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Alt 3.3.04, 14:58   #17
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Saruman ~ Ride on the Darkside


Saruman ~ Ride on the Darkside (DeathDoom)

Wenn man den Namen von dieser Newcommer-Kapelle hört, fühlt man sich doch gleich an ein Fantasyepos erinnert. Und da die Musik von Saruman auch etwas Abenteuerlich ist, passt es ganz gut dazu.

Jeder der was mit melodischem Schwedenstahl anfangen kann, ein kleine Priese Englischen Doom mag und offen für die etwa andere Musik ist....der Lese bitte weiter....

Auf "Ride on the Darkside" verschmelzen Knüppelparts mit herrlichen Melodiebögen! Als besonderes I-Tüpfelchen sei das Cello hervorzuheben, dass der rauhen und harten Musik ein warmes, ja, schon fast Künstlerisches gefühl vermittelt! Was ich keineswegs als schlecht empfinde....die Zusammensetzung ist mal was neues.
Aber auch allen Kopfschüttlern sei gesagt....es gibt auch ordentlich was zum Bangen! Der Sound klingt sehr nach Old School....tief, reudig und roh! Der Gesang kommt groooooowlig rüber, sehr tief und brutal! Stellenweise wird mal etwas gekeift und sogar mal Clean gesungen! Die Gitarren schrubben fein und sägen sich im Schädel fest. Das Schlagzeug wummert auch gut mit und treibt die Songs gut vorran. Und, wie gesagt, das Cello unterstreicht dies mit ,teils Morbiden, teils Zerbrechlichen Melodien.

Da dies ihr DebütAlbum ist, klingt der Gesammtsound nicht so klar wie bei z.B. Cannibal Corpse, aber dies tut dieser Platte keinesfalls ein abbruch. Das einzigste was mir ein wenig sauer aufstösst ist, dass nach guten 33min. das Scheibchen am Ende angekommen ist. Was auf der anderen Seite aber auch wieder gut sein könnte, da man dem geneigten Zuhörer nicht ellenlang zunöllen will.

Alles im allen ein sehr gelungenes Album, was man mal gehört haben sollte! Fans von Gekeule erleben hier mal das Deathmetal auch mal etwas verträumter klingen kann....un Fans von Apocalyptica sehen mal das ein Cello auch zu Knüppelmusik passt!

Im diesen sinne....stöbert mal in ein Kattalog nach der Platte, oder besorgt euch die aktuelle Legacy, dort is au n kleiner Track drauf!

Gruss vom Grabregen..........
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Alt 8.3.04, 16:15   #18
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The Vision Bleak ~ The Deathship has a new Captain (Horror Metal)


The Vision Bleak ~ The Deathship has a new Captain

"9 Songs of Death, Doom and Horror", so der plakative Untertietel vom zweiten Album um die Mannen Allen B. Konstanz(Ewigheim) und Ulf Theodor Schwadorf(ehmals Empyrium) !

Es vermag ein ziemlich schwer zu fallen dieses Album, diese Musik in Worte zu fassen. Sie beflügelt (oder soll) die Fantasie, trägt Dich fort an einen Ort voller Mysterien, voller Dunkelheit. Inspiriert von, unter anderem H.P. Lovecraft gleicht der Hörgenuss dieser Platte einen 40 minütigen ritt durch die kleine, private Geisterbahn in deinen Kopf. Nur warten keine lächerlichen Gummisklette darauf dem geneigten Ohr angst und schrecken zu vermitteln. Nein, hier wird mit Bombast aufgewartet. Der Opener wird von der Deutschen Synchronstimme Christofer Lee eingeleitet....die Märchen stunde beginnt. Eiene holde Maid fügt sich ein und läutet mit ihrer opernhaften Stimme das Inferno ein, welches mit donnernden Drums und treibenden Gitarren nach kurzer Zeit wieder ausklingt. Die restlichen 8 Hymnen schlagen die gleiche Sparte ein. Hier wird geklotzt, nicht geklekkert. Göttliche Melodien die aber nicht die nötige portion groooove und härte vermissen lassen. Das Gaspedal wird auch mal gelegentlich angezogen, ansonnsten bewegt man sich im Midtempo bereich, was der Stimmung sehr zu gute kommt. Die Stimme von Allen B. Konstanz entfaltet ihre ganze Einzigartigkeit, welche man nicht mehr missen möchte. Sie verleit den Songs die gewisse Note um die abstrakte Stimmung erst richtig zu erblühen zu lassen. Ein Gentelman der hinter seinen Rücken schon die Messer wetzt.
Der Sound kommt mit Glasklarem klang daher und ist perfekt produziert, was auch nicht anders zu erwarten ist, da die beiden Gaukler ja schon reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet haben.

Einen durchhänger sucht man vergebens auf The Deathship..... Die 9 Perlen wissen mit jedem Saiten zupfen zu überzeugen. Man sollte sich dieses geile stück Tonkunst entweder über Kopfhörer reinziehen oder die Anlage mit einer angemessenen Lautstärke ausstatten. Es macht einfach nur spass sich der Platte hinzugeben, in ihren Klängen zu versinken, sich auf eine düstere Reise mitnehmen zu lassen.

Als kleinen Anspieltip würde ich Metropolis ,The Deathship Symphony oder The lone night Rider (was vielleicht sogar der eine oder andere kenne mag) empfehlen.

Für jedem der eine gute Fantasie bestitz, für dem der Sound nicht polltern muss und für dem der auch die gewisse Agressievität braucht....ihr seit herzlich eingeladen auf dem Schiff der Toten platz zu nehmen......

Schaut bei dem CD-Dealer eures vertrauns vorbei oder durchforstet die Kataloge....oder bestellt euch die Platte auf www.prophecy.cd ! Oder holt euch ein paar Informationen auf www.the-vision-bleak.de !

In diesem Sinne.....drück ich dem Fährmann ein Groschen in die Hand........

Gruss vom Grabregen.......
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Geändert von Grabregen (8.3.04 um 16:23 Uhr).
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Alt 29.3.04, 10:28   #19
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TotenmonD ~ Unter Knochen


TotenmonD ~ Unter Knochen (Crust, Doom , (Hard)Core, Punk, Geknüppel)

Die 3 gar lustigen Gesellen aus dem Schwabenländle schlagen wieder zu. Und das mächtiger den je! Hass wird hier GROOOSS geschrieben!

TotenmonD....eine viel Diskutierte musikalische Gemeinde.
Vom vergangenden nachsagen einer Rechtsradikalen Truppe, welches aber seit jeher immer wieder niedergeschmetter wurde. Als gutes Beispiel sei
Auf dem Mond ein Feuer genannt. Dort coverten sie alte Punksongs. Seit anbeginn der TotenmonD Ära wurde immer Punk gespielt und auch in den jetzigen Alben finden sich immer kleine Fragmente dieser Richtung ein. Bei Interviews wird dieses leideige Thema auch immer wieder gern aufgewühlt. UNd grad bei EMP Interviews gab es immer wieder des wegen Streiterein.
Von Kuchenbacken auf Arschbacken....ab zur Platte.


Unter Knochen....ein Faustschlag der Direkt auf die Knabberleiste zu fliegt.
Die 12 Songs dienen mal wieder als herrliches Ventil. Diese Platte macht ANGST! Songs wie Permafrost oder Menschenfresser lassen pure Gewalt aufkommen!
Geküppel wird auch auf dieser Scheibe wieder gut im Vordergrund gebeten. Doch sie kann noch mehr! Bisweilen weisst sie sogar recht melodische Parts auf. Auch ein wenig Doom wird hier gefröhnt wie z.B. in Zu Gast bei den Toten .
Die 61 minuten lassen lassen die Nackenmuskeln kaum eine Zeit zum verschnaufen. Der Sound, und grad der Bass drücken ein förmlich gegen die Wand. Trocken, kalt, finster, gemein und roh wie Menschenfleisch....so kann man am besten die Musikalische gesammt Gestalltung betrachten. Die Frontsau Pazzer würde am liebsten sein Mikro aufressen und brüllt es dermasen zusammen, als hät es ihn in den Arsch gekniffen.
Von der Lyrischenseite zeigt er mal wieder das Texte nicht immer auf dem Punkt genau zu verstehen sein müssen. Sie könnte man als kleine Gedichte der frühen 20iger anordnen. Der Inhalt ist immer derselbe...nur...man muss ihn verstehen können. Als kleines Beispiel:Das Mahlen der Ärsche- eiszapfender Pfahl- in den Schlund der Insekten lächelt die Melancholie-durch den Trichter - den Herztonund kratzend - am Holz der Kabuse - als Mörder der wunderschönen Mari...a- ihr Kopf brennt - noch bunterin Farben - erleuchtend ..... Ein kliner Auszug vom dem Stück Kreutz oder Kopf, welches nur in gesprochenden Wörtern daherkommt. Wahrlich grausig geil! Und man ende findet man noch ein kleine HiddenTrack in dem der Punk gehuldigt wird.

Unter Knochen ist bisher ihr ausgereiftetes Album, welches auf ganzer Linie überzeugen mag. Nur muss man auch etwas Gedult mitbringen. Sie ist nich leicht zu verdauen. Dem genigten Ohr sei aber gesagt....Knüppel aus dem Sack! Sie geht ins Blut über und die Nackenmuskeln freuen sich mal wieder!
UNd wer glück hat bekommt sogar noch dazu ein DVD mit einigen feinen Sachen.

Ein stück BÖÖÖÖÖSER Musikkunst, welches man mal gehört haben sollte. In einschlägigen Katalogen oder beim gut sortierten Platten Dealer dürfte dieser Leichenschmaus zu finden sein.

In diesem Sinne.......wohl bekomms.......
Gruss vom Grabregen......
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Alt 19.4.04, 10:25   #20
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Blutengel ~ Demons Kiss


Blutengel ~ Demons Kiss (Darkwave)

Mastermind Chris Pohl und seine zwei netten Damen, Conny und Eva, beglücken die schwarzen Seelen mal wieder mit einer Platte, die manch ein verschrecken dürfte, auf der anderen Seite aber auch die Fangemeinde vergrössern dürfte.

Da Chris mit Terminal Choice noch nicht ausgelastet genug ist kam in den letzten Tagen Demons Kiss in dreifacher Ausführung auf den Markt. Über diesen Sinn oder Unsinn kann man sich ja bekanntlicherweise das Maul zerreissen. Ich schreibe mal über das dickste Stück, welches mit drei CD´s daher kommt.

Das erste was ein etwas sauer aufstösst, ist folgendes.
Die Songs sind Poppiger als noch auf Angel Dust oder Seelenschmerz ! Was man jetz nicht unbedingt als total abschreckend empfinden soll. Sie klingen immernoch nach Blutengel . Die Songs laden nicht grad zum Fröhlich sein ein. Auch wird man diese Platte nicht bei einer Strandparty finden.
MAn könnte fast meinen es wird unbeschwerter an die ganze Sache ran gegangen. Der versuch ein Songs jetzt speziell traurig oder düster hinzu bekommen....der verflüchtigt sich auf dieser Platte.

Demons Kiss reiht sich jedoch gut in die vorgänger Alben ein. Auch hier findet man sanftmütige Balladen....Songs bei den man gut das Tanzbein schwiegen kann. Auch findet man mit Love Killer und Go to Hell sehr progressive Tarcks, die fiess und mit einer gewissen härte daher kommen. Bringen die Tanzfläche zum Beben und den Grufti zum Schwitzen.
Die Produktion ist, wie bei den andern Alben auch, sehr gut. Der Sound kommt klar, die Stimmen mal Engelsgleich mal Böööööse, aus den Boxen. Es wurden ab und an ein paar Samlpels aus Filmen eingestreut über die man auch streiten kann. Für mich etwas zu sehr am Kietsch dran, aber vertragbar.
Auch stellte Conny ihre Fähigkeiten als Schreiberin der Texte und der Musik bei Frozen Heart sehr gut unter beweis. Auch Eva verfasste Senseless Life und lieh dem Track ihre zarte Stimme. Eine Coverversion von den Shakespear's Sisters findet auch ihren Platz auf der Scheibe. Mit Stay wählte man ein Song aus über dem man sich auch streiten kann. Ich persönlich finde ihn sehr gut gelungen. Aber auch jeder sieht sowas anders.

Bei den anderen zwei zusätzlichen Platten...tjaaa....
Es gibt kaum was hervorzuheben weshalb man diese Unbedingt haben muss. Sie reihen sich brav den anderen Songs ein. Teils mit einen verstörenden Insturmental, einer Akktustikversion von Die with you, oder vereinzelt ein Song der der etwas härtern Gangart versehen....bliden die kleinen Bonbons nur etwas für Sammler...oder echten Fans. Man muss selber entscheiden ob man sein Geld dafür opfern will.

Auch hier sei eine kleine Hörprobe zuerst zu berwerkstelligen....denn nicht jeder findet gefallen an dieser Art der Musik. Jeder der die Berliner Band kennt...der kann sich unbesorgt Demons Kiss zulegen.

In diesem Sinne.....Dresscode BLACK
Gruss vom Grabregen.....
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Grabregen ist offline  
Alt 29.4.04, 18:06   #21
Barfuß
 
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afi - Sing the Sorrow


afi - Sing the Sorrow

Ich habe aus gutem Grund kein Genre eingetragen, da man die neueste Scheibe aus dem Hause afi einfach nicht einordnen kann, man sollte sie einmal ganz anhören und sich selber ein Bild machen.

Was kann man von der Scheibe so erwarten? Vieles, es ist für einige Stimmungen was dabei.
Traurige Stimmung wird von Songs wie Silver and Cold ; The Great Disapointment oder auch dem Überhammer und Hiddentrack der Platte: This time Imperfect .

Wer es fetzig und mal volle Kanne auf die 12 mag, für den sind Songs wie Dancing through Sunday (oooooooooh we dance in mysery *sing*) oder Death of Seasons geeignet.
Letzteres bietet sogar leichten Elektronikeinschlag, was man nicht erwartet hätte, aber absolut top!

Vergleicht man SING THE SORROW mit den älteren Scheiben von afi, was übrigens a fire inside bedeutet, kann man kaum (!) eine Gemeinsamkeit erkennen.
Alben wie Black Sails in the Sunset und The Art of Drowning haben ganz klar harten Punk Einschlag.
Die Stimme von Davey Havok gröhlt durch deine Boxen und haut dich um.

Man kann afi einfach nicht in Worte fassen, man muss SING THE SORROW mal gehört haben und wem es auch nur ansatzweise gefällt, dem rate ich hörs noch einmal und du verliebst dich.

Gänsehaut und Frustabbau pur!

Viele Grüße,

Davey Havok
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Eviga ist offline  
Alt 8.5.04, 17:51   #22
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Kamelot - Epica (Power-Metal)

die vier us-boys beglücken ihre fans mit einer stimmigen, melodischen platte, die jedoch auch ihre harten seiten hat. exzellenter gesang und die gute strukturierung sind ein weiteres plus.
die verschiedenen lieder sind durch interludes verknüpft die geschichte des albums miteinander verketten.

nach einer kurzen einstimmung feuert "center of the universe" direkt los, welches eines der besten stücke auf dem album ist.
weiter geht's dann mit dem sehr schnellen "farewell".
die verschiedenen interludes nehmen an gut besetzten stellen die geschwindigkeit etwas heraus ohne zu stören.

für diejenigen die etwas ruhiger mögen ist natürlich auch etwa dabei, mit "on the coldest winter night" und dem absoluten highlight "wander".

sänger khan mit seiner unvergleichlichen stimme beweist wieder mal seine klasse, die sich mit der der weiblichen sängerin abwechselt. diese kommt jedoch leider nicht so oft zum zug.

epica ist alles in allem bekömmliche kost die zu fesseln vermag und einen förmlich mitreißt.
kann ch nur empfehlen.
Alles in allem ist der Titel Epica schon treffend gewählt, denn das Werk als Ganzes gesehen ist schon sehr episch.
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"Auge um Auge, und die ganze Welt wird blind sein!"

Mahatma Ghandi
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Alt 11.5.04, 14:33   #23
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Fear Factory ~ Archetype


Fear Factory ~ Archetype (Industrial / "Death" Metal)

Sie sind zurück! Sollten sie zurückkommen? Soll man sich freuen, oder doch lieber ein Bogen drum machen?

Fakt ist.....sie sind wieder da....die Arbeiter in der Angstfabrik!
Und wie sie zurück sind!!!
Vergesst Digimortal....hängt sie an euren Rucksack, geht damit im Sommer Frisbee spielen, oder schenkt sie euren schlimmsten Feind.......
Und Archetype bekommt den Ehrenplatz in euren Regal, direkt neben Soul of A New Machine und Obsolete!!!

Die Mannen um Burton C. Bell legen hier eine Scheibe vor die einen den Staub aus der Gehörmuschel fegt. Sie haben sich wieder auf ihre alten Stärken berufen und klingen somit eingängiger denn jeh.

Nachdem man sich nach Digimortal erstmal auflösste, ging der Metalwelt eine Perle verloren. Man einigte sich auf viellerlei hinsichten und beschloss an neuen Material zu basteln.
Wie das bei Reunions nunmal so ist, steckt man die Latte nicht so hoch. Doch man kann mit recht behaupten......FEAR FACTORY sind zurück! Und man empfängt sie gern mit offenden Armen!

Nachdem man mit zittrieger Hand die Scheibe aus dem Tray genommen hat, sie gaaaanz vorsichtig in den Player geschoben hat und man voller erwartung den "Play"-Knopf gedrückt hat...... geht es los.......aber HOSSA !!!!

