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#33 |
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Passion
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Re: CD-ReviewsMegaherz - Herzwerk II (Industrial Crossover)
Die ehemalig fünf Künstler zeigten bereits mit ihren ersten drei Alben ("Wer bist du?" (1997), "Kopfschuss" (1998) und "Himmelfahrt" (2000)), was ihn ihnen steckte, doch lagen sie lyrisch und auch musikalisch weit hinter eventuellen VergleichsBildern wie "Rammstein" und "Oomph!". Doch mit "Herzwerk II" schaffen die Münchner den Sprung in die Genialität und bieten auch viel tiefgründige Texte, welche durch die charismatische Stimme des FrontSängers Alexx Wesselsky noch weiter angehoben werden. Bereits der Opener "Herzblut" bietet eine instrumentale Leistung, wie man sie bisher kaum von "Megaherz" hören konnte und auch textlich passt es ins Konzept. Weiter geht es mit "Glas und Tränen", sowie "I.M. Rumpelstilzchen", welches beide höchst interessante Lieder sind, wobei ersteres Kritik an der heutigen Politik und letzteres am Menschen ausübt. Doch auch der Klang stimmt und überzeugt mit einprägsamen Melodien. "Hand auf's Herz" benutzt einige Zitate (ehemalig) hoher Persönlichkeiten, was zwar bereits oft benutzt wurde, doch mit diesem "Feature" kann ich mich auch auf diesem Album nicht anfreunden ... Interessante Fragen werden jedoch in "An deinem Grab" gestellt - "Wer wird noch in Jahren von dir erzähln? [...] Wer wird gar nicht erst erscheinen?" -, welches die wohl einzige wirkliche Ballade auf der Platte darstellt und auch dementsprechend beruhigend beginnt ... doch im MittelTeil schwerere Geschütze auffährt. Einen mindestens genauso anregenden Text bietet "Heute schon gelebt", welcher sich mit dem AlltagsTrott und den damit verbundenen Fragen befasst; "Hast du heute schon geliebt? Hast du heute schon gehasst? Oder hast du nur geschlafen und den ganzen Tag verpasst?" Weitaus weniger spricht mich der beinahe ausschließlich instrumentale Song "Licht II" an, welcher vergleichsweise langweilig beginnt und mit einer, sich stetig wiederholenden, TextZeile Eintönigkeit aufkommen lässt. Soviel zu den Kontra's, denn mehr als diesen einen MinusPunkt kann ich wirklich nicht vergeben ... doch, einen Haken gibt es noch: "Megaherz" gibt es in dem Sinne nicht mehr, da sich FrontMann Alexx Wesselsky verabschiedet hat ... Nunja, bleiben wir bei "Herzwerk II"; Kurzum: Jedem der bereits "Rammstein" und/oder "Oomph!" in seine PlattenSammlung geschlossen hat, sei dieses Album nur ans Herz gelegt ... TitelListe: 01 - Herzblut - 5:19 02 - Glas und Tränen - 3:55 03 - I.M. Rumpelstilzchen - 4:30 04 - 5. März - 4:18 05 - F.F.F. (Flesh For Fantasy) - 5:25 06 - Hand auf's Herz - 4:00 07 - Zu den Sternen - 5:14 08 - Licht II (Instrumental) - 2:08 09 - Heute schon gelebt? - 3:50 10 - An deinem Grab - 6:57 11 - Perfekte Droge - 4:28 12 - Spiel nicht ... - 4:41 13 - Gold - 5:12 14 - Es brennt - 4:03 GesamtLänge: 64:34 Cover DeutschlandRelease: 2002
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- Herbst in deinen Augen. |
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#34 |
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૭નŧԼԾટ џиĐ þą२∂Ֆ* է
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Necrophagia ~ Goblins Be Thine (Horror)Deathmetal Die Band um den kleinen Hansdampf Killjoy lässt eine neue Mini-CD auf die Menschheit los, eine die das beste aus diesen Projeckt rausholt, eine die einfach ÜBERZEUGEN muss und dies auch tut! Wer diesen Namen zum ersten mal hört/liesst, an dem ist ein ein Todeszug vorbeigerauscht, den es nicht zu verpassen gilt! Seit eingen Jahren nun treiben die Jungs ihr Unwesen im Hartwurst Sektor. Haben sie es aber auch leider zu haufen schwer hier mal eine Platte zu veröffentlichen. Ihre Songs, oder bessergesagt, ihre Texte (und zum Teil auch die "netten" Covers) fanden bei so manch Jugendschützer nicht den besten Anklang. Killjoy und seine Mitstreiter sind grosse Anhänger des Gore, des Horrorfilmes....und wer hätte das jetzt gedacht...das spiegelt sich auch auf die lyrischen Ergüsse ab. Doch nicht nur lyrisch, nein, sondern auch werden immer mal kleine Schnipsel aus Zombie/Grusel Filmen mit eingebaut. Zur MCD........ Vornweg....Goblins Be Thine gehört zu dem besten was die US-Sickos jeh veröffentlichten! Auf jeden Album vernahm man immer wieder andere Klangstrukturen, keine glich dem alten, man blieb nie auf ein Punkt stehen, enttäuschte jedoch niemals einen Fan, gewann aber dafür immerwieder neue hinzu! Und nun auf dieser Mini schufen sie ein Meilenstein, ein Monolith für die Ewigkeit! Auf rund 32 Minuten und 5 Songs wird man alles finden was die Jungens zu bieten haben....und sogar noch mehr! Denn welche Deathmetal Band kann schon von sich sagen, man habe eine fröhlich/hymnisch anmutende Soundkollage, welche perfekt in einen Fantasyepos Soundtrack gehören würde/könnte. Der Reihe nach..... ~ Young Burial : Eröffnet von einer Synthieorgel geht der Song über in ein wahrhaftigen Nackenbrecher! Midtempo wird zu puren Geknüppel, das es ein das Pipi in die Augen schiesst! Er endet wie er anfing...zum tiefen Matteschüttelnder...zum Midtempomoshsong..... ~ To Sleep With The Dead : Da ist er nun! Es darf sich zurückgelehnt werden, man schliesse die Augen und verfällt dem Keyboardmelodien. In Gedanken eine satte, grüne Wiese mit markaberen Bildern. Der Text kommt gesprochen daher und entfaltet dadurch sein ganzen Armoma. Wunderschön!! Ein guter Song für eure eigene Beisetzung.... ~ The Fog : DIE Perle von diesem Album! Kenner bemerken den Hang zu Carpenter, welcher hier in keinster Weise geleugnet wird! Verwendet man doch die Orginalfilmmusik im ersten Teil des Songs, welche sich aber im weitesten Sinne durch den ganzen Track zieht. Nach ein paar Sprachsampels aus den Film geht es los. Stratosphärisches(!) Midtempogebolze findet seine Wege in die Muschel und will dort sogarnichtmehr raus. Der 12 (!) Minütige Song endet auch hier wie er anfing...mit der Filmmusik! Kopfkino PUR! ~ Sadako´s Curse : Uffff!!! Ein harter Schlag in die Magengrube! Der gemeine Bastard aus tonnenschweren DoomDeath haut ein vom Sockel! Finster und Böööööööse der Song, wie auch Killjoy´s Gesang! Ein Brett vorm Herrn! Der Titel ist Konzept, dreht es sich doch um die "RING"-Filme...Heavy as Fuck! ~ Goblins Be Thine : Ein krankes, jedoch auch nerviges Insturmental. Der einzigste Hänger, auf der sonnst sehr guten Scheibe! ZU wirr und ohne jeglichen belang....nicht gut, nicht schlecht. Schade drum..... ~ Hidden Bonustrack : Ein lustiges Abschlussstück , welches aus Horrorfilmtrailern und ein Moshsong zusammen gebastelt wurde und die wahre Passion von Necrophagia zeigt. Echt kultig! Und so endet das Album...und man verlangt nach MEHR!! Man sollte es gehört haben und man sollte es auch sein eigen nennen dürfen. Eine Scheibe die wirklich spass macht, die einfach überzeugt! Jeder sollte sich aber davon mal ein eigenes Bild machen. Der Zweifel das man diese Scheibe jehmals in ein verdammten Grosshandel antreffen wird ist sehr gross, jedoch sollte man nicht die Mühe scheuen sich mal nach Goblins Be Thine umzugucken..... JA, sie lohnt sich wahrhaftig!!! In diesem Sinne......Helloween kann kommen.....
