutend auf einem Altar und ihre Augen starrten schmerzerfüllt und stumpf in die Leere.Ein gewaltiger Dämon stürmte auf die Gruppe zu, unfähig zu zaubern und rasend vor Zorn, durch den Verlust seiner Machtquelle, dem Schrein.
    Arelis erkannte Fenris und Cedric in der Gruppe. Erschöpft und blutend, kämpften sie um ihr Leben.
    Verflucht sei dein Gott und seine Hilfe, brüllte die Stimme des Dämons, in seinen Gedanken.
    Arelis sah das Kloster des Plateus, dunkle Gewölbe und eine Statue Beliars.
    Dann war es vorbei. Arelis konnte wieder normal sehen und ein leichter Schmerz pochte in seinem Kopf.
    Arelis wußte, was er zu tun hatte, doch wußte er nicht wie. Ohne zu wissen warum, rannte er plötzlich aus der Grabkammer und sprintete zum Kloster.
    Der Magierstab in seiner Hand begann warm zu werden und verströhmte ein unangenehmes Gefühl.
    Arelis rannte, so schnell ihn seine Beine trugen. Der Abend nährte sich und sollte zu der Nacht anbrechen, in dem sich alles entscheiden würde. Das Leben seiner Freunde oder der Sieg des Dämons.
    Arelis wußte nicht warum, doch er rannte in das Kloster und kannte plötzlich den Weg. Das Flüstern in seinen Gedanken, weiste ihm den Weg, obwohl er es nicht verstand. Er wollt eine Pause einlegen und Luft holen, doch irgend etwas trieb ihn weiter an.
    Er erkannte nicht seine Umgebung, wußte nicht wo er sich im Kloster aufhielt.Alles schien an Bedeutung zu verlieren, nur sein Ziel hatte Vorrang.
    Als er zum stehen kam, stand er in einem Labor. Es war leer und Staub hatte sich auf alles niedergelegt. Der Stab in seiner Hand glühte nun in einem unheimlichen Licht.
    Arelis starrte auf eine Wand. Er wußte nicht weshalb, doch er hob den Stab und berührte die Wand mit ihm. Ein Knirschen erklang, wei Stein der über Stein schabt und die Wand schob sich zur Seite. Ein Raum lag hinter ihr, welcher in tiefste Finsterniss gehüllt war. Arelis hörte Schritte hinter sich, doch konnte er scih nicht umdrehen. In der Dunkelheit erschien ein weißes Augenpaar und eine leise unnatürliche Stimme erklang.
    Zu bewachen diesen Ort, ist mein Befehl. Verschwindet, wenn ihr nicht die Macht in Händen haltet.
    Arelis hob den Stab des unbekannten Magiers und das Wesen zog sich in die Dunkelheit zurück.
    Es ist euch gestattet, diesen Ort zu betreten Meister. Das weißleuchtende Augenpaar verschwand und die Dunkelheit erhellte sich. Zum Vorschein kam ein Schrein mit einer gräßlichen Skulptur darauf.
    Die Schritte hinter Arelis kamen zum stehen, doch wollte Arelis sich nicht mehr umdrehen.
    Er ging einen Schritt vorwärts, als wieder die Stimme des Dämons erklang. Arelis wußte auf unerklärliche Weise, das Saturas hinter ihm stand und auch die Stimme des Dämons vernahm. Er spürte das es Saturas war.
    Halte ein, Sterblicher. Du hast bewiesen, daß du nicht dumm bist. Schließ dich mir an. Zerstöre nicht meine Quelle. Du hälst den Stab in meinen Händen und ich besitze die Kraft. Zusammen können wir die Welt in brannt setzen, lockte der Dämon.
    Doch in Arelis kochte ein Haß auf diese Kreatur, wie er ihn noch nie verspürt hatte.
    Er erinnerte sich an die junge Frau und ihren flehenden Blick. Allein der Gedanke an die Frau, schürte seinen Haß immer mehr.
    Ich werde dich schwächen Bastard und meine Freunde werden dir den Todestoß geben, schrie Arelis der Stimme entgegen.
    Und wie willst du das schaffen, du Narr?
    Arelis erinnerte sich an die Worte seines Traumes.
    Des Monsters Macht, seines Ursprungs beraubt, des Eindringens in die heilligen Hallen erlaubt, des Stabes Macht in Erde zu betten, zerstört den Beginn, um ihre Seele zu retten, zitierte Arelis die Worte.
    Saturas riß erstaunt die Augen auf und starrte Arelis an.
    Und jetzt verrotte in der Hölle du Bastard, schrie Arelis. Er hob den Magierstab und schlug ihn mit aller Macht auf den Schrein.
    Ein Lichtblitz explodierte und schleuderte Arelis aus dem kleinen Raum. Mit einer krachenden Explosion, zerbrach der Schrein und Arelis wurde an die Gegenüberliegende Wand geschleudert. Bewußtlos ging er zu Boden und wäre in der Explosion gestorben, wenn Saturas ihn und sich nicht wegteleportiert hätte.


    Quest beendet
    Geändert von Novasecond (14.5.05 um 19:43 Uhr)
    Der Sieg, ist nur das Vorspiel zur nächsten Schlacht!




    Charakterstand Arelis

Ähnliche Themen

  1. Das Lager der Wikinger
    Von Pharod Loki im Forum Archiv
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 11.5.04, 14:56
  2. Regelthread für das NEUE LAGER
    Von Dead Eye Flint im Forum Archiv
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 31.8.03, 18:11
  3. Vietcong Nachtangriff auf das Lager
    Von mikeyt im Forum Ego-Shooter
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 1.6.03, 09:03

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •