spieleforum.de
Zurück  

Startseite > Community & Unterhaltung > Unterhaltungsmedien & Unterhaltungselektronik > Musik & MP3 Forum

oder jetzt kostenlos registrieren !
Alt 5.3.06, 12:35   #65
Passion
 
Benutzerbild von Stacer
 
Registriert seit: May 03
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 4.065
Danksagungen: 2
Stacer eine Nachricht über ICQ schicken Stacer eine Nachricht über MSN schicken

Re: CD-Reviews


Carach Angren - Ethereal Veiled Existence (Symphonic Black Metal)

Nach "The Chase Vault Tragedy" folgt mit dieser Demo nun das zweite Werk der Niederländer "Carach Angren", bestehend aus Ardek (keys), Seregor (voc, git, bass) und Namtar (drums).
Textlich greift diese Band seit jeher auf Geistergeschichten zurück, wobei diesmal die Legende um "The Brown Lady of Raynham Hall" behandelt wird. Diese besagt, dass eine englische Dame, mit Namen Dorithy, verrückt wurde und daran verstarb, nachdem ihr Ehemann von einer Affäre seiner Gattin samt Ehebruch eines anderen Paares erfahren hatte und Dorithy im eigenen Haus einsperrte. Jahre später, nach zahlreichen Interessenten, stießen zwei Photographen auf Dorithy, die als Geist durch genannte "Raynham Hall" spukte. Diesen beiden gelang es, ein Bild von ihrer Gestalt zu schießen, was zu eben jener Legende um "The Brown Lady of Raynham Hall" führte.
Die CD beginnt mit einem leicht verstörend wirkenden, aber im Nachhinein passenden Intro, das Dorithy's letzten Weg gen Himmel beschreibt und von paradiesischen Einkaufshaus-/"Easy Listening"-Keyboardmelodien in Horror-Streifentauglichen Klänge mündet, bevor Seregor Klarheit verschafft:
"And when she finally reached heaven ... there was no light"
"The Ghost of Raynham Hall" beginnt und bietet alle Aspekte, die "Carach Angren" ausmachen: Fiese, krächzende, fast gurgelnde Vocals, Stakkato-artige bis hämmernde Riff-/ Schlagzeug-Akte und ein verträumtes, teils Gänsehaut-förderndes Keyboard. Desweiteren ist zu bemerken, dass die durchschnittliche Spielzeit aller Lieder um 5 Minuten (das Intro ausgeschlossen) auch hier Spielraum für zahlreiche Melodien und Seregor Platz für die Geschichte über Dorithys Verenden lässt.
"After Death Premises" weckt erste Mysterien, in denen sie ihrem Richter nochmals, in der Form, in der sie später abgelichtet wird, begegnet. Daneben fällt hier besonders die schier Opernhafte und zuckersüße Keyboardmelodie auf. Ansonsten ist Nummer 3 des Albums ein solider, wenn auch nicht gar so erwähnenswerter Titel wie der Rest der CD.
Und dieser fährt mit dem Titelstück fort, das Erinnerungen an "Dimmu Borgir" aufkommen lässt. (Wer die Break und das beinahe "Trash"-artige Riff zu Beginn, sowie das Werk Ardeks kennt, weiß, was ich meine) Textlich begleitet man einen Autoren, einen der ersten Interessenten an Dorithys Geschichte, was auch musikalisch famos umgesetzt wird. Da wechseln sich erhabene Klänge mit Schreck-verkündenden und selbst ein Sample in Form eines Pistolenschusses wird genutzt.
Nummer 5, "Yonder Realm Photography".
Nun verfolgen wir zwei Photographen, die sich auf dem Weg in die "Raynham Hall" machen und jenes berühmte Bild schiessen.
Auch diesmal verzückt ein langsames Riff wie schon bei vorhergehendem Track den Hörer und auch die Länge von fast 6 Minuten verspricht ein episches Werk mit Stimmungswechseln en masse. Keyboarder Ardek leistet wieder große Arbeit und auch Seregor haucht dem Ganzen etwas Geisterhaftes zu, bevor die CD mit einem treibenden und allmählich dahinschwindenden Riff endet und wir dem Rätsel um "The Brown Lady of Raynham Hall" ein Stück näher sind.