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#35 |
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Barfuß
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RockHoobastank - The Reason
Der Nachfolger zum Doppelplatin-Selftitled Album "HOOBASTANK" setzt das fort, womit das erste Album aufhörte, mit nach und nach immer mehr süchtig machenden Songs! In den USA erschien das Album bereits 2003 und die Single "The Reason" landete auf Platz 2 er Bilboardcharts, nun versuchen es die 4 Jungs auch nochmal in Deutschland. Auch hier kommt die Single "The Reason" sehr gut an, auch das Album hält sich munter in den Charts, seit Wochen. Der Openingtrack "Same Direction" gibt gleich richtig Stoff, ein schöner schneller Song, wie bereits "Crawling in the Dark" einer war, eröffnet auch beim neuen Album gleich ein richtig rockiger Song die Platte. THE REASON bietet wieder einige rockige Songs, sowie Baladen. Allerdings kommt auf dem Album nichts an den Song der alten Platte, Running away, heran. Der Song war einfach der beste auf dem Album, so einen gibts nicht nochmal. Wer das Debutalbum hat, der kann getrost zugreifen! ![]() Viele Grüße, Davey Havok
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#36 |
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ashes to ashes
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Nirvana - Unplugged In New York (Rock)NIRVANA - UNPLUGGED IN NEW YORK
Am 18.11.1993 kam ein Mann in einer grau/grünen Strickjacke auf die Bühne, sagte nichts anderes als „Good Evening" und begann mit dem ersten Song „About a girl" zu dem er noch kurz, mit ziemlich unbeteiligter Stimme sagte, dass die meisten Leute ihn nicht kennen würden, da er auf dem ersten Album war („Bleach"). Dieser Mann war, seit 1991 das Album „Nevermind" erschienen war, das sich über 9 Millionen Mal verkaufte, ununterbrochen in den Medien, war das Idol von Millionen Jugendlichen, Sänger der Grunge-Rockband Nirvana, stand für eine ganz bestimmte Lebensweise und war überall auf der ganzen Welt durch seine Musik und durch Fan-T-Shirts präsens: Kurt Cobain. All das mochte man zuerst nicht glauben, als sich dieser eher unauffällige Mann mit fettigen blonden Haaren und der furchtbaren Strickjacke auf seinen Stuhl setzte. Überall Kerzen und Blumen - eine merkwürdige Umgebung für ein der Rockbands überhaupt. Doch all das vergisst man, es ist völlig unwichtig, als Kurt zu singen beginnt. Das Publikum hört zu, es gibt kein hysterischen Kreischen, man hört nur das dumpfe Geräusch, wenn Dave Grohl mit seinen Schlagstöcken aufkommt, sogar der Bass von Krist Novoselic wirkt ruhig, bedächtig. Dazu diese Stimme, die sich so schwer beschreiben lässt, traurig, erschöpft und doch von ungeheurer Ausdrucksstärke. Es folgt „Come as you are", Kurt singt und spielt mit gesenktem Kopf, nur ganz selten schaut er hoch und zeigt das unglaubliche Blau seiner Augen. Bei der Textzeile „And I Don't Have A Gun", singt er kaum verständlich, mit zusammengebissenen Zähnen. Doch niemand versteht die Botschaft. Es folgt „Jesus Don't Want me For A Sunbeam" ein Cover von den Vaselines. Dann „The Man Who Sold The World", „Pennyroyal Tea", „Dumb", „Polly" und „On A Plain". Irgendwie sind sie alle sanfter, ruhiger als sonst, bauen aber gerade dadurch eine ungeheure Spannung auf. Bei Cobains Stimme in „Something in the way" bekommt man eine Gänsehaut. Es ist unglaublich, was für eine Stimme dieser Mann hatte. Es folgen die Songs „Plateau", „Oh Me" und „Lake of Fire", die alle ursprünglich von den Meat Puppets stammen, eine Alternative Band, die Cobain sehr gemocht hat und die heute nicht mehr existiert (außer durch ihre Musik). Die Kirkwood-Brüder der Meat Puppets sind selbst da und Kurt lässt sie Gitarre spielen und konzentriert sich ganz aufs Singen. Als nächstes „All Apologies" und dann kommt der Höhepunkt: „Where Did You Sleep Last Night", leise beginnt er zu singen, wird dann schlagartig lauter und schreit, wie man es doch eigentlich von ihm gewohnt ist, er schreit sich die Seele aus dem Leib, bricht plötzlich ab, lächelt seltsam, öffnet noch einmal seine unglaublichen Augen, doch sie scheinen sich woandershin zu richten. Er schreit ein letztes Mal, verstummt dann für immer. Und ich breche in Tränen aus. Nein, das stimmt nicht ganz, dass es Nirvanas letztes Konzert war, es gab noch eines nach diesem, aber es ist nicht wichtig, eigentlich hatte Kurt sich mit diesem schon verabschiedet. Sie haben keine härteren Songs wie „In Bloom", „Lithium" oder „Smells Like Teen Spirit" gespielt, sondern eher ruhiger, traurigere Songs. Aber ich finde, dass sie sowieso nicht gepasst hätten, auch eine Zugabe wäre überflüssig und falsch gewesen, einen besseren Abschluss als „Where did you Sleep last night" hätte es nicht geben können. Wenn man sich das Konzert heute im TV anguckt, glaubt man nicht, dass es damals niemand gemerkt hat, dass der Mann eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst war, völlig fertig, Hilfe rufend - und niemand reagiert. Ich denke, dass er wusste, dass dies das mehr oder weniger letzte Konzert war, er hat sich damit verabschiedet und es auch auf eine gewisse Weise