Slave Labor....ein Midtempo Song der zum Matteschütteln einlädt und zeigt das die Jungs nichts verlernt haben. Der melodischen Refrain tut sein übriges!
Fängt schon gut an...die Nackenmuskeln sind schonmal gut warmgelaufen......
Der Knüppel kommt in Form von Cyberwaste!!! Kein Song der gute Laune verbreitet und kaum melodisch daher kommt.
Eine gute Mischung taucht eigentlich in jeden Track auf.
Archetype , der Titeltrack, kommt streckenweise sogar als echt Hymne daher! Einfach GENIAL !!!! Burton beweisst sich mal wieder als verdammter Bastard. Seine Stimme klingt clean, wie gebrüllt einfach nur Göttlich.
Raymond bearbeitet sein Kit wie ein kranker und jeder der denkt er könne mit den Stöckchen umgehen, der bekommt hier mal wieder etwas vor den Latz geknallt woran man sich ein Beispiel nehmen kann.
Das der Sound galsklar und kanllhart aus den Boxen schrammelt muss man hier ja nicht erwähnen. Auch vom Druck her darf man nicht moooosern. Die wahre Schönheit entfaltet sich hier natürlich bei voller Lautstärke. Die Nachbarn tanzen jetz schon freudig vor meiner Tür.

Meeensch...und der alte, verstaubte "Repeat"-Knopf zeigt sich im vollen glanz. Nach 60 Minuten ist der Nacken zwar ausgelastet, aber nicht die Ohren.

Archetype verdient es gekauft zu werden. Alte FAns schmeissen die Tempos aus den Fenster und stellen ein frisches, kaltes Bier neben der Anlage und geben sich Fear Factory vollends hin. Kein Fan der ersten Stunde wird hier enttäuscht! Das ist so sicher wie das AMEN in der Kirche!

All den anderen sei zu sagen.......
ENTERT EUREN CD-DEALER UND GEBT EUCH NE HÖRPROBE!!!!!

Ein besseren Mix aus härte und melodischen Parts findet findet ihr so schnell nicht wieder...noch nicht einmal bei IN FLAMES !
Es beinhaltet 2:40 Knaller und auch 7:04 Ruhige Songs.....
Hier ist für jeden etwas dabei.

In diesem Sinne.....übertönt es sogar die Klingel....
Gruss vom Grabregen......
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Grabregen ist offline  
Alt 11.5.04, 15:32   #24
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The Ataris - LIVE @ the Metro (Punk Musik)


The Ataris - LIVE @ the Metro

Nach dem letzten Studioalbum, So long Astoria, der symphatischen Juns folgte nun ein LIVE Album der Extraklasse.

Freuten sich alle Fans schon wie ein Schneekönig auf LIVE @ THE METRO, wurde die Freude einige Wochen vor Release getrübt, indem bekannt gegeben wurde das das LIVE Album nur an einem Tag erhältlich sein wird und nur online über die Ataris Homepage.
Enttäuschend für viele Fans, die heute nicht mehr an das Album kommen können, abgesehn vllt teuer bei Ebay.

Die CD ist aber ein definitiver Kracher, LIVE Punk vom feinsten wird geboten. Die Jungs spielen ihre bekanntesten Songs, beginnend mit "Unopened Letter to the World" und bringt damit die Menge richtig in Stimmung! Kracher wie "Song #13" oder der herzzereißende Song "My Reply" dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Dialoge zwischen den Songs sind für wahre Ataris Fans ein echter Schmunzler!

Doch "nur" mit einer LIVE Show geben sich die Jungs nicht zufrieden, nachdem man die Menge gerockt hatte folgten 6 Accoustic Stücke, absolut genial.

Kris Roe beginnt mit dem gefühlvollen Song "1/15/96", welcher das Geburtsdatum seiner Tochter ist und auch von ihr und ihm als Vater handelt.
Auch hier sind die Dialoge zwischen den einzelnen Songs eine klasse für sich. Die Band scheute sich nicht, Details aus dem Tourbus preis zu geben und man kann sich einen Lacher nicht verkneifen, gutes Englisch vorausgesetzt.

Abgeschlossen wird das LIVE Album mit der Accoustic Version der Ataris Hymne schlechthin ... "San Dimas Highschool Football Rules". Der Song, zu finden auf dem Album "Blue Skies", wurde damals schnell zum Anthem der Band und das hat sich bis heute nicht geändert.

Alles in Allem ist es DIE CD, die dem Ataris Fan noch gefehlt hat. Leider nicht mehr zu bekommen, allerdings würde ich mal bei Ebay nachschaun. Verkaufen würde ich sie aber nie.....

Viele Grüße,

Davey Havok
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Alt 13.5.04, 09:21   #25
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Re: CD-Reviews


Midgard „Welcome to Chaosland“ (Melodic Death Metal)

Aufmerksam wurde ich auf diese Band beim letzten (im wahrsten Sinne des Wortes) Vienna Metalfestival, bei welchem sie mit ihrem Bühnenauftritt vollends überzeugen konnten und die Publikumsreaktionen auch dementsprechend ausfielen.

Als ich nun nach einiger Mühsal und auf ungeheuren Umwegen (da die Bandhomepage aus irgend welchen mir unerklärlichen Gründen nicht funktioniert und ich nicht weiß ob und bei welchem Label die Herren aus Österreich sind) nun doch endlich die CD in den Händen hielt und diese in meinen CD-Player schob, wurde klar, dass ich meine Erwartungen nicht zu hoch angesetzt hatte.