Fazit: Jene, die den Hang zu Geistgeschichten und keyboardbetontem "Black Metal á la "Dimmu Borgir" oder "Enslavement of Beauty" pflegen, sollten sich "Carach Angren" definitiv vormerken.

Titelliste:

01 - There Was No Light (Intro)
02 - The Ghost of Raynham Hall
03 - After Death Premises
04 - Ethereal Veiled Existence
05 - Yonder Realm Photography

Dauer: 21:49

Cover: {Defekter Link entfernt #46723}

Erschienen: 2005

Homepage: carach-angren.nl
Stacer ist offline  
Alt 6.3.06, 12:50   #66
Barfuß
 
Benutzerbild von Eviga
 
Registriert seit: Aug 03
Beiträge: 4.678
Danksagungen: 32
DéspairsRay - Coll:Set

Mit ihrem ersten kompletten Album wollen DéspairsRay noch fernab aller Reiskornsäcke und Sake bekannt werden. Und sie sind auf einem guten Weg...

Im Land der aufgehenden Sonne sind sie längst in der Szene zu absoluten Göttern aufgestiegen und müssen sich nicht vor den beliebten Bands wie "Dir en grey" oder "L'Arc~en~ciel" verstecken. Sänger Hizumi überzeugt durch seine sehr variable Stimme, mit der er nicht nur einige sehr schöne Melodien aufs Band bringt, sondern auch als Shouter oder etwas psychotischer Schreihals eine solide Leistung abliefert. Nicht in allen Songs, es wird auch normal gesungen.

Das Album beginnt mit "Infection", dem einzigsten komplett in Englisch gehaltenen Song. Es fängt ruhig an, leiser Gesang, bis es in brachiales Geshoute umspringt. Dann wieder eine ruhige Passage, gefolgt vom nächsten "Anfall". Absolut gelungen! Und das ist nur EIN Beispiel. Aber auch musikalisch haben sie einiges drauf, die Gitarren stimmen, man hört sogar den Bass raus. Alles wurde perfekt gemastered und mit Gan Shin hat sich auch ein Label gefunden, dass die CD hier vertreibt.

Wer auf Metal steht und keine Vorurteile gegenüber japanischer Musikkultur hat - denn es gibt auch komplette japanische Stücke die nicht voll abgehen doch auch die sind toll geworden (man bleibt sich ja treu^^) - der wird voll mit dem Album zufrieden sein. Wer sie dann noch LIVE sehen will sollte dieses Jahr aufs WACKEN OPEN AIR 2006 gehen, dort kann man sich die Jungs und Mädels anschauen... und da gibts auf jeden Fall was fürs Auge

15/15 Punkten!

TRACKLISTE

1. Infection
2. Dears
3. In Vain
4. Grudge
5. Tsuki No Kiuku - Fallen -
6. Garnet
7. Abel To Cain
8. Fuyuu Shita Risou
9. Forbidden
10. Hai To Ame
11. Tainted World
12. [The World In A Cage]
13. Marry Of The Blood (Bloody Minded Mix)
14. Born (White Stream Mix)

Eviga
__________________
PlayStation Network Online-ID:
Kugel_im_Gesicht

Aktuell offline gezockte Games:
Uncharted 2, Brütal Legend, Dead Space

Spiele online:
Call of Duty: Modern Warfare 2
Eviga ist offline  
Alt 27.5.06, 10:43   #67
Barfuß
 
Benutzerbild von Eviga
 
Registriert seit: Aug 03
Beiträge: 4.678
Danksagungen: 32
afi - Decemberunderground

Endlich ist es soweit. Das Warten hat ein Ende, alle Gerüchte sind beseitigt und auch Vermutungen und Ängste sind nun endlich ein Ding der Vergangenheit. Viel wurde spekuliert. afi machen Grindcore, es gibt viele Gastsänger und überhaupt sei man total von den afi typischen Wegen abgekommen. Tja, Pustekuchen. Kein Grindcore, keine dämlichen Featurings und afi untypisch ist diese CD absolut nicht.

Nach über 3 Jahren Abstinenz, die längste Zeit die afi je von der Bildfläche verschwunden waren, erscheint nun das neue Album mit ungewohnten aber geheimnisvollen Namen "Decemberunderground". Das Album bietet netto 12 komplett neue Songs. Es wird aber verschiedene Versionen geben, wo u.a. "Rabbits are Roadkill on Route 37", welches eigentlich aus Sing the Sorrow Zeiten stammt, und "Head like a Hole (NIN Cover)" drauf sein werden. Ebenso wird es für iTunes Music Store Besteller zwei exklusive Songs geben, namens "On the Arrow" und "Jack the Ripper (Morrissey Cover)".

Die CD startet mit dem Intro "Prelude 12/21", welches zwar etwas kurz aber dafür sehr episch und schön gesungen ist. Davey überzeugt durch eine sehr klare und doch starke Stimme in diesem Song. Nach einem derartigen Intro erwartet man eigentlich einen eher ruhigen Song als Opener, doch weit gefehlt, es folgt der bisher wohl härteste afi Song in der Geschichte der Band ... "Kill Caustic". Dieser Song hat mich erst schockiert und nach ca. 20 mal Hören konnte ich mich damit anfreuden. Der Song beginnt etwas lahm aber entpuppt sich als echte Granate. Der schnellste und härteste Song des Albums. Nach der ersten Single folgt dann "Summer Shudder" und "The Interview". Beide Songs sind ungemein eingängig und erinnern an "Girls not grey" und Konsorten. Stimmlich passt alles und vor allem der Anfang von "Summer Shudder" ist ein Genuss.

Ohne aber nun zu viel zu jedem Song zu verraten werde ich etwas allgemeiner. Die Ängste, das Album sei zu elektronisch, sind unberechtigt. Es gibt Passagen ala "Death of Seasons" wo ein bischen Elektronik im Spiel, diese überwiegt aber niemals, nein, sondern passt einfach perfekt. Der Song "37mm" ist dafür ein Paradebeispiel. Kein Song sticht meiner Meinung nach mehr aus der Platte heraus. Schön melodiös, total anders gesungen von Davey und eine Paralele zu Sing the Sorrow ist auch mit drin. Freut euch drauf.

afi haben ihr bislang bestes Album produziert. Die Texte sind echt hammer geworden und auch für Gitarrenriffs, sowie Drums wurde gesorgt. Jade hat alle Hände voll zu tun, das dürfte auch viele beruhigen. Das afi nun die Kommerzschiene fahren kann ich nicht bestätigen. Kein Song klingt wie "Miss Murder". Für mich klingt das Album so, als habe Frontmann Davey Havok sehr viel The Cure gehört etc.

Ein rundum gelungenes Album, ein mehr als nur würdiger Nachfolger zu "Sing the Sorrow" und ein Pflichtkauf für alle afi Fans und die, die selbst vom Vorgänger noch nichts gehört haben.

Tracklist:

1. Prelude 12/21
2. Kill Caustic
3. Miss Murder
4. Summer Shudder
5. The Interview
5. Love Like Winter
6. Affliction
7. The Missing Frame
8. Kiss and Control
9. The Killing Lights
10. 37mm
11. Endlessly, She Said

Andere Songs:

- Rabbits are Roadkill on Route 37
- Head like a hole (Nine Inch Nails Cover)
- Jack the Ripper (Morrissey Cover)
- On the Arrow

EVIGA
__________________
PlayStation Network Online-ID:
Kugel_im_Gesicht

Aktuell offline gezockte Games:
Uncharted 2, Brütal Legend, Dead Space

Spiele online:
Call of Duty: Modern Warfare 2
Eviga ist offline  
Alt 14.2.08, 14:25   #68
Passion
 
Benutzerbild von Stacer
 
Registriert seit: May 03
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 4.065
Danksagungen: 2
Stacer eine Nachricht über ICQ schicken Stacer eine Nachricht über MSN schicken
Prinz Pi - !Donnerwetter! (Deutscher Hip-Hop)

Prinz Pi dürfte vielen wohl nur unter seinem alten Pseudonym Prinz Porno bekannt sein. Aufgrund diverser Vorurteile, die man mit Decknamen solcher Gattungen verbindet, änderte er den aber kurzerhand ab und tritt nun als Prinz Pi in Erscheinung.
!Donnerwetter! sollte das erste Album unter dem neuen Mantel sein.

Das Machwerk präsentiert sich mehr als Packet denn als Scheibe. Zwei (drei den Limited-Edition-Käufern) Silberlinge voll Musik, über anderthalb Stunden Prinz Pi pur, das ist !Donnerwetter! und das ist Der Herr der Dinge. Aber zuerst zum namensgebenden Werk.

CD1 beginnt mit dem Titeltrack, der sich ausgesprochen pompös präsentiert und einen Beat heraushaut, wie ich ihn sonst nur vom großen B oder Timbaland kenne. Aufbauschende Streicher, zurückhaltende Klampfen, selbst der Prinz fliegt von allen Seiten auf den Hörer zu - dagegen sehen selbst Beatlefield mit ihren strichmonotonen Beats alt aus. Zwar ballert Pi's DJ Biztram dieses Feuerwerk nicht über alle 22 Tracks, doch dem Großteil spreche ich das Prädikat Ohrenschmaus zu.
Thematisch befasst sich der damals 27-Jährige mit dem, was einen Otto-Normal-Rapper abseits all der Ghetto-Allüren beschäftigt: Gedanken.
Seien es gespielte Wahnvorstellungen in Bonny's Ranch III, erfundene Serienmörder in Herr Claasen (Danke für den Sims-Beat, Biztram!) oder reele Abrechnungen mit vergangenen Vorbildern; die Themen sind vielfältig, intelligent umschrieben und teilweise sogar argumentiert. Rap-typisch wurde auch an Features nicht gespart, wobei ich sagen muss, dass diese relativ unspektakulär ausfallen - auch wenn Frank Zander, Taktlo$$, irgendein russischer Hopper und der Beatmeister Biztram selbst am Start sind.

Der zweite Teil des !Donnerwetter!s nennt sich Herr der Dinge und spielt augenscheinlich auf Tolkiens Epos an. Doch nicht dass sich Porno damit begnügt, die Geschichte Black-Metal-like möglichst wahrheitsgemäß wiederzugeben; vielmehr zeigt sich Der Herr der Dinge audiobiographisch mit vielen kleinen Reminessenzen an Deutschlands Rapwelt, die es zu entdecken gilt. Auch wenn nicht jeder Reim sitzt, jeder Satz flowt, das Gesamtwerk ist stimmig, was nicht zuletzt an Biztrams Klangteppich liegt, dem wahrhaftig kaum anzuhören ist, dass er aus dem Computer geboren ward. Fanfaren, wenn die Heroen zur Schlacht reiten, Trommeln zum orkischen Aufmarsch, leise Töne von Spieluhren und Streichern und auch seelentfreites, heiteres, wenn die Krüge gehoben und der Prinz gefeiert wird.
Das ist großes Kino!

Zum Schluss das Fazit, welches ausgeschlossen gut für dieses innovative, abwechslungsreiche Werk ausfällt. Einzig zu bemängeln am Prinzen bleibt dessen Flow, denn im Gegensatz zu Größen wie Kool Savas oder Azad ist dieser sehr bedürftig, was sich besonders im (Beat-losen) Herr der Dinge zeigt.
Dennoch: absolute Kaufempfehlung!