abgeschlossen. Aber wahrscheinlich wusste man schon, wie es um ihn stand, doch sie haben ihre Augen vor der Wahrheit verschlossen und niemand hat rechzeitig reagiert. Obwohl es auch fragwürdig ist, ob ihm zu helfen gewesen wäre. Nicht einmal seine Tochter Frances Bean Cobain, die er über alles liebte, konnte ihn in dieser Welt halten. Diese CD zeigt eine andere Seite von Nirvana, trauriger und ernster. Sie ist ein super Einstieg in diese Art Musik. Für jemanden, der sich der Musik von Kurt Cobain vorsichtig nähern will, ist diese CD ideal. Ich würde aber versuchen, das Konzert auch mal im Fernsehen zu sehen (auf MTV), damit man die eigenartige Stimmung, das Besondere an diesem Konzert besser verstehen kann. Ich sehe ihn immer vor mir, wie er da sitzt und singt...wenn man etwas mit der Musik verbindet, ist sie noch viel fesselnder, schöner. Ich würde diese CD wirklich jedem empfehlen. Sie zeigt die ruhige Seite von Kurt, Krist und Dave und sie repräsentiert für mich Kurt Cobain als Persönlichkeit und einen Abschied auf seine Art. Peace and Love, LordJodcha
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Kennst Du den Urknall aus dem Horn? Modified by Kronos (Boardregel 7.2.2)
Kennst Du den Grund für der Nordmannen Zorn? Klar wie das Wasser aus unseren Tälern, Gelb wie reife Weizenähren, Aus dem Fasse muss es fliessen, Damit wir Schlacht und Sieg begiessen. Met, Met, Met, Met, Met, Met Geändert von LordJodcha (2.8.04 um 20:48 Uhr). |
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Nr. 15824
Registriert seit: Jul 03
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At the Drive-in --> Relationship of CommandAt the Drive-in --> Relationship of Command
genre: hardcore/emo 'was soll denn das?' ist wohl das erste was einem einfällt wenn man die cd zum ersten mal ganz gehört hat.... dachte ich mir ehrlich gesagt auch und ließ die cd für eine lange zeit in meinem cd-regal verschwinden. letzte woche beim aufräumen viel mir die cd zufällig noch mal in die hände (zeichen des herrn???), also beschloss ich ihr noch mal ne chance zu geben.... wie es mir denn schon häufiger passiert ist, zündet der funke erst nach mehrmaligen hören (habt ihr das auch?); und muss sagen, ich bin absolut angetan. gewöhnungsbedürftig ist die scheibe jedoch allemal, die stimme des sängers leiert bisweilen (was aber so gewollt ist, glaub ich) und die melodien hören sich bei vielen liedern irgendwie zusammengewürfelt an. viel später merkt man dann erst, dass da doch eine art roter faden zu bestehen scheint, wenn man nämlich nicht das einzellne lied sondern die gesamtheit des albums sieht haut es einen sprichwörtlich um, ich hoffe ihr wißt was ich meine, ist nämlihc nicht einfach zu beschreiben. inhalt der texte ist von sinnlos über komplex bis absolut zynisch ('dancing on the corpses ashes') zu beschreiben. wer also nichts gegen teils däftigere schrei-orgien hat, sollte sich das album mal anhören, wenn auch mit vorsicht, denn ich glaube das ist wirklich nicht jedermanns geschmack. schade das sich die band nach diesem album aufgelöst hat...... resumee: ein zeichen des herrn!!! |
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Elite-Spieler
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Khold (Black Metal)Khold - "Masterpiss of Pain", "Phantom" & "Morke Gravers Kammer"
Nun gut, die Silberlinge Kholds sind teilweise schon seit einiger Zeit auf dem Markt, verdient haben sie ein Review aber auf jeden Fall, da der Bekanntheitsgrad dieser Band meiner Meinung nach nicht ihrer Qualität entspricht. Stilistisch ist sich das Quartett immer treu geblieben, soll heissen, es gibt Old-School-Black Metal. Old-School-Black Metal? So wird zumindest in der Presse häufig von Khold gesprochen, oder auch als "true Black Metal in the vein of old Darkhrone". Naja, man kennt ja die üblichen Sprüche. Ok, Parallelen zu Darkthrone sind nicht von der Hand zu weisen. Jedoch, wenn überhaupt, dann sind sie einen ultramoderne Version DTs. Khold haben ihren eigenen Stil kreiert, was sicherlich nicht das Leichteste ist, bei der Flut an BM-Bands. Also, die Mucke Kholds ist bestimmt durch eine kalte und düstere Grundatmosphäre. Beim Tempo agieren Khold durchaus variabel, mal schnell, mal schleppend. Die Produktionen sind klar, aber nie bombastisch (würde auch gar net passen). Jedoch, und das zeichnet auch ihren eigenen Stil aus, sind Khold immer für eine Überaschung gut. Auf dem aktuellen Release "Morke Gravers Kammer" ist dies für mich der Track "Opera Seria", welcher einen sehr Death Metal-lastigen Riff aufweist. Nun ja, jetzt wird der eine oder andere sicherlich schockiert sein, aber ich bezeichne Khold gerne als die Nu Metaller und den Black Metallern. Mag überspitzt klingen, aber Khold zaubern immer mal wieder wahre Ohrwürmer aus dem Hut. Auf dem aktuellen Album sei da "Dod" genannt. Auf dem Vorgänger "Phantom" sticht in diesem Zusammenhang vor allem "Skjebnevette" hervor. Nun werden reine Nu Metaller mit Khold trotzdem nichts anfangen können, aber vielleicht kann mancher BMer diese Bezeichnung nachvollziehen. Eins ist aber definitiv: Khold liefern Qualität ab und zwar ohne Ausnahme! Aus diesem Grund ist es auch nicht notwendig, hier auf jedes Album differenzierter einzugehen. Khold sind Khold und zählen, auch deshalb, zu meinen absoluten Faves. Wenn ihr sie noch nicht kennt, solltet ihr sie unbedingt mal antesten, könnnte sich lohnen... |