Die Lieder welche sich den Weg in meine Gehörgänge bahnten sind Grandios.
In etwas milderem Tempo gehalten mit etwas schleppend und wältzenden Gitarren sowie einer bemerkenswerten und beinahe unbeschwerten Melodie die sich sofort ins Gedächtnis einzubrennen vermag, schallt einem das erste Lied mit dem Titel „When God Meet Pain“ als Auftakt zu einem gelungenem leider sehr kurzem Gesamtwerk entgegen. Denn obwohl man erst das 1. Stück gehört hat, hat man bereits das erste Fünftel dieser CD hinter sich.
Die Lieder sind alle im gemächlicherem Tempo gehalten und weisen überaus feine Melodie-Passagen (oft mit normalen Gitarren gespielt) auf, und obwohl die Lieder alle im unterem Tempobereich liegen, kommt keinesfalls Langeweile auf, denn die eingängigen Rhythmen laden wiederkehrend zum fröhlichen Mitbangen ein. Die Vokals werden größtenteils in einer eher im keifen gehaltenen Stimmlage präsentiert. An manchen stellen werden jedoch zur Auflockerung geschickt tiefe Growls eingesetzt. In dieser Weise besticht vor allem der 5te und somit leider letzte Song Namens „Controller of Dimension Error“ auf dieser CD .Nach einem Atmosphärischen Einklang folgt ein erfrischendes Wechselspiel zwischen Keinf und Growlgesang und nette kurze mehrstimmige Abschnitte sind ebenfalls in diesem Lied enthalten.

Das einzig Negative welches man an dieser CD aufzeigen könnte ist, die mit etwas über 17 Minuten doch sehr dürftig gehaltenen Spielzeit.

Fazit: Ein überaus Gelungenes Werk einer Underground Band, dass all jenen die gerade tempobezogen keinen Grund zur Hast empfinden nur empfohlen werden kann.

Liebe Grüße
Sago
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~ das Feuer stirbt nie alleine ~
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Alt 18.5.04, 10:40   #26
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afi - Black Sails in the Sunset

Mein Phänomen afi. Wie kam ich nochmal auf diese Band?
Ein Kumpel von mir bestellte sich damals die aktuelle Scheibe "Sing the Sorrow", während ich mich mit Merchandise zu Ataris und Co begnügte.
Den ersten afi Song den ich dann hörte war "This time Imperfect" und ich war dermaßen elektrisiert von Davey Havok's Stimme in dem Song, dass ich mir mehr anhörte. Nachdem ich mir STS paamal angehört habe wurde ich vollends süchtig.
Zu "Sing the Sorrow" könnt ihr mein Review weiter oben lesen!

Die Jungs von "afi" sind seit Jahren als die wohl beste Punk Band des Erdballs bekannt. Fragst du jemanden nach einer geilen, absoluten Punkband so wird er "afi" sagen.

Mit "Black Sails in the Sunset" erschien vor einigen Jahren eine schön harte Punkscheibe, nonstop bis zum Ende ein voller Knaller.
12 zum Teil sehr harte Punkstücke, aber auch der letzte Track "God called in sick today" kann voll überzeugen, denn Davey überrascht mit einer einfühlsamen Stimme die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen.
Hört man den Schreihals auf dem Album fast nur kreischend, überrascht es umso mehr, wenn man sich den letzten Track anhört.

Kenner werden sagen: "Ist das nicht Offspring im Hintergrund?" und damit liegt ihr richtig. Auf Black Sails macht Dexter Holland von Offspring die Background Vocals, durchweg.
Anspieltipp: No Poetic Device.
In diesem Song ist es mehr als nur deutlich zu erkennen, dass es der gute Mr. Holland ist, der afi mit seiner Stimme unterstützt.

Alles in Allem ist es ein Album für Fans des gepflegten Punks wie er vor paar Jahren vom Stapel ging. Wer afi nur von STS kennt, sollte auch mal reinhören, denn euch wird es nicht anders als mir gehen und ihr werdet auch den alten Stuff der Jungs mögen.

Nothing from nowhere, I'm no one at all ...

Davey Havok
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SlipKnoT - Vol. 3: (The Subliminal Verses)

SlipKnoT, das sind 9 völlig kranke Gestalten aus Des Moines (IOWA), USA.
Anno 97 fingen sie an, damals noch zu 6, und nahmen das mehr oder weniger demomäßige Album "Mate Feed Kill Repeat" auf, der damalige Sänger Anders Colsefni blieb aber nicht lange bei SlipKnoT, für das kommende, erste echte Album der Band 1999, kam Corey Taylor dazu der bis dato für die Band Stone Sour sang. Kurze Zeit später zog James Root nach und ging ebenfalls mit zu SlipKnoT.

"SlipKnoT" erschien dann 1999 und man war geschockt. Was ist das? Wer sind die Maskenmänner, Massenmörder, Psychopaten?
Schnell galten SlipKnoT als völlig geisteskranke Menschen und machten sich schon allein damit einen Namen.
Das Album hat mittlerweile mehrfach Platin in den USA, genauso wie der Nachfolger IOWA, welcher die pure Brutalität darstellt. Hass in fast allen Song, DAS war das was SlipKnoT mit dem IOWA Album ausdrücken wollten.

Nun, 2004, erscheint endlich ein neues Album des symphatischen Neuners. Viele Gerüchte gingen in der Zeit umher, man löse sich auf, Paul (Bassist) sei im Knast weil er mit Rauschgift im Auto über ein rote Ampel fuhr, Corey hat Zoff mit dem Clown and so on.

Alles pase, was passierte ist passiert und SlipKnoT schmeißen ein Album auf den Markt, mit dem keiner gerechnet hätte.
Vol. 3: (The Subliminal Verses) ist dunkel, düsterer, melodischer und tiefgründiger als das was man bisher von Ihnen kannte.
Corey Taylor macht nun das was er wirklich kann, nämlich singen.
Hört man sich den Song 'Vermilion Part 2' an, denkt man zuerst an Stone Sour und fragt sich allenernstes "Ist das SlipKnoT? Wow, damit hab ich nicht gerechnet, wusste nicht das die auch schöne Lieder machen"

Und das war das Ziel der Jungs, neue Leute dazu gewinnen, auch Leute die bisher nix für SK übrig hatten sollten mal reinhören und erkennen, dass sich hinter der zugegebenermaßen kranken Fasade auch echte Musiker verbergen.

Doch nicht nur melodische Tracks sind auf dem Album, Tracks wie "The Blister Exists" sind sehr schnell und Songs wie "The Virus of life" sind einfach nur IOWA typisch total (sic)!

Anhören!