Donnerwetter
1. Donnerwetter
2. Instinkt
3. Kette
4. Der Plan (Skit)
5. Bonnys Ranch 3
6. Pssst (Skit)
7. Die Bomben Schlafen
8. Von & Zu ft. Taktlo$$
9. Meine Roots
10. Peng! Peng! Peng!
11. Berlin, Grosse Liebe
12. So Viele Fragen
13. Singt Die Lieder ft. Biztram, Bobidze
14. Herr Claasen
15. Keine Idole
16. Wie Die Zeit Vergeht ft. Biztram
17. Schreibmaschine
18. Meene Stadt ft. Frank Zander, Biztram
19. Zünd Die Welt An
20. Schwarz Ist Das Neue Schwarz
21. Der Rand
22. Ich Gehe

Der Herr Der Dinge
1. Das Weite Land
2. Der Bote
3. Im Thronsaal
4. Zur Altstadt
5. Die Spelunke
6. In Das Dorf
7. Das Prinzendorf
8. Der Aufbruch
9. Der Dunkle Wald
10. Räuberhauptmann
11. Über Die Berge
12. Die Prophezeiung
13. Angriff Der Orks
14. Die Vogelreiter
15. Der Ritt
16. Dorffest
17. Orks Im Morgengrauen
18. Das Singende Schwert
19. Der Winterwald
20. Lagerfeuer
21. Die Gefährten
22. Der See
23. Das Geisterschiff
24. Die Flotte
25. Auf Dem Hügelkamm
26. Der Prinz Eröffnet Die Schlacht
27. Die Schlacht
28. Mit Letzter Kraft
29. Entscheidung
30. Der Herr Der Dinge

Bonus CD (Limited Edition only)
1. Es geht los
2. Bestandsaufnahme
3. Hotel
4. Rostbraun feat. Bina
5. Down Syndrom
6. Geld macht dich krank feat. Bina
7. Dem Licht entgegen feat. Esko
__________________
- Herbst in deinen Augen.
Stacer ist offline  
Alt 3.10.08, 14:36   #69
Fehler in der Matrix
 
Benutzerbild von Faustus
 
Registriert seit: Jan 05
Ort: Exil
Beiträge: 520
Danksagungen: 46
Faustus eine Nachricht über ICQ schicken

Re: CD-Reviews


Snakeskin - CantaTronic
Erschienen: 2006
Tracks: 13

Dieses eher unpopuläre Album birgt eine sehr seltene Mischung aus Electro und Operette. Hinter der Band Snakeskin verbirgt sich niemand anderes als Lacrimosa-Gründer Tilo Wolff. Nach seinem ersten Album mit seinem kläglich klingenden Gekrächze zog er sich für dieses zweite und bislang noch aktuelle Album die Hilfe der Opernsängerin Kerstin Doelle als wahre Stimmengewalt hinzu. Daher ist der Albumtitel passenderweise aus Cantadora und Elektronic zusammengesetzt. Für das CD-Cover posierte nebenbei bemerkt das Fetishmodel Bianca Beauchamp und macht so auch noch optisch einiges für die CD her.
So ganz rein objektiv lässt sich Kulturelles natürlich nie bewerten und so wie sich die musikstudierten Geister in den Kritiken scheiden, kann ich diese ungewohnte Symbiose nur als gelungen bezeichnen. Ruhige, harmonische und melodisch bewegende Tracks wechseln sich durchweg mit den schnelleren, etwas härteren und mit Beats und Bässen versehenen Tracks ab. Zwei der Songs tauchen zwar am Ende in ähnlichen Versionen nochmals auf, lassen der Ausgewogenheit des Albums aber nichts zu Schulden kommen. Auch ein Song auf altbewährte Machart mit Tilos Agonie ausdrückendem Gesang, wie ein weiterer Song ohne Kerstin Doelle sind insgesamt noch vertretbar.
So hat sich diese CD den Status meines Lieblingsalbums verdient gemacht und findet immer wieder Eingang in meine CD-Player. Ich hoffe auf mehr Musik aus dieser Richtung.