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Eisregen (Death- , Black- , Sick Metal )Eisregen ~ Wundwasser Die Jungs und ein Mädel aus Thüringen sind nun endlich mit der neuen, vorletzten Platte am Start! ENDLICH...... Lange hats gedauert, jedoch hat sich das warten auf "Wundwasser" gelohnt. Denn selten mochten die Songs so sehr beigeistern wie auf den Aktuellen Output. Man zog seine Konsequentzen aus den Indizierungen. Soll heissen.... Das Cover ist natürlich nicht zensiert, nein, ziert es doch wieder eine Dame, deren Körper schön aufgeschnitten ist und man ein recht guten Einblick hat. Wohlgemerkt ein echter Augenschmaus. Doch um den ganzen etwas vorzubeugen gibt es diesmal kein Booklett. Denn wer Eisregen kennt, der kennt auch die Texte. Und um den Fans überhaupt noch ein Album LIVE zu präsentieren zu können entschied man sich dafür diesmal die Texte nicht zu veröffentlichen. Das geschuhlte Eisregen Ohr hat aber kaum Probleme den textlichen Gemeinheiten von M. Roth zu folgen. Diese sind wie immer mit einer ganzen Schubkarre voll schwarzen Humor, Blutiger Kunst, Massenmördern und morbiden Gedanken geschwängert. Und....sie sind kein deucht schlechter als auf den Vorgänger Alben. Mehr versprühen sie eine gewisse Art Todesehnsucht. Reine Balladen wie man sie auf "Leichenlager" finden konnte(z.B. "...und sie blutete nur einen Sommer lang" & "Schwarze Rose") gibt es zwar hier nicht drauf, jedoch berühren Songs wie "Glas" (mit einer der schönsten Geigen Melodien) und "Mein Eichensarg" (zwar geht dieser gut auf die Fresse,jedoch ist der Text herrlich) ein irgendwo...wenn man es zulässt. Auf der anderen Seite gehen Songs wie "Am Glockenseil" und "Ripper von Rostow" ab wie Schmitd´s Katze. Man kann sagen das die Songs an sich etwas mehr groove bekommen haben, mehr Gitarrenlastiger geworden sind. Jetzt zu sagen, man erinner sich an die guten alten Bay-Area Zeiten von Metallica ist seeeehr gewagt, aber doch schrubbt die E-Klampfe ordentlich die Kotze vom Boden das man nicht anders kann als die Nackenknochen nur noch knacken zu lassen. Grad "Hinein ins Tränenmeer" ist solch ein Kandidat. Und vom Lyrischen her nur SICK und typisch Eisregen. Kleiner Auszug: >> Ich hab geweihnt die letzte Nacht, denn ich habe Anna umgebracht. Wie ein Kind hab ich geflennt und ihr den Schädel abgetrennt....<< Sie in eine Schublade zu stecken fällt auch bei diesen Album sehr schwer. Eigen zu sein....das ist das was man will. Und das gelingt auch. Und grad die Blutkehle Roth prägt diese Band wie nichts gutes. Stetig entwickelt er sein Organ weiter und findet auf "Wundwasser" sein bisherigen Höhepunkt. Findet man darauf weitaus mehr "Clean" gesungene Passagen als auf "Farbenfinsternis". Und diese wissen zu begeistern und lockern dazu noch das gesammte Bild etwas auf. Aber ansonnsten wird feinste Kost geboten wie man es nicht anders von ihn kennt...vom tiefen gruntzen bis hin zum heiseren Schreien ist wieder alles dabei. 2T und ihre Geige ist dafür etwas mehr in den Hintergrund getreten. Zwar prägte auch grade diese Eisregen, jedoch vermiss ich sie nicht grossartig. Klar, sie setzt so manchen Song erst den Stempel auf, aber man ist so von den druckvollen Sound begeistert das man nicht immer die Geige vermisst. Wie schon ebend geschrieben...der Sound lässt keine Wünsche unerfüllt. Kein blecherndes geschrammel, kein fahde klingenes BumBum, nein, hier wird Hochprozentiges geboten. Druckvoll und Fett wabbert der Ohrgasmus aus den Boxen. Den Nachbarn wirds freuen wenn man "Wundwasser" schön laut hört und ordentlich mit Brüllt. Alles in allen merkt man "Wundwasser" seine reife Prozess an und ist damit so ziemlich das ausgereifteste Album. Hier passt alles zusammen, einen Hänger sucht man vergebens. Es lässt Bilder im Kopf entstehen, welche morbide und einfach nur Krank sind. Ein Psychotripp wie ihn Ed Gein wohl gehabt haben muss...einfach nur HERRRRLICH! Wie bei allen Alben auch.....es gibt kaum ein "dazwischen" bei Eisregen. Entweder man liebt diese Art von kranker Musik, oder man hasst sie. Anhören sollte man sich "Wundwasser" allemal, denn es wird nicht nur geknüppelt als wolle man rammelde Hasen konkurentz machen, nein, auch geht es mal ruhiger zur Sache. Zur Sache gehen die Texte ja sowieso. Anhängerinen von einer Frauenbewegung, sowie Leute die lieber schöne Texte von Blumenfeldern und fröhlichen Menschen haben wollen, sollten ein Bogen um dies Album machen, denn Eisregen pflügen das Blumenfeld um, damit sie die ganzen Frauenleichen und die fröhlichen Menschen dort verbuddeln können.... Anhänger des blutigen Schabernacks können und sollten bilnd zugreifen. Bereuen werdet ihr es nur wenn ihr euch "Wundwasser" nicht kauft...das lasst euch sagen! Also...ab zum MuggeMetzger eures Vertrauns und kaufen, oder eine runde Blutohren beim Probehören riskieren. Mutter wird es euch danken....[insider] In diesem Sinne.....eine Gallone Wundwasser, bitte!