Davey Havok
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The Offspring - Splinter

Sind The Offspring jetzt größenwahnsinnig geworden? Zu Beginn des Albums wird der Hörer (oder die Band?) von schlachtrufenden Heerscharen empfangen. Das wars dann aber auch schon mit Anflügen von Selbstüberhebung. Sonst ist alles beim Alten. Und das ist doch mal was. Sich in der Zeit von Retro-Styles an allen Ecken und Enden auf das zu besinnen, was man am Besten kann, ist wahrscheinlich gar nicht so falsch.
Auch wenn die Kalifornier nicht viel Neues zu bieten haben, unterhalten sie gut. Nach "Neocon", einer Art Intro, ertönt der bekannte Offspring-Gitarrensound und das Hi-Hat verrät, gleich wirds schnell. Yeah! Immer, wenn die vier Surfpunkrocker wie bei "The Noose" einen Zahn zulegen, sind sie besonders gut. Gelegenheiten, die Haare gut auszuschütteln, sind auch auf "Splinter" reichlich vorhanden.

TRACKLISTE

1. Neocon
2. The Noose
3. Long Way Home
4. Hit That
5. Race Against Myself
6. (Can't Get My) Head Around You
7. The Worst Hangover Ever
8. Never Gonna Find Me
9. Lighting Rod
10. Spare Me The Details
11. Da Hui
12. When You're In Prison









"Long Way Home" zählt auf jeden Fall zu oben genannten Moshparts. Ebenso "Never Gonna Find Me" und "Lightning Rod", allerdings beginnt letzteres mit donnergrollend düsterem Gitarrenpart, passend dazu die Lyrics: "I am waiting on a mountain top for the moment that the sky will strike!". Dann wieder: Auf-die-Fresse-Geknüppel, allerdings mit echten Metal-Breaks. Eine willkommene Abwechslung allemal. Auch das wilde "Da Hui" geht in selbe Richtung, die Warnung: "Don't Fuck With Da Hui!" will aber erstmal verstanden werden.

Des Rätsels Lösung: Da Hui ist eine Surf-Community in Kalifornien. Und das dazugehörige Video beweist augenzwinkernd, dass man mit diesen Wellenfressern wirklich nicht streiten will. Die erste Single des Albums ist "Hit That", ein Song in Tradition der äußerst erfolgreichen "Americana"-Auskopplungen, der durch das ständige Synthiegebliepe ein wenig nervig wirkt. Aber die Hookline ist catchy, und das ist, was heute im Radio zählt. Doch wenn es mal nicht piepst, sind die Abkömmlinge auch im langsameren Gang durchaus gut anzuhören. So präsentiert sich "Race Against Myself" schwer rockend, aber melodiös.

Ähnliches Singlepotential wie "Hit That" weil ebenfalls sehr catchy ist die Midtempo-Nummer "(Can't Get My) Head Around You", die nach verhaltenem Start ganz schön losrockt. Vom Text her ein wenig belanglos ist "The Worst Hangover Ever". Klar: es geht ums (zuviel) saufen und darum, dass man mindestens bis zum nächsten Wochenende nichts mehr trinken wird. Eine allzu breit getretene Rock'n'Roll-Erkenntnis.

Allerdings groovt der Song so lässig reggaeesk vor sich hin, dass man am liebsten gleich wieder zur Flasche greifen möchte. Das Gleiche gilt für "Spare Me The Details". Schön laute Akustik-Gitarren versenken Dexter Hollands Beziehungsprobleme. Den letzten Track "When You're In Prison" hätten sie sich allerdings sparen können.

quelle: http://www.laut.de/lautstark/cd-revi...ring/splinter/

Meine Persönliche Meinung:

Das Album is wirklich sehr gut gelungen, kann aber mit den legendären Album ''Smash'' keineswegs mithalten. Reinhören lohnt sich
torque ist offline  
Alt 7.6.04, 16:59   #29
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Re: CD-Reviews


Stone Sour - Stone Sour

Mit dem selftitled Album geben Stone Sour ihr offizielles Debutalbum heraus, kaum zu glauben denn es gibt die Band schon weitaus länger als man vermutet. Weit über 10 Jahre machen die Jungs schon zusammen Musik, allerdings nahmen sie nur Demotapes auf, die nie auf den Markt kamen.
Warum? Ich will nichts sagen wovon ich nicht 100% überzeugt bin aber gelesen habe ich zumindest das die Tracks nicht "Massenmarkttauglich" waren und somit nie als CD erschienen.

Hört man sich die Uraltstücke an merkt man das auch sofort, ganz sicher keine Musik für den Massenmarkt. Aber Songs wie "I Can't Believe" oder "Sometimes" sind der absolute Hammer und sind so garnicht
typisch für Corey Taylor, dachte man zumindest, mittlerweile kennt man Ihn ja auch als Schmusesänger.
Man sollte sich also unbedingt, gerade die beiden genannten Songs aus dem Jahre um 1992, anhören. Ich halte viel davon, hört es euch an.
"Now I can't believe, you let this happen to me. And I can't believe, you put
those daggers through me. And I can't believe, you didn't come to save me from my pain"
.....es geht einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Ungewohnte Stimme, aber absolut perfekt für diesen Song.

Die Band, bestehend aus Corey Taylor (Vocals), James "Jim" Root (Guitar), Josh Rand (Guitar), Shawn Economaki (Bass) und Joel Ekman an den Drums, wirft ein wirklich absolut erstklassiges Album auf den Markt.
Mit 2 Männern von "SlipKnoT" an Board erwarten nicht Kenner natürlich gewohnt harte Kost und Gröhleinlagen ala "Get this", doch so ganz stimmt das nicht, Stone Sour hat zwar auch gelegentliche Schreiparts aber es
ist anders als SlipKnoT, Mr. Taylor überrascht mit wunderschönem Gesang und einer Stimme die unter die Haut geht. "Das ist der SlipKnoT Sänger? Der mit den komischen Dreads?" Genau das dachte ich auch als ich zum ersten
Mal was von Stone Sour hörte, es kommt überraschend aber dennoch genial rüber.