Trackliste:
1. Etterna
2. Stonecoldhands
3. Bite me
4. La force
5. Mortal life
6. Still not home
7. The eternal
8. Manora
9. Tourniquet
10. Recall II
11. Bite me (Club-Mix)
12. Etterna (Club-Mix)
13. Etterna (FAQed Up Remix)


Gruß
Wesker
__________________
Die dunkelsten Seelen entscheiden sich nicht für den Abgrund der Hölle. Sie reißen sich davon los, um still unter uns zu wandeln.

Geändert von Faustus (3.10.08 um 14:41 Uhr). Grund: Trackliste hinzugefügt
Faustus ist offline  
Alt 22.1.10, 19:14   #70
Fehler in der Matrix
 
Benutzerbild von Faustus
 
Registriert seit: Jan 05
Ort: Exil
Beiträge: 520
Danksagungen: 46
Faustus eine Nachricht über ICQ schicken
Avatar - Motion Picture Soundtrack (by James Horner)
Erschienen: 11.12.09
Tracks: 14

Die Musik ist überwiegend sehr dezent und subtil, sanft und leise. Die Tracks schleichen sich langsam aus dem Nichts und klingen auch sehr lange wieder darin aus. So hört man oft viele Minuten fast nichts, was für den reinen Hörgenuss ohne Film etwas enttäuscht. Auch die Lautstärke ist auf der CD zu leise. Selbst wenn ich die Anlage aufdrehe, kommt nicht alles so deutlich über, wie ich es sonst gewohnt bin.
Die Musik vermittelt die passende Urwald-Paradies-Idylle zum Film mit träumerischen, schillernden und exotischen Klängen, meditativem und leicht rhythmischem Chillout Richtung Enigma und auch den typischen orchestralen Bandbreiten eines Fantasy-Heldenepos. Dazwischen auch immer wieder die aufflammende heroische Melodie, die einen im Kino so emotional mitreißen ließ - doch leider immer nur kurz in den ca. 7-Minuten-Tracks verborgen, so dass sich bestimmte Soundtrackstellen schwer direkt finden lassen.
Der letzte und 14. Track ist die Filmmusik "I see you", die ganz nett anzuhören ist - besonders für das Titanic-Publikum, das sich schon zu "My heart will go on" kuschelnd mit dem Freund bei Kerzenschein in romantischen Fantasien ergehen konnte.

Insgesamt bin ich mit dem Soundtrack, dafür dass er von so einem Meisterwerk stammt, nicht ganz so berauscht, aber auch nicht gänzlich unzufrieden. Die Musik ist nur zu leise, dezent und sparsam (der Film verlässt sich wohl mehr auf das Visuelle) und die Tracks sind zu vermischt; mal lange Stille, mal mitten im Track andere Melodien, die man gerne separat als Track hätte. Im Film kommt dies jedoch nicht als Mängel zur Geltung. Ich gebe der CD mal noch eine 3.

Trackliste:
1. ''You Don't Dream In Cryo. ....''
2. Jake Enters His Avatar World
3. Pure Spirits Of The Forest
4. The Bioluminescence Of The Night
5. Becoming One Of ''The People'' Becoming One With Neytiri
6. Climbing Up Iknimaya - The Path To Heaven'
7. Jake's First Flight
8. Scorched Earth
9. Quaritch
10. The Destruction Of Hometree
11. Shutting Down Grace's Lab
12. Gathering All The Na'vi Clans For Battle
13. War
14. I See You [Theme From Avatar]


MfG
Faustus
__________________
Die dunkelsten Seelen entscheiden sich nicht für den Abgrund der Hölle. Sie reißen sich davon los, um still unter uns zu wandeln.

Geändert von Faustus (22.1.10 um 19:24 Uhr).
Faustus ist offline  
Was sind das für
grüne Links ?
 
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 13:05 Uhr.


Copyright © 2002-2009 Spieleforum.de (Jegliche Kopie der Inhalte oder der Darstellung ist untersagt)