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Barfuß
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Papa Roach - Getting away with murder
Papa Roach sind zurück! Vor Jahren erschien mit "Infest" ein richtiges Kracheralbum, vor allem der Song "Last resort" sollte wohl jedem ein Begriff sein. Die Band verstand es ihre Instrumente zu spielen und Frontmann Jacoby Shaddix vervollständigte mit seiner Stimme das tolle Gesamtbild. Es folgten noch Songs wie "Broken Home", welche auch ganz klar eine Message vertreten, was man auch deutlich im Video des besagten Titels sehen kann. Die Band schien sich allerdings irgendwie auf den Loorbehren ausgeruht zu haben, anders kann man sich den Flop "Lovehatetragedy" nicht erklären. Ein nicht sonderlich gutes Album, selbst die Band sagt das von sich ganz offen. In keinster Weise reichte das Album mit dem noch schlechteren Cover an den Erstling heran. Beinharte Fans können der Platte zwar etwas abgewinnen, doch Alles in Allem war es schlecht. 2004 melden sich die 4 Leute zurück, mit neuem Style und knallhartem Sound. Jacoby Shaddix ist kaum mehr wieder zu erkennen, man muss schon wissen das es sich hier um Papa Roach handelt, wenn man ihn nach all den Jahren wieder sieht. Die erste Single ist gleichnamig mit dem Album: Getting away with murder. Und, es rockt! Es erinnert an die Infest Platte, denn der Song bietet einen Refrain, der einfach nicht mehr aus dem Kopf des Hörers geht. Ohne Zweifel kann er es mit "Last resort" aufnehmen. Die nächste Single wird "Scars" sein, ein eher ruhig gesungener Song, ist aber kein Beinbruch denn auch dieser ist einfach ein Ohrwurm. Das Album bietet rockigen Sound, eingehende Refrains und einfach PAPA ROACH wie man sie hören will. Sicher wird es auch wieder Leute geben, die der Band Sellout und Kommerzmusik vorwerfen, doch kann ich das persönlich nicht bestätigen. Das Album ist besser als alles, was die Jungs je gemacht haben. Fans gepflegter Rockmucke sollten zugreifen, die Platte macht Spaß! >> DAVEY HAVOK <<
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Barfuß
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Re: CD-ReviewsL'âme Immortelle - Gezeiten
Nach "Seelensturm" melden sich L'âme Immortelle zurück, mit dem neuen Album "Gezeiten". Auch hier gibt es wieder jede Menge Leute die der guten Sonja und Thomas nun kommerzielle Musik vorwerfen, dagegen kann man nichts machen. Die Zeit bleibt nicht stehen und somit kommen nun auch mehr Leute auf L'âme Immortelle, daran kann man nix ändern. Die Musik von L'âme Immortelle lebte schon immer von tiefsinnigen Texten, die einen zum nachdenken brachten und berührten. Meistens halten sie, wie könnte es anders sein, von Liebe. Ob nun im positiven Sinne, oder negativen Sinne... Das Album startet mit dem Song "Es zieht dich davon" und der macht gleich bemerkbar, das sich hier auch wieder nette und ausgefallen gespielte Melodien einfinden, die einem sofort auf eine gewisse Art gefallen. Diesem Stil blieben L'âme Immortelle also treu, das merkt man. Danach folgt der Smash Hit "5 Jahre" und der ist ohne Zweifel wirklich einer der besten Songs auf dem Album, ich persönlich mag ihn sehr, auch wenn Thomas da nicht singt. Was L'âme Immortelle auch immer so besonders machte waren die Duette und die englischen Songs. Auch auf "Gezeiten" finden sich da einige Prunkstücke, die sofort süchtig machen. Die besten Duette der Beiden sind klar "Fear", "Stumme Schreie" und der nur auf dem Digi Pack enthaltene Bonus Song "Without you". Die Stimme von Thomas ist deutlich anders als früher, im Vergleich zum Album im Jahre 2002, ist sie nicht mehr so grummelig und düster, jedenfalls nicht mehr so arg. Der Mann kann sehr sehr gut singen, daher also unbedingt mal "Without you" anhören. Auch der Elektroeinschlag von L'âme Immortelle kommt auf dem neuen Album nicht zu kurz, zu viel wird es allerdings nie meiner Meinung nach. Deutlich zu merken ist es beispielsweise an den Songs "Kingdom" und vor allem "Rain". Wer "Als die Liebe starb" und "Seelensturm" schon mochte, der wird auch an "Gezeiten" einfach nicht vorbei kommen. Die Band hat sich keinesfalls verkauft, sondern sich sehr gut weiterentwickelt und das merkt man der Platte an. Gute Lyrics, ein toller Sound und zwei Stimmen die man so schnell nicht vergisst. Gibt zwar auch wieder Leute die behaupten die Drums kämen zu kurz, oder was auch immer, aber das ist alles Ansichtssache. Denn es gibt ja auch Leute die sagen Joey Jordison sei ein mieser Drummer, also von daher. Tracklist: 1. Es zieht dich davon 2. 5 Jahre 3. Fear 4. Stumme Schreie 5. Fallen Angel 6. Gezeiten 7. Rain 8. Masquerade 9. Kingdom 10. Calling 11. Ohne dich BONUS 12. Believe in me 13. Without you Online: www.LAI-MUSIC.com L'âme Immortelle are: Sonja Kraushofer und Thomas Rainer >> DAVEY HAVOK <<
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Meisterspieler
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KoRn - Greatest Hits Vol. 1
Nach sechs Alben ist es auch für Korn an der Zeit, zurück zu blicken. Mit insgesamt 19 Tracks haben die Mannen um Jonathan Davis ganze Arbeit geleistet und den Tonträger bis fast an den Rand der Erschöpfung mit Material vollgepumpt. Den Auftakt machen dabei gleich zwei Coverversionen. Das leidlich bekannte "Word Up" (Cameo) und das epische "Another Brick In The Wall" von Pink Floyd. Leider leider sind beide Neuinterpretationen der Songs ziemlich furchtbar geraten. Wenn es im Booklet nicht schwarz auf weiß stehen würde, dass die Band selbst beim Produzieren die Hand im Spiel hatte, es könnte der Verdacht aufkommen, irgendein Knöpfchendreher aus dem Weichspülsektor hätte Korn durch den Wolf gedreht. Die sonst so prägnanten Gitarren finden sich zurecht geschustert an den Rand gedrängt. Lediglich Fieldy darf etwas ausgelassener an seinem Bass herum zupfeln. Neben diesen beiden Scheußlichkeiten glänzt dagegen das restliche Repertoire der Körner aufs Vortrefflichste. Ihre wunderbar ballernde Rhythmus-Sektion stellt das Grundgerüst dar, auf dem sich tiefer gelegte Gitarren austoben dürfen. Über all dem schwebt Davis' unverkennbare Stimme. Alles zusammen: Korn in Reinkultur. Die Trackliste führt chronologisch in die Vergangenheit. Klassiker der Marke "Shoots And Ladders" und "Blind" stehen da am Ende. Fast so als würden die Amis dem Hörer klarmachen wollen, dass sie den Grundstein für das gelegt haben, was heute unter Nu Metal firmiert. Wer sich durch die Tracks hört und nicht mindestens ein Dutzend Mal das Bedürfnis verspürt, mit seinen Kopf an die nächste Wand hämmern zu wollen, soll weiter Linkin Park hören. Etwas gewöhnungsbedürftig klingt der Dante Ross-Remix von "Freak On A Leash" mit Kirmesorgel-Einsatz, aber auch diese Version groovt gehörig. Empfehlenswert ist diese "Greatest Hits" für Einsteiger allemal. Korn-Devotees mit Hang zum Komplettismus dürfen, müssen aber wegen der Qualität der Covers nicht unbedingt zugreifen. Für sie ist doch vielleicht die limitierte Auflage interessanter, die eine schmucke DVD Huckepack nimmt. 