Mit "Bother" folgte die erste Singleauskopplung und spätestens seit diesem Release müsste jeder von Corey's Stimmqualität überzeugt sein. Ein wahnsinnig ruhiger Song, indem er seine ganze Stimme entfaltet, dass sich einem die Nackenhaare stellen (sofern man welche hat).
Nach "Bother" folgte "Get this" und dort zeigt Stone Sour, dass sie auch etwas härtere Töne anschlagen können. Das Video verdient meiner Meinung nach ebenfalls großen Respekt, packt es doch die Atmosphäre eines kleinen Clubs perfekt in ein Video. Stone Sour liefern eine LIVE Performance in einem kleinen Club, damit die Musik dir direkt in die Fresse kickt!
Und für Fans der Maskenträger: Man sieht Corey ohne Maske shouten, einmalig! Mit "Inhale" folgte die letzte Single aus dem Album, ein Video (zum ersten Mal in Farbe, alle bisherigen waren schwarz/weiss gehalten)
das ebenfalls sehr überzezgen kann. Corey als Bettler mit Einkaufswagen zu sehen hat schon was für sich ...gefolgt von einer kleinen Performance.

Doch nicht nur die Singles überzeugen auf ganzer Linie, auch die anderen Stücke sind klasse. Mein persönlicher Lieblingssong der Band und absoluter Anspieltipp: Idle Hands. Unbedingt anhören, der Refrain ist der absolute Hammer!

Alles in Allem sollten sich SlipKnoT Fans dieses Album auf jeden Fall sofort und ohne zu überlegen kaufen, es ist es wert. SlipKnoT Hasser sind ebenfalls eingeladen, denn Stone Sour hat so gut wie nichts mit SlipKnoT gemein. Geht ohne Vorurteile an die Platte ran, sie wird euch gefallen.
Mittlerweile ist sie auch als Digi Pack erhältlich, mit älteren und bisher unveröffentlichen Songs, sowie den Videos zu den Singles. Vor allem "Inside the Cynic" ist genial, erschien aber schonmal und zwar auf dem OST von "Freddy vs Jason".

Viele Grüße,

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Eviga ist offline  
Alt 12.6.04, 18:45   #30
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Nightwish - Once (Melodic Metal)

Wenn harte GitarrenStücke, Chor, Orchester und eine OperettenStimme, wie sie passender kaum sein könnte, zusammentreffen, ist bei mir die Rede von "Once", dem neuesten StudioAlbum der finnischen "Melodic Metal"Band "Nightwish".

Dieses, mit ProduktionsKosten von etwa 400.000 €, sicher nicht sehr billige Werk besticht durch einen Chor, der bereits in der "Herr der Ringe"Trilogie eingesetzt wurde, einem Orchester, welches dem Ganzen einen gothischen Touch verleiht und der Stimme der Sängerin Tarja Turunen, die von treibend bis Gänsehaut-fördernd alle möglichen Paletten der GesangsKunst bietet, die man sich vorstellen und mögen kann.

Erstmals lässt sich auch ein Stück in der LandesSprache des Quintetts "finnisch" vorfinden, welches den - mir nicht weiter definierbaren - Titel "Kuolema Tekee Taiteilijan" trägt und mehr Abwechslung in das sowieso bereits sehr facettenreiche Album bringt.

Mit dem zehnminütigen "Ghost Love Score" feiert der Chor wohl seinen größten Auftritt und auch das Orchester verzaubtert mich immer wieder mit seinen mitunter minutenlangen InstrumentalStücken.

Die bereits sehr erfolgreiche Single namens "Nemo" erinnert wohl eher an den gleichnamigen Fisch, welcher vor einigen Monaten in deutschen Kinos gefunden werden musste, doch mehr hat dieses Stücke nicht damit zu tun.
Eher erläutert es mir schwere Zeiten, verbunden mit der sooft behandelten Liebe und wer das Video zu diesem Titel gesehen hat, wird mir Recht geben, dass dieses Lied voller düsterer Atmosphäre steckt.

Stimmmäßig bietet mir "Higher Than Hope" am meisten, da die anfängliche balladenähnliche Ruhe jäh durch die kraftvolle Stimme Tarja's unterbrochen wird ... der Clou: Der Song büßt dadurch kein Stück Schönheit ein, sondern gewinnt meiner Meinung nach noch an positiven Aspekten.

Auch, wenn das Cover im Kontrast zu einigen früheren steht, hat sich dieses Album einen Platz in meinem Gedächtnis gesichert, welchen es wohl so schnell nicht wider abgeben muss ...

SchlussWort: Daumen hoch für "Once"; Flüche legt euch auf all die Vorurteile, die dieses Stück seit "Nemo" begleiten.

TitelListe:

01 - Dark Chest Of Wonders - 04:28
02 - Wish I Had An Angel - 04:03
03 - Nemo - 04:36
04 - Planet Hell - 04:39
05 - Creek Mary's Blood - 08:29
06 - The Siren - 04:45
07 - Dead Gardens - 04:26
08 - Romanticide - 04:57
09 - Ghost Love Score - 10:00
10 - Kuolema Tekee Taiteilijan - 03:34
11 - Higher Than Hope - 05:35

GesamtLänge: 60:08

Cover

DeutschlandRelease: 07.06.2004
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Stacer ist offline  
Alt 13.6.04, 12:06   #31
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Michael Mittermeier - is Paranoid (Comedy)

Mit seinem bereits dritten StudioWerk liefert Michael Mittermeier neuen Stoff gegen den allumfassenden Alltag, aus welchem er eine weitere Reise durch die geheimnissvollen Sphären der menschlichen Existenz beschreibt und dieser auf den Grund geht.

Von KultFilmen über Politiker bis hin zu Heiligen - nichts bleibt vor dem Bayern sicher, der bereits mit "Zapped!" und "Back to Life" zeigte, welches Können in ihm steckt ... und die Gemeinde liebt es.
Neben zahlreichen Auftritten in diversen ComedyShows hält er ebenfalls eine eigene namens "Mittermeier and Friends" in welcher er auch seine musikalische Vorliebe unter Beweis stellt - siehe: "Kumba Yo!" feat. "Guano Apes".