35 Minuten des Fankonzertes im legendären CBGB's zeigen, weshalb Korn live auch nach sechs Alben und Millionen verkaufter Scheiben nach wie vor ein fetter Brecher sind. TRACKLIST: 1. Word Up! 2. Another Brick In The Wall (Parts 1, 2, 3) 3. Y'All Want A Single 4. Right Now 5. Did My Time 6. Alone I Break 7. Here To Stay 8. Trash 9. Somebody Someone 10. Make Me Bad 11. Falling Away From Me 12. Got The Life 13. Freak On A Leash 14. Twist 15. A.D.I.D.A.S. 16. Clown 17. Shoots And Ladder 18. Blind 19. Freak On A Leash (Dante Ross Remix) |
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Meisterspieler
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Rammstein - Reise Reise
"Reise, Reise", ein Albumtitel, der alleine für sich stehend so ganz und gar unprätentiös wirkt. Rammstein wären nicht Rammstein, würden sie dem nicht ihre eigene Note hinzu fügen. So prangt auf dem Cover die Warnung "Flugrekorder nicht öffnen", und plötzlich findet sich der Betrachter zwischen dem 11. September, Flug- und Terror-Angst wieder. Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben, und sei es die ungebremste Bauchlandung irgendwo im Nirgendwo. Es klingt unglaublich, aber das martialische Sextett hat doch tatsächlich einige Experimente gewagt. Zärtlich tastet es sich an die Umgestaltung ihres Soundkostüms heran. Die ursprünglichen Zutaten sind zwar noch haltbar, stampfende Rhythmen, heftige Gitarren und immer wieder Till Lindemanns monotones Organ. Ungewöhnliche Elemente wie Mandolinen und Akkordeons bereichern jedoch das Gesamtbild. Ganz so brutal wie auf den Vorgängern hauen Rammstein nicht mehr auf den Amboss. Derbe Uptempo-Nummern sucht der Fan vergebens. Der schleppende Beat regiert, er gibt das Szepter nur sporadisch ab, und wenn, dann scheint es lediglich so, als ob jetzt gleich die Luzie ganz fürchterlich abgehen würde. Tut sie aber nicht. Härte oder Schnelligkeit taugen als Gradmesser für Qualität so viel wie ein Nylonsöckchen fürs Skifahren. Wie sieht es also mit den Songs aus. Lindemann sorgt mit Textzeilen wie "sie ist hässlich, dass es graut, wenn sie in den Himmel schaut. Dann fürchtet sich das Licht, scheint ihr von unten ins Gesicht" für Lacher, daneben haben Rammstein durchaus den einen oder anderen Brecher im Gepäck. "Dalai Lama" zum Beispiel lehnt sich am Erlkönig an, quasi für die Luftfahrt umgeschrieben. Eine atmosphärisch schrecklich schöne Umsetzung. Wer jetzt noch fliegt, ist selbst schuld. "Los" ist der ungewöhnlichste Song der Rammstein-Historie. Wäre die instrumentale Begleitung ganz herkömmlich elektrifiziert, niemand würde den Unterschied zu anderen Rammstein-Stampfern bemerken. Im unplugged-Outfit ist das aber etwas anderes, zumal mit Countrygitarren-Zwischenspielen und Mundharmonika-Gejaule zusätzlich zwei humoreske Farbtupfer auftauchen. In bislang noch nicht erforschte Pop-Gefilde wagt sich "Amerika" vor, dient dem kaum versteckten Sarkasmus über us-amerikanische Seltsamkeiten lediglich als Transmitter. So einfach der Song, so einfach ist auch die Message gestrickt. Die Gegensätze des kalten Krieges finden auch in der Trackliste ihre Ausdruck wo "Amerika" direkt vor "Moskau" steht, einer etwas platten Verneigung vor der russischen Hauptstadt. Vorsicht jedoch beim Genuss bei der Autofahrt, es könnten Strafzettel für Geschwindigkeitsübertretungen folgen. Ein weiteres Gegensatzpaar folgt mit "Stein Um Stein" und "Ohne Dich". Während Lindemann in ersterem davon schwadroniert, jemanden ins Fundament einzumauern, klagt er in letzerem über den Verlust von ... keine Ahnung. Mit den Rammstein-Balladen habe ich so meine Probleme. Ging "Seemann" seinerzeit noch als stimmungsvoll-atmosphärisches Stück Musik durch, oszilliert bei "Ohne Dich" im Hintergrund die Schlagerparade durch. Reduziert den Song um verzerrte Gitarren und lasst statt des Lindemanns Till Hinterseers Hansi ans Mikro, und ihr habt den Gewinnertitel von 'Schlager sucht den Superstar' - ganz furchtbar das. Bei dem ihnen eigenen Humor würde es jedoch nicht wundern, wenn Rammstein das Teil als nächste Single auskoppeln würden, nur um zu schauen, wie weit eine Hartwurst-Combo mit einem Schlagersong in den Charts kommt. "Reise, Reise" unterscheidet sich von Rammsteins Vergangenheit letztendlich nur durch die vermehrt auftauchenden leisen Zwischentöne, ansonsten bleibt alles beim Alten. Nicht ganz, denn mit der Power ist auch etwas der ich-haue-mit-dem-Kopf-die-Wand-zu-Klump-Effekt verloren gegangen. Ansonsten herrscht solider Durchschnitt. Noch eine Kuriosität am Rande, Realsatire pur auf einer US-Fanseite: über "Amerika" steht dort: "according to the band, the song is not political; it simply describes things as they are." Is klar. Coca Cola, Wonderbra, Amerika, Amerika. TRACKLIST 1. Reise, Reise 2. Mein Teil 3. Dalai Lama 4. Keine Lust 5. Los 6. Amerika 7. Moskau 8. Morgenstern 9. Stein Um Stein 10. Ohne Dich 11. Amore |
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#44 |
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Meisterspieler
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NoFX - The War on ErrorismManche von euch kennen NoFX sicherlich! Kann auch sein das ihr sie noch nie gehört habt, da diese band zwar in den staaten schwer bekannt ist, aber kein bisschen werbung oder interwievs gemacht hat! Da ich grade nur Musik von ihnen höre möchte ich ein Album von ihnen vorstellen!
The War on Errorismus IMo das definietiv beste Album dieser Band [die es schon sehr sehr lange gibt]. Zuerst mal die Trackliste: 1. The Separation Of Church And Skate 2. The Irrationality Of Rationality 3. Franco Un-American 4. Idiots Are Taking Over 5. She's Nubs 6. Mattersville 7. Decom-Posuer 8. Medio-Core 9. Anarchy Camp 10. American Errorist (I Hate Hate Haters) 11. We Got Two Jealous Again 12. 13 Stitches 13. Re-Gaining Unconsciousness 14. Whoops, I Od'd Wie man es eigentlich schon erkennen kann, bezieht sich das Album mehr oder weniger um die US Politik. Die Tracks Franco Un-American und American Errorist fallen dabei deutlich auf. Der Sound ist typisch "NoFXartig", also punkrock in perfektion. Aber Lieder wie 13 Stitches bringen eben abwechslung, da sie eher langsamer sind. Die Lieder sind alle ingsgesamt auf einer hohen punkrock Stuffe, das den unterschied zu anderen Bands ausmacht! Die Lieder bilden ein klasse album, das IMO zeigt das NoFX deutlich zu den besten Punkrock Bands auf der Welt zählt! Naja, wie ihr liest schwerm ich ein bisschen für diese band!^^ Unbedingt anhören solltet ihr euch 13 Stitches, Franco Un-Americano, She`s Nubs und American Errorist! Wenn man ein Album mit den Titel "Best Punkrock Tracks Ever" machen würde wären diese Lieder IMO pflicht, man kann sie kaum beschreiben, einfach mal reinhören! Empfehlen würd ich das Album jeden Punker, jedem der diesen Musikstil treu ist!^^
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Rosemary; Heaven restores you in life - Coming with me Through the aging, the fear and the strife - It's the smiling on the package -It's the faces in the sand - It's the thought that holds you upwards -Embracing me with two hands- Right will take you places -Yeah maybe to the beach -When your friends they do come crying ; Rosemary EVIL! Geändert von romain de marchi (2.1.05 um 17:47 Uhr). |
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#45 |
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Spieler
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Re: CD-ReviewsSimple Plan - Still not getting any ("Punk"-Pop)
Hmmm... so kommt es halt... Weihnachten war wieder da, und die liebe Mutter weiss, dass ihr Sohn Rock hoert, kennt sich aber nicht so aus, greift daher in das Ladenregal und holt einen Titel hervor, der "dem Kind vielleicht gefallen koennte"... Das Ergebnis: Simple Plan... Beim Anhoeren des Albums bin ich bereits mit grossen Vorurteilen rangegangen, da ich bereits vor Monaten beim Zappen ein grausam poppiges Lied der Band im Radio gehoert habe... Das Album entsprach FAST meinen Erwartungen. Musikalisch natuerlich nichts grosses, es gab groesstenteils bubblegum-rock a la blink182. Trotzdem war bei den Texten eine Ueberraschung spuerbar. Ich haette Texte ueber Autos, Liebeskummer oder highschool dramen erwartet, bin dann jedoch auf ueberraschende Stellen gestossen: keine Lyrics... (pinkpants) Das koennte man fast schon Sozialkritik nennen! Wenn die jetzt noch 2-3 Jahre weiter denken, koennten sich kritische Texte im Punk-typischen Stil entwickeln. Eigentlich nett, dass sich eine amerikanische Band, die fast taeglich auf MTV laeuft, solche Texte schreibt. Das koennte kids zu vergleichsweise haerteren Bands fuehren. Fazit: Zwar nicht meine Richtung, aber besser als erwartet! Kann sich musikalisch noch weiter entwickeln.
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Alle dachten: "Das ist unmoeglich". Dann kam einer, der das nicht wusste, und der hat das dann einfach getan! gRuSsLiStE! Geändert von pinkpants (29.8.09 um 09:34 Uhr). |
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#46 |
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Passion
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Megaherz - 5 (Industrial Metal)
Nach der Trennung des Sängers Alexx Wesselsky schien das Bestehen dieser Band auf Messers Schneide und nachdem man auch Jahre später nichts Weiteres von "megaherz"licher Seite vernahm, bestätigte dies den Gedanken des Abschiedes. Heute bewies die Münchner Band das Gegenteil und präsentiert mit "5" das neueste Studioalbum - plus neuer Stimme namens Mathias "Jablonski" Elsholz. Das instrumentale Trio - Christian "X-ti" Bystron (Gitarre), Wenz (Bass), Jürgen Zink (Schlagzeug) - tritt dem Hörer mit brechenden, industriell stark geprägten Melodien entgegen, während Herr Elsholz das Ganze mit gewohnt provozierenden Texten und diesmal variierenden TonLagen abrundet. Da schlägt der Hammer bei Stücken wie "Eigentlich", "Weiter" oder "Zeig Mir Dein Gesicht" ins Kerbholz, während in "Augenblick", sowie "Wann Wirst Du Gehn?" - den zwei einzigen Balladen - verträumt und mitreissend geträllert wird. Stellenweise sind Parallelen zu Bands wie "Oomph!" oder "Rammstein" nicht zu leugnen, doch sanken diese mittlerweile auf ein Minimum. Beginnend wird "5" mit dem DurchschnittSong "Dein Herz schlägt" eingeleitet, bei welchem "Der Neue" seine Stimme ausprobiert und darstellt - gekonnt, doch mehr bietet "Göttlich", die Nummer 2. Hier überzeugt der mitreissende Refrain und das aktzeptante GitarrenSpiel, während "Ja Genau" textlich provokanten Rohstoff bietet und schließlich in eine "04"erVersion des "Gott Sein"s ausklingt, welche schön überarbeitet und neuerdings mit einer wohlklingenen FrauenStimme verziert wurde. "Wann Wirst Du Gehn" stellt eine anmutige und treibende Ballade dar, die den wohl ersten tiefsinnigen Text dieser Platte bereit hält, während "Mach Dich Frei" einen schier "Bück Dich"artigen Refrain - "Du - Mach Dich Frei" - und kraftvolle GesangsParts bietet - gleich dem darauffolgenden "Eigentlich". "Ebbe & Flut" und "Komm Rüber (Schattenland)" ähneln sich ein wenig, wobei ich von keiner Innovationslosigkeit sprechen möchte, im Gegenteil. Ersterer Song zeigt ebenfalls treibende InstrumentalParts und einen zehrenden Gesang, während "Komm Rüber (Schattenland)" vielfältige Stimmen bietet, die vom Flehenden bis zum Befehlenden gehen. "Weiter" gleicht sich dem an, und fährt mit einem ähnlich pressenden Refrain - "Ich will, ich kann, ich muss weiter" - auf, bis schließlich mit "Es Tut Weh" das letzte laute Stück folgt, jedoch zu beinahe flehenden GesangsPassagen übergeht und schlussendlich zum "Augenblick" führt - dem ruhigsten und sinnlichsten Werk des Albums. Dieses lässt "5" still und ohne brechendes GitarrenGewirr ausklingen ... und den Hörer nachdenkend zurück. Fazit: "Megaherz" ist tot, es lebe "Megaherz" - ein kraftvolles Comeback einer der besten deutschen Bands. TitelListe: 01 - Dein Herz schlägt 02 - Göttlich 03 - Ja genau 04 - Gott sein '04 05 - Wann wirst du gehn? 06 - Mach dich frei 07 - Eigentlich 08 - Zeig mir dein Gesicht 09 - Ebbe & Flut 10 - Komm rüber (Schattenland) 11 - Weiter 12 - Es tut weh 13 - Augenblick GesamtLänge: 55:07 Cover Release: 06.12.2004 Geändert von Stacer (15.1.05 um 22:41 Uhr). |