Doch nun fort vom Fernsehen hin zu "Paranoid":

Bereits die ersten Minuten beweisen, dass Sex längst salon-, bzw. comedyfähig gemacht wurde und auch später greift Mittermeier oft auf dieses Thema zurück ... stets jugendfrei, wie ich an dieser Stelle bemerken möchte; Eltern können diese CD somit gedenkenlos ihren Kindern ans Herz legen - soweit sie selbst sich davon losreißen können.

Auch Politiker wie Gerhard Schröder und Angela Merkel bleiben von den WitzOrgien des Müncher nicht verschont und zuletzt würde sogar Gott höchstpersönlich (Lach)Tränen weinen.

Natürlich bleibt Michael Mittermeier's LieblingsThema, das Mariuhana, diesmal ebenfalls nicht außen vor und wenn über selbstgerollte Tapeten bis hin zu rauchenden Kakerlaken die Rede ist, kann es nur um diesen Comedian handeln.

Was Arschgeweihe mit einem FrauenTatoo, Wachsen mit dem männlichen UnterleibsBereich und Halle Berry mit Kevin Costner zu tun hat, erfährt man in den knapp 33 Tracks dieser herrlich erfrischenden und ehrlichen CD, welche ich jedermann (und - frau) ans Herz legen kann.

Mein SchlussWort: Den Hörern, die bereits "Zapped!" und "Back to Life" bis in die Unseglichkeit gespielt habane, kann ich "Paranoid" nur wärmstens empfehlen ... doch auch Mittermeier-Unwissende werden der kompromisslosen Comedy des Bayern schnell in die Hände fallen.

TitelListe:

01 - Paranoid (Song)
02 - Graue Zeiten
03 - Der Schrödersche Blähsack
04 - The Depp Of The Year
05 - Apocalypse Wow
06 - Das weibliche Gedächtnis
07 - Tante Tosca
08 - Danke Amerika!
09 - El Potroaches
10 - Die Offenbarung
11 - Putsch made in Germany
12 - Geneva Entertainment Convention
13 - Männer und Western
14 - Die mit dem Wolf tanzt (feat. Eastie Kevin & Dirty Dörte)
15 - Passwort Halle Berry
16 - Diktatorin in Deutschland
17 - Brainsuckers from Outer Space
18 - Asyl für Pancho Villa
19 - Michl der Täufer
20 - Der Katzentest
21 - Waidmannsheil für Arschgeweihe
22 - Sackwaxing
23 - Jesus Christ Kifferstar
24 - Judas in der Schule
25 - Ein unmoralisches Angebot
26 - Täuschungsmanöver
27 - Bad Accent for President
28 - Amok-Sepp & Massaker-Schorsch
29 - Gayland
30 - Terror in Pink
31 - Die Wiege der Menschheit
32 - Der Jüngste Tag
33 - Wise Up (Song)

GesamtLänge: 69:08

{Defekter Link entfernt #28719}

DeutschlandRelease: 24.05.2004
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Stacer ist offline  
Alt 17.6.04, 10:31   #32
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Vanitas – Lichtgestalten (Metal - ich würde ja gerne ein Genre angeben, aber ich kann nicht =)


Vorweg muss ich erwähnen, dass auf diesem Album alle Lieder mehr als nur überzeugen können und es mit fiesen Ohrwurmmelodien gespickt ist und ich in Sachen musikalische Weiterentwicklung keine Band kenne, die innovativer ans Werk gehen als Vanitas.

Vanitas präsentieren sich im neuen etwas härteren und noch vielseitigeren Gewand. Die Lieder sind noch komplexer geworden, denn da man sie bei den 2 Vorgängeralben noch in die Spate Death Metal meets Gothic mit einem beinahe unscheinbaren Dark Metal hauch einteilen konnte pfeifen die Österreicher nun völlig auf jegliche Genrevorgaben. Der Sänger wechselt nun gekonnt zwischen flüster, growl und keifpassagen und etappenweise werden die Lieder von 4 Streichen die auch im Wiener Symphonieorchester aktiv sind, unterstützt. Textlich sind die 6 Leute aus St.Pölten so stark wie immer und interpretierfreudige werden auch einen eigenen Freude an den Texten finden. Wer bei diesen Liedern weiter still sitzen zu bleiben vermag, der muss mit seinem Hintern im gehärtetem Zement feststecken.

Das Album beginnt mit dem Lied „Endlosschleife“ in welchem das Tempo wie noch nie zuvor angezogen wird, dass man zu allererst nur überrascht und baff mit weit geöffneten Augen dem Lied lauscht. Gleich weiter geht es mit dem Lied „Lebenslauf“ welches sogar (ich sag halt mal so..) jazzige Seite aufzuweisen vermag.. Nachgereicht wird sofort ein weiteres Glanzstück „Tausende Quadrate“ das genau die Bestandteile aufweist welche man an Vanitas so schätzt. Ganz Besonders hervorzustreichen wäre dann auch noch das nächste Lied Names „Sammelleidenschaft“ das mit einer sanften weiblichen Sprechstimme beginnt und wo einem der bloße Gedanke an den Inhalt des Liedextes einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Interessant auf diesem Album ist auch die Verbindung von Gegensätzen in den Liedern, die wie Eins miteinander verschmelzen. Genannt wären da tiefgründige melanchonische Texte mit einer fröhlichen Melodie, sanfte Streichereinlagen mit harten Gitarrenriffs usw. Ich könne nun das ganze Album weiter aufschlüsseln, doch ich denke es wäre viel besser sich ein eigenes über dieses Album und diese überaus sympathische Band zu machen.

Fazit: Für Leute die auch gerne experimentierfreudige und innovative Musik hören, und mit Death, Gothic Dark Metal etwas anzufangen wissen und auch zaghafte mittelalterliche klänge nicht verhöhnen: Antesten lohnt sich!!


http://www.vanitas.at
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