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#47 |
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Passion
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Oomph! - Unrein (Industrial Metal)
Wer hätte das gedacht, dass diese Band auch Hartes macht? Nach "Augen Auf!" war es mein entschlossener Tatgriff, welcher mich zu "Wahrheit oder Pflicht" und später zu dem leicht besseren "Ego" brachte. Beide Alben überzeugten mich jedoch keineswegs und somit fiel "Oomph!" in die Abgründe meiner Durchschnittsware ... bis ich "Unrein" erblickte und heute in den Besitz dieses gelang. Anders wird dieses mit einem trübseeligen "Wir werden unrein geboren und vom ersten Augenblick an klebt an uns die Schuld wie das Blut aus Mutters Schoß" eingeleitet, während mysteriöse Klänge den Hintergrund erhallen. Folgend erinnert ein Klavierspiel des zweiten Songes "Unsere Rettung" an diverse Filme der "Halloween"Reihe, was jedoch ganz und gar nicht negativ bewertet wird - im Gegenteil. Später dröhnt der Refrain ("Ave Satani et stupor et christi") pressend aus den Lautsprechernd und lässt das Lied "preisend" ausklingen, worauf ein eher mittelmäßiges "Die Maske" folgt. "My Hell" bietet einen raschen Wechsel von leise-laut, schleichend-rasch und das mitreissende Ende überzeigt ebenfalls auf voller Linie. "Gekreuzigt" stellt neben "Willst du mein Leben entern?" ein kraftvolles und eindeutiges Stück dar, welches von stampfenden Gitarren unterstützt wird. Dann folgt das leicht aus der Reihe wankende Instrumental "Zero Endorphine" - "(Why I'll never be) clean again" wankt wiederrum zwischen gefühlsvollen und schlachtenden Sequenzen, während das Titellied einen höchst seltsamen, da enorm stillen Anfang bietet, welcher mit der passenden Zeile "Fass mich nicht an" herausgerissen und drückend fortgesetzt wird. "Anniversary" bietet einen leichten Flop, da dieser Song zu starke "Hip Hop"Töne aufweißt und auch der Text spricht gegen diesen. "Foil" - mein persönliches Höchsstück - bringt "Unrein" wieder auf sanftere und schier orchestrale Schwingen. "Bastard" wiederrum bietet wutentbrannte Schreie, ein klasse Instrumentalspiel; schlussendlich wird jenes Album durch die eher mittelmäßigen "Another Disease" und "Meine Wunden" beendet - Ersteres ähnelt leider dem "Rap"lastigen "Anniversary". Fazit: Ein Teil der grandiosen (mittlerweile verschollenen) Vergangenheit der Wolfsburger. Exzellent. TitelListe: 01 - Mutters Schoß 02 - Unsere Rettung 03 - Die Maske 04 - My Hell 05 - Gekreuzigt 06 - Zero Endorphine 07 - Willst du mein Leben entern? 08 - (Why I'll never be) clean again 09 - Unrein 10 - Anniversary 11 - Foil 12 - Bastard 13 - Another Disease 14 - Meine Wunden GesamtLänge: 63:54 Cover: Unrein Release: 27. Februar 1998 |
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#48 |
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Barfuß
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My Chemical Romance - Three cheers for sweet revenge
Seltsamer Bandname, seltsamer Albumtitel. Was das verspricht? Lest mein Review! Man reibt sich als Außenstehender durchaus die Ohren, wenn man hört, welche Einflüsse My Chemical Romance für ihre Mixtur aus Neo-Punk und Post-Nu Metal geltend machen: The Smiths, The Cure, The Misfits und sogar Iron Maiden. Dabei fühlt man sich eher an Green Day oder Sum 41 als beispielsweise an die Methusalems des klassischen Heavy Metals erinnert. Schon mit ihrem Debut "I brought you my bullets, you brought me your love" sorgten die jungen Bursche überall für Aufsehen. Mit "Three cheers for sweet revenge" wollen My Chemical Romance ihren bislang rasanten Aufstieg fortsetzen. Produziert hat die Scheibe der allseits bekannte Howard Benson, der durch seine Zusammenarbeit mit P.O.D. und Motörhead mit allen Wassern gewaschen ist. Benson hat es geschafft, die lebendige Mischung aus Metal, Punk und Pop so einzufangen, dass ein Radio- und MTV-kompatibler Sound dabei herausgekommen ist. Hier lebt die Musik insbesondere von der prä-pubertären Spielfreude der Musiker. Die zweite Scheibe bietet Ohrwürmersongs pur, en masse, durchgehend! Die erste Single wurde "I'm not ok (I promise)" und die zeigt gleich welche Richtung das Album einschlägt. Schnelle, punkige Musik mit seltsamen aber eingängigen Lyrics. Der Song wird schnell zum Ohrwurm und ist längst nicht der beste Song der Platte. Langsam gesungene Lieder gibt es eigentlich keine, jeder Song rockt ordentlich die Scheiße. Mein persönlicher Favorit ist "Give 'em hell kid", man hört ihn sich direkt 10 mal an weil er so wunderbar klingt und ins Blut geht. Wem kann man diese Platte ans Herz legen? Jedem der irgendwie was für Punkrock übrig hat. Wer "Taking Back Sunday" und Konsorten mag, wird "My Chemical Romance" lieben! Playlist: 01 Helena 02 Give'em hell, kid 03 To the end 04 You, know what they do to guys like us in prison 05 I'm not okay (I promise) 06 The ghost of you 07 The jetset life is gonna kill you 08 Interlude 09 Thank you for the venom 10 Hang 'em high 11 It's not a fashion statement, it's a deathwish 12 Cemetery drive 13 I never told you what I do for a living Online: www.mychemicalromance.com
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PlayStation Network Online-ID: Kugel_im_Gesicht Aktuell offline gezockte Games: Uncharted 2, Brütal Legend, Dead Space Spiele online: Call of Duty: Modern Warfare 2 |
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